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31.03.2009, 17:38

"Freddy Fender":

„Baldemar Huerta„ wurde am 04.06.1937 in San Benito / Texas als Sohn mexikanischer Immigranten geboren. Er zog als Kind mit seinen Eltern als Farmhelfer durch die USA. Mit fünf Jahren begann er, Gitarre zu spielen – zunächst auf einer selbstgebastelten, deren Hauptbestandteil eine leere Sardinendose war. Mit 16 Jahren brach Baldemar Huerta die Schule ab und ging für drei Jahre zur Navy.. 1958 spielte er unter seinem Geburtsnamen und als „El Bebop Kid“ in spanischer Sprache seine ersten Schallplatten ein, darunter eine Version des Elvis-Hits Don’t Be Cruel. Um ein breiteres Publikum anzusprechen nahm er ein Jahr später den Namen "Freddy Fender" an. 1959 hatte er mit Wasted Days And Wasted Nights einen ersten kleineren Hit. Unmittelbar nach Erscheinen der Single wurde er wegen Marihuana-Besitzes verhaftet und zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach drei Jahren Haft wurde er mit Unterstützung des musikbegeisterten Gouverneurs von Louisiana, dem ehemaligen Country-Sänger Jimmie Davis, unter der Auflage, für die verbleibenden zwei Jahre dem Musikgeschäft fern zu bleiben, vorzeitig entlassen. Danach spielte Fender einige Jahre in der Clubszene von New Orleans, bevor er Ende der sechziger Jahre nach Texas zurückkehrte. Hier arbeitete er als Automechaniker und holte seinen Schulabschluss nach.

1974 wurde er vom Produzenten Huey Meaux unter Vertrag genommen. Bei einem kleinen Label wurde die Single Before The Next Teardrop Falls veröffentlicht. Der teils in Englisch und teils in Spanisch aufgenommene Song wurde zu einem überragenden Erfolg und erreichte sowohl in den Country- als auch in den Pop-Charts Platz eins. Sofort wurde sein erster Hit von 1959 Wasted Days And Wasted Nights in einer neuen Version wiederveröffentlicht und erreichte auch Platz eins. Fender wurde vom Billboard Magazin zum Best Male Artist of 1975, also zum besten Sänger des Jahres 1975 gekürt. Seine Erfolgssträhne hielt die siebziger Jahre hindurch an, mit Titeln wie Secret Love und You'll Lose a Good Thing hatte er weitere Hits. Erst danach ließen die Verkaufszahlen seiner Platten nach.

In den achtziger Jahren übernahm Fender einige Filmrollen. Nach massiven Alkohol- und Drogenproblemen unterzog er sich 1985 einer Entziehungskur.


Zu neuer Popularität kam Fender, als er 1990 zusammen mit Doug Sahm, Augie Meyers (beide vom Sir Douglas Quintet) und Flaco Jimenez die Tex-Mex-Band Texas Tornados gründete. Bis 1999 produzierten die Texas Tornados vier Studioalben, ein Best-Of-Album und eine Live-Platte. 1998 war Fender außerdem Mitglied bei Los Super Seven, einer Supergroup aus dem Umfeld von Los Lobos. Sowohl die Texas Tornados als auch Los Super Seven gewannen jeweils einem Grammy in der Kategorie Best Mexican-American Performance.

Mit seinem Album La Musica de Baldemar Huerta kehrte Fender 2002 musikalisch in seine Jugendzeit zurück und interpretierte klassische mexikanische Popsongs aus der Prä-Rock’n’Roll-Ära. Das Album wurde mit dem Grammy in der Kategorie Best Latin Pop ausgezeichnet. Mit Dos Amigos entstand 2005 ein gemeinsames Album mit Flaco Jimenez in klassischer Conjunto-Besetzung mit Gesang, Akkordeon und Bajo Sexto. Am 14.10.2006 starb Freddy Fender in Corpus Christi / Texas)

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 17:56

"Terry Kath":

Terry Alan Kath (* 31. Januar 1946 in Chicago, Illinois; † 23. Januar 1978 in Los Angeles, Kalifornien) war Gründungsmitglied, Gitarrist und Sänger der Rockband Chicago. Er starb 1978, wenige Tage vor seinem 32. Geburtstag, an einer Schussverletzung, die er sich unabsichtlich zugefügt hatte.

Als Jugendlicher brachte sich Kath das Gitarrespielen selbst bei. Seine Vorlagen waren Aufnahmen von Jazzgitarristen wie Wes Montgomery und Howard Roberts. In den frühen 1960ern spielte er in seiner ersten Rockband "The Mystics", danach bei "Jimmy Rice and the Gentlemen" und "Jimmy Ford and the Executives".

1967 gründete Kath mit seinen Freunden Walter Parazaider (Saxofon) und Danny Seraphine (Schlagzeug) eine Band namens "The Big Thing", aus der bald "The Chicago Transit Authority" wurde. Weitere Bandmitglieder waren Lee Loughnane (Trompete), James Pankow (Posaune), Robert Lamm (Keyboards) und Peter Cetera (Bass). Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums nannten sie sich nur noch "Chicago".

Bis zu seinem Tod trug Kath wesentlich zum unverwechselbaren Sound von Chicago bei, sowohl durch seine innovative Gitarrentechnik als auch durch seinen Gesang. Beispiele dafür sind auf dem ersten Album "The Chicago Transit Authority" seine Komposition "Introduction" sowie die Stücke "Liberation" und "Questions 67 & 68". Jimi Hendrix soll zu Walter Parazaider gesagt haben: "Euer Gitarrist ist besser als ich."

Kath besaß um die 20 Gitarren, darunter eine Gibson SG, eine Fender Stratocaster und eine 1969er Les Paul "Personal".


Trotz zunehmender Alkohol- und Drogenprobleme hatte der tragische Tod von Terry Kath eine andere Ursache. Gegen 5 Uhr am Nachmittag des 23. Januar 1978 begann der Waffennarr Kath in seinem Haus in Los Angeles, seine halbautomatische 9-Millimeter-Pistole zu putzen. Um den anwesenden Roadie Don Johnson zu beruhigen, sagte er: "Keine Sorge, die ist nicht geladen", hielt sich die Pistole an die Schläfe und drückte ab – mit tödlicher Folge.

Terry Kath wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park Cemetery in Glendale, Kalifornien, beigesetzt. Kath war seit 1974 mit Camelia verheiratet. 1976 war ihre Tochter Michelle geboren worden. Camelia heiratete später Kiefer Sutherland.

Quelle: (Wikipedia)
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31.03.2009, 17:58

"Marvin Gaye":

Marvin Gaye (* 2. April 1939 in Washington, D.C.; †1. April 1984 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Soul- und R&B-Sänger der 1960er- und 1970er-Jahre.

Gaye wurde als "Marvin Pentz Gay, Jr." geboren und fügte das "e" zu seinem Nachnamen hinzu, um Sam Cooke zu imitieren, der dasselbe getan hatte. Da er als Sohn eines Priesters der konservativ-christlichen Sekte "House of God" zur Welt kam, sollte auch kein falscher Eindruck entstehen, da "gay" übersetzt auch "schwul" bedeutet, wovon dieser sich zu der Zeit stark distanzieren wollte. Er sang im Schulchor und lernte später Klavier und Schlagzeug zu spielen.

Marvin Gaye hatte einen Bruder, er nannte sich Frankie Gaye, und zwei Schwestern.

Nach dem Schulabschluss trat Gaye in die US-Luftwaffe ein. Nach seiner Entlassung spielte er in verschiedenen Doo-Wop-Gruppen, vor allem bei der Gruppe "The Rainbows". Mit Bo Diddley veröffentlichten die Rainbows die Single "Wyatt Earp" (1958, Okeh), wurden anschließend von Harvey Fuqua engagiert und benannten sich in "The Moonglows" um. "Mama Loocie" (1959, Chess Records) war Gayes erste Single mit den Moonglows. Nach einem Konzert in Detroit, Michigan, wurde Gaye von Berry Gordy Jr. von Motown Records für eine Solokarriere engagiert.

Als Schlagzeuger arbeitete Gaye neben anderen Gruppen mit Smokey Robinson und den "Miracles" und heiratete schließlich 1961 Anna Gordy, die Schwester Berry Gordys. Gaye veröffentlichte drei Singles, die alle nicht erfolgreich waren. Erst sein vierter Versuch, "Stubborn Kind of Fellow" (1962) und die 1963 veröffentlichten "Hitch Hike" und "Can I Get a Witness" waren kleine Hits.

"Pride and Joy" (1963) wurde ein Smashhit, aber Gaye war zunehmend unzufrieden mit der Rolle des romantischen Schnulzensängers, in die er sich bei Motown Records gezwungen sah. "Together" (1964) war Gayes erstes Album, das es in die Charts schaffte. Bis 1965 brachte er 39 Top-40-Songs für Motown heraus, viele davon Duette mit Mary Wells, Kim Weston und Tammi Terrell. Terrell und Gaye hatten viele große Hits wie "Ain't No Mountain High Enough (1967), "Your Precious Love" (1967), "Ain't Nothing Like the Real Thing" (1968) und "You're All I Need to Get By" (1968).

Nachdem Gaye mit seinem größten Hit "I Heard It Through the Grapevine" die Charts erreicht hatte, brach Terrell in Virginia auf der Bühne aufgrund eines später diagnostizierten Hirntumors, zusammen, dem sie 1970 erlag.

Gaye veröffentlichte 1971 das Album "What's Going On", welches eines der denkwürdigsten Soulalben seiner Zeit wurde und sich wegen seiner Verwendung von Elementen aus Jazz und Klassischer Musik sowie politischer Aussagen zu Umweltschutz, politischer Korruption, Drogenmissbrauch und dem Vietnamkrieg einprägte. Die Inspiration hierzu kam von Gayes Bruder Frankie Gay, der gerade von der Front zurückgekehrt war. Gordy weigerte sich zunächst, das Album zu veröffentlichen, lenkte aber später ein. Das Album hatte drei Top-Ten-Singles, u.a. das Titelstück und "Mercy Mercy Me". Dieses Album stellte einen Meilenstein seiner Zeit dar, denn bis dato wurde bei Motown hauptsächlich mit "Single-Projekten" gearbeitet. "What's Going On" war für Motown somit das erste in sich geschlossene Album und zudem eine Dokumentation der musikalischen Emanzipation eines der größten Sänger der afroamerikanischen Musik.

"Let's Get It On" (1973) war ein sexuell und romantisch aufgeladenes Album, das sehr erfolgreich in den Charts war. Gaye tat sich mit Diana Ross zusammen, um "Marvin and Diana" herauszubringen und veröffentlichte einen Soundtrack ("Trouble Man"). "I Want You" war 1975 das nächste Soloalbum, in dem Jahr, in dem seine Ehe schließlich scheiterte. Ein Gerichtsurteil zwang Gaye 1976, ein neues Album aufzunehmen und die Tantiemen seiner Ex-Frau aufgrund fehlender Unterhaltszahlungen zu zahlen. Das Ergebnis war "Here, My Dear" (1978), ein sehr persönliches Album, welches so detailliert war, dass Anna Gordy darüber nachdachte, Gaye wegen der Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts zu verklagen. 1980 trat Gaye beim Montreux Jazz Festival auf. Nach einer erfolglosen Single und einer rasch gescheiterten zweiten Ehe zog Gaye nach Hawaii, wegen Steuerproblemen 1981 schließlich nach Ostende in Belgien.

Noch in Belgien begann Gaye an "In Our Lifetime" zu arbeiten, welches das Ende seiner Zusammenarbeit mit Motown markierte. Er unterschrieb 1982 einen Vertrag mit Columbia Records und veröffentlichte "Midnight Love". Dieses Album beinhaltete "Sexual Healing", einen seiner bekanntesten Songs. Schon seit seinen jungen Jahren bei Motown kämpfte Gaye mit einer Kokainsucht. Er versuchte, sich im Haus seiner Eltern zu isolieren und drohte nach Streitigkeiten mit seinem Vater Marvin Pentz Gay Senior mehrfach damit, sich umzubringen. Am 1. April 1984, einen Tag vor seinem 45. Geburtstag, wurde Gaye von seinem Vater in einem Streit erschossen. 1985 ehrten The Commodores Gaye mit der ersten Strophe ihres Hits Nightshift.

Strophe: Marvin he was a friend of mine and he could sing a song his heart in every line Marvin sang of the joy and pain he opened up our minds and I still can hear him say...

Gaye wurde 1987 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Sein Vater starb 1998 an einer Lungenentzündung.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 18:16

"Dean Martin":

„Dino Paul Crocetti“ wurde am 07.06.1917 in Steubenville / Ohio als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Er sprach bis zu seinem fünften Lebensjahr nur Italienisch und tat sich danach in der Schule mit seinem gebrochenen Englisch sehr schwer. Er verließ daher die High School schon vor dem Abschluss und versuchte sich in den verschiedensten Jobs, als Tankwart, Schuhputzer und Bergarbeiter. Unter dem Namen „Kid Crocett“ verdiente er sich als Preisboxer im Weltergewicht zehn Dollar pro Kampf. Zur Zeit der Prohibition (1920 bis 1933) war er Alkoholschmuggler und sogar als Croupier im Casino seiner Heimatstadt zu finden. Im Casino sang er am Croupiertisch öfter laut vor sich hin und wurde so von einem Musikagenten entdeckt.

Mafia-Verbindungen
Die aktuelle Dean-Martin-Biografie: "King Of The Road" von Michael Freedland bringt Martin mit der Mafia in Verbindung. So soll die Mafia ihm angeblich entscheidend beim Start seiner Solokarriere geholfen haben, damit er in den Clubs der "Mobster" für die Mafiabosse sang. Als Dean Martin längst ein Star war, trat er in zahlreichen auch schlechter bezahlten Shows auf, die von Mafiabossen finanziert wurden. Biografen nannten dies eine gewisse Loyalität und Sympathie Martins der Mafia gegenüber. Martin selbst sagte, das bereite ihm kein schlechtes Gewissen und keine Unannehmlichkeiten, er tue diesen Leuten nur einen „kleinen Gefallen”.

Jerry Lewis & Hollywood
Den Durchbruch erlebte Dean Martin im „500 Club“ in Atlantic City (New Jersey) zusammen mit Jerry Lewis als Comedy-Duo. Eigentlich war sein Auftritt nach dem von Jerry Lewis, aber eines Abends kam er kurz vor Ende des Auftritts auf die Bühne und machte bei Jerrys Späßen mit. So war eines der erfolgreichsten Comedy-Duos aller Zeiten geboren. Der elegante Sänger und „Womanizer“ Martin mit dem „Kindskopf“ Lewis an der Seite waren die Nightclub-Sensation nach 1946, und so kam es nach ersten Fernsehauftritten auch zum ersten Film der beiden (1949). Bis Mitte der 1950er-Jahre traten sie gemeinsam in zahlreichen skurrilen Hollywood-Komödien auf.
Ende der 1950er-Jahre versuchte Dean Martin das Comedyimage abzulegen und beendete seine berufliche Beziehung zu Jerry Lewis. Er wandte sich ernsthafteren Rollen zu und spielte überzeugend an der Seite von Schauspielikonen wie Marlon Brando, John Wayne, James Stewart, Burt Lancaster und Montgomery Clift. Hervorzuheben wären die Kassenknüller wie „Rio Bravo“, „Bandolero“, „Die vier Söhne der Katie Elder“ (The Sons of Katie Elder) und "Küss mich, Dummkopf" (Kiss Me Stupid).


Musik
Noch erfolgreicher als die Filme waren jedoch Dinos Schallplattenaufnahmen. 1948 hatte er seinen ersten Plattenvertrag mit Capitol Records abgeschlossen. Er hatte zwei Nummer-1-Hits in den USA, „Memories Are Made of This“ (12. März 1955) sowie den Welthit „Everybody Loves Somebody (Sometime)“ (5. Juni 1964). Mit diesem Remake einer Frank-Sinatra-Single von 1948 verdrängte Dean Martin die Beatles (diese hatten die ersten 5 Plätze der Charts belegt) von Platz 1. Ebenfalls waren seine Versionen italienischer Balladen wie Volare und That’s Amore äußerst erfolgreich.



Frank Sinatra
Dean Martins Bekanntschaft mit Frank Sinatra reichte bis ins Jahr 1944 zurück, als Martin im New Yorker Musikklub "Rio Bamba" für ihn einsprang. 1948 coverte Martin erstmals den im Jahr zuvor für Sinatra geschriebenen und von diesem bei Columbia (sowie 1957 nochmals bei Capitol) herausgebrachten Song Everybody Loves Somebody, mit dem ihm 1964 ein Welterfolg gelingen sollte. Ihre berufliche und private Freundschaft vertiefte sich Anfang der 1950er Jahre, als Sinatra mehrfach in Fernsehshows von Martin und Lewis gastierte; ab 1957 war Martin dann viele Male Gast in Sinatras Fernsehshows (und umgekehrt Sinatra bei ihm). Im Oktober 1958 nahmen beide bei Capitol das gemeinsame Album Sleep Warm auf, für das Sinatra selbst die Orchesterleitung übernahm. Ende Januar 1959 traten die beiden dann erstmals für ein gemeinsames Konzertengagement in Las Vegas auf die Bühne, nachdem sie zuvor für den Streifen Verdammt sind sie alle (Some Came Running, 1958 ) auch zum ersten Mal zusammen vor der Filmkamera gestanden hatten. 1961 wechselte Martin im Gefolge Sinatras von Capitol zu dessen neugegründeter Plattenfirma Reprise, für die auch weitere gemeinsame Plattenaufnahmen entstanden.

The „Rat Pack“
Ab Januar 1960 traten Martin und Sinatra regelmäßig gemeinsam mit Sammy Davis Jr., Peter Lawford und Joey Bishop auf, was ihnen die Bezeichnung "The Rat Pack" einbrachte, in Anlehnung an den "Rat Pack" genannten Freundeskreis der Fünfziger Jahre um Humphrey Bogart, zu dem aber von den fünfen nur Sinatra gehört hatte. Die Künstler selbst nannten ihre gemeinsamen Auftritte The Summit und dominierten im kommenden halben Jahrzehnt mit ihren zahlreichen Programmen das amerikanische Showbusiness und insbesondere die Bühnen von Las Vegas. Parallel zu den Konzerten entstanden gemeinsame Filme wie Frankie und seine Spießgesellen (Ocean's Eleven, 1960), Die siegreichen Drei (Seargents Three, 1962), Vier Für Texas (Four For Texas, 1963) und Sieben gegen Chicago (Robin and The Seven Hoods, 1964). Mitte der 1960er Jahre hörten die regelmäßigen Auftritte des „Rat Pack“ auf, doch standen Martin, Davis und Sinatra auch in den 1970er und 1980er Jahren gelegentlich gemeinsam auf der Konzertbühne.
Im März 1988 startete Martin zusammen mit Frank Sinatra und Sammy Davis jr. nochmals eine gemeinsame Konzerttournee ("Together Again"), schied jedoch bereits nach einer Woche aus gesundheitlichen Gründen aus. Im April stand er bereits wieder auf der Bühne des „Ballys“ in Las Vegas. Dort gab er am 29. Juli 1991 sein letztes Konzert.

Dean Martin starb in Beverly Hills / Kalifornien am 25. Dezember 1995 im Alter von 78 Jahren an Lungenkrebs. Er wurde auf dem Pierce Bros. Westwood Memorial Park beigesetzt, auf dem auch weitere Film- und Musikgiganten wie Burt Lancaster, Walter Matthau, Marilyn Monroe und Roy Orbison ihre letzte Ruhe fanden.


Als Dean Martin einmal gefragt wurde, wie er der Nachwelt in Erinnerung bleiben möchte, antwortete er:
„Als verdammt guter Entertainer; nichts besonderes. Ein guter Entertainer, der die Leute vergnügte und sie ein bisschen zum Lachen brachte. Er war ein netter Kerl. Er hat's ganz gut gemacht und wir liebten ihn, das ist alles.“
(„As a damn good entertainer; nothing spectacular. A good entertainer who made people enjoy themselves and made them laugh a little. He was a nice guy. He did pretty good and we loved him, that`s all.“)

Quelle (stark gekürzt): Wikipedia
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31.03.2009, 20:14

"John Denver":

“Henry John Deutschendorf jr.“ Wurde am 31.12.1943 in Roswell / New Mexico geboren, wo sein Vater Henry John Deutschendorf sr. als Luftwaffenpilot in der Airforce-Base stationiert war. Deutschendorfs Kindheit war von zahlreichen Ortswechseln geprägt, die der Beruf seines Vaters mit sich brachte. Nach einem erneuten Umzug nach Tucson lernte er mit elf Jahren auf einer alten Gibson, die er von seiner Großmutter geschenkt bekommen hatte, Gitarre spielen. Er sang im Kirchenchor und spielte in lokalen Rock-Bands.

Während seines Architektur-Studiums in Lubbock, Texas hatte er seine ersten Auftritte. Seine Begeisterung für die Musik war so groß, dass er 1964 das Studium abbrach und nach Los Angeles zog, um sich der dortigen Folk-Szene anzuschließen. Hier arbeitete er tagsüber als technischer Zeichner, abends spielte er in Folk-Clubs. Seinen für Amerikaner schwer auszusprechenden Namen „Deutschendorf“ änderte er in „Denver“, nach der Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado.

Karriere
Zuerst tingelte Denver wie viele andere durch Cafés und Clubs, als ihn Folk-Impressario Randy Sparks für das „Ledbetter's“ engagierte. 1965 bemühte er sich um einen freigewordenen Platz im Chad Mitchell Trio. Er setzte sich am 4. Juli 1965 gegen 250 Mitbewerber durch und wurde engagiert. Chad Mitchell verließ bald darauf das Trio und die Gruppe nannte sich von nun an Denver, Boise and Johnson. 1967 heiratete Denver Ann Martell, genannt „Annie“. Zwei Jahre später zerbrach die Band und Denver zog mit seiner Frau in die Rocky Mountains.

Sein Manager Jerry Weintraub vermittelte Denver 1969 einen Schallplattenvertrag bei RCA. Im gleichen Jahr erschien sein erstes Album Rhymes And Reasons. Das Album verkaufte sich schlecht, enthielt aber den Titel Leaving On A Jet Plane, der Ende 1969 durch Peter, Paul and Mary bekannt wurde und Platz 1 der US-Hitparade erreichte. Auch die Folgeproduktionen Take Me To Tomorrow und Whose Garden Was This? aus dem Jahr 1970 erhielten zwar gute Kritiken, waren aber nicht so erfolgreich wie das nächste Album Poems, Prayers, Promises aus dem Jahr 1971 mit seiner ersten Hitsingle Take Me Home, Country Roads. Für die Single erhielt Denver Gold, für das Album Platin. In zahlreichen Ländern eroberte der Song die Hitparaden und wurde weltweit zu einem der bekanntesten Hits der siebziger Jahre. Das fünfte Album Aerie aus dem Jahr 1972 etablierte Denver endgültig unter den profilierten Sängern/Songschreibern. John Denver's Greatest Hits erschien im November 1973 und war so erfolgreich, dass sich der Sampler zwei Jahre lang in den Hitlisten hielt.

In den folgenden Jahren erobert Denver mit Songs wie Rocky Mountain High, Sunshine On My Shoulders, Thank God I'm A Country Boy oder Calypso immer wieder Top-Positionen in den Charts.

Neben den eingängigen Melodien war es vor allem die natürlich-freundliche Ausstrahlung Denvers, die auch über Schallplatte den Zuhörer erreichte. Alle folgenden Alben und Singles waren erfolgreich. Der seiner Frau gewidmete Annie's Song schaffte es auf Platz 1 der Pop-Hitparade. Mit Back Home Again konnte er 1974 erstmals die Spitze der Country-Charts erobern. In diesem Jahr verkaufte Denver mehr Schallplatten als irgendein anderer Interpret. Er ist der einzige Künstler, der mit seiner Musik in den nationalen, den Country- sowie in den Easy-Listening-Hitlisten gleichermaßen erfolgreich vertreten ist. 1975 wurde Denver mit den Preisen "Entertainer of the Year" und "Song of the Year" der Country Music Association ausgezeichnet. Das gleichnamige Album wurde Country-Album des Jahres und von der Academy of Country Music wurde er zum besten Sänger des Jahres gewählt.

Neben seinen musikalischen Aktivitäten hatte Denver einige Auftritte als Schauspieler (darunter Hauptrollen in „Oh God“ 1977 und „Foxfire“ 1987) sowie zahlreiche Fernsehauftritte, wie beispielsweise in der Muppets Show und war fünfmal Gastgeber bei der Verleihung der Grammy Awards.

Seine Ehe mit Annie wurde 1983 geschieden.

Im Februar 1995 nahm Denver in New York in den Sony-Music-Studios ein zweistündiges Live-Studio Album vor einem internationalen Publikum auf. Das Wildlife Concert wurde mit Hilfe von James Burton, einem bekannten Gitarristen, und Jim Horn, einem renommierten Saxophon-Spieler, aufgenommen und war mit seiner Reise durch 30 Jahre Musik ein großer Erfolg.


Wirken als Umwelt- und Friedensaktivist
Bereits auf seinen Alben der siebziger Jahre hatte Denver immer wieder Umweltthemen aufgegriffen. Sein Engagement war glaubwürdig, da seine tiefe Liebe zur Natur bekannt war. In den achtziger Jahren verstärkte er seinen Einsatz gegen die Umweltzerstörung. Er arbeitete aktiv bei mehreren ökologischen und humanitären Projekten mit. 1985, noch zur Zeit des Kalten Krieges, wurde er als einer der ersten westlichen Musikstars in die Sowjetunion eingeladen. Der Abrüstungssong Let Us Begin wurde durch diesen Besuch inspiriert. Ein Jahr später unternahm er eine größere Tournee durch die UdSSR. 1992 folgte eine Tournee durch China.


Tod
Am 12. Oktober 1997 stürzte der begeisterte Flieger in der Monterey Bay / Kalifornien
mit einem von ihm selbst geflogenen Leichtflugzeug, einer Rutan 61 Long EZ, ab und kam dabei ums Leben. Ursache war ein unergonomisch platzierter Tankwahlschalter. Denver hatte vergessen, bei einer Durchstartübung auf den volleren Tank umzustellen, daher stoppte in geringer Höhe über dem Meer der Motor. Beim Versuch, den hinter dem Piloten angebrachten Schalter umzulegen, musste er den Oberkörper drehen und verriss dabei das Steuer. Dieses Unfallszenario ist für das betreffende Flugzeug bekannt. Denver hatte das Flugzeug erst kurz vorher erworben und einen Werkstatttermin für den Umbau des Schalters für wenige Tage später gebucht. Aufgrund von Fahrens unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr war ihm neben dem Führerschein auch die Fluglizenz für eine gewisse Dauer entzogen worden, d.h. die letzten Flüge trat er ohne gültige Lizenz an. Entgegen anderslautenden Gerüchten ergab jedoch die Autopsie, dass zum Unfallzeitpunkt keinerlei Beeinträchtigungen durch Alkohol, Drogen, Medikamente oder andere gesundheitliche Probleme vorlagen.


Nach Denvers Tod
Denver verkaufte bis heute insgesamt mehr als 500 Millionen Alben. Im Jahre 2005 wurde er in die Country Music Hall of Fame gewählt und erhielt damit postum die höchste Auszeichnung der Country-Musik.

2007 entschied das Parlament von Colorado seinen Song Rocky Mountain High zur offiziellen 2. Staatshymne zu ernennen.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 20:29

"Marilyn Monroe":

Als Marilyn Monroe am 1. Juni 1926 im Los Angeles County Hospital zur Welt kam, wurde ihr Name im Geburtenregister mit Norma Jeane Mortenson eingetragen, später ließ ihre Großmutter Della Monroe Grainger sie auf den Namen Norma Jeane Baker taufen.

Norma Jean wurde als Tochter der geschiedenen Filmcutterin Gladys Pearl Mortenson, geb. Monroe Grainger, geboren. Ihre Mutter benannte sie nach der Schauspielerin Norma Talmadge.
Die berufstätige Gladys gab ihre Tochter zu entfernten Nachbarn, den sehr religiösen Bolenders. Als Norma Jean sechs Jahre alt war, musste Gladys sie wieder zu sich nehmen. Das kleine Mädchen kam nicht darüber hinweg, dass ein Nachbar ihren Hund erschossen hatte. Kurz darauf erleidet Gladys einen Nervenzusammenbruch und leidet fortan unter psychischen Problemen. Von da an wächst Norma Jean in mehreren Pflegefamilien und einem Kinderheim auf. Sie hat später in Interviews immer wieder von dem Gefühl berichtet, dauernd abgeschoben worden zu sein. Monroe begibt sich später als erwachsene Frau mehrfach in Psychoanalyse, um ihre Kindheitsprobleme und deren Folgen zu lösen.

Sie wird mit 16 Jahren verheiratet und arbeitet dann in einer Fabrik für Fallschirme. In dieser Zeit wird sie als Fotomodell entdeckt. Sie posiert zunächst für eine Frontzeitung für die Soldaten. Dabei merkt sie sehr rasch, dass sie damit mehr Geld verdienen kann als in der Fabrik. Zunächst wird sie vor allem Model für Bademoden. Doch weil dabei ihre Schönheit auffallender ist als die Kleidung, ist sie dabei wenig erfolgreich. Sie wird oft für die Cover von Illustrierten abgelichtet und schon bald ein begehrtes Pin-up Model.


Karriere
1944-1949
Marilyn Monroe wurde 1944 von dem Armee- und Militärfotografen David Conover an ihrem Arbeitsplatz in einer Rüstungsfabrik als Fotomodell entdeckt. Die ersten Fotos erschienen Mitte 1945 im Magazin der U.S.-Army Yank. Durch den Erfolg der Veröffentlichung ermutigt, nahm sie Unterricht bei der Blue Book Modelling Agency in Hollywood und lernte dort, wie man sich vor einer Kamera bewegt. Ab 1947 war sie weltweit auf den Titelseiten zahlreicher Hochglanz- und Modemagazine zu sehen.

1949 posierte Marilyn Monroe nackt für den Fotografen Tom Kelly. Der Kalender Golden Dreams zeigt Monroe auf rotem Samt und machte sie bis Mitte der 50er Jahre zum populärsten Pin-Up-Girl und zum nationalen Sexsymbol der Vereinigten Staaten.

Bereits 1946 erhielt sie einen Einjahres-Vertrag von 20th Century Fox als Nachwuchsschauspielerin. Ab 1948 durfte sie kleinere Filmrollen spielen und nahm Schauspielunterricht am Columbia-Studio bei Natasha Lytess.

1950-1962
Durch ihre wachsende Popularität bekam Marilyn Monroe 1950 gleich mehrere Rollen in Filmen. Neben den sog. B-Movies bekam sie auch kleine Rollen in wichtigen Filmen. Wie
in John Hustons Asphalt Dschungel,
Liebling, Ich Werde Jünger,
Niagara,
Howard Hawks' Blondinen Bevorzugt,
Wie Angelt Man Sich Einen Millionär?
Fluß Ohne Wiederkehr,
Rhythmus Im Blut

Während des Koreakrieges arbeitete Monroe in der US-Truppenbetreuung als Sängerin.
Nach dieser Tournee zur Aufmunterung der Soldaten spielte sie 1955 noch in Billy Wilders Das verflixte siebte Jahr. Dieser Film wurde einer ihrer größten Erfolge und die Szene, in der ihr Kleid über dem U-Bahn Schacht hochgeweht wurde, legendär. Es folgten noch die Filme
Bus Stop,
Der Prinz Und Die Tänzerin,
Manche Mögen's Heiß,

Aber Monroes Privatleben wurde immer schwieriger. In dieser Zeit werden die alkohol- und drogenbedingten Probleme, hinter denen sich starke psychische Probleme verbergen, immer deutlicher. Monroe kann oft ihren Text nicht behalten und erscheint häufig erst Stunden später am Set.

Um ihren Vertrag mit der Fox zu erfüllen, drehte sie 1960 neben Yves Montand in George Cukors Machen wir's in Liebe. Ihr letzter vollendeter Film war 1961 John Hustons Misfits – Nicht gesellschaftsfähig an der Seite von Clark Gable. Mit diesem Film kündigte sich ein lange ersehnter Wechsel ins Charakterfach an.. In ihrem letzten, unvollendeten Film Something's Got to Give sollte sie in seriöser, dem Zeitgeschmack entsprechend moderner Kleidung agieren, aber wieder in einer leichten Komödie mitspielen. Der Film konnte nicht zu Ende gedreht werden, weil Monroe vorher starb und die Dreharbeiten sich endlos hinzogen, da sie kaum mehr am Set erschien.

Ehen
Marilyn Monroe war dreimal verheiratet. Nach einer Jugendehe mit James Dougherty heiratete sie 1954 den Baseball-Star Joe DiMaggio, anschließend war sie mit dem Schriftsteller Arthur Miller verheiratet.

1. Ehe mit James Dougherty, 1942 bis 1946:
Am 19. Juni 1942 heirateten die kurz vor ihrem Schulabschluss stehende 16-jährige Norma Jean und der fünf Jahre ältere Nachbarssohn James Dougherty. Kurz nach der Hochzeit wurde Dougherty eingezogen und ging für die Handelsmarine auf Reisen und wurde Besatzungsmitglied des berühmte B-17 Bombers "Liberty Lily" im Zweiten Weltkrieg.

2. Ehe mit Joe DiMaggio, 1954:
Die Ehe mit dem Ex-Baseballstar Joe DiMaggio wurde am 14. Januar 1954 geschlossen und dauerte nur 9 Monate. 1952 traf ihn Marilyn Monroe durch ein arrangiertes Blind Date.

3. Ehe mit dem Dramatiker Arthur Miller, 1956 bis 1961:
Miller schrieb extra für sie das Drehbuch zu Misfits – Nicht gesellschaftsfähig.


Marilyn und die Kennedys
Bekannt ist ihr Auftritt bei der Geburtstagsfeier des US-Präsidenten John F. Kennedy im Madison Square Garden 1962, als sie in einem weißen Kleid und mit Hermelinstola „Happy Birthday, Mr. President“ sang. Bei der Gelegenheit schenkte sie Kennedy auch eine goldene Rolex mit persönlicher Gravur. Am 19. Oktober 2005 wurde die Uhr für 120.000 Dollar bei einer Auktion in Connecticut von einem anonymen amerikanischen Sammler ersteigert. Jedoch finden sich zu der angeblichen Affäre Monroes mit Präsident Kennedy, die immer wieder mit ihrem Ableben in Verbindung gebracht wurde, keine genauen Erkenntnisse. Monroe äußerte sich in Interviews nie über eine Affäre. Auch Mitschriften von Tonbändern, die Monroe wenige Tage vor ihrem Tod für ihren Psychiater Ralph Greenson besprochen haben soll und die in der Los Angeles Times veröffentlicht wurden, geben keine Auskünfte über ein gemeinsames Verhältnis. Jedoch sollen laut der Haushälterin Eunice Murray und Freundin Pat Newcomb vor dem Auftritt auf der Geburtstagsfeier zahlreiche Telefonate zwischen Monroe und Kennedy stattgefunden haben. Ebenso soll sich Monroe über eine Nacht mit dem Präsidenten geäußert haben, was aber nicht bewiesen werden kann. Gerüchten zufolge wollte Jackie Kennedy, als sie erfuhr, dass Monroe auf der Party ihres Mannes auftreten würde, den Feierlichkeiten nicht beiwohnen. Angeblich war auch zwischen Justizminister Robert Kennedy und Monroe ein Verhältnis. Beide haben sich durch Peter Lawford, dem Schwager der Kennedys und Marilyn Monroes Freund, kennengelernt.

Tod
Marilyn Monroe starb in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1962 im Alter von 36 Jahren in ihrem Bett in 12305 Fifth Helena Brentwood, Los Angeles. Sie wurde am 5. August 1962 für tot erklärt. Kontakt hatte sie an diesem Tag zuletzt mutmaßlich telefonisch mit Peter Lawford, dem Schwager des US-Präsidenten.

Offiziell diagnostiziert wurde der Tod durch eine Überdosis Schlafmittel, weshalb man von einer Selbsttötung ausgeht.
Von Donald Spoto stammt eine Behauptung, Monroes Tod sei infolge eines groben ärztlichen Kunstfehlers eingetreten. Demnach habe ihr Psychiater Dr. Ralph Greenson ihr ein Klistier mit Chloralhydrat gegen ihre Schlafstörungen verabreicht, obgleich sie zu diesem Zeitpunkt bereits ein Barbiturat genommen hatte, das ihr ein Arzt namens Dr. Hyman Engelberg verschrieben hatte. Engelberg war ursprünglich von Greenson selbst beauftragt worden, Monroes Medikamentierung zu übernehmen. An jenem Abend des 4. August gab Greenson, ohne vorher Rücksprache mit Engelberg zu halten, Marilyn das besagte Klistier mit Chloralhydrat, das mit dem von ihr zuvor eingenommenen Barbiturat einen tödlichen Cocktail bildete. Laut Obduktionsberichten des Pathologen Thomas Noguchi starb Marilyn Monroe an einem Barbiturat und er vermutete ebenfalls Chloralhydrat. In ihrem Magen wurden allerdings keine unaufgelösten Kapseln gefunden, die bei oraler Aufnahme hätten vorhanden sein müssen. Es ist aber bekannt, dass sie die Kapseln aufbrach und das in ihnen enthaltene Pulver in Wasser auflöste, um eine schnellere Wirkung zu erzielen. Tatsache ist, dass bei der Obduktion eine violette Verfärbung des Dickdarms auffiel - dies spricht für eine Verabreichung der tödlichen Dosis durch einen Einlauf. Auch sind heute keine der damals eingelagerten Gewebeproben mehr erhalten, so dass die Todesursache von Marilyn Monroe nicht zweifelsfrei geklärt werden kann.

Die neuesten Erkenntnisse nach den Aussagen John Miners, der bei der Obduktion Monroes zugegen war, stellen allerdings einen anderen Zusammenhang zwischen dem Barbiturat Nembutal und dem Chloralhydrat her. Nembutal war in sehr hoher Konzentration im Körper vorzufinden. Einer oralen Einnahme (Selbsttötung) widerspricht die Tatsache, dass eine so hohe Dosis sofort tödlich gewesen wäre. Die Leberwerte sprechen aber dafür, dass die Substanz vom Körper langsam aufgenommen wurde und in der Leber abgebaut werden sollte. Da eine Tabletteneinnahme mangels Spuren im Magen und auch eine Injektion auszuschließen sind, muss Marilyn Monroe das Nembutal über einen Einlauf verabreicht bekommen haben. Das Chloralhydrat, mutmaßlich oral in einem Drink mit einem um 22 Uhr eintreffenden unbekannten Besucher aufgenommen, könnte als Betäubungsmittel gedient haben. Hierdurch wird die Theorie der Tötung untermauert.

Marilyn Monroe wurde am 8. August in einem Bronzesarg auf dem Corridor of Memories im Westwood Memorial Park in Los Angeles beigesetzt. Die Bestattung wurde von ihrem Ex-Ehemann Joe DiMaggio organisiert, die Trauerrede hielt Lee Strasberg.

Quelle (stark gekürzt): Wikipedia
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31.03.2009, 20:50

"Roy Orbison":

Roy Kelton Orbison wurde am 23.04.1936 in Vernon / Texas geboren.
Der Sänger und Gitarrist startete seine Karriere 1956 beim Label Sun Records in Memphis, das auch Elvis Presley und Johnny Cash unter Vertrag hatte. Sein erster Hit dort war Ooby Dooby, und fortan verzeichnete Roy Orbison mit selbstkomponierten Songs bis 1964 große Erfolge.

Nach den Erfolgssingles Only the Lonely, Running Scared, Crying, Blue Bayou und Oh, Pretty Woman, das 1964 erschien, wurde Orbison von privaten Schicksalsschlägen heimgesucht. Seine erste Frau Claudette starb 1966 bei einem Motorradunfall. Zwei seiner drei Söhne aus dieser Ehe, Roy jr. (*1958 ) und Anthony (*1962) starben am 14. September 1968 bei einem Brand seines Landhauses. Der dritte Sohn Wesley (*1965) konnte von Orbisons Eltern in letzter Sekunde gerettet werden.

Am 25. Mai 1969 heiratete Orbison in zweiter Ehe die Deutsche Barbara Anne Marie Wilhonnen Jacobs (*1951 in Bielefeld). Die Söhne Roy Kelton Orbison Jr. (*18. Oktober 1970) und Alex Orbison (* 1975) stammen aus dieser Verbindung.

Die Single Oh, Pretty Woman war Orbisons letzter weltweiter Hit für eine lange Zeit und auch der letzte große Erfolg bei dem Plattenlabel Monument Records von Fred Forster. Ein One-Million-Dollar-Deal lockte ihn dann zu dem Majorlabel MGM, das ihm einen Spielfilm (The fastest Guitar) und diverse Fernsehauftritte garantierte. Die Klangqualität und die Qualität der Musikproduktion der Monument-Aufnahmen wurde jedoch bei MGM zu keinem Zeitpunkt erreicht. Obwohl Roy Orbison auch weiterhin gute Songs schrieb, blieben die großen Erfolge aus. So war bis 1987 von Roy Orbison fast nichts zu hören. In jenem Jahr trat er mit Elvis Costello und Bruce Springsteen in dem TV-Special „Roy Orbison and Friends“ auf, aus dem das Live-Video Black and White Night hervorging.

1988 feierte er mit der Single You Got It ein großes Comeback, zudem tat er sich mit Bob Dylan, George Harrison, Jeff Lynne und Tom Petty zu der Supergroup Traveling Wilburys zusammen, die mit der LP Traveling Wilburys Vol. 1 einen Millionenseller hatte.
Diesen Erfolg erlebte Roy Orbison nicht mehr – noch vor Veröffentlichung des Albums starb er am 06.12.1988 in Hendersonville / Tennessee an Herzversagen.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 20:58

"Michael Hutchence":

Michael Kelland Frank Hutchence (* 22. Januar 1960 in Sydney; † 22. November 1997 in Sydney) war Sänger der australischen Rockband INXS.

Seine Kindheit verbrachte Hutchence hauptsächlich in Hongkong. Nachdem seine Familie 1972 nach Sydney zurückgekehrt war, gründete er mit den Keyboardern Andrew Farris und Gary Beers eine Schulband, die mit zwei weiteren Farris Brüdern und dem Gitarristen und Saxophonisten Kirk Pengilly zu INXS wurde.

Neben den musikalischen Erfolgen mit INXS seit Mitte der 1980er Jahre trat Hutchence auch in einigen kleineren Filmrollen auf.

Von 1989 bis 1990 war Hutchence mit der australischen Pop-Sängerin Kylie Minogue liiert, von 1991 bis 1994 lebte er mit dem dänischen Model Helena Christensen zusammen. Mit der Exfrau des irischen Musikers Bob Geldof, Paula Yates, hatte er ab 1995 eine Beziehung. Aus dieser Verbindung ging die Tochter Heavenly Hirany Tiger Lily (* 1996) hervor, die seit dem Drogentod ihrer Mutter im Jahre 2000 zusammen mit ihren Geschwistern bei Bob Geldof lebt.

Michael Hutchence wurde 1997, kurz nach Veröffentlichung eines neuen INXS-Albums, unter ungeklärten Umständen erhängt in einem Hotelzimmer im Ritz-Carlton in Sydney aufgefunden.

Das auf 10 bis 20 Mio. AUD geschätzte Vermögen von Hutchence blieb auch acht Jahre nach dessen Tod spurlos verschwunden.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 21:17

"Johnny Cash":

Johnny Cash wurde am 26.02.1932 als J. R. Cash in Kingsland / Arkansasgeboren. J. R. Cash war der Sohn des mittellosen Farmers Ray Cash und dessen Frau Carrie Rivers Cash. Sein Vorname lautet tatsächlich „J. R.“, erst mit Eintritt in die US Air Force wurde aus dem „J.“ ein „John“. Drei Jahre nach seiner Geburt zog die Familie auf eine Farm in Dyess, Arkansas, die der Familie im Rahmen des New Deal unter Präsident Franklin D. Roosevelt günstig zur Verfügung gestellt worden war. Schon im Alter von fünf Jahren arbeitete Cash auf den Baumwollfeldern.
Cash begann früh Gitarre zu spielen und Lieder zu schreiben. In seiner Zeit auf der High School trat er bereits bei einem lokalen Radiosender auf. 1950 ging Cash zur Air Force und wurde ein Jahr später als Funker auf einem Abhörposten in Landsberg am Lech in Bayern stationiert. Hier gründete er seine erste Band, die Landsberg Barbarians (die Landsberger Barbaren, eine Verballhornung der Zeitung der Air Force Base, der Landsberg Bavarian (Landsberger Bayern). Cash schrieb hier auch den Folsom Prison Blues, nachdem er den Film Inside the Walls of Folsom Prison gesehen hatte.

Der Legende nach soll Johnny Cash in Landsberg der erste Mensch im Westen gewesen sein, der vom Tod Stalins erfuhr. Tatsächlich hatte seine Einheit lediglich die Aufgabe, die russischen Funksprüche aufzuzeichnen.
Nach Beendigung seiner Militärzeit in Deutschland mit dem Rang eines Oberfeldwebels zog Johnny Cash 1954 nach Memphis (Tennessee) und heiratete Vivian Liberto.

Karrierebeginn
Tagsüber jobbte Cash als Vertreter für Elektrogeräte, abends spielte er zusammen mit den Tennessee Two, dem Gitarristen Luther Perkins und dem Bassisten Marshall Grant (aus denen 1960 mit dem Schlagzeuger W.S. Holland die Tennessee Three wurden) in verschiedenen Clubs in Memphis. Da Cashs Band zu dieser Zeit noch keinen Schlagzeuger hatte, ließ Perkins ein Stück Papier hinter die Saiten der Rhythmusgitarre klemmen; dieses perkussive Schnarren wurde zum typischen Merkmal des berühmten „Boom-Chicka-Boom“-Sounds. Die Bezeichnung ist eine lautmalerische Beschreibung für den schnellen, stampfenden Klang ähnlich dem eines fahrenden Zugs.

Schließlich stellte Cash sich Sam Phillips, dem Besitzer und Produzenten von Sun Records vor, der ihn unter Vertrag nahm. Johnny Cashs erste Single bei Sun Records erschien mit Cry! Cry! Cry! am 21. Juni 1955 und erreichte Platz 14 der Countrycharts; auf der B-Seite befand sich Hey! Porter. Im August 1955 hatte Cash seinen ersten großen Auftritt im Vorprogramm von Elvis Presley. Cashs nächste Veröffentlichung, Folsom Prison Blues mit der Rückseite So Doggone Lonesome, die im Dezember 1955 erschien, erreichte bereits Platz 4 der Country-Charts. I Walk the Line mit der B-Seite Get Rhythm vom Mai 1956 schaffte es schließlich auf Platz 1 der Country-Charts und konnte sich auch unter den Top 20 der Pop-Charts platzieren. Am 4. Dezember 1956 fanden die legendären „Sun Session“-Aufnahmen des sogenannten „Million Dollar Quartetts“ mit den Rock'n'Roll-Größen Carl Perkins, Jerry Lee Lewis und Elvis Presley statt, die ebenfalls bei Sun Records unter Vertrag waren.

1956 lernte Johnny Cash hinter der Bühne der Country-Radio-Show Grand Ole Opry in Nashville, die damals noch im Ryman Auditorium aufgezeichnet wurde, seine spätere Ehefrau June Carter von der berühmten Carter Family kennen, die er schon seit seiner Kindheit bewunderte. Zu dieser Zeit begann Cash auch, jedes seiner Konzerte mit den Worten: „Hello, I'm Johnny Cash“ zu eröffnen, was zu seinem Markenzeichen wurde.

Johnny Cash und June Carter Cash, 1969Zum Ende der 50er Jahre ging es mit Johnny Cashs Karriere steil bergauf und er war ständig auf Tournee, was die Ehe mit Vivian Liberto sehr belastete. Cash hielt dem Konzertstress nur schwer stand und nahm nach eigener Aussage 1957 während einer Tour mit den Musikern Faron Young und Ferlin Husky seine erste Benzedrintablette. In der Folgezeit griff er immer häufiger zu Alkohol, Amphetaminen und Barbituraten.

Am 25. März 1963 nahm Cash den Song Ring of Fire auf, der in seiner Version, unterlegt mit den markanten Mariachi-Trompeten, ein Welthit wurde. Das Lied hatte Merle Kilgore zusammen mit June Carter geschrieben, die darin Cashs Sucht und ihre verbotene Liebe zu ihm beschreibt. Cash und Carter waren beide zu diesem Zeitpunkt noch mit anderen Partnern verheiratet, aber seit langem ineinander verliebt, und seit 1961 wurde Cash von June Carter und der Carter Family auf seinen Tourneen begleitet.

Abhängigkeit
Obwohl Johnny Cash seinen Fans das romantische Image vom Outlaw verkaufte, war er nur einige Male kurzfristig wegen kleinerer Vergehen im Gefängnis. Am 27. Juni 1965 verursachte er durch einen defekten Auspuff seines Wohnmobils im Los-Padres-Nationalpark ein Großfeuer, das 205 Hektar Wald vernichtete; Cash musste 82.000 Dollar Schadenersatz zahlen. Am 4. Oktober 1965 wurde er auf dem Internationalen Flughafen von El Paso, Texas, verhaftet, als er in seinem Gitarrenkoffer über 1.000 Amphetamintabletten von Mexiko in die USA geschmuggelt hatte.

Seine Tablettenabhängigkeit war auf dem Höhepunkt angekommen, was zur Scheidung von Vivian Liberto, Gewaltausbrüchen auf der Bühne und einigen Konzertabsagen führte.1967 teilte er sich für einige Zeit ein Appartement mit dem Country-Sänger Waylon Jennings, der ebenfalls tablettensüchtig war. Dann kaufte Cash ein Haus am Old Hickory Lake in Hendersonville in der Nähe von Nashville.

Als nächstes versuchte Cash, seine Plattenfirma von der Aufnahme eines Live-Albums in einer Strafanstalt zu überzeugen, die diesen Plan zunächst als unrentabel verwarf. Cash setzte sich schließlich durch und nahm am 13. Januar 1968 zusammen mit June Carter, Carl Perkins, den Statler Brothers und der Carter Family das Album At Folsom Prison im kalifornischen Folsom State Prison auf, das Platz 1 der Country-Album-Charts belegte.

Nachdem sich June Carter wegen Cashs Abhängigkeit lange geweigert hatte, ihn zu heiraten, nahm sie am 22. Februar 1968 seinen Heiratsantrag, den er ihr auf der Bühne während eines Konzertes in Ontario in Kanada machte, an. Sie heirateten am 1. März 1968 in Franklin, Kentucky.

Beim zweiten Live-Album aus einem Gefängnis wurde der im August 1968 bei einem Hausbrand verstorbene Cash-Gitarrist Luther Perkins durch Bob Wootton ersetzt, der Cash bis an dessen Lebensende begleiten sollte. Der Erfolg des Folsom-Prison-Albums wurde von At San Quentin mit der Nr.-1-Single A Boy Named Sue noch übertroffen und erreichte sowohl in den Country- als auch in den Pop-Album-Charts Platz 1. Dieser Auftritt in der Strafanstalt San Quentin in Kalifornien am 24. Februar 1969 machte Cash auch international bekannt. Ein Filmmitschnitt des britischen Fernsehsenders „Granada Television“ wurde von den großen Sendeanstalten wegen Cashs gesellschaftskritischer Aussagen zunächst jedoch nicht ausgestrahlt.

The Man in Black
In den frühen 70ern begann Cash, nur noch in schwarzer Kleidung aufzutreten, was ihm den Beinamen „Man in Black“ einbrachte. Seine Kleidung stand in starkem Kontrast zu den sonst üblichen farbenfroh-kitschigen Hemden der Country- und Western-Musiker dieser Zeit.

Mitte der 70er Jahre sank Cashs Popularität langsam, trotzdem verkauften sich 1975 von seiner Autobiografie Man in Black 1,3 Millionen Exemplare. Cash übernahm seit Anfang der 1960er Jahre auch immer wieder Fernsehrollen, beispielsweise 1974 in der Folge Schwanengesang der Krimi-Reihe Columbo und 1976 in einer Folge der Serie Unsere kleine Farm an der Seite seiner Frau June.

1980 erhielt Johnny Cash die höchste Auszeichnung in der Country-Musik. Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen und war mit 48 Jahren der jüngste lebende Künstler, dem diese Ehre zuteil wurde.

Krankheit
Im Oktober 1997 wurde Johnny Cash bei einem Auftritt in Flint, Michigan beinahe ohnmächtig, als er ein Plektrum aufheben wollte. Die anschließende Untersuchung ergab zunächst den Verdacht, dass Cash an der Parkinson-Krankheit leide. Es dauerte lange, bis die Ärzte schließlich herausfanden, woran Cash tatsächlich erkrankt war. Anfang 1999 wurde bei ihm das Shy-Drager-Syndrom diagnostiziert, eine Parkinson-ähnliche Krankheit, die nicht heilbar ist. Wenig später wurde Cash mitgeteilt, dass er nicht am Shy-Drager-Syndrom erkrankt sei, sondern an autonomer Neuropathie, einer Erkrankung des Nervensystems, bei ihm vermutlich infolge von Diabetes. Cash äußerte später, er habe gewusst, dass er nicht an einer Krankheit leide, die ihn geistig schwächen würde.

Cash musste mehrmals mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Oktober 2001 wurde er so krank, dass die Ärzte ihn für eine Woche in ein künstliches Koma versetzen mussten. Des Weiteren litt Cash durch starkes Asthma ständig unter Atemnot, außerdem war seine Sehkraft durch ein Glaukom stark zurückgegangen.

Tod von June & Johnny Cash
Am 15. Mai 2003 starb Johnny Cashs Ehefrau June Carter Cash im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Herzklappenoperation. Die beiden waren 35 Jahre miteinander verheiratet. Bei ihrer Beerdigung saß Cash bereits im Rollstuhl. Zehn Tage nach ihrem Tod sagte Cash, er müsse wieder ins Studio und weiterarbeiten: „Ich möchte Musik machen und arbeiten, so gut ich kann. Sie würde das wollen, und ich will es auch.“ Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Johnny Cash am 5. Juli 2003 bei einem Konzert im Carter Family Fold. Das letzte Musikstück, das Cash drei Wochen vor seinem Tod aufgenommen hat, ist laut John Carter Cash das Traditional Engine 143.
Johnny Cash starb am 12.09.2003, im Alter von 71 Jahren im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen. Johnny Cash wurde neben seiner Frau auf dem Friedhof Hendersonville Memory Gardens nahe seinem Wohnhaus in Hendersonville, Tennessee, bestattet.

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31.03.2009, 21:21

"Ian Curtis":

Ian Kevin Curtis (* 15. Juli 1956 in Stretford, England; † 18. Mai 1980 in Macclesfield, England) war Sänger, Gitarrist und Songwriter der englischen Post-Punk-Band Joy Division.

Curtis gelangte über ein Inserat in einem Schallplattengeschäft in Manchester, in dem ein Sänger für eine Band gesucht wurde, zur Musik. Der Gitarrist Bernard (Dicken) Albrecht (alias Bernard Sumner) und der Bassist Peter Hook suchten einen Sänger für ein Bandprojekt. Curtis, Hook und Sumner kannten sich bereits vorher aus der Musikszene von Manchester. Als Vorgruppe der Band The Buzzcocks starteten die drei Musiker zusammen mit dem Punk-Schlagzeuger Tony Tobac eine Gruppe unter dem Namen Warsaw. Die Band trat erstmals am 29. Mai 1977 in dem damals angesagten Szeneladen The Electric Circus in Manchester auf. Nach dem Ausscheiden von Tobac und einem weiteren Musiker stieß Curtis’ Schulfreund Stephen Morris zur Band. Um einen Namenskonflikt mit der ähnlich klingenden Band Warsaw Pakt zu vermeiden, benannten sich Albrecht, Curtis, Hook und Morris in Joy Division um. Der Bandname war -angeblich- eine Anspielung auf Freudenhausbaracken in den Konzentrationslagern des Dritten Reichs, die im Roman "House of Dolls" diesen Namen trugen. Curtis zitiert in dem auf der Joy Division-Debüt-EP "An Ideal For Living" enthaltenen Stück "No Love Lost" aus diesem Roman. Die EP zeigt auf der Vorderseite einen gezeichneten, trommelnden Hitlerjungen und auf der Rückseite ein Foto eines SS-Soldaten im Warschauer Ghetto, der ein jüdisches Kind mit einem Gewehr bedroht. Dieses reißt verängstigt seine Hände in die Luft.

Die neu gegründete Gruppe spielte ihr erstes Konzert am 25. Januar 1978. Curtis' ungewöhnlicher Tanzstil hatte ebenso wie die düstere und für diese Zeit bemerkenswert spartanische Lightshow der Band einen profanen Hintergrund: Der Sänger litt seit seiner Kindheit an epileptischen Anfällen, deren Ausbruch durch emotionale Grenzsituationen (Konzerte) und optische Reize (stetig wechselnde Bühnenbeleuchtung) forciert wurde. Trotz dieser Vorkehrungen erlitt Curtis bei Bühnenauftritten oftmals epileptische Anfälle, und Sumner und Hook mussten teilweise die Gesang- und Gitarrenparts von Curtis übernehmen (akustisch dokumentiert zum Beispiel auf dem Livealbum „Still”). Überdies unterschied sich die Gruppe durch ihren nüchternen Kleidungsstil und ihr emotionsloses Auftreten deutlich von der gerade aktuellen Punkszene. Die betonte Gefühllosigkeit war in Verbindung mit einigen bewusst provokanten Äußerungen zum Nationalsozialismus („Die SS hatte zweifellos die bis heute bestaussehenden Ledermäntel“) und das konsequent an die späte 20er Jahre-Ästhetik angelehnte Design ihrer Plattencover und Plakate Grund dafür, dass Joy Division in ihren Anfängen ein latentes Nazi-Image innehatte.

Ein weiteres Markenzeichen von Curtis war seine tiefe Stimme, welche ein Markenzeichen der depressiv-düsteren Musik von Joy Division war. „Für einen gerade 22-Jährigen klingt die Stimme wie die Intonation eines uralten Mannes”, meinte damals eine englische Ausgabe des New Musical Express. Love Will Tear Us Apart wurde seit seiner Entstehung Dutzende Male gecovert (u. a. hatte Paul Young damit einen Top-20-Hit in England). Grace Jones coverte „She’s Lost Control“, und der Sampler „A Means to an End - The Music of Joy Division“ (Hut Recording/Virgin 1995) gibt Aufschluss darüber, wieviele Bands sich gerade in den 90er Jahren von Joy Division beeinflusst und inspiriert fühlten - u. a. Moby, Codeine, Girls against Boys, Kendra Smith, Tortoise und Star Children aka Smashing Pumpkins (UK:HUTUPDLP 29 / LC 3098 ).

Gesundheitliche Probleme infolge seiner Epilepsie sowie zunehmende private Schwierigkeiten mit seiner Frau Deborah zerrieben den nervlich angeschlagenen Musiker. Das bekannteste Lied von Curtis, Love Will Tear Us Apart, umschreibt seine private Situation.

Curtis erhängte sich in der Nacht vom 17. zum 18. Mai 1980 in seinem Haus in Macclesfield, einen Tag bevor Joy Division eine Tour durch die USA starten wollten. Er hinterließ seine Frau, Deborah Woodrufe Curtis, mit der er seit 1975 verheiratet war, und seine 1979 geborene Tochter Natalie. Curtis wurde eingeäschert und auf dem Friedhof von Macclesfield beigesetzt. Sein Grabstein trägt die Inschrift „Love Will Tear Us Apart” als Referenz an sein bekanntestes Lied sowie als Reminiszenz seiner Witwe Deborah.

Die verbliebenen Mitglieder von Joy Division formierten sich 1980 (zusammen mit der Musikerin Gillian Gilbert) unter dem Namen New Order neu und bedienten sich anfangs teilweise der Kompositionen und Texte von Ian Curtis.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 21:50

Frankie Laine

“Francesco Paolo LoVecchio” wurde am 30.03.1913 in Chicago / Illinois geboren.
Seine Karriere erstreckt sich über fast 70 Jahre; bis 1952 war er mit drei Nummer-Eins-Hits eher in den USA, danach in den 1950ern eher in Europa, vor allem in Großbritannien, erfolgreich: Von 1953 bis 1956 hatte er vier Nummer-Eins-Hits in den britischen Singles-Charts. Mit „I Believe“ stellte Laine dabei einen noch heute aktuellen Chartrekord auf: Die Single stand 1953 18 Wochen lang an der Spitze der britischen Hitparade. Da er wenig später zwei weitere Songs („Hey Joe“ und „Answer Me“) auf die Nummer Eins brachte, stand er 1953 insgesamt 27 Wochen auf der Spitzenposition.


Zwei seiner bekanntesten Songs sind Titelmelodien aus Film- und Fernsehwestern: „High Noon - Do Not Forsake Me“ aus „12 Uhr mittags“ von Oscar-Gewinner Dimitri Tiomkin (im Soundtrack zum Film sang ihn allerdings Tex Ritter), und „Rawhide“ aus der gleichnamigen Fernsehserie (in Deutschland unter dem Titel „Cowboys“, später „Tausend Meilen Staub“ ausgestrahlt).

Den Entschluss, Sänger zu werden, fasste er angeblich, als er im Kino Al Jolsons Tonfilm „The Singing Fool“ sah. Als Jugendlicher hörte er Enrico Caruso und Bessie Smith, später wandte er sich der Musik von Bing Crosby, Louis Armstrong, Billie Holiday oder Nat 'King' Cole zu. Der Anfang seiner Karriere markierte zur Mitte des 20. Jahrhunderts einen Wechsel im Musikgeschmack – weg vom Big-Band-Crooner (wie Frank Sinatra) der 1940er, hin zum Solosänger der 1950er wie Johnnie Ray oder Elvis Presley. Außerdem war er einer der Vorreiter zur Überwindung der Trennung „weißer“ und „schwarzer“ Musik hin zu „weißem Soul“. Laine setzte sich für ein Ende der Rassentrennung ein; der Text eines seiner ersten US-Hits, „Shine“, beschäftigte sich mit dem Problem, eine schwarze Hautfarbe zu haben. Laine war auch einer der ersten weißen Künstler in Nat 'King' Coles Fernsehshow, wobei er auf sein Honorar verzichtete, da Cole keine Sponsoren fand.

Karriere
Von Little Italy nach Los Angeles
Laine war der Sohn italienischer Einwanderer und wuchs im Chicagoer Viertel Little Italy auf. Als Kind sang er im Kirchenchor; noch als Teenager trat er in seiner Heimatstadt als Sänger in Tanzsälen auf; mit 17 verließ er sein Elternhaus, um Tänzer zu werden. Er nahm an vielen zu der Zeit beliebten Tanz-Marathonveranstaltungen teil, von den Preisgeldern lebte er. Mit seiner Partnerin Ruth Smith stellte er 1932 in Atlantic City angeblich einen Tanzmarathonweltrekord auf: die beiden tanzten 3501 Stunden, also fast 146 Tage. Falls diese Angabe stimmt, kann der Rekord aber nicht lange gehalten haben.

Tanz- und Gesangsauftritte in Clubs und Bars in den ganzen USA folgten. 1937 erreichte er in Cleveland seine erste wichtige Karrierestation: er ersetzte Perry Como in der örtlichen Freddy Carlones Big Band. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Laine in einem Rüstungsunternehmen in Los Angeles; nebenbei sang er in einem kleinen Club. Dort sah und hörte ihn Hoagy Carmichael; diese Begegnung führte 1946 zu Laines erstem Plattenvertrag mit Mercury Records.


Erste Erfolge in den USA
Seine erste Hit-Aufnahme für Mercury war 1947 der Bluessong „That's My Desire“ mit der Manny Klein Combo, eine Nummer Zwei in den US-Charts. 1948 folgte „Shine“ in den Top Ten, 1949 zwei Nummer-Eins-Hits, „That Lucky Old Sun“ und „Mule Train“, 1950 ebenfalls eine Nummer Eins, „The Cry of the Wild Goose“ (ein Terry-Gilkyson-Song). Im Jahr darauf markierte sein Wechsel von Mercury zu Columbia Records (in Großbritannien in jenen Jahren von Philips vertrieben) auch einen Stilwechsel hin zu poppigeren und Country-beeinflussten Songs hin. Dieser Wechsel war nicht zuletzt seinem neuen Produzenten Mitch Miller zu verdanken. Die erste Kollaboration, „Jezebel“, und deren B-Seite „Rose, Rose, I Love You“ waren Top-3-Hits. Die Titelmelodie zu „Zwölf Uhr mittags“ („High Noon [Do Not Forsake Me]“) wurde in Laines Interpretation ein Top-5-Hit in den USA und am 14. November 1952 sein erster Hit in Großbritannien.

Rekorde in Großbritannien
Weitere Popularität erlangte er im Vereinigten Königreich im selben Jahr durch ein Duett mit Doris Day, den Novelty-Song „Sugarbush“ (auch Top 10 in den USA). Das Jahr 1953 wurde zum Höhepunkt von Frankie Laines Karriere in Großbritannien. „I Believe“, ein quasi-religiöser Song (dt.: „Ich glaube“), brachte Laine am 24. April 1953 erstmals auf Platz 1 der britischen Charts. Bis zum 11. September blieb der Song – mit zwei Unterbrechungen von je einer Woche – auf der Spitzenposition, ehe er für sechs Wochen von Guy Mitchell abgelöst wurde. Dann kam wieder Frankie Laine: Boudleaux Bryants „Hey Joe“ war sein zweiter Charttopper, vom 23. Oktober bis zum 5. November. Am 30. Oktober bestand die Hitparade, damals nur eine Top 12, zu einem Drittel aus Frankie-Laine-Hits: „Hey Joe“, „I Believe“, „Where the Winds Blow“ (ein Song, der es „nur“ bis auf Platz 2 schaffte) – und Laines dritte Nummer Eins des Jahres, „Answer Me“.

Um den (wie schon bei „I Believe“) christlich-religiös angehauchten Text gab es Kontroversen; die BBC weigerte sich zeitweilig, das Lied zu spielen – wegen der Zeilen „Answer me, Lord above, / just what sin have I been guilty of? / Tell me how I came to lose my love, / please answer me, oh Lord!“ („Antworte mir, oh Herr, welcher Sünde habe ich mich schuldig gemacht, dass ich meine Liebste verlor, bitte antworte mir, oh Herrgott“), in denen quasi Gott für eine verlorene Liebe verantwortlich gemacht wurde. Das Problem wurde später gelöst, indem Laine wie auch Whitfield eine zweite Version mit dem säkularisierten Text herausbrachte, den auch Cole später bei seiner Aufnahme benutzte: „Answer me, oh my love, / just what sin have I been guilty of? / Tell me how I came to lose your love, / please answer me, Sweetheart!“ („Antworte mir, oh meine Liebste, welcher Sünde habe ich mich schuldig gemacht, dass ich deine Liebe verlor, bitte antworte mir, Liebling!“).

Die goldenen Fünfziger
Nach „Answer Me“ folgten für Laine weitere 13 Singles in der britischen Hitparade, davon elf in den Top Ten, ehe er 1956 seinen nächsten (und letzten) Nummer-Eins-Hit feiern konnte. „A Woman in Love“ war ein Lied des vor allem in den 1940er und 1950er Jahren erfolgreichen Komponisten Frank Loesser, wiederum produziert von Mitch Miller.

„Moonlight Gambler“ wurde noch einmal ein Platz-Drei-Hit in den USA. Doch damit waren die großen Erfolge fast schon vorbei; lediglich Rawhide konnte 1959 noch einmal eine Top-Ten-Notierung erreichen. Laine hatte Aufnahmen mit diversen Künstlerkollegen gemacht; mit Kinderstar Jimmy Boyd kam er ebenso in die Charts wie mit Jo Stafford, mit den Four Lads wie mit Johnnie Ray. 1961 hatte er in Großbritannien seinen letzten Hit, „Gunslinger“ erreichte eine Woche lang den letzten Platz der Top 50; in den USA hatte er in den nächsten Jahren noch ein paar Notierungen in den Top 100. 1963 veröffentlichte er zwei seiner Songs auch in deutschen Versionen: „Die Welt war niemals so schön“ (Original „Don't Make My Baby Blue“) und „Ich lass Dich gehn“ („I'm Gonna Be Strong“).

Leben nach den Hits
Auch nach den letzten Charterfolgen Anfang der 1960er-Jahre blieb Laine nicht untätig. Er nahm weiter Schallplatten auf und ging auf Tourneen rund um den Globus. 1974 trat er erneut ins Bewusstsein der Film- und Musikfans. Mel Brooks suchte einen Interpreten für den Titelsong seines Films „Blazing Saddles“ („Der wilde, wilde Westen“), einer Western-Parodie, und wollte jemanden, der möglichst wie Frankie Laine klingen sollte. Laine persönlich aber meldete sich und nahm den Titel auf – und bekam dafür prompt eine Oscar-Nominierung.

Erst Mitte der 1980er-Jahre zog er sich mit seiner Frau – Laine hatte 1950 die Schauspielerin Nan Grey geheiratet – auf sein Anwesen am Meer bei San Diego zurück. Er musste mehrere Bypass-Operationen über sich ergehen lassen. 1986 nahm er das Album „Round Up“ mit Eric Kunzel und dem Cincinnati Pops Orchestra auf, mit dem er nun auch einen Platz in den Klassik-Charts eroberte. Seine Frau starb 1993; 1999 schloss er eine neue Ehe mit Marcia Ann Kline.

An seinem 80. Geburtstag erklärte ihn der Kongress der USA zu einem National Treasure („Nationale Kostbarkeit“). Am 12. Juni 1996 wurde Laine der Lifetime Achievement Award (Preis für sein Lebenswerk) der Songwriters' Hall of Fame verliehen.

Auch in hohem Alter veröffentlichte Laine weitere Alben: „Wheels of a Dream“ (1998 ), „Old Man Jazz“ (2002), „The Nashville Connection“ (2004). Kurze Zeit nach den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001 nahm er ein Lied, „Taps/My Buddy“, auf. Er widmete es der Feuerwehr von New York; dessen Erlöse sollen auf alle Zeiten dieser Organisation zugute kommen.

2005 trat Laine in einer Fernsehsendung des US-Senders PBS auf. Obwohl er kurz zuvor einen leichten Schlaganfall erlitten hatte, brachte er „That's My Desire“ problemlos und mit klarer Stimme über die Bühne. Er starb am 06.02.2007 in San Diego.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 22:30

Édith Piaf

„Édith Giovanna Gassion“ wurde am 19.12.1915 in Paris geboren. Sie wurde bereits einige Wochen nach ihrer Geburt von ihrer Mutter Anita Maillard, einer Kaffeehaussängerin, verlassen und wuchs bei ihrer Großmutter mütterlicherseits auf, wo sie beinahe verhungerte. Ihr Vater Louis Gassion, Akrobat (Kontorsionist, d.h. Schlangenmensch) in einem Wanderzirkus, brachte sie 1917 bei seiner Mutter unter, damit seine Tochter wieder zu Kräften kommen konnte. 1919 erkrankte sie an einer Entzündung der Augenhornhaut und erblindete. Erst nach zwei Jahren heilte die Krankheit von selbst. Sie war erst sieben, als ihr Vater sie das erste Mal mit auf Tournee nahm. Mit zehn Jahren begann sie auf der Straße zu singen. Edith Piaf wurde stark geprägt vom Alkoholismus ihres Vaters und der Gewalttätigkeit des Milieus, in dem sie aufwuchs.

Als 15-jährige verließ sie ihren Vater und zog alleine als Straßensängerin nach Paris. Kurz darauf wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt, der sie als Chanteuse in sein Kabarett holte und ihr den Namen gab, unter dem sie bekannt wurde: „La Môme Piaf“ (Kleiner Spatz).

Am 11. Februar 1933 brachte sie ihr einziges Kind zur Welt, ihre Tochter Marcelle. Das Kind wuchs bei seinem Vater auf, da Edith Piaf es vorzog, mit Simone Berteaut, einer langjährigen Vertrauten und Freundin, auf Musikveranstaltungen aufzutreten. Marcelle starb im Alter von zwei Jahren an Hirnhautentzündung.

1935 nahm Édith Piaf, die nur 147 cm groß war, ihre erste Platte auf. Kurz darauf wurde ihr Mentor Leplée ermordet und sie der Mitwisserschaft an der Tat bezichtigt. Obwohl sie freigesprochen wurde, flüchtete sie in die Provinz und kehrte erst 1937 wieder nach Paris zurück.

Unter der Förderung von Raymond Asso gelang ihr in den folgenden Jahren der große Durchbruch. Neben Bühnenauftritten in ganz Europa nahm sie unzählige Schallplatten auf.

Während des Zweiten Weltkrieges und der deutschen Besatzungszeit blieb sie in Paris und gab Konzerte für Kriegsgefangene. Dabei schmuggelte sie gefälschte Arbeitserlaubnisse in Gefangenenlager, um einigen Soldaten die Flucht zu ermöglichen. In dieser Zeit unterhielt sie ein leidenschaftliches Verhältnis zu dem sechs Jahre jüngeren Chansonnier Yves Montand, dessen Karriere sie förderte.

Édith Piaf hatte Zeit ihres Lebens schwere gesundheitliche Probleme. Der durch den Unfalltod ihrer großen Liebe, des Boxers Marcel Cerdan im Oktober 1949 erlittene Schock löste nach Angabe ihrer Sekretärin die chronische rheumatoide Polyarthritis aus, unter welcher sie fortan litt. Die damit verbundenen Schmerzen bekämpfte die Sängerin mit starken und überdosierten Medikamenten, von denen sie abhängig wurde. Das führte dazu, dass fortan das Stigma der Drogensucht an ihr haftete. Hinzu kamen Alkoholexzesse. Sie machte sieben Operationen und unzählige Entziehungskuren durch.

1952 heiratete sie den französischen Sänger Jacques Pills (richtiger Name: René Ducos), von dem sie sich 1956 wieder scheiden ließ. Während eines Konzertes in Stockholm, Ende der 1950er Jahre, brach sie auf der Bühne zusammen – es wurde eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert. Piaf ließ sich jedoch nicht davon beeindrucken und trat weiter auf. Auf ihren Tourneen wurde sie fortan von einer Krankenschwester begleitet, die ihr im Bedarfsfall Morphium gegen die Schmerzen verabreichte. In diese Zeit fiel ihre kurze Liebesaffäre mit dem wesentlich jüngeren Chanson-Sänger Georges Moustaki. Er war es auch, der 1959 für Piaf das bekannte Chanson Milord (veröffentlicht 1960) komponierte, das später ihr größter Hit wurde. 1962, wenige Jahre nach ihrer Affäre mit Moustaki, heiratete sie den zwanzig Jahre jüngeren Sänger Théo Sarapo und verursachte damit den letzten großen Skandal ihres ausschweifenden Lebens. Édith Piaf starb am 11. Oktober 1963 im Alter von nur 47 Jahren in Plascassier, in der Nähe von Grasse, an einer Leberzirrhose. Théo Sarapo brachte, von den engsten Freunden unterstützt, ihren Leichnam noch in derselben Nacht – heimlich und in einem Krankenwagen getarnt – in „ihre“ Stadt Paris zurück. Ihr Hausarzt, der den Totenschein für den 11. Oktober ausstellte, gab als Sterbeort Paris an.

40.000 Menschen nahmen an ihrem Begräbnis auf dem Cimetière du Père Lachaise teil. Noch heute wird ihr Grab, in dem auch ihr 1970 bei einem Autounfall ums Leben gekommener Ehemann Théo Sarapo und ihre Tochter ruhen, ständig mit frischen Blumen geschmückt. Das kleine Edith-Piaf-Museum in Paris (Rue Crespin du Gast) stellt persönliche Souvenirs, ein Kleid und die Porzellansammlung der Künstlerin aus.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 23:12

"Desmond Dekker":

„Desmond Adolphus Dacres“ wurde am 16.07.1941 als in Kingston / Jamaika geboren.
Dekker hatte schon als Jugendlicher beide Eltern verloren. Nach einer Ausbildung und Berufstätigkeit als Schweißer u.a. mit Bob Marley begann er seine musikalische Laufbahn 1963 in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston. Zunächst lehnten ihn die Musikproduzenten Coxsone Dodd (Studio One) und Duke Reid ab, doch dann gab ihm Leslie Kong eine Chance und nahm mit ihm die Ska-Nummer Honor your Father and your Mother auf. Ein Jahr später wurde Dekker auf "King of Ska" von den "Cherrypies" begleitet, besser bekannt als The Maytals. Dekker stellte dann seine eigene Background-Gesangstruppe zusammen: die "Aces", bestehend aus Wilson James und Easton Barrington Howard. Manchmal ließ er sich auch von den "Four Aces", Easton Barrington Howard und seinen drei Brüdern Carl, Patrick und Clive, unterstützen. Von den Mitt- bis zu den Endsechzigern hatte Dekker eine beeindruckende Erfolgsserie mit 20 Nummer-Eins Hits in den jamaikanischen Charts.

1967 sang Dekker gemeinsam mit seinem Halbbruder George (später bei The Pioneers) im Background auf Derrick Morgans Tougher Than Tough, das gemeinhin als der erste Rocksteady-Song gilt. Das Lied widmet sich der Thematik der Rude boys, rivalisierende Gangster-Banden, die in Kingston ihr Unwesen treiben. Dieses Thema stand auch im Mittelpunkt von Dekkers eigenem, von James-Bond-Filmen inspirierten Stück 007 (Shanty Town), das ein Top-15-Hit in England werden sollte. Dekker war ein Freund Paul McCartneys, seitdem er ihn im Song Ob-La-Di, Ob-La-Da vom sogenannten „Weißen Album“ auftreten ließ. Er belegte mit Unity den zweiten Platz beim alljährlichen jamaikanischen Song-Festival, das er im folgenden Jahr mit Intensified gewinnen sollte.

1968 gelang ihm mit seinem wohl bekanntesten Song The Israelites der internationale Durchbruch, der Song wurde noch in Jamaika produziert und war der erste jamaikanische Welthit. Israelites erreichte 1969 Platz 1 sowohl in England als auch in Deutschland und ist ein Top-10-Erfolg in den USA. Thema des Songs ist die Armut der Bevölkerung und die daraus resultierende Gewalt. Dem Song folgte It Mek, ein Top-10-Erfolg in Deutschland und England. It Mek kann in etwa mit "deswegen ist es passiert" übersetzt werden und war von einem Erlebnis seiner Schwester Elaine inspiriert, die vor ihrem Haus von einer Mauer gefallen war und nach Eiswasser geschrieen hatte.

In den 1970er Jahren nahm Dekker das Stück You can get it if you really want aus dem Film "The Harder They Come" auf, das Platz 2 in England erreichte. Sein Pretty Africa ist vielleicht der erste Song der sich der Rastafari-Thematik "Zurück nach Afrika" widmet. Sing a Little Song von 1975 war erneut eine Top-Ten-Single in England. In den folgenden Jahren sollte ihm sowohl in England als auch in Jamaika kein großer Erfolg mehr beschieden sein. In der Ära des "2-Tone-Ska" veröffentlichte er das Album "Black & Dekker", das jedoch ein kommerzieller Flop wurde. 1984 musste Dekker sogar Bankrott erklären. 1993 nahm er, gemeinsam mit der 2-Tone-Band The Specials, das Album "King of Kings" auf.

Desmond Dekker war seit den 1970er Jahren in der englischen Grafschaft Surrey zu Hause. Er starb, nur 2 Wochen nach einem Auftritt im nordenglischen Leeds, am 25. Mai 2006 in seinem Haus in Surrey im Alter von 64 Jahren an einem Herzinfarkt, ohne zuvor an Herzbeschwerden gelitten zu haben. Im Juni des selben Jahres wollte Dekker wieder auf Tournee gehen. Er war geschieden und hinterlässt einen Sohn und eine Tochter.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 23:43

"John Bonham":

John Henry Bonham (* 31. Mai 1948 in Redditch, Worcestershire; † 25. September 1980 in Windsor, Berkshire) war der Schlagzeuger der britischen Rockband Led Zeppelin.

Bonham vergrößerte als erster Schlagzeuger seine Bassdrum mit einem runden Blech, um mehr Wucht zu erzeugen. Sein Spiel war extrem laut, aber dennoch koordiniert. Erst Jimmy Page, der bei allen Alben von Led Zeppelin als Toningenieur und Produzent fungierte, schaffte es, Bonhams einzigartigen Sound auf Platte zu bannen. John Bonham kam erst über die Empfehlung von Robert Plant zu Led Zeppelin. Bonham spielte Schlagzeuge der Firma Ludwig, und zwar in den ungewöhnlichen Grössen 26" (Bassdrum), 14" (Tom), 16", 18" (Floortom), sowie eine Ludwig Supraphonic Metallsnare 14X6,5". Besonders bekannt wurde das von ihm ab 1973 eingesetzte Ludwig Vistalite (amber) aus durchsichtigem Plexiglas, von dem 2003 ein sogenannte ReIssue (Nachbau nach seinerzeitigen Originalvorgaben) neu aufgelegt wurde. Die Becken seines Schlagzeugs wurden ihm von der Firma Paiste zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ergänzte er das zuvor genannte Setup noch um Congas und später auch um Kesselpauken, die links von der Hihat-Maschine angeordnet wurden. Da Bonham bis heute von vielen, auch sehr berühmten Schlagzeugern als Vorbild genannt wird und stilbildend im Genre Rockdrummer wirkte, finden sich international viele Internetseiten mit bisweilen äußerst akribisch geführten technischen Details zu seinem Setup, zu der Art seines Spiels und zu den vertrackten und wiedererkennbaren Schlagzeugrooves. Berühmt wurden auch seine mitunter exzessiven, ausgedehnten Schlagzeugsoli zu dem Stück "Moby Dick" von Led Zeppelin, bei denen er zuweilen auch die Drumsticks weglegte, um die Felle mit den flachen Händen zu bespielen.

John Bonham starb in der Nacht vom 24. auf den 25. September 1980 durch Ersticken am eigenen Erbrochenen, nachdem er sich zuvor exzessiv betrunken hatte. Led Zeppelin lösten sich nach seinem Tod trotz Drohungen der Plattenfirma auf. Die verbliebenen Bandmitglieder traten 1985 bei Live Aid mit Phil Collins , im Mai 1988 mit Bonhams Sohn Jason am Schlagzeug beim 40-jährigen Jubiläum ihrer vormaligen Plattenfirma Atlantic Records und 1995 bei ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame zum bislang letzten Mal gemeinsam auf.

John Bonham wurde am 10. Oktober 1980 auf dem Friedhof von Rushock in der Nähe seiner Familienfarm The Old Hyde beigesetzt. Den Grabstein ziert ein Schlagzeugbecken der Firma Paiste, und - wenn Bonham-Jünger von Zeit zu Zeit dorthin pilgern - auch schon mal ein paar frische Drumsticks.

Die Eltern von John waren Jack und Joan. Er hatte zwei jüngere Geschwister, Michael und Debbie. Im Alter von 17 Jahren heiratete er Pat Phillips (Pat's Delight), die er vom Tanzen kannte. In der Zeit vor Led Zeppelin konnte er oft nicht genug Geld zum Leben aufbringen, und musste sogar mit dem Rauchen aufhören, um Geld zu sparen. John hat einen Sohn Jason, der ebenfalls Schlagzeuger ist, und eine Tochter, Zoe, die ebenfalls Musik macht und in Amerika lebt.

(Quelle: Wikipedia)
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31.03.2009, 23:44

"Janis Joplin":

“Janis Lyn Joplin” wurde am 19.01.1943 in Port Arthur / Texas als Tochter von Seth Harald Joplin, eines Mitarbeiters der Ölgesellschaft Texaco, und Dorothy Joplin (geb. East) geboren und hatte zwei jüngere Geschwister, Michael und Laura. Da sie während ihrer Kindheit oft allein war, wandte sie sich früh Kunst und Gedichten zu. Nach ausgiebiger Lektüre des Time Magazine begann sie, Blues- und Folk-Musik für sich zu entdecken. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie 1958 im Halfway House.

Nachdem sie 1960 ihren High-School-Abschluss bestanden hatte, ging sie im Alter von 17 Jahren von zu Hause fort, um Sängerin zu werden. Sie versuchte sich auch an einigen Colleges, brach aber den Besuch immer vorzeitig ab. Ein Jahr später hatte sie ein wenig Geld verdient und zog nach Los Angeles.

Janis Joplin sang, unter anderem begleitet von Jorma Kaukonen (Gitarrist von Jefferson Airplane), mit 18 Jahren in Kneipen und Folk-Clubs. Autodidaktisch geschult durch Schallplatten von Leadbelly (Huddie Ledbetter), Odetta Holmes und Bessie Smith (ihr größtes Vorbild), avancierte sie mit ihrem hemmungslosen, bis dahin für eine weiße Sängerin einzigartigen Gesangsstil, zur „Queen des (weißen) Bluesrock“.

Nachdem Joplin 1962 in Louisiana als Kellnerin gearbeitet hatte, kehrte sie bald nach Texas zurück, um in Austin ihr Appartement, das später als The Ghetto bekannt wurde, zu beziehen. Bald danach rief Chat Helms, der Manager von Big Brother And The Holding Company bei ihr an und teilte ihr mit, dass die Band eine neue Sängerin suchte.

Big Brother And The Holding Company
1966 begann Joplins Karriere, als sie nach San Francisco zog und sich besagter Band anschloss, mit der sie 1967 erfolgreich beim Monterey Pop Festival auftrat, dadurch einen Plattenvertrag bei Mainstream erhielt und dort Big Brother & The Holding Company Featuring Janis Joplin herausbrachte.

1968 folgte für Columbia Records Cheap Thrills (Frontcover von Robert Crumb). Das zweite Album enthielt schon viele ihrer legendär gewordenen Stücke wie die Coverversion von Erma Franklins Piece of My Heart oder Ball and Chain.

Kozmic Blues Band
Ende 1968 trennte sich Joplin von der Band und stellte zusammen mit ihrer Plattenfirma eine größere Band zusammen, die lange keinen Namen trug, aber nach dem folgenden, dritten Joplin-Album Kozmic Blues Band genannt wurde. Der Grund dafür war der Ehrgeiz von Janis Joplin, mit einer professionellen Band mit Funk- und Blues- Instrumenten neue Musikrichtungen zu erschließen und nicht zuletzt professioneller zu arbeiten. Dies wurde unter anderem von der Musikzeitschrift Rolling Stone als Verrat an den Idealen der Rockmusik empfunden. Tatsächlich lief die Zusammenarbeit in der Band nicht sehr gut, da sich die Musiker vorher nicht kannten und Janis Joplin hohe Anforderungen - menschlich wie musikalisch - an die Musiker stellte.

Die Band hatte ihren bedeutendsten Auftritt im Jahre 1969 beim Woodstock-Festival. Das Engagement der Band fehlte, wodurch Janis Joplin nicht in der Lage war, ihre gewohnte Explosivität auszuleben. Sie wirkte aufgeschwemmt und verbraucht; ihre Stimme brach öfters. Allerdings äußerte sie eine Bemerkung über die Hippiebewegung, die später oft zitiert wurde: „Früher waren wir nur wenige, jetzt gibt es Massen und Massen und Massen von uns.“

1969 trat Janis Joplin auch im Fernsehen bei Ed Sullivan und Dick Cavett auf. Die Interviews mit Dick Cavett sind auf dem posthum veröffentlichten Album „Janis“ verewigt und lassen Intelligenz, Witz und Tiefsinnigkeit von Joplin erahnen. Ebenfalls 1969 begab sich die Kozmic Blues Band auf eine zweimonatige Europa-Tournee. Ihr einziges Konzert in Deutschland fand am 12. April 1969 in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst statt. Auf der offiziellen Homepage ist unter dem Datum 12. April 1969 vermerkt: „Kozmic Blues: two concerts in Frankfurt“. Nach Ende des von der Agentur Lippmann & Rau veranstalteten Konzerts forderte Joplin die Zuhörer auf, zu bleiben, weil nun noch eine Aufzeichnung des amerikanischen Fernsehens folgte. Mitschnitte dieses „zweiten Konzerts“, bei dem sie die Fans animierte, auf die Bühne zu kommen, sind in der Filmdokumentation Janis (1975) zu sehen. Der Titel „Raise Your Hand“ auf der posthum veröffentlichten LP Farewell Song wurde während des Frankfurter Konzerts live aufgenommen.

Zusätzlich nahm Joplin 1969 ihre zweite LP für Columbia (I Got Dem 'Ol Kozmic Blues Again, Mama) auf und wurde in Tampa, Florida inhaftiert, da sie einen Polizisten beleidigt hatte. Bei der nachfolgenden Gerichtsverhandlung bezeichnete ein Gericht Joplins Verhalten als freie Meinungsäußerung und ließ die Anklage fallen. Weiter wurde sie nach einem ihrer Konzerte in der Curtis Hall wegen obszöner Sprache und Fluchens auf der Bühne zu einer Geldstrafe verurteilt.

Im Januar 1970 löste sich die Band auf. Um von ihrer Sucht nach Alkohol, Aufputschmitteln und Drogen loszukommen, plante Joplin einen Urlaub in Südamerika und reiste zum Karneval nach Rio de Janeiro.

Full Tilt Boogie Band
Zurück in Kalifornien nahm Joplin ihren unsteten Lebenswandel wieder auf. Im April 1970 wurde ihre dritte Band, Full Tilt Boogie zusammengestellt. Diese stellte sich für sie als Glücksgriff heraus. Emotional und musikalisch harmonierte dieses Team. Road-Manager John Cooke: „Die Jungs suchten eine Band, die eine Heimat war. Sie wußten, dass Janis der Boss war und sie mochten sich alle auf Anhieb.“ Janis Joplin schien endgültig ihren Musikstil gefunden zu haben. Die Lieder mit der Full Tilt Boogie Band sollten ihre erfolgreichsten werden.

Joplin besuchte das Grab von Bessie Smith und ließ ihr einen Grabstein errichten. Am 1. Oktober 1970 unterschrieb sie in Beverly Hills ihr Testament. Kurz vor dem Ende der Studioaufnahmen zu ihrer dritten Columbia-LP, Pearl (ihr Spitzname) wurde Janis Joplin am 4. Oktober 1970 im Landmark Hotel in Los Angeles in ihrem Hotelzimmer tot aufgefunden. Die Todesursache soll eine versehentliche Überdosis Heroin in Zusammenwirkung mit zuvor getrunkenem Alkohol gewesen sein. Bei dem Titel Burried alive in the Blues auf dem Album Pearl fehlt die Vokal-Spur: Janis Joplin sollte sie am 5. Oktober 1970 einsingen.

Hinterlassenschaft
Wunschgemäß vertranken 200 Freunde auf einer Party das hinterlassene Bargeld von 1500 Dollar. Der Verbleib ihres sonstigen Vermögens war klar geregelt, wobei im wesentlichen Eltern und Geschwister bedacht wurden. Besonders für die Auszahlungen an den jüngeren Bruder Michael hatte Anwalt Bob Gordon strenge Anweisungen, um diesem eine gute Ausbildung zu ermöglichen.

Janis Joplins Leiche wurde verbrannt und die Asche an der kalifornischen Küste in den Pazifik gestreut.

Sie gehört wie andere einflussreiche Musiker dem Klub 27 an.

Stil
Neben Jimi Hendrix und Jim Morrison war Joplin eine der zentralen Symbolfiguren der Hippiezeit und der Hippiekultur. Alle drei prägten einen Lebensstil, der im Nachhinein durch „Sex, Drugs & Rock'n'Roll“ und „Live fast, love hard, die young“ gekennzeichnet worden ist.

Die vergebliche Suche nach der wahren Liebe, Zuneigung und Geborgenheit ließ sie zuweilen in depressive Phasen fallen, welche sie durch Heroin, Kokain und Alkohol zu verdrängen suchte. Durch diese innere Zerrissenheit der Gefühle und ihre Schwierigkeiten, enge menschliche Kontakte aufzubauen, lässt sich ihre Musik verstehen, die gleichzeitig Stolz und Verzweiflung (All is Loneliness) ausdrückt.

Janis Joplin und der Alkohol
Auf sehr vielen Fotos sieht man Joplin mit einer Flasche „Southern Comfort“. Joplin wandte sich an die Herstellerfirma, dies sei eine gute Werbung und ob sie nicht ein wenig Geld dafür bekommen könnte. Der Schnapsproduzent willigte ein und überwies Joplin 6.000 Dollar.

Posthume Auszeichnung
Im Jahr 1995 wurde Janis Joplin in die Rock'n Roll Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia
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31.03.2009, 23:45

"Buddy Holly":

Charles Hardin „Buddy“ Holly (* 7. September 1936 in Lubbock, Texas, USA; † 3. Februar 1959 bei Mason City, Iowa), war ein US-amerikanischer Rock ’n’ Roll-Musiker und Komponist.

Geboren und aufgewachsen in Lubbock im westlichen Texas tritt Holly bereits mit 13 Jahren bei kleineren Veranstaltungen auf. 1949 gründet er mit Bob Montgomery das Country-Duo „Buddy & Bob“ (später auch mit Eddie Crandall), die sich in den folgenden Jahren mit öffentlichen Auftritten hervortun und bei lokalen Radiosendern gastieren. 1955 treten sie als Vorgruppe von Bill Haley und Elvis Presley auf.

Buddy Hollys großer Durchbruch gelingt 1956, als er von dem Talentsucher Jim Denny als Solo-Künstler entdeckt wird. Zusammen mit den "Crickets" (zunächst als „The Two Tones“) erlangt er 1957 mit den Eigenkompositionen "That’ll be the day" und "Peggy Sue" weltweite Berühmtheit. Es folgen erfolgreiche Tourneen und zahlreiche Fernsehauftritte in den USA und im Vereinigten Königreich. In Deutschland allerdings wurde „The Brown-Eyed Handsome Man“ erst lange nach seinem Tod richtig bekannt.

1958 heiratet Buddy Holly seine Freundin Maria Elena Santiago (* 1935) und trennt sich kurz darauf von den Crickets. Die anderen Gruppenmitglieder erhalten die Namensrechte und können somit weiterhin unter diesem Namen auftreten. Im Januar 1959 beginnt Holly eine US-Solo-Tournee mit anderen bekannten Künstlern, darunter Ritchie Valens, The Big Bopper und Frankie Sardo. Sein letztes Konzert spielt er einen Tag vor seinem Tod in Clear Lake, Iowa.

Am 3. Februar 1959 kommen Holly, Valens und The Big Bopper auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftritt in Moorhead bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Mason City ums Leben. Diese Tragödie, bei der auch der Pilot stirbt, geht als "The Day the Music Died" in die Geschichte ein. Die laufende Tournee wird von Jimmy Clanton und Frankie Avalon beendet. Holly wird vier Tage später in seiner Heimatstadt begraben. Im Sommer erreicht er mit "It doesn’t matter anymore" die Spitze der UK-Charts. 1986 wird Holly in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

(Quelle: Wikipedia. Gekürzt)
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31.03.2009, 23:48

"Hanne Haller":

„Hannelore Haller“ wurde am 14.01.1950 in Rendsburg geboren.
Hanne Haller wuchs in Schleswig-Holstein auf. Ihre Mutter war eine Opernsängerin, ihr Vater Bankkaufmann. In ihrer Schulzeit spielte sie ab 1965 in Ronnenberg bei Hannover Schlagzeug in der Band "The Rooks" (Die Nebelkrähen). Nach der Schule studierte sie ab 1968 Sport, musste das Studium jedoch wegen einer schweren Krankheit aufgeben. Im gleichen Jahr gründete sie einen Gospelchor. In den 1960er Jahren besang sie beim christlichen Verlag "Frohe Botschaft" in Wetzlar eine Single mit zwei Liedern von Siegfried Fietz ("Wir sind nur eine Minderheit" und "Broadway").

Nach Abbruch ihres Studiums machte Haller eine Ausbildung zur Medizinisch-Technischen-Assistentin (MTA), welche sie 1970 mit dem Examen abschloss. Dann war sie im Strahlen-Biochemischen Labor der Universität Göttingen tätig. 1971 begann sie ihre musikalische Karriere. Der Produzent Georg Moslener produzierte mit ihr die Single "Frühling in Vietnam", die sich aber nicht durchsetzte. Haller lernte Klavier spielen und konnte bereits 1971 ihr erstes Album "Applaus für Hanne Haller" aufnehmen. Doch dieses Werk wurde nie auf den Markt gebracht, weil die Plattenfirma in Konkurs ging.

Daraufhin zog Haller nach München und erlernte den Beruf des Tonmeisters. Nebenher jobbte sie in verschiedenen Branchen und nahm auch weiterhin Schallplatten auf. Ende der 1970er Jahren begann sie auch zu komponieren. Hierzu legte sie sich das Pseudonym Hansi Echer zu. Der Sänger Karel Gott veröffentlichte schließlich 1978 den von ihr geschriebenen Titel "Wohin der Wind die Blätter weht". Zuvor hatte sie bereits für Curd Jürgens das Lied 60 Jahre und kein bisschen weise, das zusammen mit seiner Autobiographie erschien, komponiert. Nach einigen weiteren Singles bekam sie 1979 die Chance, als Sängerin einem größeren Publikum bekannt zu werden. Sie nahm mit dem Titel "Goodbye, Chérie" an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil und belegte den siebten Platz. Daraufhin folgten weitere Schallplattenaufnahmen, bei denen meist Bernd Meinunger die Texte schrieb. Mit dessen getextetem Titel "Samstag Abend" gelang ihr 1981 ein Erfolg (Platz 11 der deutschen Charts). Daraufhin gründete sie mit Meinunger 1982 einen Musikverlag. In ihrem eigenen Tonstudio produzierte Haller seither ihre Titel selbst. Im gleichen Jahr bekam sie auch ihre erste Goldene Stimmgabel (weitere folgten).

1985 entdeckte Haller die Gruppe Wind , die mit dem von ihr komponierten Lied "Für alle" beim Eurovision Song Contest den 2. Platz belegte. Nach diesem Erfolg schrieb Hanne Haller auch für andere Künstler neue Titel, wie etwa für Daliah Lavi, Katja Ebstein (für sie schrieb sie z. B. das Lied der ARD-Fernsehlotterie 1986), Rex Gildo, Lena Valaitis, Caterina Valente, Jürgen Drews, Ingrid Peters, Wolfgang Fierek (für ihn schrieb sie dessen Hit "Resi, i hol di mit mei'm Traktor ab") und Milva. Sie entdeckte auch Rosanna Rocci.

Nach einigen kleineren Erfolgen hatte Haller 1989 ihren zweiten kommerziellen Hit mit "Mein Lieber Mann" (Platz 20 der Hitlisten). Danach war Haller in zahlreichen Fernsehsendungen zu sehen und gewann mit ihren weiteren Schlagern mehrere Hitparaden. 1992 nahm Haller beim Deutschen Song-Festival "Schlager 92" teil und konnte diesen Wettbewerb mit ihrem Titel "Schatz, ich will ja nicht meckern" gewinnen.

Der von ihr entdeckte Sänger Leon gewann 1996 die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest, der Titel schied jedoch in einer nichtöffentlichen Vorauswahl der EBU aus. 1999 nahm Haller mit "Während Du mich liebst" bei den Deutschen Schlager-Festspielen teil und erreichte Platz vier.

Am 2. Februar 2003 veranstaltete Haller ihr erstes Live-Konzert vor über 1.200 Zuschauern. Dieser Start führte sie zu einer Tournee im Jahr 2004. Damit verbunden war nach langer Zeit wieder einmal ein Hit: "Vater unser" wurde von den Radiosendern geliebt und das Album "Mitten im Licht", das passend zur Weihnachtszeit erschien, stieg für vier Wochen in die Media Control Album Charts ein.

Die Künstlerin erkrankte Mitte der 1990er Jahre an Brustkrebs. Sie starb am 15. November 2005 in Tegernsee an den Folgen ihrer Krankheit. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der Ortschaft Egenstedt in der Gemeinde Diekholzen (Landkreis Hildesheim).

Nach dem Tod wurde eine Zusammenstellung der religiösen Lieder ("Wir sind nur Gast auf dieser Welt") veröffentlicht, die laut Plattenfirma ohnehin geplant war. Diese CD stieg in die Album Charts von Media Control ein und hielt sich lange Zeit in den Schlager Charts von Media Control.

Hanne Haller gehörte zu den erfolgreichsten Musikschaffenden in Deutschland.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:03

"Perry Como":

„Pierino Ronald Como” wurde am 18.05.1912 in Canonsburg im US-Staat Pennsylvania geboren. Nach seinem High School Abschluss eröffnete er in seiner Heimatstadt einen Frisiersalon. Im Jahr 1933 trat er der Band von Freddy Carlone in Ohio bei, drei jahre später wechselte er zum Ted Weems Orchester und hatte erste Schallplattenaufnahmen. Seine erste Schallplatte hieß "You Can't Pull the Wool Over My Eyes" und erschien bei der Firma Decca.

1942 löste Weems sein Orchester auf und Como wechselte zu CBS, wo er für wenige Jahre ohne nennenswerten Erfolg sang. Als er überlegte, seine Karriere als Sänger aufzugeben, engagierten ihn zwei NBC-Produzenten für die Show "Supper Club", anschließend folgten erfolgreiche Theater- und Nachtclub-Auftritte.

1945 begann der erfolgreiche Teil seiner Karriere als Sänger mit der Pop-Ballade "Till the End of Time". Perry Como war der erste Sänger mit zehn Schallplatten, die jeweils mehr als eine Million mal verkauft wurden.

Perry Como starb am 12. Mai 2001 auf seinem Anwesen in Jupiter, Florida sechs Tage vor seinem 89. Geburtstag.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:04

"Manuela":

„Doris Inge Wegener“ wurde am 18.08.1943 in Berliner Stadtteil Wedding geboren. wurde Die ehemalige Löterin wurde gegen Anfang der 1960er Jahre eine der beliebtesten Schlagerstars West-Deutschlands. Entdeckt wurde sie von dem Musikmanager Peter Meisel, der zusammen mit dem Komponisten Christian Bruhn zu den Gründungsvätern der GEMA gehörte, während eines Gesangsauftritts im "Ufer-Eck", einer Kneipe in Wedding. Bald darauf gewann der junge Teenager einen Nachwuchswettbewerb der Ariola, bei der ihre erste Schallplatte "Hula Serenade" produziert wurde, die ziemlich erfolgreich war. Trotz des Erfolgs wechselte Manuela zu Telefunken-Decca (Teldec). Über den Karriereverlauf berichtete die Sängerin auf ihrer ersten LP "Manuela!": "Ich war noch keine 18 Jahr alt, als ich mich im Berliner Wedding mit ein paar Freunden zusammentat und mit ihnen 'skiffelte'. Tagsüber lötete ich hinter der Werkbank einer Berliner Elektrofabrik Radiokondensatoren, abends aber sang ich aus Liebhaberei Schlager. Bald hatte mich die Teldec entdeckt; es war bei einem Tanzabend. Ich durfte meine erste Schallplatte besingen." Und so wurde aus Doris Manuela. Nach Achtungserfolgen mit ihrer ersten Single "Hula-Serenade" (1962), sowie als Leadsängerin der Mädchenband Tahiti Tamoures (Wini Wini, 1963), hatte Manuela mit Schuld war nur der Bossa Nova, der deutschen Version von Blame It On The Bossa Nova von Eydie Gorme, 1963 einen Nummer-Eins-Hit, der zum Startschuss einer langjährigen Sangeskarriere (mit über 17 Millionen verkaufter Schallplatten/CDs) wurde. Letztgenannter Schlager sorgte zumindest in Bayern für Furore. Die Zeilen "Doch am nächsten Tag fragte die Mama 'Kind, warum warst du erst heut' morgen da?'" führten dazu, dass die Schallplatte auf den Index des Bayerischen Rundfunks gesetzt wurde. Bald kamen nach dem ersten großen Erfolg, wie Manuela auf ihrer ersten LP verkündete, Fernsehshows und ihr erster Film ("Im schwarz-weißen Rößl am Königssee") hinzu. Zudem nahm sie Tanz-, Schauspiel und Gitarrenunterricht.


1966 erhielt Manuela, zusammen mit Drafi Deutscher, den "Goldenen Bravo-Otto", anlässlich der seinerzeit äußerst erfolgreichen Fernseh-Folge (der zwölften) "Der Goldene Schuß", mit Lou van Burg. Dazu schrieb die populäre Jugendzeitschrift Bravo: "Als die beiden ihre neuesten Schlager sangen, ahnten sie noch nichts von ihrem Glück. Erst kurz nach dem Schlußakkord rückte Onkel Lou mit dem Knüller heraus. Feierlich überreichte er Manuela und Drafi die Siegestrophäen: zwei goldene Indianer. Die beiden OTTO-Wahltrophäen glitzerten im Scheinwerferlicht. Und die beiden Schlagerlieblinge glitzerten ebenso - vor Stolz. 'Fernsehstund hat Gold im Mund', sagten sie kurz danach bei einer Feier im kleinen Kreis. Und Onkel Lou gab den beiden einen Ratschlag unter Künstlerkollegen mit auf dem Weg: 'Ihr seid jung und erfolgreich! Das ist aber kein Grund, sich jetzt auf die faule Haut zu legen. Erfolg ist immer etwas Flüchtiges. Arbeitet weiterhin so gut, damit ihr im nächsten Jahr einen diamantenen BRAVO-Indianer kriegt.'" (zit. n. Coverrückseite der LP "Manuela & Drafi" (1966).


Und Manuela arbeitete weiterhin so gut. Sie erhielt noch einige OTTO-Wahltrophäen, wurde 8 Mal in Folge von Bravo-LeserInnen zur beliebtesten Sängerin gewählt, hatte mehrere Top-Ten-Hits und war bis Mitte der 70er in den deutschen Charts vertreten. Über das "Phänomen" Manuela, mit ihrer "leicht weinerlichen Stimmlage" und ihrem perfekt nachempfundenen "amerikanischen Akzent", konstatiert Thommi Herrwerth treffsicher: "Manuela paßte so richtig ins BRAVO-Weltbild. Ein artiges, nettes Mädchen, keine Skandale, statt dessen promotete sie eine fesche Modekollektion, die in fast allen deutschen Häusern der großen Kaufhauskonzerne und in Fachgeschäften vertreten war). Und die Geschichte von der kleinen Fabrikarbeiterin, die vom Schlagerproduzenten in einer trostlosen Vorstadtkneipe entdeckt wurde und zur Plattenkönigin aufstieg, paßte hervorragend ins Klischee sämtlicher Teeny-Träume kleiner Jungs und kleiner Mädchen".

Eine lautstark angepriesene Karriere in den USA blieb Manuela versagt, deren angeblicher Höhepunkt, wie die Radio- und Fernsehillustrierte Hörzu feststellte, einzig und allein darin bestand, "dass Manuela Nancy Sinatra vorgestellt wurde und zusammen mit vielen anderen an einer Party von Perry Como teilnahm". Demgegenüber erklärte ihre Schallplattenfirma, dass die Sängerin in einem "mutigen Sturmangriff" die "schier uneinnehmbare Festung des amerikanischen Showsgeschäfts" überwinden konnte, "in dem nur ein einziger europäischer Star, nämlich Caterina Valente, erfolgreich war." Sie wurde "von keinem Geringeren als Hollywoods berühmtestem und gefürchtetstem Starmanager Kurt Frings (entdeckt), dem so bekannte Leinwandstars wie Elizabeth Taylor, Audrey Hepburn, Frank Sinatra oder Dean Martin ihre Weltkarierre verdanken".

Auch durfte die Sängerin am Grand Prix Eurovision de la Chanson, vom 21. März 1970 in Amsterdam, nicht teilnehmen, obwohl ihre Plattenfirma sie nominiert hatte. Für ARD-Boss Hans-Otto Grünefeldt war Manuela schlichtweg nicht "gut genug". Er bestimmte, dass Katja Ebstein teilnehmen sollte, die, wie bekannt, mit ihrem Lied "Wunder gibt es immer wieder" den 3. Platz belegte.

1973 behauptete die Schlagersängerin, dass ein Redakteur der ZDF-Hitparade 20 000 DM Bestechung für einen Auftritt verlangt hätte. Manuela wurde wegen Verleumdung verklagt, verlor den Prozess und die Sender boykottierten sie, allen voran das ZDF. Die "Versöhnung" mit dem ZDF erfolgte durch Bernd Schadewald. Manuela erhielt die kleine Rolle der Mutter eines Jugendlichen in dem ZDF-Film "Schuld war nur der Bossa Nova" (1992), u.a. mit Jürgen Vogel und Nicolette Krebitz in den Hauptrollen, der in den ersten 1960er Jahren in einer Kleinstadt im Ruhrgebiet spielte.

Ihr Manager Werner Fey, der 1994 starb, brachte sie durch Missmanagement um ihr Vermögen. Folgend musste die Sängerin "über Betriebs-, Volks- und Oldiefeste" tingeln, "um sich über Wasser zu halten".

Manuela starb im Alter von 57 Jahren am 13. Februar 2001 an Kehlkopfkrebs. Zu ihrer Beerdigung, auf dem Martin-Luther-Friedhof in Berlin-Tegel, erschienen an die 300 Fans, aber kaum bekannte Größen aus der Musikbranche, von Christian Bruhn, Norman Ascot und Michael Kudritzki einmal abgesehen.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:06

"Lee Hazlewood":

International bekannt wurde Lee Hazlewood in den 1960er Jahren durch seine Zusammenarbeit mit Nancy Sinatra, für die er zahlreiche „maßgeschneiderte“ Songs verfasste und teilweise auch zusammen mit ihr interpretierte, die bekanntesten sind These Boots Are Made For Walkin’, Lady Bird, Sand und Summer Wine.


„Barton Lee Hazlewood“ wurde am 09.07.1929 in Mannford / Oklahoma geboren.Der Sohn eines Tankwarts und Ölhändlers verbrachte die meiste Zeit seiner Jugend in Oklahoma, Arkansas und Louisiana. Als Teenager zog er nach Texas und war vom sogenannten Gulf Coast Sound fasziniert. Indes studierte der musikbegeisterte Hazlewood zunächst Medizin an der Southern Methodist University in Fort Worth sowie in Kalifornien. Im Anschluss leistete er seinen Militärdienst während des Koreakrieges.

Karrierebeginn
Seine Musikkarriere startete Hazlewood in den 1950er Jahren, als er sich zunächst als Radio-DJ im heimischen Oklahoma durchschlug. Er soll einer der ersten gewesen sein, der Schallplatten von Elvis Presley gespielt hat. Kurze Zeit später gründete Lee seine eigene Plattenfirma und begann, eigene Songs zu schreiben, die er gemeinsam mit den Gitarristen Al Casey und Duane Eddy aufnahm. Doch es sollte sich nur auf lokaler Ebene Erfolg einstellen.

Hazlewood zog es an die florierende Westküste nach Los Angeles, wo er an der aufstrebenden Musikindustrie partizipieren wollte. Er machte sich mit Tontechnik vertraut; baute eigene experimentelle Tonstudios und beschloss, selbst Musiker und Musikproduzent zu werden. Eine nähere Bekanntschaft zu Phil Spector, wie oft behauptet, bestand nicht. („Ich hatte aber nie eine Verbindung zu Phil. Wir sind uns ein paar Mal begegnet und das war's. Ich kann also nichts über ihn als Person sagen.“) Hazlewoods Debütalbum von 1963 sollte wenig Erfolg beschieden sein.

Erfolge
1964 traf er auf die bis dahin ebenso erfolglose Nancy Sinatra, die im Schatten ihres Vaters Frank Sinatra stand und als untalentiert galt. Doch die Liaison Hazlewood/Sinatra sollte sich als Charterfolg erweisen. Er schrieb für sie Hits wie These Boots Are Made for Walking, und auch die Duette der beiden stürmten bald die Billboard-Charts der 60er: Some Velvet Morning oder auch der Leiber/Wheeler-Song Jackson führten Hazlewood auf den Gipfel seiner Karriere. Nebenbei produzierte er weitere Musiker wie bespielsweise Dean Martin.

1967 gründete Hazlewood sein eigenes Musiklabel Lee Hazlewood International und produzierte Ende des Jahres das erste Country-Rock-Album der Geschichte mit Gram Parsons International Submarine Band. Anfang der 1970er Jahre begann der Stern Hazlewoods zu sinken. Er übersiedelte zunächst nach Schweden (angeblich um damit seinem Sohn die Einberufung zum US-Militär zu ersparen), anschließend nach Deutschland, Irland und Spanien. 1977 zog er sich schließlich ganz aus dem Musikbusiness zurück.

Comeback, Krankheit und Tod
Sein Comeback als Sänger sollte erst in den 1990er Jahren kommen, als Hazlewood zusammen mit Nancy Sinatra einige Konzerte gab und sich langsam zur Stilikone der alternativen Musikszene hochkämpfte: Nick Cave engagierte ihn 1999 für ein Festival in der Royal Albert Hall. In der Folgezeit remasterte er alte Stücke, die er 2002 mit einer Europatournee verband. 2003 erschien das Comeback-Album des Duos "Lee & Nancy".

Nachdem bei Hazlewood im Jahr 2005 Nierenkrebs diagnostiziert wurde, unterbrach er weitere Projekte. Zusammen mit Ärzte-Schlagzeuger Bela B. spielte Hazlewood 2006 den Song „Lee Hazlewood & das erste Lied des Tages“ ein, der auf Belas Soloalbum Bingo sowie auf Lee Hazlewoods letztem Album Cake or Death zu finden ist, das am 8. Dezember 2006 veröffentlicht wurde.

Hazlewood starb am 4. August 2007 im Alter von 78 Jahren in seinem Haus in Henderson / Nevada, in der Nähe von Las Vegas. Er hinterlässt Ehefrau Jeane, Sohn Mark und die Töchter Debbie und Samantha.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:07

"Ike Turner":

Ike Turner (* 5. November 1931 in Clarksdale, Mississippi, USA; † 12. Dezember 2007 in San Diego), eigentlich Izear Luster Turner Jr., war ein US-amerikanischer Musiker (Piano, Gitarre, Bass) und Produzent.

Seine musikalische Karriere verdankte Turner seinem Klavierlehrer Pinetop Perkins, der ihm Boogie-Woogie beibrachte, den Turner später in frühen Rock 'n' Roll weiterentwickelte. Turners 1951 erschienene Single „Rocket 88“ gilt heute allgemein als eine der ersten Rock-’n’-Roll-Aufnahmen. Die Aufnahme erschien unter dem Namen von Jackie Brenston und seinen Delta Cats, wurde aber von Ike Turner und seinen „Kings of Rhythm“ gespielt.

Turner war außerdem Wegbereiter für die klassische Soul-Musik, die er in der „Ike and Tina Turner Revue“ einem großen Publikum darbot. Ike war 16 Jahre lang (1962-1978 ) mit Tina Turner verheiratet, die sich allerdings bereits 1976 von ihm trennte. Die Ehe wurde 1978 aufgrund seiner Drogensucht, mehrfachen Ehebruchs und schwere Gewalttätigkeiten gegen seine Frau geschieden. Unter anderem warf ihm seine Frau Vergewaltigung vor. 1989 wurde er wegen Drogenbesitzes zu einer 17 monatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Ike Turner war insgesamt mit vier verschiedenen Frauen verheiratet und hat vier Kinder, darunter zwei Söhne aus seiner Beziehung mit Tina.

Zu seinen bekanntesten Aufnahmen gehören „A Fool In Love“, „It's Gonna Work Out Fine“, „I'm Blue“, „I Wanna Take You Higher“, „Nutbush City Limits“, „Proud Mary“. 1991 wurden Ike und Tina Turner in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Im Jahr 2004 wurde Turner mit einem „Grammy Heroes Award“ ausgezeichnet. Die Stadt St. Louis verlieh ihm einen Stern auf dem berühmten „St. Louis Walk of Fame“. Ein Jahr später wurden Ike Turner in die „Blues Hall of Fame“ aufgenommen. Im selben Jahr arbeitete er zusammen mit der Comic-Band Gorillaz an dem Album „Demon Days“. In Deutschland war er 2006 bei der „Nokia Night of the Proms“ live zu sehen. Sein Album „Risin' With The Blues“ erhielt am 11. Februar 2007 den Grammy in der Kategorie „Best Traditional Blues Album“. Ike Turner starb im Dezember 2007 im Alter von 76 Jahren in seinem Haus in San Diego.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:09

"Dalida":

Dalida (* 17. Januar 1933 als Yolanda Christina Gigliotti in Kairo; † 3. Mai 1987 in Paris) war eine französische Sängerin und Schauspielerin italienischer Abstammung, die ihre Kindheit und Jugend vorwiegend in Ägypten verbrachte, da ihr Vater als erster Geiger am Opernhaus in Kairo engagiert war. Sie fand internationale Beachtung mit Titeln wie „Bambino“ und „Ciao, ciao Bambina“ und verkaufte weltweit etwa 150 Millionen Schallplatten. Ihr erfolgreichstes deutsches Lied ist „Am Tag als der Regen kam“.

Für ihre zahlreichen Hits erhielt sie 55 Goldene Schallplatten, Platinplatten und eine Diamantene Schallplatte.

In ihrem Leben wechselten sich berufliche Erfolge mit privaten Tragödien ab. 1954 wurde sie zu Miss Ägypten gewählt und spielte kleine Nebenrollen in den Filmen Joseph et ses frères, „The Mask of Toutankhamon“ und „A Glass and a Cigarette“. Am 25. Dezember 1954 ging sie nach Paris, um Schauspielerin zu werden, und wirkte in zwei Filmen als Nebendarstellerin mit.

Dalidas Laufbahn als Sängerin begann 1956, als sie sich an einem Chanson-Nachwuchswettbewerb im Pariser Olympia beteiligte. Dabei fiel sie dem Chef des Hauses, Bruno Coquatrix, dem Plattenproduzenten Eddie Barclay und dem Programmdirektor des Senders „Europe 1“, Lucien Morisse auf.

Am 18. April 1961 heiratete Dalida in Paris ihren Entdecker Lucien Morisse. Die Ehe scheiterte schon einige Monate später, als die 28-jährige Dalida mit dem etwas jüngeren polnischen Maler Jean Sobieski zusammenzog.

1964 begleitete Dalida für den Rundfunksender „Europe 1“ die Tour de France. Jeden Abend trat sie nach dem Rennen auf der Bühne auf. Sie fuhr durch ganz Frankreich und sang fast 3.000 Lieder. Im September 1964 nahm Dalida für mehr als zehn Millionen verkaufte Schallplatten ihre erste Platinplatte entgegen. 1967 ehrte man sie in Italien als populärste Sängerin mit dem „Oscar Canzonissima“.

Tragisch endete die Teilnahme von Dalida und ihrem neuen Freund, dem italienischen Komponisten und Sänger Luigi Tenco, am Festival in San Remo. Am 25. Januar 1967 sangen erst Tenco und dann Dalida das Chanson „Ciao amore, ciao“. Vom Lampenfieber gelähmt, versagte ihm die Stimme, Dalida dagegen wurde bejubelt. Als die Jury um 1 Uhr morgens entschied, dass beide Künstler nicht am Finale teilnehmen durften, schrieb Tenco im Hotel „Savoy“ einen Abschiedsbrief, in dem er die kommerzielle Entscheidung der Jury anprangerte, und tötete sich durch einen Schuss in den Kopf.

Nach diesem Vorfall litt Dalida unter psychischen Problemen und Depressionen. Ein Suizidversuch scheiterte. Dalida überwand die damalige Krise mit Hilfe der Psychoanalyse. Der Schriftsteller Arnaud Desjardins, der sein Leben fernöstlichen Religionen gewidmet hatte, wurde ihr neuer Freund. Sie begleitete ihn nach Indien und bereiste das Land drei Jahre lang alleine, um sich in die Obhut eines geistlichen Führers zu begeben.

Nach etwa 15-jähriger Zusammenarbeit mit der Firma „Barclay“ übernahm Dalida 1970 selbst die Produktion ihrer Schallplatten und stellte ihren jüngeren Bruder Bruno (genannt Orlando) Gigliotti als Produzent und Manager ein.

Im November 1971 trat Dalida nach vierjähriger Pause mit neuem Repertoire wieder im „Olympia“ in Paris auf. Da man nicht an ihr Comeback glaubte, musste sie selbst die Saalmiete tragen. Doch ihr Auftritt wurde ein Riesenerfolg.

1972 wurde der Maler und Sänger Richard Chanfray Dalidas neuer Lebensgefährte. Chanfray war in der Pariser Gesellschaft als „Graf von Saint-Germain“ bekannt. Mit ihm lebte sie auf der Mittelmeerinsel Korsika.

1973 nahm sie das Duett „Paroles, paroles“ (Wörter, Wörter) mit dem Schauspieler Alain Delon auf. Der Song wurde in Frankreich, Kanada, Japan und weiteren Ländern ein Hit.

1974 tauchte sie mit „Gigi l’amoroso“ (Gigi, der Geliebte) und „Il venait d'avoir 18 ans“ (Er war gerade 18 Jahr) erneut an der Spitze der Hitparade auf. Sie erhielt zum zweiten Mal den „World Oscar for the Hit-Record of the Year“. Für „Gigi“ erhielt sie 1975 eine Platinplatte.

1978 trennte sich Dalida von Richard Chanfray; er beging im Juli 1983 Selbstmord.

1977 trat Dalida zum ersten Mal in der berühmten New Yorker Carnegie Hall auf. Im selben Jahr feierte sie auch ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum im Pariser „Olympia“. Mit „Salma Ya Salama“, das sie in fließendem Arabisch im Raï-stil sang, landete sie einen weiteren Hit. Man nannte sie deswegen auch „Friedenssängerin“ von Ägypten. Die Konzerttournee in Ägypten und dem Libanon war ausverkauft. Mit dem Lied „Monday, Tuesday“ war sie 1979 auch in der Disco-Welle erfolgreich.

1980 gastierte Dalida als Revue-Star im Pariser „Palais des Sports“. Im selben Jahr überreichte man ihr anlässlich ihres 25-jährigen Künstlerjubiläums die seltene Diamantene Schallplatte. Kurz danach zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück.

1986 feierte man sie in ihrer Geburtsstadt Kairo bei der Uraufführung des Films „Le sixième jour“ (Der sechste Tag) von Youssef Chahine, in dem sie die Hauptrolle spielte und das Titellied sang.

Am Sonntag, dem 3. Mai 1987, gegen 18 Uhr wurde Dalida in ihrem Pariser Haus in Montmartre von einer Hausangestellten tot aufgefunden. Die Polizei teilte mit, sie sei an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben. Im Abschiedsbrief der 54-jährigen stand nur der Satz: „Das Leben ist mir unerträglich geworden – vergebt mir.“ Dalida wurde auf dem Friedhof Montmartre beigesetzt. Es ging ihr der Ruf nach, eine Jettatrice gewesen zu sein.

(Quelle: Wikipedia, gekürzt)
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01.04.2009, 00:10

"Ivan Rebroff":

Ivan Rebroff (* 31. Juli 1931 in Berlin-Spandau als Hans Rolf Rippert; † 27. Februar 2008 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Sänger, der dank des Einsatzes der Falsettstimme einen Stimmumfang von mehr als vier Oktaven besaß. Der Name Rebroff leitet sich von der russischen Übersetzung des deutschen Wortes Rippe ab.

Rebroff wurde als Hans Rolf Rippert im Berliner Bezirk Spandau als Sohn eines hessischen Ingenieurs und einer Russin geboren und wuchs in Belzig und Halle (Saale) auf. Dort war er Mitglied im Stadtsingechor zu Halle. Er lebte abwechselnd in Zell-Weierbach, einer kleinen Randgemeinde von Offenburg, in einem kleinen Jagdschloß in der Nähe von Hunoldstal und auf Skopelos, einer kleinen griechischen Insel. Rebroff studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg (1951–1959) als Fulbright-Stipendiat. 1958 siegte er beim deutschen Hochschulwettbewerb. Danach war er Sänger bei den Schwarzmeer-Kosaken und Uralkosaken sowie im Donkosakenchor von Serge Jaroff.

Bekannt wurde er durch die Rolle des Milchmanns Tevje im Musical Anatevka in Paris (über 1400 Vorstellungen). Dann wirkte er bei diversen Theatergastspielen und Spielfilmen mit, unter anderem in Der Barbier von Sevilla, Boris Godunow, Der Zigeunerbaron und Wiener Blut sowie Der Rosenkavalier. Ivan Rebroff trat bis zuletzt in zahlreichen Fernsehsendungen als Gast auf. Er gab Konzerte in Konzertsälen, Kirchen und bei Gala-Veranstaltungen, zuletzt im Dezember 2007 in der Wiener Votivkirche. 1985 wurde Rebroff das Bundesverdienstkreuz in Anerkennung seiner Leistungen für die Völkerverständigung zwischen Ost und West verliehen. Er war seit seinem 60. Lebensjahr außerdem Ehrenbürger der griechischen Sporaden-Insel Skopelos. Ivan Rebroff erhielt weltweit insgesamt 49 Goldene Schallplatten und eine Platin-Schallplatte für 10 Millionen verkaufte Langspielplatten seit 1975.[3] Rebroff starb am 27. Februar 2008 im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus in Frankfurt am Main an Organversagen und Herzstillstand.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:12

"Les Humphries":

Les Humphries (* 10. August 1940 in Croydon, London; † 26. Dezember 2007 in Basingstoke; eigentlich John Leslie Humphreys) war ein englischer Popmusiker, der in Deutschland mit seiner Gruppe Les Humphries Singers bekannt wurde. Humphries verkaufte mit seiner Band ab Anfang der 1970er-Jahre rund 40 Millionen Tonträger.

1966 kam Les Humphries nach Hamburg und trat zwei Jahre später als Organist in Achim Reichels Band The Wonderland ein. Danach spielte er bei „Summerset“. 1970 gründete er zusammen mit Henner Hoier die Gruppe Les Humphries Singers, die sehr erfolgreich wurde und viele Hits produzierte, z. B. „Promised Land“, „Mexico“, „Kansas City“ und „Mama Loo“.

Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist die Titelmelodie der Krimiserie Derrick, die Anklänge an den 2. Walzer aus Dmitri Schostakowitschs Suite für Varieté-Orchester hat.

1972 heiratete er die Schlagersängerin Dunja Rajter in der Dorfkirche von Undeloh. Sie haben einen gemeinsamen Sohn, Danny Leslie Humphries (* 1974), der ebenfalls als Sänger und Gitarrist in der Band Glow in Erscheinung trat. Die Ehe wurde 1976 geschieden. Les Humphries setzte sich aufgrund von Steuerschulden in seine englische Heimat ab und kehrte erst nach der Verjährung dieses Delikts nach Deutschland zurück.

1991 lud Les Humphries seine Gruppe nach Hamburg in die „NDR Talkshow“. Nach dieser Sendung bekamen die Les Humphries Singers einen Plattenvertrag und gingen 1992 als Vorgruppe von Howard Carpendale auf Deutschland Tournee. Es folgten Fernsehsendungen wie „Goldene Schlagerparade“ und „Wetten, dass...?“ (erste Sendung, nachdem die Moderation von Wolfgang Lippert übernommen wurde). Er war zuletzt in der MDR-Sendung „Meine Show“ mit Dagmar Frederic zu sehen. Der Meister ist leider krank, doch die Truppe steht, so war die Ansage der Moderatorin. Les Humphries hatte Prellungen an der Wirbelsäule nach einem Sturz erlitten.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte Les Humphries sehr zurückgezogen und hatte keinen Kontakt mehr zu seiner früheren Frau Dunja Rajter und seinen drei Kindern. In die Schlagzeilen geriet er noch einmal 1998, als er seine eigene Todesmeldung herausgab. Telefonisch gab er sich als sein eigener Bruder aus und meldete den angeblichen Tod des Bruders. Erst Wochen später klärte sich die Geschichte auf.

Les Humphries starb im Alter von 67 Jahren am 26. Dezember 2007 im Krankenhaus in Basingstoke, England, an einem Herzinfarkt nach einer Lungenentzündung. Sein Tod wurde der Öffentlichkeit jedoch erst Anfang März 2008 bekannt. Erst acht Monate nach seinem Tod wurde er, nach einem Streit der Hinterbliebenen über den Ort der Bestattung, heimlich in Alton (Hampshire) westlich von London am 18. August 2008 beigesetzt.

Quelle: Wikipedia
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01.04.2009, 00:18

"Wilson Pickett":

Wilson Pickett (* 18. März 1941 in Prattville, Alabama; † 19. Januar 2006 in Reston (Virginia)) war ein US-amerikanischer Sänger. Er war einer der populärsten Soul-Sänger der 1960er Jahre.

Leben:
1955 zog Pickett nach Detroit, wo er in verschiedensten Kirchenchören sang und seine erste Band, die Gospel-Gruppe Violinaires, gründete. 1961 schloss er sich der Rhythm and Blues-Formation The Falcons an, die einen neuen Leadsänger suchten, nachdem Eddie Floyd ihnen den Rücken gekehrt hatte. 1962 schrieb er für sie den Mini-Hit I Found a Love, als Folge dessen der Falcons-Produzent Robert Bateman Pickett zu einer Solo-Karriere anstachelte. Pickett trennte sich dann von den Falcons und verpflichtete sich 1963 bei Lloyd Price’ Label Double L Records. Mit der Single If You Need Me tauchte Pickett erstmals in den US-amerikanischen Pop-Charts auf. Der Song wurde später viel gecovert, unter anderem von Solomon Burke und den Rolling Stones .

1964 bekam Pickett von Jerry Wexler einen Vertrag bei Atlantic Records angeboten, den er annahm. Nach In The Midnight Hour von 1965 folgte bis 1971 Hit auf Hit, darunter das bekannte Everybody Needs Somebody to Love, das ebenfalls auch von den Rolling Stones interpretiert wurde und später ein großer Hit für die Blues Brothers werden sollte. Viele seiner Hits schrieb Pickett selbst, wobei ihm Steve Cropper als Co-Autor zur Seite stand. Im März 1971 tourte Pickett zusammen mit vielen anderen Musikern aus den USA und aus Afrika durch Ghana. In Deutschland hatte Pickett keinen nennenswerten kommerziellen Erfolg; nur zwei seiner Titel erreichten die Verkaufs-Hitlisten. Seine höchste Platzierung hierzulande war 1968 eine Nummer 32 mit dem Titel Stagg-O-Lee.

1973 verließ Pickett Atlantic auf dem Zenit seiner Karriere und wechselte zu RCA Records, was er später sehr bereute. Mit seiner Debüt-Single Take a Closer Look at the Woman You're With auf dem neuen Label tauchte er ein vorerst letztes Mal in den US-amerikanischen Pop-Charts auf, dann ließen die Erfolge sehr stark nach. Pickett trat zwar weiterhin auf und veröffentlichte auch Platten, ließ sich aber in den Hitparaden nicht mehr blicken.

Ab den frühen 1980er Jahren kam Pickett häufiger mit dem Gesetz in Konflikt. Er verprügelte Promoter, Manager und Musiker, landete, nachdem er eine Person mit einer Schusswaffe bedroht hatte, im Gefängnis und musste 1987 ins Krankenhaus eingeliefert werden, da er sich mit Mitgliedern seiner Band geschlagen hatte. Im selben Jahr schaffte eine Neuveröffentlichung von In The Midnight Hour auf Motown noch einmal einen Platz 62 in den Single-Charts.

1991 wurde Pickett in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Er verfiel mehr und mehr dem Alkohol. Im Januar 1992 musste er sein Haus in Englewood aufgrund von Mietrückständen verlassen. Im darauffolgenden April fuhr er in betrunkenem Zustand den 86-jährigen Pepe Ruiz an und verletzte ihn lebensgefährlich. Im Mai wurde er zu einer Geldstrafe sowie einer Entziehungskur verurteilt, nachdem er seine Freundin geschlagen hatte. 1993 landete er aufgrund des Verkehrsunfalls vom vorhergehenden Jahr für ein Jahr im Gefängnis mit fünfjähriger Bewährungszeit. Bereits im April 1996 wurde Pickett wegen des Besitzes von zwei Gramm Kokain erneut inhaftiert.

Einige Jahre nach seiner Entlassung kehrte er ins Studio zurück und erhielt für sein 1999er Album It's Harder Now eine Grammy-Nominierung.

Eine Neuaufnahme seines Titel "634-5789" ist mit ihm und anderen Sängern im Film Blues Brothers 2000 zu hören.

Am 19. Januar 2006 verstarb Wilson Pickett in einem Krankenhaus in Reston, US-Bundesstaat Virginia, infolge eines Herzinfarkts ...

Quelle: Wikipedia
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