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raptor230961

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02.04.2009, 18:11

“Webb Pierce”:

Webb Pierce (* 8. August 1921 in West Monroe, Louisiana, † 24. Februar 1991) war ein US-amerikanischer Country-Musiker.

Leben:

Anfänge:
Webb Pierce trat bereits im Alter von 15 Jahren als Sänger in einer lokalen Radiostation auf. Nach einer dreijährigen Armee-Zeit, in der er auch heiratete, zog er 1944 nach Shreveport, Louisiana. Hier fand er eine Anstellung als Schuhverkäufer bei Sears, Roebuck. Abends trat er gemeinsam mit seiner Frau in der örtlichen Clubszene auf.

In Shreveport hatte der überregionale Radiosender KWKH kurz zuvor die Country-Musik-Show Louisiana Hayride ins Leben gerufen. 1949 erhielt Pierce, mittlerweile geschieden, erstmalig die Gelegenheit zu einem Auftritt. In diesen Jahren nahm er für das kleine Four Star Label einige Schallplatten auf. Er gründete eine Band, bei der (die zu dieser Zeit noch völlig unbekannten) Floyd Cramer und Faron Young mitwirkten. Bald war Pierce zu einem wichtigen Zugpferd der Louisiana Hayride Show geworden. Gemeinsam mit deren Manager gründete er ein eigenes Label, für das er auch einige Platten einspielte.

Karriere:
1951 wechselte er zum Decca Label. Bereits seine erste Single, Wondering, erreichte Platz eins der Country-Charts. Er zog nach Nashville und hatte ein Jahr später mit That Heart Belongs To Me seinen nächsten Top-Hit. Im gleichen Jahr trat er erstmals in der Grand Ole Opry auf. Nach weiteren Plattenerfolgen rückte der Sänger mit der hohen, nasalen Stimmlage in die erste Reihe der Honky Tonk-Stars auf. Nach Hank Williams Tod 1953 wurde er für einige Jahre zum bestverkaufenden Interpreten der Country-Musik.

Gemeinsam mit dem Manager der Grand Ole Opry, Jim Denny, gründete er den Musikverlag Cedarwood Music und beteiligte sich an Radiostationen. Als Geschäftsmann war er ebenso erfolgreich wie als Musiker. 1955 verließ er die Grand Ole Opry. Die regelmäßigen Auftritte waren zur lästigen Pflicht geworden. Pierce machte sich auch als Innovator einen Namen. Als erster großer Star setzte er 1954 bei seinem Hit Slowly eine Pedal-Steel Guitar ein, die bald darauf zu einem unverkennbaren Markenzeichen der Country-Musik werden sollte. 1955 konnte er mit Why Baby Why, das er im Duett mit Red Sovine sang, erneut einen großen Hit verbuchen. Der Song war der meistverkaufte Country-Song des Jahres.

Die Verkaufszahlen seiner Schallplatten ließen langsam nach. 1956 versuchte er sich mit Teenage Boogie als Rockabilly-Sänger. Der Titel, der mit Jimmy Lee Fautheree an der Gitarre aufgenommen wurde, gilt heute als Klassiker der Rockabilly-Musik und erreichte Platz 10 der Country-Charts. In den sechziger Jahren wechselte er vom Honky-Tonk- zum Nashville-Sound. Obwohl die vorderen Plätze der Country-Charts nicht mehr erreicht werden konnten, blieb Webb Pierce weiterhin im Geschäft. 1975 verließ er DECCA und unterschrieb beim Plantation-Label. Seinen letzten Hit hatte er 1982 mit dem im Duett mit Willie Nelson gesungenen In The Jailhouse Now. Es war seine neunundsechzigste Hitparadenplatzierung.

Country-Star:
Nachdem Pierce in den sechziger Jahren von jüngeren Musikern zunehmend an den Rand gedrängt wurde, demonstrierte er den ihm seiner Meinung nach gebührenden Status als Superstar durch einen exzessiven Lebensstil. Zwei mit Silberdollars besetzte Luxuswagen und ein riesiger Swimmingpool in Gitarrenform waren auffälligste Attribute. Zum Ärger seiner Nachbarn pilgerten täglich hunderte von Fans zu seinem Anwesen, um die Insignien des Starruhms persönlich in Augenschein zu nehmen.

Auch in der Country-Szene traf sein protziger Lebensstil nicht überall auf Gegenliebe. Die hochverdiente Aufnahme in die Country Music Hall of Fame blieb ihm zu Lebzeiten versagt. Nach persönlichem Einsatz einiger Stars, allen voran Gail Davies, erhielt er 2001 posthum diese höchste Auszeichnung der Country-Musik.

Webb Pierce, einer der erfolgreichsten Country-Musiker aller Zeiten und bedeutender Vertreter der Honky-Tonk-Stilrichtung, erlag 1991 einem Krebsleiden.

Diskografie (Alben):
* 1954 – More and More
* 1955 – Webb Pierce
* 1956 – The Wondering Boy
* 1957 – Just Imagination
* 1958 – Sing For You
* 1959 – Bound For Kingdom
* 1959 – The One And Only Webb Pierce
* 1960 – Walking The Streets
* 1960 – Webb With A Beat!
* 1961 – Fallen Angle
* 1962 – Cross Country
* 1962 – Hideaway Heart
* 1963 – Bow They Head
* 1963 – I've Got A New Heart Ache
* 1964 – Sands Of Gold
* 1965 – Country Music Time
* 1965 – Memory Number One
* 1966 – Bugle Call From Heaven
* 1966 – Sweet Memories
* 1966 – Webb's Choice
* 1967 – Where'd Ya Stay Last Night?
* 1968 – Country Songs
* 1968 – Fool, Fool, Fool
* 1969 – Saturday Night
* 1969 – Webb Pierce Sings This Thing
* 1970 – Country Favorites
* 1970 – Love Ain't Never Go Better
* 1970 – Merry-Go-Round World
* 1971 – Webb Pierce Road Show
* 1973 – I'm Gonna Be A Swinger
* 1977 – Faith, Hope And Love
* 1982 – In The Jailhouse Now

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:11

“Dottie West”:

Dottie West (* 11. Oktober 1932 in McMinnville, Tennessee als Dorothy Marie Marsh; † 4. September 1991), US-amerikanische Country-Sängerin.

Anfänge:
Dottie hatte eine ungewöhnlich harte Kindheit. Sie war die älteste von zehn Kindern einer bitterarmen Familie, die von einem trunksüchtigen und gewalttätigen Vater beherrscht wurde. Friedliche und angenehme Momente gab es nur, wenn man gemeinsam vor dem Radio der Grand Ole Opry zuhörte oder selbst musizierte.

Trotz aller Schwierigkeiten schaffte Dottie den High School Abschluss und bekam ein Stipendium für ein Musik-Studium an der Tennessee Tech. Während ihres Studiums arbeitete sie als Sängerin. Sie verliebte sich in den Gitarristen Bill West. 1953 heirateten die beiden, wenig später bekam das Paar zwei Söhne. Nach Abschluss des Studiums zog die Familie nach Cleveland. Hier trat Dottie regelmäßig im lokalen Fernsehen auf. 1958 wurde die Tochter Shelly geboren. Drei Jahre später zog die Familie nach Nashville.

Karriere:
1963 gelang es Dottie West, einen Song für Jim Reeves zu schreiben. Jim Reeves verschaffte ihr anschließend einen Plattenvertrag bei RCA. Verantwortlicher Produzent war Chet Atkins. Ihre erste Single, Love Is No Excuse - ein Duett mit Jim, erreichte die Top-10. Ihr nächster Hit war 1964 die Eigenkomposition Here Comes My Baby. Für diesen Song wurde sie als erster weiblicher Country-Star mit einem Grammy ausgezeichnet. Sie trat jetzt regelmäßig in der Grand Ole Opry auf und hatte weiter Hits. 1973 gelang ihr mit dem Coca-Cola-Werbe-Song Country Sunshine einen über die Country-Szene hinausgehenden landesweiten Erfolg.

Anfang der 70er Jahre wandelte sich Dotties Erscheinungsbild. War sie bis dahin in einem eher unkleidsamen oder sogar züchtigen Outfit aufgetreten, erschien sie plötzlich im hautengen, glänzenden Dress auf der Bühne. Der leicht heisere Touch ihrer Stimme tat ein Übriges, um sie zu einem Sex-Symbol zu machen. In diesen Jahren galt sie als Nashvilles Schönste. 1972 heiratete sie den zwölf Jahre jüngeren Bryan Metcalf. Sie spielte einige Duetts mit Don Gibson und Kenny Rogers ein, und schaffte damit mehrere Nummer-1-Hits. Dottie West befand sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und ihres Lebens. Ihre Musik entfernte sich immer mehr vom Country-Sound. Die Songs wurden poppiger und enthielten verschiedentlich Rock-Elemente.

Mitte der 80er Jahre begann ein dramatischer Abstieg. Die Plattenerfolge blieben aus. Sie begann zu trinken. 1983 heiratete sie den 23 Jahre jüngeren Al Winters. Die Ehe hielt nur zwei Jahre. 1990 meldete sie Privat-Konkurs an. Zeitweise lebte Dottie in ihrem Tournee-Bus. Aber sie kämpfte, hatte weiterhin Auftritte und bereitete ein Comeback vor. Am 4. September 1991 starb Dottie West im Alter von 59 Jahren bei einem Autounfall.

Diskografie (Alben):
* 1964 - Country Girl Singing Sensation (Starday)
* 1965 - Queens Of Country Music (Starday)
* 1965 - Here Comes My Baby (RCA)
* 1966 - Suffer Time (RCA)
* 1967 - With All My Heart And Soul (RCA)
* 1967 - Dottie West Sings Sacred Ballads (RCA)
* 1967 - I'll Help You Forget Her (RCA)
* 1968 - What I'm Cut Out To Be (RCA)
* 1968 - Country Girl (RCA)
* 1969 - Feminine Fancy (RCA)
* 1969 - Rings Of Gold (RCA)
* 1969 - Dotty Sings Eddy (Arnold) (RCA)
* 1970 - Makin' Memories (RCA)
* 1970 - Country And West (RCA)
* 1970 - Forever Yours (RCA)
* 1970 - Country Boy & Country Girl (RCA)
* 1970 - Making Believe (Nashville)
* 1996 - Essential Dottie West
* 1997 - Are You Happy Baby

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:12

“Bruno Balz”:

Bruno Balz (* 6. Oktober 1902 in Berlin; † 14. März 1988 in Bad Wiessee) war einer der produktivsten deutschen Text- und Schlagerdichter.

Schaffen:
Bruno Balz schrieb von 1929, als er die Musik für den ersten deutschen Tonfilm („Dich habe ich geliebt“) verfasste, bis Anfang der 1960er Jahre, als er sich ins Privatleben zurückzog, mehr als 1.000 Schlager- und Liedtexte. Kein deutschsprachiger Interpret, der im diesen 30 Jahren populär wurde, kam an ihm vorbei. Seiner Feder entstammen z. B. folgende Schlager, Evergreens und Gassenhauer:

* Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern (Melodie: Michael Jary, in: Paradies der Junggesellen)
* Wir wollen niemals auseinandergehen" (Michael Jary)
* Das machen nur die Beine von Dolores (Michael Jary)
* Kann denn Liebe Sünde sein? (Lothar Brühne, in: Der Blaufuchs)
* Roter Mohn (Michael Jary, in: Schwarzfahrt ins Glück)
* Der Wind hat mir ein Lied erzählt (Lothar Brühne, in: La Habanera)
* Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n (Michael Jary, in: Die große Liebe)
* Davon geht die Welt nicht unter (Michael Jary, in: Die große Liebe)
* Mama

und viele mehr.

Bruno Balz bildete vor allem mit dem Komponisten Michael Jary ein kongeniales Duo. Gemeinsam lieferten sie die Lieder, die insbesondere Zarah Leander zum Weltstar machten.

Homosexualität:
Bruno Balz wurde insbesondere während der NS-Zeit mehrmals Opfer der schwulenfeindlichen Gesetzgebung. So verbrachte er 1936 mehrere Monate im Gefängnis, wurde jedoch unter der Auflage freigelassen, dass sein Name in der Öffentlichkeit nicht mehr in Erscheinung treten durfte. Er musste, um nach außen den geforderten Anschein zu wahren, eine Alibi-Ehe mit Selma, einer linientreuen Frau aus Pommern, eingehen.

1941 wurde er erneut von der Gestapo verhaftet, nachdem er in kompromittierender Situation mit einem jungen Mann ertappt worden war. Nach tagelanger Folter im Gestapo-Hauptquartier in der Prinz-Albert-Straße drohte ihm der Weg ins KZ. Erst die Intervention von Michael Jary, der die von Propagandaminister Joseph Goebbels geforderten Lieder ohne die Hilfe seines Partners nicht zustandebrachte, kam Bruno Balz innerhalb weniger Stunden wieder frei. In den ersten 24 Stunden nach seiner Freilassung schrieb er zwei seiner größten Erfolge, nämlich „Davon geht die Welt nicht unter“ und „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n“.

Die Nachkriegszeit:
Auch nach dem Krieg hatte Bruno Balz unter den Folgen der Homophobie zu leiden. Der unter den Nationalsozialisten verschärfte §175 des Strafgesetzbuches, der so genannte "Schwulenparagraf", wurde unverändert in die Gesetzgebung der BRD übernommen. Seine Ehefrau Selma weigerte sich, in die Scheidung einzuwilligen, und sein Name wurde kaum einmal in den Vor- oder Abspann der Filme aufgenommen, für die er nach wie vor textete.

Anfang der 1960er Jahre schrieb er für Zarah Leander das Lied „Wir wollen niemals auseinandergehen“. Dies war seine letzte Zusammenarbeit mit Michael Jary, der das Lied nicht, wie geplant, von Zarah Leander, sondern von Heidi Brühl interpretieren ließ. Sein Lied „Mama“ das er 1941 getextet hatte, verschaffte Heintje 1968 nochmal einen Hit.

Das Testament:
In seinem Testament hatte Bruno Balz verfügt, dass in den ersten 10 Jahren nach seinem Tod nicht über ihn gesprochen werden darf. Sein Lebensgefährte und Universalerbe Jürgen Draeger respektierte diesen Wunsch und konnte somit erst nach 1998 damit beginnen, den Nachlass und die Biographie von Bruno Balz aufzuarbeiten mit dem Ziel, „ihm seine Vergangenheit zurückzugeben“.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Wilmersdorf in Berlin.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:13

„Mary Wells“:

Mary Wells (* 13. Mai 1943 in Detroit, Michigan; † 26. Juli 1992 in Los Angeles, Kalifornien) war eine bekannte Soul-Sängerin, die durch ihre Aufnahmen bei dem Plattenlabel Motown bekannt wurde.

Wells wuchs in einer armen, aber glücklichen Umgebung von Detroit auf. In ihrer Kindheit erkrankte sie an Meningitis, als Folge derer sie blind und taub wurde. Glücklicherweise konnte sie sowohl Seh- als auch Hörkraft wieder zurückgewinnen. Sie sang dann im Chor ihrer Schule und trat später in verschiedenen Clubs und bei Talentwettbewerben auf. 1959 lernte sie den Motown-Angestellten Robert Bateman kennen und bot ihm einen Song namens Bye Bye Baby an, den sie für Jackie Wilson geschrieben hatte. Bateman machte es möglich, dass Wells ihren Song Berry Gordy vorsingen konnte, was ihr schließlich einen Plattenvertrag einbrachte. Bye Bye Baby wurde 1960 Wells' erste Hit-Single.

Die Folgesingle I Don't Want to Take a Chance konnte den Erfolg von Bye Bye Baby wiederholen, doch Strange Love floppte. Gordy beschloss daraufhin Smokey Robinson zu Wells' Songwriter und Produzenten zu machen. Daraus gingen 1962 zunächst die Top-10-Singles The One Who Really Loves You, You Beat Me to the Punch und Two Lovers hervor und schließlich wurde auch das Album The One Really Loves You veröffentlicht, das es ebenfalls in die Top 10 schaffte und damit bis dahin Motowns bestverkauftes Album war.

1963 folgten insgesamt vier Top-40-Hits: Laughing Boy, What's So Easy for Two Is So Hard for One, Your Old Standby (ursprünglich als Rückseite von What Love Has Joined Together veröffentlicht) und You Lost the Sweetest Boy. Das Jahr 1964 begann mit der Veröffentlichung von My Guy, das bald die Beatles von der Spitze der Pop-Charts verdrängte. Es sollte Wells' größter Hit werden. Später im Jahr nahm sie zusammen mit Marvin Gaye die Songs Once upon a Time und What's the Matter with You, Baby auf, die beide in die Top 20 kamen, und tourte mit den Beatles durch Großbritannien. Als Folge dessen nahm sie auch das Album Love Songs to the Beatles auf, auf dem verschiedene Beatles-Cover zu hören waren. Es stellte sich als Flop heraus.

Danach blieben die größeren Erfolge aus und Wells verließ Motown, um stattdessen bei 20th Century Fox zu unterschreiben. Weiterhin hielt sich der kommerzielle Erfolg in Grenzen und Mitte 1965 verabschiedete sie sich auch dort wieder. Ihre erste Single für Atco, Dear Lover, schaffte es immerhin in die Top 10 der R&B-Charts, später folgten noch zwei kleine Hits bei Jubilee Records. 1970 heiratete Wells Cecil Womack, den Bruder von Bobby Womack, und zog sich aus der Musikszene zurück.

Sie machte in den 1970ern dann noch ein paar Aufnahmen für Reprise und trennte sich 1977 von Womack. Anfang der '80er Jahre erlebte sie ein kurzes Comeback, als ihr Song Gigolo einen Platz 2 in den Disco-Charts schaffte, und begann wieder zu touren. Sie veröffentlichte sogar noch zwei unbeachtete Alben. 1990 wurde bei ihr dann Krebs im Mundbereich diagnostiziert, was sich schließlich negativ auf ihre Stimme auswirkte, weshalb sie aufhörte zu touren. Zwei Jahre später erlag sie dem Krebs in Los Angeles.

Diskografie:

Tamla Motown (UK)

Alben:
* TML11006 My Baby Just Cares For Me LP
* TML11032 Greatest Hits LP
* STMS5057 Sings My Guy LP
* STMS5093 Greatest Hits LP

Singles:
* TMG820 My Guy / You Lost the Sweetest Boy / Two Lovers 7"
* TME2007 Mary Wells EP

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:14

„Jackie Gleason“:

Jackie Gleason (Herbert John Gleason ) (* 26. Februar 1916 in Bushwick, Brooklyn, New York, N.Y.; † 24. Juni 1987 in Fort Lauderdale, Florida) war ein US-amerikanischer Comedian, Komponist, Dirigent und Schauspieler.

Anfänge:
Gleason wurde in Bushwick, New York geboren. Er wuchs in New York auf und ging dort in die öffentliche Schule.

Karriere:
In seiner Karriere war er Master of Ceremonies in Amateurshows, ein Stuntfahrer, DJ und später dann ein Comedian in Nachtclubs. Außerdem hat er in über 40 Filmen mitgewirkt. Der bekannteste wird wohl Ein ausgekochtes Schlitzohr mit Burt Reynolds, Jerry Reed und Sally Field sein. Später wurden dann noch zwei Sequels gedreht. Gleason war bekannt für seine Abneigung gegenüber Proben. Selbst bei Liveshows wollte er alles immer nur einmal machen und improvisieren.

Mitte der 1950er Jahre schrieb er zahlreiche Musikstücke, die sehr populär zu der Zeit waren. Er nahm sie mit seinem Orchester für Capitol Records auf.

Am 24. Juni 1987 starb Jackie Gleason an Darm- und Leberkrebs. Er war dreimal verheiratet und hatte mit seiner ersten Frau zwei Kinder.

Diskografie:
* 1953 - Music for Lovers Only
* 1954 - Music, Martinis and Memories
* 1955 - Lover's Rhapsody
* 1955 - Music to Make You Misty
* 1955 - Tawny
* 1955 - And Awaaay We Go!
* 1955 - Romantic Jazz
* 1955 - Music to Remember Her
* 1955 - Lonesome Echo
* 1956 - Music to Change Her Mind
* 1956 - Night Winds
* 1956 - Merry Christmas
* 1957 - Music for the Love Hours
* 1957 - Velvet Brass

Filmografie:
* 1941 - Navy Blues
* 1941 - Steel Against the Sky
* 1942 - All Through the Night
* 1942 - Lady Gangster
* 1942 - Tramp, Tramp, Tramp
* 1942 - Larceny, Inc.
* 1942 - Escape from Crime
* 1942 - Orchestra Wives
* 1942 - Springtime in the Rockies
* 1949 - The Life of Riley
* 1949 - Cavalcade of Stars
* 1950 - The Desert Hawk
* 1951 - Musical Comedy Time
* 1951 - The Colgate Comedy Hour
* 1952 - The Jackie Gleason Show
* 1955 - The Best of Broadway
* 1955 - Studio One
* 1956 - The Honeymooners
* 1958 - Playhouse 90
* 1960 - The Secret World of Eddie Hodges
* 1961 - The Hustler (Haie der Großstadt)
* 1962 - Gigot
* 1962 - Requiem for a Heavyweight
* 1963 - Papa's Delicate Condition
* 1963 - Soldier in the Rain
* 1966 - The Jackie Gleason Show
* 1968 - Here's Lucy
* 1968 - Skidoo
* 1969 - How to Commit Marriage
* 1969 - Don't Drink the Water
* 1970 - How Do I Love Thee?
* 1975 - A Lucille Ball Special Starring Lucille Ball and Jackie Gleason
* 1976 - The Honeymooners Second Honeymoon
* 1976 - The Captain and Tennille
* 1977 - Mister Billion
* 1977 - Smokey and the Bandit
* 1977 - The Honeymooners Christmas Special
* 1978 - The Honeymooners Valentine Special
* 1980 - Smokey and the Bandit II
* 1982 - The Toy
* 1983 - The Sting II
* 1983 - Smokey and the Bandit Part 3
* 1983 - Mr. Halpern and Mr. Johnson
* 1985 - Izzy & Moe
* 1986 - Nothing in Common – Sie haben nichts gemein (Nothing in Common)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:14

„Luke McDaniel“:

Luke McDaniel (* 3. Februar 1927 in Ellisville, Mississippi; † 27. Juni 1992 in Mobile, Alabama), auch als Jeff Daniels bekannt, war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Sänger.

Kindheit und Jugend:
Luke McDaniel wurde als eines von vier Kindern des Ehepaars Jesse und Viola McDaniel geboren. Mitte der 1930er Jahre ließen sich seine Eltern scheiden, fortan lebte McDaniel bei seiner Mutter in Ellisville. Mit 14 machte er seinen Schulabschluss und arbeitete dann in einer Baumwollfabrik. Schon damals wurde er von Ernest Tubb und Cowboy Copas beeinflusst. Nachdem er eine gebrauchte Mandoline erworben hatte, brachte er sich das Spielen selbst bei. Seine erste Band gründete er mit Howard Overstreet (Gitarre) und Red Davis (Kontrabass).

Karriere:
McDaniels und seine Band bekamen bald eine morgendliche Radioshow. Kurz danach begann er mit den Country-Musikern Curley Fox und Texas Ruby eine Tournee. 1950 jedoch rief er seine eigene Band wieder ins Leben; der Stil seiner Tour-Partner hatte ihm nicht gefallen. Er stellte sich bei den Trumpet Records in Jackson, Mississippi vor. Nachdem er ein paar Titel im Stil von Hank Williams geschrieben hatte, wurde seine erste Platte veröffentlicht. Der Titel Whoa Boy wurde sein erster Hit, der unter anderem auch von Red Smith gecovert wurde.

1953 trat er, ein paar Monate vor dessen Tod, mit Hank Williams gemeinsam in Biloxi auf. Nebenbei hatte er verschiedene Radio- und Fernsehauftritte. Da er bei Trumpet nicht sein zugesagtes Honorar bekam, vermittelte Jack Cardwell McDaniel an die King Records. Zur selben Zeit zog er nach Mobile, Alabama. Er bestritt erste Auftritte in der Louisiana Hayride, wo er den jungen Elvis Presley traf. Inspiriert durch Presley schrieb er unter dem Pseudonym Earl Lee das Rockabilly-Stück Midnight Shift, das von Buddy Holly aufgenommen wurde. Nicht nur beruflich, sondern auch privat ging es aufwärts. McDaniel heiratete Louis Marilyn Laurell, mit der er später insgesamt zehn Kinder haben sollte, von denen jedoch eins im Kindesalter starb.

Da er mit King jedoch Streitigkeiten begann, wechselte er zu den Meladee Records. Dort schwenkte er zum populären Rockabilly und veröffentlichte fortan unter dem Namen Jeff Daniels seine Singles. Sein erster Rockabilly-Titel, Daddy-O Rock, erschien 1956. 1956 und 1957 hielt er bei den legendären Sun Records in Memphis, Tennessee zwei Sessions ab; die Aufnahmen wurden jedoch aufgrund einer Meinungsverschiedenheit mit dem Besitzer Sam Phillips nie veröffentlicht. Danach konzentrierte McDaniel sich auf seinen Job beim Radio. Nachdem er sich hatte scheiden lassen, musste er seine Musik-Karriere endgültig aufgeben, da er nun seine Kinder zu versorgen hatte. Daher gründete er eine Spedition. Erst als seine Kinder erwachsen waren, trat er ab 1980 wieder auf und nahm für die Duell Records einige Stücke auf.

Luke McDaniel verstarb am 27. Juni 1992 im Alter von 65 Jahren in Mobile, Alabama.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:15

„Molly O’Day“:

Molly O’Day (* 9. Juli 1923 als Lois LaVerne Williamson in McVeigh, Kentucky, † 5. Dezember 1987) war eine US-amerikanische Country-Sängerin und einer der ersten weiblichen Stars der Country-Musik.

Anfänge:
Molly O'Day entstammt einer in den Appalachen beheimateten Bergmannsfamilie. Gemeinsam mit ihren Brüdern Cecil und Joe gründete sie eine Band, in der sie Gitarre spielte. 1939 traten sie erstmals im Radio auf. Molly nahm den Namen „Mountain Fern“ und später „Dixie Lee Williamson“ an. In kurzen Abständen wechselte man die Radiosender. 1940 schloss sie sich der Band „Forty Niners“ des Gitarristen Lynn Davis an, den sie ein Jahr später heiratete.

Karriere:
Dank ihrer schönen Stimme gelang es Molly O'Day bald, aus dem Schatten ihres Ehemanns herauszutreten. 1946 wurde der einflussreiche Songwriter Fred Rose auf sie aufmerksam und vermittelte einen Schallplattenvertrag mit dem Label Columbia. In der ersten Aufnahmesession wurde eine Reihe von Stücken des zu dieser Zeit noch unbekannten Fred-Rose-Schützlings Hank Williams eingespielt, darunter ihr bekanntester Hit Tramp On The Street.

Leider stellten sich bald gesundheitliche Probleme ein. Es waren vor allem Erschöpfungszustände, die sie immer wieder zu Pausen zwangen. Je populärer sie wurde, desto mehr litt sie unter dem unvermeidlichen Stress. 1950 gab sie nach nur fünf Jahren ihre Karriere auf. Sie blieb der Musik aber weiterhin verbunden. Gemeinsam mit ihrem Mann verschrieb sie sich ganz der Religion und trat hauptsächlich in Kirchen auf. Jahre später wurden bei Columbia einige Gospel-Alben aufgenommen. Ab 1973 hatten sie eine eigene, gemeinsame Radioshow mit christlicher Musik.

1987 starb Molly O'Day an Krebs. Innerhalb von nur fünf Jahren war sie zu einem der ersten weiblichen Stars der Country-Musik geworden.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:16

“Billy Vaughn”:

Billy Vaughn (* 12. April 1919 in Glasgow, Kentucky, USA als Richard Smith Vaughn; † 26. September 1991 in Escondido, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker und Orchesterleiter.

Leben:
1952 schloss sich Vaughn an der Universität von Bowling Green, Kentucky, als Pianist und Sänger dem Gesangstrio The Hilltoppers an. Ihr erste, selbstgeschriebene Single, Trying, war sofort ein Charthit und über Jahre konnten sie einen Top-20-Hit an den anderen reihen. Ihr größter Erfolg war der Millionenseller „P.S. I Love You“, ein Remake eines 30er-Jahre-Hits.

1954 wechselte Vaugn als musikalischer Direktor zu ihrem Musikverlag Dot Records. Mit einem eigenen Orchester begleitete er die Fontane Sisters bei ihrem Nummer-Eins-Hit Hearts Of Stone. Noch im selben Jahr landete er mit seiner Orchesterversion der Melody Of Love einen eigenen Millionenseller und erreichte Platz 2 in den USA. Auch in den folgenden Jahren war er sowohl selbst als auch als Begleiter anderer Stars überaus erfolgreich. 1957 hatte er alleine mit Pat Boone vier Millionenseller, davon drei Nummer-Eins-Hits. Vaughn verstand es nicht nur meisterhaft, alte Klassiker mit eigenem Stil wieder aufzubereiten, sondern er setzte vor allem die R & B-Musik und den Rock 'n' Roll der schwarzen Musiker auf eine eigene Art um und arrangierte sie so, dass sie in dieser Form anders als die Originale auch unter der weißen Bevölkerung ein großes Publikum fand.

Im Jahr 1958 hatte er seinen größten und bekanntesten Hit mit seiner Orchesterversion von Sail Along Silv'ry Moon. Der US-Millionenseller war der Beginn seines internationalen Durchbruchs vor allem in Deutschland und Japan. In diesem Jahr hatte er mit diesem Lied und mit La Paloma zwei Nummer-Eins-Hits in Folge und mit Blue Hawaii, Morgen und Wheels hatte er weitere Superhits in Deutschland, die allesamt mit Gold ausgezeichnet wurden. Mit seinen fünf Auszeichnungen wurde er nur noch vom legendären Freddy Quinn übertroffen.

Bis in den frühen 60ern war er immer wieder in den Charts vertreten, dann wurde er, wie alle Orchestermusik, zunehmend von der Beat-Welle verdrängt und so zog er sich allmählich aus dem Musikgeschäft zurück. Trotzdem bleibt er einer der erfolgreichsten Orchesterchefs überhaupt. Von 1958 bis 1970 war er mit 36 Alben in den US-Albumcharts vertreten.

Vaughn starb im September 1991 an Krebs.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:18

“Pete King”:

Pete King (* 13. August 1958; † 15. Juli 1987) war ein britischer Musiker.

Der Schlagzeuger Pete King spielte bei der britischen Formation After the Fire, bevor er 1986 als Nachfolger von Jan Dix Mitglied der Kölner Rockband BAP wurde. Pete King starb 1987 an Hodenkrebs. Sein Nachfolger bei BAP wurde Jürgen Zöller. 1988 setzten ihm BAP auf ihrem Album „Da Capo“ mit dem Song „Flüchtig“ ein musikalisches Denkmal.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:18

“Rolf-Hans Müller”:

Rolf-Hans Müller (* 10. April 1928 in Dresden; † 26. Dezember 1990 in Baden-Baden) war ein deutscher Orchesterleiter und Komponist.

Er besuchte die Kreuzschule und war Sänger im Dresdner Kreuzchor. Nach dem Krieg studierte er an der Musikschule in Heidelberg und war seit 1949 beim Südwestfunk in Baden-Baden als Pianist, Komponist und Arrangeur tätig.

Im Herbst 1958, nach dem Weggang von Kurt Edelhagen nach Köln, übertrug man ihm die Gründung und Leitung eines Orchesters, des SWF-Tanzorchesters, das er bis 1979 leitete. Er unternahm mit dem Orchester diverse Tourneen nach Asien und Amerika.

Müller komponierte Musik zu Filmen und Fernsehserien wie Der Forellenhof, Salto Mortale, Die Powenzbande sowie für die Krimiserie Tatort und trat mit der Band im Fernsehen auf. Zudem produzierte er Schallplatten mit Tanzmusik und Jazz, unter anderem mit dem Stratosphären-Trompeter Maynard Ferguson, den er mit seinem Orchester begleitete. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Stadtfriedhof in Baden-Baden.

Filmografie:
* 1957: Mrs. Cheneys Ende
* 1960: Sie können's mir glauben
* 1960: Terror in der Waage
* 1962–1963: Alle meine Tiere (Serie)
* 1965: Der Forellenhof (Serie)
* 1969: Husch, husch ins Körbchen
* 1971: Zu dumm zum ...
* 1969–71: Salto Mortale (Serie)
* 1973: Die Powenzbande (Mehrteiler)
* 1973: Der Fluch der schwarzen Schwestern
* 1973–75: Tatort (2 Folgen)
* 1977–79: Auf los geht's los (Show)
* 1981: Goldene Zeiten (Mehrteiler)
* 1987: Moselbrück (Serie)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:19

„Bruce Haack“:

Bruce Clinton Haack (* 4. Mai 1931 in Nordegg, Alberta; † 26. September 1988 ) war ein kanadischer Musiker und Komponist. Er war ein Pionier der elektronischen Musik.

Leben:
Haack wuchs in einer zerrütteten Familie im ländlichen Alberta auf. Bei Ureinwohnern nahm er angeblich mit acht Jahren Meskalin zu sich. Er machte einen Abschluss in Psychologie an der University of Alberta in Edmonton. Später besuchte er dank einem Stipendium die Juilliard School of Music in New York. Dort schloss er viele Freundschaften, die sich für seine Karriere als wichtig erweisen sollten. Dennoch schied er nach acht Monaten aus.

Haack arbeitete ausgiebig an Musik für Kinder, wo er mehr Erfolg hatte und mehr veröffentlichte als in allen anderen Bereichen. Bei seinen Kinderplatten arbeitete er mit der Tanzlehrerin Esther Nelson zusammen. Seine wichtigsten Platten für Erwachsene sind „Electric Lucifer“ 1 & 2. Erstere entstand größtenteils auf modifizierten Synthesizern. Auch nutzt Haack hier durchgehend als einer der ersten elektronischen Musiker die Möglichkeiten des Vocoders.

Am 26. September 1988 starb Haack im Alter von 57 Jahren an Herzversagen. Die meisten seiner Aufnahmen wurden in den Vereinigten Staaten nicht mehr veröffentlicht und sind nur noch als Japanimporte oder über File-Sharing-Netzwerke erhältlich.

Obwohl Haack keinerlei formale Kenntnisse in Elektronik besaß, baute er eigene Instrumente wie den „Zauberstab“, das „Dermatron“ (ein Synthesizer, der mittels elektrischem Kontakt mit einem Menschen gespielt wird), und das „People-odion“. Er komponierte auch Musik unter dem Pseudonym „Jackpine Savage“ und „Jacques Trapp“.

Werke:

Alben:
* 1963 Dance Sing and Listen
* 1964 Dance Sing and Listen Again
* 1965 Dance Sing and Listen Again and Again
* 1968 The Way Out Record for Children
* 1969 Electronic Record for Children
* 1970 Electric Lucifer
* 1971 Together (als Jackpine Savage)
* 1972 Dance to the Music
* 1973 Captain Entropy
* 1974 This Old Man
* 1975 Funky Doodle
* 1976 Ebenezer Electric
* 1978 Haackula (aufgrund des Inhalts unveröffentlicht)
* 1979 Electric Lucifer Book II (veröffentlicht 2001)
* 1981 Bite (Neubearbeitung von Haackula)

Singles:
* Les Etapes (1955)
* Lullaby for a Cat (1956)
* Party Machine (1983)

Compilations:
* Hush Little Robot - QDK Media (1998 )
* Listen Compute Rock Home - Emperor Norton Records (1999)
* Dimension Mix: A Tribute to Dimension 5 Records - Eenie Meenie Records (2005)

Film und TV:
* I've Got a Secret (1958 )
* The Mike Douglas Show (1965)
* The Tonight Show - Johnny Carson (1965)
* Mister Rogers Neighborhood (1968 )

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:20

„Tex Fletcher“:

Tex Fletcher (* 17. April 1909 als Geremino Bisceglia in Harrison, New York; † 14. März 1987 in Newburgh, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Countrysänger. Seine Titel wurden von Künstlern wie Gene Autry oder Ernest Tubb aufgenommen.

Kindheit und Jugend:
Tex Fletcher war der Sohn italienischer Einwanderer. Er war das fünfte von acht Kindern der Eltern Michael und Josephine. Als kleiner Junge lernte der Linkshänder das Gitarrenspiel. Mit 15 Jahren verließ er seine Heimatstadt und reiste mit einem Zirkus durch die USA und Kanada. Danach ließ er sich South Dakota nieder, wo er den Umgang mit Pferden lernte und Cowboy wurde.

Anfänge:
Nachdem er Anfang der 1930er in seinen Heimatstaat New York zurückgekehrt war, wurde er unter anderem 1933 Mitglied der Rex Cole's Mountaineers und bekam einen Job bei dem kleinen Radiosender WFAS in White Plains. Dort trat er im Programm als „Singing Cowboy“ auf. Ein Talent-Scout aus Hollywood hörte sein Radioprogramm und engagierte ihn für acht Westernfilme. Seine erste Rolle bekam er in Down On The Barn, gefolgt von Emmerson’s Mountaineers. Doch schon der erste Film, in dem er die Hauptrolle spielte, Six-Gun Rhythm, wurde nicht veröffentlicht, da die Vertriebsfirma geschlossen wurde. Fletcher nahm eine Kopie des Films und zog durch den Nordosten der USA von Kino zu Kino, um seinen Film zu vermarkten. Für gewöhnlich ging er vor der Vorstellung auf die Bühne und sang ein paar Lieder, ließ dann den Film vorführen und gab anschließend Autogramme. Begleitet wurde er dabei von seinem Freund Tex Ritter. Obwohl er weitere Angebote von der Filmindustrie bekam, drehte er vorerst keinen Film mehr. Als die USA in den zweiten Weltkrieg eintraten, wurde er zur Armee einberufen.

Karriere:
Nachdem er aus der Armee entlassen wurde, versuchte er sich noch einmal als Sänger und Schauspieler - mit Erfolg, wie sich später herausstellen sollte. Er trat nun wieder in Radiosendern auf, spielte in zahlreichen Western mit und veröffentlichte bei Decca Records regelmäßig Platten. 1950 schloss er sich der Autorenvereinigung ASCAP an. Seine größten Erfolge sind unter anderem Pearl and Wine, Lyin’ Lips und The Wall You Build. Er trat hin und wieder auch in der Grand Ole Opry, der bekanntesten Radiosendung Amerikas, und im Fernsehen auf. Er gründete seine eigene Plattenfirma, das Dakota Label, bei dem er später auch seine Platten veröffentlichte. Sein letztes Album veröffentlichte er 1964.

Privatleben und Tod:
1947 heiratete er die Krankenschwester Ada Mae Henkel Fletcher (1924-2003), mit der er fünf Kinder hatte. Sein Sohn George ist ebenfalls Musiker. Tex Fletcher starb am 24. März 1987 im Alter von 78 Jahren.

Weitere Titel:
* Will Bill Hickock
* Holdin’ Hands
* My Old Dog And Me
* I’m Going Back To Red River Valley
* I Lost My Love In The Ohio Flood
* Way Out West in Texas
* Tipperary (The Great Outlaw Horse)
* The Lord Is In The Saddle Tonight

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:21

„Sleepy Jeffers“:

George „Sleepy“ Jeffers (* 15. Februar 1922; † 25. November 1992) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker.

Leben:
Sleepy Jeffers startete seine Karriere im Alter von zehn Jahren am 25. Dezember 1932. 1940 wurde Jeffers zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Mitglied des WWVA Jamborees in Wheeling, West Virginia. Später war er ebenfalls im WMMN Sagebrush Roundup zu hören. Während seiner Zeit beim Sagebrush Roundup wurde er zu den US Marines eingezogen, aus denen er drei Jahre später entlassen wurde.

Nach seinem Militärdienst begann Jeffers auf dem Radiosender WTIP in Charleston, South Carolina, als Disc Jockey zu arbeiten. 1951 hatte er in Shreveport, Louisiana, auf KTBV seine eigene Radioshow, die am Vormittag ausgestrahlt wurde. Er war außerdem ein Bestandteil der Show der Davis Twins, die morgens um sechs sowie vormittags um elf eine Sendung moderierten. Mit den Davis Twins nahm Jeffers 1957 bei Starday die Single Pretending Is A Game / My Blackbirds Are Bluebirds Now auf. Um 1959 arbeitete er wieder als DJ auf WTIP.

Sleepy Jeffers starb 1992.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:22

“Kate Smith”:

Kathryn Elizabeth „Kate“ Smith (*1. Mai 1907 in Washington D.C.; † 7. Juni 1986 in Raleigh, North Carolina) war eine US-amerikanische Sängerin mit einer fünf Jahrzehnte überdauernden Radio-, Fernseh- und Schallplattenkarriere.

Leben:
Kate Smith entwickelte bereits als Kind eine Liebe für Gesang und Tanz, sie sang im Kirchenchor und bei lokalen Festen und gewann eine Reihe von Preisen für ihre Gesangsdarbietungen. Trotz der Abneigung ihrer Eltern gegen das Showbusiness trat sie schon früh in kleineren Theatern und Nightclubs auf und wurde 1926 von einem New Yorker Showproduzenten entdeckt. Obwohl sie nie eine professionelle Gesangsausbildung absolviert hatte, trat sie erfolgreich in Broadway-Musicals auf, jedoch wegen ihrer vollschlanken Figur öfter als Objekt derber Slapstick-Scherze denn als Sängerin.

Kate Smith wollte ihre Bühnenlaufbahn bereits beenden, als sie 1930 von Ted Collins, dem Vizepräsidenten von Columbia Records entdeckt wurde. Collins wurde ihr Manager und – obwohl verheiratet – ihr langjähriger Partner. Er nahm Platten mit Smith auf, verschaffte ihr Auftritte im Apollo Theater und brachte sie 1931 zum Radio. Rasch wurde ihr auf NBC eine eigene Show angeboten, die zuerst zweimal, dann bald sechsmal wöchentlich ausgestrahlt wurde: Kate Smith Sings. Ihre nächsten Shows machte sie alle bei CBS: Kate Smith and Her Swanee Music (1931-33), The Kate Smith Matinee (1934-35), The Kate Smith New Star Revue (1934-35), Kate Smith's Coffee Time (1935-36) und The Kate Smith A&P Bandwagon (1936-37). Ihr Erkennungslied war When the Moon Comes Over the Mountain, dessen Text sie mitverfasste. Sie begrüßte ihr Publikum immer mit Hello, everybody! und verabschiedete sich mit Thanks for listenin'.

Zugleich nahm Smith weiter Platten auf. Ihre größten Hits waren River, Stay 'Way From My Door (1931), The Woodpecker Song (1940), The White Cliffs of Dover (1941), Rose O'Day (1941), I Don't Want to Walk Without You (1942), There Goes That Song Again (1944), Seems Like Old Times (1946) und Now Is the Hour (1947). Sie sang 1931 den umstrittenen Top-Twenty-Song That's Why Darkies Were Born, in dem den schwarzen Amerikanern dafür gedankt wird, dass sie Baumwolle pflückten und trotz ihrer Versklavung noch sangen: Darum wurden die Dunklen geboren (That's why darkies were born).

Acht Jahre lang, von 1937-45, war The Kate Smith Hour eine der führenden Radioshows der USA. Die Sendung bot eine Mischung aus Musik, Schauspiel und Komödie, große Film- und Theaterstars hatten regelmäßige Auftritte. Ständige Comedy-Gäste waren etwa Bud Abbott und Lou Costello sowie Henny Youngman. Neben The Kate Smith Hour hatte Smith noch die beliebteste Tagesshow, Kate Smith Speaks, eine Sendung, in der sie mit Ted Collins Nachrichten kommentierte. 1950 begann sie mit Fernsehauftritten, zunächst in ihrer eigenen Nachmittagsshow, The Kate Smith Hour (1950-54). Die Sendung war so erfolgreich, dass Kate Smith bei NBC eine wöchentliche Abendshow bekam, The Kate Smith Evening Hour. Sie absolvierte zahllose Gastauftritte in den Shows von Ed Sullivan, Tennessee Ernie Ford, Dean Martin und Andy Williams.

Kate Smith trat nur in drei Filmen auf: 1932 hatte sie einen Cameo-Auftritt in The Big Broadcast, im selben Jahr spielte sie neben Randolph Scott sich selbst in dem Film Hello Everybody!. 1943 sang sie in dem Kriegsfilm This is the Army Irving Berlins Lied God Bless America. Das von Berlin 1918 geschriebene Lied wurde Kate Smiths größter und lebenslanger Erfolg, mit dem sie während des Zweiten Weltkriegs half Millionen von Kriegsanleihen zu verkaufen. Das Lied in Kate Smith' Version wurde zum Glücksbringer für die Eishockeymannschaft Philadelphia Flyers. Die Sängerin trat selbst vor vielen Spielen des Vereins auf und sang ihr Lied. (Angeblich sind Smith' Auftritte der Hintergrund der Redensart It ain't over till the fat lady sings.)

1956 erlitt Ted Collins vermutlich aufgrund der Arbeitsüberlastung mit Smiths Management einen schweren Herzanfall. Kate Smith erklärte, sie werde nie wieder in einer Fernsehshow auftreten und widmete sich über ein Jahr nur der Pflege ihres Lebensgefährten. 1960 produzieter Ted Collins wieder eine wöchentliche TV-Show mit Smith, doch die Einschaltquoten waren schlecht. Inzwischen gab es mit dem Rock'n'Roll eine neue musikalische Mode, die Kate Smith nicht bedienen konnte und wollte. Die Show wurde nach nur einer Staffel abgesetzt und Kate Smith trat nur mehr auf, wenn sie es wollte.

Ted Collins starb 1964. Kate Smith trat nur mehr als Gast in Shows auf und gab vereinzelt Konzerte in Nightclubs. Für ihr Gospel-Album How Great Thou Art wurde sie 1966 mit einem Grammy ausgezeichnet. Noch in den 1970er Jahren gab Kate Smith Konzerte und trat in Nightclubs auf. 1982 erhielt Kate Smith die Presidential Medal of Freedom von Präsident Ronald Reagan.

1999 wurde sie posthum in die Radio Hall of Fame aufgenommen. Ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erinnert an Kate Smith.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:23

„Hank Penny“:

Hank Penny (* 18. August 1918 als Herbert Clayton Penny in Birmingham, Alabama, † 17. April 1992) war ein US-amerikanischer Country-Sänger der in den 1940er Jahren in Kalifornien als Bandleader erfolgreich war.

Hank Penny begann seine musikalische Karriere 1936 in New Orleans. Bei einer lokalen Radiostation arbeitete er zunächst als Solist. Seine Vorliebe galt dem Western Swing, der in diesen Jahren populär wurde. 1937 kehrte er in seine Heimatstadt Birmingham, Alabama zurück, wo er die Band Radio Cowboys gründete. 1938 wurde die erste Schallplatte veröffentlicht, wenig später zog die Band nach Nashville. Die Radio Cowboys lösten sich Anfang der 1940er Jahre auf, nachdem mehrere Mitglieder zum Militär eingezogen worden waren.

Auf Einladung von Merle Travis zog Penny 1945 nach Kalifornien, wo es in jenen Jahren eine lebendige Country-Szene gab, die von Bandleadern wie Spade Cooley oder Tex Ritter dominiert wurde. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs boomten die Tanzhallen. Der unbeschwerte Western Swing erlebte eine Blütezeit. Dank seiner Freundschaft mit Merle Travis fand Penny schnell Anschluss. Cooley und dessen Manager ermöglichten ihm 1946 die Zusammenstellung einer eigenen Band, den Penny Serenadas.

Neben seinen regelmäßigen Auftritten in den riesigen Tanzhallen der Westküste, spielte er erfolgreiche Schallplatten ein. Mit Steel Guitar Stomp und Get Yourself A Redhead konnte er sich in der Top-10 platzieren. Ab 1950 ließ der Western-Swing-Trend nach, und Penny konzentrierte sich mehr und mehr auf Radioauftritte. 1952 heiratete er die Sängerin Sue Thomson. Kurzzeitig hatte er eine eigene Fernsehshow. 1954 zog er nach Las Vegas, wo er sieben Jahre lang im Golden Nugget auftrat. Anfang der 1970er Jahre kehrte er für einige Zeit nach Nashville zurück, bevor er sich in Kalifornien zur Ruhe setzte.

Hank Penny, der immer im Schatten berühmterer Kollegen wie Spade Cooley oder Merle Travis stand, erlag am 17. April 1992 einem Herzinfarkt.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:23

„Barrie James Wilson“:

Barrie James Wilson, auch bekannt als B. J. Wilson (* 18. März 1947; † 8. Oktober 1990) war ein britischer Rockmusiker.

Seine Karriere begann 1963 bei den Paramounts, denen er bis 1966 angehörte. Er wurde bekannt als Schlagzeuger der Band Procol Harum, die aus den Paramounts hervorging. Mit ihr spielte er von Sommer 1967 bis Mai 1977.

Während dieser Zeit wurde er immer wieder als Studiomusiker angefragt. Er ist zu hören auf Alben von Jody Grind, Leon Russell, Lou Reed, Frankie Miller, John Hiatt, Bob Siebenberg und Joe Cocker , zu dessen Welterfolg With A Little Help From My Friends von 1968 er den kraftvollen Auftakt beisteuerte. Bei diesen Aufnahmesessions begegnete Wilson Jimmy Page, der für seine zukünftige Band Led Zeppelin einen geeigneten Schlagzeuger suchte. Page war von Wilson zunächst so beeindruckt, dass er ihm den Job geben wollte. Wilson gab Procol Harum den Vorzug. Mit ihnen spielte er insgesamt 10 Alben ein.

Neben seinem unnachahmlichen Schlagzeugspiel beherrschte er auch die Mandoline. Es ist fast in Vergessenheit geraten, dass man ihn 1972/1973 für einige wenige Procol-Harum-Auftritte in Deutschland dieses Instrument spielen sah.

Nach der Auflösung von Procol Harum schloss er sich der Frankie-Miller-Band an und später Joe Cocker . Für einen Auftritt in Eberhard Schoener's 1. Rock meets Classic-Nacht am 12. November 1980 in München holte Gary Brooker ihn in seine Band. Ebenso verpflichtete Brooker ihn für Aufnahmen zu seinem Album Echoes In The Night im Jahr 1985. Für das einzige Gary-Brooker-Konzert im Februar 1983 in Hamburg reisten Fans von weither an in der Hoffnung, B. J. Wilson noch einmal zu sehen. Dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Letztmalig in Deutschland konnte man ihn in der Band von Joe Cocker im Oktober 1982 erleben.

1979 siedelte er in die USA über. Dort starb er im Oktober 1990. Er wurde in Corvallis im US-Bundesstaat Oregon beigesetzt.

Seit seinem Tod trägt Gary Brooker Wilsons erklärten Lieblingssong A Salty Dog im Andenken an ihn vor. Procol Harum haben ihm das Album The Prodigal Stranger gewidmet. Joe Cocker hat sich in dem Song Another Mind Gone mitgeteilt. Leo Kottke hat auf seinem Album My Father's Face mit dem Song BJ an ihn erinnert.

Quelle: Wiipedia
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02.04.2009, 20:08

„Joe Maphis“:

Otis W. „Joe“ Maphis (* 12. Mai 1921 in Suffolk, Virginia; † 27. Juni 1986) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker. Er gilt als einer der virtuosesten Gitarristen seiner Zeit und beeinflusste andere Country- wie auch Rockabilly-Gitarristen gleichermaßen enorm. Sein Beiname war „The Kings Of The Strings“ („König der Saiten“).^

Kindheit und Jugend:
Geboren in Suffolk, wuchs Joe Maphis um Cumberland, Maryland auf. Schon früh sah man sein besonderes Talent. Als Jugendlicher lernte er Gitarre, Mandoline, Fiddle und Kontrabass. Er wurde dabei besonders von „Mother“ Maybelle Carter, einem Mitglied der Carter Family, die über das Radio hinreichend zu hören war, beeinflusst.

Karriere:
Seine Karriere begann Maphis 1939 in Wheeling, West Virginia, wo er bei den bekannten Radiosendungen Boone County Jamboree und Old Dominion Barn Dance auftrat. Zusätzlich war er noch Mitglied des WLS National Barn Dance in Chicago geworden. Während des Krieges trat er bei den Soldaten im Pazifik auf um sie zu unterhalten. Bei einem Auftritt im Old Dominion Barn Dance lernte er die junge Country-Sängerin Rosa Lee Schemtropf kennen. Die beiden heirateten 1951 in Los Angeles. Zusammen zogen sie an die Westküste der USA. Nachdem sie dort erst bei den Lariat Records einige Platten eingespielt hatten, unterzeichneten sie bei den Okeh Records einen Vertrag. Aus dieser Zeit stammt ihr erfolgreichster und bekanntester Song, Dim Lights, Thick Smoke. Der Titel beschäftigt sich mit den in Texas vorkommenden Honky Tonks, in denen es oft sehr rauchig ist. Maphis ließ sich zu dieser Zeit auch eine spezielle Gitarre anfertigen, die Double-Neck Guitar von der Firma Mosrite.

Gleichzeitig wurden Rosa Lee und Maphis Mitglieder der bekannten Town Hall Party, einer der bekanntesten Radio- und TV-Shows Amerikas, wo Stars wie Johnny Cash und Bob Luman auftraten. Als die beiden Collins Kids erstmals dort auftraten, begann Maphis den jungen Gitarristen Larry Collins zu unterrichten und begleitete sie auf der Gitarre, bei ihren Auftritten sowie bei den Aufnahmen. 1955 wechselte er zu den Columbia Records, wo er erstmals Instrumentalstücke wie Fire On The Strings und Guitar Rock’n’Roll aufnahm. Außerdem beschäftigte er sich als Session-Musiker. So ist er unter anderem bei Aufnahmen von Johnny Burnette, Skeets McDonald, Wanda Jackson und Rose Maddox zu hören.

Nachdem Maphis und Rosa Lee 1960 zu den Capitol Records gewechselt waren, gingen sie 1963 zu Starday. 1968 zogen die beiden nach Nashville, Tennessee. Dort nahm Maphis außerdem für die Moserite Records einige Platten auf, die von Bill Woods produziert wurden. In Nashville entdeckte er auch die junge Barbara Mandrell, die später eine erfolgreiche Country-Sängerin werden sollte. Maphis spielte weiterhin Platten ein und trat mit Rosa Lee gemeinsam auf, bis zu seinem Tode. Zudem veröffentlichte er verschiedene Alben zusammen einem anderen Gitarrenvirtuosen, Merle Travis .

Joe Maphis verstarb am 27. Juni 1986 an den Folgen von Lungenkrebs im Alter von 65 Jahren.

Diskographie:
Jahr / Titel
1951 / Dim Lights, Thick Smoke (and Loud Loud Music) / ?
? / Honky Tonk Down Town / The Parting Of The Way (mit Rosa Lee)
? / You Ain’t Got Sense / Your Old Love Letters
1956 / Fire On The Strings / I Love You Deeply
1956 / I’m Willin’ To Try / Let’s Pull Together (mit Rosa Lee)
1956 / Guitar Rock’n’Roll / Teenage Two Step
1957 / Hurricane / ? (mit Larry Collins)
1959 / Short Recess / Moonshot
1960 / Water Baby Boogie / Black Sombrero
1964 / Hot Rod Guitar / Lonesome Jailhouse Blues
1967 / Thunder Road / Spanish Dobro
1969 / Gee Aren’t Wee Lucky / Guiatr Happy (mit Rosa Lee)
1970 / Run That By Me One More Time / I Don’t Care (mit Rosa Lee)
1971 / Slippin’, Pickin’, Fiddlin’ / If I’m Gonna Have Your Lovin’ (Rosa Lee)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:10

"Tommy Blake":

Tommy Blake (* 14. September 1931 in Dallas, Texas als Thomas Levan Givens; † 24. Dezember 1985) war ein US-amerikanischer Rockabilly- und Country-Musiker.

Kindheit und Jugend:
Schon seit seiner Kindheit war Thomas Givens Privatleben chaotisch. Als uneheliches Kind geboren, wurde Givens mit 14 Jahren wegen Vergewaltigung verhaftet und verurteilt. Seinen Vater lernte Blake nie kennen. 1951 trat er den Marines bei und kämpfte im Koreakrieg. Vor diesem Einsatz hatte Blake ein Auge in einem Bootcamp in North Carolina verloren.

Karriere:
Nach seiner Entlassung aus der Armee gründete er zusammen mit Carl Adams (Gitarre), Eddie Hall (Bass) und Tom Ruple (Schlagzeug) seine erste eigene Band, die Rhythm Rebels. Zu dieser Zeit nahm Givens den Künstlernamen „Tommy Blake“ an. 1954 heiratete Blake seine erste Frau Betty Jones in Texas. In Shreveport bekamen sie ihre eigene Radioshow beim Sender KTBS und traten im KRLD Big D Jamboree und im KWKH Louisiana Hayride auf.

Beim Louisiana Hayride sahen sie Elvis Presley, der zur selben Zeit auf Tournee war und mit seinen Platten den Rockabilly-Boom auslöste. Sofort verschrieben sich Blake und seine Band dem Rockabilly. Bei dem kleinen Label Buddy in Marshall in Texas nahmen sie 1956 ihre erste Platte mit dem Rockabilly-Titel Koolit auf. Gleichzeitig wurde Blake Mitglied in der Fernsehshow des berühmten Country-Sängers Johnny Horton.

Im Jahr danach unterzeichnete Blake bei RCA Victor. Dort nahm er insgesamt vier Songs auf, von denen einige von Johnny Horton gecovert wurden. Auch Chet Atkins, der zur damaligen Zeit für RCA tätig war, veröffentlichte eine Single von Blake. Nach Problemen mit dem Label wechselte Blake zu Sun Records, der Geburtsstätte des Rockabilly. Sein Song Flat Foot Sam verkaufte sich gut genug, um bei Sun eine weitere Single aufzunehmen und mit berühmten Sun-Künstlern zu spielen. Sein Stück Story of a Broken Heart wurde später von Johnny Cash aufgenommen. Nach seiner Zeit bei Sun war Blake bei verschiedenen Labels unter Vertrag, unter anderem bei Recco, 4 Star Records, Paula Records und Chancellor.

Rückzug und Tod:
Der Erfolg wollte sich jedoch nicht mehr einstellen, und auch eine Namensänderung zu „Van Givens“ änderte nichts. Frustriert zog er sich aus der Musikszene zurück und wurde alkoholabhängig. Nach seinen Aufnahmen bei Paula arbeitete er als Zimmermann.

Am Weihnachtsabend 1985 kam Blake betrunken nach Hause und zielte mit einer Waffe auf seine Frau Samantha Carter. Nach einer Auseinandersetzung gelangte seine Frau in den Besitz der Waffe und erschoss ihn. Tommy Blake wurde 54 Jahre alt.

2007 wurde von Bear Family Records eine CD mit seinen Aufnahmen herausgegeben.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:10

„Werly Fairburn“:

Werly Fairburn (* 27. November 1924 in Folsom, Louisiana; † 18. Januar 1985) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Sänger.

Kindheit und Jugend:
Werly Fairburn wurde als Sohn eines Farmers geboren. Er hatte schottische, irische, englische Vorfahren und war auch entfernt mit den Cherokee-Indianern verwandt. Schon früh wurde Fairburn musikalisch von der Grand Ole Opry beeinflusst, die in ganz Amerika hörbar war. Sein Vater, der starb als Fairburn 13 Jahre alt war, schenkte im eine Gitarre, die er bald beherrschte. Zusammen mit seinen Brüdern lernte er das Spielen von einem älteren Afroamerikaner. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zog der mittlerweile verheiratete Fairburn nach New Orleans. 1943 wurde er zur Navy eingezogen und verbrachte seine Militärzeit in Honolulu, Hawaii.

Anfänge:
Nach seiner Entlassung kehrte er nach New Orleans zurück, wo er als Friseur arbeitete. Nebenbei verdiente er sich mit Auftritten als Country-Musiker etwas dazu. Er vermischte die Stile Jimmie Rodgers’ und Hank Williams’ mit Rhythm and Blues. Kurze Zeit später erhielt er die Möglichkeit, bei dem Radiosender WJBW aufzutreten, wo er auch für seinen Friseurladen warb. Er wurde als der „Singing Barber“ (dt. „der singende Friseur“) bekannt. 1948 bekam er bei WWWE eine Anstellung als Disc-Jockey und besuchte eine Musikschule, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Anfang der 1950er Jahre nahm er bei den Trumpet Records erstmals einige Platten auf, darunter Camping With Marie. Der Titel ist Fairburns bekanntestes Stück aus dieser Zeit und kann schon als früher Rockabilly gewertet werden.

Karriere:
Nachdem er 1955 zu den Columbia Records gewechselt war, begann sein Aufstieg. Obwohl er nie einen großen Hit hatte, war bis nach Dallas, Texas bekannt und hatte so die Möglichkeit im Big D Jamboree und in der Louisiana Hayride auftreten. Sein bekanntester Titel ist wohl Everybody’s Rockin’ aus dem Jahre 1956. Als Fairburn 1964 einen Auftritt absolvierte, hörte ihn sein Freund Jim Reeves den Song I Guess I’m Crazy singen. Reeves nahm das Stück noch kurz vor seinem Tod auf, kurz bevor sein Flugzeug abstürzte, kam die Platte auf den Markt. Nachdem Fairburn Mitte der 1960er Jahre nach Kalifornien gezogen war, ließ sein Erfolg nach. Er trat jedoch weiterhin öffentlich auf, bis zu seinem Tod. Seit 1959 hatte er mehrere Plattenlabel gegründet, bei denen er auch selbst Singles veröffentlichte. 1982 diagnostizierten ihm seine Ärtze Lungenkrebs.

Werly Fairburn verstarb am 18. Januar 1985 im Alter von 61 Jahren an Lungenkrebs. 1994 veröffentlichten die Bear Family Records eine CD mit Fairburns gesammelten Werken.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:11

„Moonshine Kate“

Moonshine Kate (* 10. Oktober 1909 als Rosa Lee Carson; † 1992) war eine US-amerikanische Country-Musikerin. Ihren Namen verdankt sie einem Lied ihres Vaters Fiddlin' John Carson, Moonshine Kate. Sie gilt als die erste Frau, die erfolgreich in der Country-Musik war.

Leben:
Rosa Lee Carson wurde in Atlanta, Georgia als das jüngste von neun Kindern geboren. Ihr Vater kam ursprünglich aus dem Fannin County, Georgia. Schon mit fünf Jahren stand sie auf der Bühne. Mit 14 beherrschte sie die Gitarre und das Banjo perfekt. Ihren ersten Auftritt im Radio hatte sie Anfang der 1920er-Jahre mit ihrem Vater bei WSB in Atlanta.

Ihre erste Aufnahme machte Rosa Lee im Alter von 15 Jahren bei den Okeh Records, wo auch ihr Vater schon seine legendären Platten einspielte. Mit ihm unternahm sie auch Tourneen, sogar bis nach Mexiko und Kanada. Parallel dazu nahm sie mit den Virginia Reelers, der ihre und ihres Vaters Begleitband, unzählige Platten für OKeh und die Bluebird Records auf, näherungsweise 170. Zwei ihrer bekanntesten Titel ist My Man’s A Jolly Railroad Man von 1931 ind Little Maggy Pharan, das auf der Geschichte eines 1914 in Atlanta ermordeten Mädchen basiert. Den Namen Moonshine Kate hatte sie jedoch schon 1928 angenommen. Nach 1931 waren ihre erfolgreichen Zeiten jedoch vorüber, lediglich mit ihrem Vater nahm sie noch Titel auf. Zudem nahmen beide an politischen Kampagnen teil, bei der sie als Unterhalter engagiert wurden. Eine solche Vorgehensweise war in den 1930er- und 1940er-Jahren nicht unüblich. Auch Gid Tanner übte ähnliche Tätigkeiten nach 1934 aus. Diese Tatsache wurde ebenfalls in dem Film O Brother, Where Art Thou? aufgegriffen. 1944 heiratete Moonshine Kate Wayne Johnson.

Moonshine Kate verstarb 1992 im Alter von 83 Jahren in Bainbridge. Sie war mit ihrem Vater zusammen der erste Künstler, der in die Atlanta Country Music Hall of Fame aufgenommen wurde.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:12

“Al Dexter”:

Al Dexter (* 4. Mai 1905 als Clarence Alfred Poindexter in Jacksonville, Texas † 28. Januar 1984 in Denton, Texas) war ein US-amerikanischer Country-Musiker und -Songwriter.

Anfänge:
Al Dexter begann seine musikalische Laufbahn als Mitglied von Tanzkapellen. Anfang der dreißiger Jahre gründete er seine eigene Band, The Troopers. Bei einem kleinen Label wurden einige Singles produziert, der größte Erfolg war Honky Tonk Blues. In diesen Jahren begann er, Songs zu schreiben, die er lokalen Bands und Musikern verkaufte. Es war die Zeit der wirtschaftlichen Depression nach dem Börsencrash von 1929. Um finanziell zu überleben, war er zeitweilig gezwungen, als Maler und Anstreicher zu arbeiten.

Karriere:
Schon um 1935 erhielt Dexter seinen ersten Plattenvertrag. Er wurde damals von einem Talentscout in New Orleans entdeckt, während Dexter einen Auftritt absolvierte. Ende der dreißiger Jahre erhielt Dexter einen Vertrag vom Okeh-Label. 1942 spiele er den selbst geschriebenen Song Pistol Packin' Mama ein, der ein Jahr später veröffentlicht und zu einem der größten Hits der vierziger Jahre wurde. Mehr als drei Millionen Singles wurden verkauft. Zahlreiche Größen der Popmusik, unter anderen Bing Crosby und Frank Sinatra nahmen den Song in ihr Repertoire auf.

Pistol Packin' Mama war nur der Anfang einer langen Serie von Nummer-1-Hits. 1944 hielt sich So Long Pal 13 Wochen an der Spitze der Country-Charts, Guitar Polka hielt sich 1946 15 Wochen. Dexter erhielt zwölf Goldene Schallplatten. Seine letzten Hitparadenplatzierungen hatte er 1948. Anschließend eröffnete er einen eigenen Club in Dallas, Texas, in dem er selbst häufig auftrat. Sein Geld investierte er erfolgreich im Immobiliensektor.

Obwohl Al Dexters Musik eher dem Mainstream zuzurechnen ist, wurde der Name einer besonderen Stilrichtung der Country-Musik, Honky Tonk, einem seiner Songs entlehnt, dem 1937 entstandenen Honky Tonk Blues. Für seine Verdienste als Songwriter wurde er 1971 in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Al Dexter starb am 28. Januar 1984.

Diskografie:
* 1961 - Pistol Packin' Mama
* 1945 - I'm Losing My Mind Over You

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:13

„Grandpa Jones“:

Grandpa Jones (* 20. Oktober 1913 als Louis Marshall Jones in Niagra, Kentucky; † 19. Februar 1998 ) war ein US-amerikanischer Country-Musiker.

Leben:

Anfänge:
Louis Marshall Jones entstammte einer armen Familie, die in den Industrieregionen Kentuckys lebte. Von Eltern und Großeltern beeinflusst, begann er schon in frühen Jahren zu musizieren. Mit 18 Jahren trat er erstmals im Radio auf. In Chicago schloss er sich der Begleitband Bradley Kincaids an. Hier erhielt er im Alter von 22 Jahren den Spitznamen „Grandpa“, angeblich wegen seiner berüchtigten frühmorgendlichen Unpässlichkeit. Jones fand Gefallen an diesem Namen und machte ihn zu seinem Markenzeichen. Von nun an bestritt er sämtliche Auftritte in altmodischen Kleidern und mit angeklebtem Schnurrbart.

Karriere:
Gemeinsam mit Kincaid und später als Solist verdiente Grandpa Jones seinen Lebensunterhalt vorwiegend in Radioshows; Schallplatten wurden in diesen Jahren nicht produziert. In dieser Zeit brachte er sich das Banjospielen bei. Er blieb diesem Instrument sein Leben lang treu, auch über Zeiten hinweg, als das Banjo fast völlig aus der Country-Musik verschwunden war. Bald gehörte er zu den führenden Instrumentalisten der Country-Szene. Anfang der vierziger Jahre tat er sich mit Merle Travis und den Delmore Brothers zum Quartett Brown's Ferry Four zusammen.

Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterbrach zunächst seine Karriere. Jones verbrachte zwei Jahre als GI in Deutschland, wo er die Gruppe Munich Mountaineers gründete. 1946 schloss er mit dem King-Label seinen ersten Schallplattenvertrag ab. Wenig später wurde mit Mountain Dew ein mittlerer Hit produziert. Im gleichen Jahr zog er nach Nashville, wo er Mitglied der Grand Ole Opry wurde. Musizierend, Geschichten erzählend und Späße reißend wurde er schnell zu einem der populärsten Stars. Über Jahrzehnte war sein Name untrennbar mit der legendären Radioshow verbunden.

1952 wechselte er zu RCA-Victor, 1956 zu DECCA. Seinen größten Hit hatte er 1962 mit dem Jimmie Rodgers Song T For Texas. Ab 1969 gehörte er zur festen Besetzung der Hee-Haw-Fernsehshow, in der Country-Musik und Spaß geboten wurde. Als schlagfertiger Opa wurde er so über die Country-Szene hinaus landesweit bekannt; seine Popularität erreichte in diesen Jahren ihren Höhepunkt.

Grandpa Jones war bis in die achtziger Jahre hinein aktiv. Er galt als wichtigster Vertreter einer traditionsorientierten Musik. Er gehörte zu den treibenden Kräften hinter der Association of Country Entertainers ACE, die sich in den siebziger Jahren dem Trend hin zur Pop-Musik erfolglos entgegenstemmte. 1978 wurde Jones in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Grandpa Jones starb am 19. Februar 1998 im Alter von 84 Jahren.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:13

“Roy Hall”:

Roy Hall (* 6. Januar 1907 (anderen Quellen nach am 7. Mai 1922) in Big Stone Gab, Virginia als James Faye Hall; † 3. März 1984 in Nashville, Tennessee) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker sowie Pianist. Er war unter anderem Co-Autor von Jerry Lee Lewis’ Hit Whole Lotta Shakin’ Goin’ On.

Kindheit und Jugend:
Roy Hall wurde in Virginia geboren. Schon als Kind lernte er von seiner Mutter Klavier spielen, für das er offensichtlich großes Talent besaß. Mit elf Jahren spielte er bereits so gut, dass er in der Umgebung von Bristol, Tennessee auftrat. In dieser Zeit wurde er von dem Bluesmusiker Willie Perryman, genannt Piano Red, beeinflusst, mit dem er in seiner Freizeit zusammen spielte. Jedoch war Piano Red ebenfalls für seine Alkoholexzesse bekannt und in Halls Jugendjahren übernahm er diese negative Eigenschaft.

Anfänge:
Um 1933 lernte er den berühmten Country-Musiker Uncle Dave Macon kennen, der ihn in seine Begleitband aufnahm. So unternahm er Tourneen durch die ganzen USA und erhielt die Chance schon früh in der Grand Ole Opry, der erfolgreichsten Radiosendung Amerikas, zu spielen. In Roanoke, Virginia war er bereits ein bekannter Musiker und 1943 wurde er Mitglied der Hall Brothers. Diese bestanden ursprünglich aus den Brüdern Clayton Hall, Sanford Hall und Roy Hall. Letzterer jedoch starb bei einem Autounfall und nun ersetzte James Faye Hall den verstorbenen Hall. Parallel dazu nahm er auch den Namen Roy Hall an. Kurze Zeit später gründete er seine eigene Band, die Cohutta Mountain Boys, deren Namen er der Cohutta-Gegend in den Appalachen entnahm.

Karriere:
1949 erhielten sie die Gelegenheit, in Detroit, Michigan ihre ersten Platten aufzunehmen. Ihre Debüt-Single Dirty Boogie, die ein Hillbilly-Boogie-Song war, wurde ein lokaler Hit. Doch danach folgten weniger erfolgreiche Jahre, in denen er als Hintergrundmusiker tätig war, unter anderem auch für Tennessee Ernie Ford, durch Tennessee und Kentucky zog oder als Pianist in Bars spielte. In einem dieser Bars lernte er den jungen Jerry Lee Lewis kennen, der später bei den Sun Records als Rock’n’Roll-Musiker Karriere machte. Sein ebenfalls virtuoses Klavierspiel beeindruckte Hall und er beschaffte ihm einen Job in seinem Lokal.

Seine Erfolglosigkeit wurde mit dem Country-Sänger Webb Pierce beendet, der ihn als Musiker anstellte. 1955 erhielt er dann bei den Decca Records einen Plattenvertrag. Einer seiner Singles dort war der selbstgeschriebene Titel Whole Lotta Shakin’ Goin’ On, der später von Jerry Lee Lewis aufgenommen und dadurch zum Hit wurde. Hall veröffentlichte weiterhin Platten und trat mit Musikern wie Marty Robbins und Hawkshaw Hawkins auf. Doch 1956 lief sein Plattenvertrag aus; später spielte er weiterhin mit Webb Pierce und veröffentlichte immer wieder Platten – ohne Erfolg.

Roy Hall verstarb am 3. März 1984 in Nashville, Tennessee.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:14

„King Bennie Nawahi“:

„King“ Bennie Nawahi (* 3. Juli 1899 in Honolulu; † 1985 in Long Beach, California) war ein US-amerikanischer Musiker, der Hawaiian Music spielte. Er wurde auch King of the Hawaiian Guitar genannt.

Kindheit und Jugend:
Bennie Nawahi wurde in Honolulu (O»ahu, Hawai»i) als Benjamin Keakahiawa Nawahi geboren. Als Kind lernte er Ukulele, Steel Guitar und Mandoline. Er brachte sich das Spielen selbst bei und war im Alter von 20 Jahren ein professioneller Musiker. Als Jugendlicher trat er in den Parks von Honolulu auf, bis er Mitglied der Band seines Bruders Joe wurde. Zusammen mit den Hawaiian Novelty Five trat er auf einem Segelschiff zur Unterhaltung der Mannschaft auf. Das Schiff segelte regelmäßig von San Francisco nach Honolulu.

Karriere:
Nachdem er bis 1919 zur See gefahren war, reiste er mit einer Vaudeville Show durch die USA, genannt Orpheum Vaudeville Circiut. Anfang der 1920er Jahre verließ er die Band und konzentrierte sich auf seine Solokarriere.

Ende des Jahrzehntes nahm er verschiedene Platten für die Columbia Records, RCA Records und für noch einige andere Labels auf. Er spielte zusammen mit verschiedenen Bands, wie den Four Hawaiian Guitars, den Hawaiian Beach Combers oder den Q.R.S. Boys. Danach zog er nach Los Angeles, wo er seine eigene Band, King Nahawi and the International Cowboys, gründete. In dieser Band spielte zu der Zeit auch der spätere Schauspieler und Countrystar Roy Rogers in der Gruppe. Nawahi verband traditionelle hawaiische Musik mit Blues und Jazz, was wesentlich zu seiner Popularität beitrug. Er beeinflusste Jerry Byrd, der in den 1940er Jahren große Berühmtheit erlangte. Doch Nawahi wurde von einem persönlichen Rückschlag heimgesucht. Als er 1935 von einem Konzert heimfuhr, verlor er sein Augenlicht aus unerklärlichen Gründen. Seine Ärzte waren nicht fähig seine Sehfähigkeit wieder herzustellen. Trotz seiner Behinderung führte Nawahi seine Karriere mit Erfolg fort. Zudem engagierte er sich als Leistungssportler. Er trainierte für Langstreckenschwimmrennen, bei denen er nicht erfolglos blieb. Er war der einzige blinde Sportler, der von San Pedro zur Catalina Island schwamm, eine Strecke, für die er ungefähr 22 Stunden benötigte. Nawahi trat bis Mitte der 1970er Jahre öffentlich auf, als ihn ein Schlaganfall teilweise lähmte.

King Bennie Nawahi verstarb 1985 im Alter von 86 Jahren.

Titel (Auswahl):
* Hawaiian Melody
* Honolulu Bound
* California Blues
* Guitar Rhythm
* Waikiki Blues
* My Girl From The South Sea Isles

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:15

“Wynn Stewart”:

Wynn Stewart (* 7. Juni 1934 als Wynnford Lindsey Stewart in Morrisville, Missouri; † 17. Juli 1985) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter, der zu den Begründern des kalifornischen Bakersfield Sound zählt.

Anfänge:
Wynn Stewart entstammt einer armen Farmerfamilie, die auf gepachtetem Land mühsam ums Überleben kämpfte. Als Schüler trat er mehrfach beim in Springfield (Missouri) beheimateten Radiosender KWTO auf. 1948 zog die Familie nach Kalifornien, wo er eine Band gründete und in den örtlichen Clubs spielte. Eine Karriere als Baseballprofi scheiterte an seiner zu geringen Körpergröße.

Es gelang ihm, den Steelgitarristen Ralph Mooney für seine Band zu gewinnen, den er bei einem Talentwettbewerb kennen gelernt hatte. Mooney sollte zwei Jahrzehnte bei ihm bleiben und maßgeblich seinen Sound prägen. 1954 wurden für ein kleines Label einige Singles eingespielt. Der Country-Sänger Skeets McDonald wurde auf ihn aufmerksam und vermittelte einen Schallplattenvertrag mit dem Capitol-Label.

Karriere:
Obwohl es bereits seine erste Single, Waltz of the Angels, in die Top-20 schaffte, blieben weitere Erfolge aus. 1958 wechselte er zum Jackpot-Label. Ein Jahr später hatte er mit Wishful Thinking, seinen ersten Top-10-Hit. Danach erreichte sein gemeinsam mit Jan Howard gesungenes Wrong Company eine mittlere Chartposition. Es war das erste einer Serie von Duetten und zugleich der Beginn der Karriere Jan Howards. 1961 zog er nach Las Vegas, wo er Miteigentümer des Nashville Nevada Clubs wurde und allabendlich auf der Bühne stand. Ein junger Gitarrist seiner Band namens Merle Haggard, für den er Sing A Sad Song schrieb, startete hier seine Karriere.

1963 musste der Club aus finanziellen Gründen aufgegeben werden, und Stewart zog zunächst nach Bakersfield und dann nach Los Angeles, wo er erneut beim Capitol-Label unterschrieb. Hier gelang ihm zwei Jahre später mit It's Such A Pretty World Today sein erster Nummer-1-Hit. Es folgten einige Top-10-Hits und mittlere Chartplatzierungen. Als die Verkaufszahlen nachließen, trennte er sich von Capitol und wechselte zu RCA Victor und anschließend zum Playboy-Label. Nur in den ersten Monaten konnte er hier an seine alten Erfolge anknüpfen. Ein wesentlicher Grund war seine fehlende Entschlossenheit, ganz nach oben zu kommen.

1976 zog er nach Nashville, wo er bei verschiedenen Labels eine Rückkehr in die Charts versuchte - allerdings in den meisten Fällen erfolglos. 1978 gründete er sein eigenes Label, WIN-Records, mit dem er einige mittlere Chart-Platzierungen verbuchen konnte. In diesen Jahren hatte er massive Alkoholprobleme. Es kriselte in seiner Ehe und sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. 1985, kurz vor einer Tournee, mit der er ein Comeback einleiten wollte, erlag er einem Herzinfarkt.

Quelle: Wikipedia
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