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02.04.2009, 14:11

„Eric Carr“:

Paul Charles Caravello (* 20. Juli 1950 in Brooklyn; † 24. November 1991 in New York City) war ein US-amerikanischer Rockmusiker. Er wurde in Brooklyn, New York City, geboren, wo er 1969 seinen High-School-Abschluss ablegte. Bevor er als Musiker Erfolg hatte, arbeitete er wie sein Vater als Gasinstallateur.

Einstieg bei KISS:
Im Juli 1980 ersetzte Eric Carr (alias „The Fox“) den an Alkoholismus erkrankten Peter Criss als Schlagzeuger bei der Rockband Kiss . Er schickte seine Bewerbung in einer auffallenden Mappe, womit es ihm gelang, sofortiges Interesse bei Gene Simmons und Paul Stanley zu erwecken. Bald nach dem Vorspielen wurde er engagiert. Zuerst experimentierte er mit einer Raubvogel-Maske, entschied sich dann aber für den Fuchs. Seine offizielle Vorstellung erfolgte am 25. Juli 1980 bei einem eigens angesetzten Konzert in New York im Palladium. Als Einstandsgeschenk erhielt er einen Porsche. Anschließend ging er mit Kiss auf ausgedehnte Tourneen durch Europa und Australien.

Eric Carr war der erste Musiker, der bei Kiss eine Art Angestelltenverhältnis hatte, bei der Originalbesetzung waren alle vier Mitglieder gleichberechtigt gewesen und alle Einnahmen wurden durch vier geteilt.

1991 wurde bei Eric Carr eine Krebserkrankung festgestellt. Nach anfänglich erfolgreicher Heilbehandlung - er kehrte kurzzeitig als Schlagzeuger zurück - verstarb er jedoch noch im gleichen Jahr, am gleichen Tag wie Freddy Mercury, im Bellvue Hospital in New York an dieser Krankheit.

Carrs Familie, unterstützt von Kiss , gründete die Eric Carr-Foundation, die im Kampf gegen den Krebs helfen will.

Carr wurde bei Kiss durch Eric Singer ersetzt.

Bands vor Kiss:
* The Allures
* The Cellarmen
* Smack
* Things that go bump in the night
* Flasher
* Creation,
* Salt 'n' Pepper
* Mother Nature and Father Time

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 14:58

„Lita Roza“:

Lita Roza (eigentlich Lilian Roza, * 14. März 1926 in Liverpool, England; † 14. August 2008 in London) war eine britische Sängerin, die in ihrer Heimat vor allem in den 1950er Jahren als Sängerin der Ted Heath Band und als Solokünstlerin erfolgreich war. Ihr bekanntester Hit war der Nummer-Eins-Erfolg „(How Much Is) That Doggie in the Window“.

Karriere:
Schon mit 13 Jahren ging Lita Roza mit einer Tanztruppe zur Ausbildung nach London; mit 15 war sie Teil einer Comedy-Bühnenshow mit Ted Ray. Noch während des Zweiten Weltkriegs bekam sie einen Job als Sängerin in einem Club im Badeort Southport. Bald ging sie wieder nach London, wo sie für die Orchester von Harry Roy oder Edmundo Ros sang. Mit 18 heiratete sie und ging mit ihrem US-amerikanischen Ehemann nach Miami; die Ehe hielt jedoch nur fünf Jahre, und schon bald nach der Scheidung war sie wieder in London. Im Frühjahr 1950 begann sie, für Ted Heath am Mikrofon zu arbeiten, mit dem sie Songs wie „Allentown Jail“ oder „Blacksmith Blues“ aufnahm. Von 1952 bis 1954 wurde sie von den Lesern der Musikzeitschrift New Musical Express zur besten britischen Sängerin gewählt. 1956 heiratete sie erneut, den Trompeter Ronnie Harris.

Der Song, für den sie noch heute bekannt ist, ist jedoch eine Coverversion eines US-Hits von Patti Page, „(How Much Is) That Doggie in the Window“. Im März 1953 stieg die Nummer, in der die Sängerin ein Hündchen im Schaufenster kaufen will, weil sie nach Kalifornien zieht und sie ihrem Liebsten das Tier als Trost und Beschützer schenken will, in die Charts. Ein besonderer Gag des Songs war, dass nach der Titelzeile ein tierisches „wuff wuff“ des begehrten Hundes zu hören war. Lita Rozas Version stieg am 17. April auf die Nummer-Eins-Position der britischen Charts; die Version von Patti Page schaffte es nur bis Platz 9 (war aber in den USA eine Nummer Eins).

Sie verließ die Ted Heath Band 1954 und nahm weiter Schallplatten als Solokünstlerin auf, konnte aber den Erfolg ihres großen Hits nicht annähernd wiederholen. Daneben trat sie in Fernsehshows und Filmen als Schauspielerin und Sängerin auf und ging weltweit auf Tourneen, teils sogar wieder mit Ted Heath, aber auch mit Kollegen wie Matt Monro.

2001 war sie eine der anwesenden Geehrten, als in Liverpool die Wall of Fame eingerichtet wurde. Jeder bis zu dem Zeitpunkt 55 Nummer-Eins-Hits aus der Stadt (von Lita über Cilla Black oder Gerry & the Pacemakers zu den Beatles) wurde mit einer bronzenen Schallplatte an einer Wand gegenüber dem Cavern Club verewigt.

Ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte sie am 28. November 2002 bei Radio Merseyside. Lita Roza starb im Alter von 82 Jahren am 14. August 2008.

Zitat:
„Sängerinnen wie Lita Roza werden heute einfach nicht mehr gemacht.“ Sir Elton John

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 14:59

„Hans Lang“:

Hans Lang (* 5. Juli 1908 in Wien; † 28. Jänner 1992 ebenda) war ein österreichischer Komponist von Unterhaltungsmusik und Wienerliedern.

Bekannt wurde er vor allem durch seine Filmmusik für viele Heimatfilme der 50er Jahre wie Lumpacivagabundus, Der Hofrat Geiger, Der alte Sünder, Hallo Dienstmann, Ober, zahlen! und Die Fiakermilli. Im Duett mit seiner Partnerin Maria Andergast sang Hans Lang auch einige seiner Lieder selbst. Er schrieb das Drehbuch zum Film Haifische der Nachkriegszeit (1925) sowie die Operette Lisa, benimm dich! (Uraufführung 21. März 1939 Wien). Bei vielen Stücken arbeitete er mit dem Textdichter Erich Meder zusammen.

Er ruht auf dem Neustifter Friedhof (Gruppe R, Reihe 2, Nummer 18 ).


Lieder:
* Wozu ist die Straße da
* Lach ein bissel, wein ein bissel
* Liebe kleine Schaffnerin
* Der alte Herr Kanzleirat
* Wenn der Steffel wieder wird, so wie er war
* Mariandl
* Du bist die Rose vom Wörthersee
* Stell dir vor, es geht das Licht aus
* Wenn ich mit meinem Dackel
* Wann i blau bin-siecht mei Alte "Rot"
* Das Wiener Wetter
* Der alte Sünder

Filmmusik:
1937 - Lumpacivagabundus
1938 - Der Hampelmann
1939 - Hurra! Ich bin Papa!
1939 - Das jüngste Gericht
1947 - Der Hofrat Geiger
1948 - Der Herr Kanzleirat
1950 - Der alte Sünder
1950 - Auf der Alm, da gibt's ka Sünd
1951 - Zwei in einem Auto
1951 - Hallo Dienstmann
1951 - Eva erbt das Paradies
1952 - Knall und Fall als Hochstapler
1952 - Du bist die Rose vom Wörthersee
1952 - Die Fiakermilli
1952 - Der Obersteiger
1952 - Der Mann in der Wanne
1953 - Straßenserenade
1953 - Knall und Fall als Detektive
1953 - Kaiserwalzer
1954 - Kaisermanöver
1955 - Die Wirtin zur Goldenen Krone
1956 - Liebe, Schnee und Sonnenschein
1956 - Lumpazivagabundus
1956 - Verlobung am Wolfgangsee
1956 - Lügen haben hübsche Beine
1956 - Manöverzwilling
1956 - Kaiserball
1956 - Husarenmanöver
1957 - Ober, zahlen!
1957 - Heiratskandidaten
1957 - Heimweh ... dort wo die Blumen blüh'n
1957 - Die Lindenwirtin vom Donaustrand
1958 - Immer die Radfahrer
1958 - Hallo, Taxi
1961 - Mariandl
1962 - Mariandls Heimkehr

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:00

„Charlie Barnet“:

Charles Daly Barnet (* 26. Oktober 1913 in New York City, † 4. September 1991 in San Diego/Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und Bandleader.

Barnets Eltern hatten für ihn eine juristische Laufbahn vorgesehen, Charlie Barnet ging stattdessen im Alter von sechzehn Jahren als Mitglied einer Band auf einen Transatlantik-Liner. In Jazzkreisen bekannt wurde er 1932 als Leiter einer Band im Paramount Hotel in New York. Als Solist wurde er ab 1934 in Aufnahmen des Red Norvo Octet bekannt, bei denen auch Teddy Wilson, Artie Shaw und andere mitwirkten. 1936, als er mit seiner Band im Glen Island Casino auftrat, arbeitete er auch mit der Vokalgruppe The Modernaires, die später mit Glenn Miller bekannt wurde.

Berühmt wurde Barnets Band 1939 mit dem Hit Cherokee, einem Song von Ray Noble, den Billy May für Barnet arrangiert hatte. Er arbeitete in der Folgezeit mit den Sängern Harry von Zell, Mary Ann McCall, Frances Wayne, Fran Warren, Dave Lambert und Buddy Stewart und spielte 1941 mehrere Aufnahmen mit Lena Horne ein. Seine Band trat auch mit Oscar Pettiford, Neal Hefti, Barney Kessel, Buddy DeFranco und Dodo Marmarosa auf.

1947 wechselte er stilistisch zum Bebop und trat mit Künstlern wie Doc Severinsen, Clark Terry und Maynard Ferguson auf. 1949 zog sich Barnet aus dem professionellen Musikgeschäft zurück und übersiedelte an die Westküste. Er spielte nur noch gelegentlich in verschiedenen Bands mit. Seine letzte Aufnahme erschien 1966.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:00

„Willie Dixon“:

Willie Dixon (* 1. Juli 1915 in Vicksburg, Mississippi; † 29. Januar 1992 in Burbank, Kalifornien) war ein bedeutender US-amerikanischer Bluesmusiker (Gesang, Bass, Songwriter und Produzent).

Leben und Werk:
Dixon hat die Entwicklung des Chicago-Blues in den 50er und 60er Jahren entscheidend geprägt. Als Studiomusiker und Hausbassist bei Chess Records, ist er auf zahlreichen Plattenaufnahmen zu hören. Zudem war Dixon als Songwriter und Produzent für die Chicagoer Blues-Label Chess Records und Checker Records eine regelrechte Songfabrik. Er schrieb viele der bedeutendsten Blues-Songs, wie "Hoochie Coochie Man", "Evil" oder "Back Door Man", die vor allem in den Interpretation von Muddy Waters und Howlin' Wolf bekannt wurden. Aber auch viele andere Blues-Legenden griffen seine Songs auf. Einem breiten Publikum wurden seine Kompositionen bekannt, als in den 60er Jahren britische Rockbands etliche Titel von Willie Dixon aufnahmen, z. B. die Rolling Stones: "Little Red Rooster", Cream: "Spoonful" und Led Zeppelin: "Can't quit you, baby". Auch Elvis Presley, Grateful Dead, Jimi Hendrix, The Doors und viele spätere Bands wie die Black Crowes interpretierten seine Songs. Die Liste der Bands, die Dixons Songs coverten, ist lang und bedeutend. Willie Dixon ist der Blues ("I Am The Blues") und gleichzeitig einer der wichtigsten Ecksteine der Rockgeschichte.

1989 veröffentlichte Dixon eine Autobiographie unter dem Titel "I am the Blues". Ein eindrückliches Highlight seiner musikalischen Performance kam 1988 heraus: "Hidden Charms" (mit den Song-Titeln: "Blues you can't loose", "I don't trust myself", "Jungle swing", "Don't mess with the messer", "Study war no more", "I love the life I live", "I cry for you", "Good advice", "I do the job"). 1992 starb Dixon an Herzversagen.

Interpretationen bekannter Songs von Willie Dixon:
Die nachfolgende Auflistung umfasst sowohl Coverversionen als auch Erstveröffentlichungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

* "29 Ways" – Marc Cohn, Willie Dixon
* "300 Pounds Of Joy" – Howlin' Wolf
* "Back Door Man" – Howlin' Wolf, The Doors, Grateful Dead, Shadows of Knight, Bob Weir
* "Big Boss Man" – Jimmy Reed, Elvis Presley, Grateful Dead
* "Bring It on Home" – Sonny Boy Williamson II. (Rice Miller), Led Zeppelin
* "Built for Comfort" – Howlin' Wolf, Canned Heat, UFO
* "Crazy For My Baby" – Willie Dixon
* "Close to You" – Muddy Waters, Stevie Ray Vaughan, The Doors, Sam Lay, Rock Bottom
* "Dead Presidents" – Little Walter, J. Geils Band
* "Diddy Wah Diddy" – Bo Diddley, Captain Beefheart, Ry Cooder
* "Do Me Right" – Lowell Fulson
* "Don't Tell Me Nothin´" – Willie Dixon – used in the movie "Color of Money"
* "Everything But You" – Jimmy Witherspoon
* "Evil" – Howlin' Wolf, Muddy Waters, Canned Heat, Captain Beefheart & His Magic Band, Monster Magnet, Derek and the Dominos, Gary Moore
* "Hidden Charms" – Howlin' Wolf
* "(I'm your) Hoochie Coochie Man" – Muddy Waters, Shadows of Knight, The Nashville Teens, Allman Brothers, Alexis Korner, Steppenwolf, Motörhead, Eric Clapton, Jimi Hendrix, Supertramp
* "I Ain't Superstitious" – Howlin' Wolf, The Yardbirds, Jeff Beck Group, Grateful Dead, Megadeth , Jeff Beck
* "I Can't Quit You Baby" – Little Milton, Otis Rush, John Mayall's Bluesbreakers, Led Zeppelin, Gary Moore
* "It Don't Make Sense (You Can't Make Peace) – Styx
* "I Got What It Takes" – Koko Taylor
* "I Just Want To Make Love To You" – Muddy Waters, The Kinks, Yardbirds, Shadows of Knight, Mungo Jerry, Grateful Dead, Foghat, Rolling Stones , Etta James, Van Morrison
* "Insane Asylum" – Koko Taylor

"Gone Daddy Gone" - the Violent Femmes' Gordon Gano incorporated elements from "I Just Want To Make Love To You"; later covered by Gnarls Barkley

* "I'm Ready" – Muddy Waters, Humble Pie, Buddy Guy, Aerosmith
* "I Want To Be Loved" – Muddy Waters, Rolling Stones
* "Insane Asylum" – Koko Taylor, Kathy McDonald & Sly Stone, Diamanda Galás, Asylum Street Spankers, Detroit Cobras
* "Killing Floor" – Led Zeppelin
* "Let Me Love You Baby" – Buddy Guy, Stevie Ray Vaughan, Jeff Beck, Muddy Waters
* "Little Red Rooster" – Howlin' Wolf, Sam Cooke, Rolling Stones , Grateful Dead, The Doors, Luther Allison, The Jesus and Mary Chain
* "Mellow Down Easy" – Little Walter, Paul Butterfield Blues Band, Black Crowes, Carey Bell, ZZ Top
* "My Babe" – Little Walter, Spencer Davis Group , John Hammond, Bo Diddley, Muddy Waters, Otha Turner & The Rising Star Fire and Drum Band
* "My Mind is Ramblin" – Rock Bottom
* "Nervous" – Willie Dixon
* "Pain In My Heart" – Willie Dixon, Rolling Stones
* "Pretty Thing" – Bo Diddley, Pretty Things, Canned Heat
* "Seventh Son" – Willie Mabon, Mose Allison, Bill Haley, Johnny Rivers, Sting, Climax Blues Band
* "Sin And City" – Buddy Guy
* "Spoonful" – Howlin' Wolf, Muddy Waters, Bo Diddley, Shadows of Knight, Paul Butterfield Blues Band, Cream, Canned Heat, Grateful Dead, Ten Years After, Willie King & The Liberators
* "The Same Thing" – Muddy Waters
* "Third Degree" – Eddie Boyd, Eric Clapton, Leslie West
* "Three Hundred Pounds of Joy" – Howlin' Wolf
* "Tollin' Bells" – Lowell Fulson, Savoy Brown Blues Band
* "Too Late" – Little Milton
* "Too Many Cooks" – Buddy Guy, Robert Cray
* "Violent Love" – The Big Three, Oingo Boingo, Dr Feelgood
* "Walkin' The Blues" – Willie Dixon, Muddy Waters, Eric Clapton
* "Wang Dang Doodle" – Koko Taylor, Howlin' Wolf, Grateful Dead, Savoy Brown, PJ Harvey, Rufus Thomas, The Pointer
* "Weak Brain, Narrow Mind" – Willie Dixon
* "When The Lights Go Out" – Jimmy Witherspoon, Kim Wilson
* "You Can't Judge A Book By Looking At Its Cover" – Bo Diddley, Shadows of Knight, Cactus, The Yardbirds
* "You Know My Love" – Otis Rush, Gary Moore
* "You'll Be Mine" – Howlin' Wolf, Stevie Ray Vaughan
* "You Need Love" – Muddy Waters

"Whole Lotta Love" – Led Zeppelin. Led Zeppelin's "Whole Lotta Love" was appropriated, without credit, from Dixon's "You Need Love". Dixon and his publisher received credit and royalties, after a 1985 lawsuit was settled out of court.

* "You Shook Me" – Muddy Waters, Jeff Beck Group, Led Zeppelin
* "Young Fashioned Ways" – Muddy Waters
* "Stormy Monday" - (Graham Bond Organisation)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:01

“Lola Beltrán”:

Lola Beltrán (* 7. März 1932 in Rosario, Sinaloa, Mexiko als María Lucila Beltrán Ruiz; † 24. März 1996 in Mexiko-Stadt) war eine Sängerin traditioneller mexikanischer Rancheras und eine Schauspielerin.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:02

„Ronnie Drew“:

Ronnie Drew (* 16. September 1934 in Dublin; † 16. August 2008 ebd.) war Gründungsmitglied der Irish Folk-Gruppe The Dubliners. Er trat dort als Gitarrist und Sänger in Erscheinung. Seine Stimme wurde mit Kohle, die unter einer Tür zermalmt wird (coke being crushed under a door) beschrieben.

Vor Gründung der Dubliners war er als Lehrer in Spanien tätig. Von 1974-1979 verließ er die Dubliners, um eine Solokarriere anzustreben. Nach seiner Rückkehr 1979 blieb er bis 1995 in der Band, bevor er die Dubliners endgültig verließ, um erneut als Solokünstler aufzutreten. 1996 veröffentlichte er das Album Dirty Rotten Shame, auf dem der Song Drinkin in the day enthalten ist. Auf selbigem wird er von U2-Sänger Bono unterstützt.

Diskografie (als Solokünstler):
* Ronnie Drew (1976)
* Guaranteed (1978 )
* Dirty Rotten Shame (1996)
* The Humour is on me now (1999)
* There's Life in the Old Dog (2006)
* Pearls - Ronnie Drew & Grand Canal (2008 )

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:03

“Leonard Bernstein”:

Leonard Bernstein (* 25. August 1918 in Lawrence, Massachusetts; † 14. Oktober 1990 in New York City) war ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist russisch-jüdischer Abstammung.

Leben:
Bernstein wurde als Louis Bernstein geboren. Im Alter von 16 Jahren änderte er seinen Vornamen in Leonard, der bis dahin sein Rufname gewesen war.

Er studierte an der Harvard-Universität Klavier und Komposition. Bereits 1943 wurde er Assistant Conductor des New York Philharmonic Orchestra unter Artur RodziDski. In eben diesem Jahr konnte Bernstein seine Begabung unter Beweis stellen, als er kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einspringen musste. Eine eindrucksvolle Aufführung von Schumanns Manfred-Ouvertüre und Strauss’ Don Quixote, die über den Rundfunk landesweit übertragen wurde, verhalf ihm zu seinem Durchbruch und war der Beginn einer beispiellosen Karriere.

Bernstein war hoch angesehen als Dirigent zahlreicher Konzerte mit weltbekannten Orchestern, vor allem als (wohlgemerkt erster US-amerikanischer) Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra (1958–1969), und als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bis zu seinem Tode 1990. Doch nicht nur sein musikalischer Genius, sondern auch sein von Emotionen geprägter Charakter war hervorstechend. Sein Repertoire umfasste sowohl klassische wie avantgardistische Werke; insbesondere das Werk Gustav Mahlers fand seine Beachtung und Bewunderung. Daneben wurde er auch als Komponist bekannt durch Werke wie das Musical West Side Story wie auch als Pianist und Lehrer. Er komponierte drei Sinfonien, zwei Opern, fünf Musicals sowie zahlreiche andere musikalische Werke.

Seine Fernsehsendungen Young People's Concerts, Konzerte für junge Leute mit dem New York Philharmonic Orchestra, waren herausragende Beiträge zur Musikbildung. Zwischen 1958 und 1972 leitete Bernstein mit einigen Unterbrechungen insgesamt 53 Konzerte. Mit seinem Charisma, seiner großen Sprachbegabung und seinem Humor vermochte er das Publikum zu fesseln und sowohl Kindern wie auch Erwachsenen Begriffe und Werke der klassischen Musik – wie etwa Tonart, Impressionismus oder aber Komponisten und Werke (Gustav Mahler, Beethovens Fidelio, Sibelius) zu erläutern und vorzustellen.

1973 hielt Leonard Bernstein auf Einladung der Harvard-Universität die sechsteilige Vorlesungsreihe The Unanswered Question, in der er über die Grundlagen der Musik in Analogie zur linguistischen Forschung Noam Chomskys sprach. Der Titel bezog sich auf das gleichnamige Werk des amerikanischen Komponisten Charles Ives. 1987 gründete er die internationale Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Als eine seiner letzten Produktionen dirigierte Leonard Bernstein am 23. und 25. Dezember 1989 auf eine spontane Einladung von Justus Frantz hin in Berlin Beethovens Neunte Symphonie (in der Philharmonie und im Konzerthaus, damals noch Schauspielhaus genannt). Für die Feierlichkeiten anläßlich des Falls der Berliner Mauer hatte Bernstein den Text von Friedrich Schillers Ode an die Freude in Ode an die Freiheit geändert. „Ich bin sicher, Beethoven würde uns zustimmen“, so Bernstein damals.

Als seine letzte Produktion dirigierte Bernstein am 19. August 1990 das Boston Symphony Orchestra in Tanglewood. Schon sichtlich angeschlagen dirigierte er dort die Four Sea Interludes von Benjamin Britten und die 7. Sinfonie in A-Dur von Beethoven. Diese Aufnahme wird als sein Final Concert bezeichnet.

Im Oktober 1990 starb Leonard Bernstein an den Folgen eines Herzinfarkts.


Familie:
In seinen jüngeren Jahren hatte Bernstein in New York City intime Kontakte mit jungen Männern. Nach einem längeren inneren Kampf und einer zunächst immer wieder abgesagten Verlobung heiratete er schließlich am 9. September 1951 Felicia Montealegre, angeblich um seine Chancen zu vergrößern, zum Chefdirigenten des Boston Symphony Orchestra gewählt zu werden. Dimitri Mitropoulos, der Chefdirigent der New York Philharmonic Orchestra und einer seiner Mentoren, riet ihm, dass eine Ehe den Tratsch über sein Sexualleben beruhigen und dies für den konservativen Aufsichtsrat des BSO von Bedeutung sein könnte.

Mit seiner Ehefrau hatte er drei Kinder (Jamie Anne Maria, Alexander Serge Leonard und Nina Maria Felicia). Während seiner Ehe bemühte er sich, seine außerehelichen Kontakte diskret zu pflegen. Mit zunehmenden Alter und den Emanzipationsentwicklungen der Lesben- und Schwulenbewegung wurde Bernstein in dieser Hinsicht mutiger. Er zog bei Felicia aus, um mit seinem Lebensgefährten Tom Cothran zusammenzuleben. Später erfuhr Bernstein, dass bei seiner Frau Lungenkrebs diagnostiziert worden war. Da sich seine Beziehung mit Cothran in der Zwischenzeit verschlechtert hatte, zog Bernstein wieder zu seiner Frau und pflegte sie bis zu ihrem Tod. Manche, darunter auch sein Sohn Alexander, glauben, dass Bernstein sich selbst die Schuld an ihrem Tod gab und sich deswegen schwere Vorwürfe machte. Auch in seinem Dirigierstil soll nach dem Tod von Felicia eine Veränderung zu erkennen gewesen sein. Manche glauben, dass dieser danach nüchterner, feierlicher und schwerer geworden sei, mit stark verlängerten Strukturen und geprägt durch intensive Emotionen.

Ehrungen:
In Berlin-Hellersdorf wurde eine Oberschule, das Leonard-Bernstein-Gymnasium, nach ihm benannt, das seit 1991 existiert und das rund 1100 Schüler besuchen. 2008 fusioniert es mit dem Max-Reinhardt-Gymnasium zum NEUEN GYMNASIUM in Berlin-Hellersdorf .

In Wien-Donaustadt umläuft Bernstein zu Ehren die Leonard-Bernstein-Straße teilweise die UNO-City, welche den 3. Amtssitz der Vereinten Nationen beherbergt.

Werke:

Orchesterwerke:
* Sinfonien
o 1. Sinfonie Jeremiah
o 2. Sinfonie The Age of Anxiety
o 3. Sinfonie Kaddish
* Chichester Psalms (1965)
* Fancy Free
* Dybbuk, Suite für Orchester
* Serenade
* Divertimento for Symphonic Band für das Boston Symphony Orchestra (1980)
* Halil (Nocturne für Soloflöte, Streichorchester und Schlagwerk)

Opern:
* A Quiet Place
* Trouble in Tahiti

Musicals:
* Wonderful Town
* Candide - Buch: Lillian Hellman nach Candide oder der Optimismus von Voltaire
* West Side Story (1957)
* On the Town
* 1600 Pennsylvania Avenue

Kammermusik:
* Klarinettensonate (1941/1942)
* Brass music (1959)

Klaviermusik:
* Touches - Chorale, Eight Variations and Coda (1983)

Filmmusik:
* On the Waterfront (dt. Die Faust im Nacken) (1954)

andere Werke:
* Mass
* Lieder: Peter Pan
* Lied in: The Madwoman of Central Park West
* Liederzyklus: I Hate Music
* Elegy for Mippy II für Soloposaune

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02.04.2009, 15:04

„Barney Burcham“:

Rubel Elijah "Barney" Burcham (* September 1923 nahe Corinth, Mississippi; † Februar 1992 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker.

Kindheit und Jugend:
Burcham wurde 1923 auf einer Farm zwischen Glen und Corinth in Mississippi geboren, wo er auch aufwuchs. Schon früh interessierte er sich für Musik.

Karriere:
1940 hatte Burcham bereits seine erste Band, mit der er für 20 Jahre zusammen blieb. Für seine professionelle Karriere als Musiker nahm Burcham den Namen "Barney" an. Nach dem Krieg arbeitete er als Mechaniker und zog 1945 nach Memphis, Tennessee, wo er Devola McKelroy heiratete. Burcham erhielt einen Job bei der Hunter Fan Company.

1955 bekam Barney unter ungeklärten Umständen die Möglichkeit, bei Meteor Records Aufnahmen zu machen. Seine Titel Much Too Young For Love und Can't Steal My Way Around, aufgenommen im September 1955 mit den Daydreamers, wurden im selben Jahr veröffentlicht. Seine Hintergrundband schloss unter anderem auch den Gitarristen Reggie Young ein, der später Mitglied von Eddie Bonds Gruppe, den Stompers, werden sollte.

Zwei Jahre später machte Burcham bei Moon Records eine weitere Platte, diesmal im Rockabilly-Stil. Ende der 1950er-Jahre gab er jedoch die Karriere auf. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er weiterhin bei der Hunter Fan Company. Burcham starb 1992 in Memphis.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:04

„Emmett Berry“:

Emmett Berry (* 23. Juli 1915 in Macon in Georgia; † 22. Juni 1992 in Cleveland (Ohio)) war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter.

Berry war das älteste von drei Kindern eines Fabrikarbeiters und studierte nach dem Umzug nach Cleveland zunächst klassische Trompete, wechselte aber mit 18 Jahren zum Jazz und begann in lokalen Bands zu spielen. 1932 tourte er mit den „Chicago Nightingales“ von Frank Terry. Er zog nach New York City, wo er 1936 Mitglied der Bigband von Fletcher Henderson wurde, bei dem er Roy Eldridge als Solist ersetzte. Drei Jahre später trat er - als Fletcher Henderson seine Band auflöste und Arrangeur von Benny Goodman wurde - kurz der Band von dessen Bruder Horace Henderson bei und danach der von Earl Hines. Ab 1941 spielte er im Sextett von Teddy Wilson, in dem er 1941/2 auch in mehreren Aufnahmen Billie Holiday begleitete. Danach spielte er in den 1940er Jahren in einer von Raymond Scott geleiteten CBS Studio-Band (u.a. mit Ben Webster), in den Bands von Lucky Millinder (1942), Lionel Hampton (1943/44) , dem John Kirby-Sextett, mit dem Pianisten Eddie Heywood und mit Roy Eldridge in dessen „Little Jazz Trumpet Ensemble“. 1945 trat er der Count Basie Band bei, mit dem er über 10 Jahre verbunden blieb; 1947 nahm er auch mit dessen Small-Group Ensembles auf. Als Basie die Bigband 1950 auflöste, arbeitete Berry zwischenzeitlich als Fahrstuhlführer, spielte mit dem Blues-Sänger Jimmy Rushing und mit Buck Clayton;1951 trat er der aus Ellington-Musikern gebildeten Band von Johnny Hodges bei. In den 1950er Jahren spielte er außerdem u.a. mit Sammy Price (Tournee in Frankreich und Nordafrika 1956) und Cootie Williams. 1957 spielte er mit einer Fletcher Henderson Reunion-Band und war in der legendären CBS-Fernsehsendung „The Sound of Jazz“ zu hören. 1959 und 1961 tourte er wieder mit Buck Clayton. In den 1960er Jahren spielte er mit Dixieland-Musikern wie Wilbur de Paris und Peanuts Hucko. 1970 setzte er sich aus Gesundheitsgründen in Cleveland zur Ruhe.

Berry arbeitete meist als (begehrter) Sideman, nahm aber auch 1944 unter eigenem Namen mit den „Emmett Berry Five“ auf, u.a. mit Don Byas.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:05

„Ken Curtis“:

Ken Curtis (* 2. Juli 1916 in Lamar, Colorado; † 29. April 1991 in Fresno, Kalifornien, eigentlich Curtis Wain Gates) war ein US-amerikanischer Country-Sänger sowie Schauspieler.

Curtis wuchs auf in Las Animas in der Nähe von Lamar im Südosten des Bundesstaates Colorado. Sein Vater Dan Gates war der örtliche Sheriff und seine Familie lebte im Obergeschoss des Gefängnisses, für dessen Insassen seine Mutter Nellie Sneed Gates das Essen zubereitete.

Bevor sich Curtis der Schauspielererei zuwendete, war er Sänger, u.a. in der Country-Formation „Sons of the Pioneers“, mit denen er dann auch in Filmen der singenden Cowboys Roy Rogers und Gene Autry auftrat und dabei Geschmack am Schauspielern fand. In allein sieben Filmen stand Curtis später an der Seite von Hollywood-Legende John Wayne und er spielte auch mit weiteren bekannten Stars zusammen, wie Henry Fonda, James Cagney, William Powell und Jack Lemmon.

In Deutschland wurde Curtis hauptsächlich als kauziger Hilfs-Sheriff Festus Haggen in der US-amerikanischen Western-Fernsehserie „Rauchende Colts“ (Gunsmoke) an der Seite von Sheriff Matt Dillon (James Arness) bekannt, einen Charakter, den er von 1964 bis 1975 verkörperte und mit der er am zweitlängsten in der Serie dabei war (den Rekord in der Serie hält Hauptdarsteller James Arness, der ununterbrochen mitspielte).

Die erste Folge, in der er mitspielte, hieß Us Haggens und Festus kommt in die Stadt Dodge City, um den Tod seines Zwillingsbruders Fergus Haggen zu rächen (der dann aber nie wieder erwähnt wird). Einmal spielte Curtis in der Folge Alias Festus Haggen auch eine Doppelrolle, als Festus und einen Killer, der ihm ähnlich sieht und den er überführen muss, um nicht selbst für dessen Taten verurteilt zu werden.

Der Schauspieler Gerd Duwner sprach in der deutschen Fassung der Serie die unverwechselbare Fistelstimme von Festus.

In vielen weiteren Fernsehserien war Curtis als Gaststar aktiv, so in „Perry Mason“, Wagon Train, Tausend Meilen Staub (Rawhide), Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt), Have Gun - Will Travel, Petrocelli, Vegas (Vega$) oder auch in Airwolf.

Zweimal betätigte sich Curtis auch als Produzent, bei den Low-Budget-Filmen „Die Nacht der unheimlichen Bestien“ (The Killer Shrews, 1959, in dem er auch selbst eine Rolle übernahm) und bei The Giant Gila Monster (auch 1959).

Curtis war von 1952 bis 1964 mit Barbara Ford, der Tochter des Regisseurs John Ford verheiratet.

1981 wurde Ken Curtis in die Western Performers Hall of Fame im National Cowboy & Western Heritage Museum in Oklahoma City, Oklahoma aufgenommen.

Bekannte Lieder:
* Tumbling Tumbleweeds

Aber auch Songs in deutscher Sprache sind von ihm erschienen, u.a.:

* Cowboy Kaputt
* Countrymusic
* Ein Bier, ein Trinken
* Hey Deputy
* Der Fremde

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:06

„Gene Clark“:

Gene Clark (* 17. November 1944 als Harold Eugene Clark in Tipton, Missouri; † 24. Mai 1991 in Sherman Oaks, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Country-Rock-Musiker und Songwriter. Bekannt wurde er als Gründungsmitglied der Byrds.

Anfänge:
Der aus einer kinderreichen Familie stammende Gene Clark begann bereits in jungen Jahren Songs zu schreiben. Er spielte zunächst in einer Schülerband und später bei den Surf Riders, die in Folk-Clubs der näheren Umgebung auftraten. Die New Christy Minstrels wurden bei einem dieser Auftritte auf den begabten Musiker aufmerksam und nahmen in ihre Band auf. Die vier Jahre, die er bei der Folk-Gruppe blieb, waren von zahlreichen Tourneen und Aufnahmesessions geprägt. Einmal traten sie im Weißen Haus vor Präsident Lyndon B. Johnson auf.

Clark fand an dem hektischen Leben immer weniger Gefallen. Als rangniedrigstes Mitglied der Gruppe hatte er zudem kaum Entwicklungsmöglichkeiten. So stieg er Mitte der 1960er Jahre aus und zog nach Kalifornien. Hier traf er auf Roger McGuinn, mit dem er eine Vorliebe für Folkmusik und die Beatles teilte. Wenig später schloss sich ihnen David Crosby an.

Mitglied der Byrds:
Die Byrds entstanden Ende 1964 aus den Vorläufern Jet Set und Beefeaters. Neben McGuinn, Crosby und Clark waren noch der Bassist Chris Hillman und der Schlagzeuger Michael Clarke dabei. Bereits ihre erste Single, der Dylan Song Mr. Tambourine Man, wurde zum Welthit. Die Byrds galten von diesem Moment an als amerikanische Antwort auf die britischen Beatles.

Clark war unbestritten der begabteste Songschreiber der Band (deren größten Hits allerdings von Bob Dylan komponiert wurden). Sein bekanntester Titel war Eight Miles High, der es aber auf Grund eines Radio-Boykotts nur knapp in die Top-20 schaffte. Nach gerade einmal fünfzehn Monaten stieg Clark im März 1966 bei den Byrds aus. Die ständigen Streitigkeiten innerhalb der Band und der durch seine Flugangst verstärkte Tourneestress waren Auslöser für diese Entscheidung. Er bevorzugte die ruhige Studioarbeit und Auftritte in kleinen Cafes und Clubs gegenüber nervenaufreibenden Konzerten in großen Hallen.

Solokarriere:
Gene Clark blieb beim Manager der Byrds, Jim Dickson. Da dieser auch die Gosdin Brothers unter Vertrag hatte, wurde 1967 das gemeinsame Album Gene Clark And The Gosdin Brothers eingespielt, das aber trotz hoher musikalischer Qualität nicht allzu erfolgreich war. Clark tat sich daraufhin mit Doug Dillard zusammen, dem Frontmann der kalifornischen Bluegrass-Gruppe The Dillards. Es wurden zwei Alben mit starker Country-Ausprägung produziert, die aber erneut kommerziell nicht erfolgreich waren. 1969 ging man im Streit auseinander.

Sein erstes eigenständiges Soloalbum erschien 1971. White Light enthielt - außer dem von Bob Dylan geschriebenem Song "Tears Of Rage" - ausschließlich Eigenkompositionen. Allerdings wurde auch dieses Mal keine Single-Auskopplung zum Hit. Zum Teil lag das an der halbherzigen Promotion seiner Plattenfirma. Allerdings trug auch Clark selbst eine gewisse Mitschuld, da er kein sonderliches Interesse an Auftritten oder Tourneen zeigte.

1973 kam es zu einer kurzen Wiederbelebung der Byrds in Originalbesetzung. Unter Zeitdruck und ohne wirkliches Engagement wurde ein Album produziert, das sich nicht mit den früheren Veröffentlichungen messen konnte. Clark ging daraufhin wieder eigene Wege. 1974 produzierte er mit No Other sein Meisterstück. Wieder stammten alle Songs von ihm selbst, und wieder wurde das musikalisch ambitionierte Album kein kommerzieller Erfolg.

1977 absolvierten Roger McGuinn und Chris Hillman einige gemeinsame Studiosessions. Clark zeigte ebenfalls Interesse an einer Mitarbeit. Zusammen mit McGuinn trat er einige Male im Troubador-Club auf, in dem acht Jahre zuvor alles begonnen hatte. Schließlich wurden Ende des Jahrzehnts zwei Alben eingespielt.

Die 1980er Jahre leiteten den allmählichen Niedergang Clarks ein. Sein Byrds-Bonus war aufgebraucht, die großen Schallplattenfirmen hatten kein Interesse mehr an ihm. Bei einem unabhängigen Label spielte er 1984 das Album Firebyrd ein. Als Sessionmusiker wirkte er gelegentlich bei Schallplattenaufnahmen befreundeter Musiker mit. Sein letztes Album, das gemeinsam mit Carla Olson produzierte So Rebellious A Lover, erschien 1987.

Wie die meisten Ex-Byrds hatte auch Gene Clark massive Alkohol- und Drogenprobleme. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Am 24. Mai 1991 war sein Kampf zu Ende. Die Rockszene hatte einen ihrer schöpferischsten Songwriter verloren.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:07

“Helga Brauer”:

Helga Brauer (* 2. Mai 1936 in Leipzig; † 15. Juni 1991 ebd.) war eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen der DDR.

Leben:
Nach einer Ausbildung zur Zahntechnikerin verhalf Helga Brauer der Zufall im Sommer 1954 zum Beginn ihrer Gesangskarriere: Während eines Urlaubs in Sellin auf Rügen nahm sie an einem Sängerwettstreit mit dem Orchester Helmut Opel teil. Sie gewann den ersten Preis - und Opel bot der 18-Jährigen sofort einen Vertrag als Begleitsängerin des Orchesters an.

Am 11. November 1954 hatte Helga Brauer in der Leipziger Messehalle 2 ihren ersten öffentlichen Auftritt, es folgten weitere Auftritte und Gastspiele mit dem Orchester Helmut Opel, u.a. in der Schweiz. Im März 1956 bestand sie eine "Mikrophonprobe" beim Rundfunk der DDR und trat wenig später erstmals mit dem Rundfunktanzorchester Leipzig, damals unter der Leitung von Kurt Henkels, auf. Noch im gleichen Jahr folgten die ersten Rundfunkaufnahmen, und auch die Plattenfirma Amiga bot im Sommer 1956 einen halbjährigen Ausbildungsvertrag an. Dem folgte 1957 ein Exklusivvertrag und die Aufnahme der ersten Single.

Ein Jahr später gelang Helga Brauer mit "Heute spielt der Konstantin Klavier" der erste Nummer-Eins-Hit in den DDR-Schlager-Ranglisten. 1959 wurde sie auserkoren, mit "Heute tanzen alle jungen Leute" den Modetanz Lipsi populär zu machen, und für "Mister Brown aus USA" - ebenfalls ein Lipsi - erhielt sie im gleichen Jahr die "Goldene Note" beim gleichnamigen Tanzmusik-Festival.

1960 heiratete Helga Brauer den Komponisten, Arrangeur und Trompeter Walter Eichenberg, der 1961 die Leitung des Rundfunktanzorchesters Leipzig übernahm und für die Sängerin auch zahlreiche Erfolgstitel wie "Hör' mein Herz", "Das Tagebuch von schönen Max", "Mit dem strahlendsten Lächeln der Welt" und "Einer ist für den andern da" schrieb.

Auslandstourneen führten Helga Brauer in den 60er-Jahren u.a. in die Sowjetunion, die CSSR, nach Ungarn, Österreich, Schweden, Finnland und Ägypten. Mit "Schlaf, mein kleiner Johnny" gewann sie 1966 den ersten DDR-Schlagerwettbewerb. Auch in den 70er und 80er Jahren war die Sängerin nicht nur in den großen Unterhaltungsshows des DDR-Fernsehens wie "Amiga-Cocktail", "Ein Kessel Buntes" oder "Da liegt Musike drin" zu Gast, sondern auch auf zahlreichen Bühnen. Zu ihrem Repertoire zählten insgesamt mehr als 600 Titel.

Diskografie:
* 1965 - LP Helga singt für Dich und mich (Amiga)
* 1986 - LP Helga Brauer - Das musikalische Porträt (Amiga)
* 1999 - CD Hör mein Herz. Helga Brauer - Ihre größten Erfolge (Aelstertal)
* ca. 100 Singles

Filmografie:
* 1962 - Revue um Mitternacht

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:07

„Johnnie Ray“:

Johnnie Ray (* 10. Januar 1927 in Dallas, Oregon; † 24. Februar 1990 an Leberversagen) war ein US-amerikanischer Sänger. Sein Markenzeichen war es, auf der Bühne Weinanfälle zu bekommen.

Hits:
1951
* "Cry" (with The Four Lads), Columbia 30th St Studio, NYC,
October 16, 1951; Mundell Lowe (g) Ed Safranski (b) Ed
Shaughnessy (d) Buddy Reed (p)
* "Give Me Time" (with The Four Lads)
* "(Here Am I) Brokenhearted" (with The Four Lads)
* "The Little White Cloud That Cried", Columbia 30th St Studio,
NYC, October 15, 1951; Mundell Lowe (g) Ed Safranski
(b) Ed Shaughnessy (d) Stan Freeman (p) Lucky Thompson (sax)
* "She Didn't Say Nothin' At All"
* "Tell The Lady I Said Goodbye"
* "Whiskey And Gin"

1952
* "All of Me"
* "A Sinner Am I"
* "Candy Lips" (with Doris Day)
* "Coffee and Cigarettes (Think It Over)" (with The Four Lads)
* "Don't Blame Me"
* "Faith Can Move Mountains" (with The Four Lads)
* "Let's Walk That-A-Way" (with Doris Day)
* "Mountains in the Moonlight"
* "Out in the Cold Again"
* "Please Mr. Sun" (with The Four Lads)
* "The Lady Drinks Champagne"
* "Walkin' My Baby Back Home"

1953
* "Full Time Job" (with Doris Day)
* "Ma Says, Pa Says" (with Doris Day)
* "Somebody Stole My Gal"

1954
* "Alexander's Ragtime Band"
* "As Time Goes By"
* "Going-Going-Gone"
* "Hernando's Hideaway"
* "Hey There"
* "If You Believe"
* "Such a Night"

1955
* "Flip Flop and Fly"
* "I've Got So Many Million Years"
* "Ooh! Aah! Oh!"
* "Paths of Paradise"
* "Song of the Dreamer"

Vorlage:Col-break 1956
* "Ain't Misbehavin'"
* "Everyday I Have The Blues"
* "How Long How Long Blues"
* "I Want To Be Loved"
* "I'll Never Be Free"
* "I'm Gonna Move To the Outskirts of Town"
* "Just Walkin' in the Rain"
* "Lotus Blossom"
* "Sent For You Yesterday"
* "Shake a Hand"
* "Who's Sorry Now"

1957
* "Build Your Love (On a Strong Foundation)"
* "Good Evening Friends" (with Frankie Laine)
* "Look Homeward Angel"
* "Should I?"
* "Soliloquy Of a Fool"
* "Street Of Memories"
* "Up Above My Head" (with Frankie Laine)
* "You Don't Owe Me a Thing"
* "Yes Tonight Josephine"

1958
* "I'm Beginning to See the Light"
* "I'm Confessin'"
* "The Lonely Ones"
* "Up Until Now"

1959
* "Cool Water"
* "Empty Saddles"
* "I'll Never Fall in Love Again"
* "It's All in the Game"
* "Red River Valley"
* "Twilight On the Trail"
* "Wagon Wheels"
* "When It's Springtime in the Rockies"

1960
* "I'll Make You Mine"

1961
* "Lookout Chattanooga"

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:08

„Sammy Davis junior“:

Sammy Davis Jr. (* 8. Dezember 1925 in Harlem; † 16. Mai 1990 in Beverly Hills) war ein US-amerikanischer Sänger, Tänzer, Schauspieler und Entertainer.

Leben:
Sammy Davis Jr. wurde während seiner Karriere oft „The world’s greatest living entertainer“ genannt. Er war ein ausgesprochen beliebter und facettenreicher Künstler, gleichzeitig Schauspieler, Sänger und Tänzer. Als Mitglied des Rat Pack war er einer der ersten afroamerikanischen Künstler, die in der weißen und schwarzen Bevölkerung gleichermaßen Beachtung fanden.

Schon mit drei Jahren betrat der Sohn des Vaudeville-Künstlers Sammy Davis Sr. das erste Mal die Bühne, und mit sieben Jahren hatte er seine erste Filmrolle im legendären Kurzfilm Rufus Jones for President. Als Sammy zwei Jahre alt war, trennten sich seine Eltern (seine Mutter war eine puertoricanische Tänzerin), und er wurde von seinem Vater allein aufgezogen. So wurde er Partner seines Vaters im „schwarzen“ Showgeschäft Ende der 1920er Jahre. Er erlernte den Stepptanz und das Singen bereits im Kindesalter.

Im Jahre 1941 lernte er den damaligen Tommy-Dorsey-Sänger Frank Sinatra kennen, was den Beginn einer lebenslangen Freundschaft bedeutete. Sinatra war auch maßgeblich für seine Karriere mitverantwortlich, da der Weltstar trotz des damals herrschenden Rassismus zum Beispiel dafür sorgte, dass Davis Jr. in Las Vegas auftreten konnte. So konnte der schwarze Entertainer sich schnell landesweit einen Namen als eines der größten Multitalente des US-Showbusiness machen.

Neben dem Tanzen und Singen beherrschte er viele Instrumente. Außerdem war er ein hervorragender Stimmenimitator. Legendär ist ein Auftritt, bei dem er die Songs „Rock-A-Bye Your Baby“ und „One for my Baby“ mit den Stimmen und dem Stil verschiedener Künstler wie zum Beispiel Nat King Cole, Billy Eckstine, Tony Bennett, Humphrey Bogart, James Cagney, James Stewart, Cary Grant, Jerry Lewis, Frankie Laine, Marlon Brando, Louis Armstrong, Frank Sinatra oder seinem Freund Dean Martin interpretierte.

Im Jahre 1943 ging Davis in die US-Army, wo er ständig mit Rassismus konfrontiert wurde. Wieder zurück aus dem Krieg arbeitete er weiter im Showbusiness und trat mit dem Will Mastin Trio feat. Sammy Davis Jr. auf. Frank Sinatra engagierte sie Ende der 1940er Jahre für seine Auftritte im Capitol-Theater in New York als Vorgruppe. Zur etwa selben Zeit entstanden seine ersten Studioaufnahmen für das Label Capitol. 1954 unterschrieb er bei Decca und veröffentlichte sein erstes Album „Starring Sammy Davis Jr.“ Im selben Jahr verlor er bei einem Autounfall sein linkes Auge, konnte aber Anfang 1955 auf die Bühne zurückkehren. Aus Dankbarkeit, dass er den Autounfall überlebt hatte, trat er zum Reformjudentum über. Er selbst nutzte dies bei späteren Auftritten häufig für Gags: ein puertoricanischer Schwarzer jüdischen Glaubens.

1958 führte er seine Filmkarriere mit „Anna Lacusta“ fort. 1959 wurde er darüber hinaus auch ein Mitglied des Rat Pack, einer losen Gruppe um Frank Sinatra (außerdem Dean Martin, Peter Lawford und Joey Bishop), die zusammen regelmäßig im Sands Casino in Las Vegas aufzutreten begannen. Künstlerisch höher einzuschätzen ist allerdings die Verfilmung des Gershwin-Musicals Porgy and Bess 1959, wo er die Rolle des Sportin' Life übernahm und damit seinen schauspielerischen Durchbruch erlebte.

1960 drehte das Rat Pack Ocean’s Eleven, den ersten einer Serie von Rat-Pack-Filmen. Im selben Jahr heiratete er die schwedische Schauspielerin May Britt, womit er sich den Zorn des Ku-Klux-Klan zuzog und er heftige Probleme in der rassistischen US-amerikanischen Öffentlichkeit bekam. 1960 floh er mit seiner Frau nach London, wo er im Palladium auftrat. 1962 wurde mit Sergeants 3 der zweite Rat-Pack-Film gedreht. 1964 folgte der dritte Rat-Pack-Film: Robin and the Seven Hoods.

In den 1960er und 1970er Jahren konzentrierte sich seine Arbeit vor allem auf Galaauftritte in Las Vegas. Herausragend war sein Auftritt in Bob Fosses Musicalverfilmung von Sweet Charity mit Shirley MacLaine. 1972 Jahre hatte er einen Nummer-1-Hit in den USA mit dem Song Candy Man. Er hatte einen Kurzauftritt in der Dokumentation Elvis – That’s the Way It Is über Elvis Presleys Comeback-Shows in Las Vegas.

Im März 1988 versuchte er mit seinen Freunden Frank Sinatra und Dean Martin die alten Rat-Pack-Konzerte wieder aufleben zu lassen; die gemeinsame Tournee (Together Again) endete jedoch bereits nach einer Woche, als Martin krankheitsbedingt ausschied. Im selben Jahr drehte Davis gemeinsam mit Gregory Hines seinen letzten großen Filmauftritt für den Tanzfilm Tap Dance (1989), in dem er abermals seine Tanzbegabung zeigen konnte. Ab Herbst 1988 ging er gemeinsam mit Sinatra und Liza Minnelli auf eine achtmonatige Welttournee (The Ultimate Event), die ihn im Mai 1989 auch letztmals nach Europa führte.

Im Sommer 1989 erkrankte Davis an Kehlkopfkrebs; im September 1989 hatte er seine letzten Gesangsauftritte und unterzog sich anschließend einer Strahlentherapie, die ihn seine Stimme kostete. Von Krankheit gezeichnet, stand er im November 1989 in Los Angeles anlässlich einer Gala zu seinem 60jährigen Bühnenjubiläum nochmals für eine kurze Tanzeinlage auf der Bühne.

Sammy Davis jr. erlag am 16. Mai 1990 zuhause in Beverly Hills seiner Krankheit und wurde an der Seite seines Vaters in Glendale (Kalifornien) beigesetzt.

Diskografie:
Eine Auswahl erfolgreicher Alben, die fast alle auch heute noch auf CD erhältlich sind.

* 1962 - All-Star Spectacular - (mit Falling in Love again und Without a Song)
* 1963 - As long as she needs me - (mit As long as she needs me, Climb every mountain, Blackbird)
* 1963 - At the Cocoanut Grove - (Live-Album aus dem berühmten Nachtclub in Los Angeles)
* 1964 - Salutes the Stars of the London Palladium - (mit Over the Rainbow)
* 1965 - The Nat King Cole Songbook - (eine Hommage an Nat King Cole)
* 1965 - My Shining Hour - (Davis mit dem Count Basie Orchestra und den Arrangements von Quincy Jones)
* 1966 - The Sounds of '66 - (Liveaufnahme einer Show aus Las Vegas)
* 1966 - Sammy Davis, Jr. Sings.Laurindo Almeida Plays (Studioaufnahme mit dem brasilianischen Gitarristen Laurindo Almeida)
* 1972 - Sammy Davis Jr. Now - (Das bestverkaufte Album von Sammy Davis mit The Candy Man, This is my life und MacArthur Park)

Filmografie:
* 1933 - Rufus Jones for President - Regie: Roy Mack
* 1959 - Anna Lucasta - Regie: Arnold Laven (mit Eartha Kitt)
* 1959 - Porgy und Bess - Regie: Otto Preminger (mit Sidney Poitier und Dorothy Dandridge)
* 1960 - Ocean's Eleven - Regie: Lewis Milestone (mit The Rat Pack, Angie Dickinson und mit einem witzigen Kurzauftritt von Shirley MacLaine)
* 1962 - Die Dreigroschenoper - Regie: Wolfgang Staudte (Davis als Moritatensänger, außerdem mit Curd Jürgens als Macheath, Hildegard Knef als Seeräuber-Jenny, Gert Fröbe als Peachum und Lino Ventura als Tiger Brown.)
* 1962 - Sergeants 3 - Regie: John Sturges (Rat Pack Film)
* 1962 - Convicts 4 - Regie: Millard Kaufman (mit Ben Gazzara und Vincent Price)
* 1964 - Robin and the Seven Hoods (Sieben gegen Chicago) - Regie: Gordon Douglas (Rat Pack Film mit Peter Falk)
* 1966 - A Man called Adam - Regie: Leo Penn (mit Louis Armstrong)
* 1968 - Salt and Pepper - Regie: Richard Donner (mit Peter Lawford)
* 1969 - Sweet Charity
* 1970 - One More Time - Regie: Jerry Lewis (mit Peter Lawford)
* 1976 - Gone with the West - Regie: Bernard Girard (mit James Caan und Stefanie Powers)
* 1978 - Sammy stops the World - Regie: Mel Shapiro
* 1981 - Auf dem Highway ist die Hölle los - Regie: Hal Needham (mit Burt Reynolds, Roger Moore und Farrah Fawcett)
* 1984 - Auf dem Highway ist wieder die Hölle los - Regie: Hal Needham
* 1989 - Tap Dance - Regie: Nick Castle (mit Gregory Hines)
* 1990 - The Kid Who Loved Christmas (Der Brief an den Weihnachtsmann) - Regie: Arthur Allan Seidelman (mit Vanessa Williams)

Broadwayshows:
* 1956 - Mr. Wonderful - Musical von Jerry Bock und Joseph Stein - 383 Vorstellungen bis Ende 1957 - (Sammy Davis in der Rolle des Charlie Welch, produziert von Jule Styne)
* 1964 - Golden Boy - Musical von Charles Strouse und Clifford Odets - 568 Vorstellungen bis Frühjahr 1966 - (Sammy Davis in der Rolle des Joe Wellington)
* 1974 - Sammy - Personality-Broadwayshow - 14 Vorstellungen
* 1978 - Stop the World - Musical von Leslie Bricusse - 30 Vorstellungen (Sammy Davis in der Rolle des Littlechap)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:09

“Bruce Low”:

Bruce Low (* 26. März 1913 in Paramaribo, Suriname; † 3. März 1990 in München; eigentlich Ernst Gottfried Bielke) war ein niederländischer Schlager– und Gospelsänger.

Leben:
Bruce Lows Vater war calvinistischer Missionar in Südamerika und so verbrachte er dort auch seine Kindheit, zusammen mit noch drei Schwestern und einem Bruder. Ab 1920 besuchte er dann die Schule in den Niederlanden. Nach erfolgreichem Abitur zog es ihn zum Sportstudium nach Berlin. Doch eine schwerer wiegende Verletzung (Bänderriss beim Trampolinturnen) und vielleicht auch eine künstlerische Neigung ließen ihn vom Sportlehrerstudium Abstand nehmen und nun Gesang an der Hochschule für Musik studieren.

Die eigentliche Künstlerkarriere begann für Bruce Low allerdings erst nach dem Krieg. In Wien wurde er 1949 für eine Show für afrikanische Volkslieder engagiert. Dabei dürfte auch seine sonore Bassstimme aufgefallen sein, denn fortan verpflichteten ihn die Plattenfirmen für westernartige Cowboylieder. Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand war der Titel seines Durchbruchs und seines größten Erfolgs. In mehreren Filmen sang er auch die Stücke Tabak und Rum und Das alte Haus von Rocky Docky.

Der aufkommende Rock ’n’ Roll schien ein Ende seiner Karriere einzuläuten. Bruce Low sah sich anderswo um und schrieb unter dem Pseudonym Thomas Gallauner Artikel bei der Zeitschrift Jasmin. Zu Beginn der 1970er Jahre war plötzlich auch seine Stimme wieder gefragt. Dieses Mal allerdings als Interpret von neu geschaffenen, aber auch alten Gospels. Mit Songs wie Noah, Das Kartenspiel und Die Legende von Babylon (Coverversion von Rivers Of Babylon) gelangte er noch einmal in die Hitparaden und wurde zu zahlreichen Fernsehauftritten und als Moderator für Zirkussendungen engagiert.

1976 nahm Bruce Low am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Mit dem Titel Der Jahrmarkt unserer Eitelkeit erreichte er den neunten Platz unter zwölf Teilnehmern.

Zwei Jahre vor seinem Tod veröffentlichte der großgewachsene, schlanke und stets braungebrannte Mann mit den weißen Haaren noch seine Memoiren unter dem Titel: Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand - das Lied meines Lebens.

Werke:

Von Bruce Low gesungene Schlager:
* Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand
* Soviel Wind und keine Segel
* Red River Song
* Hafenlicht (Harbour Lights)
* Abschied von Kingstontown
* Polly-Wolly-Doodle
* Noah
* C’est si bon
* Tabak und Rum
* Hörst du sein heimliches Rufen
* Leise rauscht es am Missouri
* Don’t Cry Susan
* Irgendwo auf fremden Straßen
* Das alte Haus von Rocky Docky
* Heimat deine Sterne
* Die verlorenen Inseln
* Das Kartenspiel
* Die Legende von Babylon (deutsche Fassung von Rivers of Babylon)
* Sodom und Gomorra

Filme, in denen Bruce Low mitwirkte:
* Die Dritte von rechts
* Lockende Gefahr
* Geld aus der Luft
* Königin der Arena (1952, nach dem Roman Wanda von Gerhart Hauptmann)
* Blume von Hawaii
* Welt am Draht (Teil 1)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:10

„Arthur Briggs“:

Arthur Briggs (* 9. April 1899 in Charleston (South Carolina); † 15. Juli 1991 in Paris) war ein US-amerikanischer Trompeter, Orchesterleiter und Jazzmusiker.

Briggs wuchs im Waisenhaus auf und spielte zunächst in dessen Orchester, der Jenkins Orphanage Band, mit dem er auch auf Tournee ging. In den USA gelang es ihm allerdings nicht eine große Karriere als Jazzmusiker zu machen. Aus diesem Grund entschied er sich 1927 nach Europa zu gehen und gründete in Berlin sein Savoy Syncop's Orchestra. Er leitete somit eine der ersten richtigen deutschen Jazzkapellen, etwa drei Jahre nachdem der deutsche Jazzpionier Eric Borchard seine ersten Aufnahmen mit international gemischter Besetzung gemacht hatte. Briggs war außerdem der erste Orchesterleiter, der weiße Musiker in seinem Orchester beschäftigte und ungeachtet seiner Hautfarbe auch in einigen deutschen Kapellen der 20er Jahre ungehindert auftreten konnte. Diese Möglichkeit hatte er, da in Europa die Rassentrennung und Vorurteile gegenüber Schwarzen weniger verbreitet waren, wie in den USA. Schwarze wurden in Europa dennoch nicht als seriöse Musiker wahrgenommen wurden, sondern als „exotischer Zusatz“.

Briggs war nicht der erste schwarze Orchesterleiter, der in Deutschland arbeitete. Knapp zwei Jahre vor ihm gab bereits das Orchester von Sam Wooding ein Gastspiel in Europa und machte in Berlin einige Schallplattenaufnahmen. Arthur Briggs arbeitete in Berlin für die Plattenmarken Clausophon und später für die Deutsche Grammophon. Die frühen Clausophon-Aufnahmen wurden vermutlich auch in Polen auf der dort führenden Plattenmarke Syrena" herausgebracht. Interessant ist, dass sie nicht unter Briggs' Namen veröffentlicht wurden, sondern der Name Henryk Gold auf den Etiketten auftauchte. Gold war zu dieser Zeit der bekannteste polnische Salonorchesterleiter, vergleichbar mit deutschen Kapellmeistern wie Paul Godwin oder Dajos Béla. Briggs arbeitete in seiner Berliner Zeit für viele führende deutsche Tanzkapellen. Man hört ihn z.B. bei der Aufnahme Crazy words – crazy tune vom Marek Weber Orchester als Solisten.

Briggs ging wenige Jahre später nach Frankreich, wo er zu einem der führenden Musiker der Pariser Jazzszene aufstieg.

Er starb im Alter von 92 Jahren in Paris.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:10

„Rose Maddox“:

Rose Maddox (* 15. August 1925 als Roselea Arbana Brogdon in Boaz, Alabama; † 16. April 1998 in Ashland, Oregon) war eine US-amerikanische Country-Sängerin. Sie wurde auch "The Original Hillbilly Filly" und "The Grandmother of Rockabilly" genannt.

Sie war die Sängerin der Band Maddox Brothers and Rose, die auch die „größte Hillbilly-Band aller Zeiten“ genannt wird.

Biografie:

Maddox Brothers and Rose:
Ursprünglich kam die Familie aus Boaz, Alabama, zog aber nach Kalifornien, nachdem die Eltern während der Weltwirtschaftskrise verarmten. Sie kamen kurz vor den Flüchtlingsströmen der Okies, die vor den verheerenden Staubstürmen in der Dust Bowl flohen, hier an. Mühsam ernährte sich die Familie, indem sie sich als Tagelöhner auf den Obst- und Gemüseplantagen im San Joaquin Valley verdingten.

Nachdem sie sich in Modesto niedergelassen hatten, traten die Maddox Brothers 1937, gefördert von einem lokalen Möbelgeschäft, das erste Mal im Radio auf. Der Sponsor bestand auf einer Sängerin in der Gruppe, und so nahm Fred Maddox seine elf Jahre alte Schwester Rose in die Band auf.

Die Maddox Brothers and Rose waren während der 1930er Jahre sehr populär und traten in den gesamten USA auf. 1941 wurden die Brüder zum Zweiten Weltkrieg eingezogen, ihre Schwester Rose blieb arbeitslos zurück. Nach Rückkehr der Brüder traten sie wieder gemeinsam auf, und nach der Auflösung der Band 1956 begann Rose Maddox erfolgreich als Solokünstlerin zu arbeiten.

Solokarriere:
Sie sang zunächst Country-Boogie, ein Vorläufer des Rockabilly, wechselte dann zum Bluegrass und war eine der ersten Sängerinnen, die ein Bluegrass-Album aufnahm: Rose Maddox Sings Bluegrass erschien 1962 bei Capitol Records. Im gleichen Jahr hatte sie mit dem Top-Ten-Hit Sing a Little Song of Heartache, der sich 37 Wochen in den Country-Charts hielt, ihren größten Single-Erfolg. Während dieser Zeit sang sie auch erfolgreich Duette mit Buck Owens.

In den 1980er Jahren wurde ihre Karriere mehrmals durch schwere Herz- und Lungenerkrankungen unterbrochen, sie lag unter anderem drei Monate im Koma. Rose Maddox gab bis kurz vor ihrem Tod Konzerte, hauptsächlich an der Westküste der USA, aber auch in Europa.

Rose Maddox starb am 16. April 1998 in Ashland, Oregon.

Auszeichnungen:
1994 war Rose Maddox für ihre Aufnahme $35 and a Dream für das Label Arhoolie für den Grammy nominiert. Die Bühnenkostüme der Maddox Bros. & Rose sind sowohl in Buck Owens „Chrystal Palace“ als auch in der Country Music Hall of Fame in Nashville ausgestellt.

Ihre Lebensgeschichte sollte verfilmt werden. Das Projekt wurde in ihren letzten Lebensjahren intensiv vorbereitet und dennoch nie vollendet. In dem Spielfilm Hi-Lo Country aus dem Jahr 1996 hatte Rose Maddox einen kurzen Auftritt.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:11

“Snuffy Jenkins”:

DeWitt „Snuffy“ Jenkins (* 27. Oktober 1908; † 30. April 1990) war ein US-amerikanischer Countrymusiker. Er wird als Pionier des Bluegrass-Banjos bezeichnet.

Kindheit und Jugend:
Jenkins war das jüngste von zehn Kindern der Familie Jenkins. Alle seine Geschwister lernten ein Instrument. Als kleines Kind lernte Jenkins Fiddle spielen, da er jedoch noch nicht groß genug dafür war, begann er die Fiddle wie eine Mandoline zu zupfen. Zudem lernte er auch Gitarre spielen.

Anfänge:
1927 gründete er zusammen mit den Banjospielern Smith Hammet und Rex Brooks seine erste Band. Von ihnen übernahm er die Spielweise des Drei-Finger-Stils, die er verfeinerte. In den folgenden Jahren zog er durchs Land und spielte auf Square Dance-Festivals. Währenddessen begann er, den jungen Earl Scruggs zu unterrichten. Schon bald übertraf der Schüler den Meister. Jenkins zog 1937 nach Columbia, South Carolina. Dort gründete er eine Band, mit der er bald Auftritte im lokalen Radio bestritt.

Der Durchbruch:
1939 gründete er zusammen mit Homer Sherril, einem ehemaligen Mitglied der Blue Sky Boys, die Hired Hands, in der er bis zu seinem Tod aktiv blieb. Acht Jahre nach der Gründung wurde das Duo um den Gitarrist Julian Medlin und den Bassisten Ira Dimmery erweitert. 1955 folgte der zweite Gitarrist Bill Rey. Ihre erste Aufnahme machten sie 1962 für das Folklyrics-Label. In folgenden Jahren spielten sie immer wieder erfolgreiche Platten ein. Seine letzte Aufnahme machte Jenkins 1989 für das Old-Homestead- Label.

Snuffy Jenkins starb am 30. April 1990 im Alter von 82 Jahren.

Werk:
Kein anderer Musiker, außer Charlie Poole, hatte so viel Einfluss auf den späteren Bluegrass wie Snuffy Jenkins. Sein Stil des Banjospielens war maßgebend für viele spätere Musiker. Vor allem beeinflusste er Earl Scruggs, der später in Bill Monroes Begleitband, den Bluegrass Boys spielte.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:12

„Gilda“:

Gilda (eigentlich Miriam Alejandra Bianchi; * 11. Oktober 1961 in Buenos Aires; † 7. September 1996) war eine argentinische Popsängerin.

Gilda war eine in Argentinien und Südamerika sehr populäre Pop-Sängerin. Sie erhielt diverse Gold- und Platin-Schallplatten. Mit dem Titel Fuiste hatte sie einen großen Hit, der auch in Europa zu hören war. Die meisten ihrer Songs sind der sogenannten Cumbia Romántica, einer in den 90er Jahren sehr populären argentinischen Abwandlung der kolumbianischen Cumbia, zuzuordnen.

Sie verstarb am 7. September 1996 bei einem tragischen Autounfall.

Heute wird sie in Argentinien von treuen Fans wie eine Heilige verehrt und angebetet.

Ihre Musik wurde ab dem Cumbia-Boom in der zweiten Hälfte der 90er auch in der Mittelschicht zunehmend populärer. Der argentinische Schriftsteller Washington Cucurto (geboren 1973) bezieht sich in seinen Novellen auf Gilda (u.a. die Cumbias Noches vacías und No me arrepiento de este amor).

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 15:13

“Georg Haentzschel”:

Georg Haentzschel (* 23. Dezember 1907 in Berlin; † 13. April 1992 in Köln; gebürtig Georg Friedrich Haentzschel) war ein deutscher Pianist und Filmkomponist.

Haentzschel erhielt seine Ausbildung von 1920 bis 1929 am Stern’schen Konservatorium in Berlin. Seit Mitte der 20er Jahre spielte er als Pianist in verschiedenen Tanzkapellen. Seit Ende des Jahrzehnts wirkte er in den Bands von Lud Gluskin, Gabriel Formiggini, Marek Weber und Billy Barton mit.

Ab 1937 leitete er die Die Goldene Sieben und arbeitete mit Peter Igelhoff und Freddie Brocksieper. Neben Fritz Schulz-Reichel galt Haentzschel zu dieser Zeit als bester deutscher Swing-Pianist.

Als Assistent von Theo Mackeben gelangte Haentzschel zum Film. Ab 1937 komponierte er eigenständig. Mehrere Jahre arbeitete er dabei mit Regisseur Josef von Baky zusammen. Seine wichtigste Arbeit wurde die Musik zu dem Monumentalfilm Münchhausen, aus deren Hauptmotiven er schließlich die große und die kleine Münchhausen-Suite formte.

1940 übernahm er als einer der Leiter und Arrangeure das Deutsche Tanz- und Unterhaltungsorchester, das 1942 erstmalig auf Sendung ging. Nach dem Krieg arbeitete er für das Radio Berlin Tanzorchester und ging dann nach Köln, wo er Leiter des Kleinen Unterhaltungsorchesters des WDR wurde. Als Filmkomponist arbeitete er bis 1959 weiterhin mit Regisseur Josef von Baky zusammen.

Haentzschel komponierte auch Streichquartette und Orchestermusik wie Mosaik für Big Band und Mixturaleske für großes Orchester und Big Band. Mitte der 70er Jahre ging er in den Ruhestand. 1984 erhielt er das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film.

Filmografie:
* 1937: Die göttliche Jette
* 1937: Gefährliches Spiel
* 1937: Versprich mir nichts!
* 1937: Streit um den Knaben Jo
* 1939: Menschen vom Varieté
* 1939: Ihr erstes Erlebnis
* 1940: Der Kleinstadtpoet
* 1941: Annelie
* 1942: Der 5. Juni
* 1943: Münchhausen
* 1943: Wenn der junge Wein blüht
* 1948: Via Mala
* 1949: Der Ruf
* 1953: Bezauberndes Fräulein
* 1954: Bei Dir war es immer so schön
* 1955: Hotel Adlon
* 1955: Meine Kinder und ich
* 1955: Du mein stilles Tal
* 1956: Der erste Frühlingstag
* 1957: Robinson soll nicht sterben
* 1957: Die Frühreifen
* 1958: Stefanie
* 1958: Gestehen Sie, Dr. Corda!
* 1959: Der Mann, der sich verkaufte
* 1959: Die ideale Frau
* 1959: Marili

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:07

“Stuart Hamblen”:

Stuart Hamblen (* 20. Oktober 1908 als Carl Stuart Hamblen in Kellyville, Texas; † 8. März 1989) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter.

Anfänge:
Stuart Hamblen war der Sohn eines texanischen Wanderpredigers. Als Jugendlicher begeisterte er sich für Pferde und Rodeos. Er schloss eine Ausbildung zum Lehramt ab, versuchte allerdings, zunächst im Musikgeschäft Fuß zu fassen. Ab Mitte der 1920er Jahre hatte er regelmäßige Auftritte bei texanischen Radiostationen. 1927, nach dem Gewinn eines Talentwettbewerbs, zog er nach Camden, New Jersey und spielte dort für das Victor-Label einige Singles ein. Anfang der 1930er zog er weiter nach Kalifornien, wo er sich verschiedenen Bands anschloss, darunter für kurze Zeit den populären Beverly Hill Billies.

Karriere:
In Kalifornien stieg er schnell zu einem der beliebtesten Radiostars auf. 1934 hatte er beim Hollywooder KMTR Sender zwei tägliche Shows. Mit My Mary konnte er seinen ersten Schallplattenerfolg verbuchen. 1934 schloss er mit dem renommierten Decca-Label einen Schallplattenvertrag ab. Auch als Songwriter war er erfolgreich. Sein Song Texas Plains wurde von zahlreichen Musikern interpretiert. In mehreren Hollywood-Western übernahm er kleinere Rollen, meist die eines Bösewichts. Sein Privatleben war turbulent. Er war begeisterter Jäger und besaß eigene Rennpferde. Seine Vorliebe für alkoholische Exzesse und Schlägereien brachten ihm mehrfach Nächte im Polizeigewahrsam ein.

In den 1940er war er unstrittig einer der erfolgreichsten Showstars Kaliforniens und in nahezu jeder Beziehung die Verkörperung des Cowboys. 1949 gelang ihm mit dem selbst komponierten (Remember Me) I'm The One Who Loves You ein großer Hit. Im gleichen Jahr wurde er vom Prediger Billy Graham zu einem gläubigen Christen bekehrt. 1952 kandidierte er für eine Partei, die sich für die Wiedereinführung der Prohibition einsetzte, für das Amt des Präsidenten der USA.

Nachdem er einen Großteil seiner Laster aufgegeben hatte, trat das Schreiben von Songs mehr und mehr in den Vordergrund. 1954 wechselte er zum Columbia-Label. Hier gelang ihm im gleichen Jahr mit This Ole House ein Welthit. Ein weiterer Erfolg war It's No Secret. In den 1950er Jahren gab er sein Cowboy-Image endgültig auf. Er spielte überwiegend Gospel-Musik und war auf hiermit erfolgreich. 1970 wurde er in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Zwei Jahre später erhielt er den "Pioneer Award" der Academy of Country Music. 1976 bekam er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:08

„Will Höhne“:

Will Höhne (* 24. Februar 1909 in Münnerstadt; † 9. Dezember 1992 in München) war ein deutscher Schlagersänger der 1950er Jahre.

Mit der Aufnahme Das Wirtshaus an der Lahn fiel er bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Ungnade, da der Text mit zweideutigen Anspielungen auf „Frau Wirtin“ den Verantwortlichen der prüden Nachkriegsperiode zu gewagt erschien. Nicht nur der Stein des Anstoßes, sondern seine sämtlichen Schlager wurden aus dem Rundfunkprogramm verbannt.

Steinkramer Sepp: „Ich war mit Will Höhne oft zusammen und habe mit ihm musiziert, er war ein urgemütliches Original und unbeirrbarer Kumpel und grandioser Musiker.“


Musiktitel (Auswahl):
* Das Wirtshaus an der Lahn
* Kleine weiße Möwe
* Nimm mich mit Kapitän auf die Reise (Urfassung)
* Auf Regen folgt Sonne
* Bauernrumba
* Der Theodor im Fussballtor (Urfassung)
* Ich bin der erste Steuermann
* Die Leiche
* Madame Goulou (Grasshoff/Schulze)
* Auf dem Kamm geblasen (Grasshoff/Höhne)
* Sehens Englisch is gar net so schwer
* Die ungarische Rosczy
* Abends in der Hafenkneipe
* Ich such einen Ankerplatz
* Der Mann, der vor mir war
* De Hamburger Veermaster
* Casanova (G. Neumann)
* Ja das waren Zeiten (Höhne)
* Abseits von der großen Straße
* So viel Glück gibts nicht auf Erden
* Ich wünsch´dir zum Geburtstag alles Gute (Höhne m. Sigi-Stenford-Sextet)

Die aufgezeigten Titel sind herausgeschrieben aus dem Platten-Cover "Mitten in der Nacht" (GEMA Nr. YRX 1370) und CD LC 0194.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:09

“Autry Inman”:

Robert Autry Inman (* 6. Januar 1929 in Florence, Alabama; † 6. September 1988 ) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker. Er war Mitglied von Cowboy Copas’ Begleitband und der KWKH Louisiana Hayride.

Leben:

Kindheit und Jugend:
Geboren als Robert Autry Inman in Florence, hatte er schon mit 14 Jahren seine erste Sendung auf dem Radiosender WLAY. Sein zweiter Vorname wird nach einigen Quellen auch „Autrey“ geschrieben. Nachdem er die Schule abgeschlossen hatte, arbeitete er für das Lauderdale Co. Law & Equity Court als Reporter.

Karriere:
Kurz danach begann er in der Begleitband Cowboy Copas‘, den Oklahoma Cowboys als Bassist zu spielen. Zudem war er Mitglied von George Morgan’s Candy Kids, wo er bis 1952 Mitglied blieb. 1948 hatte er bei dem kleinen Label Bullet Records erste Platten eingespielt. Für die Decca Records nahm Inman 1952 dann insgesamt über 40 Country-Stücke auf. 1953 jedoch wurde seine Karriere durch die Einberufung in die Armee unterbrochen. Nach seiner Entlassung wechselte Inman 1956 zur Rockabilly-Musik, die damals ihren Aufstieg erlebte. Seine erste Rockabilly-Single Be-Bop Baby / It Would Be A Doggone Lie wurde sein bekanntestes Werk. 1958 wechselte er zu den RCA Records, wo er weiterhin eine Reihe von Rockabilly-Titeln veröffentlichte. Auch als Komponist war Inman immer wieder erfolgreich, wo wurden seine Songs unter anderem von Waylon Jennings und Hank Williams gecovert.

Nach dem Ende des Rockabilly wechselte Inman wieder zum Country. Bei Sims, Epic und Jubilee, wo er ein Album einspielte, brachte er weiterhin Platten heraus, mit denen er auch zweimal in die Billboard Charts gelangte. Sein Duett mit Bob Luman Ballad Of Two Brothers erreichte Platz 14 der Country Charts. Anfang der 1980er-Jahre wurde Inman wegen bootlegging verhaftet und musste eine Freiheitsstrafe verbüßen.

Autry Inman verstarb am 6. September 1988 im Alter von 59 Jahren, ein paar Jahre, nachdem er aus der Haft entlassen worden war. Inman wurde in die Alabama Music Hall of Fame aufgenommen.

Diskographie:
Jahr / Titel / Plattenfirma
1948 / ? / ? / Bullet Records
1953 / Little One / Once More / Decca Records
1953 / Happy Go Lucky / ? / Decca Records
1954 / Finally I’m Free / Don’t Put It Off / Decca Records
1955 / (?) / You Said Goodbye / It’s A Shame / Decca Records
1956 / Be-Bop Baby / It Would Be A Doggone Lie / Decca Records
1958 / Dream Boat / Remember The Night / RCA Records
1958 / Mary Nell / The Hard Way / RCA Records
1961 / Let’s Take The Long Way Home / Too Blue To Care / United Artists
1968 / Ballad Of Two Brothers (mit Bob Luman) / Don’t Call Me (I’ll Call You) / Epic Records
? / Heartache / ? / Jubilee Records
? / The Volunteer / I Don’t Believe You’re Met My Baby / Jubilee Records
- / * Teenage Wonderland / RCA Records

*(nicht veröffentlicht)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 18:10

„Keith Whitley“:

Keith Whitley (* 1. Juli 1955 in Sandy Hook; † 9. Mai 1989; eigentlich Jackie Keith Whitley) war ein US-amerikanischer Countrymusiker.

Karriere:
Nachdem Whitley schon im Alter von acht Jahren in einer regionalen Talentshow entdeckt worde, formte er wenige Jahre später seine erste Bluegrass-Band. Diese wurde 1970 von Ralph Stanley entdeckt, dessen Konzertentourage sich verspätet hatte.

Daraufhin arbeitete Whitley für Stanley, bis er 1984 mit dem Album A Hard Fact To Follow einen erfolglosen Einstieg in die Countrymusik-Szene versuchte.

Den Durchbruch erreichte Whitley 1986, mit dem Album L.A. to Miami, welches seine ersten vier Hit-Singles Miami, My Amy, Ten Feet Away, Homecoming '63 und Hard Living enthielt. Zwei Titel des Albums wurden außerdem durch Coverversionen von George Strait und Randy Travis bekannt. Es waren dies Nobody In His Right Mind Would've Left Her (Strait) und On The Other Hand (Travis), die jeweils Platz 1 der Hitparade erreichten.

Im Jahre 1988 erhielt Whitley bei seiner Plattenfirma RCA ein größeres Mitspracherecht bei der Produktion seiner Tonträger. Ab seinem daraufhin erscheinenden Album Don't Close Your Eyes erreichten nebst dem Titelsong auch die Singles When You Say Nothing At All und I'm No Stranger To The Rain Platz 1 in den amerikanischen Billboard Country Charts. I'm No Stranger To The Rain brachte ihm zudem seinen ersten und einzigen CMA Award ein.

Auf der Promotionstour für sein Album L.A. to Miami lernte Whitley die aufkommende Country-Sängerin Lorrie Morgan kennen. Sie heirateten im November 1986 und hatten einen Sohn, Jesse Keith Whitley (* 1987). Keith adoptierte außerdem Morgan Whitney, Lorrie Morgans Tochter aus erster Ehe.

Alkoholismus und Tod:
Whitley litt seit seiner Jugendzeit an starken Alkoholproblemen. Sämtliche Therapieversuche schlugen fehl. Whitley hatte die Angewohnheit, alleine zu trinken, was es sehr schwer machte, seine Fortschritte zu beurteilen.

Am Morgen des 9. Mai 1989 wurde Whitley von dessen Schwager reglos auf seinem Bett aufgefunden. Er erlag einer Alkoholvergiftung.

Diskografie (Auswahl):
* 1971: Tribute to the Stanley Brothers
* 1982: Sad Songs and Waltzes
* 1988: Don't close your eyes
* 1990: Greates Hits (postum veröffentlicht)

Quelle: Wikipedia
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