08.09.2010, 13:14 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Umfrage
Neue Benutzer

SourmashStudio (Heute, 13:05)

TheDrummer (Gestern, 15:57)

Musik_Fan (06.09.2010, 19:14)

speedy (04.09.2010, 18:12)

RomyP7 (02.09.2010, 15:49)

Statistik

938 Mitglieder - 1 952 Themen - 9 708 Beiträge (durchschnittlich 8,97 Beiträge/Tag)
Unser neuestes Mitglied heißt: SourmashStudio.

roelleroelle

Singende Säge

Beiträge: 3

Level: 8 [?]

Erfahrungspunkte: 488

Nächstes Level: 674

Bewertungen - Ø 0

1

29.03.2010, 23:04

Musik und Toleranz

Hallo ihr Alle!

Ich beschäftige mich im Rahmen einer schul-Seminarfacharbeit mit dem Thema Musik, interessiere mich aber auch allgemein für vieles was mit Musik zu tun hat. Ich beschäftige mich speziell mit einer These, die aussagt, dass Toleranz und Respekt gegenüber Musik bei Jugendlichen (wir bearbeiten den Rahmen vom Alter 13-17) abnehmen. Es interessiert mich allgemein eure Gedanken zum Thema: Musik und Toleranz - Nimmt die Toleranz wirklich ab? Wie tolerant seid ihr gegenüber anderen Musikstilen? Welche mögt ihr mehr oder weniger? Gibt es prägende musikalische Erlebnisse (z.B. Konzerte, Alltagssituationen, Erfolgserlebnisse mit einem Instrument, beim Singen, etc., ...)? Heißt Toleranz, dass man alles hören muss, was andere gerade wollen ohne sagen zu dürfen, dass man das gerade nicht hören möchte? Ist es vielleicht nicht auch manchmal ganz gut, dass man nicht gleich wieder weggeschaltet hat, wenn man mal auf dem falschen Musiksender (Radio, Fernsehen) gelandet ist? Kann man neue Dinge entdecken. Sollte man offener sein? Erzählt aus euren Erfahrungen und eurer Perspektive.


Zu mir: Ich speziell hasse keine Musikrichtung, das einzige wo ich wirklich voreingenommen bin, ist Volksmusik wie das Musikantenstadl, alles andere kann ich ertragen. Am liebsten höre ich Bossanova und eine spezielle Mischung aus Folk, Electric und Experimentellem. Ansonsten höre ich ziemlich viel: Klassische Musik (Barock vorallem BACH, Romantik), Filmmusik (aber auch eher soclhe, die man der klassischen zuordnen kann), Jazz (an Freejazz muss ich mich noch herantasten :P ), manchmal auch gerne Rock (aus allen Generationen, z.B. Nazareth, Foofighters), Charts (eher selten, aber manchmal lasse ich mich doch begeistern, z.B. von Pussy Cat Dolls - When I grow up thumbsup2 - dann muss es meistens tanzbar sein), Chansons und wenn es gut gemacht ist (was heißt gut gemacht?) auch mal VolksLIEDER, weil sie so lustig zum Singen sind, z.B. Flackerndes Feuer. Also es geht querbeet bei mir.
Ich singe in einem Schulchor, in einer Kantorei (z.B. Weihnachtsoratorium, Johannespassion, Messe in h-Moll), spiele Gitarre und Klavier relativ erfolglos, weil ich zu wenig übe und singe un d tanze für mein Leben gerne. ##-

MFG

IceDragon

Flötenreiniger

Beiträge: 3

Level: 8 [?]

Erfahrungspunkte: 507

Nächstes Level: 674

Bewertungen - Ø 0

2

30.03.2010, 08:26

RE: Musik und Toleranz

Moin,

ich habe mal den unteren Teil deines Postings nicht gelesen um einfach drauflos Antworten zu können. Du willst ja sicher eine erliche unvoreingenommene Meinung für dein Projekt brauchen (kannst du später das Ergebniss auch kurz Posten? Würd mich interessieren).


Musik und Toleranz - Nimmt die Toleranz wirklich ab?


Würde ich nicht sagen. Auch "früher" gab es viele "Probleme" mit dem Musikgeschmack der Jugendlichen. Ich erinner da an das Aufkommen der Rockmusik. Auch höre ich oft von vielen aus den 70ern das ihre Eltern es garnicht abkonnten wenn Kiss o.ä. Bands aus dem Zimmer ihrer Sprösslinge tönten. Ich würde sagen das ist mehr oder weniger gleich geblieben nur die Musik um die man sich streitet ist eine andere.


Wie tolerant seid ihr gegenüber anderen Musikstilen?


Ich würde mich als ziemlich tolerant gegenüber eigentlich alllen Musikstielen einordnen. Das hat aber mehrere Gründe die in den folgenden Fragen sicher beantwortet werden. Ansonsten einfach nachhacken ;-)


Welche mögt ihr mehr oder weniger?


Es gibt mehrere Musikstile die ich gerne höre, hängt aber vorallem mit meiner Stimmung zusammen. Um einfach abzuschalten, mich aufs Sofa zu legen die Augen zu schließen und zu entspannen kommt häufig laute Goa-Musik aus den Lautsprechern. Allgemein höre ich gerne Musik aus der Trance richtung. Aber auch die normalen Pop-Rock Bands aus den Charts liegen häufig im Player. Das geht von den Black Eyed Peas über Rosenstolz und Silbermond auch mal zu Sido oder Pur und Linkin Park .
Also hauptrichtung ist defintiv Trance aber, je nach dem wie es mir geht, was mich gerade anspricht auch gerne mal was anderes.


Gibt es prägende musikalische Erlebnisse (z.B. Konzerte, Alltagssituationen, Erfolgserlebnisse mit einem Instrument, beim Singen, etc., ...)?


Jaein. Ich habe keine besonderen Ereignisse im Kopf gerade. Ich war bisher auf einem Wolfgang Petry , einem Pur und einem Bryan Adams Konzert. Die waren gut hat Spaß gemacht, die Stimmung war klasse und man hat kräftig mitgesungen und gefeiert. Dennoch gibt es ein paar Erlebnisse die man mit bestimmten Musikstücken verbindet.
Das sind Songs die ich bei meiner kurzen Studienzeit gehört habe die mich an das Studium und das Leben drumherum erinnern. Wie du an meiner Signatur sehen kannst betreibe ich Webradio. Wir hatten mal die Zeit das jeder Moderator seine Sendung mit einem bestimmten Song anfing und einem Abschlusslied abschloss. Bei den Moderatoren die ich besonders gerne hörte besonders gut fand erinnert mich der jeweilieg Song immer an die Moderatoren bzw ihren Sendungen. Das sind denk ich mal Sachen die kennt jeder. Wenn man Wonderfull Dreams hört hat man die Coca Cola Trucks vor Augen und bei Only Time sind es die Bilder vom 11.9.2001.


Heißt Toleranz, dass man alles hören muss, was andere gerade wollen ohne sagen zu dürfen, dass man das gerade nicht hören möchte?


Nein. Tolerieren heißt für mich, dass ich die anderen Musikstile akzeptiere, die Werke respektiere, eben tolerant sein im positiven Sinn von gleichgülig. Wenn ich gerade in dem Moment etwas anderes hören möchte heißt das ja auch nicht das ich den Musikstiel nicht mag. Wie oben beschrieben höre ich immer mal wieder andere Genre. Auch wenn Trance zu meiner Lieblingsmusik zählt gibt es Moment in meinem Leben in denen ich diese Musik einfach nicht hören mag.


Ist es vielleicht nicht auch manchmal ganz gut, dass man nicht gleich wieder weggeschaltet hat, wenn man mal auf dem falschen Musiksender (Radio, Fernsehen) gelandet ist? Kann man neue Dinge entdecken. Sollte man offener sein?



Ja schon. Bei den UKW-Radiosendern eher weniger auffällig, da man meist seine festen Sender hat. Die 2-3 Sender sind einprogrammiert und über die Stationstasten erreichbar sodass das "am Rädchen drehen" entfällt und man beim Senderwechsel nicht über die anderen Sender stolpert (eigentlich sehr schade da man ja auch im TV des öfteren einfach mal durchzappt.
Bei dem Webradio ist es mir schon eher so ergangen. Häufig spielen gerade die kleineren Stadionen viele verschiedene Genre von Metal über Trance zu den Charts nach DiscoFox und Schlager. Da ist es meiner Meinung nach ganz interessant einfach mal in die Sendungen reinzuhören in der gerade "andere" Musik läuft. Oft habe ich gerade dadurch einen Song gefunden den ich danach erstmal mehrere Wochen oder gar Monate in meiner Favorietenliste hatte, den ich ohne diese Sendung nie gefunden hätte.
Ich kann verstehen wenn man gerade echt keine Lust auf das Genre XY hat und deswegen ab oder umschaltet, aber dennoch kann ich nur empfehlen hin und wieder auch mal bei den Sendern und Sendungen reinzuhören bei denen man eignetlich sofort abschalten will.

Lg
IceDragon
Musik Hören?
www.jukebox-hitradio.de <- Tune In

sofaplanet12

Applaudierer

Beiträge: 2

Wohnort: Hamm, NRW

Beruf: Webmaster

Level: 6 [?]

Erfahrungspunkte: 204

Nächstes Level: 282

Bewertungen - Ø 0

3

30.05.2010, 22:28

RE: RE: Musik und Toleranz

Hallo,
Ich finde das "Toleranz" nicht passend formuliert ist.
Entweder man mag eine Richtung, besser noch, EIN LIED, oder eben nicht. Von Toleranz kann man nur sprechen, wenn man gezwungen wird, das Lied zu hören, oder nicht?
Ich bin selbst erst 14, und bekomme ständig gesagt was für einen "schlechten"/"verkorksten"/"merkwürdigen" Musikgeschmack ich habe.

Dabei bilde ich mir ein, gar keinen zu haben!
Ich höre wirklich alles, mal den Pop-Quatsch der im Lokalradio läuft und die Schlager-Oma-Verarsche beim Musikantenstadl ausgenommen (ist aber auch keine Musik, wie ich finde).
Ich bin also für alles offen, besonders das „alte Zeug“ hat es mir angetan.
Da steht man dann da, wenn sich in der Klasse von Lady Gagas neustem Millionenseller unterhalten wird, und ich kann nur von Phil Collins erster Platte oder meiner neuen Electro-Vinyl erzählen. Ich kenne da nur zwei Leute im meinem Alter, die wenigstens die erwähnten Interpreten kennen...
Wohlgemerkt, ich besuche die 8te Klasse eines Gymnasiums (bilingual)!!
Da hätte ich mehr erwartet, ehrlich gesagt...
Doch das ist nur ein Problem was mich und mein Alter betrifft.
Die einzige Referenz erwachsener Konsumenten sind bei mir meine Eltern.
Beide um die 50, und von der Plattensammlung die sie mir „vermachten“ würden sie sich heute nichts mehr anhören, glaube ich.
Beide sind mit Anfangs beschriebenem Lokalradio zufrieden. Traurig, aber wahr :-)
Ja schon. Bei den UKW-Radiosendern eher weniger auffällig, da man meist seine festen Sender hat. Die 2-3 Sender sind einprogrammiert und über die Stationstasten erreichbar sodass das "am Rädchen drehen" entfällt und man beim Senderwechsel nicht über die anderen Sender stolpert (eigentlich sehr schade da man ja auch im TV des öfteren einfach mal durchzappt.
Bei dem Webradio ist es mir schon eher so ergangen. Häufig spielen gerade die kleineren Stadionen viele verschiedene Genre von Metal über Trance zu den Charts nach DiscoFox und Schlager. Da ist es meiner Meinung nach ganz interessant einfach mal in die Sendungen reinzuhören in der gerade "andere" Musik läuft. Oft habe ich gerade dadurch einen Song gefunden den ich danach erstmal mehrere Wochen oder gar Monate in meiner Favorietenliste hatte, den ich ohne diese Sendung nie gefunden hätte.
Ich kann verstehen wenn man gerade echt keine Lust auf das Genre XY hat und deswegen ab oder umschaltet, aber dennoch kann ich nur empfehlen hin und wieder auch mal bei den Sendern und Sendungen reinzuhören bei denen man eignetlich sofort abschalten will.
Ich entdecke fast wöchentlich neue Sender, nur vom am-Rad-drehen (der alten Analog-Technik sei dank).

lg
sofaplanet12

PS: Falls jetzt der Eindruck endstanden sein sollte, ich sei so ein komischer, spießiger, ein pinkes Hemd tragender Bankierssohn:
Ich muss euch leider enttäuschen :-)
Zur unterstreichung dieser Tatsache, hier ein Rechtschreibfehler:
Der Standart


uiuiui...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Swamplord« (31.05.2010, 01:00)


Swamplord

Master of Metal

Beiträge: 527

Wohnort: Weiskirchen (Saarland)

Beruf: Bäcker/Konditorazubi

Level: 31 [?]

Erfahrungspunkte: 354.510

Nächstes Level: 369.628

Bewertungen - Ø 5

4

31.05.2010, 01:24

Hallo Sofaplanet und herzlich willkommen in unserem Forum.

Ich habe mir erlaubt, den Text zu verkleinern...( Das tut doch in den Augen weh^^ )

Sicherlich ist es eine Tatsache, dass der Begriff "Toleranz" nicht ganz zutrifft und du hast recht, dass es auf das Lied ankommt, das man gut findet. Nur weil ich Metal höre heisst das nicht gleich, dass ich alles andere ablehne. Man hat halt seine Vorlieben, anderes kann man sich anhören und wiederum anderes kann man gar nicht ab.

Ich verstehe jedoch nicht ganz, worauf du hinauswillst, auf den Begriff "Toleranz" bestimmt nicht. Die Anmerkung, dass in deiner Klasse kaum jemand Phil Collins kennt, lässt mich darauf schließen, dass du den Musikgeschmack deiner Klasse kritisierst.

Wir Metler sind wohl die, die anderen Musikrichtungen am kritischten gegenüberstehen, haben wir ja auch einen etwas extremen Geschmack. Auf der anderen Seite verstehen die "normalen" Hörer oft nicht, wie wir uns so ein Gebrüll und Krach anhören können.

Ich denke, der Begriff "Toleranz" passt ganz gut, wenn man nach einer Richtung geht. Das Schubladendenken ist in jedem Kopf und nur wenige erblicken das große Ganze. Ich mag Leute, die einen verkorksten Musikgeschmack haben. Wird mir selbst auch oft vorgeworfen, obwohl ich für jemanden, der Metal hört, super tolerant bin.

Naja, es ist schon spät und muss gleich nochmal aufstehen, also gute Nacht und danke für deine Eindrücke.

Gruß Daniel
Das Leben ist zu kurz, um es mit schlechter Musik zu verschwenden.

Quellen:
Wikipedia:
Laut.de:
Amazon.de:
Metal-Archives.com:
MySpace:

sofaplanet12

Applaudierer

Beiträge: 2

Wohnort: Hamm, NRW

Beruf: Webmaster

Level: 6 [?]

Erfahrungspunkte: 204

Nächstes Level: 282

Bewertungen - Ø 0

5

02.06.2010, 21:57

Hi,
Auch von mir ein herzliches Hallo, danke, hab das mit der Größe viel zu spät gemerkt :-)

Ich höre auch sehr gerne Metal, davon mal ganz abgesehen :-)

Zu meiner Klasse: Hat schon was mit Toleranz zu tun, sie haben nähmlich keine....
Was anderes als Mainstream zählt da nicht.

lg
sofaplanet12


PS I: Meinst du mit "normale Hörer" die breite Masse?
PS II: Will dich nicht kränken, aber du schreibst "mir" ein bisschen so, als wäre ich erst 11, nimmst meine Meinung nicht ganz für voll (Mein Eindruck! Wenn das zu direkt war, bitte ich dies zu endschuldigen, werde meinen Ton dem Forum anpassen :-) Bin ja noch Newbie)

Swamplord

Master of Metal

Beiträge: 527

Wohnort: Weiskirchen (Saarland)

Beruf: Bäcker/Konditorazubi

Level: 31 [?]

Erfahrungspunkte: 354.510

Nächstes Level: 369.628

Bewertungen - Ø 5

6

03.06.2010, 01:12

Hehe. Nochmal Hallo.

Sorry, dass es so rüber kommt, als würde ich mit dir, wie mit einem 11-jährigen sprechen. Das passiert bei mir öfters, auch bei noch Älteren. Mein erster Eindrück von dir war jedoch genau das Gegenteil. Deine Äußerungen lassen dich eher älter erscheinen^^

Also nichts für ungut.

Mainstream ist doch schon ein sehr weiter Begriff und man kann nicht alles hören ohne etwas Toleranz. Früher, als junger, aufstrebender Metler, lehnte ich den Mainstream ab, obwohl mir oft genug vorgeworfen wurde, ich würde eben genau dieses hören, grad von meinen vermeintlichen Metalkollegen. Ich wäre ein Kommerzkind^^ Vielleicht verstehst du ja auch was anderes unter Mainstream als ich...

Der "normale " Höhrer ist für mich die breite Masse, das hast du richtig erkannt. Die, die alles hören, was nicht gerade zu aggressiv oder zu anspruchsvoll ist. Es ist selten, dass da etwas neues, ausgefallenes kommt... Alles Einheitsbrei... Naja, erstrecht dieser neumodische Pop oder der ganze R'n'B Quatsch. Lady DummDumm und die ganzen Lala Bands und Lieder, die man noch mit 2 Promille mit lallen kann^^

Egal.

Mach ruhig so weiter, Sofaplanet. Ich vergreife mich gern im Ton und ist nicht böse gemeint. Ich hingegen hab mitlerweile ein dickes Fell und nehme nicht mehr alles so ernst, auch fahre ich nicht mehr so schnell aus der Haut, was ich hier bei so vielen Themen machen könnte. Ich hab mich schon zuviel angepasst. Wenn dir was nicht passt oder du dich missverstanden fühlst, einfach raus mit der Sprache.
Schlecht ist es, wenn jemand einfach alles runterschluckt und dann danach nicht mehr kommt... Ich will nicht wissen, wieviele Mitglieder ich schon durch diese Art in den vielen Foren vertrieben habe... Das ist nicht meine Absicht. Ich quatsche schon wieder zuviel^^

Also, mach weiter wie bisher. ;)
Das Leben ist zu kurz, um es mit schlechter Musik zu verschwenden.

Quellen:
Wikipedia:
Laut.de:
Amazon.de:
Metal-Archives.com:
MySpace:

Snii

Beholfener Laie

Beiträge: 4

Level: 6 [?]

Erfahrungspunkte: 255

Nächstes Level: 282

Bewertungen - Ø 0

7

06.07.2010, 23:18

Ich wage es jetzt einfach mal, etwas dazu zu sagen...
Also Toleranz gab es in meiner alten Schule mir gegenüber nicht, aber in meiner neuen ist man offensichtlich viel seltsames gewohnt. Fühl ich mich gleich viel wohler.
Meine jetzige Klasse kann mich trotz ein wenig seltsamen Musikgeschmack sehr gut leiden -

Aus dem einfachen Grund, da ich Interesse am Musikgeschmack der anderen zeige (dadurch auch manchmal Neues für mich entdecke) und es die meisten nun mal einfach freut, wenn sich jemand für ihren Musikgeschmack interessiert.
In meiner alten Schule/Klasse hat mich niemand akzeptiert, und selbst die einzige "Freundin", die ich hatte, wollte mich immer wieder dazu bringen, diesselbe Musik zu hören wie die meisten anderen auch, oder zumindest etwas ein bisschen normaleres.
Versuchen jemanden zu zwingen, andere Musik zu hören als das, was er wirklich mag, ist ja wohl das schrecklichste.
Bei mir hängt die Musik noch mit einem Haufen anderer Dinge zusammen, die Toleranz verlangen, aber naya...
Ich würde einfach mal sagen, wenn man lange genug stur seinen eigenen Weg geht und dabei nicht aggressiv gegenüber anderen reagiert, die das nicht verstehen, dann hat man irgendwann den Respekt und die Toleranz, die man verdient.
Apropos Aggressiv.
Wieso denken eigentlich alle immer, dass Metal wegen dem "Geschrei" aggressiv macht? Ich finde das ist völliger Schwachsinn...

Gerade Metal-Fans sind doch meistens die gechilltesten Leute überhaupt, zumindest die, die ich kenne.

roelleroelle

Singende Säge

Beiträge: 3

Level: 8 [?]

Erfahrungspunkte: 488

Nächstes Level: 674

Bewertungen - Ø 0

8

07.07.2010, 12:56

Glaubt ihr, dass man Toleranz gegenüber Musik überhaupt, Stilrichtungen und Geschmäckern anderer Leute gegenüber irgendwann "beibringen" kann. Also, dass man dem einzelnen Menschen in irgendeiner Phase seines Lebens diese Toleranz vermitteln kann?

Snii

Beholfener Laie

Beiträge: 4

Level: 6 [?]

Erfahrungspunkte: 255

Nächstes Level: 282

Bewertungen - Ø 0

9

07.07.2010, 16:05

Toleranz "beibringen"?

Naja, das ist so eine Sache.
Angenommen, man ist eine Person, die Metal auf den Tod nicht ausstehen kann, und lernt dann jemanden kennen, den man total gerne mag - und diese Person steht auf Metal.

In solchen Fällen kann es denke ich vorkommen, dass man plötzlich doch ein wenig toleranter "verhassten" Musikrichtungen gegenüber ist, nicht?
Deswegen finde ich besonders wichtig, dass wenn jemand eine ausgefallene Musikrichtung gerne mag, dieser jemand auch nicht unfreundlich zu anderen sein sollte, denn andernfalls ist Intoleranz berechtigt.

TrentReznorsReptile

Tanzender Azubi

Beiträge: 17

Level: 10 [?]

Erfahrungspunkte: 1.039

Nächstes Level: 1.454

Bewertungen - Ø 0

10

12.07.2010, 12:09

Ich war früher intollerant gegenüber Popmusik, weil ich persönlich mich nicht mit meinem eigenen Musikgeschmack tolleriert/akzeptiert gefühlt habe. Also habe ich den Spieß umgedreht und die 'Normalos' genau so über einen Kamm geschert wie sie mich.
Heute bin ich total offen, weil ich mittlerweile nicht mehr so dumm und pupertär bin weiß, dass der Musikgeschmack noch nicht zwangsläufig etwas über die Person aussagt. Im Gegenteil, wenn mir jemand z.B. erzählen würde, dass er auf Schlager steht, würde ich mich dafür interessieren, was das für ein Mensch ist.
Im Endeffekt ist doch gerade die Vielfalt interessant :sehrgut:

CcrawnIrea

Tanzender Azubi

Beiträge: 12

Wohnort: Salzwedel

Beruf: Schüler =)

Level: 8 [?]

Erfahrungspunkte: 504

Nächstes Level: 674

Bewertungen - Ø 0

11

28.07.2010, 14:58

Zitat

Wie tolerant seid ihr gegenüber anderen Musikstilen?

Also, eigentlich ist es mir sehr egal, was andere hören, solange sie mich damit nicht belästigen oder meine musik beleidigen ...

Zitat

Welche mögt ihr mehr oder weniger?

Mein favorisierter Stil ist Gothic/Symphonic Metal
Überhaupt nicht leiden kann ich Hip Hop/Rap
Ansonsten - wenn die musik sinn hat, ist es für mich auch musik

Zitat

Gibt es prägende musikalische Erlebnisse (z.B. Konzerte, Alltagssituationen, Erfolgserlebnisse mit einem Instrument, beim Singen, etc., ...)?

Ich denke schon - mein musikstil hat sich zum beispiel aus meiner früheren lebenssituation heraus entwickelt, in der einfach alles schief ging, was nur schief gehen konnte und ich dementsprechend depressiv wurde - subway to sally und co haben mir geholfen, da raus zu kommen

Zitat

Heißt Toleranz, dass man alles hören muss, was andere gerade wollen ohne sagen zu dürfen, dass man das gerade nicht hören möchte? Ist es vielleicht nicht auch manchmal ganz gut, dass man nicht gleich wieder weggeschaltet hat, wenn man mal auf dem falschen Musiksender (Radio, Fernsehen) gelandet ist? Kann man neue Dinge entdecken. Sollte man offener sein?

Nein! Toleranz bedeutet, dass man aktzeptiert, dass jeder das hören darf, was er möchte - egal ob man es selber mag oder nicht! aber es heißt auch das recht zu haben, sich seine eigene meinung zu bestimmten stilen bilden zu dürfen.
Was ich nur zu kritisieren habe, ist, dass die musiksender und das radio nicht offen genug sind! tagsüber läuft da doch eigentlich nur hip hop und pop ... von metal, gothic oder gar chören ist da nichts zu hören! DAS finde ich intolerant ...
lG

Lesezeichen
musik-forum.net - Alles rund um das Thema Musik - Bands - Szenenews - Veranstaltungen - Neuerscheinungen - Alben
Internet Agentur Bonn | Webdesign Bonn | Lebenslauf | Tierforum
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits