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raptor230961

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01.04.2009, 20:52

„Anton Karas“:

Anton Karas (* 7. Juli 1906 in Wien; † 10. Januar 1985 ebenda) war ein österreichischer Zitherspieler, Komponist und Gastwirt.

Leben:
Karas wurde als typisches Kind der eher unteren Arbeiterschicht im Wiener Stadtteil Zwischenbrücken geboren und lebte dort bis zum 19. Lebensjahr, und zwar in dem Teil von Zwischenbrücken, der 1900 von der Leopoldstadt als Brigittenau (heute 20. Wiener Gemeindebezirk) abgetrennt worden war. Seine Eltern waren der Fabrikarbeiter Karl (1883–1959) und dessen Frau Theresia Karas (1884–1946). Er hatte vier Geschwister (Karl, Friedrich, Hermine und Maria).

Karas' musikalisches Talent wurde zwar bereits in der Volksschulzeit erkannt, doch sein Berufswunsch Kapellmeister war unfinanzierbar. Stattdessen entschied der Vater, den Sohn ab 1920 eine Lehre zum Werkzeugschlosser absolvieren zu lassen, finanzierte ihm jedoch, wie auch seinen anderen Kindern, Musikunterricht. In der Umgebung erfreuten sich die fünf musizierenden Kinder einiger Bekannt- und Beliebtheit.

Bereits neben der Lehre besuchte Anton Karas Abendkurse an der privaten Pollux-Musikschule. Nach der Gesellenprüfung, 1924, hatte er zwar kurzzeitig eine Beschäftigung bei der Fross-Büssing KG - Fahrzeugbau, wurde jedoch bereits im Jänner 1925 „aus Mangel an Arbeit“ gekündigt. Da er aber 1924 an der Wiener Musikakademie zu studieren begonnen hatte (was er bis 1928 auch weiter betrieb), scheint ihn dieses Problem wenig belastet zu haben: Er begann, als Partner des damals höchst berühmten Adolf Schneer, in Sieveringer Heurigenlokalen Zither zu spielen, und sein Einkommen war bald höher als das seines Vaters.

Am 14. Dezember 1930, keine drei Monate vor der Geburt seiner Tochter, heiratete er Katharina Perger. 1939–1945 war er zur Flugabwehr der Wehrmacht eingezogen und zeitweise in Russland eingesetzt. Eine Zither hatte er stets dabei, wie unter anderem durch Fotos belegt ist, auf denen er vor Offizieren spielt. Mehrere Instrumente soll er im Zuge von Kriegshandlungen verloren haben, doch verstand er stets, sich Ersatz zu beschaffen.

1948 wurde er vom englischen Filmregisseur Carol Reed entdeckt, der für seinen in Wien spielenden Film Der dritte Mann eine Begleitmusik suchte. Mit einem für diese Zeit gut dotierten Vertrag (Honorar GBP 30,- wöchentlich, + GBP 20,- Taschengeld, plus sämtliche andere Spesen) ging er 1949 nach London, um in den Londons Films Studios der Brüder Alexander und Zoltan Korda die gesamte Filmmusik zu schaffen. Dabei entstand das weltberühmte Harry-Lime-Thema, benannt nach der Filmfigur Harry Lime, das wesentlich zum legendären Erfolg dieses Films beitrug. Andere musikalische Neuschöpfungen, die Karas zu diesem Film beisteuerte, werden üblicherweise kaum zur Kenntnis genommen. Karas' Arbeitsaufwand wird für die zwölf Wochen, die er dort beschäftigt war, mit „bis zu 14 Stunden täglich“ angegeben. Der unter Heimweh leidende Wiener wollte öfters aus dem Vertrag aussteigen und heimreisen, was Reed jedoch stets zu verhindern verstand. Karas formulierte später, gelegentlich „wie ein Sklave gehalten worden zu sein“.

Die eindringliche Melodie wurde zum Hit, und der bis dahin außerhalb Wiens völlig unbekannte Interpret und Komponist zum umjubelten Star. Bereits drei Wochen nach Erscheinen des Films waren 100.000 Schallplatten verkauft; in anglophonen Ländern wurde der Film mitunter bloß The Zither Film genannt. In den USA war Karas der erste Österreicher, der die Hitliste anführte. Er ging auf mehrere längere Tourneen, auf denen er u.a. vor Prinzessin Margaret, Königin Juliana, Mitgliedern des schwedischen Königshauses, Papst Pius XII. und dem japanischen Kaiser Hirohito auftrat, und litt nach eigenen Angaben dabei stets unter Heimweh. Nach der ersten größeren Tournee durch Europa und die USA wurde er im Juli 1950 von Bundeskanzler Leopold Figl und anderen Regierungsmitgliedern am Flughafen begrüßt.

In Wien eröffnete er 1954 in Sievering das Nobelheurigenlokal Zum dritten Mann, das zwar zum „verpflichtenden“ Programmpunkt internationaler Stars und zur internationalen Touristenattraktion wurde, den Künstler Karas jedoch nicht befriedigte: Anlässlich seiner Pensionierung 1966 gab er es auf. Vor gewöhnlichem Wiener Publikum, das ihn, seine Sprache und seine Musik verstünde, in gewöhnlichen Lokalen zu spielen, wäre ihm lieber gewesen, notierte er später.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 20:53

„Jo Stafford”:

Jo Elizabeth Stafford (* 12. November 1917 in Coalinga, Kalifornien; † 16. Juli 2008 in Century City, Los Angeles) war eine US-amerikanische Pop- und Jazz-Sängerin.

Die frühen Jahre:
Jo wurde als Tochter des Ehepaares Grover Cleveland Stafford und Anna York Stafford, einer entfernten Cousine von Sergeant Alvin York, geboren. Da sie ursprünglich Opernsängerin werden wollte, nahm sie klassischen Gesangsunterricht und lernte zudem das Klavierspiel. Während der Weltwirtschaftskrise 1929 gab sie diese Pläne jedoch auf und schloss sich direkt nach ihrem Schulabschluss ihren Schwestern Christine und Pauline an. Gemeinsam waren sie als Vokalgruppe erfolgreich, hatten Radioauftritte und sangen Hintergrundmusik in Filmen. Ihre erste Radioshow war „Californian Melodies“ unter der Leitung von Davis Boekman; dann hatten die Schwestern eine fünfzehnminütige Show beim Sender WHJ, bei der Jo Stafford gleichzeitig als Pianistin tätig war. Die Staffords waren auch an der Musik zu den Filmen "Damsel in Distress" und "Alexander's Ragtime Band" beteiligt; bei der Arbeit an diesem Film lernte sie Chuck Lowry, John Huddleston und den Gitarristen Clark Yocum kennen, mit denen sie später das Vokalensemble The Pied Pipers bildete.

The Pied Pipers:
Nach der Heirat ihrer Schwestern brach die Gruppe auseinander und Jo schloss sich einer neuen Band, den Pied Pipers, an. Die Gruppe wurde sehr schnell populär und arbeitete in lokalen Radiostationen und an Soundtracks von Spielfilmen. Hier wurden Axel Stordahl und Paul Weston, zwei Produzenten von Tommy Dorsey auf die Band aufmerksam. 1938 überredete Weston Dorsey, The Pied Pipers für seine Radioshow in New York zu verpflichten. Dorsey gab ihnen einen Vertrag für zehn Wochen. Nach Ausstrahlung der zweiten Sendung bekundete der Sponsor der Radiostation jedoch sein Missfallen über die Band und sie wurden gefeuert. Danach arbeiteten sie mit Frank Sinatra zusammen.

Solokarriere:
Nachdem Jo Stafford die Pied Pipers verlassen hatte, arbeitete sie mit Johnny Mercer, der im Jahr 1942 das Schallplattenlabel Capitol Records mitgegründet hatte. Mercer nahm sie als Solistin auf. In den 1950er Jahren setzte sie ihre erfolgreiche Karriere fort; ihre größten Hits waren Embraceable You, It Could Happen to You, The Night We Called it a Day, Long Ago and Far Away, No Other Love, am erfolgreichsten war sie aber mit dem Titel You Belong to Me.

Comedian:
Mit ihrem Mann Paul Weston arbeitete sie in den 1960er Jahren als Comedy-Act zusammen. Für das Album „Jonathan and Darlene Edwards in Paris“ erhielt sie 1961 den Grammy für das beste Album des Genres.

Stafford zog sich aber ab 1966 zunehmend aus dem Musikgeschäft zurück, um sich um ihre Familie zu kümmern. Einen (von alten Aufnahmen eingespielten) „Kurzauftritt“ hat Jo Stafford auf Charlie Hadens Album "Haunted Heart" von 1990.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 20:54

„Gerry Wiggins“:

Gerald Forster „Gerry“ Wiggins (* 12. Mai 1922 in New York City; † 13. Juli 2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, -Organist und Keyboard-Spieler.

Wiggins studierte an der Martin Smith Music School und der High School of Music und Art in New York. Ab 1942 war er bei Les Hite tätig und spielte anschließend bei Louis Armstrong und bei Betty Carter. 1950 und 1951 begleitete er Lena Horne auf Tourneen durch Europa. Dann leitete er ein Trio in Los Angeles, spielte bei Spike Jones (1956 bis 1958 ) und begleitete Kay Starr und Red Callender. Er unterrichtete Marilyn Monroe als Sängerin. Ab dem Ende der 1950er arbeitete in den Studios und bei Harry James. Er nahm mit Mary Cole, Paul Horn, Chico Hamilton und Scott Hamilton auf und begleitete Eartha Kitt, Dinah Washington und Lou Rawls.

Der Bassist Hassan Ash-Shakur ist sein Sohn.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:01

"Peter Beil":

Peter Beil (eigentlich Tom Karrasch) (* 9. Juli 1937 in Hamburg; † 13. April 2007 ebenda) war ein deutscher Schlagersänger, Trompeter, Komponist und Bandleader.

Peter Beil nahm als 12-Jähriger Geigenunterricht. Ferner spielte er im Posaunenchor, wo er die Trompete für sich entdeckte. Nach der Schule machte er zunächst eine kaufmännische Lehre. Später arbeitete er als Angestellter am Hamburger Flughafen. Schließlich studierte er an der Staatlichen Musikhochschule klassische Trompete. Mit einem Studienfreund trat er an Wochenenden bei Feiern auf. Im Laufe der Zeit vergrößerte sich die Gruppe bis auf sechs Mitglieder und nannte sich „Crazy Combo“. Leadsänger war Peter Beil. 1958 konnte die Band in Peter Frankenfelds Sendung „Toi, Toi, Toi“ auftreten. Daraufhin erhielt Peter Beil einen Plattenvertrag. Die ersten Aufnahmen waren jedoch kaum erfolgreich. Der Durchbruch gelang ihm im Frühjahr 1961 mit der deutschen Aufnahme des Ray-Peterson-Hits „Corinna, Corinna“. Dieser Song konnte sich wochenlang in den deutschen Charts halten. Gleichzeitig wurde mit ihm unter dem Pseudonym „Ricky Boys“ die deutsche Version des Ricky-Nelson-Hits „Hello, Mary Lou“ produziert, bei der er selbst die zweite Stimme sang. Peter Beil hatte somit gleich zwei Erfolge parallel.

Im Folgejahr konnte sich Peter Beil mit dem Titel „Ein verliebter Italiener“ für die Deutschen Schlager-Festspiele in Baden-Baden qualifizieren, erreichte damit jedoch nur den letzten Platz. Auch das Projekt „Ricky Boys“ wurde weiterverfolgt, allerdings verpflichtete man dafür Franco Duval als Gesangspartner. 1962 trat Peter Beil auch in einem Schlagerfilm auf. Mit seinem Titel „Carolin, Carolina“ wirkte er im Film „Tanze mit mir in den Morgen“ mit.

Bis Anfang 1966 nahm er noch weiterhin meist deutsche Cover-Versionen auf, dann wechselte er die Plattenfirma und hatte mit „Fremde in der Nacht“ einen weiteren großen Erfolg. Ein erneuter Versuch der Teilnahme bei den Deutschen Schlager-Festspielen 1966 mit „Dahin möcht ich gehen“ misslang. 1970 war Peter Beil in einer der ersten Ausgaben der ZDF-Hitparade mit dem Titel „Der Blitz schlug ein“ zu sehen und nahm mit „Blaue Augen, rote Lippen und kastanienbraunes Haar“ an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil, erreichte aber mit null Punkten nur den letzten Platz der sechs Teilnehmer.
Bereits 1965 hatte er versucht Deutschland zu vertreten, erreichte aber beim Vorentscheid mit dem Lied Nur aus Liebe einen der drei letzten Plätze mit null Punkten unter sechst Teilnehmern. Trotzdem hatte er in der Folgezeit noch viele erfolgreiche Singles mit Titeln wie "Fremde in der Nacht", "Julia", "Du, ich, wir beide", "Frage die Liebe" oder "Ein Mädchen zum Verlieben". Bis Ende der 1970er Jahre übernahm er auch die musikalische Leitung der Hitparadentour mit Dieter Thomas Heck.

Neben seinen eigenen Aufnahmen als Sänger komponierte er auch für andere Künstler. 1984 stieg er schließlich bei Hazy Osterwald als Trompeter ein. Danach war er gelegentlich auch als Chorsänger bei verschiedenen Künstlern zu sehen und zu hören. Peter Beil ist der Vater der Moderatorin Caroline Beil.

Peter Beil ist am Freitag, 13. April 2007, nach langer, schwerer Krankheit verstorben.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:02

"Fred Frohberg":

Fred Frohberg (* 27. Oktober 1925 in Halle (Saale); † 1. Juni 2000 in Leipzig) war ein deutscher Schlagersänger.

Frohberg war ein vielseitiger Künstler, der eine musikalische Ausbildung hatte. Aufgrund seiner Schlager war er in der DDR sehr beliebt und erreichte mit seinem Fred Frohberg Ensemble ein großes Publikum. Frohberg hatte außerdem diverse Auftritte in Sendungen des DFF wie Da lacht der Bär oder Ein Kessel Buntes und spielte mehrere kleine Rollen in Musikfilmen der DEFA.

Frohberg, der als 19-jähriger Soldat im Zweiten Weltkrieg ein Bein verlor, wurde zunächst im Jahre 1937 Sängerknabe im Stadtsingechor Halle und studierte dann von 1946 bis 1947 Gesang und Gitarre am thüringischen Landeskonservatorium in Erfurt. Nach dem Gewinn eines Gesangswettbewerbes in seiner Heimatstadt, erhielt Frohberg 1948 einen dauerhaften Vertrag beim Rundfunk-Tanzorchester Leipzig, dem er zehn Jahre lang - unterbrochen von Touren in die Bundesrepublik Deutschland und Osteuropa - treu blieb. In den Jahren 1961-63 nahm er an internationalen Schlagerfestivals teil und gewann das Schlagerfestival der Ostseeländer in Rostock (1962) mit dem Titel Am Kai wartest du. Mit der Gründung des Ensemble 67 (auch Fred-Frohberg-Ensemble genannt), unterbrach er ab 1967 für 10 Jahre seine Solokarriere, setzte diese aber in den 1980er und 1990er Jahren wieder fort, bevor er am 1. Juni 2000 nach schwerer Krankheit verstarb.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:03

"Vittorio Casagrande":

Vittorio Casagrande (* 8. Juli 1934 in Vittorio Veneto, Italien; † 9. Juli 2008 in München, Deutschland) war ein deutsch-italienischer Schlagersänger und Schauspieler.

Casagrande kam während des Zweiten Weltkriegs mit seiner Familie nach Deutschland. In den 1960er-Jahren wurde er mit den Hits Volare und Tintarella di Luna, der sich 500.000 Mal verkaufte, bekannt. In der Krimireihe SK-Babies war er als Onkel Rosario zu sehen.

In der ZDF-Serie "Zimmer 13" spielte Vittorio Casagrande eine Hauptrolle.

Casagrande lebte und arbeitete als Sänger, Schauspieler, Maler und Entertainer in München.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:04

„Jackie Wilson“:

Jackie Wilson (* 9. Juni 1934 in Detroit; † 21. Januar 1984 in Mount Holly, New Jersey) war ein afroamerikanischer Rhythm and Blues- und Soul-Sänger der 50er und 60er Jahre.

Leben:
Bereits in jungen Jahren erhielt er eine hohe Auszeichnung für Amateurboxer und zuerst wollte er diese Karriere fortsetzen, doch seine Mutter überzeugte ihn von seinem Gesangstalent und stimmte ihn schließlich um. Nach einer kurzen Zeit bei den Ready Gospel Singers schloss er sich den Thrillers an, wo er auch Hank Ballard kennenlernte. Als er 1951 an einem Talentwettbewerb teilnahm wurde Johnny Otis auf ihn aufmerksam. Als Folge davon nahm er unter der Leitung von Billy Ward schließlich zwei Lieder als Sonny Wilson für das Label Dee Gee Records auf und ersetzte 1953 sein Vorbild Clyde McPhatter, der zu den Drifters wechselte, bei Billy Ward and the Dominoes. Bei denen blieb er jedoch nicht lange. Stattdessen unterschrieb er 1956 einen Vertrag bei Brunswick Records. In den Folgejahren hatte er einige Hits, die größtenteils Berry Gordy, Jr. geschrieben hatte, der bekannteste von ihnen: das flotte Reet Petite aus dem Jahre 1957. Bei Balladen wie To Be Loved bewies Wilson außerdem Talent zum Crooner.

Etwas später lernte er Alan Freed kennen, bei dessen Weihnachts-Rock ’n’ Roll-Konzert er dabei war. Er sang auch den Song You Better Know It in Freeds Film Go Johnny Go. Wilsons Live-Auftritte erinnerten an die James Browns: Er spielte mit seiner Stimme, sang sanft und leise und kreischte dann wieder in eher hohen Tönen. Auf den Album Doggin’ Around von 1960 ist ein solcher Auftritt zu hören.

Mitte der sechziger Jahre fing seine Karriere an zu leiden, die eine kurze Wiederbelebung hatte, indem er mit Karl Davis zusammenarbeitete, ein legendärer Chicagoer Produzent. Dieses ergab zwei Hits, „Whispers“ und „Higher and Higher“.

Am 15. Februar 1961 wurde Wilson in einem Hotel in New York City von Juanita Jones, einer ehemaligen Geliebten, bei einem Eifersuchtsdrama durch eine Kugel schwer verletzt. Als er in Begleitung einer neuen Geliebten, Sam Cooke's Ex-Freundin Harlean Harris, vor seinem Hotelzimmer auftauchte, streckten die Schüsse ihn nieder. Die offizielle Version des Managements besagte, dass ein eifersüchtiger Fan damit gedroht hätte, sich zu erschiessen und Wilson bei dem Versuch, den vermeintlichen Fan von der Tat abzuhalten, angeschossen wurde. Er musste sechs Wochen im Krankenhaus und die Kugel blieb im Körper, es bestand aber keine Gefahr mehr für sein Leben. 1965 ließ er sich von seiner Frau scheiden und heiratete Harlean Harris, mit der er bis zu seinem Ableben zusammenblieb. Bis 1967 brachte er noch zahlreiche Singles in die Charts, darunter u.a. Whispers und Higher and Higher (bekannt aus dem Film Ghostbusters II). Später ließ der Erfolg merklich nach. In den frühen Siebzigern erfolgte noch einmal eine kurze Hitwelle, doch der Zenit war überschritten. Wilson beteiligte sich nun vorwiegend an Oldie-Revival-Touren. Bei einem dieser Auftritte, mit einer Revival-Band von Dick Clark, erlitt er am 29. September 1975 plötzlich einen Herzanfall. Als Folge seines Sturzes bei diesem Anfall -er fiel mit dem Kopf zuerst von der Bühne- lag Wilson vier Monate lang im Koma. Während seiner Zeit im Koma soll er von Ärzten misshandelt worden sein, so sollen sie ihm unter anderem einen Arm gebrochen haben. Diese Vorwürfe konnten allerdings nie belegt werden. Die letzten acht Jahre seines Lebens verbrachte Wilson teils gelähmt in einem Pflegeheim. Am 21. Januar 1984 starb er in Mount Holly und wurde schließlich in Detroit begraben. 1985 ehrten The Commodores Wilson mit der zweiten Strophe ihres Hits Nightshift.

Postum erreichte Jackie Wilsons Version von Reet Petite 1987 noch einmal die Spitze der britischen Single-Charts und im gleichen Jahr wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Quzelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:19

"Billy Mo":

Billy Mo (* 22. Februar 1923 auf Trinidad; † 16. Juli 2004 in Hannover; eigentlich Peter Mico Joachim) war ein Jazz-Trompeter und Schlagersänger.

Er studierte Gesang und Trompete an der Londoner Musikhochschule, trat mit Winifred Atwell und der Ivor Curzon Band auf. 1956 wechselte der Musiker nach Hamburg, wo er Jazz-Schallplatten aufnahm. Bekannt wurde er 1962 durch den Nummer-Eins-Hit Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut. Mo wurde ein beliebter Gast in Fernsehsendungen und spielte in verschiedenen deutschen Musikfilmen und der Fernsehserie „Frei nach Mark Twain“ mit.

Seit den 1970er Jahren lebte er in Wunstorf, Niedersachsen und engagierte sich auch im örtlichen Musikleben.

Bis zu seinem 79. Lebensjahr trat er in Jazzclubs auf, zuletzt vor allem im Jazz Club Hannover. Nach einem Auftritt im Dezember 2001 erlitt er einen Schlaganfall. Die Ärzte versetzten ihn in ein künstliches Koma, und er konnte das Bett nicht mehr verlassen.

Im Sommer 2002 wurde Mo das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Musiker war mit Sylvia Hartjenstein-Joachim verheiratet.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:22

„Carl Orff“:

Carl Orff (* 10. Juli 1895 in München; † 29. März 1982 ebenda) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge. Sein bekanntestes Werk ist die szenische Kantate Carmina Burana, die zu einem der populärsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts wurde.

Leben:
Carl Orff erhielt ab 1900 Klavier-, Cello- und Orgelunterricht. In diesem Jahr erschien auch seine erste Komposition. Carl Orff studierte von 1913 bis 1914 an der Königlichen Akademie der Tonkunst in München und betätigte sich als Komponist von Liedern für Gesang und Klavier. So entstanden 1911 Lieder zu Texten der romantischen deutschen Dichter Hölderlin, Heine und anderen. Neben seinen Kompositionen widmete er sich der Musikpädagogik. Nach kurzem Kriegsdienst (1914) war er bis 1919 Kapellmeister in München, Mannheim und Darmstadt. Carl Orff studierte 1921 und 1922 in München bei Heinrich Kaminski. 1924 gründete er mit Dorothee Günther die Güntherschule für Gymnastik, Rhythmik und künstlerischen Tanz. Hier schuf er das nach ihm benannte Orff-Schulwerk (1930 bis 1935). Er leitete hier die tänzerische Musikerziehung. Für die Olympischen Spiele von Berlin 1936 komponierte er den Kinderreigen. Das wiederholte er auch bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München. Hier komponierte er den Gruß der Jugend. Mit Gunild Keetman gab er von 1950 bis 1954 fünf Bände Musik für Kinder heraus (Neufassung des Orff-Schulwerks). Die Kinder sollten durch eine musikalische Erziehung auch zu sich selbst finden. So werden seine Lehren auch in der Heilpädagogik bis heute eingesetzt. Sein bekanntestes Werk wurden die Carmina Burana, ein Musikstück, das 24 Texte aus der mittelalterlichen Handschrift Carmina Burana neu vertonte. Auf literarische Vorlagen (insbesondere von Aischylos, Catull, Friedrich Hölderlin und den Brüdern Grimm) griff er auch bei anderen Werken zurück.

Neben seiner kompositorischen Arbeit übernahm er in seinem Leben auch Führungspositionen in verschiedenen musikalischen Einrichtungen. Er war von 1950 bis 1960 Leiter einer Meisterklasse an der Musikhochschule in München. 1961 folgte die Leitung des Orff-Instituts in Salzburg. Orff erhielt auch zahlreiche Auszeichnungen: Ehrendoktor wurde er in München und Tübingen, das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland erhielt er 1972. 1974 wurde Orff mit dem Romano-Guardini-Preis ausgezeichnet.

Ab 1962 war Wilhelm Keller Leiter des Orff-Instituts in Salzburg. Zusammen mit dem niederländischen Musiker und Musikpädagogen Pierre van Hauwe gehört er zu den größten Förderern des Orffschen Schulwerkes in Europa.

Carl Orff war viermal verheiratet, darunter von 1954 bis 1959 in dritter Ehe mit der Schriftstellerin und Pädagogin Luise Rinser. Orff hatte eine Tochter aus erster Ehe, die Schauspielerin Godela Orff (* 1921).

Carl Orff ist Ehrenbürger der Stadt München. Sein Grab befindet sich in der „Schmerzhaften Kapelle“ der Klosterkirche Andechs. Für einen Nichtadligen und Nichtgeistlichen ist das eine ungewöhnliche Ehre. Die Inschrift auf der Grabplatte lautet „Summus finis“ (lat. „das höchste Ziel“). In Andechs finden jeden Sommer Orff-Aufführungen statt – initiiert durch den Mönch Anselm Bilgri und den Komponisten Wilfried Hiller („Orff in Andechs“).

Im oberbayerischen Dießen am Ammersee (Landkreis Landsberg am Lech), wo er im Ortsteil Sankt Georgen ab 1955 lebte, erinnert das Carl-Orff-Museum an ihn.

In Unterschleißheim bei München wurde das Carl-Orff-Gymnasium nach ihm benannt. Die Verleihung des Namens erfolgte am 28. April 1982, also nicht einmal einen Monat nach seinem Tode.

In Landshut wurde 1971 die Carl-Orff-Grundschule eröffnet.

Verhältnis zum Dritten Reich:
Carl Orffs Verhalten in der Zeit des Dritten Reichs ist in den letzten Jahren verstärkt in die Diskussion gekommen, besonders durch die Veröffentlichungen des kanadischen Historikers Michael H. Kater. Es ergibt sich das Bild eines unpolitischen, und auch nicht an Politik interessierten, Komponisten, der es dennoch verstand, sich mit den Machthabern zu arrangieren, um ungehindert seinen künstlerischen Weg gehen zu können, und der es genoss, als bedeutender deutscher Komponist seiner Zeit hofiert zu werden.

Orff nahm zwei Aufträge der Machthaber an: Sein „Olympischer Reigen“ wurde zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin aufgeführt. Im Auftrag der Stadt Frankfurt überarbeitete er 1939 sein Bühnenwerk zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, dessen erste Fassung 1917 erschienen war und das nun als Ersatz für die Sommernachtstraum-Musik des als jüdisch geächteten Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy dienen sollte. Orff wurde auch auf die 1944 angelegte „Gottbegnadeten-Liste“ des aus der Sicht der Machthaber unbedingt schützenswerten „deutschen Kulturerbes“ aufgenommen, wodurch er vom Wehrmacht- und Arbeitseinsatz freigestellt war.

Orff war ein persönlicher Freund von Kurt Huber, einem der Gründer der Widerstandsgruppe Weiße Rose, der für sein Engagement 1943 hingerichtet wurde. Nach dem Ende des Dritten Reichs soll Orff versucht haben, nachträglich Profit aus dieser Freundschaft zu schlagen, indem er gegenüber der Entnazifizierungskommission behauptete, selbst Mitglied der Weißen Rose gewesen zu sein, was nicht der Fall war. Für diese Behauptung finden sich allerdings keine Belege in den Akten des Entnazifizierungsverfahrens. Nach Rücksprache mit seinem ihm zugeteilten amerikanischen Offizier und ehemaligen Schüler, Newell Jenkins, wurde Orff als Mitläufer eingestuft. Er durfte seinen Beruf wieder ausüben.

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01.04.2009, 21:24

"Rocío Dúrcal":

Rocío Dúrcal (* 4. Oktober 1944 in Madrid; † 25. März 2006 in Torrelodones, Region Madrid) war eine spanische Schauspielerin und Sängerin.

Sie wurde mit 15 bei einem Gesangswettbewerb entdeckt und bekam bereits mit 17 eine Rolle in Canción de Juventud. Nach einigen Rollen in verschiedenen Filmen heiratete sie den Philippinisch-Spanischen Sänger Antonio Morales der Musikgruppe Los Brincos. Im Jahr 1975, nach der Geburt des zweiten ihrer drei Kinder, hörte sie auf Filme zu drehen und begann 1977 erneut zu singen. Ihr erstes Album wurde von Juan Gabriel produziert und ein weiteres von Marco Antonio Solís. Sie nahm insgesamt sieben Alben auf.

Ihr bekanntestes und erfolgreichstes Lied war Amor Eterno (Eternal Love) welches für ihre im Alter von 3 Jahren verstorbene Tochter geschrieben wurde.

2001 wurde bei Dúrcal Krebs diagnostiziert. Sie starb nach langer Krankheit in einem Vorort ihrer Heimatstadt Madrid.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:33

„John Belushi“:

John Adam Belushi (* 24. Januar 1949 in Chicago; † 5. März 1982 in West Hollywood) war ein US-amerikanischer Sänger und Filmschauspieler und der Bruder des aktiven Bluesmusikers und Schauspielers James Belushi.

Leben:
John Belushi wuchs als Sohn albanischer Einwanderer in Wheaton (Illinois) auf. Bereits während seiner College-Zeit trat er in Theaterstücken auf. Sein Talent als Komiker wurde schon damals in Form von Stand-up-Comedies erkennbar. Ab Ende der 1970er Jahre spielte er zusammen mit Dan Aykroyd in der Band The Blues Brothers.

USA-weit wurde er durch seine Auftritte bei der Fernsehshow Saturday Night Live bekannt. Diese Comedyreihe ist für viele Schauspieler ein Sprungbrett für eine Hollywood-Karriere.

1978 hatte Belushi seinen ersten Filmauftritt in der Komödie Ich glaub’ mich tritt ein Pferd (Animal House). Sein größter Filmerfolg wurde die musikalische Komödie Blues Brothers von John Landis, mit der er an der Seite von Dan Aykroyd zur Kultfigur wurde. Beide sind bereits vor zwei Jahren in 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood aufgetreten. Auch hier war Belushis Rolle als kriegswütiger Kampfpilot kultverdächtig. Doch die sagenhaften Blues Brothers sollten sein größter Hit werden. Zusammen mit Aykroyd spielte er aber nicht nur im berühmten Film als Jake und Elwood Blues, sondern auch auf diversen Konzerten. Unterstützt wurde dieses musikalische Projekt von namhaften Musikern, die – ergänzt durch Legenden des Blues – auch im Film mitwirkten. Bereits 1978 erschien eine völlig vom damaligen Zeitgeist abweichende LP namens A briefcase full of blues, auf der sie live einige alte Bluesnummern und Eigenkompositionen einspielten. Wenig später erschien der Filmsoundtrack, bis heute die erfolgreichste Platte der Blues Brothers.

Auch hat Belushi gern den bekannten Rhythm-’n’-Blues-Musiker Joe Cocker imitiert, er ist sogar zusammen mit ihm aufgetreten.

Belushi war langjähriger Drogenkonsument. Nach einer exzessiven Drogen-Party starb Belushi 1982 im Alter von 33 Jahren in einem Bungalow des Chateau Marmont Hotels in West Hollywood an einem Speedball, einer Injektion von Kokain und Heroin.

Belushis Grab befindet sich auf dem Abel’s Hill Cemetery von Chilmark, Martha’s Vineyard, Massachusetts. Sein Grabstein trägt die Inschrift „I may be gone, but Rock and Roll lives on“, was heißt: „Ich mag gegangen sein, aber Rock and Roll lebt weiter.“ Er hinterließ seine Frau Judy Jacklin.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:35

"Günter Geißler":

Günter Geißler (* 19. Dezember 1929 in Cottbus; † 16. Juli 2006 in Gallinchen) war ein deutscher Schlagersänger.

1950 begann er seine künstlerische Karriere am staatlichen Konservatorium in Cottbus. Bis 1956 studierte er dort und nebenher in Halle (Saale) Gesang. In Halle erhielt er auch ein erstes Engagement als Bühnensänger am Landestheater.

Anfang 1957 nahm er mit Erfolg an einem Nachwuchs-Wettbewerb des DDR-Fernsehfunks teil und machte so auch bei den Verantwortlichen des Rundfunks auf sich aufmerksam. Im selben Jahr ging er mit dem Leipziger Rundfunktanzorchester auf Tournee.

Im Jahr 1959 hatte Günter Geißler mit "Gitarren klingen leise durch die Nacht" einen ersten Hit. Dieser Schlager wurde auch in der Bundesrepublik ein großer Erfolg und sogar der Titelsong eines gleichnamigen Kino-Films - allerdings wurde die BRD-Version nicht von ihm interpretiert, sondern von Jimmy Makulis.

Zu seinen weiteren bekannten Hits gehören Titel wie "Marina" (1960), "Die Primaballerina meiner Träume" (1963) und "Ein verliebter Gondoliere" (1963). Sein größter Erfolg gelang ihm 1966 mit dem Titel "Das schönste Mädchen der Welt", den Günter Geißler nicht nur gesungen, sondern auch komponiert und getextet hat. Der Schlager wurde auch international populär und u.a. der erste Hit für den westdeutschen Sänger Peter Orloff.

In den 70er und 80er Jahren war Geißler auf zahlreichen Bühnen zu Gast und trat in den großen Unterhaltungsshows des DDR-Fernsehens wie "Amiga-Cocktail", "Ein Kessel Buntes" oder "Da liegt Musike drin" auf.

Günter Geißler zog sich Anfang der 90er Jahre aus dem Showleben zurück und lebte bis zu seinem Tod in seiner Heimatstadt Cottbus. Nachdem er am 16. Juli 2006 von einem Reiterhof im Ortsteil Gallinchen ausgeritten war und sein Pferd später herrenlos herumlief, fand man ihn stranguliert auf. Die Umstände deuten auf Suizid hin.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:36

„Nat King Cole“:

Nat „King“ Cole (* 17. März 1919 in Montgomery, Alabama; † 15. Februar 1965 in Santa Monica, Kalifornien; eigentlich Nathaniel Adams Coles) war ein US-amerikanischer Sänger, Pianist und Jazz-Musiker.

Biographie:
Nat Cole wuchs als Sohn des Baptistenpredigers Edward Coles auf und spielte schon im Alter von vier Jahren Klavier in der Kirche seines Vaters.

Er begann seine musikalische Karriere mit einer kleinen Formation namens „The Rogues of Rhythm“, sein Bruder Eddie kam bald hinzu und übernahm die Gruppe schließlich unter seinem Namen als „Eddie Cole's Band“, später „Eddie Cole's Solid Swingers“. Unter diesem Namen nahmen sie für das Sublabel „Sepia“ von Decca Records so genannte rare records (seltene Aufnahmen) auf. Die Band wurde dann Teil des Orchesters einer Broadwayshow mit dem Titel „Shuffle Along“; mit ihr traten sie auch an der Westküste auf, wo das Unternehmen dann scheiterte. Nat Cole entschied sich daraufhin, in Los Angeles zu bleiben, um dort als Pianist aufzutreten. Bob Lewis, der Besitzer des Swanee Inn hörte ihn im „Century Club“, engagierte ihn für seinen Club und Nat Cole stellte sogleich eine Rhythmusgruppe zusammen. Er wählte den Bassisten Wesley Prince, den Gitarristen Oscar Moore und zunächst den Schlagzeuger Lee Young, arbeitete aber später mit Trios ohne Schlagzeugbesetzung. So entstand 1939 das legendäre Nat-King-Cole-Trio - der Beginn seiner großen Karriere.

Sein Vorbild im Klavierspiel war Earl Hines; er kombinierte dessen Techniken mit den melodischen Übungen, die er in der Kirche seines Vaters erfahren hatte. Kurz nachdem sein Trio 1943 die ersten Aufnahmen für Decca Records eingespielt hatte, galt es als einflussreichste small group. Das Nat-King-Cole-Trio löste einen Boom von Trios und Quintetten aus; ihnen folgten u.a. das Barbara Carroll-Trio, das George Shearing-Quintet, das Erroll Garner-Trio und das Art van Damme-Quintett. Im Jahr 1944 begann Cole neben seinem Klavierspiel auch zu singen; 1946 hatte er einen ersten Hit mit The Christmas Song, bei dem der Gesang dominierte.

Coles internationaler Erfolg als Sänger stellte sich 1948 schlagartig mit seiner Aufnahme des Songs Nature Boy ein, der einzigen bedeutenden Komposition des seinerzeit völlig unbekannten kalifornischen Aussteigers Eden Ahbez. 1955 war sein Trio am Ende, dessen Orginalbesetzung längst nicht mehr dabei war; Streicherparts dominierten seine Arrangements. Cole arbeitete fortan als Solist für Capitol Records und gab das Klavierspiel immer mehr auf. In dieser Solokarriere entfernte sich Cole immer mehr vom Jazz hin zum Pop, nahm aber unter Pseudonym (Eddie Laguna, Shorty Nadine, Sam Schmaltz) mit Jazzgrößen wie Buddy Rich und Lester Young Platten auf.

Coles erste Ehe mit Nadine Robinson endete 1948. Nur sechs Tage nach der Scheidung heiratete er die Sängerin Maria Hawkins Ellington am Ostersonntag 1948. Die Ehe hielt bis zu seinem Tod; drei Kinder stammen aus der Verbindung, darunter die Sängerin Natalie Cole.

Cole trat politisch für die Rechte der Afro-Amerikaner ein. Der starke Raucher verstarb im 46. Lebensjahr an Lungenkrebs.

Bekannte Werke:
* Its Only a Paper Moon
* Straighten Up and Fly Right
* Sweet Lorraine
* Nature Boy
* Mona Lisa
* Lush Life
* Poinciana
* Ramblin' Rose
* Unforgettable
* (Get Your Kicks On) Route 66
* When I fall in love
* L-O-V-E
* Fascination
* Embraceable You
* Those Lazy-Hazy-Crazy Days of Summer
* Autumn Leaves

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:41

"Bully Buhlan":

Bully Buhlan, eigentlich Hans-Joachim Buhlan (* 3. Februar 1924 in Berlin-Lichterfelde;
† 7. November 1982 in Berlin) war ein deutscher Jazz- und Schlagersänger, Pianist, Schlagerkomponist und Schauspieler, der vor allem in der Nachkriegszeit und Anfang der 1950er Jahre große Erfolge feierte (Kötzschenbroda-Express, 1946; Wunschballade (Würstchen mit Salat), 1947; Lieber Leierkastenmann, 1951; Ich hab noch einen Koffer in Berlin, 1951 - 1954 von Marlene Dietrich interpretiert).

Der promovierte Jurist sang allein und mit Partnern, darunter mit Rita Paul und Mona Baptiste. Ab 1951 trat er in zahlreichen Lustspiel- und Musikfilmen auf (Heimweh nach dir, 1952; Das singende Hotel, Schlagerparade, 1953). 1963 sang er zusammen mit den Schöneberger Sängerknaben und Karin Rother das Lied der ARD-Fernsehlotterie Junge Herzen haben Sehnsucht. Weitere bekannte Schlager waren unter anderem Polly-Wolly-Hollyday, Ich hab' mich so an dich gewöhnt, Ich möcht' auf deiner Hochzeit tanzen, Ham Se nicht 'ne Braut für mich, Schlagerparade, Am Samstag um vier, Räuberballade, und der Mäcki-Boogie. Bully Buhlan war auch an zahlreichen Aufnahmen verschiedener Rundfunkorchester beteiligt (RIAS Tanzorchester/ RBT Orchester), Erwin Lehn war einer seiner besten Freunde.

Bully Buhlan verstarb 1982 an einem Herzinfarkt und wurde auf dem Waldfriedhof Dahlem beerdigt.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:49

„Bill Haley“: (Teil 1)

Bill Haley * 6. Juli 1925 als William John Cliffton Haley, Jr. in Highland Park, Michigan, USA; † 9. Februar 1981 in Harlingen, Texas, USA) war ein US-amerikanischer Rock 'n' Roll-Musiker. Der von ihm kreierte Musikstil Northern Band Style war die erste weiße Spielart des Rock ’n’ Roll.

Die frühen Jahre:
Bill Haley wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf, der Vater spielte Banjo, die Mutter Klavier. Sein Vater, der aus Kentucky kam, begeisterte Haley frühzeitig für die zahlreichen Facetten der Country-Musik wie Hillbilly, Jodeln, Western Music und Western Swing. Bill träumte deshalb früh davon, als singender Cowboy durch die Lande zu ziehen. Im Alter von vier Jahren verlor er bei einer Operation sein linkes Augenlicht, was ihn bei späteren Bühnenauftritten einschränken sollte.

Der junge Haley verfolgte trotzdem zäh und ehrgeizig seine musikalischen Ziele; so hatte er bereits 1944 als Gitarrist ein Engagement bei Cousin Lee and his Band und trat auch als Einzelkünstler in Jack Howard's Cowboy Show auf. Mit der Western-Formation The Down Homers war Haley 1946 zum ersten Mal auf einer Schallplatte (Vogue Picture Discs) zu hören.

Ein Jahr später folgten Auftritte mit Brother Wayne in der Country-Western Radio Show auf WSNJ in Bridgeton, New Jersey und in der Band The Range Drifters. Als „Yodeling Bill Haley“ wurde er zu einem der besten Jodler Amerikas gewählt. Im Jahre 1947 gründete er gemeinsam mit James Allsman die Formation The Four Aces of Western Swing. Tagsüber arbeitete Haley als Disk Jockey und Radiosprecher 12 bis 16 Stunden beim Rundfunksender WPWA in Chester, abends war er mit seiner Band in Parks und Saloons in Philadelphia unterwegs.

Rock ’n’ Roll:

Anfänge:
Im Dezember 1949 vereinigte Haley sich mit Johnny Grande und Billy Williamson zu einer musikalischen Partnerschaft, und gemeinsam mit dem Bassisten Al Rex (ab 1951 mit Marshal Lytle am Bass) experimentierten sie als Bill Haley & His Saddlemen an einem neuen Musikstil, einer Mischung aus Dixieland, Rhythm and Blues und Country-Musik. Er wurde zunächst belächelt, aber für seine Coverversion von Jackie Brenstons Rocket 88, die er im Frühjahr 1951 auf Dave Millers Holiday Label veröffentlichte sowie für die im Frühjahr 1952 mit einer von ihm neu bearbeiteten und umstrukturierten Version des Rhythm-&-Blues-Klassikers Rock The Joint, die als B-Seite seines Liedes Icy Heart platziert wurde, erfuhr Haley genügend positive Resonanz, um an seinem neuen Stil festzuhalten. Rock The Joint hatte außer der Saxophonkomponente bereits Haleys unverwechselbare aufdringliche Vokalisation sowie den typischen Sound seines späteren Northern-Band-Style mit dem ersten Rockgitarren-Solo von Danny Cedrone, das Haley zwei Jahre später Note für Note von Cedrone für den Welthit Rock Around the Clock erneut einspielen ließ.

Im Herbst 1952 schrieb Haley für Danny Cedrone und seine Esquire Boys den Rock A-Beatin’ Boogie mit der berühmten Textzeile „Rock, rock, rock everybody, Roll, roll, roll everybody!“, die kurze Zeit später von Alan Freed als Signet seiner legendären Moon Dog Show übernommen wurde. Doch weder Cedrone noch die afroamerikanische Gruppe The Treniers, die den Song auch aufnahmen, konnten daraus einen Hit machen. Dies gelang Haley selbst drei Jahre später, im September 1955, mit einer Coverversion seines eigenen Songs.

Im Dezember 1952 verabschiedeten sich Haley und seine Band vom Cowboy-Image, und Haley änderte den Namen seiner Gruppe zu Bill Haley & His Comets. Er verfeinerte auf dem Essex-Label seinen Bandstil mit den Rock-Nummern Real Rock Drive und, erstmals mit Saxophonbesetzung, Live It Up und konnte sich dann im Sommer 1953 mit seinem Song Crazy Man, Crazy in den Nation’s Top Twenty-Charts platzieren. Mit mehr als 750.000 verkauften Tonträgern war Crazy Man, Crazy der erste nationale Rock ’n’ Roll-Hit in den USA.

An diesem Titel, aufgenommen in den Coastal Studios in New York, waren neben Bill Haley und seinen Comets noch Art Ryerson als Leadgitarrist und Billy Gussak als Schlagzeuger beteiligt. Da diese Art von Musik den bisherigen traditionellen Stilarten nicht zugeordnet werden konnte, der Begriff „Rock ’n’ Roll“ im kommerziellen Musikgeschäft aber noch nicht verwendet wurde, sprach man 1953 in den USA noch vom „Haley-Sound“ oder „Bill Haley’s Music“. Im gleichen Jahr wurden die Comets vom „Cash Box Magazine“ als „One of the Best Small Instrumental Groups of 1953“ gelistet.

Durchbruch:
Die zur damaligen Zeit führende Plattenfirma an der Ostküste, DECCA in New York, wurde auf Bill Haley aufmerksam und nach seinem Wechsel von Essex Records zu Decca im April 1954 gelangen ihm mit seinem neuen Produzenten Milt Gabler im Pythian Temple in New York drei Millionenseller in kurzer Folge, nämlich zunächst Shake Rattle & Roll, das am 7. Juni 1954 erschien und Haleys erste Goldene Schallplatte wurde. Es folgte das bereits am 12. April aufgenommene Lied Rock Around the Clock und im Dezember 1955 See You Later Alligator. Mit diesem Durchbruch hatte Haley den Rock`n`Roll weltweit etabliert und kommerzialisiert.

Der Song Rock Around the Clock verdankte seinen Welterfolg dem MGM-Film Saat der Gewalt. Zunächst als B-Seite von Thirteen Women im Billboard-Magazin im Mai 1954 als Foxtrott vorgestellt, verschwand der Song nach einer Woche in den Top 30 wieder aus den Hitlisten. Der Regisseur Richard Brooks hörte das Stück im Hause seines Hauptdarstellers Glenn Ford, dessen Sohn Peter ein Bill-Haley-Fan war, und entschied, dass das Lied im Vorspann und noch einmal als Hintergrundmusik am Ende des Films Saat der Gewalt eingespielt wurde.

Nach dem Erfolg des Titels zog Decca nach und veröffentlichte den Titel im Sommer 1955 erneut als A-Seite. Rock Around the Clock war, nicht zuletzt durch seine Wiederverwendung im gleichnamigen Columbia-Film Rock Around the Clock, 1955 und 1956 der erfolgreichste Nummer-Eins-Hit in den USA, Australien, Großbritannien, Deutschland (als einziger nicht-deutschsprachiger Titel des Jahres) und vielen anderen europäischen Ländern. In Deutschland und England war Rock Around the Clock die erste ausländische Platte, die über 1 Million Mal verkauft wurde und mit einer Goldenen Schallplatte belohnt wurde. Über die Jahre hinweg schaffte es Rock Around the Clock weltweit mehrmals, wieder in die Hitparaden zu kommen. Das Lied wurde bis heute über 20 Millionen Mal verkauft und ist damit nach Elton Johns Candle in the Wind und Bing Crosbys White Christmas eine der meistverkauftesten Singles aller Zeiten.

Weitere Erfolgshits in den Jahren 1954, 1955 und 1956 waren Dim, Dim the Lights, mit dem sich Haley als erster weißer Rockmusiker in den schwarzen R&B-Charts platzieren konnte, Happy Baby, Razzle Dazzle, The Saint's Rock'n'Roll, Burn that Candle, R-O-C-K, Rip it Up, Mambo Rock und Rudy's Rock. Von Anfang 1955 bis September 1956 dominierte Haley die neue Musikszene, bevor er von Elvis Presley nach dessen Auftritt in der Ed-Sullivan-TV-Show im September 1956 verdrängt wurde.

Erfolge im Ausland:
Bill Haley wurde weltweit durch seine Filme Außer Rand und Band und Außer Rand und Band II noch populärer, in denen er sich wegen seiner Sehbehinderung meist nur mit Tanzaktionen und Publikum aus bestimmten Blickwinkeln aufnehmen ließ. Der außerordentliche Erfolg von Außer Rand und Band Mitte 1956, der in deutschen Kinos häufig in die Programmverlängerung ging, war anders als bei den bald folgenden Elvis-Filmen nicht so sehr in der Person Bill Haleys, sondern vielmehr in dem seinerzeit - vor allem von Jugendlichen - als explosiv empfundenen neuen Sound seiner Musik begründet.

Bill Haley startete am Neujahrstag 1957 als erster amerikanischer Rock-’n’-Roll-Star zu einer Tournee in einen anderen Kontinent, und zwar nach Australien. Während dieser Tournee spielte Bill Haley als erster Rock-’n’-Roll-Star drei Tage hintereinander im Melbourner Stadion vor 40.000 begeisterten Fans, sozusagen die Geburtsstunde bzw. der Start der großen Rock-Open-Air-Concerts. Bereits einen Monat später, im Februar 1957 bei seiner ersten England-Tournee, war der Haley-Sound und die damit verbundene Hysterie britischer Jugendlicher ein Politikum. Bill Haley & His Comets avancierten bei dieser Tournee zu den ersten Megastars einer Musikrichtung, die ausschließlich auf die Konsumentengruppe der Jugendlichen ausgerichtet war und seitdem zur wichtigsten Facette der Musikindustrie geworden ist.

Dennoch wurde Haley trotz seiner außergewöhnlichen Erfolge und der ersten Goldenen Schallplatten eines ausländischen Künstlers in England und Deutschland die Anerkennung vom Musik-Establishment verwehrt. Das ihm seinerzeit von bestimmten Medien zugewiesene „Blackboard-Jungle-Image“, d. h. als „Krawallmacher“ „Radaumusik“ nur für „Underdogs“ und Halbstarke zu produzieren, war natürlich bewusst gestreut worden. Bill Haley konnte dieses Etikett selbst in seinen besten Jahren nicht mehr abstreifen und wurde sogar in den USA ab Anfang 1956 eine Zeit lang vom FBI beschattet.

Europatournee:
Im Herbst 1958, bei seiner ersten Europatournee auf dem europäischen Kontinent, kam es zum Eklat. Spaniens Staatschef Franco belegte Bill Haley mit einem offiziellen Auftrittsverbot. In Deutschland wurde, nicht zuletzt wegen einer völlig inakzeptablen Programmgestaltung der Tourneeleitung, die Stimmung derart aufgeheizt (das auf Rock ’n’ Roll ausgerichtete Publikum musste bis zur Konzertpause zunächst zweimal klassischen Big-Band-Jazz von Kurt Edelhagen und Schlager von Bill Ramsey hören), dass es dann bei Haleys Auftritten in Essen und Hamburg zu schweren Tumulten kam.
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01.04.2009, 21:50

„Bill Haley“: (Teil 2)

Höhepunkt waren die Ausschreitungen im Berliner Sportpalast, wo Bill Haley & His Comets wegen einer einsetzenden Saalschlacht ihr Konzert abbrechen und sogar von der Bühne fliehen mussten. Die Bilanz der Ausschreitungen: Zerstörte Zuschauer-Ränge, ein zerhackter Konzertflügel, Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 DM, 50 Verletzte und 18 „Halbstarke“ in Polizeigewahrsam. Ebenfalls flüchten mussten Peter Kraus und Cornelia Froboess, die in der ersten Reihe saßen, um sich die Show anzusehen. Das hinderte den Filmproduzenten Artur Brauner in Berlin jedoch nicht daran, Bill Haley einen Filmvertrag anzubieten und ihn kurzfristig in seinen Film Hier bin ich, hier bleib ich einzubauen, wo Haley seine Stücke Hot Dog Buddy Buddy und Whoa Mabel vorstellen durfte und gemeinsam im Duett mit Caterina Valente das Lied Vive la Rock and Roll einbrachte.

Insgesamt hatte Bill Haley in den US-Hitlisten 29 Platzierungen, davon 21 in den Top-40. In England waren es 19 Top-100-Platzierungen, davon 15 in den Top-20. Von 1953 bis 1957 waren Bill Haley & The Comets die erfolgreichste Rock-’n’-Roll-Band der Welt.

Haleys Comeback:
Im Jahre 1958 verabschiedete sich Bill Haley mit seinem letzten großen Hit Skinny Minnie aus den US-Pop/R&B-Charts. Die erfolgreiche Zusammenarbeit Bill Haleys mit DECCA und seinem Produzenten Milt Gabler endete am 23. September 1959 mit seinen letzten sechs Aufnahmen in New York, u.a. mit Skokiaan, Two Shadows und In a Little Spanish Town.

Ein Jahr später wechselt Haley zu Warner Bros., seine Aufnahmen unter diesem Label brachten ihn aber nicht mehr in die Erfolgsspur zurück. Haley nutzte die anhaltende Popularität seiner Songs für lukrative Tourneen in fast alle Kontinente. Nachdem ihm aber sein Manager James Ferguson Ende 1959 ein finanzielles Desaster hinterlassen hatte, ging Haley im Jahre 1960 nach Mexiko, arbeitete dort erfolgreich für das Label Orfeon und agierte dort als „Bill Haley y sus Cometas“ mit Florida Twist und Spanish Twist so erfolgreich, dass sie ihn in Mexiko bald den „Spanish King of Twist“ nannten.

1962 folgte wieder eine erfolgreiche Europa- und Deutschlandtournee, u.a. mit einem zehntägigen Gastspiel im Star-Club in Hamburg. Für seine Berliner Fans gab Haley 1964 ein „Wiedergutmachungskonzert“ für das desaströse 58er Berlin-Konzert im Sportpalast. Gemeinsam mit Little Richard gastierte er am ersten Juni-Wochenende auf der Berliner Waldbühne am Samstag vor 16.000 und am Sonntag vor 14.000 begeisterten Fans. Trotz weltweiter Dominanz der Beatles und der Rolling Stones füllte Bill Haley auch bei dieser Europatournee gemeinsam mit Manfred Mann Stadien und Konzerthallen. In England war der gerade in den Hitparaden vertretene Manfred Mann der Headliner der Tournee, was man aber nach den ersten Shows änderte, da Bill Haley wohl die größere Fangemeinde hatte.

1968 gelang Haley ein von keinem Musikexperten für möglich gehaltenes Comeback in Großbritannien mit Rock Around the Clock in den UK-Top 20 und in Deutschland. Seine Platten wurden von Decca und Sonet neu aufgelegt, jedoch sind auch auf vielen anderen Labels wie Logo, Newtown und United Artists neue Aufnahmen von Bill Haley und Neueinspielungen seiner großen Erfolge zu hören.

Im Oktober 1969 folgte ein Auftritt im New Yorker Madison Square Garden bei „Richard Nader's Rock ’n ’ Roll-Revival“. Das Jahr 1972 brachte für Haley weitere Revival-Erfolge wie im April sein Auftritt im US-Film Let The Good Times Roll (deutscher Titel: Total Verrockt und Rollt). Am 5. August 1972 folgte Bill Haleys Abschied vor knapp 83.000 Zuschauern im Wembley-Stadion in London beim großen „Rock ’n’ Roll-Revival“, gemeinsam mit Little Richard, Chuck Berry, Jerry Lee Lewis und Bo Diddley. Im gleichen Jahr produziert Haley eine LP im Country-Sound mit dem Titel Rock Around the Country, auch erschienen unter Bill Haley and His Comets Travelin`Band mit Songs wie Me And Bobby McGee und A Little Piece at a Time.

1974 tourte Haley ein letztes Mal mit seinem langjährigen Partner und engen Freund, dem Saxophonisten Rudy Pompilli, durch Australien und Neuseeland. Der Tod Rudy Pompillis im Februar 1976 stürzt Bill Haley in tiefe Depressionen, von denen er sich in den letzten Jahren seines Lebens nicht mehr erholte. Der Produzent Kenny Denton holt Haley Mitte 1979 in die Fame Studios nach Alabama, und gemeinsam mit den Rockveteranen Steve Murray, Jim Lebak, Gerry Tilley, Pete Spencer, Ray Parson, Geoff Driscol und Pete Wingfield machte Bill Haley Studioaufnahmen für seine letzte LP unter dem Sonet-Label Everyone Can Rock ’n ’Roll! An 26. November 1979 folgte der letzte große Höhepunkt in Bill Haleys Musikkarriere, sein Konzert vor Königin Elisabeth II. im Theater Royal, London, mit anschließendem Empfang und Ehrung.

Während seiner letzten Tournee 1980 in Südafrika gestand Haley einem engen Freund, dass er unter einem inoperablen Hirntumor litt. Von seiner schweren Krankheit schon gezeichnet, plant Haley dennoch für November 1980 eine weitere Konzerttournee durch Europa. Es kam nicht mehr dazu; am 9. Februar 1981 starb Bill Haley in seinem Haus in Harlingen, Texas. Ungeklärt ist bis heute der Verbleib seiner Urne; sie wurde wahrscheinlich der Familie oder Freunden übergeben. Ein Grab ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass Bill Haley im Kreidler Ashcraft Funeral aufgebahrt und im Brownsville Krematorium eingeäschert wurde.

Begegnungen zwischen Haley und Presley:
Im Spätsommer 1955 tourte Bill Haley mit Hank Snow und Tom Parker durch den Mittleren Westen. Bei dieser Tournee trafen sich Bill Haley und der noch unbekannte 20-jährige Elvis Presley zum ersten Mal. Nach einem Auftritt in Oklahoma City kamen sich Haley und Presley dann auch persönlich näher. Nach dem Austausch einiger Nettigkeiten erkundigte sich Presley nach Haleys Erfahrungen mit seiner Gibson L-7 und bewunderte nach der Show Haleys neuen Cadillac.

Im Oktober 1955 gab es ein Wiedersehen bei einem Auftritt in der Brooklyn High School in Cleveland, Ohio, diesmal in Bill Randles Live-Show, mit dabei waren auch Pat Boone und The Four Lads. Presley war nach Aussagen von Haleys Bassisten Al Rex sehr davon angetan, mit Bill Haley & His Comets, nach deren Erfolgshit Rock Around The Clock das „Musikensemble No. 1“ in den Staaten, in einer Live-Show erstmals im Norden der USA auftreten zu dürfen. Presley sang nach seinem Repertoire noch Bill Haleys Version von Shake, Rattle and Roll und Crazy Man Crazy. Die Show war ein Riesenerfolg, und Presley intervenierte danach bei Bill Randle, um ein gemeinsames Foto mit Bill Haley machen zu können. Dieses Bild ist das einzig bekannte gemeinsame Foto beider Stars aus den Jahren 1954 bis 1957.

Im September 1956 übernahm Presley nach seinem legendären Auftritt in der Ed Sullivan-TV-Show und der Veröffentlichung sieben neuer RCA- Singles endgültig das Zepter im Rock'n'Roll, obwohl Bill Haley aufgrund seiner Auftritte in den Columbia-Streifen Rock Around The Clock und Don’t Knock The Rock noch bis zum Frühjahr 1957 die größten Plattenumsätze der jungen Rockgeschichte zu verzeichnen hatte. Eine weitere Begegnung des damals jungen GIs der US-Army Presley mit Bill Haley fand während Haleys Deutschlandtournee 1958 in Frankfurt statt.

Bill Haley in den deutschen Printmedien:
In der deutschen Nachkriegsgesellschaft haben sich Mitte der 50er Jahre besonders die Printmedien bei der Verteidigung von Moral und Sitte, insbesondere bei der Abwehr „jugendgefährdender“ Musik hervorgetan. Bereits die deutsche Illustrierte Film-Bühne, bebilderte Beilage eines jeden Films an deutschen Kinokassen, vermied 1956 bei der Vorstellung des ersten Rock`n`Roll-Films Außer Rand und Band in der gesamten textlichen Abhandlung über den Siegeszug Bill Haleys und seiner Musik krampfhaft den Gebrauch des Terminus „Rock`n`Roll“. Statt dessen war zu lesen: „... kein Wunder, denn die Kapelle spielte eine völlig neuartige schräge Musik, nämlich Boogie!“

Während in England im Februar 1957 bei Bill Haleys Ankunft in Southampton der Daily Mirror als Headline titelte „Fantabulous!“, Bill Haleys Aufstieg und Lebensgeschichte druckte und einen Sonderzug für die Fans von London nach Southampton charterte, klagte 20 Monate später, bei Haleys Deutschland-Tournee, der Rheinische Merkur, dass Bill Haley, der „Komet der Triebentfesselung“, im Bistum Essen am Tag der Papstwahl „einen Generalangriff auf Geschmack, Anstand und Selbstachtung gewagt habe“. Die Ost-Berliner SED-Zeitung Neues Deutschland bezichtigte den „Rock`n`Roll-Gangster Haley“ nach seinem Berlin-Konzert, eine „Orgie der amerikanischen Unkultur angerichtet zu haben“.

Bill Haley’s Original Comets:
Im Jahre 1987 vereinigten sich in Philadelphia die altgedienten Comets Johnny Grande und Franny Beecher mit den Gründungsmitgliedern der aus den Comets 1955 hervorgegangenen neuen Band The Jodimars, Joey D’Ambrosio, Dick Richards und Marshall Lytle, zu „Bill Haley’s Original Comets“, verstärkt durch den Engländer Jacko Buddin, dessen gesangliche Nähe zu Bill Haley unüberhörbar ist. Nach einem ersten erfolgreichen Auftritt in England übernahm „Rock It Concerts“ aus München das europäische Management. Seitdem touren die Comets als älteste Rock-Band der Welt bereits seit 20 Jahren mit dem Haley-Sound um die Welt, treten in zahlreichen Fernsehshows auf und haben sechs neue CDs im typischen Bill Haley & Comets Sound herausgebracht.

Im März 2007 waren die Comets in München zu Gast, um den Grundstein für das neue Bill-Haley-Museum zu legen, im Oktober 2007 wurde das Museum von Ex-Comet Gitarrist Bill Turner eröffnet. Das weltweit einzigartige Museum umfasst hunderte von Fotos, Platten, Originalinstrumente, Goldenen Schallplatten, Auszeichnungen und Memorabilia von Bill Haley & His Comets.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 21:51

"Joe Dassin":

Joseph Ira Dassin (* 5. November 1938 in New York; † 20. August 1980 in Papeete, Tahiti) war ein französischer Sänger.

Dassins Eltern waren Jules Dassin und Béatrice Launer. Als Kind lebte er in New York und in Los Angeles. Aufgrund der anti-kommunistischen Politik des Senators Joseph McCarthy sah sich sein Vater gezwungen, die Vereinigten Staaten zu verlassen. Nach einigen Aufenthalten in der ganzen Welt ließ sich die Familie 1950 schließlich in Paris nieder.

Nach bestandenem Abitur und nach der Scheidung seiner Eltern zog Dassin 1956 wieder in die Vereinigten Staaten, wo er sich in der Universität von Ann Arbor in Michigan einschrieb. Er finanzierte seine Studien durch viele Nebenjobs.

Nach Abschluss der Studien zog Dassin 1962 wieder nach Paris, wo er bei Radio RTL arbeitete. Ein Pressesprecher eines Plattenlabels schlug ihm dann vor, eine Single aufzunehmen. Im März 1965 erschien daraufhin „Je change un peu de vent“.

Anfang der 1970er-Jahre feierte Dassin seine größten Erfolge, z.B. mit „Les Champs-Élysées“ und "Ma Musique”, der französischen Version von Rod Stewarts „Sailing“ sowie mit „L'Ete Indien“. Unter anderem sang er auch die Lieder „Ca va pas changer le monde“ und „La fleur aux dents“.

In Deutschland war er sehr erfolgreich mit seinem Album "Septemberwind", das auch sein weltbekanntes Lied "Les Champs-Élysées" auf Deutsch enthält.

Dassin starb am 20. August 1980 während eines Urlaubs in Tahiti an den Folgen eines Herzinfarkts. Sein Grab liegt auf dem Hollywood Forever Cemetery in Hollywood, Kalifornien.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:00

„Ray Smith“:

Ray Smith (* 25. Juni 1918 in Glendale, Kalifornien; † 4. Dezember 1979) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und –Musiker.

Leben:
Ray Smith wuchs in Glendale, Kalifornien auf. Mit acht Jahren begann er Gitarre zu spielen. Er interessierte sich schon früh für Musik, vor allem für die Hillbilly-Musik, die gerade ihren Aufstieg erlebte. Doch sein Vater versuchte ihn zu einem Jura-Studium zu drängen. Smith wurde, gegen den Willen seines Vaters, Mitglied in einer Rodeoshow, die durch die USA reiste. Bald kam er nach New York City, wo er einen Job bei dem Radiosender WMCA bekam.

Mit zwei Freunden trat er abends in Bars und Lokalen auf. Bei einem dieser Auftritte bekam er die Gelegenheit, einem Angestellten der Columbia Records vorzuspielen. Schon bald nahm das Label Smith unter Vertrag. Neben vielen Auftritten im Staat New York veröffentlichte er zahlreiche Platten, darunter sein bekanntestes Stück Daddy’s Little Girl. Anfang der 1950er Jahre bekam er bei dem Radiosender WCOP in Boston eine eigene Radiosendung. Zudem bestritt er regelmäßig Auftritte in dem WCOP Hayloft Jamboree, einer Country-Show, die live im Radio übertragen wurde. Später veröffentlichte er Platten bei den London Records und den Coral Records und trat in dem landesweit ausgestrahlten Fenrsehsender Dumont Television auf. Doch als der Rockabilly und der Rock’n’Roll Einzug in den Musikmarkt hielten und die Country-Musik buchstäblich über Nacht ihre ganze Popularität verlor, begann auch Smith an Beliebtheit zu verlieren. Lediglich im Hayloft Jamboree trat er noch auf, bis auch diese Sendung eingestellt wurde. Danach zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück.

Ray Smith verstarb am 4. Dezember 1979 im Alter von 61 Jahren.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:07

"Gerhard Wendland":

Gerhard Wendland (* 1. September 1921 in Berlin; † 21. Juni 1996 in München) war ein erfolgreicher deutscher Schlagersänger.

Gerhard Wendland brach ein Jurastudium ab und wandte sich dem Studium des Gesanges an der Musikhochschule Berlins zu. Er hatte beschlossen, Opernsänger zu werden. Der Dirigent und Komponist leichter Musik, Franz Grothe, überredete ihn zu Schlageraufnahmen. Mit 27 Jahren brachte Gerhard Wendland dann seine erste Schallplatte heraus mit dem Titel "Du warst für mich der schönste Traum". 1940 wurde Wendlands Karriere durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen; er wurde einberufen und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Im Jahre 1948 nutzte er seine in der Gefangenschaft geknüpften Kontakte und trat vermehrt in amerikanischen Offiziersclubs als Sänger auf. Bald erhielt er Engagements vom Bayerischen Rundfunk und von Werner Müller mit seinem bekannten RIAS Tanzorchester. Hier arbeitete er oft mit der Sängerin Gitta Lind zusammen.

1951 war sein Schlager "Das machen nur die Beine von Dolores" in allen Radiostationen zu hören. Er war in den 1950er-Jahren einer der meistgefragten Interpreten. Am 18. Januar 1969 trat er noch einmal in der allerersten Ausgabe von Dieter Thomas Hecks ZDF-Hitparade mit dem Titel "Liebst Du mich?" auf, wirkte hier aber zwischen den um Jahrzehnte jüngeren Protagonisten der Schlagerszene dieser Tage bereits wie ein Anachronismus.

Der Tango "Tanze mit mir in den Morgen" erhielt 1961 eine Goldene Schallplatte. Das Lied war insgesamt 46 Wochen in den Hitparaden vermerkt und wurde zum sogenannten Ohrwurm. 1964 erhielt er den Auftrag, das Lied der ARD-Fernsehlotterie aufzunehmen und sang den Song Bald klopft das Glück auch mal an deine Tür in zahlreichen Fernsehsendungen. Mit Beginn der Fußballbundesliga bekannte er sich zu seiner Lieblingsmannschaft Borussia Dortmund und war dort oft Gast auf der Tribüne. Daneben war Gerhard Wendland auch auf der Leinwand zu sehen, wo er manchmal auch sich selbst spielte. Theaterauftritte und häufiger Gast bei Galaveranstaltungen runden sein Künstlerleben ab.

Gerhard Wendland starb am 21. Juni 1996 in seinem Haus bei München. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Riem in München.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:37

„Linda McCartney“:

Linda McCartney, geb. Eastman (* 24. September 1941 in New York, NY, USA; † 17. April 1998 in Tucson, Arizona, USA) war eine US-amerikanische Fotografin, Musikerin und Ehefrau von Ex-Beatle Paul McCartney.

Leben:
Linda Eastman wuchs in einer wohlhabenden New Yorker Familie auf. Ihr Vater, Lee Eastman, betrieb zusammen mit seinem Bruder eine Anwaltskanzlei. Ihre Kunden kamen vorwiegend aus der Musikszene und bildenden Künsten. Die Familie mütterlicherseits stammte aus Cleveland und besaß dort mehrere Kaufhäuser.

Nach der High School und dem Tod ihrer Mutter zog Linda Eastman nach Arizona. Dort begann sie ein Studium in Kunst und Geschichte, brach es aber relativ schnell wieder ab. Sie heiratete den Geologen John Melvin See Jr. und brachte 1963 ihre erste Tochter Heather zur Welt. 1965 erfolgte die Scheidung. Durch eine Freundin wurde Eastmans Interesse am Fotografieren geweckt.

Ende 1965 zog Eastman zurück nach New York. Sie nahm eine Stelle als Empfangsdame bei der Zeitung „Town and Country“ an. Da die Zeitschrift einmal die Rolling Stones auf ihrem Cover abgebildet hatte, wurde die Zeitung vom Management der Band zum Presseempfang anlässlich der Vorstellung des neuen Albums eingeladen. Weil Eastman als Empfangsdame u.a. die Aufgabe hatte, alle eingehenden Briefe ohne namentlich aufgeführten Empfänger zu öffnen, fielen ihr die Einladung und der Presseausweis in die Hände. Sie steckte beides ein und nahm diesen Termin wahr. Da kein Hotel die Rolling Stones zu diesem Ereignis beherbergen wollte, hatte die Band ein Schiff gemietet. Das erwies sich allerdings als zu klein, um die Heerscharen an Reportern und Fotografen aufzunehmen. Deswegen entschieden die Verantwortlichen, dass die Fotografen an Land zu bleiben hatten. Eastman schaffte es durch ihre Hartnäckigkeit und die Fürsprache von Mick Jagger, auf das Boot zu kommen. Das sollte ihr Durchbruch als Fotografin werden, ihre Bilder waren schon bald sehr begehrt. Eastman gab ihre Arbeit als Empfangsdame auf und wurde freie Fotografin.

Linda Eastman traf Paul McCartney erstmals am 15. Mai 1967 im Londoner Szene-Club „Bag o’ Nails“. Eastman hielt sich dort mit den Animals auf. Vier Tage später, am 19. Mai 1967, bei einem Pressetermin für das Sgt. Pepper's-Album trafen die beiden sich zum zweiten Mal. McCartney und Eastman heirateten am 12. März 1969 in London. Sie haben drei gemeinsame Kinder, Mary (* 1969), Stella (* 1971) und James (* 1977). Heather - aus Lindas erster Ehe - wurde von Paul McCartney adoptiert.

Linda McCartney schränkte das Fotografieren ein und begann sich mehr mit der Musik zu beschäftigen. Zusammen mit Paul McCartney gründete sie 1971 die Band Wings, in der sie Keyboard spielte und auch sang. Linda McCartneys einziges Soloalbum Wide Prairie wurde postum im November 1998 veröffentlicht.

Durch ein Schlüsselerlebnis wurden Linda und Paul McCartney Vegetarier: Eigenen Berichten zufolge soll es so gewesen sein, dass sie auf ihrer Farm in Schottland gerade Lammfleisch verzehrten, während sich ein kleines Lamm ins Haus verirrte. „Iss niemals etwas, das ein Gesicht hat!“ wurde zum Slogan der McCartneys. Linda McCartney brachte mehrere Bücher zum Kochen vegetarischer Gerichte heraus. Sie gründete ein Unternehmen für vegetarische Fertigprodukte und setzte sich vehement für den Tierschutz ein.

Die Macher der Fernsehserie „Die Simpsons“ widmeten ihr eine Episode. Linda Eastman McCartney starb am 17. April 1998 an Brustkrebs.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:38

"Jocco Abendroth":

Jocco Abendroth ( * 28. August 1953; † 15. Juni 2007 in Frankfurt am Main, eigentlich Jürgen Peter Abendroth) war ein deutscher Sänger, Gitarrist und Komponist.

Seine Musik erinnert oft an die amerikanischer Musiker wie beispielsweise John Mellencamp, Bruce Springsteen, Southside Johnny. Sein wohl größter kommerzieller Erfolg war „Herzen müssen brennen“ aus dem Jahr 1987. Laut Robert Lyng (Soundcheck 2/87) zeichnete sich Abendroths Musik damals aus durch „Piano, Power-Accordeon und einen in Deutschland unvergleichbaren „laidback backbeat“ (die 2 und 4 betont). Aber so lässig gespielt, dass der Charakter absolut amerikanisch ist“.

Abendroths Stimme hatte einen unüberhörbar norddeutschen Klang. Zusammen mit der musikalischen Mischung und den manchmal träumerischen Fernwehtexten ergaben sich Parallelen zu den späteren Platten von Achim Reichel.

Jocco Abendroth erlag im Juni 2007 im Bürgerhospital in Frankfurt am Main einem Krebsleiden.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:39

„Phyllis Nelson“:

Phyllis Nelson (* 3. Oktober 1950 in Indiana; † 12. Januar 1998 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Sängerin.

Ihr selbstgeschriebenes Stück "Move Closer" war 1985 ein großer Erfolg in Großbritannien auf Platz 1, "I Like You" erreichte im gleichen Jahr Platz 1 in den USA. Sie starb an Lungenkrebs.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:42

"Wolle Kriwanek":

Wolle Kriwanek (eigentlich Wolfgang Kriwanek, * 29. Dezember 1949 in Stuttgart-Stammheim; † 20. April 2003 in Backnang) war ein deutscher Musiker, der als Sänger von Blues und Rockmusik mit schwäbischen Texten bekannt wurde.

Kriwanek verband als einer der ersten Musiker Deutschlands Blues und Rockmusik mit Dialekt im allgemeinen und dem Schwäbischen im Besonderen. Als sein Erweckungserlebnis gilt ein Mitte der 1960er Jahre im Fernsehen übertragenes Konzert von Mahalia Jackson, das er später im Lied Sing Hallelujah beschrieb. Ein Vollbart und die Lockenmähne im Afro-Look trugen zu seinem Spitznamen Wolle bei.

Die ersten Versuche Ende der 1960er Jahre, mit schwäbischen Texten den Blues zu singen, wurden beim Stuttgarter Radiosender SDR weitgehend ignoriert.

Kriwaneks erster Erfolg war sein Sieg beim Schlagerwettbewerb auf dem Backnanger Straßenfest im Jahr 1971. Zehn Jahre später etwa trat er zusammen mit den Schulz Bros. wieder in Backnang auf. Zudem war er lange Jahre Juror beim Nachwuchsfestival des Straßenfestes.

Im Jahre 1975 ebnete sowohl sein Sieg beim SDR-Wettbewerb "Bester Liedermacher von Baden-Württemberg" als auch der Erfolg von Udo Lindenberg dem Schwaben den Weg in die Massenmedien, etwa zu einem Auftritt bei der ZDF-Drehscheibe mit Lila Tilla, allerdings Hochdeutsch gesungen. Das von einem Ragtime-Klavier unterlegte Spottlied über die farblichen Vorlieben einer Dame findet sich auf dem Sampler Deutsche Schlager 1973 - 1976.

Kriwanek verband in seinem Bad'Wanna Blues, in dem schlicht das traditionelle Wannenbad am Samstagabend (vor der ARD Sportschau) beschrieben wird, die englische und schwäbische Sprache auf doppeldeutige Weise ("Dann feel I me so wohl, vom Kopf bis runter zur soul"), wie später noch z.B. in Reggae Di uff?.

Kriwaneks Karriere war seit 1975 geprägt von der Zusammenarbeit mit Paul Vincent Gunia, der fast alle Lieder zusammen mit Wolle Kriwanek schrieb und dessen schwäbischen Gesang mit der Slide-Guitar unterstützte. Ende der 1970er bis Anfang der 1980er brachten die beiden mehrere LPs heraus, meist als "Wolle Kriwanek & Schulz Bros.".

In dieser Zeit entstand auch das Lied Stroßaboh, eine musikalische Hetzjagd nach der letzten Straßenbahn der Linie 5, die an diesem Abend jedoch ohne den Sänger abfährt. Dieses Lied wurde auch in einer englischen Version aufgenommen und belegte in der Verkaufshitparade des Vereinigten Königreiches den 10. Platz.

Einen ironischen Kommentar auf den damaligen Weltraum-Boom (Erich von Däniken, "Unheimliche Begegnung der dritten Art") sowie das Selbstverständnis der Schwaben erhielt 1977 das Lied UFO, bei dem ein Wanderer von einer Fliegenden Untertasse besucht wird. Der Versuch, den Touristen aus dem Weltall artig auf Hochdeutsch Auskunft zu erteilen, scheitert an deren Aufforderung "Mensch, Kerle, schwätz Schwäbisch, wie mir au!".

In den drei winterlichen Liedern Draußa em Wald, Es schneielet und En meiner Stuaba entwickelt Kriwanek kleine Volkslieder weiter zum "guten alten schwäbischen Blues" oder gar zum "Rrrrock! ... Let's fetz!".

Selbst die Auszählreime von Kindern dienten als Ausgangspunkt für philosophische Betrachtungen über das Leben des "kleinen Ralf, der Hänsle heißt", der in Enne Denne Dubbe Denne durch willkürliche Entscheidungen Dritter gebeutelt wird und am Ende gar von Petrus am Himmelstor per Kinderreim ausgezählt wird.

Kriwanek sang über die Lebenswelt einfacher Menschen und beschrieb dabei ironisch die Träume von Kleinbürgern, so etwa dem Büroangestellten, der im Monumental-Epos Babylon untermalt von trompetenden Kriegselefanten von einem Leben als Pharao samt grenzenlosem Reichtum und Macht phantasiert, also von "Frauen, a Geld, Soldaten, a Grundstück ond a Haus". In Easy Rider verzählt sich der Bankangestellte beim Träumen von der Harley-Davidson, während sich der arrogante Fahrer eines Mercedes 500SE im so genannten "PS-Walzer" I fahr Daimler als Chauffeur in Uniform entpuppt. Sehr beliebt beim Publikum, wenn auch nicht ganz jugendfrei, war seine Ode an die "Herbertstross", in der er sich als Lokalpatriot äussert: "A heisse Frau will mit mir uffs Zemmer nuff, i spar mei Geld und gang in Stuagert in der Puff."

Anfang der 1980er war Wolle Kriwanek in Südwest 3 ein häufiger Gast, u.a. bei einem Auftritt zusammen mit Caterina Valente. Mitte der 1980er kehrte Wolle Kriwanek in seinen ursprünglichen Beruf als Lehrer zurück, mit neuem Wohnsitz in Backnang.

Sein letztes Werk war das Lied zur innerdeutschen Bewerbung von Stuttgart für die Olympischen Spiele 2012.

Die Ursache für seinen plötzlichen Tod war der Bruch einer Schlagader, der auf eine angeborene Herz-Gefäßschwäche zurückging, die Zeit seines Lebens unentdeckt gewesen war.

Kriwanek war verheiratet und hatte einen Sohn.

Quelle: Wikipedia (gekürzt)
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01.04.2009, 22:43

„Horst Jankowski“:

Horst Jankowski (* 30. Januar 1936 in Berlin; † 29. Juni 1998 in Radolfzell) war ein deutscher Jazzpianist und Bandleader.

Jankowski studierte 1949 bis 1953 am Berliner Konservatorium (Bass, Klavier, Trompete) und war 1953/4 bei Kurt Hohenberger. Er war von 1954 bis 1955 Pianist von Caterina Valente und gehörte als Pianist von 1955 bis 1960 zum Südfunktanzorchester von Erwin Lehn. 1957 war er mit Tony Scott auf Jugoslawien-Tournee und 1958 mit Benny Goodman auf der Brüsseler Weltausstellung. Außerdem hatte er eigene Combos (u.a. mit Peter Witte, Charly Antolini). Er komponierte die berühmte Schwarzwaldfahrt (A Walk in the Black Forest, 1965). 1968 dirigierte er am Eurovision Song Contest in der Londoner Royal Albert Hall den von ihm mit Carl J. Schäuble geschriebenen und von Wencke Myhre interpretierten deutschen Beitrag Ein Hoch der Liebe. Von 1975 bis 1994 war er Chefdirigent des Berliner RIAS Tanzorchesters und hat auch Film- und Titelmusiken komponiert - so beispielsweise die Filmmusik zu Oh, Jonathan - oh, Jonathan (BRD, 1973) und die Titelmusik zur Deutschlandfunk-Sendung Klassik Pop Et Cetera. Sein Name bleibt eng verbunden mit der RIAS-Parade und den TV-Sendungen Zu Gast bei Horst Jankowski, Swing & Talk, Musik liegt in der Luft und Melodien für Millionen. 1997 leitete er in der Semperoper in Dresden das Gedenkkonzert für Eugen Cicero.

Er nahm auch u.a. mit Johnny Hodges, Rolf Kühn, John Graas auf.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 22:44

Esbjörn Svensson

Esbjörn Svensson (* 16. April 1964 in Västerås, Schweden; † 14. Juni 2008 in Stockholm) war der Pianist und Komponist der schwedischen Jazzband Esbjörn Svensson Trio (auch E.S.T. oder e.s.t.). Mit seinen Anleihen beim Sound der Pop- und Rockmusik erschloss er dem Jazz neue Hörer.

Esbjörn Svensson war der Sohn einer klassischen Pianistin und eines jazzbegeisterten Vaters. Auf dem Klavier war er zunächst Autodidakt und erhielt erst im Alter von 16 Jahren Klavierunterricht. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, kam er früh mit klassischer Musik und Jazz in Berührung, fühlte sich jedoch zunächst von der Klassik angesprochen. In seiner Jugendzeit entwickelte sich zusätzlich ein reges Interesse für Rock ’n’ Roll, über den er wieder zur Klassik kam und schließlich zum Jazz fand. Bereits zu Schulzeiten gründete er seine ersten Bands. Im Alter von 16 Jahren kam er auf ein Musikgymnasium. Später studierte er vier Jahre an der Universität Stockholm.

1990 gründete er sein eigenes Trio, dem unter anderem sein Jugendfreund, der Schlagzeuger Magnus Oeström, angehörte. Zuvor waren beide in der Mitte der Achtziger als Sidemen in der schwedischen und dänischen Jazzszene in Erscheinung getreten. 1993 stieß der Bassist Dan Berglund (* 1963) zu den beiden Musikern, und das Esbjörn Svensson Trio wurde gegründet. Ebenfalls 1993 erschien ihr erstes Album When Everyone Has Gone. Mitte der neunziger Jahre hatte sich das Trio in der nordischen Jazzszene etabliert, und Svensson wurde 1995 und 1996 in Schweden zum Jazzmusiker des Jahres gewählt. Da sein Stockholmer Label keine Auslandskontakte zur Jazzwelt hatte, nahm 1994 Svensson die Gelegenheit einer Aufnahme mit dem Posaunisten Nils Landgren wahr, um mit dessen Manager Siegfried Loch vom deutschen Jazz-Label ACT über eine Zusammenarbeit zu reden. Svensson bestand auf einer beiderseitigen Kooperation der Labels und es dauerte fünf Jahre bis der Vertrag zustande kam. Mit der CD From Gagarin's Point of View (1999), die international von ACT vertrieben wurde, gelang E.S.T. auch der internationale Durchbruch.

Mit ihren Alben Good Morning Susie Soho und Strange Place for Snow machten sie insbesondere auch das amerikanische Publikum auf das Trio aufmerksam, und es folgte 2002 eine neunmonatige Tour durch Europa, die USA und Japan. Die seitdem veröffentlichten Alben Seven Days of Falling, Viaticum und Tuesday Wonderland wurden sowohl von Kritikern als auch Fans sehr positiv aufgenommen und brachten diverse Auszeichnungen sowie sehr gute Platzierungen in den Jazz- und Popcharts. Als erste europäische Jazz-Band überhaupt erschien E.S.T. auf dem Titelbild des angesehenen US-amerikanischen Jazz-Magazins Down Beat (Mai 2006).

Nach diesem Erfolg arbeitete das Trio kontinuierlich am Konzept der Integration von Klangerweiterungen (elektronischen sowie mechanischen) in einem Jazz-Trio-Kontext. Das letzte Album e.s.t. live in Hamburg erschien im November 2007 und stellt einen Konzertmitschnitt eines Auftritts im Herbst 2006 in Hamburg im Rahmen der „Tuesday Wonderland“-Tour dar.

Svensson hat weiterhin Alben mit Nils Landgren und mit Viktoria Tolstoy eingespielt.

Am 14. Juni 2008 verunglückte Svensson tödlich beim Tauchen im Stockholmer Schärenhof. Da er mit schweren Verletzungen aufgefunden wurde, ermittelt die schwedische Polizei die Unfallumstände. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne.

Quelle: Wikipedia
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