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01.04.2009, 00:19

Rosemarie "Rosa" Precht (Cosa Rosa)

Rosemarie "Rosa" Precht (* 3. Mai 1952 ; † 31. Januar 1991) war eine deutsche Songschreiberin, Sängerin und Keyboarderin.

Die gelernte Architektin arbeitete einige Zeit in einem Planungsbüro in Berlin. Ihr großes Hobby, dem sie sich mit Leidenschaft widmete, war allerdings die Musik und hier besonders das Keyboard. Ihre erste Band waren die Insisters, von denen sie sich aber schon 1981 wieder trennte, um einem Angebot der erfolgreichen deutschen Sängerin Ulla Meinecke nachzukommen. Rosa war seit 1976 die Freundin von Reinhold Heil, durch den sie in den folgenden Jahren Nina Hagen und alle Spliff-Mitglieder kennenlernte. Spliff-Schlagzeuger Herwig Mitteregger, der 1980 als Ulla Meinekes Produzent fungierte, schlug sie zu Heils Überraschung für Ullas Band vor. Reinhold Heil blieb bis zu Rosas Tod ihr Lebensgefährte.

1982 komponierte Rosa Precht einige Stücke, die sich Reinhold anhörte und daraufhin mit ihr zusammen das Projekt Cosa Rosa startete. Da das ganze ein "Wohnzimmer-Projekt" war, beschlossen sie, für die erste Produktion einer Langspielplatte nur Synthesizer und Rhythmusmaschinen einzusetzen. Traumstation, so der Name der ersten LP, bekam nach dem Erscheinen sehr viele gute Kritiken, der ausgekoppelte Ohrwurm Rosa auf Hawaii schaffte es gleich in die Charts. Da das Projekt eigentlich nie kommerziell geplant war, blieb es auch nur bei einigen TV-Auftritten. Rosa Precht wie auch Reinhold Heil betrachteten ihre Engagements bei Ulla Meinecke und Spliff weiterhin als ihre Hauptaufgabe.

Es folgten noch zwei weitere Alben aus der Feder von Rosa Precht, und die Singles Millionenmal und In meinen Armen wurden kleinere Radiohits. Aus gesundheitlichen Gründen zog sich Rosa dann aber gegen Ende der 1980er Jahre aus dem Showgeschäft zurück. Rosa Precht verstarb am 31. Januar 1991 an Krebs.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:20

„Kirsty MacColl“:

(Teil 1)
Kirsty MacColl (* 10. Oktober 1959; † 18. Dezember 2000 vor Cozumel) war eine britische Popsängerin und gehörte zu den so genannten Singer-Songwritern.

Leben und Karriere:
MacColl war die Tochter der Tänzerin Jean Newlove und des bekannten Folk-Music-Sängers Ewan MacColl.

Ihre Karriere verlief in vollkommen anderen Bahnen als der Werdegang ihres Vaters. Erstmals bekannt wurde sie als Sängerin der Punk-Pop-Band "Drug Addix". Die Verantwortlichen der Plattenfirma Stiff Records, bei der die Band unter Vertrag stand, verloren zwar das Interesse an der Formation, waren aber von der Sängerin beeindruckt. So erhielt McColl ihren ersten Solo Plattenvertrag.

1979 wurde ihre Debüt-Solo-Single "They Don't Know" veröffentlicht. Obwohl das Stück in Großbritannien zu einem immensen Radiohit (airplay hit) wurde, erreichte die Single wegen eines Streiks der Auslieferer niemals die Plattengeschäfte. Als es McColl mit der Folgesingle "You Caught Me Out" nicht gelang, sich in den Charts zu platzieren, meinte MacColl, dass es an der notwendigen Unterstützung durch ihre Plattenfirma fehlte. Im Jahre 1981 wechselte sie daher von Stiff Records zu Polydor Records. Mit dem witzigen, aber auch anspruchsvollen Stück "There's A Guy Works Down The Chip Shop Swears He's Elvis" aus dem von der Kritik gefeierten Album Desperate Character gelang ihr dann eine Platzierung unter den Top 20 der britischen Charts.

Als sich wiederum kein dauernder Erfolg einstellen wollte, kündigte Polydor 1983 den bestehenden Plattenvertrag, unmittelbar nachdem sie die für ein zweites Album gedachten Musikstücke aufgenommen hatte. Daraufhin kehrte sie zurück zu Stiff Records. Ihre auf diesem Label veröffentlichten Singles wie zum Beispiel "Terry" oder "He's On the Beach" waren Misserfolge. Lediglich mit einer Cover-Version von Billy Braggs "A New England" konnte sie 1985 einen Erfolg verbuchen. Die Single erreichte Platz 7 der britischen Charts. Die von ihr aufgenommene Version des Lieds enthielt zwei neue Strophen, die Bragg eigens für sie geschrieben hatte. Da sie sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in der Spätphase einer Schwangerschaft befand, lösten die von ihr gesungenen Zeilen "I loved you then as I love you still; Though I put you on a pedestal, You put me on the pill" eine gewisse Heiterkeit beim Auditorium aus.

In den USA wurde MacColl als Komponistin des Stücks "They Don't Know" bekannt. Tracey Ullmans Version des Stücks erreichte 1983, vielleicht auch wegen eines Gastauftritts von Paul McCartney in dem zugehörigen Musik-Video, Platz 2 der britischen Charts und platzierte sich in den Top Ten der US-Charts. Das Stück erklang während eines Großteils ihrer Laufzeit regelmäßig am Ende einer jeden Folge der "Tracey-Takes-On"-TV-Show beim TV-Sender HBO.)

Als Stiff Records im Jahre 1985 in Konkurs ging, verlor McColl zeitweilig die Möglichkeit, Stücke im eigenen Namen zu veröffentlichen, da sich keine Plattenfirma bereit fand, ihren Vertrag vom Insolvenzverwalter der Firma Stiff aufzukaufen. Aufgrund ihres Talents wurde sie während dieser Zeit jedoch in vielen Produktionen anderer Künstler als Hintergrundsängerin eingesetzt. Insbesondere handelte es sich um Aufnahmen, die von ihrem damaligen Ehemann, Steve Lillywhite, produziert oder bearbeitet wurden. Darunter befanden sich unter anderem Stücke für The Smiths, Van Morrison und die Talking Heads.

Im Dezember 1987 tauchte MacColl wieder in den britischen Charts auf, als die von ihr zusammen mit der Gruppe The Pogues aufgenommene Single "Fairytale Of New York" auf Platz 2 kletterte. Aufgrund des Erfolgs dieser Duettnummer, die sie zusammen mit Shane MacGowan sang, begleitete sie "The Pogues" 1988 auf deren Europatournee. Diese Erfahrung soll ihr nach eigenen Angaben dabei geholfen haben, ihre Bühnenangst zumindest zeitweise zu besiegen.

Daraufhin meldete sie sich 1989 mit dem Album Kite als Komponistin und Sängerin von Substanz zurück. Das Album, an dem auch David Gilmour und Johnny Marr mitwirkten, wurde von den Kritikern hoch gelobt. Die Texte der enthaltenen Stücke beschäftigten sich unter anderem mit dem Leben im Großbritannien zur Zeit Margaret Thatchers ("Free World"), der Vergänglichkeit des Ruhms ("Fifteen Minutes") und den Launen der Liebe ("Don't Come The Cowboy With Me, Sonny Jim!")

Obwohl "Kite" viele neue Kompositionen von großer Qualität enthielt, war das die Coverversion des The-Kinks-Stücks "Days", mit der MacColl sich unter den Top 20 der britischen Charts platzieren konnte, das erfolgreichste aller Stücke des Albums. Da sich auf dem Album zudem noch eine Coverversion des "The-Smiths"-Stücks "You Just Haven't Earned It Yet, Baby" befand, erwarb sich MacColl auch in Anbetracht ihres vormaligen Erfolges mit "A New England" den wohl unverdienten Ruf einer Coverkönigin.

Während dieser Zeit wurde MacColl auch für die britische Comedy Show French and Saunders engagiert, in der sie sich selbst spielte und diverse Lieder wie zum Beispiel "15 Minutes" und "I Ride" vortrug. Zusammen mit Ken Bishop sang sie in der Show den ursprünglich von Frank Sinatra und Nancy Sinatra veröffentlichten Hit "Something Stupid".

Auch in der Folgezeit setzte sie ihre Kompositionsarbeit fort und veröffentlichte das Album Electric Landlady. Der Titel des Albums sollte als Wortspiel eine Beziehung zu dem Jimi Hendrix-Album "Electric Ladyland" herstellen. Dieses Album enthielt mit dem Stück "Walking Down Madison", das sie zusammen mit Johnny Marr geschrieben hatte, ihren größten Hit in den USA. In Großbritannien erreichte das Stück 1991 eine Top 30-Platzierung in den Charts. Trotz dieser Platzierungen war das Album für MacColls damalige Plattenfirma, "Virgin Records" ein kommerzieller Misserfolg, so dass sie 1992 anlässlich des Verkaufs von Virgin Records an EMI von der Plattenfirma fallen gelassen wurde.

Inspiriert durch die zuvor erfolgte Scheidung von Steve Lillywhite veröffentlichte sie 1994 das Album Titanic Days. Erneut fand sie jedoch keine Gnade bei der Plattenindustrie. Nachdem das Album von der Plattenfirma ZTT Records lediglich im Rahmen eines Einzeldeals herausgegeben worden war, verweigerte diese Firma MacColl später den Abschluss eines Plattenvertrages.

Im folgenden Jahr veröffentlichte sie bei Virgin Records auf dem "best-of"-Album "Galore" unter anderem das neue Stück "Caroline" sowie eine Coverversion des Lou-Reed- Stücks "Perfect Day", das sie im Duett mit Evan Dando aufnahm. Obwohl Galore sich unter den Top 20 der britischen Album-Charts platzieren konnte, schaffte es keines der beiden neuen Stücke, sich unter den Top 40 der Charts zu platzieren. Auch einer Neuauflage des Stücks "Days" war dieses Schicksal beschieden. Nach dieser Enttäuschung veröffentlichte MacColl für einige Jahre keine Stücke mehr, wobei die bei ihr entstandene Frustration durch eine langwährende Schreibblockade noch verschlimmert wurde.

Mehrere Reisen nach Kuba vermochten die Kreativität McColls wieder zu beleben. Im Jahre 2000 veröffentlichte sie das von lateinamerikanischer- und insbesondere kubanischer traditioneller Musik inspirierte Album Tropical Brainstorm, das häufig als ihre hervorragendste Arbeit bezeichnet wird, da es von einer gelungenen und besonders effektvollen Verschmelzung von lateinischen Klängen mit originellen britischen Texten zeugt. Das Album beinhaltet das Stück "In These Shoes", das in den USA häufig in Radiosendungen ausgestrahlt wurde. Es wurde von Bette Midler gecovert, in der HBO-Fernsehserie "Sex and the City" verwendet und von Catherine Tate als Titelmelodie für ihre BBC-TV-Show eingesetzt.

Die von MacColl geschriebenen Texte, deren Bandbreite von humorvoll über bissig bis anrührend traurig reicht, sind nur schwer zu kategorisieren, was in einigen Fällen den kommerziellen Erfolg ihrer Werke beeinträchtigt haben mag. MacColl entwickelte bereits früh in ihrer Karriere eine ausgesprochene Bühnenangst, die sie erstmals im Verlauf einer ihrer ersten Tourneen überkam und die sie niemals wirklich überwinden konnte. Sie war ihren Kindern eine hingebungsvolle Mutter und verzichtete für längere Zeiträume auf Auftritte im Rampenlicht, um sich auf die Erziehung ihrer Kinder konzentrieren zu können.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:21

„Kirsty MacColl“:

(Teil 2)
Tod und posthume Veröffentlichungen:
Am 18. Dezember 2000 starb MacColl bei einem Badeunfall in Mexiko nahe Cozumel, wo sie mit ihrer Familie den Urlaub verbrachte. Beim gemeinsamen Schwimmen in einem Tauchern vorbehaltenen Gebiet stieß sie mit einem Motorboot zusammen und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Zu der Kollision kam es, als McColl versuchte, ihren Sohn vor einer Kollision mit dem Motorboot zu schützen und ihn aus dem Weg zu ziehen. Das Boot gehörte dem mexikanischen Millionär Guillermo González Nova, dem Eigentümer der Firma Comercial Mexicana und der nationalen Costco-Franchise-Kette. Dieser befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks zusammen mit mehreren Familienmitgliedern selbst an Bord des Bootes. Der Matrose José Cen Yam gestand, das Boot zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes gesteuert zu haben. Dieses soll nach Angaben des Eigners mit einer Geschwindigkeit von nur einem Knoten unterwegs gewesen sein. Der Matrose wurde der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und zur Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 1034 Pesos verurteilt. Einige Augenzeugen widersprechen jedoch sowohl den Angaben des Matrosen hinsichtlich der Person des Steuermannes zur Zeit des Unglücks als auch den Behauptungen des Eigners zur Geschwindigkeit des Motorbootes.

Die Familie MacColls setzt sich derzeit für eine erneute juristische Überprüfung der Umstände ein, die zu Kirstys Tod geführt hatten. Hierzu hat sie sich unter anderem mit einer Eingabe an die Inter-American Commission on Human Rights gewandt. Zu dem Unglück hat Olivia Lichtenstein eine bereits auf mehreren Kanälen der BBC ausgestrahlte Dokumentation mit dem Titel "Who killed Kirsty MacColl?" gedreht.

Seit ihrem Tod singt Billy Bragg das Stück "A New England" nur noch mit den zusätzlichen Versen, die er einst für sie geschrieben hat. 2001 wurde zu ihrem Gedenken eine Bank am südlichen Eingang des Londoner Soho Square aufgestellt. Dies geschah in Anlehnung an eine Passage aus einem ihrer eindrucksvollsten Stücke: "An empty bench in Soho Square/ If you'd have come you'd have found me there".

Im Jahr 2002 wurde zu ihren Ehren ein Erinnerungskonzert in der Londoner Royal Festival Hall veranstaltet, an dem sich viele Künstler beteiligten, die früher einmal mit ihr zusammen gearbeitet hatten oder die von ihrem Wirken beeinflusst worden waren.

Es gibt auch weiterhin Veröffentlichungen, die im Zusammenhang mit MacColl stehen. 2004 erschien die von Karen O'Brien verfasste Biografie Kirsty MacColl: The one and only. Ihr musikalisches Werk wird in dem 2005 erschienenen dreifachen CD-Set From Croydon to Cuba zusammengefasst, das Stücke aus sämtlichen Schaffensphasen der Künstlerin enthält. Gleichfalls im Jahre 2005 wurde das Album Titanic days als Deluxe-zweifach-CD-Set neu veröffentlicht. Die Alben Kite und Electric Landlady wurden ebenfalls remastered und, mit zusätzlichen Stücken versehen, erneut veröffentlicht. Ihr erstes Album Desperate Character ist derzeit nicht erhältlich. Allerdings sind einige der auf diesem Album befindlichen Stücke auf dem CD-Set From Croydon To Cuba zu finden. Am 7. August 2005 erschien das Album The best of Kirsty MacColl. Das hieraus als Single ausgekoppelte neue Stück "Sun on the water" platzierte sich unter den Top 20 der britischen Charts.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:21

Melanie Appleby (Mel & Kim)

Mel & Kim waren ein britisches Popduo und hatten in den späten 1980er Jahren großen Erfolg. Die beiden Schwestern Melanie Appleby (* 11. Juli 1966; † 18. Januar 1990) und Kim Appleby (* 28. August 1961) wurden in einem Londoner Dance-Club entdeckt und unterschrieben daraufhin einen Plattenvertrag mit Supreme Records unter Leitung des bekannten Produzententrios Stock Aitken Waterman im Jahre 1985, und verkauften Tonträger unter dem Namen „Mel & Kim“.

Sie hatten ihren größten Erfolg bereits mit ihrer ersten Single Showing Out (Get Fresh At The Weekend) und platzierten sich auf Platz 3 der britischen Charts und wurden die Nr. 1 in Deutschland und in den USA. Die nächste Single Respectable wurde 1987 in Großbritannien (und erneut in Deutschland) die Nr. 1 und sollte einer der größten Hits in jenem Jahr werden. Sie erlangten eine hohe Populariät und wurden zu Vorbildern in der Mode.

Obwohl die beiden Schwestern noch weitere Erfolge erzielen konnten, wurden sie bald von Kylie Minogue und Rick Astley übertroffen, welche beide nun im Fokus von Stock Aitken Waterman waren. In Folge einer Rückenlähmung zog sich Mel aus dem öffentlichen Leben zurück. Die Medien berichteten, sie sei todkrank, doch die Schwestern wiesen dies zurück.

Mel starb 1990 im Alter von 23 Jahren an Leberkrebs.

Mit Hilfe ihres Freundes Craig Logan, dem Ex-Bassisten von Bros, startete Kim eine Solo-Karriere. Die Debüt-Single Don't Worry erreichte Platz 2 in den britischen Charts im November 1990. Doch ihre Popularität sank schnell und 1995 war ihre Karriere als Popstar zu Ende.

2007 deutet sich ein Comeback Kim Applebys an: Eine Single mit dem Titel „High“ steht im August vor der Veröffentlichung. Stilistisch bewegt sie sich im Dancefloor der Millenniumwende.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:47

"Trevor Oliver Tailor" (Bad Boys Blue):

Bad Boys Blue ist eine Popmusik-Band und bestand nach ihrer Gründung in den 80er Jahren aus drei Mitgliedern: dem Amerikaner Andrew Freddie Thomas, dem Engländer John Edward McInerney sowie dem Jamaicaner Trevor Oliver Tailor, der die Gruppe 1989 aber bereits verließ. Er wurde einige Zeit lang durch Trevor Bannister ersetzt. Ihm wiederum folgte in den 1990er Jahren Mo Russel als drittes Mitglied. Anschließend arbeiteten BBB als Duo.

Die Stilrichtung des Trios war in den 1980er Jahren der Euro Disco; sie wandelte sich später in Pop und Eurodance.

Die bekanntesten Erfolge des Trios wurden von Tony Hendrik und Karin van Haaren und ihrem Coconut-Label produziert. Dazu gehören seit 1984 L.O.V.E. In My Car, You're A Woman, Pretty Young Girl, Kisses And Tears, I Wanna Hear Your Heartbeat, A World Without You, Don't Walk Away Suzanne, Queen Of Hearts, House Of Silence, Lady in Black, How I Need You, Come Back And Stay (Vokalstimme von Lyanne Lee) und Save Your Love. Als Anfang der 1990er Jahre der Erfolg nachließ, trennte sich die Band von ihrem Produzenten und Label und sprang auf den gerade populär werdenden Eurodance-Zug auf. Beim Label Intercord veröffentlichten Andrew Freddie Thomas und John Edward McInerney als Bad Boys Blue zwei Alben Mitte der 1990er Jahre - sie konnten damit allerdings nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen.

Im Zuge des Modern Talking-Revivals kehrte die Band im Jahr 1998 zu Coconut zurück und veröffentlichte dort neue Versionen ihrer alten Hits sowie einige neue Songs - teilweise von Tony Hendrik, teilweise von David Brandes und Bros Music produziert.

Nach dem Ausstieg von Mo Russel, tourten Andrew Thomas und John McInerney mit Kevin McCoy durch Europa. Letzterer verließ 2002 die Band, um seiner Frau in die USA zu folgen.

2003 entstand in Zusammenarbeit mit David Brandes und Bros Music das Album Around The World mit dem im Juni veröffentlichten Hit Lover On The Line. Gesanglich besteht Around The World zum großen Teil aus den Stimmen von John MacInerney, David Brandes und Lydia Madajewski.

Zusammen tourten Thomas und McInerney zum überwiegenden Teil durch Osteuropa, mit einer Vielzahl an kleinen und großen Konzerten. Neben einigen Auftritten in verschiedenen deutschen Fernsehshows gab es in den letzten Jahren nur noch eine kleinere Anzahl von Konzerten im deutschsprachigen Raum.
Ende 2004 kam Kevin McCoy zurück und vervollständigte Bad Boys Blue wieder bis zur Trennung der beiden Hauptakteure.

Im Januar 2005 fand das letzte Konzert der bisherigen Besetzung statt. McInerney traf die Entscheidung aufzuhören, mit Thomas zu arbeiten.

2005 gab McInerney Konzerte in Deutschland, den USA, Russland und der Türkei. Im Januar 2006 wurde er von Carlos Ferreira (* 11. April 1969, Mozambique) ergänzt. Die Gruppe arbeitet zurzeit in Paris mit dem französischen Produzenten Johann Perrier an neuem Material. Für Anfang 2008 ist ein neues Album "Heart and Soul", sowie eine Single "Still in Love" geplant.

Andrew Thomas hatte in Herb McCoy (nicht verwandt mit Kevin) einen Ersatz für John McInerney gefunden und trat in Deutschland, Schweden, Polen, Russland und anderen osteuropäischen Ländern auf. Laut Aussage von Andrew ist abzusehen, dass 2008 eine Neuerscheinung auf den Markt kommt.

Am 19. Januar 2008 starb Trevor Oliver Taylor durch einen Herzinfarkt.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:48

"Carlo Karges":

Carlo Karges (* 31. Juli 1951 in Hamburg; † 30. Januar 2002 in Hamburg; bürgerlich laut einigen Quellen Carlo Frank Karges) war ein deutscher Musiker, der vor allem als Gitarrist und Songschreiber für die Band Nena bekannt wurde.

Karges wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter in Hamburg auf und begann bereits als Schüler, Gitarre zu spielen und Lieder zu komponieren. Nachdem er Live-Erfahrungen in verschiedenen Hamburger Lokalbands wie Tomorrows’s Gift und Release Music Orchestra gesammelt hatte, gehörte er 1971 als Gitarrist und Keyboarder zu den Gründungsmitgliedern von Novalis, für die er unter anderem den Text des Stücks Wer Schmetterlinge lachen hört schrieb.

1975 verließ er die Band wieder. In der Folgezeit spielte er bei den Bands Ramblers, Else Nabu Band und Desperado. 1980 ersetzte er bei Extrabreit den ausgeschiedenen Piet Worthmann an der Gitarre.

Bereits 1981 stieg er wieder bei Extrabreit aus, um auch mit Gabriele „Nena“ Kerner, die er kurz zuvor in Hagen kennengelernt hatte, die neue Band Nena zu gründen. Karges ist Co-Autor der Nena-Hits 99 Luftballons, ? (Fragezeichen), und Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Rette mich sowie Vollmond wurden von ihm getextet und komponiert.

Nach der Auflösung der Band Nena 1987 betrieb Karges in Berlin das „Café Carlo“ und widmete sich in Bands wie Füll Service und La Vida weiterhin der Musik, blieb damit allerdings kommerziell erfolglos.

1994 steuerte er, nach seiner Versöhnung mit Nena, als Songschreiber wieder zwei Titel (Vor Deiner Tür und Ich bin die Liebe) zu deren Soloalbum Und alles dreht sich bei, an zwei weiteren Liedern war er als Co-Autor beteiligt.

Zuletzt spielte Karges bei der [Coverband] Timebandits und zeitgleich TAXI

Carlo Karges verstarb Anfang 2002 nur 50-jährig im Klinikum Eppendorf an Leberversagen. Er wurde in Hamburg auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf beigesetzt.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:49

„Ibrahim Bekirovic“ (Ibo):

Ibo (* 22. Juli 1961 in Skopje, Mazedonien; † 18. November 2000 in Sankt Pankraz, Bezirk Kirchdorf an der Krems, Österreich; bürgerlich Ibrahim Bekirovi) war ein deutsch-mazedonischer Schlagersänger.


Bekirovic war seit Ende der 1970er Jahre hauptberuflich als Musiker tätig. 1983 nahm er seine erste Schallplatte (Verlang ich zuviel) auf, die bereits ein mittelmäßiger Erfolg wurde. Er verwendete als Künstlernamen nur seinen abgekürzten Vornamen Ibo , teilweise auch "IBO" geschrieben.

1985 hatte er seinen ersten großen Hit mit Ibiza. Damit war er in zahlreichen Musiksendungen im Fernsehen zu Gast. Es folgten weitere Schlager, so dass er bald zu den erfolgreichsten Schlagerstars der 1980er Jahre gehörte.

1996 nahm Ibo an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Sein Lied hieß Der liebe Gott ist ganz begeistert.

Seine Songwriter Mick Hannes und Walter Gerke kamen von der Gruppe Franz K. In seiner Liveband spielten u.a. Alex Schwers von der bekannten Punkband HASS und Gregor Kerkmann von der Band Kreidler.

Auf einer Fahrt von einem Auftritt in Österreich nach Hause stieß ein LKW mit dem Wagen seines Technikers, den Ibo lenkte, zusammen. Ibo starb noch am Unfallort.

Ibo war verheiratet mit Diana und hatte zwei Zwillingstöchter, Mandy und Mariella. Er lebte bis zu seinem Tod in der Ruhrgebietsstadt Gladbeck, wo er auch beigesetzt wurde.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:50

Stuart Adamson („Big Country”):

Big Country ist eine Folk-Rock-Band aus Schottland, die von vielen dem New Wave zugeordnet wird. Tatsächlich spielte die Band Rockmusik mit sehr starken schottischen Einflüssen (ohne dass ein Band-Mitglied in Schottland geboren ist; aber zwei der Bandmitglieder wuchsen in der Nähe von Edinburgh auf).

Ausgehend vom Sänger, Gitarristen und Haupt-Songschreiber Stuart Adamson, der schon mit 16 Jahren die New Wave Band The Skids gründete, wurde die Band Big Country mit Bruce Watson (Gitarre), Mark Brzezicki (Schlagzeug) und Tony Butler (Bass) gegründet. Frühe Singles wie "In a Big Country " oder "Wonderland" wurden Charterfolge und Steve Lillywhite übernahm die Produktion des ersten Albums der Band. Das Debüt-Album "The Crossing" wird zum Verkaufs- und Medienerfolg. Die Single "Look Away" des 1986 erschienenen Albums The Seer, bei dem Kate Bush auf dem Titeltrack mitsingt, wird zum Hit.

Nach den Erfolgen in den 1980er Jahren wird es ruhiger um die Band.

Stuart Adamson gerät immer wieder durch seine Alkohol-Probleme in die Schlagzeilen. Nach einem letzten Studio-Album und einer Abschluss-Tour durch Europa erklärt die Band die Auflösung. Im Dezember 2001 wird Adamson in einem Hotelzimmer in Honolulu erhängt aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus.

Erwähnenswert ist der Soundtrack des schottischen Films "Restless Natives", der auf einer Doppel-CD zusammen mit seltenen Aufnahmen veröffentlicht wurde und das erneute Auftauchen der Musik von Big Country in einer Folge der "Gilmore Girls".

Bruce Watson spielt u.a. bei Fish Gitarre und arbeitet bei der Band "Fourgoodmen" mit, die mit Ex-Mitgliedern der Simple Minds Hits von schottischen Bands spielt, darunter auch Big Country .

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:51

„Jermaine Stewart“:

Jermaine Stewart (* 7. September 1957 in Columbus, Ohio; † 17. März 1997 Chicago, Illinois) war ein US-amerikanischer Pop-Sänger, sein bekanntester Top-5-Hit war „We Don't Have to Take Our Clothes Off“ aus dem Jahr 1986. 1987 und 1988 hatte er mit "Get Lucky" und "Don't Talk Dirty to Me" zwei Top Ten Hits in Deutschland. 2003 wurde sein 1986er Hit vom amerikanischen Sender VH1 in seine Liste der 100 größten „One hit wonders“ aufgenommen.

Stewart fiel erstmals in den 1970er Jahren als Tänzer von Soul Train auf. Später wurde er Ersatzsänger und Tänzer für verschiedene Künstler wie The Chi-Lites, The Staple Singers, Shalamar und Culture Club. Er starb 1997 an Leberkrebs, den Folgen der Immunschwächekrankheit AIDS.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:52

„Steve Bender“ (Dschinghis Khan):

Steve Bender (* 2. November 1946 in Mainz; † 7. Mai 2006; eigentlich Karl-Heinz Bender) war ein deutscher Rock-Sänger, Komponist, Texter und Musikproduzent (sbmusic).

International bekannt wurde er als Sänger (Markenzeichen "Glatzkopf") der Gruppe Dschinghis Khan, die er mitbegründete und mit deren Titelsong er beim Eurovision Song Contest 1979 (Jerusalem) für Deutschland den vierten Platz errang. Weitere Hits der Band waren „Moskau“, „Rocking Son of Dschinghis Khan“ und „Der Verräter“, die auch in englischen Versionen produziert wurden. Später entstanden viele Remixe und Medleys der Gruppe, z.B. das Album „Huh Hah Dschinghis Khan“ (1993) oder die „History“ dazu aus dem Jahr 1999, die mit Steve Benders "Reunion" mit Edina Pop und Leslie Mandoki für das japanische Fernsehen zusammenhing.

Schon früher war er als Mitglied und Leiter der Bands The Poor Things, The Soul Five und Black Panthers tätig, ferner von Charly and the Neptunes und The Pages.

Mit dem Disco-Hit "The Final Thing" (London-Records) kam er unter die Top 10 der Billboard-Charts in den USA. Längere Chartplazierungen erreichte er neben Deutschland (wo z.B. 1979 „Dschinghis Khan“ vier Wochen die Media Control Charts anführte) in Kanada, Japan und Russland sowie in Israel, wo mit Dschinghis Khan erstmals deutsche Künstler die Spitze der Hitparade erreichten.

Benders letztes Comeback mit der "Reunion"-Gruppe Dschinghis Khan feierte er im Dezember 2005 in der Moskauer Olympia-Halle vor 30.000 russischen Fans, bei der als weitere Gründungsmitglieder Edina Pop, Henriette und Wolfgang Heichel mitwirkten.

Als Solokünstler veröffentlichte er international 19 Singles und drei LPs. Bender war insgesamt für mehr als 10 Plattenfirmen tätig, unter anderem für Ariola, Avex (Japan), C.B.S., Jupiter- und M-Records, London Records (USA) und Teldec.

Der Künstler lebte zuletzt in München und hinterlässt seine Frau und eine Tochter, die Sängerin Melanie Bender. Er starb am 7. Mai 2006 nach einem langen Krebsleiden.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 09:53

„Carl Wilson“ (The Beach Boys“:

Carl Wilson (* 21. Dezember 1946 in Hawthorne, Kalifornien; † 6. Februar 1998 in Los Angeles, Kalifornien) war Leadgitarrist und Sänger der Band The Beach Boys .

Leben:
Carl Wilson kam in die Band, als er 14 Jahre alt war, und noch die High School besuchte. Bei den ersten Alben in der Zeit von 1961 bis 1965 war er als Leadgitarrist und im Harmoniegesang tätig. Seine erste Lead-Stimme sang er 1965 mit dem Lied Girl Don’t Tell me. Seit dem 1966er Album Pet Sounds beziehungsweise auf der Single Good Vibrations sang er häufiger. Carl Wilson stand zu Beginn der Beach-Boys-Karriere im Schatten seiner Brüder Brian und Dennis Wilson. Von 1968 bis 1973 komponierte er zahlreiche Stücke für die Beach Boys . Hinzu kam, dass er viele Lieder und Alben für die Beach Boys produzierte. Nachdem Brian Wilson 1976 wieder aktiv in die Band zurückkehrte, rückte Carl Wilson ins zweite Glied zurück. Als sich Brian ein Jahr später erneut zurückzog, hatten die Bandkollegen Mike Love und Alan Jardine das Ruder fest in der Hand und Carl Wilsons Rolle schrumpfte weiter. Auf dem von Jardine produzierten M.I.U. Album war Carl Wilson kaum wahrnehmbar, das Album war kommerziell und musikalisch ein Fiasko für die Gruppe. Schließlich gelang es Carl Wilson wieder an Oberhand zu gewinnen und bei den beiden nächsten Alben L.A. (Light Album) und Keepin’ the Summer Alive nahm er wieder eine aktivere Rolle ein.

Carl Wilson wollte in den 1980er Jahren neues Material veröffentlichen, während sich seine Bandkollegen damit begnügten auf Tournee zu gehen und die alten Hits zu spielen. Also stieg er 1981 bei den Beach Boys aus und veröffentlichte zwei R&B-Soloalben. Beide Alben verkauften sich allerdings nur mäßig. Nachdem sich sein Debütalbum Carl Wilson lediglich in den hinteren Top-100 der US-Billboard-Charts platzieren konnte, forderte seine Plattenfirma für sein zweites Album zumindest eine Single, die in den Charts vertreten war. What You Do to Me erreichte Rang 72, dennoch verkaufte sich das Album nicht besser.

Nach dem Tode von Dennis Wilson gab Carl seine Solokarriere auf und kehrte in die Band zurück. Auf dem 1985er Album The Beach Boys tritt er für die Beach Boys noch einmal kompositorisch in Erscheinung.

Neben seiner Tätigkeit mit den Beach Boys war Carl Wilson für viele Künstler als Sänger aktiv. Er produzierte zudem 1970 ein Album für die südafrikanische Gruppe „The Flame“ das auf dem Label „Brother Records“ veröffentlicht wurde. 1977 nahm er sich der Gesangskarriere von Ricci Martin an, für den er das Album Bleached produzierte und komponierte.

1997 wurde bekannt, dass Carl Wilson an Krebs erkrankt war. Trotzdem machte er die 97er Welttournee der Gruppe noch zum größten Teil mit. Da Pläne für ein letztes gemeinsames Beach-Boys-Album scheiterten, versuchte er ein Gemeinschafts-Album, das er mit seinen Freunden Robert Lamm (Chicago) und Gerry Beckley (America) in Angriff genommen hatte, fertigzustellen. Die drei arbeiteten bereits seit mehreren Jahre an dem Projekt, das aber immer wieder aufgeschoben wurde. Nach Wilsons’ Tod führten es Lamm und Beckley alleine zu Ende. Das Album wurde im Jahr 2000 unter den Titel Like a Brother veröffentlicht und verkaufte sich sehr schwach. Carl Wilson ist auf dem Alum mit fünf Stücken vertreten, darunter I Wish for You, sein letztes Lied; geschrieben für seine Söhne und das Titellied Like a Brother. Carl Wilson erhielt von seinem Bruder Brian das Angebot, auf dessen Soloalbum Imagination mitzuwirken, dazu kam es aber nicht mehr.

Carl Wilson starb im Februar 1998 an Lungenkrebs.

Nach dem Tod von Dennis Wilson im Jahre 1983 und dem endgültigen Ausstieg von Brian Wilson im Jahre 1988 gab es keinen Wilson mehr bei den Beach Boys .

2004 brachte Brian Wilson sein Soloalbum Gettin in Over My Head heraus, auf dem der Titel Soul Searchin zu finden ist. Dies war das letzte Beach-Boys-Lied für das Carl Wilson 1996 die Lead-Stimme aufgenommen hatte.

Carl Wilson war zweimal verheiratet. 1966 heiratete er Annie Hinsche. Aus dieser Ehe stamme die Söhne Jonah und Justyn Wilson. 1987 ehelichte er Gina Martin, die Tochter von Dean Martin.

Carl Wilson Foundation – Walk against Cancer:
Nach seinem Tod wurde die Carl Wilson Foundation gegründet. Diese veranstaltet unter dem Titel „Walk against Cancer“ Benefizkonzerte sowie weitere Veranstaltungen. Bei den Benefizkonzerten traten neben Brian Wilson und Carl Wilsons Söhnen, mit ihrer Band In Bloom, auch Eric Clapton, Heart, Neil Diamond und weitere bekannte und unbekannte Künstler auf. Ziel der Stiftung ist es, Geld für die Krebsforschung zu sammeln und Menschen finanziell zu unterstützen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Die Leitung und Organisation der Stiftung obliegt Carl Wilsons Söhnen Jonah und Justyn Wilson.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 11:59

„Wilken F. Dincklage“:

Wilken F. Dincklage (* 21. August 1942 in Hamburg; † 18. Oktober 1994 ebenda), genannt Willem oder „Der dicke Willem“, war ein deutscher Musiker und Radiomoderator.

Als 15-Jähriger kaufte er sich ein Banjo. Er jobbte tagsüber als Kaufmann und Teekoster und spielte damals schon in einigen Jazzkellern Hamburgs. Anfang der 1960er Jahre kaufte er sich dann eine Gitarre, die er sehr gern wie Elvis auf dem Rücken spielte.

Willem arbeitete als Ostblock-Experte eines Industriekonzerns in Hamburg. 1972 gründete er zusammen mit u.a. Peter Petrel die Rentnerband, die einen wichtigen Beitrag zur Hamburger Szene geleistet hat. 1977 verließ er die Band, um als Solokünstler zu arbeiten. Seine größten Erfolge feierte er vor allem mit Blödelversionen von international erfolgreichen Titeln. Sein größter Hit "Tarzan ist wieder da" ist eine Coverversion von Rick Dees' "Disco Duck". Im Frühjahr 1977 erreichte die Single die deutschen Top 5. 1983 gelang ihm eine weitere Chartplatzierung mit "Wat", der deutschen Fassung von Captain Sensibles "Wot". Der letzte kleinere Erfolg war seine Version von "Geil", im Original von Bruce & Bongo.

Schließlich verlagerte er ab 1981 seinen künstlerischen Schwerpunkt auf die Moderation und arbeitete beim Norddeutschen Rundfunk (NDR 2 und NDR 1 Welle Nord), Radio Bremen, dem Südfunk Stuttgart und der Europawelle Saar des Saarländischen Rundfunks. Regelmäßige Sendungen von Willem waren die Formate Espresso (Musik raten und singen, Das Dingsbumsspiel), Hits mit Willem und die Norddeutschen Top Fofftein. Nach der Wende brachte Willem seine Medienerfahrung bei Antenne MV, dem ersten Privatsender Mecklenburg-Vorpommerns, ein.

Dincklage betätigte sich auch schauspielerisch mit kleinen Nebenrollen in den ersten drei "Otto-Filmen" seines Bandkollegen aus früheren Tagen. Darüber hinaus lieh er seine Stimme einigen Hörspielen wie z. B. als Der Schrat in einigen Mecki-Hörspielen des Plattenlabels Peggy (mit Joachim Wolff in der Titelrolle).

Am 18. Oktober 1994 starb Dincklage im Alter von 52 Jahren an einer Lungenembolie.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 12:01

"Marc Bolan" (T-Rex):

T. Rex war eine populäre englische Band, die 1967 unter dem Namen Tyrannosaurus Rex von Marc Bolan (Vocals, Gitarre) und Steve 'Peregrin' Took (Perkussion, Backing Vocals) in London gegründet wurde.

-Marc Bolan kam bei einem Autounfall am 16. September 1977 nur wenige Tage vor seinem 30. Geburtstag ums Leben. Von Beginn an war er Initiator, Ideengeber, Songschreiber, Sänger und unbestrittener Frontman der Gruppe. Somit war sein Tod gleichbedeutend mit dem Ende des Projekts und der Musikgruppe T. Rex.

-Der Mitbegründer von Tyrannosaurus Rex, Steve 'Peregrin' Took starb am 27. Oktober 1980 im Alter von 31 Jahren, als er sich an einer Cocktailkirsche verschluckte.

-Steve Currie verunglückte am 28. April 1981 bei einem Autounfall in Portugal.

-Mickey Finn verstarb am 11. Januar 2003 im Mayday Hospital in Croydon im Alter von 55 Jahren an den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs.

-Peter 'Dino' Dines verstarb am 28. Januar 2004 an einem Herzinfarkt.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 12:02

„Brian Connolly“:

Brian Connolly (* 5. Oktober 1945 in Hamilton, Schottland; † 9. Februar 1997 in Slough, Buckinghamshire ) war ein schottischer Musiker und Leadsänger der Rockband The Sweet .

Leben:
Brian Connolly wurde am 5. Oktober 1945 in einem Glasgower Krankenhaus geboren. Als er mit einem Jahr eine Hirnhautentzündung bekam, wurde er im Krankenhaus von seiner Mutter zurückgelassen und kurze Zeit später von einer Krankenschwester adoptiert. Mit zwölf Jahren zog er mit seiner neuen Familie nach Middlesex um. Bis zu seinem 18. Geburtstag hieß er Brian Francis McManus, denn er wurde unehelich geboren und wuchs bei seinen Pflegeeltern McManus auf. Der Schauspieler Mark McManus (1935-1994) war ein Cousin dieser Familie. Seine leibliche Mutter hat Connolly nie kennen gelernt.

Als er mit 18 Jahren erfuhr, dass er adoptiert worden war, zog Brian aus und schrieb sich am Merchant Navy Officers College ein. Nach 18 Monaten wurde jedoch festgestellt, dass er farbenblind war, weswegen er seine Ausbildung als Offizier nicht fortsetzen konnte.

Daraufhin schlug er seine Karriere als Sänger ein. Ende der 60er schlossen sich Mick Tucker und Brian Connolly den Wainwrights Gentlemans an. Diese Band hielt jedoch nicht lange und so gründeten Brian Connolly, Mick Tucker, Steve Priest und Frank Torpey die Band Sweet-Shop, die sie später in The Sweet umbenannten. Gitarrist Frank Torpey wurde sehr bald durch Mick Steward und dieser nach einigen Singleveröffentlichungen durch Andy Scott ersetzt, der bis heute unter dem Bandnamen "Andy Scott's Sweet" die Band mit anderen Musikern weiterführt. The Sweet wurde in den 1970er Jahren unter Andy Scott als musikalischem Kopf der Band zur kommerziell erfolgreichsten Glam Rock-Formation aller Zeiten.

Nicht zuletzt wegen Connollys massiver Alkoholprobleme kam es 1978 zum Bruch der Band. Connolly startete darauf hin eine Solo-Karriere, die erfolglos blieb.

Im Mai 1972 heiratete Brian seine erste Ehefrau Marilyn Walsh. Am 3. April 1974 wurde die Tochter Nicola und am 22. Juli 1977 die zweite Tochter, Michelle , geboren. Marilyn trennte sich 1986 wegen seiner Alkoholprobleme von ihm. 1990 heiratete er Denise. Diese Ehe hielt bis 1994. Sein Sohn Brian James (*26. Mai 1995) stammt aus der Beziehung zu Jean (* 1963), die er 1992 kennengelernt hatte.

Brian starb am 9. Februar 1997 an Nierenversagen, verbunden mit einem Herzinfarkt, nachdem er schon 1980 mehrere Infarkte erlitten hatte.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 12:04

„Hans Hartz“:

Hans Hartz (* 22. Oktober 1943 in Husum, † 30. November 2002 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Sänger und Liedermacher.

Hartz wuchs in Husum auf, womit seine lebenslange Liebe zum Meer und die Thematik des Großteils seiner Liedtexte zu erklären ist. Nach dem Schulbesuch studierte er Sozialpädagogik und unterhielt zeitweise einen privaten Kindergarten in Husum, arbeitete aber auch auf dem Bau und fuhr zur See. Unverwechselbar war seine markante rauhe Stimme, die stark an Joe Cocker erinnert.

Zu Beginn seiner musikalischen Karriere trat er in Hamburg als Frontmann der Gruppe Lake auf. 1982 kam für ihn der Durchbruch mit dem Titel "Die weißen Tauben sind müde". Sein Album "Sturm" erreichte Platinstatus. 1983 folgte dann "Nur Steine leben lang" und 1984 "Musik aus der Ferne", alle komponiert und getextet von Johann Christoph Busse.

Im Jahre 1991 landete er mit "Sail away" noch einmal einen Riesenhit (auch international), der es in Deutschland auf über 1,6 Millionen verkaufter Tonträger brachte. Dies war der Tatsache zu verdanken, dass dieser Song in der TV-Werbung für Beck’s gespielt wurde. Dies hielt die Verantwortlichen aber nicht davon ab, den Song mit Joe Cocker noch einmal neu aufzunehmen und diesen dann in den nachfolgenden Werbefilmen von Beck's abzuspielen.

2000 versuchte Andreas Galk, mit Hans Hartz eine große Hallen-Comebacktournee auf die Beine zu stellen, jedoch ließ sich das Projekt gegenüber der deutschen Tourneebranche nicht weiter rechtfertigen, als der Kartenvorverkauf für ein Testkonzert im Oktober 2000 im "Brückenforum" von Bonn nur höchst schleppend verlief.

Seine letzten Auftritte fanden vor kleinerem Publikum bei einigen so genannten "Club-Auftritten" statt. Letzter Höhepunkt seiner Karriere waren seine Auftritte als Balladensänger bei den Störtebeker-Festspielen in Ralswiek auf Rügen im Jahr 2002.

2002 erschien auch "Echt HARTZig", sein letztes Album bei seiner letzten Plattenfirma ALLMUSICA Production, Hamburg. Im gleichen Jahr verstarb Hans Hartz, der starker Raucher war, nach kurzem, schweren Krebsleiden.

Zu seinem ersten Todestag 2003 veröffentlichte seine letzte Plattenfirma www.allmusica.de zur Erinnerung das CD Album "In Memory" mit sogar noch unveröffentlichten Songs wie "Wilde Rosen" oder "Eiszeit". Auch seine großen Hits wie "Sail away" sind auf der CD vertreten.

Das markanteste Stück von Hans Hartz aus dem Album Sturm: Unser Land wurde 1982 in der ARD Krimi Serie Schwarz-Rot-Gold als Hintergrundmusik gespielt. Das Stück passte wie die Faust aufs Auge, es ging im Krimi um Steuerhinterziehung. Dieses Stück Unser Land machte Hans Hartz auf einen Schlag berühmt. Es ist gleichzeitig das Vermächtnis von Hans Hartz, denn der Text passt besser denn je auch ins 21. Jahrhundert.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 12:05

Neil Aspinall (der fünfte "Beatle")

Neil Aspinall (* 13. Oktober 1941 in Prestatyn, Wales; † 24. März 2008 in New York City, USA) war der Roadmanager und persönliche Assistent der Beatles.

Aspinall war ein Jugendfreund von Paul McCartney und George Harrison am Liverpool Institute for Boys. Aspinall und McCartney besuchten dieselbe Schulklasse, Harrison war im Jahr unter ihnen. Aspinall arbeitete zunächst als Roadmanager für die Beatles. Er chauffierte die Gruppe und ihre Ausrüstung von Auftritt zu Auftritt. Nachdem Mal Evans für die Beatles zu arbeiten begonnen hatte, stieg Aspinall zum persönlichen Assistenten der Beatles auf.

Als Spieler eher exotischer Instrumente in einigen Liedern der Beatles und Background-Vocalist in Yellow Submarine wirkte Aspinall auch als Musiker.

1970 wurde er zum CEO von Apple Records. Im Namen der Beatles zog Aspinall gegen Allen Klein, Apple und die EMI vor Gericht. Aspinall beendete seine Geschäftsführertätigkeit bei Apple im April 2007. Gemeinsam mit seiner amerikanischen Frau Suzy war er Geschäftsführer von Standby Films Ltd. Sie betrieben dieses Unternehmen von ihrem Haus in Twickenham (Middlesex) aus.

Am 24. März 2008 starb Neil Aspinall in der Sloan-Kettering-Krebsklinik in New York mit 66 Jahren an Lungenkrebs. Paul McCartney war extra aus England angereist, um ihm am Krankenbett beizustehen.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 12:05

„Serge Gainsbourg“:

Serge Gainsbourg (* 2. April 1928 in Paris; † 2. März 1991 in Paris; eigentlich Lucien Ginsburg) war ein französischer Chansonnier, Komponist und Schriftsteller und gilt in Frankreich als einer der einflussreichsten und kreativsten Singer-Songwriter seiner Epoche.

Gainsbourg beeinflusste maßgeblich die französische Popmusik, aber auch Kino und Literatur. Er schrieb die Drehbücher und die Filmmusik für mehr als vierzig Filme. Er trat in der Öffentlichkeit häufig provokativ auf und pflegte das Bild des genialischen Künstlers.

Gainsbourg wurde als Sohn russisch-jüdischer Immigranten geboren. Seine Eltern und er sind auf dem Friedhof Montparnasse in Paris beigesetzt, wo sein Grab neben denen von Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Charles Baudelaire eines der meistbesuchten ist.

Kindheit und Jugend:
1919 fliehen Joseph und Oletchka Ginsburg vor dem Bolschewismus aus Russland über Konstantinopel und Marseille nach Paris. Joseph ist Klavierspieler in Bars und Kabaretts. Die Familie wohnt in einfachen Stadtvierteln in Paris, Serge erhält von seinem Vater eine klassische Klavierausbildung. Der Vater versucht auch, seinen Sohn für die Kunstmalerei zu interessieren.

Während der Kriegsjahre zieht die Familie aufs Land. Als Jude ist er gezwungen, den Judenstern zu tragen, und muss sich während der deutschen Besatzung drei Tage lang vor der SS im Wald verstecken. Auf dem 1975 veröffentlichten Album Rock around the bunker thematisierte er Nazideutschland und den Nationalsozialismus.

Nach dem Krieg kehrte die Familie nach Paris zurück. Nach dem Abitur schreibt sich Gainsbourg an einer Universität ein, macht aber keinen Abschluss. Er lernte seine erste Frau Elisabeth Levitsky kennen, die Kontakte zu verschiedenen Künstlern des Surrealismus hatte.

Erste Erfolge:
Bis zum Alter von 30 Jahren lebt Gainsbourg von gelegentlichen Aufträgen und Arbeiten. Er gibt Unterricht in Zeichnen und Gesang. Seine Hauptbeschäftigung war die Malerei. Er möchte von seiner Malerei leben können und bewunderte Genies wie Francis Bacon und Fernand Léger. Später vernachlässigte er die Malerei und arbeitete als Pianist in den Casinos an der Küste wie Deauville und in Pariser Nachtklubs.

Er war sehr beeindruckt, als er einen Auftritt von Boris Vian sieht, der eigene Texte vorträgt und sich dabei selbst auf der Trompete begleitet.

1957 begleitete er die Sängerin Michèle Arnaud auf dem Klavier während mehrerer Auftritte in verschiedenen Pariser Nachtklubs. Die Künstlerin hörte Chansons ihres Begleiters und sang diese während der gemeinsamen Auftritte. 1958 nahm sie auch einige seiner Lieder auf Schallplatte auf und war damit die erste Künstlerin von vielen, die Chansons von Gainsbourg interpretierte.

Durch diesen Erfolg bestätigt, komponierte Gainsbourg eine große Menge Chansons und sogar eine Revue. Ab diesem Zeitpunkt ist er sehr beliebt bei den Frauen, aufgrund seiner zahlreichen Affären war seine Ehe nach sechs Jahren 1957 geschieden.

Bei André Lhote und Fernand Léger lernte er malen, mit Salvador Dalí war er befreundet und erst Boris Vian brachte ihn 1958 von der Malerei ab und führte ihn zum Chanson. Daneben war der schwarzhumorige Gainsbourg, der gelegentlich das Pseudonym „Gainsbarre“ annahm, um seine charakterliche Sperrigkeit zum Ausdruck zu bringen, aber auch als Fotograf, Schauspieler und Filmemacher erfolgreich.

Gainsbourg schrieb Lieder unter anderem für Juliette Gréco, Françoise Hardy, France Gall, Brigitte Bardot, Jacques Dutronc, Catherine Deneuve, Alain Chamfort, Alain Bashung, Isabelle Adjani, Vanessa Paradis und für seine zeitweilige Frau Jane Birkin, die Mutter seiner Tochter Charlotte Gainsbourg. 1965 gewann France Gall mit einer Interpretation seiner Komposition Poupée de cire, poupée de son den Eurovision Song Contest 1965.

Er sang mit Jane Birkin die bekannten Aufnahmen Je t'aime... moi non plus (1969) und La décadence (1972). Je t'aime... wurde ein weltweiter Hit, und empörte Moralisten bis hin zur vatikanischen Zeitschrift Osservatore Romano, welche das Lied und das darauf deutlich zu hörende lustvolle Gestöhne als „beschämende Obszönität“ bezeichnete. Diesen Titel hatte Gainsbourg zuvor mit Brigitte Bardot aufgenommen, ihn jedoch nicht mehr mit ihr veröffentlicht, da die Verbindung zu BB inzwischen beendet war. Schockierend empfanden die Franzosen anfänglich seine Reggae-Version ihrer Nationalhymne La Marseillaise, die er 1978 als Aux armes et caetera veröffentlichte.

1980 veröffentlichte Gainsbourg die Novelle Evguénie Sokolov (dt. Die Kunst des Furzens), eine frivole Künstlervita, die am Beispiel eines im Sterben liegenden Malers Fluch und Segen des Genies nachzeichnet.

Er war starker Raucher. Seine Lieblingsmarke waren Gitanes ohne Filter. Bei zahlreichen Gesangs- und Fernseh-Auftritten sah man ihn ständig mit Zigarette und einem Glas Whiskey.


Quelle:
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01.04.2009, 12:06

„Rob Pilatus“:

Robert Pilatus (* 8. Juni 1965 in München; † 3. April 1998 in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main) war ein Tänzer und Sänger und Teil des Popduos Milli Vanilli.

Pilatus trat in dem Milli-Vanilli-Video Girl You Know It's True (sowie in weiteren Hitvideos) als Sänger und Tänzer auf. Im Herbst 1988 war Girl You Know It's True der Kult-Hit in Deutschlands Diskotheken und wurde zum Welt-Hit. Pilatus trug unbewusst, aber maßgeblich zur öffentlichen Anerkennung von afro-deutschen in der Bundesrepublik bei. Obwohl das sogenannte „Lip-Syncing“ oder Playback in den 1970er und 1980er Jahren bei Fernsehauftritten Standard war, wurden Milli Vanilli von den amerikanischen Fernsehmedien als „Playback“-Negativbeispiel zerfleischt, um von Popstars mehr „live“-Auftritte zu bekommen. Die deutschsprachige Presse setzte sich kaum für Milli Vanilli ein. Obwohl Inhaber eines deutschen Passes, wurde Pilatus in den Medien wegen seiner afro-amerikanischen Abstammung selten als Deutscher bezeichnet. Rob Pilatus litt unter dieser und allgemeinerer Ausgrenzung, wie er ausführlich in einem Interview für den amerikanischen MTV-Ableger VH1 beschrieb. Auffallend in dem Interview für die VH1-Serie Behind the Music war der starke deutsche Akzent von Pilatus.

Nachdem 1990 der Adoptivvater von Robert Pilatus gestorben war, erzählte Frank Farian ohne das Wissen der beiden, dass Milli Vanilli nie gesungen hätten. Nach der Auflösung von Milli Vanilli Anfang der 1990er, gründete er dann mit Fabrice Morvan das Duo Rob & Fab. Dieses Projekt blieb erfolglos, und Pilatus geriet in Los Angeles in Schwierigkeiten mit der Polizei, die ihn unter anderem wegen Körperverletzung und Vandalismus verhaftete. Frank Farian, der ehemalige Produzent von Milli Vanilli, unterstützte ihn damals mit Geld und einem deutschen Rechtsanwalt, der ihm zu einem Freispruch verhalf. Nach dieser Zeit und der Rückkehr nach Deutschland versuchte sich Robert wiederholt an einer Alkoholtherapie und wartete darauf neue Projekte mit Farian zu starten, welcher ihn am 3. April 1998 mit einer Überdosis an Alkohol und anderen Drogen tot in einem Hotelzimmer in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main fand. Er wurde auf dem Waldfriedhof München beigesetzt.

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01.04.2009, 13:24

„Prince Ital Joe“:

Prince Ital Joe (* 5. Mai 1963 als Joe Paquette auf Dominica; † 16. Mai 2001 in Phoenix, Arizona) war ein Reggae-Musiker.

Seine Musik wurde stark durch die von Bob Marley beeinflusst. Zusammen mit Marky Mark (Mark Wahlberg) hatte er in Deutschland mehrere Top-Ten-Hits, darunter den Nummer-Eins-Hit United sowie Babylon oder Life In The Streets. Produzent der Hits war Alex Christensen.

Mit 38 Jahren starb Prince Ital Joe im Mai 2001 bei einem Autounfall.


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01.04.2009, 13:25

„Charles Pettigrew“:

Charles Pettigrew (* 5. Dezember 1963; † 6. April 2001 in Philadelphia) war Sänger des Pop-Duos Charles & Eddie, das in den Jahren 1992-95 eine kleine Hit-Serie hinlegte. Größter Hit, eine #1 im November 1992 in den britischen und im Februar 1993 in den deutschen Charts, war Would I lie to you. Charles Pettigrew starb 37jährig an Krebs.

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01.04.2009, 13:26

“Gene Autry”:

Gene Autry (* 29. September 1907 in Tioga Springs, Texas; † 2. Oktober 1998 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Schauspieler. Er hat als einziger Künstler Sterne in allen fünf Kategorien (Film, Fernsehen, Theater, Musik und Radio) auf dem Hollywood Walk of Fame.

Jugend:
Autry begann bereits als Kind Gitarre zu spielen und zu singen. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er bei einer „Medicine Show“, die von Jahrmarkt zu Jahrmarkt tingelte. Nach dem Schulabschluss arbeitete er als Telegrafist für die Frisco Railway Company und spielte weiterhin in seiner Freizeit Gitarre.

Karriere als Country-Sänger:
Anfang 1929 fuhr er mit einem Freifahrschein seiner Eisenbahngesellschaft nach New York, um bei den dortigen Schallplattenfirmen vorzuspielen. Aber erst sein zweiter Besuch an der Ostküste war erfolgreich. Er nahm zunächst einige Songs für RCA Victor auf, unterschrieb dann aber bei dem kleineren Label RAC, das dem Warenhauskonzern Sears & Roebucks gehörte. Fotos von Gene Autry erschienen bald in den Versandkatalogen und trugen dazu bei, ihn landesweit bekannt zu machen. Außerdem trat er regelmäßig in der zu dieser Zeit populärsten Radioshow auf: The National Barn Dance.

Autrys musikalischer Durchbruch gelang 1931 mit That Silver Haired Daddy Of Mine. Von dieser Single wurden über eine Million Exemplare verkauft. Das Label versuchte diesen Erfolg publizistisch auszunutzen und überzog eine Schallplatte öffentlichkeitswirksam mit einer Goldschicht. Die erste „Goldene Schallplatte“ der Musikgeschichte war entstanden. Es folgte eine lange Serie weiterer Hits. Gene Autry war Mitte der dreißiger Jahre einer der populärsten Sänger Amerikas. Für seinen Film The Singing Hill nahm er 1940 als erster Künstler den Song Blueberry Hill auf, der später in den Cover-Versionen von Musikern wie Glenn Miller, Louis Armstrong, Fats Domino, Elvis Presley und Little Richard zum Klassiker wurde.

Karriere als Schauspieler:
1934 versuchte Hollywood einen neuen Typ von Western-Film zu kreieren, in dem ein „Singing Cowboy“ im Vordergrund stand. Die damaligen Stars verfügten über keine ausreichenden gesanglichen Fähigkeiten (u. a. versuchte sich auch John Wayne in seiner Anfangszeit als singender Cowboy), und so wurde Gene Autry vom Studio, das mit seinem RAC-Label geschäftlich verbunden war, für den Ken-Maynard-Western In Old Santa Fe angeheuert. Obwohl Gene nur in einer einzigen Szene auftrat, wurde das Experiment zu einem durchschlagenden Erfolg. Es folgten weitere Filme mit zunehmend bedeutenderen Rollen. Im Laufe der nächsten Jahre spielte er die Hauptrolle in etwa 90 Filmen. Alle sechs Wochen wurde ein neuer Western produziert. Gene Autry war zum wichtigsten Star der B-Western geworden, dessen Popularität sich durchaus mit der von arrivierten Schauspielern wie Clark Gable messen konnte.

1942 nahm er für mehrere Jahre am Zweiten Weltkrieg teil und kämpfte als Pilot in Nordafrika und im Fernen Osten. Unterdessen hatte sein Konkurrent Roy Rogers an Boden gewonnen und ihn an Popularität überholt. Autry produzierte weiterhin Filme, konnte aber nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen. Seine Musikkarriere hatte aber nicht gelitten. 1949 spielte er mit Rudolph the Red-Nosed Reindeer seine erfolgreichste Single ein, von der über neun Millionen Exemplare verkauft wurden. Mitte der fünfziger Jahre wurde er schließlich vom aufkommenden Rock ’n’ Roll verdrängt.

Geschäftliche Erfolge:
Gene Autry konzentrierte sich in den folgenden Jahren überwiegend auf seine geschäftlichen Aktivitäten. Er kaufte mehrere Radio- und Fernsehstationen, gründete einen Musikverlag und erwarb sogar ein Baseball Team, die California Angels. Außerdem besaß er eine Hotelkette. Er galt als einer der wohlhabendsten Persönlichkeiten der Country-Szene. 1969 erhielt er die größte Auszeichnung, die die Country-Musik zu vergeben hat: Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen, eine Ehre, die nur sehr wenigen zu Lebzeiten zuteil geworden war.

Gene Autry starb am 2. Oktober 1998 im Alter von 91 Jahren.

Freimaurerei:
Autry war Freimaurer und wurde der Catoosa Lodge No. 185 zum Meister erhoben.

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01.04.2009, 13:28

„Aaliyah“:

Aaliyah (* 16. Januar 1979 in Brooklyn, New York; † 25. August 2001 in Marsh Harbour, Abaco, Bahamas; bürgerlich Aaliyah Dana Haughton) war eine US-amerikanische R&B-Sängerin und Schauspielerin.

Der Name Aaliyah (Ah-Lee-Ya) bedeutet auf Arabisch und Suaheli soviel wie Die Erhabene.

Jugend:
Aaliyah Haughton kam im Januar 1979 als zweites Kind der Eheleute Michael und Diane Haughton in Brooklyn, New York City, zur Welt. Sie verbrachte jedoch den Großteil ihrer Kindheit nach einem Umzug im Alter von fünf Jahren gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Rashad in Detroit, Michigan.

Als Teenager besuchte Aaliyah zunächst die Detroit High School, wo sie neben Tanz- und Schauspiel- auch Gesangsunterricht erhielt. Angetrieben von ihrer Mutter, einer ehemaligen Sängerin, bewarb sie sich 1989 zur Teilnahme an der Talentshow Star Search. Obwohl sie mit ihrer Darbietung von „My Funny Valentine“ nicht als Gewinnerin aus dem Wettbewerb hervorgehen konnte, steigerte der Auftritt im landesweiten Fernsehen ihr Interesse an der Unterhaltungsbranche; so sprach die damals zehnjährige noch im selben Jahr für die TV-Sitcom Alle unter einem Dach vor und trat im Alter von 11 Jahren mit ihrer berühmten Tante Gladys Knight in Las Vegas auf.

Karriere:

1990er:
1993 unterzeichnete Aaliyah Haughton im Alter von 14 Jahren einen Plattenvertrag mit Blackground Records, dem Label ihres Onkels Barry Hankerson. Im Jahr darauf, 1994, begann sie gemeinsam mit ihrem späteren Mentor R. Kelly an ihrem Debütalbum Age Ain’t Nothing But A Number zu arbeiten. Nicht zuletzt dank seiner erfolgreichen Singleauskopplungen Back & Forth, Age Ain´t Nothing But A Number, At Your Best, Down With The Clique und The Thing I Like konnte das Album, veröffentlicht im Mai desselben Jahres, im Laufe der Monate weltweit mehr als 5 Millionen Kopien absetzen.

Nach diversen Auseinandersetzungen mit Kelly wechselte Aaliyah Ende 1995 zu den Nachwuchsproduzenten Timbaland und Missy Elliott über. Das gemeinsam erarbeitete Album One In a Million, das im Sommer 1996 veröffentlicht wurde, übertraf den Erfolg des Debüts mit 8 Millionen verkauften CDs bei weitem und brachte mit If Your Girl Only Knew, One In a Million, der Diane Warren-Komposition The One I Gave My Heart To, der Ballade 4 Page Letter, dem Marvin Gaye-Cover Got To Give It Up und der Radio-Single Hot Like Fire sechs äußerst erfolgreiche Auskopplungen hervor.

Anschließend gelang es der Sängerin 1997 mit Journey to the Past, dem Oscar-nominierten Titelsong zum Zeichentrickfilm Anastasia, ein weiteres Mal auf sich aufmerksam zu machen. Im selbem Jahr hatte sie einen Gastauftritt in der Fernsehserie New York Undercover. Mit der 1998 veröffentlichten Single Are You That Somebody?, dem Titelsong zur Eddie-Murphy-Komödie Dr. Dolittle, konnte Aaliyah im Folgejahr zudem schließlich auch Europaweit musikalisch Fuß fassen. Trotz des anhaltenden Erfolges entschied Haughton sich nach der Veröffentlichung dazu, dem Showgeschäft vorübergehend den Rücken zu kehren, um ihren High-School-Abschluss zu beenden.

2000–2001:
Nach intensivem Schauspieltraining gelang Aaliyah es 2000 schließlich, ihre erste Rolle in dem Martial-Arts-Film Romeo Must Die an der Seite von Jet Li zu spielen. Ähnlich wie der Film, welcher sich mit 90 Millionen US-Dollar zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres entwickelte, konnte auch der von Aaliyah und Timbaland co-produzierte Soundtrack sich in den vorderen Rängen der Charts etablieren. Die vorab veröffentlichten Songs Come Back In One Piece, mit Rapper DMX, und I Don't Wanna wurden Hits. Mit dem Titelsong Try Again konnte Aaliyah sich hingegen erstmals an der Spitze der US-amerikanischen Billboard Hot 100 platzieren. Sie wurde außerdem für den Grammy nominiert.

Nach weiteren Filmaufnahmen für die Anne Rice-Verfilmung Königin der Verdammten in Australien, begannen die Dreharbeiten zu Matrix Reloaded und Matrix Revolutions. Dafür kehrte Aaliyah im Frühjahr 2001 in die USA zurück, um die Veröffentlichung ihres dritten Albums vorzubereiten. Während die erste Auskoppelung „We Need a Resolution“ lediglich durchwachsene Erfolge in den Charts genoss, stieg Haughton mit ihrer selbstbetitelten LP Aaliyah bis auf Platz 2 der US-amerikanischen Albumcharts.

Tod:
Am 22. August 2001 begannen Aaliyah und ihr Team in Los Angeles, Kalifornien die Dreharbeiten zum Musikvideo zur Single Rock The Boat. Am darauf folgenden Tag entschied man sich schließlich dazu, für zwei weitere Tage auf die Bahamas zu fliegen, um dort mit einigen Außenaufnahmen weiter am Video arbeiten zu können. Während ein Teil der Truppe nach Ende der Dreharbeiten am 25. August 2001 auf den Inseln zurückblieb, traten Aaliyah und sieben ihrer Crew-Mitglieder in einer Cessna 402B die Heimreise in Richtung Miami an. Unmittelbar nach dem Start jedoch stürzte das Flugzeug gegen 18:45 Uhr Ortszeit unter Führung des Piloten Luis Morales III nur wenige hundert Meter hinter der Landebahn zu Boden. Aaliyah, Eric Foreman, Anthony Dodd, Scott Gallin, Christopher Maldonado, Douglas Kratz, Gina Smith und Keith Wallace sowie der Pilot der zweimotorigen Maschine verunglückten dabei tödlich. Wie man später feststellte, war das Flugzeug um circa 800 Pfund (400 kg) überladen. Eine spätere Autopsie deckte zudem auf, dass Morales unter Einfluss von Kokain und Alkohol im Cockpit gesessen hatte.

Vermächtnis:
Nach Aaliyahs Tod schossen ihre Plattenverkäufe in die Höhe. Ihr Album Aaliyah kam auf Platz 1 der US-Billboard-Charts. Es wurden weitere Singles aus Aaliyah veröffentlicht. More Than A Woman wurde ein posthumer Nummer-1-Hit in England. Die Ballade I Care 4 U wurde dank massiver Radiounterstützung in Amerika veröffentlicht und schaffte es dort ohne weitere Promotion in die vorderen Ränge der Charts. In Deutschland war das Album Aaliyah 42 Wochen erfolgreich in den Charts platziert.

Die Dreharbeiten zum Film Königin der Verdammten konnten vor Aaliyahs Tod beendet werden, jedoch mussten einige Tonaufnahmen von ihrem Bruder Rashad nachsynchronisiert werden. Premiere feierte der Film aber erst 2002. Er erreichte auf Anhieb Platz 1 der US-Kinocharts und kam bis auf Platz 4 in Deutschland.

Aaliyahs Rolle als Zee in den Matrix-Fortsetzungen wurde mit Nona Gaye umbesetzt, da zum damaligen Zeitpunkt zu wenig Filmmaterial von Aaliyah vorhanden war. Das rare Material ist auf einer Special Edition der Matrix DVDs zu sehen.

Das erste Greatest Hits-Album I Care 4 U wurde im Winter 2002 veröffentlicht, es enthielt ihre bekanntesten Songs sowie einige unveröffentlichte Tracks. Dazu kam eine DVD mit ihren Musikvideos und Behind-The-Scene-Interviews auf den Markt. Das Album, sowie die Vorab-Single Miss You wurden Bestseller. Im dazugehörigen Video zollten prominente Freunde (u. a. Missy Elliott, Lil' Kim und DMX) Tribut an die verstorbene Sängerin. Es folgte die nur in Europa veröffentlichte Maxi-CD Don't Know What To Tell Ya. In Amerika entschied man sich hingegen für Come Over.

Aaliyah wurde auch nach ihrem Ableben für zahlreiche Awards nominiert und ausgezeichnet unter anderem für den Grammy und den American Music Award.

2005 wurden in England und Japan weitere Best-of-Alben von Aaliyah veröffentlicht. "Ultimate Aaliyah" (UK) und "Rare Tracks And Visuals" (JP). Jedoch wurden diese kaum beworben.

Schon 2004, also zwei Jahre nach der Veröffentlichung von I Care 4 U, tauchten Gerüchte auf, es soll ein weiteres, aber auch letztes Album der verstorbenen Sängerin erscheinen, welches die angeblich letzten unveröffentlichen Tracks wie Remixe ihrer bekanntesten Songs enthalten soll. Tatsächlich ist nun bekannt gegeben worden, dass Ende 2007 bzw. Anfang 2008 ein solches Album erscheint. Es soll den Titel Duets tragen. Produziert von Timbaland und Missy Elliott soll es neben den unveröffentlichen Songs Remixe geben, die es ermöglichen, dass Interpreten wie Beyoncé , Ginuwine, Tweet, Janet Jackson oder auch Timbaland selber gemeinsam mit Aaliyah ihre Songs interpretieren. Daher auch der Titel des Albums. Dieses Konzept ist schon bei dem ebenfalls verstorbenen Rapper 2 Pac bekannt.

Wissenswertes:
Aaliyah war in ihrer Karriere auf vielen Alben anderer Künstler und weiteren Film-Soundtracks zu hören. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche neue unbekannte Songs von ihr ins Internet gestellt. Sie sollte im Kinofilm Honey die Hauptrolle sowie in 3 Engel für Charlie die Rolle von Lucy Liu spielen. Außerdem war sie für eine Rolle in Sparkle eingeplant. Aaliyah war die erste weibliche Sängerin, die einen posthumen Nummer 1 Hit in England hatte. Sie war die erste und jüngste afro-amerikanische Sängerin, die bei den Oscars performte. Ein Teil ihrer jetzigen Plattenverkäufe und ihres Merchandising geht an die Brustkrebsforschung, die sie zu Lebzeiten unterstützte.

Aaliyahs Grab ist im Ferncliff Cemetery in Hartsdale, New York.

Quelle:
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01.04.2009, 13:29

“Bill Pinkney”:

(Artikel vom 05.07.2007)

Zitat

The Drifters: Bill Pinkney ist tot

Daytona Beach - Bill Pinkney von der Band "The Drifters" ist tot. Der Musiker verstarb im Alter von 81 Jahren.

Laut aktuellen Medienberichten wurde Pinkney gestern (05.07.) tot in einer Hotelanlage in Daytona Beach in Florida aufgefunden. Das berichtet die Polizei. Pinkney sollte dort mit anderen Bandmitgliedern, allerdings den aktuellen, bei einer Feier zum Unabhängigkeitstag auftreten.

Bill Pinkney war das einzige noch lebende Mitglied der Originalbesetzung der "Drifters". Die Band feierte mit Hits wie "Under The Boardwalk", "Save The Last Dance For Me" und "Up On The Roof" Erfolge. In den 60er Jahren verließ Pinkney aber die Band.

Quelle: Firstnews.de
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01.04.2009, 13:31

"Bon Scott":

Ronald “Bon” Belford Scott (* 9. Juli 1946 in Kirriemuir, Angus, Schottland; † 19. Februar 1980 in London) war Sänger der australischen Hard-Rock-Band AC/DC . Der Spitzname „Bon“ hat seinen Ursprung in dem schottischen Lied Bonny Scotland, das auch als Instrumental auf dem AC/DC-Live-Album enthalten ist.

Scott lebte mit seinen Eltern Charles und Isabelle Scott in seinem schottischen Geburtsort, bis die Familie 1952 nach Australien auswanderte. Zunächst zogen sie nach Sunshine/Melbourne und 1956 nach Fremantle, wo Scott Schlagzeug und Dudelsack in der Coastal Scottish Pipe Band WA lernte. Die Schule verließ er bereits mit 15 Jahren und schlug sich danach mit verschiedenen Jobs als Postbote, LKW-Fahrer und Barkeeper durch.

Sein erstes künstlerisches Engagement hatte er mit der Band „The Spektors“, in der er sowohl sang als auch Schlagzeug spielte. 1967 wechselte er zu „The Valentines“, wo er Co-Leadsänger war und erste Chart-Erfolge hatte. Nachdem er nach Adelaide gezogen war, stieg er bei der Psychedelic-Blues-Band „Fraternity“ ein, wo er sang und Flöte spielte. Mit dieser Band nahm er zwei Alben auf. 1971 spielte die Band ein Konzert mit Geordie, der Band seines späteren Nachfolgers bei AC/DC , Brian Johnson. 1972 heiratete er Irene Thornton, die er nach einem Konzert kennen gelernt hatte. Die Ehe war kinderlos und wurde zwei Jahre später geschieden.

1974 wurde Scott Sänger von AC/DC . Mit Erfolgen wie T.N.T., Whole Lotta Rosie oder Highway to Hell erlangten Scott und AC/DC Weltruhm.

Scotts Vorliebe für schnelle Autos, wie den Porsche 911, war genau so legendär wie seine Alkoholexzesse. Die ausgedehnten Tourneen mit AC/DC durch Europa und die USA stand Scott gegen Ende der 1970erjahre immer häufiger nur noch mit Hilfe von Aufputsch- und Beruhigungsmitteln durch. Auf der ausgedehnten "Highway to Hell"-Welttournee spielten AC/DC u.a. am 1. September 1979 gemeinsam mit den Scorpions , Cheap Trick, Molly Hatchet und The Who ein legendäres Open-Air-Konzert am Nürnberger Zeppelinfeld. Teile der Tournee (u.a. vom Konzert in Paris) wurden gefilmt und als Kinofilm "Let There Be Rock" veröffentlicht. Das letzte Live-Konzert von AC/DC mit Bon Scott fand am 27. Januar 1980 in Southampton, England, statt. Es folgte noch ein TV-Auftritt in Madrid, Spanien, am 9. Februar 1980.

Nur sechs Tage vor seinem Tod entstand seine letzte Aufnahme während einer Jam-Session mit der Band Trust in London, wobei sie den AC/DC Klassiker „Ride On“ (Frei übersetzt: Weitermachen) von 1976 spielten.

Im Februar 1980, während bereits die Arbeiten am neuen Album in London begannen, ging Scott mit seinem Freund Alistair Kennar auf Zechtour im Londoner Stadtteil Camden Town. Als sie nach dem alkoholreichen Abend vom Club "Music Machine" (später Camden Palace, heute KOKO) aus nach Hause fuhren, schlief Scott auf der Rückbank von Kennars Renault 5 ein. Sein Freund wollte Bon Scott nach Hause bringen in dessen Apartment (15 Ashley Court, Westminster), konnte ihn aber dort nicht wecken und fuhr darauf hin zu sich nach Hause (67 Overhill Road, East Dulwich, Süd-London), wo er Scott über Nacht auf dem Rücksitz des Autos schlafen ließ. Als er ihn am Morgen wecken wollte, fand er den Sänger leblos. Im nahegelegenen Kings College Hospital, Denmark Hill, zu dem Alistair Kennar seinen Freund brachte, konnte beim Eintreffen nur noch der Tod von Bon Scott diagnostiziert werden. Offiziell ist er an "akuter Alkoholvergiftung" und durch einen "Unglücksfall" gestorben, doch man konnte klar sehen, dass er an seinem Erbrochenen erstickt war.

Scott wurde auf dem Fremantle Cemetery's Memorial Garden in Australien beerdigt. Das Grab ist inzwischen im Besitz des National Trust. Auch über zwanzig Jahre nach Scotts Tod pilgern die Fans zu seinem Grab, veranstalten dort Trinkgelage und hinterlassen zu seinem Gedenken die Verschlüsse ihrer Flaschen auf der Grabplatte. Kurz vor Scotts 60. Geburtstag entwendeten Unbekannte Ende Juni 2006 die Gedenktafel, die die Familie auf der Grabplatte hatte installieren lassen.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 13:32

"Cass Elliot":

Mama Cass Elliot (* 19. September 1941 in Baltimore; † 29. Juli 1974 in London, England) war eine US-amerikanische Sängerin und Mitglied der Band The Mamas and the Papas.

Sie wurde als Ellen Naomi Cohen in Baltimore geboren und wuchs in Washington D. C. auf. Vor ihrem Highschool-Abschluss begann sie mit dem Singen und der Schauspielerei und ging nach der Schule, Anfang der 1960er Jahre, nach New York City, dem damaligen Zentrum der Folk Musik. Sie sang in mehreren Folk-Bands, bis sie Mitte der 1960er John Phillips und seine Ehefrau Michelle sowie Denny Doherty kennen lernte. Gemeinsam gründeten sie die Band The Mamas and the Papas.

Die Band existierte zwar nur kurze Zeit, schuf aber die Flower-Power-Bewegung prägende Hits wie California Dreamin' und Monday, Monday. Cass Elliots Version von "Dream a little Dream of Me" ist wohl die bekannteste Interpretation dieses Liedes. Nach der Auflösung der Band 1968 und der Geburt ihrer Tochter Owen Vanessa im Jahr 1967 versuchte sie sich an einer Solokarriere. It's Getting Better und Make Your Own Kind Of Music sind ihre bekanntesten Solo-Hits. Neben zwei Solo-Alben (Dream A Little Dream 1968 und Bubble Gum, Lemonade & Something For Mama 1969) nahm sie 1970 ein Duett-Album mit Dave Mason auf, sang in TV-Shows zusammen mit Johnny Cash und Julie Andrews und trug zu verschiedenen Filmsoundtracks bei (z. B. "The Doctor's Wife" und "Pufnstuf").

1973 reformierte sich die Band, um ein letztes gemeinsames Album aufzunehmen, das dann allerdings weniger erfolgreich als die Vorgängeralben war. Auch die Solokarriere von Mama Cass geriet ins Stocken, was vor allem in Cass' Drogen- und Alkoholexzessen begründet lag.

Nach der endgültigen Trennung von The Mamas und Papas sollte 1974 für den Neubeginn ihrer Karriere stehen. Es folgten drei weitere Soloalben: das nach ihr selbst benannte Album Cass Elliot (mit diesem Titel wollte sie ihr "Mama Cass"-Image hinter sich lassen), The Road is no Place for a Lady und der Konzertmitschnitt Don't Call Me Mama Anymore. Große Erfolge in den Singlecharts blieben allerdings aus.

In Europa hatte Cass mit ihrer Soloshow großen Erfolg. Die Konzerte im London Palladium waren zwei Wochen lang ausverkauft, doch starb sie innerhalb dieses Zeitraums in ihrem Hotel an einem Herzinfarkt. Die Legende, sie sei an einem Schinken-Sandwich erstickt, hat sich bis heute erhalten, entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Vielmehr hatte die seit ihrer Jugend stark übergewichtige Cass Elliot ihr Herz bei Versuchen, ihr Gewicht durch Schockdiäten zu reduzieren, so stark geschädigt, dass sie schließlich einer Herzschwäche erlag.

Ihre Tochter Owen Vanessa Elliott-Kugell ist ebenfalls Sängerin und tourt mit Ex-Beach-Boy Al Jardine.

Quelle: Wikipedia
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