01.08.2010, 08:27 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Umfrage

73%

Freddy Krueger (Nightmare on Elm Street)

27%

Jason ( Freitag der 13.)

Insgesamt 15 Stimmen
Neue Benutzer

Hotsteppa (Gestern, 22:49)

Leonehaare (Gestern, 18:51)

Coshida (Gestern, 17:56)

camilla (30.07.2010, 17:14)

Kayah (30.07.2010, 16:34)

Statistik

865 Mitglieder - 1 818 Themen - 9 421 Beiträge (durchschnittlich 9,02 Beiträge/Tag)
Unser neuestes Mitglied heißt: Hotsteppa.

Das Forum ist erfolgreich auf den neuen Server umgezogen. Sollte euch noch irgendwas auffallen bitte melden. Weiter gehts :) Euer Musik-Forum - Team

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

76

01.04.2009, 14:55

"Mark St. John":

Mark St. John (* 7. Februar 1956 in Anaheim, Kalifornien als Mark Norton; † 5. April 2007) war ein US-amerikanischer Rockmusiker und zeitweise Gitarrist der Gruppe KISS.

St. John ersetzte im April 1984 Vinnie Vincent, jedoch wurde nur ein Album mit ihm aufgenommen und veröffentlicht, denn er musste wegen seiner Erkrankung an Morbus Reiter im November 1984 die Band wieder verlassen: durch die Krankheit hatte St. John kein Gefühl mehr in seinen Fingern.

Nach KISS gründete er die Band White Tiger, mit der er 1986 ein Album veröffentlichte.

St. John ist auf Teilen des Albums Animalize zu hören und ist im Musikvideo des Songs Heavens on Fire zu sehen.

Mark St. John verstarb im Alter von 51 Jahren am 5. April 2007 an einer Gehirnblutung.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

77

01.04.2009, 14:56

Bob "The Bear" Hite

Bob "The Bear" Hite (* 26. Februar 1945 in Torrance, Los Angeles, Kalifornien, † 5. April 1981 in Venice, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Sänger und Gründungsmitglied von Canned Heat.

Bob Hite wurde die Liebe zu der Musik in die Wiege gelegt. Seine Mutter war Sängerin und sein Vater spielte in einer Band in Pennsylvania. Im Alter von neun fing er an, jede Schallplatten aus Jukeboxen zu sammeln, das er bekommen konnte. Aufgrund dieser Sammelleidenschaft eröffnete er später einen eigenen Plattenladen und brachte das Sammler-Journal Rhythm&Blues Collector heraus. Seine Sammlung erreichte 1973 einen Bestand von über 70.000 Schallplatten.

Im Zuge des Folk-Revival Anfang der 60er entdeckte er den Bluessänger Driftin' Slim wieder und verhalf ihm Mitte der 60er zu einem Comeback.

1966 gründete er mit Alan Wilson, den er über John Fahey kennen lernte, die Band Canned Heat. Hite kam auf den Namen, da eine seiner Schallplatten aus dem Jahr 1928 von Tommy Johnson einen gleichnamigen Bluessong erhielt. Bei Canned Heat übernahm er den ersten Gesang und die Mundharmonika.

Mit Canned Heat feierte Hite seine größten Erfolge und nahm 1967 beim Monterey Pop Festival teil und 1969 beim Woodstock-Festival.

Neben seiner Rolle als Musiker (co-)produzierte Hite auch Alben von Canned Heat und anderen Sängern. Über seine Sammlerleidenschaft traf er 1969 Albert Collins und verhalf ihm, seine Karriere aufzuwerten. Collins widmete ihm daraufhin die Single Love Can Be Found Anywhere, dessen Namen aus dem von Hite geschriebenen Song Fried Hockey Boogie stammt.

1970 war er Co-Produzent von dem Album Slim's Got His Thing Going On von Sunnyland Slim, an dem er neben Alan Wilson auch musikalisch mitwirkte. Als Gage erhielt er ein Piano, welches bei dem Song Turpentine Moan auf dem Album Boogie With Canned Heat zu hören ist.

Im selben Jahr produzierte er zusammen mit Skip Taylor das Album Hook 'n' Heat von John Lee Hooker, bei dem Canned Heat musikalisch mitwirkte.

Daneben wirkte und produzierte er mit Musikern wie Little Richard, Clarence Gatemouth Brown, Memphis Slim und Ronnie Barron.

Am 5. April 1981 starb der übergewichtige Hite nach einem Konzert im Palomino Club, Los Angeles, an einem Herzanfall, der durch Alkohol- und Drogenmissbrauch verursacht wurde.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

78

01.04.2009, 14:56

„Perry Como“:

Pierino Ronald „Perry“ Como (* 18. Mai 1912 in Canonsburg, Pennsylvania; † 12. Mai 2001 in Jupiter, Florida), war einer der berühmtesten US-amerikanischen Popsänger in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sein 1943 mit der Schallplattenfirma RCA abgeschlossener Exklusiv-Vertrag dauerte rund 50 Jahren an und machte ihn einzigartig in der Musikbranche.

Karriere:
Perry Como wurde in Canonsburg im US-Staat Pennsylvania geboren. Nach seinem High School Abschluss eröffnete er in seiner Heimatstadt einen Frisiersalon. Im Jahr 1933 trat er der Band von Freddy Carlone in Ohio bei, drei jahre später wechselte er zum Ted Weems Orchester und hatte erste Schallplattenaufnahmen. Seine erste Schallplatte hieß "You Can't Pull the Wool Over My Eyes" und erschien bei der Firma Decca.

1942 löste Weems sein Orchester auf und Como wechselte zu CBS, wo er für wenige Jahre ohne nennenswerten Erfolg sang. Als er überlegte, seine Karriere als Sänger aufzugeben, engagierten ihn zwei NBC-Produzenten für die Show "Supper Club", anschließend folgten erfolgreiche Theater- und Nachtclub-Auftritte.

1945 begann der erfolgreiche Teil seiner Karriere als Sänger mit der Pop-Ballade "Till the End of Time". Perry Como war der erste Sänger mit zehn Schallplatten, die jeweils mehr als eine Million mal verkauft wurden.

Er starb am 12. Mai 2001 auf seinem Anwesen in Jupiter, Florida sechs Tage vor seinem 89. Geburtstag.

Quelle:
Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

79

01.04.2009, 14:57

“Ilse Werner”:

Ilse Werner (bürgerlicher Name: Ilse Charlotte Still) (* 11. Juli 1921 in Batavia, Niederländisch-Indien / heute: Jakarta, Indonesien; † 8. August 2005 in Lübeck) war eine Schauspielerin und Sängerin, die ihre größten Erfolge mit Filmen während des Dritten Reiches hatte.

Leben:
Ilse Werner erblickte als Ilse Charlotte Still auf Java im damaligen Niederländisch-Indien das Licht der Welt. Ihr Vater war ein holländischer Plantagenbesitzer und begüterter Exportkaufmann, was Ilse Werner eine sorgenfreie Kindheit ermöglichte. Die Mutter Lilli (geb. Werner) war eine Deutsche. Die Familie zog 1931 nach dem wirtschaftlichen Verlust der Plantage relativ verarmt nach Frankfurt am Main; 1934 wurde Wien ihre nächste Station. Nach dem Ende der Schulzeit besuchte Ilse dort das Max-Reinhardt-Seminar und ließ sich zur Schauspielerin ausbilden.

1937 debütierte sie im Wiener Theater in der Josefstadt im Stück „Glück“ und erhielt im Film „Die unruhigen Mädchen“ (1938 ) ihre erste Filmrolle. Die UFA wurde auf das junge Gesicht aufmerksam und nahm sie in Berlin unter Vertrag. Der Film „Wunschkonzert“ (1940) machte Ilse Werner endgültig zum Nachwuchsstar.

Filme ließen zu jener Zeit in Deutschland Schrecken und Nöte des Krieges wenigstens zeitweilig vergessen. Beeindruckend gespielte Charaktere verhalfen daher der Darstellerin zu großer Popularität. Ilse Werner gewann viele Sympathien der Kinofreunde mit ihren Rollen im Jenny-Lind-Epos „Die schwedische Nachtigall“ (1941), in Helmut Käutners „Wir machen Musik“ (1942) und in der Lügenbaron-Geschichte „Münchhausen“ (1943). Ihre sicherlich schönste und darstellerisch anspruchsvollste Rolle erhielt sie in Helmut Käutners Hamburg-Hommage „Große Freiheit Nr. 7“ (1944). Während des Krieges moderierte sie für den Fernsehsender Paul Nipkow die ein- bis zweimal wöchentlich live aus dem Kuppelsaal des Berliner Reichssportfeldes übertragene populäre Fernsehshow "Wir senden Frohsinn - wir spenden Freude".

Ihre Mitwirkung in den Filmen des NS-Regimes, bei der Hörfunk-Durchhalte-Sendung "Wunschkonzert" des "Reichssenders Berlin" und bei der Truppenbetreuung an der "Heimatfront" führte nach dem Krieg vorübergehend zu einem Berufsverbot für die damals politisch weitgehend naive Künstlerin. Doch als Synchronsprecherin hatte Ilse Werner etwa vier Jahre lang einen zusätzlichen Broterwerb. Sie lieh unter anderem Olivia de Havilland in „Robin Hood – König der Vagabunden“, Paulette Goddard in „Piraten im Karibischen Meer“ und Maureen O’Hara in „Der Seeräuber“ die deutschsprachige Stimme.

Danach konnte sie ihre Filmtätigkeit wieder aufnehmen. Ihr erster, von Georg Wilhelm Pabst inszenierter Nachkriegsfilm "Geheimnisvolle Tiefe" (1948 ) erwies sich jedoch sowohl in künstlerischer als auch kommerzieller Hinsicht als Reinfall. Auch mit den folgenden Filmen konnte Ilse Werner an ihre alten Erfolge nicht mehr anknüpfen, da der von ihr verkörperte Frauentyp mittlerweile aus der Mode gekommen war. "Die Herrin vom Sölderhof" (1955) war ihr letzter Kinofilm. Nach diversen Rollen in Fernseh-Filmen und -Serien trat sie 1990 für "Die Hallo-Sisters" neben Harald Juhnke und Gisela May noch einmal vor die Filmkamera - es fand sich aber kein Filmverleih, der Streifen wurde dann nur im Fernsehen gezeigt.

Der Komponist Werner Bochmann erkannte eine andere künstlerische Ader von Ilse Werner: ihr Pfeiftalent. So betätigte sie sich schon zu Anfang der Vierziger Jahre als Schlagerinterpretin und Kunstpfeiferin. „Die kleine Stadt will schlafen geh'n“, „Wir machen Musik“, „Mein Herz hat heut' Premiere“ oder auch der ihr 1960 ein Comeback verschaffende Hit Baciare waren mit ihrem Namen verbunden. Als Ilse Werner den Titel „Sleigh Ride“ (Schlittenfahrt) von Leroy Anderson einspielen wollte, schrieb ihr der Komponist Martin Böttcher innerhalb von 56 Stunden das komplette Arrangement nach Anhören einer alten Schellackplatte, weil es zu der Zeit keine Noten des Titels gab.

Ilse Werner spielte in den Jahren danach vorwiegend Theaterstücke, tingelte mit Show- und Lieder-Programmen durch die Provinz und trat immer wieder im Fernsehen in verschiedenen Show-Formaten oder in TV-Serien auf.

In einer Aufnahme von „Ohne Dich“ der Band Die Ärzte pfiff sie ein Solo. 2004 nahm sie gemeinsam mit dem Lisa Bassenge Trio eine neue Version von „Wir machen Musik“ auf. Außerdem war sie im Intro des Scorpions-Songs „Wind of Change“ zu hören.

Ihre letzten Jahre verbrachte Ilse Werner zurückgezogen und verarmt, von prominenten Freunden wie Karl Dall und Wolfgang Völz unterstützt, in einem Lübecker Seniorenheim. Sie starb am 8. August 2005 im Alter von 84 Jahren an einer Lungenentzündung. Auf eigenen Wunsch hin wurde der ehemalige Ufa-Star in Potsdam-Babelsberg bestattet; die Beisetzung fand am 24. August 2005 auf dem Babelsberger Friedhof statt. Ihren Nachlass hatte Ilse Werner bereits im Dezember 2004 dem Filmmuseum Potsdam vermacht.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

80

01.04.2009, 14:58

“Burl Ives”:

Burl Icle Ivanhoe Ives (* 14. Juni 1909 in Hunt, Illinois; † 14. April 1995 in Anacortes, Washington) war ein US-amerikanischer Folk-Sänger, Autor und Schauspieler.

Leben:
In den 1930ern begann Ives, als Musiker durch die Lande zu ziehen. In den 1940ern hatte er eine populäre Radiosendung. 1948 veröffentlichte er sein erstes Buch The Wayfaring Stranger.

1946 spielte Ives den singenden Cowboy im Film Smoky, König der Prärie. Zu den vielen weiteren Filmen, in denen er mitspielte, zählen Jenseits von Eden (1955), Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958 ), Weites Land (1958 ), wofür er einen Oscar als bester männlicher Nebendarsteller gewann, sowie Unser Mann in Havanna (1959) nach dem Roman von Graham Greene.

In den 1940ern hatte er mit einigen alten Folksongs Erfolg, darunter "Lavender Blue“ (sein erster Hit, ein Folksong aus dem 17. Jahrhundert), „Foggy Foggy Dew“ (ein irisches Volkslied), Blue Tail Fly“ (ein Lied aus dem Bürgerkrieg) und „Big Rock Candy Mountain“ (ein alter Hobo-Song).

In den 1950ern kooperierte Ives mit dem Komitee für unamerikanische Aktivitäten und denunzierte Pete Seeger und andere als mögliche Kommunisten.

In den 1960ern begann Ives, Country-Titel zu singen. 1962 hatte er drei größere Hits mit „A Little Bitty Tear“, „Call Me Mr In-Between“ und "Funny Way of Laughing“. Er machte bei mehreren Fernsehproduktionen mit, u. a. als Erzähler bei dem Puppentrickfilm Rudolf Rotnase (1964), bei Pinocchio (1968 ) und Roots (1977). In Rudolf Rotnase sang er auch sein erfolgreichstes Stück „Holly Jolly Christmas“.

Burl Ives starb im Alter von 85 Jahren an Krebs.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

81

01.04.2009, 17:19

"Steve Marriott":

Stephen Peter Marriott (* 30. Januar 1947 in Bow, London; † 20. April 1991 in Essex, England), bekannter als Steve Marriott, war ein britischer Rockmusiker. Er war Sänger und Gitarrist der britischen Beat-Band Small Faces (1965-1969) und von Humble Pie (1969-1975).

Nach dem Ende von Humble Pie begann Marriott eine Solokarriere. Er begleitete auch Aufnahmen von Johnny Hallyday und Johnny Thunders, dem Gitarristen der New York Dolls.

Marriott starb im Alter von 44 Jahren bei einem selbstverschuldeten Brand (er vergaß, seine Zigarette zu löschen) in seinem Landhaus in Essex.

Unter dem Titel "All Too Beautiful" erschien im Jahr 2004 eine Biographie über Marriott. Die Autoren sind Paolo Hewitt und John Hellier.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

82

01.04.2009, 17:19

„Bobby Helms“:

Bobby Helms (* 15. August 1933 als Bobby Lee Helms in Bloomington, Indiana ; † 19. Juni 1997) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, der 1957 durch den Hit Fraulein bekannt wurde.

Biographie:
Bobby Helms trat als Kind gemeinsam mit seinem Bruder Freddy als The Helms Brothers auf. Das Duo hatte über einen Zeitraum von sechs Jahren zahlreiche Auftritte in lokalen Radio- und Fernsehshows. Danach machte Bobby alleine weiter. Ernest Tubb holte ihn Mitte der 1950er Jahre nach Nashville und vermittelte einen Schallplattenvertrag mit Decca.

Anfang 1957 erschien seine erste Single, Fraulein. Der Song brauchte einige Monate, um in die Charts einzudringen, bewegte sich dann bis auf Platz Eins und hielt die Spitzenposition volle elf Wochen. Außerdem konnte er sich in der Pop-Hitparaden platzieren. Seine nächste Single, My Special Angel, erreichte erneut Platz Eins der Country-Charts und wurde zum Top-10-Pop-Hit. Auch die dritte Veröffentlichung des Jahres 1957, das Weihnachtslied Jingle Bell Rock, wurde zu einem Hit. Der Song wurde in den folgenden Jahren mehrfach in der Weihnachtszeit wiederentdeckt und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Klassiker. Auch wenn er nicht in der legendären Grand Ole Opry auftreten konnte, schaffte er es in die Town Hall Party, ebenfalls eine bekannte Radioshow der 1950er Jahre. Ende des Jahrzehntes entwickelte sich seine Musik Richtung Rockabilly, was gut an dem Stück Long Gone Daddy zu hören ist.

1958 gelangen ihm mit Just a Little Lonesome und Jacqueline noch einmal Top-10-Hits. Danach war seine Erfolgssträhne vorbei. Auch ein Wechsel zum Label Kapp Records 1965 brachte keine Wende.

(Quelle: Wikipedia)
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

83

01.04.2009, 17:29

"Conway Twitty":

Conway Twitty (bürgerlich Harold Jenkins, * 1. September 1933, † 5. Juni 1993) war US-amerikanischer Rock'n'Roll- und Countrysänger.

Twitty wurde 1933 in der Kleinstadt Friars Point, Mississippi geboren. Seine Familie zog nach Helena, Arkansas, als er zehn Jahre alt war. Dort stellte er seine erste Band, die Phillips County Ramblers zusammen. Zwei Jahre später hatte er jeden Samstagmorgen seine eigene Show im lokalen Radio. Während seiner Zeit in Arkansas spielte er auch häufig Baseball und bekam nach seiner High School-Zeit ein Angebot der Philadelphia Phillies, das er aber ausschlug. Stattdessen ging er zur US-Armee.

Nach seiner Entlassung vom Militär konzentrierte sich Twitty auf seine Musikkarriere. Durch Elvis Presleys Mystery Train inspiriert, begann er Rock'n'Roll-Stücke zu schreiben und ging zu Sun Records in Memphis, Tennessee, wo er mit Leuten wie Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Johnny Cash und vielen anderen zusammenarbeitete. 1957 nahm er den Künstlernamen Conway Twitty an, der sich aus den Namen zweier Städte in Arkansas zusammensetzt.

Twitty hatte er seinen ersten Erfolg mit It's Only Make Believe, einer Teenager-Ballade, die er 1958 für MGM aufnahm. Acht Jahre und drei goldene Schallplatten später begann er seine Country-Karriere und Anfang der 70er-Jahre hatte er vier Nummer-1-Hits, darunter Hello Darlin. Seine charakteristische Stimme machte ihn besonders bei der weiblichen Hörerschaft beliebt.

1971 hatte Twitty seinen ersten Hit im Duett mit Loretta Lynn, After The Fire Is Gone. Es folgten noch im gleichen Jahr Lead Me On, zwei Jahre später Louisiana Woman, Mississippi Man und 1974 As Soon As I Hang Up the Phone. Zusammen gewannen sie von 1972 bis 1975 viermal hintereinander den CMA Award in der Kategorie Duo, ein Preis, der ihm in seiner Solokarriere versagt blieb.

Doch konnte er 1981, am Ende seiner Vertragszeit mit MCA, auf 32 Nummer-1-Hits und weitere 15 Hitparadennotierungen unter den ersten 5 zurückblicken.

Twitty starb 1993 im Alter von 59 Jahren an einem Unterleibsaneurysma. Kurz vor seinem Tod hatte er ein neues Album, Final Touches, aufgenommen. 1999 wurde Twitty postum in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. 2008 wurde er von Acadamy of Country Music mit dem Cliffie Stone Pioneer Award ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

84

01.04.2009, 17:30

“Roy Black”:

Roy Black (* 25. Januar 1943 in Bobingen-Straßberg bei Augsburg; † 9. Oktober 1991 in Heldenstein bei Mühldorf am Inn; bürgerlich Gerhard Höllerich) war ein deutscher Schlagersänger und Darsteller in mehreren deutschen Musikfilmen sowie Fernsehserien.

Leben:
Gerhard Höllerich wurde als ältester Sohn des Kaufmanns Georg Höllerich († 1990) und seiner Frau Elisabeth geboren. Er besuchte in seinem Geburtsort die Volksschule und später das Holbein-Gymnasium Augsburg.

Erste Erfolge:
Erstmals öffentlich sang Roy Black im Fasching 1963 in der Band The Honky Tonks, die in der Augsburger Kneipe Charlys Affenstall auftraten. Am 14. September 1963 gründete er mit den Musikern Günter Ortmann, Dieter Schwedes, Peter Schwedes, Helmut Exenberger und Dieter Sirch die Rock-’n’-Roll-Band Roy Black and his Cannons. Sein Pseudonym „Roy Black“ verweist zum einen auf sein schwarzes Haar, welches ihm den Spitznamen „Blacky“ eintrug, und zum anderen auf sein Idol, den amerikanischen Sänger Roy Orbison, dem er den Vornamen entlieh. „Roy Black and his Cannons“ hatten ihren ersten offiziellen Auftritt, laut der Roy-Black-Chronik, am 6. Dezember 1963 im Augsburger Tanz-Club Femina, was eine abgebildete Anzeige aus der Augsburger Allgemeinen belegt. Sie spielten aber auch als Cover-Band mit Liedern von Presley bis zu den Beatles in den drei großen US-Kasernen von Augsburg. Am 16. Juni 1964 gewannen Roy Black and his Cannons einen Talentwettbewerb bei einem Schülerball im Augsburger Moritzsaal. Dadurch wurde der Musikproduzent Hans Bertram von Polydor auf die Band und vor allem ihren Sänger aufmerksam und verschaffte ihr einen Plattenvertrag. Roy Black brach sein Studium der Betriebswirtschaft in München ab, um sich auf die Musik zu konzentrieren. Die beiden ersten Singles von Roy Black and his Cannons (aufgenommen im Sommer 1964) hießen Sweet Baby mein und Darling my Love. Erstere wurde ein kleiner Achtungs-Erfolg, nicht zuletzt durch den Einsatz eines Augsburger Automatenaufstellers, der für kurze Zeit Roy Blacks Tourmanager wurde. Die zweite Single war kein Erfolg. Die dritte Single Du bist nicht allein, die Black ohne The Cannons sang, war kommerziell erfolgreicher. Diese Soloaufnahme erreichte im Winter 1965 die Top Ten der deutschen Hitparaden. Hinter den Rolling Stones mit Satisfaction, den Byrds mit Mr. Tambourine Man und den Rainbows mit Balla Balla kam sie bis auf Platz vier. Der Autor Arno Löb ist der Meinung, dass besonders Elisabeth Bertram, die Ehefrau des Produzenten, die bei Radio Luxemburg großen Einfluss auf das Programm hatte und die Platten ihres Mannes einsetzen ließ, die Karriere von Roy Black beeinflusst hat.

Der Durchbruch:
Mit dem Lied Ganz in Weiß nach dem Text von Kurt Hertha und der Musik von Rolf Arland wurde Black im Frühjahr 1966 schließlich zum Schlager-Star in Deutschland. Rund 2,5 Millionen Singles wurden verkauft. 1967 wirkte Roy Black erstmals in einem Musikfilm mit: Das Paradies der flotten Sünder, produziert von Carl Spiehs mit Hans-Jürgen Bäumler, Willy Millowitsch, Ralf Wolter und Lou van Burg. Der Film lief im Frühjahr 1968 in den Kinos an. Seine erste Hauptrolle erhielt Black in Immer Ärger mit den Paukern, der im Herbst 1968 auf die Leinwand kam. Black zur Seite stand Uschi Glas. Auch in Hilfe, ich liebe Zwillinge, Hochwürden drückt ein Auge zu, Wer zuletzt lacht, lacht am besten und Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut spielten sie zusammen.

Bis 1969 erreichten alle Singles von Roy Black die Top Ten, darunter waren sechs erste Plätze. Er war regelmäßig in der von Dieter Thomas Heck moderierten ZDF-Hitparade vertreten. Im Januar 1969 erreichte Black dort mit Ich denk an dich den 1. Platz. 1970 sang Black das Lied der ARD-Fernsehlotterie Ich hab geträumt, das Glück kam heut zu mir. 1971 wurde ihm die Moderation der Fernsehshow Hätten Sie heute Zeit für mich? angeboten; er lehnte jedoch ab und Michael Schanze übernahm die Moderation. Im Duett mit Anita Hegerland, einer zehnjährigen Norwegerin, hatte Roy Black im Winter 1972 seinen letzten großen Erfolg: Schön ist es auf der Welt zu sein, ein Kinderlied-Schlager, den er auch in dem Musikfilm Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut in den Kinos präsentierte. Der Titel hielt sich 18 Wochen in den deutschen Top Ten. Im selben Jahr erschien zum Film Grün ist die Heide ein Album, das eine Vertonung von Gedichten von Hermann Löns war. Danach hatte Roy Black keinen großen kommerziellen Erfolg mehr.

Im Herbst 1974 trennte er sich von dem Produzentenpaar Hans und Elisabeth Bertram. 1973 verlobte sich Roy Black mit dem Fotomodell Silke Vagts, die auch als Layouterin bei dem Teenie-Magazin „Bravo” arbeitete. Die beiden heirateten am 30. April 1974 in München. Am 1. August 1976 kam Sohn Torsten auf die Welt. Löb schreibt in seinem Buch, Black habe, um Geld zu verdienen, in den 70ern einen Live-Auftritt nach dem anderen absolviert. Er brachte jährlich oft über 250 Auftritte hinter sich. Löb schreibt weiter, das Finanzamt habe versucht, Black per Taschenpfändung zur Zahlung ausstehender Steuern zu veranlassen. Weil auch die Kirche von ihm Kirchensteuer wollte, trat Black aus der Kirche aus. Silke Höllerich bestätigt diese Vorgänge in ihrem Buch. Der Grund für das finanzielle Desaster soll darin gelegen haben, dass Roy Black sein Millionenvermögen unredlichen Beratern anvertraute, die in ihre eigene Tasche wirtschafteten.

Eine Theater-Tournee im Frühjahr 1975 mit dem Stück Warum lügst du, Cherie? von Roy Black wurde zum Misserfolg. Im Sommer 1978 wurde Wolfgang Kaminski neuer Tourmanager. Zuvor war Black von seinem Bruder Walter Höllerich betreut worden. Mit Wolfgang Kaminski ging es wieder aufwärts. Mit ihm startete Roy Black mit Orchester eine Bädertour an Nord- und Ostsee. Nach einem Konzert in der Royal Albert Hall in London und Tourneen durch die DDR hatte Roy Black Mitte der 80er Jahre wieder berufliche Erfolge. Im Sommer 1983 erreichte sein Lied Wilde Kirschen blühen früh wieder vordere Plätze in den Schlager-Hitparaden, jedoch nicht in den Verkaufslisten. Am 26. November 1985 wurde Roy Black von seiner Frau Silke geschieden. Im Februar 1986 erschien Herzblut, seine erste LP seit sechs Jahren, und bescherte ihm mit Liedern wie Wahnsinn und In Japan geht die Sonne auf neue Popularität. Am 25. Mai 1986 brach er auf Grund eines Herzfehlers zusammen, wurde ins Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke eingeliefert und erhielt einige Wochen später in München zwei neue Herzklappen. Aber schon am 3. Dezember 1986 trat er in Berlin wieder vor 3.000 Fans auf.

Letzte Arbeit und Tod:
Von den 1980er Jahren bis zu seinem Tod wohnte Black in der westfälischen Kleinstadt Herdecke. Von RTL plus bekam Black 1989 eine Hauptrolle in der Fernseh-Serie Ein Schloß am Wörthersee angeboten. In der Serie, in der zahlreiche Gaststars mitwirkten, spielte er den Hotel-Chef Lenny Berger. Zeitgleich trat er mit der von Drafi Deutscher komponierten Single „Wie ein Stern am Horizont“ in einigen Fernsehsendungen auf. Am 2. Mai 1990 nahm sich Roy Blacks Vater Georg Höllerich das Leben. Roy Blacks letzte Single-Erfolge waren Auskopplungen aus seinem letzten, von Dieter Bohlen produzierten Album Rosenzeit (1991). Da Roy Black stimmlich nicht mehr an seine früheren gesanglichen Leistungen anknüpfen konnte, wurden einige Titel (z. B. „Jeder braucht nen kleinen Flugplatz“) notgedrungen mehr eingesprochen als eingesungen: Im Mai 1991 kam Frag Maria auf Platz 67 der Radio-Charts und im August des Jahres erreichte Ich träume mich zu dir dort Platz 39. Seine neue Lebensgefährtin Carmen Böhning, die Black bei einem Konzert kennengelernt hatte, brachte am 14. September 1991 die gemeinsame Tochter Nathalie zur Welt. Am 9. Oktober 1991 starb Roy Black an Herzversagen in seiner Fischerhütte in Heldenstein (Oberbayern), wo er sich alleine aufhielt. Er wurde in seinem Geburtsort Straßberg bei Augsburg unter seinem bürgerlichen Namen beigesetzt. Das Grab ist zur Pilgerstätte für Roy-Black-Fans geworden. Jedes Jahr veranstalten die Roy-Black-Fans in Augsburg, Bobingen oder Straßberg Gedenkfeiern. Im Frühjahr 2000 wurde in Augsburg das Roy-Black-Musical aufgeführt. Die geplante Musical-Tour nach Köln, Leipzig und Berlin konnte nicht mehr stattfinden, weil die Produzenten insolvent waren.

Gerd Höllerich vs. Roy Black:
Zeit seines Lebens soll Roy Black Probleme gehabt haben, die Gratwanderung zwischen seiner Rolle, dem Produkt „Roy Black“, und seinem privaten Ich, Gerd Höllerich, zu bewältigen. Silke Höllerich beschrieb ihn als einen einerseits phasenweise sehr empathischen, liebevollen Menschen, andererseits als paranoiden, geizigen Egozentriker, der seine Frau vor anderen lächerlich machte, sie betrog, keine Beziehung zu seinem Sohn Torsten aufbauen konnte und im Alltag von seiner Familie und seinem Freundeskreis dieselbe Verehrung erwartete wie von seinem Publikum. Besonders mit dem Verlust dieser Anerkennung durch das Publikum in den Siebziger Jahren konnte er wohl nur schwer fertig werden, diese Erfahrung machte ihn depressiv.

Quelle: Wikipedia (gekürzt)
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

85

01.04.2009, 17:32

"John Alec Entwistle":

John Alec Entwistle, auch bekannt unter den Spitznamen The Ox (deutsch: „der Ochse“) und Thunderfingers (dt. „Donnerfinger“) (* 9. Oktober 1944 im Londoner Vorort Chiswick; † 27. Juni 2002 in Las Vegas, USA) war ein britischer Rock-Musiker. Seine größten Erfolge erzielte er als Bassist der Rockband The Who. Er war zweimal verheiratet und hat einen Sohn, Christopher.

Während die übrigen Mitglieder der Who – Roger Daltrey, Pete Townshend und Keith Moon – in den 1960er und 1970er Jahren während der Live-Shows regelrecht ausrasteten, spielte John Entwistle als Gegenpol seine Basslinie ruhig weiter (daher der Spitzname „The Ox“). Bei den meisten Who-Alben komponierte er jeweils ein oder zwei Songs selbst, welche dann auch zum Teil von ihm gesungen wurden. Seine bekanntesten Kompositionen dürften Boris the Spider und My Wife sein.
Da The Who mit Pete Townshend keinen reinen Rhythmus-Gitarristen hatten, machte sich Entwistle eine außergewöhnliche Spielweise zu eigen, indem er die fehlende zweite Gitarre durch entsprechende Bassläufe ersetzte. Sein unverwechselbarer Stil gehört technisch zum Besten, was Rock-Bassisten zu leisten vermögen. Auf die Frage in einer Fachzeitschrift, warum er nie auf dem Bass slappte, antwortete er: „Wozu sollte ich nur mit dem Daumen spielen, wenn ich Hände mit allen Fingern habe?“ Er spielte auch Bass auf Edge of the World von Glenn Tipton, dem Gitarristen von Judas Priest.

Entwistle tourte 1990 mit Jeff Baxter (Steely Dan, Doobie Brothers), Keith Emerson (Emerson, Lake & Palmer), Joe Walsh (Eagles) und dem profilierten Studiodrummer Simon Phillips unter dem Bandnamen The Best durch Hawaii und Japan. Ein Album dieser Besetzung kam nicht zustande.

Entwistle starb am Vorabend einer USA-Tour von The Who an Herzversagen. Die Autopsie ergab, dass er an seinem Todestag Kokain im Blut hatte. Auch wenn es sich nicht um eine Überdosis gehandelt haben soll, war der Drogenkonsum nach Meinung der Mediziner für das Herzversagen verantwortlich. Die Tour wurde trotz seines Todes durchgeführt. An seiner Stelle spielte der Waliser Pino Palladino den Rest der Tour. John Entwistle hinterläßt eine bemerkenswerte Sammlung von Elektrobässen und -gitarren, die branchenbekannt ist und in einem Buch dokumentiert wurde.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

86

01.04.2009, 17:34

„Renate Kern“:

Renate Kern (* 23. Januar 1945 in Tann (Rhön); † 18. Februar 1991 in Hoyerswege/Ganderkesee, Niedersachsen, mit bürgerlichem Namen Renate Poggensee, war eine deutsche Schlagersängerin.

Leben:
Die während eines Schüleraustauschs 1962 in den USA geknüpften Beziehungen zu Funk und Fernsehen bewegten Renate Kern, ihren ursprünglichen Berufswunsch - Lehrerin - aufzugeben. Von Werner Last - Künstlername Kai Warner - (Bruder von James Last) entdeckt, machte die Sängerin mit der tiefen Stimme schnell Karriere, meist mit Texten, die Mut machten oder Ratschläge gaben. 1970 erreichte sie mit dem Titel Alle Blumen brauchen Sonne den zweiten Platz beim Deutschen Schlager-Wettbewerb in Mainz. Nach vielen Erfolgen in den Hitparaden, TV-Auftritten und Tourneen stagnierte ihre Karriere Anfang der 1970er Jahre, und ihr Stern sank gegen Ende des Jahrzehnts unaufhörlich.

Zu den großen Erfolgen von Renate Kern zählten die Lieder "Lieber mal weinen im Glück", "Du mußt mit den Wimpern klimpern", "Lieber heute geküßt", "Laß doch den Sonnenschein", "Alle Blumen brauchen Sonne", "Das macht diese Welt erst richtig schön", "Johnny McClyde", "Zwischen dir und mir gibt es keine Tür", "Zwei in Verona", "Freu dich doch schon auf den nächsten Sommer" oder "Eine Insel in der Sonne", die auch alle als Single veröffentlicht wurden.

Trotzdem wählte sie einst das internationale Magazin "Gazette" zur besten europäischen Countrysängerin. - Anfang der 1980er Jahre versuchte sie, unter dem Namen Nancy Wood als Country-Sängerin eine neue Karriere in den USA zu starten. Den großen Durchbruch schaffte sie allerdings nicht. Jedoch gelang ihr ein Achtungserfolg, als sie sich mit Imagine That als einzige deutsche Sängerin nach Tina Rainford (Silver Bird, 1976) in den amerikanischen Country-Charts platzieren konnte. Ab Ende der 1980er Jahre begann sie zunehmend an Depressionen zu leiden. Am 18. Februar 1991 fand man sie erhängt in ihrem Haus.

1998 wurde ein Dokumentarfilm veröffentlicht, der Leben und Karriere von Renate Kern nachzuzeichnen versucht, Und vor mir die Sterne. Der Film lässt, umrahmt von Mitschnitten diverser Auftritte und Interviews mit der Künstlerin Mitmusiker, Anhänger und Kollegen aus dem Showgeschäft (u. a. Dieter Thomas Heck und Rex Gildo) zu Wort kommen. Inzwischen ist auch ein Buch mit dem Titel "Singen und Suizid - Aufstieg und Niedergang einer deutschen Sängerin" über sie im Handel (ISBN : 3-86582-259-2).

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

87

01.04.2009, 17:34

"Rex Gildo":

Rex Gildo (* 2. Juli 1936 in Straubing als Ludwig Franz Hirtreiter; † 26. Oktober 1999 in München) war ein deutscher Schauspieler und Schlagersänger.

Ludwig Franz Hirtreiter war das fünfte und jüngste Kind eines Münchner Kaufmanns und dessen Frau. Mit zehn Jahren wurde er Chormitglied bei den Regensburger Domspatzen. Nach dem vorübergehenden Besuch einer Handelsschule erhielt er Mitte der 1950er Jahre an der Otto-Falckenberg-Schule in München eine Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz.

Anschließend arbeitete er zunächst als Statist, bevor er 1956 eine erste Nebenrolle an den Münchner Kammerspielen erhielt. Die Managerin Ada Tschechowa nahm ihn als Alexander Gildo unter Vertrag und verschaffte ihm seine erste Filmrolle in Immer wenn der Tag beginnt. Bereits 1958 erhielt er seine erste Hauptrolle neben Conny Froboess in dem Film Hula-Hopp, Conny.

1959 erhielt er durch Nils Nobach, seinen späteren Produzenten, einen Vertrag bei der Plattenfirma Electrola und nahm den Künstlernamen Rex Gildo an. Seinen ersten musikalischen Erfolg unter dem neuen Namen hatte er Anfang 1960 mit dem Titel „Sieben Wochen nach Bombay“, der den Platz 13 in den deutschen Charts erreichte.

In den 1960er Jahren sang er Duette mit Kolleginnen, so mit Conny Froboess, Vivi Bach oder Angèle Durand, der Ehefrau seines Produzenten. Mit Durand nahm er 1960 an der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest in Wiesbaden teil. Dort stellten sie den Titel Abitur der Liebe vor. Mit Gitte Hænning hatte Gildo als Duo Gitte & Rex seine größten Erfolge. Parallel war Rex Gildo auch als Filmschauspieler weiterhin erfolgreich; insgesamt wirkte er in über dreißig Filmen mit. Seit 1974 war Rex Gildo mit seiner Cousine Marion Hirtreiter verheiratet. Er lebte jedoch meist getrennt von ihr mit seinen jeweiligen Lebenspartnern zusammen.

1969 nahm er erneut an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil, diesmal mit drei Titeln - wie seine beiden Mitstreiterinnen Siw Malmkvist und Peggy March: Die Juroren wählten aus Lady Julia, Festival der jungen Liebe und Die beste Idee meines Lebens letzteren Titel als Favoriten aus, der sich damit für die Finalrunde qualifizierte, dort aber keine einzige Stimme erhielt.

Als in den 1980er Jahren die Schlagerbranche in die Krise geriet, blieb Rex Gildo vor allem sein älteres Publikum erhalten. 1981 bekam er im ZDF seine erste Fernsehshow unter dem Titel Gestatten: Rex Gildo. Im Jahr 1993 zeichnete der MDR die Show Fiesta Rexicana auf; Gastauftritte in Musiksendungen und Serien folgten.

Auftritte in Stadthallen, Bierzelten und schließlich bei Eröffnungen von Baumärkten und Autohäusern kennzeichneten Rex Gildos Karriereabstieg. Immer häufiger geriet er in die Schlagzeilen: Spekulationen über eine mögliche Alkohol- und Tablettensucht, die in einem Rechtsstreit wegen Trunkenheit auf der Bühne gipfelten, folgten Gerüchte über ein Verhältnis mit seinem Privatsekretär Dave Klingenberg. Dieser bestritt auch nach dem Tod von Rex Gildo, dass dieser überhaupt homosexuell gewesen sei, da Rex Gildo jahrzehntelang mit seiner Cousine Marion verheiratet war.

In den 1980er Jahren produzierte Dieter Bohlen mit Gildo die Modern-Talking-Coverversion Du ich lieb' dich (Original: Do you wanna), die kommerziell nicht erfolgreich war. Danach wechselte Rex Gildo mehrfach die Plattenfirmen und hatte in Zusammenarbeit mit Uwe Busse und Karlheinz Rupprich, den Flippers-Produzenten, kleinere Erfolge wie Mexikanische Nacht oder Was ist schon eine Nacht.

In den 1990er Jahren konnte Gildo mehrere Erfolge bei den Plattenfirmen Dino Music, Bellaphon, Koch Music und Ariola feiern, die aber gemessen an seinen Hits aus den 1970er Jahren unbedeutend waren. Dabei handelte es sich um Lieder wie Verrückt, verliebt und atemlos, Toujours Amour oder Bella Madalena.

Am 23. Oktober 1999 stürzte Rex Gildo im zweiten Stock aus dem Toilettenfenster seiner Münchner Wohnung. Ob es sich dabei um einen Selbstmordversuch handelte oder ob der Schlagersänger von Alkohol und Schmerztabletten beeinflusst fiel, konnte nicht geklärt werden. Am 26. Oktober erlag er seinen schweren inneren Verletzungen. Drei Tage später wurde er unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Münchner Ostfriedhof an der Seite seines Onkels und ehemaligen Managers Fred Miekley bestattet.

Den schlichten Grabstein zieren lediglich die beiden Namen F. W. Miekley und L. F. Hirtreiter.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

88

01.04.2009, 17:36

„Heidi Brühl“:

Heidi Rosemarie Brühl (* 30. Januar 1942 in Gräfelfing; † 8. Juni 1991 in Starnberg) war eine deutsche Schlagersängerin und Schauspielerin.

Biografie:
Bereits als Fünfjährige nahm Heidi Brühl, die in Gräfelfing bei München aufwuchs, Tanzunterricht. Der Produzent und Regisseur Harald Braun erkannte ihr Talent und gab ihr 1954 eine kleine Rolle in einem Film. Doch erst die Immenhof-Filme machten sie in Deutschland bekannt. Sie spielte dort die junge und lebenslustige „Dalli“ und sang mit den Kindern aus Malente (zwischen Lübeck und Kiel gelegen) das „Ponylied“ (eigentlich gesungen von den Schöneberger Sängerknaben). Die drei Filme Die Mädels vom Immenhof (1955), Hochzeit auf Immenhof (1956) und Ferien auf Immenhof (1957) wurden ein riesiger Erfolg. Danach beschloss die sechzehn Jahre alte Heidi, zunächst eine Ausbildung zu absolvieren. Sie studierte fünf Jahre Gesang, Tanz, nahm Schauspielunterricht und ließ sich in Englisch und Französisch ausbilden.

1959 schickte Vater Brühl ein Demoband seiner Tochter zur Plattenfirma Philips, die nach weiteren Probeaufnahmen einen Plattenvertrag mit Heidi Brühl abschloss. Zuerst wurde sie zusammen mit Corina Corten als die „Dolly Sisters“ ins Rennen geschickt, doch schon im August 1959 kam ihre erste Soloplatte Chico Chico Charlie in die deutschen Hitparaden, wo sie bis zum Platz fünf aufstieg. Es folgten bis 1967 zwölf weitere Titel, die sich in den deutschen Hitlisten platzieren konnten. Den größten Erfolg erreichte Heidi Brühl mit dem Titel Wir wollen niemals auseinandergehn von Michael Jary. Mit diesem Lied trat sie zunächst in der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision 1960 an, landete aber hinter Wyn Hoop nur auf Platz zwei. Während dessen Titel Bonne nuit, ma chérie schnell wieder in der Versenkung verschwand, stürmte Heidi Brühl an die Spitze der Schlagerparaden und konnte sogar eine Goldene Schallplatte entgegennehmen. 1963 vertrat sie Deutschland selbst beim Grand Prix und belegte mit dem Titel Marcel von Charly Niessen den 9. Platz. In der Folgezeit widmete sie sich dem Musical, jenem Genre, das zu dieser Zeit in Deutschland noch nicht sehr bekannt war. Sie spielte und sang vor allem in Annie Get Your Gun von Irving Berlin.

Kurz vor ihrem 21. Geburtstag starb Heidi Brühls Vater, der sie bis dahin gemanagt hatte und hinterließ ihr einen großen Schuldenberg. Sie siedelte daraufhin 1964 von München nach Rom um, da sie sich dort einen besseren Einstieg in das internationale Filmgeschäft versprach. Im gleichen Jahr heiratete sie den amerikanischen Schauspieler Brett Halsey. Zusammen hatte das Paar zwei Kinder, Sohn Clayton Alexander Siegfried und Tochter Nicole .

1970 ging sie in die USA, wo sie in Las Vegas zusammen mit Sammy Davis Junior und anderen amerikanischen Showstars in einer Bühnenshow auftrat. Dort erhielt sie auch zahlreiche Engagements in TV-Produktionen, unter anderem in Columbo (1972). In Die Zwillinge vom Immenhof (1973) und in Frühling auf Immenhof (1974) verkörperte sie dann erneut die nun zur Immenhof-Eigentümerin aufgerückte Dalli, diesmal mit dem ebenfalls äußerst beliebten Horst Janson als männlichem Partner. Anfang der 1980er Jahre kehrte Heidi Brühl, inzwischen geschieden, endgültig nach Deutschland zurück. Sie gründete einen eigenen Musikverlag und wurde auch als Produzentin tätig. Heidi Brühls Stimme ist auch zu hören als Südliches Orakel im Film Die unendliche Geschichte aus dem Jahre 1984 und als deutsche Stimme von Kristie Ally in "Kuck mal wer da spricht" (Teil 2) 1990. Zu ihren letzten Filmrollen gehörten Auftritte in den TV-Serien Ein Fall für zwei und Praxis Bülowbogen (beide 1987). Sie starb im Alter von nur 49 Jahren während einer Brustkrebsoperation. Sie wurde auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt (Alter Teil, Grab Nr. 142e-UW-31).

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

89

01.04.2009, 17:37

„Marlene Dietrich“: (Teil 1)

Marlene Dietrich (* 27. Dezember 1901 in Schöneberg (heute Berlin); † 6. Mai 1992 in Paris; eigentlich Marie Magdalene Dietrich verheiratete Sieber) war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. In den frühen 1930er Jahren gelang ihr der Aufstieg zur international berühmten Künstlerin, sie wurde als erste Deutsche ein Filmstar in Hollywood.

Jugend:
Marlene Dietrich war die zweite Tochter des Königlichen Polizeileutnants Louis Erich Otto Dietrich und dessen Ehefrau Wilhelmine Elisabeth Josephine (geb. Felsing) in Schöneberg im heutigen Berlin. Die Familie hatte neben Marie Magdalene, die sich mit etwa elf Jahren den Namen Marlene gab, noch eine um ein Jahr ältere Tochter namens Elisabeth. Diese hatte gemeinsam mit ihrem Mann während des Zweiten Weltkriegs nahe dem KZ Bergen-Belsen ein hauptsächlich von SS-Mannschaften besuchtes Kino geleitet. Marlene Dietrich verleugnete daher später strikt die Existenz ihrer Schwester, dennoch half sie ihr unmittelbar nach Kriegsende mit Geld aus, damit die Schwester das Kino behalten konnte.

Nachdem der Vater 1908 verstarb, heiratete die Mutter 1914 den Leutnant Edouard von Losch, der 1916 an einer Kriegsverletzung verstarb. Zu einer Adoption der beiden Töchter ist es nicht gekommen. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte Marlene Dietrich in der Leberstraße 65 (bis 1937 Sedanstraße) auf der so genannten Roten Insel und besuchte die Auguste-Viktoria-Schule in der Nürnberger Straße. Die Familie lebte auch in der Kaiserallee (der heutigen Bundesallee) in Berlin. Vom 13. April 1917 bis Ostern 1918 besuchte Marlene Dietrich die Victoria Luisen-Schule (siehe dazu Goethe-Gymnasium). Sie erhielt Musikunterricht und begann 1918 an der Musikhochschule in Weimar eine Ausbildung zur Konzertgeigerin. 1921 setzte sie ihr Studium in Berlin fort, musste aber im Jahr darauf das Studium wegen einer Sehnenentzündung abbrechen. Bei einem Vorsprechen am Deutschen Theater wurde sie von dem bekannten Theaterregisseur Max Reinhardt für ihre erste Bühnenrolle engagiert und besuchte seine Schauspielschule in Berlin.

1923 folgten erste, noch kleine Filmrollen, die sie in späteren Jahren stets verleugnete (immerhin ca. 13 Stummfilme vor dem Blauen Engel) und die Heirat mit Rudolf Sieber (1897−1976), einem Produktionsassistenten. Im Jahr darauf kam am 13. Dezember das einzige gemeinsame Kind Maria Elisabeth Sieber zur Welt, nach deren Heirat in den 1940er Jahren Maria Riva.

Früher Weltruhm:
Nach zahlreichen Bühnen- und Stummfilmauftritten wurde Dietrich 1927 vom Wiener Filmproduzenten Sascha Kolowrat-Krakowsky für ihre erste Hauptrolle engagiert – in „Café Elektric“ spielte sie neben dem Publikumsliebling Willi Forst. Bereits 1922/23 hatte sie in der Filmtrilogie 'Tragödie der Liebe" unter der Regie von Joe May gespielt. Wenn man so will, ist Joe May ein früher "Entdecker" Dietrichs, wobei er eher der Empfehlung seines Produktionsassistenten Rudolf Sieber, Marlenes späterem Ehemann, folgte. 1929 folgte ihre nächste Hauptrolle, mit der ihr auch der internationale Durchbruch gelang. Der Regisseur Josef von Sternberg, der auf der Suche nach der weiblichen Hauptdarstellerin für den ersten deutschen Tonfilm „Der blaue Engel“ nach der Romanvorlage „Professor Unrat“ von Heinrich Mann war, sah sie in dem Musiktheaterstück „Zwei Krawatten“. Sein Freund und Drehbuchautor Karl Gustav Vollmoeller hatte ihn mit viel Überredungskunst auf die Hauptdarstellerin Marlene Dietrich aufmerksam gemacht. Da von Sternberg selbst nach dem Besuch der Revue skeptisch blieb, setzte Vollmoeller einen Probeaufnahmetermin für die Dietrich durch. “I urged Mr. von Sternberg to cast for the starring role Miss Marlene Dietrich a young actress who was as yet unknown, but who, I believed, had all potentialities of a great star. Mr. von Sternberg respected my opinion about such matters …” schreibt Vollmoeller in seinen autobiographischen Notizen. Diese Probeaufnahmen überzeugten von Sternberg, so dass er dem Rat Vollmoellers folgend diese engagierte. In der Rolle der Lola Lola gelang Marlene Dietrich der Durchbruch. Der Film wurde gleichzeitig in deutscher und englischer Sprache gedreht. Das darin von ihr gesungene Lied Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt (engl: Falling in love again) wurde ein Welthit. (Musik und Text: Friedrich Hollaender Friedrich Holländer und seine Jazz-Symphoniker. Electrola EG 1770 (Matr.: BLR 6033-1) 6. Februar 1930, aufgenommen in der Sing-Akademie zu Berlin)

Emigration 1930:
Dietrich folgte ihrem Regisseur nach Amerika und unterschrieb bei Paramount Pictures. Für ihre Rolle im Film Marokko wurde sie für den Oscar als beste Hauptdarstellerin des Jahres 1930 nominiert. Es blieb ihre einzige Oscar-Nominierung. Im Laufe der nächsten Jahre entstanden fünf weitere von insgesamt sieben Filmen, unter der Regie von Sternbergs. Shanghai Express, 1932 gedreht, war der kommerziell erfolgreichste Sternberg/Dietrich-Film. 1935 wurde von Dietrich die Zusammenarbeit mit von Sternberg beendet. 1936 lehnte sie ein Angebot Goebbels' ab, der ihr hohe Gagen und freie Wahl bei Drehbuch und Mitarbeitern für in Deutschland gedrehte Filme zusicherte. Dietrich drehte weiterhin in den USA, unter anderem unter Hitchcock, Lubitsch, Welles und Wilder. 1939 nahm sie auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Mitte der 1930er Jahre wurde sie neben Greta Garbo oder Katharine Hepburn von der Filmpresse zum „Kassengift“ erklärt. Ihre Filme erfüllten nicht die Erwartungen bei den Einspielergebnissen. Aus der Sackgasse verhalf ihr ein Imagewandel, den sie im Film „Der große Bluff“ vollzog. Von der unnahbaren Göttin wurde sie zur sich prügelnden Barfrau, die schlüpfrige Lieder mit rauchiger Stimme zum Besten gibt. Steigende Bekanntheit errang sie in den folgenden Jahren durch ihre Lieder, die sie meist „sprechend“ sang. Dazu gehören unter anderem das Lied „Lili Marleen“ (das jedoch vor allem durch Lale Andersen bekannt wurde).

Truppenbetreuung im Zweiten Weltkrieg:
Schon seit ihrer Zeit in Paris unterstützte sie aktiv und finanziell Fluchthelfer und emigrierende Künstler. Nachdem sich ihr Geliebter Jean Gabin in Amerika freiwillig zu den französischen Befreiungsstreitkräften gemeldet hatte, brannte Marlene Dietrich ebenfalls darauf, ihren Anteil für den Kampf gegen den Hitlerfaschismus zu leisten. Sie entschloss sich, wenn sie schon nicht wie ein Mann kämpfen durfte, dann doch als Sängerin für die GIs möglichst nahe der Front aufzutreten. Beim Vormarsch nach Deutschland wollte sie möglichst früh in Deutschland sein. Während der Ardennenoffensive entkam sie knapp einer Gefangennahme. Wegen ihrer bedingungslosen Solidarität für die kämpfenden „boys“ wurde sie eine der beliebtesten und begehrtesten Akteurinnen der amerikanischen Truppenbetreuung in Afrika und Europa. Später resümierte sie, nie wieder solch einen intensiven Kontakt zu ihrem Publikum gehabt zu haben.
In Stolberg bei Aachen wurde sie von einer Deutschen erkannt und zu ihrer großen Überraschung mit Freude begrüßt. Diese unerwartete Reaktion sollte kein Einzelfall bleiben, andere Frauen des Ortes sammelten Zutaten für einen Willkommenskuchen, der nach ihren Angaben die köstlichste Speise ihres Lebens war. Auch mit der Suche nach ihren Verwandten hatte sie Erfolg, sie konnte per Militärfunk kurz mit ihrer Mutter sprechen und einige Wochen später auch in Berlin wiedersehen. Ihre Mutter, die sich geschworen hatte, Adolf Hitler zu überleben, starb im November 1945.

Ihr politisches und soziales Engagement gegen das NS-Regime fand international deutlich früher eine Würdigung als in ihrem Heimatland Deutschland, wo ihr Handeln bei vielen auf Unverständnis stieß. Durch ihr Handeln sei sie nicht gegen Hitler getreten, sondern gegen viele Millionen einfacher deutscher Soldaten. Der Begriff der „Verräterin“ wurde (auch heute noch) vielfach publiziert und diskutiert. Schon 1947 erhielt Marlene Dietrich die Medal of Freedom, den höchsten Orden der USA für Zivilisten. 1950 folgte die Verleihung des Titels »Chevalier de la Legion d'Honneur« (Ritter der Ehrenlegion) durch die französische Regierung. Die französischen Präsidenten Pompidou und Mitterrand beförderten sie für ihre Verdienste später zum „Officier“ und schließlich zum „Commandeur“ der Ehrenlegion.

Mit dem Beginn des Kalten Krieges wurde ihr Engagement zunehmend pazifistisch. Am deutlichsten machte sie dies mit dem Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ von Pete Seeger.

Comeback in der Nachkriegszeit:
Ab 1953 stand sie fast ausschließlich als Sängerin auf der Bühne und feierte weltweite Erfolge. Von 1953 bis 1954 gab sie Bühnenshows in Las Vegas im Sahara Hotel und in London im Café de Paris. Ihr musikalischer Begleiter wurde ab 1955 für ca. zehn Jahre Burt Bacharach, der ihr half, ihr Image von der Nachtclub-Sängerin in das einer ausdrucksstarken Künstlerin zu wandeln; sie trat nun nicht mehr in Clubs sondern nur noch in Theatern auf. Sie entwickelte in den ersten zehn Jahren ihrer Auftritte ihre berühmte „One-Woman-show“. Bis zu ihrem 75. Lebensjahr tourte sie durch die ganze Welt. Sie war die erste deutsche Künstlerin, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Russland auftrat.
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

90

01.04.2009, 17:38

„Marlene Dietrich“: (Teil 2)

Für großes Aufsehen haben ihre Bühnenkleider gesorgt, nach einem Kritiker (Wer?) „die höchste Errungenschaft der Theaterwelt seit der Erfindung der Falltür“. Mit dem begabten und von ihr geschätzten Kostümdesigner der Columbia, Jean Louis, kreierte sie beeindruckende Kostüme für ihre Shows. Aus einem eigens für sie angefertigten Gewebe namens „Souffle“, das in ihrem Hautton eingefärbt wurde, wurde in gleichem Schnitt wie ihr geheimes Mieder ein enges, bodenlanges Kleid genäht. In diesem Kleid stand sie dann stundenlang vor einem Spiegel und ließ sich Pailletten, Perlen, Tasseln oder Kristallsteine auf das Kleid applizieren, die oft über fünfzig mal versetzt wurden, bis „die Dietrich“ mit der optischen Wirkung zufrieden war. Mit winzigen roten Fädchen wurden die Steine, Tasseln und Perlen auf dem Kleid markiert und eine Stickerin oder mehrere stickten dann monatelang zehn bis elf Pfund der Elemente auf. In diesen Kleidern, von denen die Dietrich mehrere Dutzend hat anfertigen lassen, war sie angezogen, aber wirkte doch nackt und wie mit „Sternen übersät“.

Ein anderes Prinzip wandte sie bei ihrem „Windkleid“ an, bei dem der Souffle an ihr Mieder, auch aus Souffle, drapiert und vernäht wurde und in langen Schleiern durch eine Windmaschine gegen und von ihrem Körper weggeweht wurde. Ebenso kunstvoll war die Fertigung ihres Bühnenmantels, ein Mantel mit einer drei Meter langen Schleppe, aus Brustdaunen von Schwänen, die in konzentrischen, engen Kreisen aufgebracht wurden und so wie kostbarer weißer Pelz wirkte. Manche Zeitungen verstiegen sich in die Annahme, er würde aus außerirdischem Material bestehen. Sie reiste immer mit zwei solcher Mänteln, diese mussten vor dem Auftritt fünf Minuten lang aufgeschüttelt werden, um ihr volles Volumen zu entwickeln. Es sollen 3000 Schwäne für diese Mäntel ihr Leben gelassen haben.

Bei Konzerten in Polen, in Russland und in Israel wurde sie begeistert empfangen. In Israel verbat ihr Manager ausdrücklich, Lieder mit deutschen Texten vorzutragen. Gleichwohl widersetzte sie sich spontan seiner Anordnung: „Ich singe nicht ein Lied auf Deutsch – sondern neun!“. Zunächst war das Publikum schockiert, doch dann brach das Eis und man applaudierte ihr bewegt, beeindruckt von ihrem Mut und ihrer Ehrlichkeit. Damit war sie auch die erste Sängerin, die in Israel deutsche Texte auf der Bühne singen durfte.

Auf einer Europatournee kehrte sie 1960 nach Deutschland und Berlin zurück. Wie sie selbst betonte, war ihr Publikum in Deutschland begeistert von ihrer Show. Allerdings traf sie in Deutschland nicht nur auf ein freundliches Publikum, sondern sah sich als angebliche „Vaterlandsverräterin“ auch Anfeindungen von Teilen der Bevölkerung und der Presse ausgesetzt. In Düsseldorf wurde sie von einem jungen Mädchen angespuckt und auf einer Bühne warf jemand mit einem Ei und traf sie am Kopf. Sie weigerte sich allerdings energisch, „sich von einem blonden Nazi von der Bühne vertreiben zu lassen“, der „Werfer“ wurde vom Theater-Publikum fast gelyncht und musste unter Schutz aus dem Theater gebracht werden. Bei einem Interview nach diesem Vorfall antwortete sie auf die Frage, ob sie Angst vor einem Anschlag hätte, lakonisch: "Angst? Nein, ich habe keine Angst. Nicht vor den Deutschen, nur um meinen Schwanenmantel,aus dem ich Eier oder Tomatenflecken kaum herausbekommen würde, um den mache ich mir Sorgen." Ihre Verletzung ob dieser Anfeindungen verbarg sie sorgfältig, war danach allerdings nicht mehr zu einer Reise nach Deutschland, geschweige denn zu Auftritten zu bewegen. 1961 drehte sie ihren letzten großen Film, „Das Urteil von Nürnberg“, in dem es um die Nürnberger Prozesse und eine der Kernfragen der Nachkriegszeit geht: was habt ihr gewusst? Dabei spricht sie als Schauspielerin Texte, von deren Wahrheit sie nicht überzeugt war. In ihren letzten Rollen widerlegte die Dietrich die Meinung, dass sie als Schauspielerin nur mäßig begabt war, keine Gefühlsausbrüche spielen konnte und erntete großen Beifall für ihre Darstellung, der ihr beinahe den Oscar für ihre Rolle in „Zeugin der Anklage“ einbrachte, in dem sie eine Doppelrolle spielte.

1962 trat Marlene Dietrich in Düsseldorf bei der UNICEF-Gala auf. 1963 folgte in Baden-Baden ein Auftritt beim Deutschen Schlager-Festival.

Rückzug in Paris:
Mit Hildegard Knef verband sie über Jahrzehnte eine fast mütterliche Freundschaft. Marlene Dietrich bekam zunehmend Alkoholprobleme und beendete ihre Bühnenkarriere nach einem Oberschenkelhalsbruch bei einem Auftritt in Australien im Jahr 1975. Drei Jahre später trat sie letztmals für den Film Schöner Gigolo, armer Gigolo (1979) – u.a. neben David Bowie – vor die Kamera. Nach den Dreharbeiten zog sie sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und lebte abgeschieden in ihrem Pariser Appartement in der Avenue Montaigne 12, dessen Bett sie in den letzten elf Jahren bis zu ihrem Tod nicht mehr verließ. Ihre Tochter Maria kümmerte sich hier um ihre mittlerweile tablettensüchtige und alkoholkranke Mutter, welche sich mittels eines speziell angefertigten Greifarmes alle Dinge zu sich holte, die sie um ihr Bett aufgestellt hatte. Sie beschäftigte eine Sekretärin und eine Hausangestellte und ließ sich häufig für sie gekochte Speisen von einem deutschen Spezialitäten-Restaurant liefern. Bis auf die Angestellten und ihre enge Familie durfte niemand ihre Wohnung betreten. Sie hielt mit den „Großen der Welt“ telefonisch Kontakt sowie mit Freunden und ihrer Familie, die sie bis zu dreißig mal am Tag anrief, speziell ihre Tochter. Das Telefon war die einzige Verbindung der Dietrich zur Außenwelt, die über dieses Medium aber immer noch großen Einfluss auf ihre Umwelt nahm.

Jahre später willigte sie ein, an einem Dokumentarfilm über sich mitzuwirken. Der Regisseur Maximilian Schell erhielt die Zustimmung Marlene Dietrichs, sie zu filmen. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten zog sie diese Einwilligung jedoch zurück und gestattete lediglich Tonbandaufnahmen. Als Schell sie während des Interviews darauf ansprach, machte sie die bedrückende Äußerung: „I've been photographed to death…“ (Ich bin zu Tode fotografiert worden…). Schell, mit dem Scheitern seiner Vorstellung des Projektes konfrontiert, entschloss sich, den Film als Collage zu gestalten und unterlegte die Tonbandaufnahmen mit Fotos und Ausschnitten aus Dietrichs Filmen. Der Film endet mit der Rezitation des Gedichts „Der Liebe Dauer“ von Ferdinand Freiligrath, die die Dietrich zu Tränen rührte. Der Film Marlene (1984) wurde als bester Dokumentarfilm für einen Oscar nominiert und hat mehrere europäische Preise gewonnen.

Nachdem 1963 ihr erstes Buch mit dem Titel ABC meines Lebens erschien, wurde 1979 ihre Autobiografie veröffentlicht: Nehmt nur mein Leben. 1987 erschien eine etwas abgewandelte Version dieser Autobiogafie mit dem Titel Ich bin, Gott sei Dank, Berlinerin. Die Dietrich bat ihre Tochter Maria Riva: „Schreib ein Buch über mich. Nur Du kannst es. Die ganze Wahrheit. Aber erst nach meinem Tod.“

Tod und zögerliche Anerkennung in ihrer Heimatstadt:
1992 starb Marlene Dietrich in Paris - offiziell - an Herz- und Nierenversagen. Marlene Dietrichs Sekretärin und Freundin Norma Bosquet, die sie in den letzten Wochen ihres Lebens fast täglich in ihrer Pariser Wohnung besuchte, erklärte, dass sich die Schauspielerin wahrscheinlich mit einer Überdosis Schlaftabletten das Leben genommen habe, nachdem sie zwei Tage zuvor einen zweiten Schlaganfall erlitten hatte. Marlene Dietrich wurde nach einer großen Trauerfeier in Paris in Berlin mit hoher Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Städtischen Friedhof Schöneberg III, Stubenrauchstraße 43–45 (früher Friedenauer Friedhof), in einem schlichten Grab nahe der Grabstätte ihrer Mutter beigesetzt.

In den Tagen nach ihrem Tod war sie nur noch bei wenigen als „Vaterlandsverräterin“ umstritten. Leserbriefschreiber und die Schauspielerin Evelyn Künneke kritisieren sie, eine geplante Gedenkveranstaltung wird – offiziell aus organisatorischen Gründen – abgesagt. Noch 1996 gab es in Berlin Kontroversen um die Benennung einer Straße nach ihr.

Der Berliner Bezirk Tiergarten gab 1997 dem zentralen Platz zwischen den neu erbauten Potsdamer-Platz-Arkaden, Hotel Grand Hyatt und Musicaltheater/Casino den Namen Marlene-Dietrich-Platz. Die Widmung lautet: „Berliner Weltstar des Films und des Chansons. Einsatz für Freiheit und Demokratie, für Berlin und Deutschland“. Zu ihrem 100. Geburtstag im Jahr 2001 entschuldigte sich das Land Berlin offiziell für die Anfeindungen. Postum erhielt sie am 16. Mai 2002 die Ehrenbürgerschaft Berlins (unter nach wie vor heftiger Kritik von Teilen der Berliner Bevölkerung).

Dietrich hatte eine androgyne Ausstrahlung, von der sich Frauen und Männer gleichermaßen angezogen fühlten. Sie trat oft in Herrenkleidung auf, was für die damalige Zeit revolutionär war. Im Paris der 30er Jahre sollte ihr das Betreten der Innenstadt in Männerkleidung verwehrt werden, was natürlich nicht duchgehalten werden konnte. So wurde sie auch zu einem Idol der Frauenbewegung zwischen den beiden Weltkriegen und zu einer Schwulenikone. Kenneth Tynan, einer ihrer Freunde, schrieb über sie: „Sie hatte Sex, aber kein Geschlecht.“

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

91

01.04.2009, 17:38

"Monica Morell":

Monica Morell (eigentlich Monica Wirz-Römer; * 6. August 1953 in Menziken; † 12. Februar 2008 in Zürich) war eine Schweizer Schlagersängerin.

Ihre grössten Erfolge feierte die junge Schlagersängerin Anfang der 1970er Jahre in Deutschland. Mit ihrem Titel "Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an" war sie monatelang in den Schweizer und deutschen Charts vertreten. Das Lied entstand, als ihr Freund Thomas bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen war. Die Single wurde 1,5 Mio. mal verkauft. 1973 folgte der ebenfalls erfolgreiche Titel "Bitte glaub’ es nicht". Ursprünglich sollte sie mit diesem Song für die Schweiz beim Concours Eurovision de la Chanson 1973 in Luxembourg singen, musste jedoch Patrick Juvet den Vortritt lassen.

"Später, wann ist das?" war 1974 der dritte Erfolg der Sängerin. Bis 1976 war sie regelmässig in den Top 50 der deutschen Verkaufshitparade vertreten, mit den Titeln "Danny, mein Freund", Hallo, ist hier denn keiner", "Ich" und "Die besten Männer sind meistens schon vergeben". Dazu kamen mehrere Fernseh-Auftritte in Disco und der ZDF-Hitparade.

Ende der 1970er-Jahre zog sich Monica Morell aus dem Musikgeschäft zurück und wurde zuerst Wirtin und dann Mitinhaberin eines kleinen Auktionshauses in Erlenbach. Nach ihrer ersten Heirat lebte sie im zürcherischen Ebmatingen. Ihre zweite Ehe zerbrach kurz nach dem plötzlichen Kindstod ihres einzigen Kindes Thommy, der 1982 zur Welt kam. Sie erkrankte an Polyneuropathie und später an Krebs, dem sie nach langjährigem Leiden im Alter von 54 Jahren erlag.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

92

01.04.2009, 17:39

„Nico Haak”:

Nico Haak, bürgerlich: Nicolaas Oliver Haak, (* 16. Oktober 1939 in Delft/Niederlande, † 13. November 1990 in Baarn), war ein niederländischer Schlagersänger und Entertainer.

Leben:
1973 erschien in den Niederlanden eine gemeinsame Single von Peter Koelewijn, Polle Eduard und Nico Haak unter dem Titel Joekelille. Ein Jahr später landete die Gruppe einen Hit mit dem Titel Honkie Tonkie Pianissie en Sokkies Stoppen.

1975 machte sich Nico Haak als Sänger selbständig und veröffentlichte die Single Foxy Foxtrot, die er auch auf deutsch unter dem Titel Schmidtchen Schleicher aufnahm. Die deutsche Aufnahme wurde 1976 zu einem großen Erfolg, der sich mehrere Wochen in den Charts halten konnte und bis auf Platz 4 kletterte. Nico Haak bekam zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, zum Beispiel auch in der ZDF-Hitparade.

Auch in den folgenden Jahren erschienen von Haak noch ein paar weitere Aufnahmen in Deutsch, die zwar nicht mehr an den Erfolg von Schmidtchen Schleicher anknüpfen konnten, jedoch noch in den Charts notiert wurden.

In den Niederlanden erschienen ebenfalls noch verschiedene Titel. Sein weiterer großer Erfolg dort war 'Is je Moeder niet thuis', den er mit Polle Eduard aufnahm.

Er starb 1990 überraschend nach einem Herzanfall.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

93

01.04.2009, 17:54

„Helga Feddersen“:

Helga Feddersen (* 14. März 1930 in Hamburg; † 24. November 1990 auf der Insel Föhr) war eine deutsche Schauspielerin. Die Hamburger Volksschauspielerin war auf die Rolle der naiven, liebenswerten Ulknudel abonniert, und zwar in besonderem Maße, seitdem das Gesicht der Schauspielerin 1955 durch eine Gesichtslähmung in Folge einer Tumoroperation verzerrt worden war.

Nach einer Schauspielausbilung bei Eduard Marks hatte sie ihr Debüt 1949 mit Ostern von Strindberg im Theater im Zimmer. Es folgten Engagements am Deutschen Schauspielhaus (1966) und in Peter Ahrweilers "Kleinen Komödie" (1981).

Meistens wirkte Feddersen in Filmen und Serien rund um die Alster mit, wie 1963 in dem Kriminalfilm Das Haus an der Stör aus der Reihe Stahlnetz, aber auch international beachtet als Klothilde in dem Film Buddenbrooks oder in Lola unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder. 1971 spielte sie im Ohnsorg-Theater das Stück Der möblierte Herr an der Seite von Hanno Thurau, Heidi Kabel, Werner Riepel und Henry Vahl. 1975 wurde sie schlagartig bekannt durch ihre Rolle als Else Tetzlaff in Wolfgang Menges Ein Herz und eine Seele mit Heinz Schubert. Feddersen ersetzte Elisabeth Wiedemann, die gemeinsam mit Diether Krebs die Serie verlassen hatte. Allerdings konnte Feddersen nicht an die Erfolge ihrer Vorgängerin anknüpfen. Des Weiteren schrieb sie Drehbücher, unter anderem für den Fernsehfilm „Vier Stunden vor Elbe 1“ (1967) und die Serien Kapitän Harmsen (1969) oder Helga und die Nordlichter (1984), in der sie selbst die Hauptrolle verkörperte. Sie war auch als Synchronsprecherin tätig, zum Beispiel für den Film Ditte-ein Menschenkind (1950).

Im Jahr 1979 veröffentliche Helga Feddersen ihr erstes Buch „Hallo, hier ist Helga“, welches aus vielen kleinen Kurzgeschichten aus ihrem Leben bestand und von einem kleinen Hamburger Verlag zunächst regional, später national veröffentlicht wurde. Das Buch war allerdings aufgrund des ausbleibenden Kauferfolges nach wenigen Jahren vergriffen.

Anfang der 70er bis Anfang der 80er Jahre wirkte sie in mehreren TV-Humorserien wie Ach, du dickes Ei (1975–1977) oder der skurrilen Abramakabra (1972 mit Uwe Dallmeier) mit und moderierte zusammen mit Frank Zander die von Gags durchzogene Musiksendung Plattenküche (1977–1980). Häufiger Comedy-Partner war Dieter Hallervorden; die Zusammenarbeit führte beispielsweise 1978 zu der Single Du, die Wanne ist voll, einer Hitparodie (deutsche Version von You're the One That I Want), die ein unerwarteter Kassenschlager werden sollte. Bereits 1975 hatte Feddersen ihr Schallplatten-Debüt, als eine von Christian Bruhn produzierte, arrangierte und komponierte Langspielplatte erschien, auf der sie abwechselnd Stegreifgeschichten erzählt und eigene Texte singt.

Im Jahr 1983 gründete Helga Feddersen mit ihrem Lebensgefährten Olli Maier das 250 Zuschauer fassende Theater am Holstenwall in Hamburg und verwandelte den alten Ballsaal in eine Spielstätte mit überregionaler Bekanntheit. Sie betreute das Theater bis zu ihrer erneuten Krebserkrankung 1989. 1990 erschienen Feddersens Memoiren. Kurz bevor sie ihrem Krebsleiden erlag, heiratete sie Olli Maier.

Ihre Urne wurde auf dem Steigfriedhof in Stuttgart-Bad Cannstatt beigesetzt, da diese Stadt die Heimat ihres Mannes Olli Maier war.

Die deutsche Band Element of Crime widmete Feddersen 1991 auf ihren ersten deutschsprachigen Album „Damals hinterm Mond“ das nach dem gleichnamigen Fernsehfilm benannte Lied „Vier Stunden vor Elbe 1“.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

94

01.04.2009, 17:55

„Tony Holiday“:

Tony Holiday (* 24. Februar 1951 in Hamburg; † 14. Februar 1990 in Hamburg; bürgerlich Rolf Peter Knigge) war ein deutscher Schlagersänger und Texter.

Leben:
Knigge war zunächst als Textilkaufmann und Modedesigner tätig. 1974 bekam er einen Plattenvertrag bei Hans Bertram, der ihm seinen Künstlernamen verschaffte. Die ersten Singles waren jedoch kaum erfolgreich. Der Durchbruch kam 1977 mit der deutschen Aufnahme von Tanze Samba mit mir. Der Titel wurde zum Superhit, der wochenlang in den Charts vertreten war. Auch trat er damit mehrmals bei der ZDF-Hitparade auf. Die Folgetitel waren nur mittelmäßig. 1979 beteiligte er sich mit dem Titel Zuviel Tequila, zuviel schöne Mädchen an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest und belegte den neunten Platz.

Dann kam 1980 ein zweiter großer Erfolg mit Nie mehr allein sein, der deutschen Aufnahme von Sun of Jamaica. Holiday war auch weiterhin Gast in zahlreichen Musiksendungen des Fernsehens und brachte auch während der 1980er Jahre noch einige Singles auf den Markt.

Holiday führte ein heimliches homosexuelles Leben und starb 1990 an AIDS.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

95

01.04.2009, 17:57

„Zarah Leander“:

Zarah Leander (* 15. März 1907 in Karlstad; † 23. Juni 1981 in Stockholm; eigentlich Sara Stina Hedberg) war eine schwedische Schauspielerin und Sängerin.

Familie und Jugend:
Zarah Leander wurde am 15. März 1907 um 22.16 Uhr im schwedischen Karlstad unter dem Namen Sara Stina Hedberg geboren. Ihr Vater war der Instrumentenbauer und Grundstücksmakler Anders Lorentz Sebastian Hedberg, ihre Mutter die Hausfrau Matilda Ulrika Hedberg, geb. Vikström (beide 1882). Sie wuchs mit vier Brüdern auf. Ihr Bruder Gustav Hedberg wurde später ebenfalls Schauspieler. Eine Urgroßmutter aus der väterlichen Linie stammte aus Hamburg.

Ihr Vater hatte in Leipzig Orgelbau und Musik studiert. Durch den Einfluss ihres deutschen Kindermädchens und ihres deutschen Klavierlehrers war sie bereits früh mit deutscher Sprache und Kultur vertraut. Seit 1911 erhielt sie Unterricht in Violine sowie Klavier und trat 1913, mit sechs Jahren, bei einem Chopin-Wettbewerb auf. Bis 1922 besuchte sie ein Gymnasium und ging dann nach Riga, wo sie ihr Deutsch perfektionierte.

Beginn der Karriere als Sängerin und Schauspielerin:
1929 sang sie dem schwedischen Revuekönig Ernst Rolf mit ihrer prägnanten Altstimme vor und wurde durch ihn zum Star. Mit der Schallplattenfirma Odeon, die damals zum Konzern des Schweden Carl Lindström gehörte, schloss sie einen Vertrag ab und nahm für sie bis 1936 80 Lieder auf. Von 1929 bis 1935 wirkte Zarah Leander gemeinsam mit Karl Gerhard in zahlreichen Revuen mit und drehte in Schweden drei Spielfilme. 1926–32 war sie mit dem Schauspieler Nils Leander verheiratet und hatte mit ihm zwei Kinder. In zweiter Ehe war Leander seit 1932 mit dem Journalisten Vidar Forsell, einem Sohn des Intendanten der Oper in Stockholm, verheiratet, der sich 1948 von ihr trennte.

Durchbruch in Wien und erster Film in Österreich:
Leanders Durchbruch ereignete sich am 1. September 1936 in Wien anlässlich der Uraufführung der Operette Axel an der Himmelstür im Theater an der Wien. Zahlreiche Menschen, die in Deutschland nicht mehr arbeiten konnten oder wollten, prägten diese Inszenierung, darunter der Österreicher Paul Morgan, der am Textbuch mitgearbeitet hatte (neben Adolf Schütz und den Liedtexten von Hans Weigel), der österreichische Komponist Ralph Benatzky oder der deutsche Regisseur Arthur Hellmer, der zuvor das Neue Theater in Frankfurt am Main geführt hatte und nun das nach eineinhalb Jahren wiedereröffnete Theater an der Wien leitete.

Schon bald konnte Leander, die sich überraschend für dieses zunächst scheinbar finanziell wenig lukrative Angebot entschieden hatte, aus einer Frühstückspension in Grinzing in eine Suite des luxuriösen Hotel Imperial übersiedeln.

Einer weiteren Kooperation mit dem Regisseur Hellmer verweigerte sich Leander allerdings und drehte stattdessen parallel zu ihrem Theaterengagement in den Rosenhügel-Filmstudios in Wien ihren ersten österreichischen und zugleich ersten deutschsprachigen Film. Unter der Regie von Géza von Bolváry spielte sie in Premiere, einem im Revuemilieu spielenden Krimimelodram, eine Hauptrolle. Leanders Partner waren dabei u. a. Karl Martell, Theo Lingen, Attila Hörbiger, Carl Günther, Maria Bard und Walter Steinbeck.

Filmstar in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus:
Bereits am 28. Oktober 1936 unterzeichnete Leander einen Vertrag mit der deutschen Ufa zu für sie sehr günstigen Konditionen. Sie durfte ihre Drehbücher selbst auswählen, und gut die Hälfte ihrer Gage (53 %) wurde jeweils in schwedischen Kronen ausgezahlt. Es wird häufig behauptet, Zarah Leander sei eine Ersatz-Diva für irgendjemanden gewesen, z. B. für Marlene Dietrich oder Greta Garbo. Dietrich verließ Deutschland aber bereits am 2. April 1930, da die UFA ihren Filmvertrag aus künstlerischen Gründen nicht verlängerte. Die Pressestelle der Ufa baute Zarahs Image - wie bei allen Stars - generalstabsmäßig auf, verschwieg ihre früheren, in Schweden produzierten Filme und setzte gleich auf ihren Nimbus als Gesangsstar. Tatsächlich wurden ihre Filmgagen von ihren Einnahmen aus Schallplattenaufnahmen dann noch übertroffen. Um ihr Gesicht stets richtig zu präsentieren, setzte die Ufa in allen 10 Filmen, in denen Zarah Leander auftrat, als Kameramann Franz Weihmayr ein.

Ihre Kontraalt-Stimme faszinierte und irritierte die Kritiker gleichermaßen, wie etwa den folgenden Äußerungen zu entnehmen ist: dunkel fast ein Bariton; eine Stimme von fast männlicher Färbung; sie kann so wuchtig klingen wie der Ton einer Orgel; eine unsagbar weiche Stimme, die wie ein tiefer, warmer Strom die Hörer umfließt.

Von 1937 bis 1943 entstanden ihre berühmtesten Filme: Zu neuen Ufern (1937), La Habanera (1937), Heimat (1938 ), Es war eine rauschende Ballnacht (1939), Die große Liebe (1942, Regie: Rolf Hansen), Der Weg ins Freie (1941), Damals (1942), einige davon unter der Regie von Carl Froelich, dem späteren Präsidenten der Reichsfilmkammer. Sie stieg zum höchstbezahlten weiblichen Filmstar im Dritten Reich auf. Auch Hitler mochte sie sehr, wie sein Leibdiener im Interview erzählte. Es gibt aber keine Fotos oder Berichte, die sie beide zusammen bei einem öffentlichen Anlass zeigen. Die höchste Ehre – zur Staatsschauspielerin ernannt zu werden – lehnte sie ab. Zarah Leander blieb schwedische Staatsbürgerin und bezeichnete sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges stets als unpolitische Künstlerin.

Nach ihrem letzten Drehtag am 10. November 1942 verließ sie Deutschland und kehrte auf ihr Gut Lönö nach Schweden zurück, das sie im März 1939 erworben hatte. Das stattliche Gut wies eine Fläche von 59.000 m² auf, bestand aus Äckern, Wäldern, 22 Inseln und einem zweistöckigen Haus mit 22 Zimmern. In Schweden wurden ihre deutschen Filme ebenfalls gerne gesehen. Erst nach der deutschen Niederlage bei Stalingrad kühlte sich das Verhältnis ihrer Landsleute zu ihr merklich ab.

Nachkriegskarriere:
Zarah Leanders Karriere nach dem Krieg begann 1947 in der Schweiz. Der Komponist Ralph Benatzky vermittelte ihr Auftritte beim Genfer Rundfunk. Dort entstanden auch die ersten Nachkriegs-Schallplattenaufnahmen. Weitere Konzertauftritte in Bern, Basel und Zürich folgten. 1948 traf sie Michael Jary wieder und unternahm mit ihm und seinem Filmorchester eine Deutschland-Tournee (1948/49), die großen Anklang fand. 1949 trat sie auch zum ersten Mal wieder in ihrer schwedischen Heimat, in Malmö auf, und heiratete im Januar 1956 in dritter Ehe den schwedischen Kapellmeister und Jazzpianisten Arne Hülphers, der sie seit 1952 musikalisch begleitete. Hülphers war in den 30er und frühen 40er Jahren mit Jazz- und Swing-Musik europaweit bekannt geworden.

1950 drehte Zarah Leander erstmals nach siebenjähriger Pause wieder einen Film. Unter der Regie von Geza von Cziffra entstand Gabriela. Das Mutter-Tochter-Drama war mit vielen Anleihen aus ihren früheren Spielfilmen wieder ein typischer Zarah-Leander-Film. Aber sie war sieben Jahre gealtert, was man ihr auf der Leinwand anmerkte. Von der Kritik wurde sie verrissen. An der Kinokasse war der Film aber trotz allem ein Erfolg, da immer noch Millionen Menschen in vielen Ländern sie wiedersehen wollten. Leander war über das Ergebnis selbst unzufrieden und begab sich 1951 erneut auf Tournee, die sie in mehrere Länder führte. Auch die anschließenden Kinofilme Cuba Cubana (1952) mit O. W. Fischer als Liebhaber an ihrer Seite und Ave Maria (1953) waren finanziell einträglich, aber von der früheren filmischen Qualität meilenweit entfernt. Damit neigte sich zugleich ihre Karriere als Kinostar dem Ende zu.

Ab dann widmete sie sich mehr der Darbietung ihrer Lieder. Peter Kreuder komponierte für sie die Musicals Madame Scandaleuse und Lady aus Paris mit Texten von Ernst Nebhut und Karl Farkas. In Schweden und Deutschland entstanden in den frühen 60-er Jahren Fernseh-Shows mit ihren Evergreens. Außerdem folgte ein Auftritt in dem Musical Das Blaue vom Himmel von Friedrich Hollaender.

Am 5. September 1958 kehrte Leander am Wiener Raimundtheater auf die Bühne zurück: In Madame Scandaleuse, einem Musical von Ernst Nebhut und Peter Kreuder spielte sie die Hauptrolle. Diese Aufführung gastierte 1959 auch in München, Berlin und Hamburg.

Zwei Jahre später gab es am 21. September 1960 für Leander die nächste Premiere am Raimundtheater, als sie unter der Regie von Karl Farkas in der Operette Eine Frau, die weiß, was sie will, von Oscar Straus die Hauptrolle gab (Regie: Alfred Walter). Ein Gastspiel führte Leander mit dieser Aufführung ab dem 26. Dezember 1961 ans Stora Teatern nach Göteborg.

Erneut unter der Regie von Karl Farkas sowie am Raimundtheater spielte Leander ab dem 22. Oktober 1964 in der Uraufführung des Musicals Lady aus Paris von Farkas und Kreuder. Partner Leanders waren u. a. Paul Hörbiger und Friedl Czepa. Diese Aufführung gastierte im März und April 1965 im Berliner Theater des Westens.

Die letzte Hauptrolle spielte Leander in dem Musical Wodka für die Königin von Peter Thomas, Ika Schafheitlin und Helmuth Gauer (Regie Werner Saladin). Die Uraufführung fand am 14. November 1968 statt, die Aufführung gastierte von 4. September bis 10. November 1969 am Wiener Raimundtheater.

Im Juni 1979 gab sie in einer Pressekonferenz ihren endgültigen Abschied von der Bühne bekannt. Zarah Leander zog sich auf ihr Gut nach Lönö zurück. An den Rollstuhl gefesselt und unter Sprachstörungen leidend, wollte sie nur mehr engste Familienangehörige und Bekannte sehen. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten starb sie am 23. Juni 1981 in Stockholm an einer weiteren Gehirnblutung und wurde auf dem Friedhof in Lönö beigesetzt.

Quelle: Wikipedia (gekürzt)
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

96

01.04.2009, 17:58

"Maria Callas":

Maria Callas (eigentlich Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulos, * 2. Dezember 1923 in New York, † 16. September 1977 in Paris, Frankreich) war eine griechischstämmige Sopranistin. Sie gilt, trotz einer vergleichsweise kurzen Karriere, als die bedeutendste Opernsängerin des 20. Jahrhunderts.

Maria Callas wurde am 2. Dezember 1923 im New Yorker Stadtteil Washington Heights als Tochter der griechischen Einwanderer George Kalogeropoulos und Evangelina Dimitriadis geboren. Der Vater, vom Peloponnes stammend, änderte 1929 den Familiennamen in Callas, als er im griechischen Viertel von Manhattan eine Apotheke eröffnete. 1937 ging Maria nach der Scheidung ihrer Eltern mit Mutter und Schwester nach Athen. Ihr erster öffentlicher Auftritt war im Nov. 1938 im Alter von 15 Jahren in Cavalleria rusticana in Athen, als sie noch am Konservatorium bei Maria Trivella studierte. Ab 1938 studierte sie Gesang bei Elvira de Hidalgo, ebenfalls am Konservatorium von Athen. 1949 heiratete sie den italienischen Unternehmer Giovanni Battista Meneghini und nahm die italienische Staatsbürgerschaft an.

Callas brillierte in vielen Rollen. Ihr Stimmumfang reichte vom a bis zum es³. 1951 beeindruckte sie durch ihren Auftritt als Aida im Palast der schönen Künste in Mexiko-Stadt. Das Ende der Siegerszene im 2. Akt beschloss sie – abweichend von der Partitur - mit einem glasklaren es³. „Das Publikum drehte durch“ beschrieb die Plattenfirma EMI die Reaktion des Publikums. Die historische Aufnahme ist erhalten, beeindruckt trotz schlechter Aufnahmebedingungen noch heute und wurde in den 1990er Jahren als „Aida Live 1951“ von EMI als CD herausgegeben.

Zu ihren bekanntesten Interpretationen gehören Cherubinis Medea, die Violetta in Verdis La Traviata und Bellinis Norma.
Die Constanze aus der Entführung aus dem Serail ist die einzige von ihr präsentierte Mozart-Partie (1952). Im Laufe der Jahre 1953/54 nahm sie etwa 30 kg ab, nachdem ihr Körpergewicht fast 100 kg erreicht hatte.

Nur wenige Auftritte von Callas sind als Film dokumentiert. Ihr Debüt in Paris 1958, beide Hamburg-Konzerte (1959 und 1962) sowie die Konzerte in London Covent Garden (1962 und 1964). Die Wirkung ihrer Darstellungen kann man durch zahlreiche Studio- oder Liveaufnahmen erleben, zum Beispiel die Arie am Ende des ersten Aktes aus La Traviata oder die Arie der Leonora aus dem 4. Akt von Il Trovatore. Dabei steht nicht primär gesangstechnische Perfektion im Vordergrund, sondern ihre außerordentliche Musikalität, ihre besondere Wort-Musik-Behandlung, die Darstellungskraft und Wandlungsfähigkeit.

Callas hatte eine Liebesaffäre mit dem griechischen Milliardär Aristoteles Onassis, die 1959 zu ihrer Scheidung von Giovanni Battista Meneghini und 1960 zur Scheidung von Onassis und seiner damaligen Ehefrau Athina Livanos führte. Auch nach Onassis´ Eheschließung mit Jacqueline Kennedy wurden er und die Callas in den 1970er Jahren wiederholt in der Öffentlichkeit zusammen gesehen. Nach dem Tod der Callas wurden ein Foto von einem angeblich 1960 geborenen Sohn, sowie eine in Mailand ausgestellte Geburtsurkunde gefunden. Spekulationen über eine angebliche Vaterschaft von Onassis konnten nicht bewiesen werden.

1969 spielte sie die Rolle der Medea im gleichnamigen Film von Pier Paolo Pasolini. Von 1971 bis 1972 unterrichtete sie zeitweilig ausgewählte Meisterklassen an der Juilliard School in New York, wofür sie jedoch zu wenig Ausdauer und didaktisches Einfühlungsvermögen besaß. Ein Mitschnitt dieser Meisterklassen bezeugt jedoch, wie sehr sie den Schülern dramatischen Ausdruck vermitteln konnte. Zusammen mit ihrem früheren musikalischen Partner Giuseppe Di Stefano versuchte Callas ein Comeback in mehreren Rezital-Tourneen. Auch wenn die Stimme nicht mehr zu den hohen Spitzenleistungen der 50er Jahre imstande war, feierte sie aufgrund ihrer unvergleichlichen Bühnenpräsenz und dem künstlerischen Gesamteindruck weitere Triumphe.

Am 16. September 1977 starb Maria Callas mit 53 Jahren an Herzversagen in Paris, 36 Avenue Georges-Mandel.

Ihrem Wunsch folgend, wurde ihr Leichnam eingeäschert und ihre Asche vor der griechischen Küste verstreut. Auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise befindet sich ein symbolisches Urnengrab. Griechenland brachte 1980 eine der Callas gewidmete Sonderbriefmarke auf den Markt.

Der Nachwelt hat Maria Callas ein wertvolles musikalisches Erbe hinterlassen. Von 1952 an bis zu ihrem Abschied von den Opernbühnen mit der Tosca-Aufführung am 5. Juli 1965 im Royal Opera House Covent Garden in London hat sie, exklusiv für EMI, viele ihrer großen Partien auf Schallplatten aufgenommen. Ihre Tosca mit Giuseppe Di Stefano und Tito Gobbi als Partnern unter Victor de Sabata gilt heute noch als Referenzaufnahme, an der sich jede Neueinspielung messen lassen muss. Insgesamt gibt es über ein Dutzend Studioaufnahmen verschiedener Opern. Darüber hinaus existieren Live-Mitschnitte von Opernaufführungen und mehrere Rezitals. Maria Callas gilt bis heute als unerreichte „Primadonna assoluta“ des 20. Jahrhunderts.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

97

01.04.2009, 17:59

„Lee Dorsey“:

Lee Dorsey, eigentlich Irving Lee Dorsey, (* 24. Dezember 1924 in Portland, Oregon; † 1. Dezember 1986 in New Orleans), war ein US-amerikanischer Sänger der 60er Jahre.

Er begann seine Karriere als Boxer und kämpfte als Jugendlicher unter dem Namen "Kid Chocolate" ziemlich erfolgreich. Nach seiner Armeezeit kehrte er in den Ring zurück und eröffnete gleichzeitig in New Orleans eine Autowerkstatt.

Eines Tages lernte er den Songwriter Allen Toussaint kennen. Dieser überzeugte Dorsey von seinen Fähigkeiten als Sänger und Komponist. Im April 1961 erschien die erste selbstkomponierte Single "Ya Ya", die sogleich ein Hit wurde.

Nach einer weiteren erfolgreichen Single 1962 eröffnete Dorsey noch ein Lebensmittelgeschäft, veröffentlichte bis 1967 viele weitere Platten und zog sich dann aus dem Musikgeschäft zurück.

Hit-Singles:
* Ya Ya 1961 (US Platz 7)
* Do-Re-Mi 1962 (US Platz 27)
* Ride Your Pony 1965 (US Platz 28 )
* Working In The Coalmine 1966 (US Platz 8, UK Platz 8 )
* Holy Cow 1966 (US Platz 21, UK Platz 6)

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

98

01.04.2009, 20:06

„Colin Cooper“:

Colin Cooper (* 7. Oktober 1939 in Stafford; † 3. Juli 2008 in Stafford) war ein britischer Sänger und Multiinstrumentalist. Er war Gründungsmitglied der Climax Blues Band.

Biografie:
Mit zwölf Jahren lernte Cooper das Mundharmonikaspielen, mit 16 wechselte er auf Klarinette um. Anschließend lernte er Gitarre. Er spielte in mehreren lokalen Schulbands und gründete dann 1963 die Climax Jazz Band. Seine erste Veröffentlichung ist die Single Can’t Let Her Go b/w Make Her Mine mit der Mod-Band Hipster Image, die 1965 auf Decca Records veröffentlicht wurde. Er sang und spielte Saxophon. Das Lied der B-Seite wurde 1999 für einen Levi's-Spot in Japan benutzt.

1967 gründete er die Climax Blues Band und spielte mit ihnen bis zu seinem Tode. In ihrer Karriere veröffentlichten sie 18 Alben und hatten zwei Hit-Singles. Er war einziges Originalmitglied der von Line-up-Wechseln geplagten Band. Am 3. Juli 2008 verstarb Cooper an den Folgen einer Krebserkrankung.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

99

01.04.2009, 20:50

„Tex Williams“:

Tex Williams (* 23. August 1917 in Ramsey, Illinois, USA als Sollie Paul Williams; † 11. Oktober 1985 in Newhall, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Band-Leader.

Anfänge:
Der aus dem nördlichen Bundesstaat Illinois stammende Williams zog 1942 nach Los Angeles, wo er als Vokalist zunächst unter dem Namen Jack Williams in die Western Swing Big Band von Spade Cooley eintrat. Dank seiner angenehmen, warmen Stimme stieg er bald zum Lead-Sänger auf. Seinen Vornamen änderte er in Tex.

Der tyrannische und unbeherrschte Cooley warf Tex Williams nach Streitigkeiten im Juni 1946 aus seinem Orchester. Mehrere Band-Mitglieder folgten, und so war Williams noch gleichen Jahr in der Lage, eine eigene Bigband zu formen, die Texas Caravan.

Karriere:
Nach zwei nur mäßig erfolgreichen Singles wurde 1947 mit Smoke, Smoke, Smoke (That Cigarette) der Durchbruch erreicht. Die Platte verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal und erreichte sowohl in den Country- als auch in den Pop-Charts Platz 1. In dem von Merle Travis komponierten Song wird auf humorvolle Weise über nikotin-abhängige Zeitgenossen gelästert. Der hier von Williams eingesetzte Sprechgesang, „Talking Blues“ genannt, wurde zu einem Markenzeichen der Texas Caravan Bigband.

Tex Williams And His Western Caravan wurden fast über Nacht zu Stars. Es folgten weitere Singles, die naturgemäß nicht an den Erfolg von Smoke, Smoke, Smoke anknüpfen konnten. In mehreren Tourneen wurde die gesamte USA bereist. Die Plattenverkäufe ließen bald nach, und man musste das Label wechseln. 1957 löste sich die Bigband auf, und Williams machte bis in die siebziger Jahre alleine weiter.

Tex Williams starb am 11. Oktober 1985 an Lungenkrebs.

Quelle: Wikipedia
343

raptor230961

Lebende Musiklegende

Beiträge: 2 250

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1.297.736

Nächstes Level: 1.460.206

Bewertungen - Ø 5

100

01.04.2009, 20:51

"George Gershwin":

George Gershwin (* 26. September 1898 in Brooklyn, New York City; † 11. Juli 1937 in Hollywood) war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent.

George Gershwin wurde 1898 als Jacob Gershovitz (benannt nach seinem Großvater) in Brooklyn, New York City als Kind russisch-jüdischer Immigranten Morris Gershovitz und Rose Gershovitz (geb. Bruskin) geboren, die etwa um 1891 in die USA eingewandert waren. George hatte zwei Brüder, Ira Gershwin (geb.1896) und Arthur (geb. 1900) und eine Schwester, Frances (geb. 1906).

1910 kauften die Gershwins für die Musikstunden des älteren Sohnes Ira ein Klavier, auf dem aber bald George Gershwin spielte. Nach zwei Jahren wurde Charles Hambitzer sein Klavierlehrer und blieb bis zu seinem Tod 1918 sein Mentor. Hambitzer lehrte George Gershwin konventionelle Klaviertechniken und ließ ihn die europäischen Meister spielen. Er ermutigte ihn, Orchesterkonzerte zu besuchen (wobei er zu Hause versuchte, die gehörte Musik am Klavier zu reproduzieren). Ab 1914 arbeitete George Gershwin als „Hauspianist“ im New Yorker Musikverlag Jerome H. Remick. Seine Aufgabe war es bald, neue Lieder seines Verlages den Bandleadern und Theateragenten vorzuspielen und zu verkaufen. Angeregt durch diese Tätigkeit, versuchte er sich in der Komposition von eigenen Liedern und Tanzstücken. 1916 begann er als Pianist, Notenrollen für Elektrische Klaviere zu bespielen, zunächst mit Ragtimes und anderen Werken anderer Komponisten. Im gleichen Jahr ließ er „When You Want 'Em You Can't Get 'Em“ als erstes Lied veröffentlichen. Trotz des Misserfolgs dieser Komposition wurden einige Broadway-Komponisten auf ihn aufmerksam und benutzten in den kommenden Jahren mehrere seiner Lieder in ihren Musicals.

Sein Ragtime „Rialto Ripples“, ebenfalls 1916 komponiert, wurde ein finanzieller Erfolg. Gershwin studierte in diesen Jahren bei dem Komponisten Rubin Goldmark sowie bei dem Avantgardisten Henry Cowell weiterhin Klavier und Harmonielehre. 1918 gelang ihm mit dem Lied „Swanee“ der erste USA-weite Hit, der zunächst auf dem Broadway zu seiner Anerkennung als Komponist führte. Er interpretierte seine Klavierkonzerte auch als Pianist. Auf seiner Europareise 1928 lernte er Igor Strawinsky kennen. Er hatte eine längere Liebesbeziehung mit der Komponistin Kay Swift, mit der er sich auch fachlich austauschte, daneben eine weitere mit der Schauspielerin Paulette Goddard.

Während George Gershwin in Hollywood an der Partitur von „The Goldwyn Follies“ arbeitete, brach er am Flügel zusammen und starb am 11. Juli 1937 um 10:35 Uhr an einem Gehirntumor. Er wurde auf dem „Westchester Hills Cemetery“ in Hastings-on-Hudson (New York) beigesetzt.

Quelle: Wikipedia (gekürzt)
343

Lesezeichen
musik-forum.net - Alles rund um das Thema Musik - Bands - Szenenews - Veranstaltungen - Neuerscheinungen - Alben
Internet Agentur Bonn | Webdesign Bonn | Lebenslauf | Tierforum
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits