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raptor230961

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03.04.2009, 13:59

„Dock Boggs“:

Dock Boggs (* 7. Februar 1898 in Norton, Virginia; † 7. Februar 1971 ebenda; eigentlicher Name Moran Lee Boggs) war ein US-amerikanischer Country-Musiker, der in den 1920er Jahren seine größten Erfolge verzeichnen konnte.

Leben:
Anfänge:
Boggs lernte im Alter von zwölf Jahren das Banjospielen. Gleichzeitig arbeitete er bereits in Minen, um seine Familie mit zu ernähren. Sein erstes Banjo baute er sich aus einem alten Gewehr, das er gegen eine Uhr getauscht hatte. 1927 bekam er die Chance, bei den Brunswick Records vorzuspielen, dessen Talent-Scouts gerade in Bristol, Tennessee, waren. Um seine Nerven zu beruhigen, trank er vorher fast eine ganze Flasche Whiskey , was anscheinend sein Gesangvermögen nicht zu beeinträchtigen schien, denn er war einer von denen, die einen Plattenvertrag bekamen. An diesem Tag wurden ebenfalls spätere Stars wie Jimmie Rodgers, die Carter Family und Blind Alfred Reed entdeckt.

Karriere:
Er unterzeichnete für acht Songs, die er aufnehmen sollte. Seine erste Platte erschien mit den Titeln Country Blues und Sugar Baby. Seine Platten verkauften sich gut, so dass sein Plattenvertrag verlängert wurde. Einer seiner bekanntesten Titel, das Traditional Danville Girl stammt aus dieser Zeit. Für heutige Ohren sind Boggs Songs jedoch nicht geschaffen, den die Titel sind vor allem von seinem rauen und ungeschliffenem Gesang geprägt; eine Methode, die von den Labels auf Old-Time-Musiker oftmals angewandt wurde, um den „ländlichen Beigeschmack“ zu erhalten. Nachdem dieser dann doch ausgelaufen war, kehrte er zurück nach Norton, wo er die Band Dock Boggs and his Cumberland Mountain Entertainers gründete, mit denen er 1928 weitere Erfolge verzeichnen konnte.

Mit seiner Frau Sahra zog er dann nach Mayking, Kentucky, wo er bis 1933 blieb. Während dieser Zeit nahm er verschiedene Platten für Harry Meyers Label Lonesome Ace Records auf, die jedoch alle nur mäßigen Erfolg hatten. Dann sang er bei den Okeh Records in Atlanta, Georgia, vor, die ihn jedoch abwiesen. RCA bot Boggs an, vorzuspielen, jedoch konnte er nicht die nötigen finanziellen Mittel für eine Reise nach Louisville aufbringen. Aufgrund seiner rückläufigen Erfolge entschied Boggs sich, die Musik aufzugeben. Er begann wieder, in Minen zu arbeiten. Nachdem ihn sein Arzt für diesen Beruf als arbeitsunfähig erklärte, wurde er Lastwagenfahrer und danach Verkäufer in einem Laden der Minengesellschaft, in der er vorher gearbeitet hatte. 1953 geriet die Firma jedoch in finzanzielle Schwrierigkeiten und ging Konkurs. Nun war Boggs arbeitslos.

Im Booklet zum ersten Album, das Boggs für das Label Folkways Records im Jahre 1963 aufnahm, schildert Mike Seeger die Wiederentdeckung Boggs. Auf einer Reise traf er am 12. Juni 1963 Dock Boggs in seiner Heimatstadt und bat ihn einige Lieder aufzunehmen. An diesem Abend nahm Boggs acht Songs, vornehmlich neueres Material, sowie ein Interview auf. In diesem Interview, dass ebenfalls auf einem Folkways-Album veröffentlicht worden ist, schilderte er seine früheren Jahre und drückte den Wunsch aus, wieder aufzutreten und Aufnahmen zu machen.

Diese Aufnahmen führten dann dazu, dass Boggs bereits 14 Tage später beim American Folk Festival in Asheville, North Carolina, auftrat. Es folgten weitere Auftritte, z. B. im Club 47 in Boston und beim Newport Folk Festival. Zwei weitere Alben für Folkways und eines für Ash Recordings folgten.

Dock Boggs verstarb an seinem 73. Geburtstag in seiner Heimatstadt Norton.

Im Jahre 1998 veröffentlichte das Label Revenant Records ein Album mit den frühen Aufnahmen und weiteren Outtakes aus dieser Zeit. Die Folkway-Aufnahmen aus den 1960er-Jahren wurden ebenfalls im Jahr 1998 von Smithsonian Folkways unter dem Titel His Folkways Years 1963 - 1968 wiederveröffentlicht.

Diskographie:
Singles:
Jahr Titel Anmerkungen
Brunswick Records
1927 Down South Blues / Sugar Baby
1927 Country Blues / Sammy, Where Have You Been So Long?
1927 Danville Girl / Pretty Polly
1927 Hard Luck Blues / New Prisoner's Song
Vocalion Records
192? Hard Luck Blues / New Prisoner's Song Wiederveröffentlichung von Brunswick 133

Alben:
* 1963: Dock Boggs - Legendary Singer & Banjo Player (Folkways)
* 1964: Dock Boggs, Vol.2 (Folkways)
* 1965: Excerpts from Interviews with Dock Boggs, Legendary Banjo Player and Singer (Folkways)
* 1970: Dock Boggs, Vol.3 (Ash Recordings)
* 1998: His Folkways Years 1963 - 1968 (Smithsonian)
* 1998: Country Blues (Revant)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:59

„Herman Grote“:

Herman Grote (* 29. Januar 1885 in Hohegeiß im Harz; † 21. März 1971 ebenda) war ein Pädagoge und Komponist. Besonders bekannt wurde er als Komponist und Texter des um 1926 in Braunschweig entstandenen „Niedersachsenliedes“.

Grote besuchte zunächst das Lehrerseminar in Wolfenbüttel und arbeitete anschließend an Schulen in Wolfenbüttel und Braunschweig. 1927 bestand er als Volksschullehrer an der Berliner „Akademie für Kirche- und Schulmusik“ die Prüfung zum Oberschulmusiklehrer. Ab 1929 war Grote als Musiklehrer an der Braunschweiger Lessingschule tätig, später an der Gaußschule. Darüber hinaus arbeitete er als Komponist und leitete eine Vielzahl von Chören in Braunschweig, so z.B. den größten der Stadt, den „Volkschor“, sowie den MIAG-Chor.

Nach seiner Pensionierung kehrte er 1957 wieder in seinen Geburtsort Hohegeiß (heute zu Braunlage gehörig) zurück, wo er den dortigen Männergesangverein bis 1964 leitete.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:00

„Walter Jurmann“:

Walter Jurmann (* 12. Oktober 1903 in Wien; † 17. Juni 1971 in Budapest) war Komponist von Schlagern und Filmmusik.

Leben und Wirken:
Auf Wunsch seiner Eltern studierte Walter Jurmann erst Medizin. 1924 war er wegen einer Brustfellentzündung zur Kur in Semmering, wo ihm aufgrund seiner Improvisationen am Klavier eine Stelle als Barpianist angeboten wurde. Jurmann brach das Medizinstudium ab und wurde Berufsmusiker.

Der Wiener Texter Fritz Rotter (1900-1984) war beeindruckt von Jurmanns Talent und schlug ihm eine Zusammenarbeit in Berlin vor. Schon der erste Schlager Was weißt Du, wie ich verliebt bin, gesungen von Richard Tauber, wurde ein großer Erfolg. Richard Strauss bestärkte ihn in seiner Entscheidung und Emmerich Kálmán prophezeite ihm: „Sie werden einmal berühmt.“ In der Folge sangen Künstler wie Jan Kiepura, Jussi Björling, Hans Albers, Willy Fritsch oder die Comedian Harmonists seine Lieder. Aufgrund von Arbeitsüberlastung begann Jurmann eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Komponisten Bronislau Kaper (1902-1983), der ab jetzt die von Jurmann komponierten Melodien arrangierte. Einer ihrer berühmtesten Songs ist San Francisco aus dem gleichnamigen Film, den Judy Garland am Ende ihrer Konzerte sang.

1933 emigrierte Jurmann, wie so viele andere gefährdete Künstler und Intellektuelle, nach Paris. 1934 wurde ihm dort ein Siebenjahresvertrag in Hollywood angeboten. Sein Debütfilm in Hollywood war die Komödie Escapade. Auch in Hollywood war er äußerst erfolgreich, vor allem mit Filmen der Marx-Brothers. Im Jahr 1935 schrieb er - zusammen mit Bronislau Kaper und Ned Washington- für den Marx Brothers-Film A Night at the Opera den Song "Cosi Cosa". Den satirischen Song hielten damals viele Zuschauer für ein echtes neapolitanisches Volkslied.

Seine größten Erfolge waren Die Meuterei auf der Bounty (1935) und San Francisco (1936). 1943 zog sich Jurmann fast gänzlich aus dem Berufsleben zurück. Im Sommer 1971 starb er auf einer Urlaubsreise durch Europa in Budapest unerwartet an einem Herzinfarkt.

Bekannte Lieder:
* Was weißt Du, wie ich verliebt bin, 1928
* Ausgerechnet Donnerstag
* Olga, Tochter der Wolga
* Ein spanischer Tango
* Ein Mädl wie du
* Eine kleine Reise im Frühling mit dir, 1929
* Ich denk an Mädi die ganze Nacht, 1930
* Veronika, der Lenz ist da (bekannt durch die Comedian Harmonists und das Palast Orchester)
* Schade, dass Liebe ein Märchen ist
* Ein Lied aus meiner Heimat
* Wie gern möchte ich dich verwöhnen
* Mein Gorilla hat 'ne Villa im Zoo
* Le bistro du port
* Ninon, quand tu me sours
* Windy City, Musical
* A Better World To Live In, 1968

Filmmusiken:
* Ihre Majestät, die Liebe
* Salto Mortale
* Ausflug ins Leben
* Ehe m.g.H. mit Hans Moser, 1931
* Es wird schon wieder besser mit Heinz Rühmann
* Melodie der Liebe mit Richard Tauber
* Heut kommt's drauf an mit Hans Albers. 1933
* Ein Lied für dich mit Jan Kiepura
* On a volé un homme
* Le greluchon délicat
* Les nuits moscovites
* Die Meuterei auf der Bounty, 1935
* A Night at the Opera mit den Marx-Brothers, 1935
* San Francisco, mit Clark Gable und Spencer Tracy, 1936
* A Day at the Races, 1937
* Everybody Sing, 1938
* Seven Sweethearts, 1942
* Presenting Lily Mars, 1943
* Lucky Number
* Thousend Cheers

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:01

„Earl Peterson“:

Earl Peterson (* 24. Februar 1927 in Paxton, Illinois; † Mai 1971) war ein US-amerikanischer Country-Musiker. Sein bekanntester Song ist der Boogie Blues.

Kindheit und Jugend:
Earl Peterson wurde in Paxton, Illinois, geboren, doch er zog mit seinen Eltern nach Michigan, noch bevor er zwei Jahre alt war. Peterson entwickelte schon als kleines Kind ein Interesse für Musik. Mit zwei lernte er Gitarre zu spielen, mit 14 lernte er Schlagzeug. Als Jugendlicher trat er auf lokalen Veranstaltungen auf. Seine erste eigene Radioshow hatte er auf WOAP in Owosso, Michigan.

Karriere:
Nach der Schule begann Peterson Jura zu studieren, gab sein Studium jedoch zu Gunsten einer Karriere als Musiker auf. Mitte 1950 hatten Peterson und seine Band, die Sons of the Golden West, zwei tägliche Radioshows, eine morgens von um viertel vor sieben bis um sieben, sowie eine am Mittag. Bei dem kleinem Nugget-Label, das Peterson und seiner Mutter gehörte, veröffentlichte er seine erste Single, Michigan Waltz / Take Me Back To Michigan. Im Januar 1954 reiste Peterson nach Memphis, Tennessee, um bei Sam Phillips, Besitzer der Sun Records, vorzuspielen. Peterson kannte Phillips durch seine Arbeit bei verschiedenen Radiosendern. Phillips gefiel Petersons selbst geschrieben Song Boogie Blues. Insgesamt spielte er vier Titel bei Sun ein, von denen jedoch nur der Boogie Blues zusammen mit In The Dark veröffentlicht wurde. Die Platte fand kaum Beachtung, lediglich 2672 Exemplare wurden verkauft.

Ab 1955 arbeiteten Peterson und seine Band auf WCEN in Mount Pleasant, wo er eine Morgendshow namens „Melody Trails“ und eine Abendsendung, „Country Junctions“, hatte. Für den Sender arbeitete er außerdem als Direktor und übernahm weitere Aufgaben. Mit seiner Mutter besaß er einen kleinen Club, in dem er zusammen mit seiner Band jeden Samstagabend auftrat. Im selben Jahr war Peterson zu Columbia Records gewechselt.

Über Petersons Karriere nach 1955 ist nichts, außer seinen Singles bei Columbia, bekannt. Earl Peterson starb 1971. Aufgrund seiner zahlreichen Auftritte im Radio hatte er den Beinamen Michigan’s Singing Cowboy. Sein Boogie Blues wurde 2005 in dem Film Walk The Line verwendet.

Diskographie:
Jahr Titel Plattenfirma
1950 The Michigan Waltz / Take Me Back To Michigan Nugget Records
1954 Boogie Blues / In The Dark Sun Records
1955 Boogie Blues / Believe Me Columbia Records
1955 I’m Not Buying, Baby / Be Careful Of The Heart You’re Going To Break Columbia Records
195? I Ain’t Gonna Fall In Love / I’ll Life My Live Alone Columbia Records
195? World Of Make Believe / You Gotta Be My Baby Columbia Records

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:02

“Fiddlin' Arthur Smith”:

„Fiddlin’“ Arthur Smith (* 10. April 1898 in Humphreys County, Tennessee; † 28. Februar 1971) war ein Country-Musiker und Fiddler, der seine größten Erfolge in den 1930er Jahren hatte.

Kindheit und Jugend:
Arthur Smith wuchs auf einer Farm in den Bergregionen Tennessees auf. Seine erste Fiddle kaufte Smith für 6,50 US-Dollar und musste dafür all seine Hühner verkaufen. Schon mit 16 heiratete er seine erst 15 Jahre alte Freundin; im gleichen Jahr brach der erste Weltkrieg aus. In seiner Jugend war Smith Mitglied verschiedener lokalen Bands zusammen mit seiner Frau, die Gitarre spielte.

Karriere:
Mit seiner Frau Nettie, seinem Cousin Homer und Floyd Ethredge, der später mit den Crook Brothers arbeiten sollte, spielte Smith weiterhin in seiner Heimatregion. 1921 zog er nach Dickenson, wo er einen Job bei der Eisenbahn bekam. Berufsbedingt reiste er quer durch die USA und traf in dieser Zeit viele Musiker, die ihn beeinflussten. In Nashville begann er, an Fiddle-Wettbewerben teilzunehmen. Dadurch wurde George D. Hay auf ihn aufmerksam, der ihn für seine Show, die Grand Ole Opry engagierte. Smiths erster Auftritt in der Opry fand am 23. Dezember 1927 statt. In den folgenden Jahren stieg er dort zu einem der beliebtesten Künstler auf; zusammen mit seinem Cousin Homer hielt er neben DeFord Bailey die meisten Auftritte in der Opry ab. Anfang der 1930er Jahre zerstritt er sich mit seinem Cousin und trat wieder solo auf.


Kurz danach gründete er zusammen mit den Brüdern Kirk und Sam McGee die Dixieliners. Nachdem sich noch ein Pianist und seine Tochter Lavotte der Gruppe angeschlossen hatten, nahm die Popularität der Dixieliner rasch zu. Smith engagierte einen Manager, der ihre Tourneen und Auftritte plante. Gelegentlich traten sie auch gemeinsam mit den Opry-Stars Uncle Dave Macon und den Delmore Brothers auf.

Smiths Zusammenarbeit mit den Delmore Brothers hatte um 1934 begonnen, und im selben Jahr spielte er mit den Brüdern bei Gennett Records erste Platten ein. Ihre erste Session fand in New Orleans statt, auf der er zwei seiner bekanntesten Songs einspielte, Blackbery Blossom und Red Apple Rag. Im nächsten Jahr wurde eine zweite Session für RCA Victor abgehalten, bei der der Hit There’s More Pretty Girls Than One entstand. Alle Platten wurden als The Arthur Smith Trio bei Victors Sublabel Bluebird Records verkauft.

Die ständigen Tourneen, die vielen Auftritte in der Opry und das Einspielen der Platten machten Smith zu schaffen. Ende der 1930er Jahre bekam er erste Alkoholprobleme. Auf einer Tournee störte er zusammen mit anderen Musikern betrunken einen Fiddle-Wettbewerb und wurde für einige Tage inhaftiert. Die Opry schloss ihn für längere Zeit aus der Sendung aus und seine Popularität nahm langsam ab. Nachdem er Anfang der 1940er Jahre mit den Tennessee Valley Boys gearbeitet hatte, zog Smith nach Shreveport, Louisiana, wo er mit den Shelton Brothers beim Sender KWKH auftrat.

Nach seiner letzten Bluebird-Session, die er mit dem jungen Bill Monroe abhielt, war er für längere Zeit Mitglied in der Band seiner Tochter. In den nächsten Jahren arbeitete Smith vorrangig als Hintergrundmusiker für verschiedene Künstler wie Jimmy Wakely, Gene Autry und Rex Griffin. Zudem veröffentlichte er zwei Songbücher, Songs From The Hills Of Tennessee und Arthur Smith’s Original Song Folio No.1.

Spätere Jahre und Tod:
In den 1950er-Jahren arbeitete Smith als Zimmermann in Nashville, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Hillbilly-Musik war nicht mehr gefragt, Rockabilly und Rock 'n' Roll dominierten die Musikszene. In den 1960er Jahren begann er aufgrund des Folk-Revivals wieder verstärkt aufzutreten und veröffentlichte mit den McGee Brothers ein Album. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er 1969.

Fiddlin‘ Arthur Smith starb am 28. Februar 1971 im Alter von 73 Jahren. Er wurde in McEwen, Tennessee beigesetzt.

Diskografie:
Viele Platten wurden bei Montgomery Ward neu veröffentlicht. Alle Stücke bei Bluebird wurden im Regelfall mit den Dixie Liners bzw. den Delmore Brothers eingespielt.

Jahr Titel Anmerkungen
Bluebird Records
1935 Fiddler's Dream / Mocking Bird
1935 Spring Street Waltz / Lost Train Blues
1935 Blackberry Blossom / Smith's Waltz
1935 Red Apple Rag / Doing The Goofus
1936 There's More Pretty Girls Than One / Chitlin' Cookin' Time In Cheetham
1936 Dixon County Blues / Cheatham County Breakdown
1936 Blue Waltz / Fiddler's Waltz A-Seite von den Dixie Ramblers
1936 Little Darling They've Takne You Away / Take Me Back To Tennessee
1937 Florida Blues / Straw Breakdown
1937 Never Alone / There's More Pretty Girls Than One, Pt. 2
1937 Girl I Love Don't Pay Me No Mind / Love Letters B-Seite von den Delmore Brothers
1937 Singing The House Of David Blues / Sugar Tree Stomp
1937 It's Hard To Please Your Mistress / Little Darling
1937 Sweet Heaven / Lonesome For You
1937 Beautiful Memories / Beautiful Mabel Clare
1937 Beautiful Brown Eyes / Across The Blue Ridge Mountains
1937 I'm Bound To Ride / Nellie's Blue Eyes
1937 Cheatham County Breakdown, Pt.2 / Dickinson County Blues, Pt.2
1938 Answer To More Pretty Girls Than One / I Stood On The Bridge At Midnight B-Seite von den Delmore Brothers
1938 More Like His Das Every Day / Henpecked Husband Blues A-Seite von den Delmore Brothers
1938 Indian Creek / Smith's Rag
1938 Her Little Brown Hand / Lonesome Day Today B-Seite mit von Delmore Brothers
1938 Adieu False Heart / Lost Love mit Delmore Brothers (?)
1938 Gypsy's Warning / The Farmer's Daughter
1938 Why Should I Wonder / In The Pines
1938 Give Me That Old-Time Music / I've Had A Big Time Today
1938 When The Roses Grow Around The Cabin Door / I'm Lonesome I Guess
1939 Goin' Down Town / Hesitating Blues
1939 Paris Waltz / Freight Train Moan
1940 Kansas City Stompers / It's A Weary World
1940 Smith's Rag / The Crazy Blues
1940 That's The Love I Have For You / Peacock Rag
1940 I Wish I'd Never Learned To Love You / Bill Cheathan

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:02

„Clayton McMichen“:

Clayton McMichen (* 26. Januar 1900 in Allatoona, Georgia; † 4. Januar 1970) war ein US-amerikanischer Countrysänger, dessen Karriere von Mitte der 1920er Jahre bis Anfang der 1950er Jahre reichte. Mit seiner Band, den Georgia Wildcats, hatte er sogar eine eigene Fernsehshow. In seiner Musik verbanden sich Elemente des Blues, der Hillbilly-Musik, des Jazz und des Pop, die er mit seinem unvergleichlichen Fiddlespiel anreicherte.

Leben vor der Berühmtheit:
Clayton McMichen wurde in der Kleinstadt Allatoona geboren, wo er auch aufwuchs. Als Jugendlicher lernte er Fiddle spielen, die er schon bald perfekt beherrschte. 1921 zog McMichen nach Atlanta, wo er zunächst als Automechaniker sein Geld verdiente. Kurz darauf gewann er einen lokalen Talentwettbewerb und gründete seine erste eigene Band, Clayton McMichen’s Hometown Band, mit der er erste Auftritte im lokalen Radio bestritt.

Karriere:
McMichen hatte, als er nach Atlanta kam, den Eisenbahn-Bremser Jimmie Rodgers kennen gelernt, mit dem ihn bald eine feste Freundschaft verband. Mit Rodgers trat McMichen regelmäßig auf und zusammen schrieben sie Titel wie Peach Pickin’ Time In Georgia. Seine erste Aufnahme machte er zusammen mit seiner Band 1925, jedoch war diese im Jazz-Stil gehalten. Im folgenden Jahr gründete McMichen zusammen mit dem Fiddler Gid Tanner, dem Gitarristen Riley Puckett und dem Banjospieler Fate Norris die Band Gid Tanner and his Skillet Lickers, mit der er zwischen 1926 und 1931 über 100 Platten aufnehmen sollte. Die Skillet Lickers wurden zu einer der ersten Stars der noch jungen Countrymusik und während er mit dieser Band weiterhin durch die Südstaaten tourte, nahm er mit dem berühmt gewordenen Jimmie Rodgers weitere Platten auf.

McMichens erster Hit als Solist kam 1927, als er den eigentlichen Pop-Titel Sweet Bunch Of Roses als Hillbilly-Stück aufnahm. Sein zweiter Hit wurde My Carolina Home, den er unter dem Pseudonym Bob Nichols aufnahm. Nachdem sich die Skillet Lickers 1931 getrennt hatten, gründete er seine eigene Band, die Georgia Wildcats. Jedoch gelang es ihm nicht, seine Erfolge aus den 1920er Jahren zu wiederholen. 1932 gewann er den National Fiddle Championship, den er insgesamt 18-mal für sich entscheiden sollte. 1936 ging er mit seiner eigenen Medicine Show auf Tour, jedoch nahm McMichen keine Platten mehr auf. Mitte der 1940er Jahre wandte er sich mit seiner Band dem Dixieland-Jazz zu, bis 1955 war er regelmäßig mit seiner eigenen TV-Show zu sehen. Danach ließen die Erfolge jedoch rapide nach, McMichen war frustriert, obwohl die Skillet Lickers im Rahmen des Folk- und Hillbilly-Revivals wieder Anerkennung fanden. McMichen zog sich seit 1955 fast ganz aus der Musik zurück, lediglich bei dem Newport Folk Festival und Bill Monroes Bean Blossom Bluegrass Festivals trat er noch auf.

Clayton McMichen verstarb am 4. Januar 1970 im Alter von 69 Jahren. 1988 setzten ihm Merle Travis und Mac Wiseman mit ihrem gemeinsamen Album The Clayton McMichen Story ein musikalisches Denkmal.

Veröffentlichungen:
* The Traditional Years
* Legendary Fiddler
* Legendary Fiddler, Vol. 2
* The Skillet Lickers, Vol.1 and Vol. 2
* Classic Recordings

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03.04.2009, 14:03

„John Leipold“:

John Max Leipold (* 26. Februar 1888 in Ulster County, New York, USA; † 8. März 1970 in Dallas, Texas) war ein US-amerikanischer Filmkomponist.

Leipold war in den 1930er und 1940er Jahren an über 380 Filmen als Komponist beziehungsweise musikalischer Leiter beteiligt. Für die Mitarbeit an der Filmmusik zu dem Western-Klassiker Stagecoach (Ringo) erhielt er einen Oscar.

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03.04.2009, 14:14

„Harry MacGregor Woods“:

Harry MacGregor Woods (* 4. November 1896 in North Chelmsford, Massachusetts als Henry MacGregor Woods; † 14. Januar 1970 in Glendale, Arizona) war ein US-amerikanischer Musiker, Komponist und Liedtexter. Er schrieb den Song „Try a Little Tenderness“.

Leben und Wirken:
Woods' Mutter, eine Konzertsängerin, brachte ihm früh das Klavierspiel bei. Er wurde ohne Finger an der rechten Hand geboren und legte sich eine spezielle Akkord-Anschlagtechnik zu. Nach seinem Studium an der Harvard University zog Woods nach Cape Cod und fing zunächst ein Leben als Farmer an. Während des Ersten Weltkrieges begann er Songs zu schreiben, als er in der Army diente. Nach seiner Dienstentlassung zog er nach New York und startete seine erfolgreiche Karriere als Songwriter. Sein erster Erfolg war der Song „I'm Goin' South“, der er 1923 mit Abner Silver schrieb; er erreichte Platz 2 in den Musik-Charts in der Version von Al Jolson. Ebenfalls erschien in diesem Jahr „Paddlin' Madeleine Home“, das von Cliff Edwards 1925 in dem Musical Sunny gesungen wurde und auf Platz 3 der Billboard Charts stieg.

Im Jahr 1926 hatte Harry M. Woods als Songwriter auf der Tin Pan Alley etabliert. Bekannt wurde auch sein Song „When the Red, Red, Robin Comes Bob, Bob, Bobbin' Along“ als Hit von Paul Whiteman, „Whispering“ Jack Smith, Cliff Edwards und den Ipana Troubadors. Al Jolson erlangte mit diesem Titel Platz 1 der Billboard Charts. 1953 wurde der Song von Doris Day gesungen. 1927 erschien sein nächster großer Hit, „I'm Looking Over a Four Leaf Clover“ mit dem Text von Mort Dixon.

1929 begann Woods für Hollywood-Musical wie The Vagabond Lover, A Lady's Morals, Artistic Temper, Aunt Sally, Twentieth Century, Road House, Limelight, It's Love Again, Merry Go Round of 1938 und She's For Me zu schreiben. Im Jahr 1934 zog er nach London, wo er drei Jahre für das britische Filmstudio Gaumont arbeitete, so für die Filme Jack Ahoy und Evergreen. Im gleichen Jahr entstand der Klassiker „What a Little Moonlight Can Do“ für den Film Roadhouse. Im Jahr 1945 zog sich Harry M. Woods weitgehend aus der Musikszene zurück; er starb 1970 bei einem Autounfall.

Bekannte Songs:
Harry M. Woods schrieb und komponierte die meisten seiner Songs; er arbeitete aber auch mit Mort Dixon, Al Sherman, Howard Johnson, Arthur Freed, Rube Bloom und Gus Kahn zusammen. Er schrieb „I'm Looking Over a Four Leaf Clover“, „I'm Goin' South“, „Just a Butterfly that’s Caught in the Rain“, „Side by Side“, „My Old Man“, „A Little Kiss Each Morning“, „Heigh-Ho, Everybody, Heigh-Ho“, „Man From the South“, „River Stay 'Way from My Door“, „When the Moon Comes Over the Mountain“, „We Just Couldn’t Say Goodbye“, „Just and Echo in the Valley“, „A Little Street Where Old Friends Meet“, „You Ought to See Sally on Sunday“, „Hustlin' and Bustlin' for Baby“, „What a Little Moonlight Can Do“, „Try a Little Tenderness“, „I'll Never Say 'Never Again' Again“, „Over My Shoulder“, „Tinkle Tinkle Tinkle“, „When You've Got a Little Springtime in Your Heart“ und „I Nearly Let Love Go Slipping Through My Fingers“.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:15

“Dickie Valentine”:

Dickie Valentine (eigentlich Richard Bryce, nach anderen Quellen Richard Brice, * 4. November 1929 in London, † 6. Mai 1971 in Wales) war ein populärer britischer Sänger der 1950er Jahre. Er hatte in Großbritannien 1955 zwei Nummer-Eins-Hits.

Karriere:
Valentine hatte unter seinem Geburtsnamen bereits als Kleinkind in mehreren Filmen mitgespielt. Er litt unter chronischem Asthma, doch er trainierte seine Stimme so weit, dass er sogar viele bekannte Sänger seiner Zeit imitieren konnte. Anfang der 1950er sang er in der Ted Heath Band. 1953 konnte er den ersten Charterfolg unter seinem eigenen Namen feiern, mit einer Version des Nummer-Eins-Hits der Stargazers, „Broken Wings“. 1954 verließ er die Ted Heath Band und widmete sich ganz seiner Solokarriere. In seiner Bühnenshow imitierte er unter anderem Mario Lanza und Johnnie Ray.

Ende 1954 heiratete er seine Freundin Elizabeth Flynn, und viele rechneten damit, dass seine (überwiegend weiblichen) Fans ihn im Stich lassen würden und es mit seiner Karriere abwärts gehen könnte. Doch 1955 wurde das Jahr, in dem Valentine seine größten Erfolge hatte. Im Januar stieg „The Finger of Suspicion“ (das er mit den Stargazers aufgenommen hatte, die denselben Produzenten, Dick Rowe, hatten) auf die Nummer-Eins-Position. Nach zwei weiteren Top-Ten-Hits schaffte es Valentines Weihnachtssong „Christmas Alphabet“, im Dezember, drei Wochen lang Bill Haleys „Rock Around the Clock“ von der Spitze zu verdrängen. Es war - abgesehen von „White Christmas“ - der erste große „Weihnachtshit“ in den britischen Charts.

Ab 1956 hatte er eine eigene Fernsehreihe, The Dickie Valentine Show, in der Peter Sellers sein Sketchpartner war. Sowohl 1956 („Christmas Island“) als auch 1957 („Snowbound for Christmas“) schaffte Valentine es erneut, im Dezember eine Weihnachtssingle in der britischen Hitparade zu platzieren. Von den Lesern der Musikzeitschrift New Musical Express wurde er von 1952 bis 1957 sechs Jahre in Folge zum besten britischen Sänger gewählt. 1957 mietete er für das Jahrestreffen seines Fanclubs die Royal Albert Hall.

Seinen letzten Charthit hatte er 1959 mit „One More Sunrise“, einer englischsprachigen Version des deutschen Welthits „Morgen“ von Ivo Robić. In den 1960er Jahren wurde es ruhiger um Dickie Valentine; er veröffentlichte weiter Schallplatten, aber mit nur mäßigem Erfolg. Er blieb jedoch ein beliebter Bühnenkünstler, bis er 1971 bei einem Autounfall ums Leben kam.

Chartplatzierungen
Singles:
Broken Wings
UK: 12 – 20.02.1953 - 1 Wo.
All the Time and Everywhere
UK: 9 – 13.03.1953 - 3 Wo.
In a Golden Coach (There's a Heart of Gold)
UK: 7 – 05.06.1953 - 1 Wo.
Endless
UK: 19 – 05.11.1954 - 1 Wo.
Mr Sandman
UK: 5 – 17.12.1954 - 12 Wo.
The Finger of Suspicion (with The Stargazers)
UK: 1 – 17.12.1954 - 15 Wo.
A Blossom Fell
UK: 9 - 18.02.1955 - 10 Wo.
I Wonder
UK: 4 - 03.06.1955 - 15 Wo.
Christmas Alphabet
UK: 1 – 25.11.1955 - 7 Wo.
Old Pi-Anna Rag
UK: 15 – 16.12.1955 - 5 Wo.
Christmas Island
UK: 8 – 07.12.1956 - 5 Wo.
Snowbound for Christmas
UK: 28 – 27.12.1957 - 1 Wo.
Venus
UK: 20 – 13.03.1959 - 8 Wo.
One More Sunrise (Morgen)
UK: 14 – 23.10.1959 - 8 Wo.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:16

„Billy Stewart“:

Billy Stewart (* 24. März 1937; † 17. Januar 1970) war ein US-amerikanischer Sänger und Keyboarder. Er war Mitglied der Band Rainbows. Zudem spielte er in der Band von Bo Diddley und besorgte diesem einen Vertrag bei Chess Records. Am 17. Januar 1970 starb er auf dem Weg zu einem Auftritt, als sein Wagen ein Brückengeländer durchbrach und in einen Fluss stürzte.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:18

„Louis Wolfe Gilbert“:

Louis Wolfe Gilbert (* 31. August 1886 in Odessa; † 13. Juli 1970 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komponist russischer Herkunft, der im Alter von einem Jahr in die USA kam.

Er komponierte 1927 den Walzer Ramona, mit dem als Foxtrott 1960 die Blue Diamonds einen großen Erfolg hatten.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:19

Ruud de Wolff (Blue Diamonds)

Ruud de Wolff (* 12. Mai 1941; † 18. Dezember 2000) und Riem de Wolff (* 15. April 1943) wurden in Indonesien geboren. Zusammen mit ihren Eltern, ihrer Schwester und ihrem jüngeren Bruder kamen die beiden 1949 in die Niederlande. Auf Wunsch ihres Vaters lernten sie Gitarre spielen und gründeten, nachdem sie sich soweit selbst beim Singen begleiten konnten, Ende der 1950er Jahre eine Band. Bei einem Auftritt anlässlich eines Kulturfestes wurden sie entdeckt und erhielten 1959 einen Plattenvertrag unter dem Künstlernamen die „Blue Diamonds“. Die erste Single Till I Kissed You, eine Coverversion des Erfolgstitels der Everly Brothers, verkaufte sich so gut, dass man es mit weiteren Titeln der Everly Brothers versuchte, bis diese verboten, ihre Titel nachzusingen.

Der Produzent Jack Bultermann holte daraufhin aus den Archiven ältere Titel hervor, verpasste ihnen ein zeitgemäßes Arrangement und bot sie dem jungen Duo an. Noch bevor die Titel auf Schallplatte erschienen, wurde das Duo in das niederländische Fernsehen eingeladen, wo sie den Titel Ramona vorstellten. Dabei handelt es sich um einen Titel aus den 1920er Jahren, der seinerzeit ein langsamer Walzer war. Die Blue Diamonds machten einen flotten Foxtrott daraus. Es wurde ihr größter Erfolg. Nachdem sich der Titel in den Niederlanden bereits 250.000 mal verkauft hatte, wurde er auch in Deutsch aufgenommen und das Duo hatte damit in Deutschland seinen größten Hit, für den sie auch die Goldene Schallplatte erhielten. Insgesamt wurde Ramona von den Blue Diamonds in fünf Sprachen veröffentlicht, und mit der englischen Fassung konnte sich der Titel sowohl in den US-Charts wie auch in den britischen Hitlisten platzieren. In Spanien und Frankreich entwickelte sich Ramona ebenfalls zu einem Hit. In Deutschland wurden die Blue Diamonds Gäste in zahlreichen Fernsehshows und waren auch in zwei Spielfilmen zu sehen und zu hören. In dem Film Ramona war das Lied der Blue Diamonds nur am Anfang kurz zu hören, in voller Länger wurde es dort von Willy Hagara gesungen.

1962 wurden die beiden zum Militär eingezogen und mussten daher eine Pause in ihrer Schlagerkarriere einlegen. Doch schon 1963 gelang ihnen mit der deutschen Aufnahme von Sukiyaki ein weiterer Riesenhit. 1965 nahmen die Blue Diamonds bei den Deutschen Schlager-Festspielen teil. Ihr Titel Gib dein Wort, Linda Lou erreichte Platz 6. Es war gleichzeitig ihr letzter Titel, mit dem sie in die deutschen Schlagerparaden kamen. 1971 waren sie im heimatlichen Holland die Stars in dem Musical Zehn Millionen Gebote, das so erfolgreich lief, dass es auch in anderen Ländern zur Aufführung kam, auch dort unter Mitwirkung der Blue Diamonds. In Deutschland wurde das Musical durch eine Fernsehfassung bekannt. Die Popularität der Blue Diamonds kam auch durch erfolgreiche Tourneen durch Europa, Asien und Mittelamerika zum Ausdruck. Ihr weltweites Repertoire wird auf 130 Titel geschätzt, ihr Plattenumsatz lag bei zwanzig Millionen.

Am 18. Dezember 2000 starb Ruud de Wolff in Driebergen. Sein Bruder Riem tritt gelegentlich noch mit seinem Sohn Steffen auf.

Plattenerfolge in Deutschland:
(Titel, Erscheinungsjahr, Plattenfirma, Hitparadenplatzierung)
* Ramona, 1960, Fontana, 1.
* Wie damals in Paris, 1961, Fontana, 3.
* Ahoi-Ohe, 1961, Fontana, 11.
* Ein Schiff fährt nach Shanghai, 1961, Fontana, 13.
* Blaues Boot der Sehnsucht, 1962, Fontana, 30.
* Angelina, laß das Weinen, 1962, Fontana, 30.
* My Sunny Sunshine, 1963, Fontana, 37.
* Sukiyaki, 1963, Fontana, 2.
* Sweet Loraine, 1964, Fontana, 36.
* Rag Mop, 1964, Philips, 40.
* Gib dein Wort, Linda Lou, 1965, Philips, 39.
* Liebe mich! (All of me), Fontana
* Mandolinata, Fontana
* Itsy bitsy teenie weenie Honolulu Strand-Bikini, Fontana

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:20

„Krzysztof Komeda“:

Krzysztof Komeda (* 27. April 1931 in Posen, Polen; † 23. April 1969 in Warschau durch Kopfverletzungen nach einem Unfall in Los Angeles; eigentlich Komeda-Trzcinski) war ein polnischer Jazz-Pianist und Komponist von Jazz- und Filmmusik.

Leben:
Als Kind bekommt er in Ostrów Wielkopolski Klavierunterricht, später wird er Schüler am Konservatorium in Posen (Klavierunterricht und Musiktheorie). Nach der Unterbrechung durch den Krieg entscheidet er sich für das Medizinstudium. Als Student knüpft er Kontakte mit der Krakauer Untergrund-Jazz-Szene. Man trifft sich in Privatwohnungen oder Nachtclubs. Sein Interesse für Unterhaltungsmusik und Tanzmusik verändert sich über Dixieland und Bebop zu zeitgenössischem Jazz.

Den ersten nationalen Erfolg feiert Komeda-Trzcinski im August 1956 auf dem 1. Jazz-Festival in Sopot mit dem Komeda-Sextett. Der Hals-Nasen-Ohr-Arzt verwendet seitdem den Decknamen Komeda, um vor den Ärztekollegen seine Leidenschaft für eine Musikrichtung zu verbergen, der man im damaligen Polen noch mit Misstrauen begegnet. Inhaltlich gilt das Repertoire des Komeda-Sextetts als Synthese der damals bekannten Jazz-Gruppen wie The Gerry Mulligan Quartet und Modern Jazz Quartet.

In den Jahren 1956–1962 folgen weitere Festivals im In- und Ausland (Moskau, Grenoble, Paris). Komeda beginnt auch Filmmusik zu komponieren. Insgesamt schreibt er Musik zu 65 Filmen. Am bekanntesten davon sind Nóż w wodzie (dt. Das Messer im Wasser), Tanz der Vampire und Rosemary's Baby, alle drei vom Regisseur Roman Polański. Für die Musik zu Rosemary's Baby erhielt er 1969 eine Golden Globe Nominierung für die beste Musik.

Auf dem Jazz Jamboree 1962 stellt Komeda seine Ballet-Études vor. Sie werden in der Heimat des Musikers kühl aufgenommen, aber sie ebnen ihm den Weg zu einer europaweiten Karriere. Komeda gastiert in den Konzerthallen in Stockholm und Kopenhagen, auf Jazz-Festivals in Prag, Bled, geht auf Tournee nach Bulgarien sowie Ost- und Westdeutschland.

Seine Quintett Einspielung Astigmatic von 1966 mit Tomasz Stanko und Zbigniew Namyslowski gilt bei Kennern der europäischen Jazzszene als gelungener Ausdruck einer eigenständigen europäischen Jazz-Ästhetik. Und seine Platte Dichtung und Jazz (1967), eine Aufnahme mit polnischen Gedichten in deutscher Übersetzung, ist in der Zeit des Kalten Krieges politisch riskant und ungewöhnlich.

Nach dem beinahe einjährigen Aufenthalt in den USA, wo Komeda mit Roman Polański an der Musik zu Rosemary's Baby arbeitet, verunglückt er bei einem Autounfall in Los Angeles. An den Folgen der schweren Kopfverletzungen, die er sich dabei zuzog, stirbt er in Polen wenige Monate nach seiner Rückkehr.

Diskographie (Auswahl):
* 1961 – Jazz Jamboree Komeda Trio
* 1964 – Jazz Greetings from the East
* 1966 – Astigmatic K. Komeda Quintet
* 1967 – Meine süße europäische Heimat Dichtung und Jazz mit Sprecher: Helmuth Lohner

Filmographie:
Aufgelistet ist eine Auswahl von Filmen zu denen Komeda die Filmmusik schrieb.
* 1958 – Zwei Männer und ein Schrank – Regie: Roman Polański
* 1960 – Die unschuldigen Zauberer – Regie: Andrzej Wajda (mit Tadeusz Lomnicki, Zbigniew Cybulski und Roman Polański)
* 1960 – Der Glasberg – Regie: Pawel Komorowski
* 1960 – Auf Wiedersehen bis morgen – Regie: Janusz Morgenstern (mit Zbigniew Cybulski, Jacek Federowicz und Roman Polański)
* 1962 – Das Messer im Wasser – Regie: Roman Polański (mit Leon Niemczyk)
* 1962 – Morgen Premiere – Regie: Janusz Morgenstern
* 1962 – Das Urteil – Regie: Jerzy Passendorfer
* 1963 – Der Mörder und das Mädchen – Regie: Janusz Nasfeter (mit Zbigniew Cybulski)
* 1963 – Teenager – Regie: Leonard Buczkowski
* 1965 – Pinguin – Regie: Jerzy Stefan Stawiński (mit Andrzej Kozak und Zbigniew Cybulski)
* 1966 – Wenn Katelbach kommt – Regie: Roman Polański (mit Donald Pleasence)
* 1967 – Tanz der Vampire – Regie: Roman Polański (mit Sharon Tate und Ferdy Mayne)
* 1967 – Le Départ – Regie: Jerzy Skolimowski (mit Jean-Pierre Léaud)
* 1967 – Hände hoch! – Regie: Jerzy Skolimowski
* 1968 – Rosemary's Baby – Regie: Roman Polański (mit Mia Farrow, John Cassavetes und Ruth Gordon)
* 1969 – Riot – Regie: Buzz Kulik (mit Gene Hackman)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:21

“Leigh Harline”:

Leigh Harline (* 26. März 1907 in Salt Lake City; † 10. Dezember 1969 in Long Beach) war ein US-amerikanischer Filmkomponist.

Harline, der aus einer Großfamilie stammte, studierte an der Universität von Utah Musik. Nach Abschluss des Studiums ging er 1928 nach Kalifornien, wo er für verschiedene Radiostationen in San Francisco und Los Angeles unter anderem als Komponist, Arrangeur und Ansager arbeitete. Im Jahr 1932 wurde Harline von Walt Disney engagiert, um die Musik für einige Kurzfilme zu schreiben. Neun Jahre später verließ Harline die Disney Studios und arbeitete als freier Komponist, bevor er Mitte der 1940er-Jahre einen Vertrag bei RKO Pictures unterschrieb. Während der 1950er Jahre komponierte Harline hauptsächlich für die 20th Century Fox und ab 1960 zumeist für Metro-Goldwyn-Mayer, aber auch für das Fernsehen.

Werk:
Ab dem Jahr 1932 komponierte und arrangierte Harline rund fünfzig Scores für Kurzfilme der Walt Disney Studios, hauptsächlich für die Silly Symphonies. Für Disneys ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge komponierte er zusammen mit Frank Churchill die Musik und erhielt seine erste Oscarnominierung für die Beste Filmmusik, woraufhin Walt Disney Harline auch die Musik für den zweiten langen Zeichentrickfilm Pinocchio komponieren ließ. Dafür wurde Harline 1941 mit zwei Oscars geehrt, einmal für die Beste Musik und zusammen mit Ned Washington für den Besten Song, Wenn ein Stern in finstrer Nacht (When You Wish Upon A Star). Harline verließ die Disney-Studios noch im selben Jahr, nach einem Streit mit Walt Disney, dem die Musik des Films nicht gefallen hatte.

Im Jahr 1943 wurde Harline zweimal für den Oscar nominiert, für das Baseballdrama Der große Wurf (The Pride of the Yankees), einer Biografie des Baseballspielers Lou Gehrig mit Gary Cooper in der Hauptrolle. Insgesamt erhielt der Film zehn Oscarnominierungen, der einzige Oscar mit dem der Film ausgezeichnet wurde, ging an Dan Mandell für den Besten Schnitt.

Die zweite Nominierung dieses Jahres erhielt Harlin für das Musical Du warst nie berückender (You Were Never Lovelier), mit Fred Astaire und Rita Hayworth in den Hauptrollen..

Ein Jahr später folgte zwei weitere Oscarnominierungen, einmal für Johnny Come Lately einem Drama mit James Cagney in der Hauptrolle und für die Musik zu dem Musical The Sky's the Limit mit Fred Astaire.

Während seiner Zeit bei RKO schrieb Harline die Musik zu Filmen wie So einfach ist die Liebe nicht (1947), einer Komödie mit Cary Grant in der Hauptrolle, Val Lewtons Horrorfilm Isle of the Dead (1945) oder Nicholas Rays Sie Leben bei Nacht (1949).

Für die 20th Century Fox komponierte Harline die Musik zu Filmen wie Samuel Fullers Thriller Polizei greift ein aus dem Jahr 1953, Edward Dmytryks Western Die gebrochene Lanze (1954) und Duell im Atlantik (1957) mit Robert Mitchum und Curd Jürgens in den Hauptrollen. Für die Musik zu George Páls Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm wurde Leigh Harline ein weiteres Mal für den Oscar nominiert.

Insgesamt wurde Leigh Harline achtmal für den Oscar nominiert und erhielt zwei der Trophäen. Im Jahr 1977 verwendete John Williams die Melodie des Liedes Wenn ein Stern in finstrer Nacht aus Pinocchio für Steven Spielbergs Film Unheimliche Begegnung der Dritten Art.

Filmografie:
* 1934: Now and Forever
* 1937: Schneewittchen und die sieben Zwerge (Snow White and the Seven Dwarfs)
* 1940: Blondie Has Servant Trouble
* 1940: Pinnochio (Pinocchio)
* 1941: Hoppity kommt zurück (Mr. Bug Goes to Town)
* 1942: Careful, Soft Shoulders
* 1942: Der große Wurf (The Pride of the Yankees)
* 1942: Du warst nie berückender (You Were Never Lovelier)
* 1942: They Got Me Covered
* 1943: Immer mehr, immer fröhlicher (The More the Merrier)
* 1943: Government Girl
* 1943: Johnny Come Lately
* 1943: Margin for Error
* 1943: Tender Comrade
* 1943: The Sky's the Limit
* 1944: A Night of Adventure
* 1944: Am Himmel von China (China Sky)
* 1944: Follow the Boys
* 1944: Heavenly Days
* 1944: Music in Manhattan
* 1945: First Yank into Tokyo
* 1945: Having Wonderful Crime
* 1945: Isle of the Dead
* 1945: Johnny Angel
* 1945: Mama Loves Papa
* 1945: Man Alive
* 1945: The Brighton Strangler
* 1945: What a Blonde
* 1946: Child of Divorce
* 1946: Crack-Up
* 1946: Lady Luck
* 1946: Morgen und alle Tage (From This Day Forward)
* 1946: Nocturne
* 1946: The Truth About Murder
* 1946: Till the End of Time
* 1946: Weg nach Utopia (Road to Utopia)
* 1947: A Likely Story
* 1947: Beat the Band
* 1947: Honeymoon
* 1947: So einfach ist die Liebe nicht (The Bachelor and the Bobby-Soxer)
* 1947: Die Farmerstochter (The Farmer's Daughter)
* 1947: Tycoon (Tycoon)
* 1948: Der Junge mit den grünen Haaren (The Boy With Green Hair)
* 1948: Die bronzene Göttin (The Velvet Touch)
* 1948: Die Glocken von Coaltown (The Miracle of the Bells)
* 1948: Gangster der Prärie (Station West)
* 1948: Jedes Mädchen müsste heiraten (Every Girl Should Be Married)
* 1948: Nur meiner Frau zuliebe (Mr. Blandings Builds His Dream House)
* 1949: Die rote Schlinge (The Big Steal)
* 1949: I Married a Communist
* 1949: It Happens Every Spring
* 1949: Sie leben bei Nacht (They Live by Night)
* 1949: The Judge Steps Out
* 1950: Auf Bewährung freigelassen (The Company She Keeps)
* 1950: Irma, das unmögliche Mädchen (My Friend Irma Goes West)
* 1950: Mordsache: Liebe (Perfect Strangers)
* 1950: Wilde Jahre in Lawrenceville (The Happy Years)
* 1951: Call Me Mister
* 1951: Doppeltes Dynamit (Double Dynamite)
* 1951: Gangster unter sich (Behave Yourself!)
* 1951: Im Sturm der Zeit (I Want You)
* 1951: Satansweib (His Kind of Woman)
* 1951: The Guy Who Came Back
* 1952: Liebling, ich werde jünger (Monkey Business)
* 1952: My Pal Gus
* 1952: My Wife's Best Friend
* 1952: Spielhölle von Las Vegas (The Las Vegas Story)
* 1953: Der tollkühne Jockey (Money from Home)
* 1953: Die Wüstenratten (The Desert Rats)
* 1953: Down Among the Sheltering Palms
* 1953: Polizei greift ein (Pickup on South Street)
* 1954: Die gebrochene Lanze (Broken Lance)
* 1954: Eine Nacht mit Susanne (Susan Slept Here)
* 1954: Spinne (Black Widow)
* 1955: Draußen wartet der Tod (The Last Frontier)
* 1955: Guten Morgen, Miss Fink (Good Morning, Miss Dove)
* 1955: Mädchen auf der roten Samtschaukel (The Girl in the Red Velvet Swing)
* 1955: Tokio-Story (House of Bamboo)
* 1956: 23 Schritte zum Abgrund (23 Paces to Baker Street)
* 1956: Gefangene des Stroms (The Bottom of the Bottle)
* 1956: Moderne Jugend (Teenage Rebel)
* 1957: Duell im Atlantik (The Enemy Below)
* 1957: No Down Payment
* 1957: Rächer der Enterbten (The True Story of Jesse James)
* 1957: The Wayward Bus
* 1958: Der Mann aus dem Westen (Man of the West)
* 1958: Ein Mann in den besten Jahren (Ten North Frederick)
* 1959: Ferien für Verliebte (Holiday for Lovers)
* 1959: Tausend Berge (These Thousand Hills)
* 1959: The Remarkable Mr. Pennypacker
* 1959: Warlock (Warlock)
* 1960: Besuch auf einem kleinen Planeten (Visit to a Small Planet)
* 1960: So eine Affäre (The Facts of Life)
* 1961: Die Heiratsmaschine (The Honeymoon Machine)
* 1962: Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm (The Wonderful World of the Brothers Grimm)
* 1963: Der mysteriöse Dr. Lao (Seven Faces of Dr. Lao)
* 1964: Guns of Diablo
* 1965: Fremde Bettgesellen (Strange Bedfellows)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:22

„Wendell Hall“:

Wendell Wood Hall (* 23. August 1886 in St. George, Kansas, † 2. April 1969 in Alabama) war ein US-amerikanischer Countrysänger, der seine größten Erfolge in den 1920ern und 1930ern verzeichnen konnte. Er gilt als Erfinder der Banjolele, das sich äußerlich nur in der Größe vom Banjo unterscheidet. Sein Spitzname war „The red-headed music maker“.

Anfänge:
Geboren in Kansas, startete Wendell Hall seine Karriere als Musiker bei Vaudeville-Shows. 1922 wurde er bei Foster Music in Chicago als Komponist engagiert. Er begann, mit den Vaudevilles durch die USA zu ziehen, währenddessen lernte Hall eine große Anzahl an Instrumenten zu spielen, wie Gitarre, Xylophon, Banjo oder die Banjolele, eine Mischung aus Banjo und Ukele, die Hall selbst entworfen hatte. Sein Lieblingsinstrument, die Ukulele, lernte er jedoch erst relativ spät.

Karriere:
1923 bekam er bei RCA Victor einen Schallplattenvertrag. Sein erster Song, It Ain't Gonna Rain No Mo', wurde im selben Jahr veröffentlicht. Im vorigen November hatte er bereits einige Demo-Versionen des Titels eingespielt. Die Platte verkaufte sich über zwei Millionen Mal und ist damit der erste Million-Seller der Country-Musik. Der Titel basiert auf einem alten Folk-Song, auf den Hall einen neuen Text dichtete. 1924 übernahm Hall die Radioshow Everyday Hour auf WEAF in New York City. Die erste Sendung startete am 4. November 1924 mit Gästen wie Carson Robison, Art Gillham und Will Rogers. Hall war innerhalb von zwei Jahren zu einem erfolgreichen Musiker und einem der ersten Radiomoderatoren der Welt geworden.

1925 veröffentlichte Hall sein Buch Ukulele Methods bei Foster Music und heiratete live im Radio. Zudem trat Hall in verschiedenen Kurzfilmen auf und veröffentlichte weiterhin bei Columbia Records und Brunswick Records Platten, bekannte Titel von Hall sind beispielsweise Big Rock Candy Mountain, It Looks Like Rain und Who Said I Was A Bum?. Ende der 1920er-Jahre begann Hall, mit seinem Freund und Country-Musiker Carson Robison zusammenzuarbeiten. Aus dieser Verbindung gingen unter anderem die Hits Whistling The Blues Away, Oh Susanna und Camptown Races hervor. Mitt der 1920er-Jahre unternahm Hall mehrere Welt-Tourneen, die ihn auch nach Asien und Europa führten. Seit 1929 übernahm Hall weitere Radioshows und komponierte Songs wie Underneath The Mellow Moon und Carolina Rose. In den 1930er-Jahren nahm die Popularität Halls spürbar ab und er konzentrierte sich fortan auf das Komponieren von Werbesongs. 1950 veröffentlichte er ein weiteres Buch, Famous Collection For The Ukulele.

Wendell Hall verstarb am 2. April 1969 im Alter von 83 Jahren.

Diskographie:
Halls Platten bei Columbia wurden im Nachhinein bei Banner Records neu veröffentlicht.
Jahr Titel Anmerkungen
RCA Victor
1923 It Ain't Gonna Rain No Mo' / Red Headed Music Maker
1924 It Looks Like Rain / Comfortin' Gal
1924 Land Of My Sunset Dreams / Wonderful One B-Seite von Henry Burr
1924 Oh Susanna / Gwine Run All Night A-Seite mit Carson Robison; B-Seite mit dem Shannon Quartet
1924 Old Plantation Medley / Pickaninny Lullaby
1924 Lonely Lane / Swanee River Dreams B-Seite mit Carson Robison
1925 It Ain't Gonna Rain No Mo' No.2 / We're Gonna Have Weather B-Seite von Carson Robison
1925 I Couldn't Get To It On Time / Oh Mabel B-Seite von Billy Murray
1925 Don't Say Aloha (When You Say Goodbye) / Rose Of Hawaii
1925 I Struck My Funny Bone / Ain't The Sunshine Grand
1925 Farmer Took Another Load Away / Little Lindy Lou A-Seite von Jimm yMiller und Charles Farrell
1925 Your Shining Eyes / Over The Rainbow Trail
1925 Angry / Whisp'ring Trees, Memories Of You
1925 We're Gonna Have Weather / It Ain't Gonna Rain No Mo' No.2
192? ? / Land Of My Sunset Dreams
Brunswick Records
1925 Hockey Pockey Diddle Dee Dum / Paddlin' Madeline Home
1925 Kentucky's Way Of Saying Good Morning / Show Me The Way To Go Home
1926 Just Around The Corner / Let's Talk About My Sweetie
1926 Say Mister, Have You Met Rosies Sister? / Spanish Shawl
1926 Im Gonna Let The Bumbble Bee Be / Lulu Lou
1926 My Dream Sweetheart / That's Why I Love You
1926 Mandy / Precious
1926 No One But You Knows To Love / She's Still My Baby
1926 Just A Bird's Eye View / Meadowlark
1926 I'm Tellin' The Birds / Take In The Sun, Hang Out The Moon
Columbia Records
1927 Hot Feet / Down Kentucky Way
1927 There's A Trcik In Pickin' Chick Chick Chicken / Headin' Home
Brunswick Records
1927 Yesterday / Down Kentucky Way
1928 Headin' Home (Bound For Birmingham) / Oh! Lucindy
1928 My Dream Sweetheart / Polly Wolly Doodle
1928 I Told You I'd Never Forget You / Will You Remember (What I Can't Forget)?
1928 Hot Feet / Oh! Lucindy Wiederveröffentlichung
1928 Headin' Home (Bound For Birmingham) / Old Fashioned Locket
1928 Easy Goin' / My Dream Sweetheart
1928 If I Only Knew / Polly Wolly Doodle
1929 Dear Heart Of Mine / Angeline
1929 Ploddin' Along / There's A Fpur Leaf Clover In My Pocket
1929 Seven Times Seven Is Forty-Nine / Eleven Cent Cotton and Forty Cent Meat
1930 Underneath The Mellow Moon / Land Of Sunset Dreams

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:24

„Leon Payne“:

Leon Roger Payne (* 15. Juni 1917 in Alba, Texas; † 11. September 1969 in San Antonio, Texas) war ein US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter. Zu Paynes erfolgreichsten Kompositionen gehören Country-Klassiker wie Lost Highway und I Love You Because.

Kindheit und Jugend:
Leon Payne, der von Geburt an blind war, wuchs im Wood County in Texas auf. Mit 18 Jahren absolvierte er seinen Schulabschluss an der Texas School für Blinde, die er seit seinem siebten Lebensjahr besucht hatte. Dort lernte er seine spätere Ehefrau Myrtle kennen und wurde von seinen Lehrern ermutigt, sich der Musik zu widmen. Payne begann, Gitarre, Klavier, Orgel, Schlagzeug sowie Posaune zu spielen und trat für Freunde und Bekannte auf.

Karriere:
Schon bald hatte Payne erste professionelle Engagements. Mitte der 1930er-Jahre spielte er in einer Reihe von regionalen Bands und hatte 1935 seinen ersten Auftritt im Radio. Zwei Jahre später trat er Bob Wills' Texas Playboys bei, denen er Zeit seiner Karriere locker verbunden blieb. Zur selben Zeit begann Payne, seine ersten Songs zu schreiben und bekam 1939 Gelegenheit, erste Platten einzuspielen. Bekannte frühe Stücke waren You Don't Love Me But I'll Always Care und Down Where The Violets Grow.

Die 1940er-Jahre verbrachte Payne größtenteils damit, als The Blind Texas Hitchhicker durch die Lande zu ziehen, in Vaudevilles und verschiedenen Country-Shows aufzutreten. 1948 wurde Payne Mitglied in Jack Rhodes' Rhythm Boys und spielte gelegentlich mit Bob Wills. Ein Jahr später gründete er seine eigene Band, die Lone Star Buddies, die Payne als Gitarristen und Sänger, Frankie Surisek (Steel Guitar), Ernest Hunter (Fiddle), Peter Burke (Bass) und Joe Reesideau (Klavier und Akkordeon) einschloss. Mit dieser Gruppe bekam Payne Auftritte in erfolgreichen Shows wie dem Louisiana Hayride, dem Big D Jamboree und der erfolgreichsten Radioshow Nordamerikas, der Grand Ole Opry aus Nashville, Tennessee. Zur selben Zeit wurde er als Songschreiber erfolgreich. George Morgan hatte mit Paynes Cry-Baby Heart einen Hit und Hank Williams schaffte es mit Lost Highway auf Platz 12 der Country-Charts. Williams sollte mit They'll Never Take Her Love From Me einen weiteren Titel von Payne in die Charts bringen. Leon Payne selbst hatte mit I Love Because 1950 seinen größten Hit. Er hatte den Titel für seine Frau und Jugendliebe Myrtle geschrieben. Später nahmen viele namhafte Künstler ihre eigene Version auf, darunter Ernest Tubb, Jim Reeves, Don Gibson Johnny Cash und eine Pop-Version von Al Martino. Selbst der junge Elvis Presley spielte während seiner Sun Sessions 1954 ein Cover des Songs ein.

In den folgenden Jahren hatten Musiker wie Hank Snow und Carl Smith immer wieder Erfolge mit Paynes Titeln. Payne spielte bis 1964 Platten ein; Mitte der 1950er-Jahre versuchte er sich bei Starday Records unter dem Pseudonym „Rock Rogers“ als Rockabilly und 1963 veröffentlichte er zwei Alben. 1965 erlitt Payne einen Herzinfarkt, in der Folge musste er seine Tourneen einschränken, gab die Musik aber nicht auf. Andere Künstler hatten auch weiterhin Erfolg mit seinen Titeln; Things Have Gone To Pieces wurde im selben Jahr für George Jones ein Hit und 1967 nahm Don Gibson Lost Highway auf.

Leon Payne starb 1969 aufgrund eines weiteren Herzinfarktes. Er wurde 1970 postum mit über 1000 komponierten Stücken in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Diskographie:
Singles:
Diskographie ist nicht vollständig.
Jahr Titel
194? Pedro The Tamale Man / Don't be Afraid
194? The Face In The Crowd / You Haven't Got A Heart
194? A Lifetime To Regret / The Moon,Your God and You
1947 Don't Try It / ? mit Jack Rhodes
1948 Lost Highway / ?
1949 You Still Got A Place / I Couldn't Do A Thing
1949 I Miss That Gal / Did I Forget To Tell You?
1950 I Love You Because / ?
1950 (?) My Daddy / Because You Love Me
1951 Great American Eagle / Fatal Letter A-Seite mit Tex Ritter
1951 I Don't Know Why / If I Could Only Live My Live Over
1951 Empty Dreams / Farewell Waltz
1951 (?) Lonely and Blue Over Someone / A Million Years Ago
1951 (?) Teach Me To Forget / It's Many A Mile Back Home
1952 (?) Gentle Hands / He's The Light of the World
1952 (?) I Want You To Love Me / How Can I Help It?
1952 Polk Salad Green / Weeping Willow
1953 (?) Lyin' To My Heart / Mailman
1953 (?) I Need Your Love / Wouldn't It Be Beautiful?
1953 (?) If I Took The Time / Sister Sue Polka
19?? I Love You Because / A Link In The Chain of a Broken Heart
19?? Find Them, Fool Then and Leave Them / I Hate To Leave You
195?? A Link In he Chain of a Broken Heart / I Love You Because Wiederveröffentlichung
195?? I'm A Lone Wolf / I Hust Sai Goodbye To My Dreams
1954 We're On The Main Line / I Die 10,000 Times A Day
1954 Christmas Everday / Christmas Love Songs
1955 (?) Doorsteps To Heaven / You Are The One
1956 Two By Four / You Can't Lean On Me
1956 That Ain't Right / Little Rock Rock (als „Rock Rogers“)
1956 All The Time / One More Chance
1956 Sweet Sweet Love / A Prisoner's Diary
195? Joe Lopez / You Stood Me Up This Morning
195? Close To You / Log Train
195? September Memory / Six Foot Six
195? Brothers of a Bottle / Mitzie McGraw
195? There's Nop Justice / With Half A Heart
195? Blue Side of Lonesome / Things Have Gone To Pieces
1956
* My Baby Left Me
194?
* Empty Arms
* Lipstick Trail
* Rolling Stone
* They'll Never Take Her Love From Me

Alben:
* 1963: Americana
* 1963: Leon Payne: A Living Legend of Country Music
* 2001: I Love You Because (Bear Family Werkausgabe)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 14:25

„Ernest Stoneman“:

Ernest V. „Pop“ Stoneman (* 25. Mai 1893 in Monorat, Virginia; † 14. Juni 1968 ) war ein US-amerikanischer Country-Musiker. Stoneman war einer der ersten ländlichen Musiker, der mit seiner Hillbilly-Musik auf Schallplatte verewigt wurde.

Kindheit und Jugend:
Geboren und aufgewachsen im Carroll County, Virginia, wurde Stoneman von seinem Vater und drei Cousins aufgezogen. In der Familie lernte er die meisten traditionellen Lieder der Blue Ridge Mountains, die er später einspielen sollte. Als junger Mann heiratete Stoneman und hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Parallel dazu trat er für Freunde und Nachbarn als Musiker auf.

Karriere:
Nachdem Stoneman eine Platte des Hillbilly-Musiker Henry Whitter gehört hatte, wettete er mit seinen Freunden, dass seine Platten noch wesentlich besser klingen würden als Whitters. Er reiste 1924 nach New York City und bekam bei Okeh Records sofort einen Vertrag, da Old-Time-Musiker in den 1920er Jahren äußerst gefragt waren. Ende 1924 kam seine zweite Single The Sinking of the Titanic heraus und wurde zu einem großen Hit. Das Lied war eines der erfolgreichsten des ganzen Jahrzehntes und sollte zu Stonemans bekanntesten Stücken gehören. Bei seinen frühen Aufnahmen begleitete er sich selbst mir seiner Autoharp und einer Mundharmonika, später wechselte er zur Gitarre. Um 1926 gründete er mit Freunden und Nachbarn die Stringband The Dixie Mountaineers.

1927 erreichte Stonemans Karriere ihren Höhepunkt. Er war zum Top-Künstler RCA Victors geworden und leitete unter anderem auch die berühmte Bristol Session, bei der die späteren Stars Jimmie Rodgers und die Carter Family entdeckt wurden. Stoneman spielte weiterhin Platten ein; bis 1929 nahm er über 200 Stücke auf. Als die Weltwirtschaftskrise über den Globus hereinbrach, verlor Stoneman sein gesamtes Vermögen. Zusammen mit seiner Frau und seinen neun Kindern zog er nach Washington, D.C., wo er in ärmlichen Verhältnissen lebte. Mit Gelegenheitsarbeit und Auftritten als Musiker versuchte er seinen Lebensstandart erfolglos zu verbessern. Schließlich fand Stoneman nach der Wirtschaftskrise in einem Munitionsdepot dann doch wieder Arbeit.

In den späten 1940er Jahren begann Stoneman mit seiner ebenfalls talentierten Familie als The Stoneman Family wieder aufzutreten. 1956 bekam er seinen Beinamen „Pop“ und trat in der NBC Spiel-Show The Big Surprise auf, bei der er 10 000 Dollar gewann. Nachdem Stoneman in Rente gegangen war, wurde er Mitglied in der Bluegrass-Band seiner Kinder, die sich jetzt The Stonemans nannte. 1965 erhielten sie einen Plattenvertrag bei MGM Records, wo sie Singles sowie Alben veröffentlichten. Zusammen moderierten sie eine eigene Fernsehshow und erlangten durch das Folk-Revival neue Berühmtheit. 1967 begann sich Stonemans Gesundheit langsam zu verschlechtern, trotz dessen spielte er weiterhin Stücke ein und trat während des Frühjahrs 1968 weiterhin auf.

Ernest Stoneman verstarb am 14. Juni 1968 im Alter von 75 Jahren. Er erhielt 2008 postum die größte Auszeichnung der Country-Musik; Stoneman wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Diskographie:
Singles:
Jahr Titel Anmerkungen
Okeh Records
1924 The Face That Never Returned / The Sinking of the Titanic
1925 Frackle Face Mary Ann / Me and My Wife
1925 Sinful to Flirt / The Dying Girl’s Farewell
1925 Piney Woods Girl / Long Eared Mule A-Seite mit „Lundy”
1925 Jack and Joe / The Lightning Eypress
1925 Uncle Sam and the Kaiser / Dixie Parody
1925 The Sailor’s Song / The Fancy Ball
1925 Blue Ridge Mountain Blues / All I’ve Got’s Gone
1925 The Kicking Mule / ?
1925 Whole World Holding Hands / Without You
Victor Records
1926 In the Golden Bye and Bye / I Will Meet You in the Morning
1926 I Love to Walk with Jesus / Hallelujah Side
1926 Little Old Log Cabin in the Lane / Sourwood Mountain
1926 All Go Hungry Hash House / West Virginia Highway
1926 Goin' Up Cripple Creek / Sugar in the Gourd
1926 Old Joe Clark / Ida Red
Challenge Records
1926 The Girl I Left Behind in Sunny Tennessee / Katy Cline
1926 Barney McCoy / Pretty Snow Dear
1926 May I Sleep in You Barn Tonight Mister? / Silber Bell
1926 An Old Fashioned Picture / Barney McCoy A-Seite von Vernon Dalhart
1926 May I Sleep in Your Barn Tonight Mister? / Mother’s Grave B-Seite von Vernon Dalhart
1927 (?) Bully of the Town / Pass Around the Bottle
192? The Fatal Weding / It’s Sinful to Flirt
Conqueror Records
192? Pass Around the Bottle / Bully of the Town
192? ? / ?
Vocalion Records
192? There’s Somebody Waiting for Me / Texas Ranger
192? Broke Down Section Hand / Nine Pound Hammer
192? My Only Sweetheart / All I’ve Got’s Gone

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:22

“Frank Skinner”:

Frank Skinner (* 31. Dezember 1897 in Meredosia, Illinois; † 8. Oktober 1968 in Hollywood) war ein US-amerikanischer Komponist.

Frank Skinner studierte Musik am Chicago Musical College und arbeitete zu Beginn seiner Karriere als Arrangeur für Tanzkapellen und Vaudevilleshows. 1925 kam er nach New York City, wo er für das Musikverlagshaus Robbins bis 1935 über 2.000 Popsongs arrangierte. 1936 ging er nach Hollywood, wo er zunächst in der Musikabteilung von MGM arbeitete und später für Universal Studios. In mehr als dreißig Jahren Filmarbeit komponierte er die Musik zu über 200 Filmen. Er gewann zwar nie einen Oscar, war aber fünfmal für die begehrte Trophäe nominiert. Skinner gehörte zu den excellentesten Handwerkern unter den Filmmusikkomponisten.

Filmographie (Auswahl):
* 1939 – Der große Bluff – Regie: George Marshall
* 1939 – Frankensteins Sohn – Regie: Rowland V. Lee
* 1940 – Die unsichtbare Frau – Regie: A. Edward Sutherland
* 1941 – Hellzapoppin – Regie: H. C. Potter
* 1942 – Saboteure – Regie: Alfred Hitchcock
* 1942 – Arabische Nächte – Regie: John Rawlins
* 1943 – Unternehmen Donnerschlag – Regie: Ray Enright
* 1944 – Unter Verdacht (The Suspect) – Regie: Robert Siodmak
* 1947 – Reite auf dem rosa Pferd (Ride the Pink Horse) – Regie: Robert Montgomery
* 1948 – Abbott und Costello treffen Frankenstein – Regie: Charles Barton
* 1950 – Winchester '73 – Regie: Anthony Mann
* 1950 – Mein Freund Harvey – Regie: Henry Koster
* 1951 – Sieg über das Dunkel – Regie: Mark Robson
* 1952 – Meuterei am Schlangenfluss – Regie: Anthony Mann
* 1952 – Sturmfahrt nach Alaska - Regie: Raoul Walsh
* 1954 – Über den Todespass – Regie: Anthony Mann
* 1955 – Was der Himmel erlaubt – Regie: Douglas Sirk
* 1956 – In den Wind geschrieben – Regie: Douglas Sirk
* 1959 – Solange es Menschen gibt – Regie: Douglas Sirk
* 1960 – Mitternachtsspitzen
* 1965 – Der Mann vom großen Fluß – Regie: Andrew V. McLaglen
* 1966 – Südwest nach Sonora – Regie: Sidney J. Furie

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:23

“Skeets McDonald”:

Skeets McDonald (* 1. Oktober 1915 in Greenway, Arkansas als Enos William McDonald; † 31. März 1968 ) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, der 1952 mit Don’t Let the Stars Get in Your Eyes seinen größen Hit hatte.

Anfänge:
Skeets McDonald entstammt einer armen Baumwollpflückerfamilie. Als Jugendlicher folgte er seinem älteren Bruder nach Michigan, wo sich nach der Ansiedlung zahlreicher Arbeiter aus den Südstaaten eine kleine Country-Szene entwickelt hatte. Er stellte eine eigene Band zusammen, die durch die Clubs und Radiostationen rund um Detroit tingelte. Nach seinem Militärdienst, den er während des 2. Weltkriegs größtenteils in Übersee verbrachte, kehrte er nach Michigan zurück.

Karriere:
Nachdem er bei einem kleinen Label einige Singles aufgenommen hatte (am bekanntesten The Tattooed Lady) , zog er 1950 nach Los Angeles. Hier wurde er für die Fernsehshow Hometown Jamboree engagiert und trat in einigen Spielfilmen auf. Mit dem Capitol-Label schloss er einen Schallplattenvertrag ab. 1952 erschien die Single Don’t Let the Stars Get in Your Eyes, die Platz Eins der Country-Charts erreichte und zu seinem größten Erfolg wurde. Die nächsten Veröffentlichungen erreichten mittlere Chartpositionen. Musikalisch entwickelte er sich vom Honky Tonk zum Rockabilly, wo er Titel wie Heartbreakin' Mama und You Oughta See Grandma Rock aufnahm.

1959 wechselte McDonald zum Columbia-Label, wo er 1963 mit Call Me Mr. Brown einen Top-10-Hit erzielen konnte. Immer häufiger verließ er die kalifornische Szene und hielt sich für Schallplattenaufnahmen in Nashville auf. Den Einflüssen des poporientierten Nashville Sounds widerstand er weitestgehend. Bald galt seine Musik als altmodisch, und die Verkaufszahlen seiner Platten ließen nach. Anhänger einer traditionellen Country-Musik kamen aber weiterhin zu seinen Konzerten, und auch die Grand Ole Opry hielt an ihm fest.

Am 31. März 1968 erlag Skeeets McDonald im Alter von 52 Jahren einem Herzinfarkt.

Diskografie:
Alben:
Jahr Titel Label
1958 Goin' Steady With The Blues Capitol
1959 The Country's Best Capitol
1962 Our Best To You Capitol
1964 Call Me Skeets Columbia
1969 Tattooed Lady And Other Songs Fortune
2000 Don't Let The Stars Get In Your Eyes Bear Family
2008 Heart Breakin' Mama - Gonna Shake This Shack Bear Family

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:23

“Red Foley”:

Clyde Julian „Red“ Foley (* 17. Juni 1910 in Blue Lick, Kentucky; † 19. September 1968 Fort Wayne, Indiana) war ein US-amerikanischer Country-Sänger.

Kindheit und Jugend:
Foleys Eltern betrieben einen Kolonialwarenladen, und so wurde er frühzeitig mit den dort angebotenen Musikinstrumenten vertraut. Eine Zeit lang erhielt er Gesangsunterricht. Sein Hauptinteresse galt aber zunächst dem Sport. Nachdem er bei verschiedenen Gesangswettbewerben als Sieger hervorgegangen war, wurde er 1930 für den WLS National Barn Dance in Chicago entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt studierte er am Georgetown College von Kentucky.

Karriere:
Foley verbrachte sieben Jahre bei der WLS National Barn Dance Show. Als Sänger trat er zusammen mit den Cumberland Ridge Runners auf. 1933 starb seine Ehefrau bei der Geburt des ersten Kindes. Er heirate wenig später erneut. Seine Tochter aus dieser zweiten Ehe mit Judy Martin ist Shirley Lee Foley, die seit 1953 mit dem Sänger Pat Boone verheiratet ist. Deren gemeinsame Tochter ist Sängerin Debby Boone.

1937 wurde bei WLW eine neue Show aufgelegt, die speziell auf Red Foley zugeschnitten war, der Renfro Valley Barn Dance. Hier hatte er Gelegenheit, seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Sein Repertoire reichte von sanften Balladen bis zum schnellen Boogie Woogie. Dank seiner angenehmen Stimme und seiner sympathischen Persönlichkeit gewann er schnell an Popularität. Zwei Jahre später erhielt er seine eigene Show, Avalon Time.

Bei einem kleinen Label wurden erste Platten eingespielt. 1941 unterschrieb er bei Decca Records. Sein erster kleinerer Hit war Old Shep. Im gleichen Jahr kehrte er zur Barn Dance Show zurück. In dieser Zeit trat er auch mehrmals in Westernfilmen auf. 1944 hatte er mit Smoke On The Water seinen ersten Nummer-1-Hit. Weitere Top-10-Platzierungen folgten, darunter mit Shame On You erneut ein Top-Erfolg. 1946 übernahm er die Rolle des Conferenciers der Grand Ole Opry.

Anfang der fünfziger Jahre beging seine Frau Selbstmord, nachdem sie von seiner Affäre mit Sally Sweet, die später seine dritte Frau werden sollte, erfahren hatte. Foley zog sich für einige Zeit aus der Öffentlichkeit zurück, produzierte aber weiterhin Platten. Sein Einsiedlerleben dauerte bis 1954, als er das Angebot für eine neue Show bekam. The Ozark Jubilee wurde zu einem sofortigen Erfolg und lief bis 1960.

In den sechziger Jahren produzierte Foley weiterhin Platten, die sich aber nicht mehr in den Hitparaden platzieren konnten. Eine Zeit lang wirkte er in der Fernsehserie Mr.Smith Goes to Washington mit.

1967 wurde Foley in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Für seine Verdienste um die Country-Musik-Industrie wurde er mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt (6225 Hollywood Blvd.).

Red Foley starb am 19. September 1968 im Alter von 58 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Er wurde auf dem Woodlawn Memorial Park Cemetery in Nashville beigesetzt.

Diskografie (Alben):
* 1951 – Red Foley Souvenir Album
* 1953 – A Tribute To Jimmie Rodgers
* 1953 – Sing A Song Of Christmas
* 1954 – Lift Up Your Voice
* 1955 – Lift Up Your Voice
* 1955 – Beyond The Sunset
* 1956 – Red & Ernie, Vol. 1
* 1956 – Red & Ernie, Vol. 2
* 1958 – Red Foley's Dickies Souvenir Album
* 1958 – I Believe
* 1958 – He Walks With Thee
* 1958 – Beyond The Sunset
* 1958 – My Keepsake Album
* 1959 – Let's All Sing With Red Foley
* 1961 – Rockin' Chair
* 1961 – Company's Comin'
* 1961 – Songs Of Devotion
* 1962 – Dear Hearts & Gentle People
* 1962 – Life's Railroad To Heaven
* 1962 – Hang Your Head In Shame
* 1963 – The Red Foley Show
* 1963 – Rock Of Ages
* 1965 – I'm Bound For The Kingdom
* 1967 – Songs For The Soul
* 1969 – I Believe

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:25

“Woody Guthrie”:

Woodrow Wilson "Woody" Guthrie (* 14. Juli 1912 in Okemah, Oklahoma; † 3. Oktober 1967 in New York) war ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er war politisch aktiv und auch seine Texte spiegeln sein gesellschaftliches Engagement.

Kindheit und Jugend:
Woody Guthrie, von seinen Eltern nach dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten von 1912, Woodrow Wilson benannt, wuchs in einfachsten Verhältnissen auf. Seine Kindheit und Jugend wurden von einer Reihe familiärer Tragödien überschattet. Seine Lieblingsschwester Clara verbrannte sich lebensgefährlich und starb vor seinen Augen; sein Vater Charley zog sich beim Brand ihres Hauses schwere Verletzungen zu und musste sich in Pflege begeben, während seine Mutter Nora an der erblichen Nervenkrankheit Chorea Huntington litt und ihn bei seinem letzten Besuch im Sanatorium nicht mehr erkannte. Die Folgen dieser Krankheit sollten Guthries ganzes Leben bestimmen.

Dust-Bowl-Balladen:
Guthrie begann ab 1930 als Hobo durch die USA zu trampen. In diesen ersten Jahren seiner Wanderschaft wurde das Land von der Great Depression, der nationalen Ausformung der Weltwirtschaftskrise, erschüttert. Guthrie verdingte sich u.a. als Plantagenarbeiter, trat in Bars und Kneipen auf und spielte als Straßenmusiker.

In den 1930er Jahren wurden Teile der USA zudem von einer jahrelangen Dürreperiode heimgesucht. Guthrie machte die Verhältnisse jener Zeit zum Thema seiner „Dust Bowl Ballads“, in denen er das harte Los der Okies besang. Diese Lieder brachten ihm den Titel eines „Dust-Bowl-Balladeer“ ein und gehören zu seinen erfolgreichsten Songs.

Columbia River und Grand Coulee-Staudamm:
Bis zum New Deal beschränkte sich die Elektrizitätsversorgung auf die großen Städte; gewinnbringend nur für einige private Gesellschaften. Im Rahmen des staatlichen und öffentlichen Programms der Bonneville Power Administration wurden im folgenden die Staudämme des Columbia-Rivers erbaut, welche die umliegenden Städte und Dörfer mit Elektrizität versorgten. Damit wurden Arbeitsplätze geschaffen und Armut abgebaut. Die Grand-Coulee-Talsperre lieferte später auch Strom an Anlagen des Manhattan-Projekts. Um das Projekt besser bekannt zu machen und zu fördern, wurde u.a. Woody Guthrie angeworben, der die Baustellen des Projektes bereiste und die dabei entstandenen Lieder später veröffentlichte.

„Now the world holds seven wonders that the travelers always tell,
Some gardens and some towers, I guess you know them well.
But now the greatest wonder is in Uncle Sam's fair land,
It's the big Columbia River and the big Grand Coulee Dam.(...)“

Im Rahmen dieser Tätigkeit schrieb er in 27 Tagen ebensoviele Songs. Zitat Cisco Houston: „Woody ist ein Mann, der jeden Tag vor dem Frühstück zwei oder drei Balladen schreibt“. Neben „Grand Coulee Dam“ entstand das Lied „Roll On, Columbia“, das heute eine der Hymnen des Staates Washington ist.

Popularität durch das Radio:
1935 ging Guthrie nach Los Angeles und bekam bei einer örtlichen Radiostation eine tägliche Sendung, die er zusammen mit der als "Lefty Lou" bekannten Sängerin Maxine Crissman machte. In den knapp zwei Jahren, in denen das Programm lief, wurde er mit seinen Folk- und Protestliedern sehr populär und erhielt zahlreiche Anfragen nach den Texten dieser Lieder, welche er dann im Sinne einer bestmöglichen Verbreitung an jeden verschickte, der sie haben wollte, ohne einen Cent dafür zu verlangen. In dieser Zeit begann er sich auch zunehmend für die Belange der Arbeiterschaft zu engagieren und trat bei Gewerkschaftsveranstaltungen und Streiks auf.

Nach einem Gastspiel bei einer Radiostation nahe der mexikanischen Grenze kehrte Guthrie 1938 nach Los Angeles zurück, wo er Cisco Houston und Mike Quinn kennenlernte, wobei ersterem der größte Einfluss auf das Denken und Schaffen Guthries nachgesagt wird.

New York:
Ende 1939 kam Guthrie nach New York und machte mit dem Musikforscher Alan Lomax 1940 erste Tonaufnahmen für die Library of Congress; außerdem spielte er für das Plattenlabel RCA Victor seine „Dust Bowl Ballads“ ein. Des Weiteren trat er erstmals zusammen mit Pete Seeger für die kommunistische Partei in Oklahoma auf. Guthrie, der sich selbst als „sozialistischen Patrioten“ bezeichnete, blieb selbst jedoch zeitlebens parteifrei.

1941 wurde Guthrie Mitglied bei The Almanac Singers. Nachdem sich die Gruppe 1942 schon wieder aufgelöst hatte, spielte er mit Musikern wie Sonny Terry und Brownie McGhee zusammen. Daneben schrieb er eine tägliche Kolumne für den „Daily Worker“, einem Organ der kommunistischen Partei und brachte 1943 sein autobiographisches Werk „Bound For Glory“ heraus.

1943 wurde Guthrie zum Militärdienst bei der Marine einberufen. Zwischen seinen drei Einsätzen in Großbritannien, Italien und Afrika nahm er zwölf Platten für Moses Asch auf, die meisten davon gemeinsam mit Cisco Houston und Sonny Terry.

Guthrie, der sich inzwischen der Volksmusikerorganisation „Peoples Song“, zu der auch Pete Seeger gehörte, angeschlossen hatte, arbeitete in den folgenden Jahren mit Cisco Houston, Pete Seeger, Leadbelly und anderen zusammen und schrieb Stücke wie „Hard Travelling“, „Dust Bowl Refugees“, „Pastures of Plenty“ und den Klassiker „This Land is Your Land“, von dem zahllose Interpretationen verschiedener Künstler existieren.

Krankheit und Tod:
Bis 1954 konnte Guthrie noch aktiv als Musiker tätig sein, ehe ihn die von seiner Mutter vererbte Nervenkrankheit Chorea Huntington soweit beeinträchtigte, dass er langsam zum Pflegefall wurde. Er verbrachte den Rest seines Lebens in verschiedenen Krankenhäusern und Heimen, bis er schließlich am 3. Oktober 1967 im New Yorker Stadtteil Queens starb.

Noch im Krankenhaus wurde ihm die offizielle Ehrung des „U.S. Department of the Interior's Conservation Award“ zuteil, eine Station des Columbia Wasserkraftwerkprojektes wurde nach ihm benannt.

Auszeichnungen (Auswahl):
* U.S. Department of the Interior's Conservation Award (1966)
* Benennung einer Station des Columbia River Elektrizitätsprojekts nach Guthrie (1966)

Posthum:
* Songwriters Hall of Fame (1971),
* Oscar für die beste Filmmusik, „Bound for Glory“ (1976)
* Nashville Songwriters Hall of Fame (1977)
* Lied für die Präsidentschaftskampagne von George Herbert Walker Bush (1986)
* The Rock and Roll Hall of Fame and Museum (1988 )
* The Folk Alliance Lifetime Achievement Award (1996)
* Grammy der National Academy of Recording Arts and Sciences (1999)

Lieder (Auswahl):
* Columbia River Collection:
o Roll On, Columbia
o Grand Coulee Dam
* This Land Is Your Land
* Dust Bowl Ballades: (...)
o Hard Travelling
o Dust Bowl Refugees
* Pastures of Plenty
* Songs to Grow on for Mother and Child:
o Goodnight Little Darling
* Deportee (Plane Wreck At Los Gatos) (nur Lyrik, Melodie später durch den Lehrer Martin Hoffman)
* Bound for Glory (Autobiographie)
* New York Town Blues
* Miss Pavilichenko

Diskografie:
Alben:
* 1940 Dust Bowl Ballads
* 1958 Bound for Glory
* 1958 Songs To Grow On, Vol. One - Nursery Days
* 1962 Woody Guthrie Sings Folk Songs
* 1967 This Land is your Land
* 1968 In Memoriam
* 1976 Struggle
* 1977 Original recordings made by Woody Guthrie 1940 - 1946
* 1981 Poor Boy
* 1991 Songs To Grow On For Mother And Child
* 1996 Ballads Of Sacco & Vanzetti
* 2007 The Live Wire: Woody Guthrie In Performance 1949

Quelle: Wikipedia (gekürzt)
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03.04.2009, 15:26

“Heino Gaze”:

Heino Gaze (* 20. Februar 1908 in Halle (Saale); † 24. Oktober 1967 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Texter.

Heino Gaze (gesprochen: Gatze) studierte nach dem Abitur in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in Halle Rechtswissenschaft. Wie sein Vater, der in Halle nicht nur Anwalt war, sondern auch Präsident der dortigen Philharmonie und Operettenkomponist, war Gaze gespalten zwischen "solider" Juraausbildung und dem Hang zur "leichten Muse". Sein Studium finanzierte er sich zunächst mit Einkünften als Klavierspieler in Bars. Er legte 1936 das Große juristische Staatsexamen ab und wurde danach als Rechtsanwalt zugelassen. Gaze war als Assessor tätig und arbeitete zuletzt als Syndikus und Leiter der Personalabteilung eines Hüttenwerkes. Nebenher komponierte er und hatte 1943 einen ersten großen Erfolg mit dem Lied Laternchen, Laternchen, zu dem er auch den Text verfasst hatte. Nach Kriegsende wechselte er endgültig den Beruf und übernahm 1945 die musikalische Leitung des Kabaretts der Komiker in Berlin, die er jedoch schon 1949 wieder abgab. Er fungierte zu dieser Zeit dort auch als Hauskomponist. In den fünfziger und sechziger Jahren arbeitete Gaze freischaffend und wurde durch zahlreiche Schlager bekannt, die ihn auch zum Spitzenreiter in puncto GEMA-Einnahmen machten. Wie andere Komponisten gründete Gaze auch einen eigenen Musikverlag, "Takt und Ton". Für "Kalkutta liegt am Ganges" (1960), gesungen von Vico Torriani, erhielt Gaze eine Goldene Schallplatte. Bully Buhlan war ein bekannter Interpret von Gazes Liedern ("Hab'n se nich ne Braut für mich"; "Ich hab' mich so an Dich gewöhnt"). Daneben hat er für rund 40 Filme die Musik beigesteuert. 1962 entdeckte Gaze Drafi Deutscher für das Showgeschäft.

Seine bekanntesten Schlager: La-Le-Lu (1950), Hab'n Sie nicht 'ne Braut für mich (1951), Ich hab mich so an dich gewöhnt (1951), Egon (1952), Die Bar von Jonny Miller (1955), Aber nachts in der Bar (1957), Kalkutta liegt am Ganges (1960), Berliner Polka (1961) Shake Hands (1964).

Heino Gazes Schlager sind vielfach arrangiert und interpretiert worden, aber auch im Remix erschienen, wie etwa La-Le-Lu. 1993 und 2003 wurde der Klassiker neu aufgelegt und auch von der deutschen Pop-Rock-Band Pur gesungen. Gleichwohl verbindet man mit seinen Liedern ganz besondere Interpreten, wie etwa Evelyn Künneke ("Egon") oder Heinz Rühmann ("La-Le-Lu"). Gazes "Berlin-Polka" zählt zu den beliebtesten Schlagern, die diese Stadt zum Thema haben. Auch heute noch ist Gazes Musik präsent. Das zeigte die Revue Berlin kommt wieder, die am 1. Juni 1945 mit Brigitte Mira Premiere hatte. Unter Mithilfe von Sonja Gaze, der Witwe des Komponisten, kam sie anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im August 1987 auf dem Bahnhofsgelände Westkreuz unter der Regie von Johannes Felsenstein zur Wiederaufführung.

Filmografie:
* 1951: Es geht nicht ohne Gisela
* 1952: Heimweh nach dir
* 1952: Pension Schöller
* 1952: Cuba Cabana / Und wenn's auch Sünde war
* 1953: Pünktchen und Anton
* 1953: Der keusche Josef
* 1953: Heute nacht passiert's
* 1953: Damenwahl
* 1953: Hollandmädel
* 1954: Geld aus der Luft
* 1955: Der Himmel ist nie ausverkauft
* 1955: Wunschkonzert
* 1955: Ein Herz voll Musik / Heimat-Melodie
* 1955: Wenn der Vater mit dem Sohne
* 1955: Schwedenmädel (Sommarflickan)
* 1956: Musikparade
* 1957: Viktor und Viktoria
* 1957: Der müde Theodor
* 1957: Witwer mit fünf Töchtern
* 1958: Grabenplatz 17
* 1958: Europas neue Musikparade 1958 / Wenn Frauen schwindeln
* 1958: Vater, Mutter und neun Kinder
* 1958: Kanaillen
* 1958: Scala - total verrückt
* 1959: Drillinge an Bord
* 1959: So angelt man keinen Mann
* 1960: Das kunstseidene Mädchen
* 1961: Ein Stern fällt vom Himmel
* 1961: Ach Egon!
* 1962: Schneewittchen und die sieben Gaukler
* 1962: Kohlhiesels Töchter
* 1963: Ferien wie noch nie

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:28

“Tommy Duncan”:

Tommy Duncan ( * 11. Januar 1911 als Thomas Elmer Duncan in Hillsboro, Texas, † 25. Juli 1967) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, der in den 1930er Jahren Leadsänger von Bob Wills Texas Playboys Band war und anschließend als Solist und Bandleader wirkte.

Mitglied der Texas Playboys:
Tommy Duncan ersetzte Anfang der 1930er Jahre Milton Brown, der nach Streitigkeiten mit dem Manager und Sponsor W. Lee O’Daniel die Light Crust Doughboys verlassen hatte. Bandleader Bob Wills, der heute als Begründer des Western Swing gilt, castete mehr als 70 Sänger, bevor er sich für Duncan entschied. 1933 wurde Wills von O'Daniel gefeuert. In Texas gründete er eigene Band, die Playboys, aus denen wenig später die Texas Playboys wurden. Duncan schloss sich mit weiteren Doughboys der neuen Formation an. Als Leadsänger prägte sein wohlklingender Bariton über viele Jahre den Sound der Gruppe. Der größte Hit war der 1940 eingespielte Klassiker San Antonio Rose.

Tommy Duncan verließ 1942 die Texas Playboys, um als Freiwilliger am Zweiten Weltkrieg teilzunehmen. Nach Kriegsende schloss er sich erneut Bob Wills an.

Solokarriere:
1948 wurde er vom cholerischen Wills aus der Band gedrängt. Er machte sich daraufhin selbständig und stellte eine eigene Band zusammen, die Western All-Stars. Einige ehemalige Texas Playboys schlossen sich an. Erfolge waren selten, da der Western Swing in diesen Jahre gegenüber dem Honky Tonk massiv an Boden verlor. Am bekanntesten war 1949 der Top-10-Hit Gamblin’ Polka Dot Blues. 1960 tat er sich erneut mit Wills zusammen und veröffentlichte beim Liberty-Label zwei Alben.

Tommy Duncan starb am 25. Juli 1967 an einem Herzinfarkt.

Diskografie:
Alben:
* 1960 - Together Again-Bob Wills & Tommy Duncan (Liberty)
* 1961 - Bob Wills & Tommy Duncan (Liberty)

Compilationen:
* 1996 - Texas Moon (Bear Family)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:29

„Alma Cogan“:

Alma Cogan (* 19. Mai 1932 in Stepney, London; † 26. Oktober 1966 in London) hieß eigentlich Alma Angela Cohen und war eine englische Schlagersängerin.

Bereits 1952 nahm Alma Cogan Schallplatten mit Schlagern auf. Ihr erstes Lied war To Be Worthy of You. Danach sang sie zahlreiche Versionen von US-Hits der frühen 50er Jahre. 1955 hatte sie ihren ersten Nummer-1-Hit in den angelsächsischen Hitparaden: Im Frühjahr dieses Jahres gelang ihr mit Dreamboat der große Durchbruch. Insgesamt war sie als einzige Künstlerin dieser Zeit bis 1960 18 mal in der Liste der meistgespielten englischen Songs. Alma Cogan wurde nicht nur in der Biografie ihrer Schwester immer als The girl with the laugh in her voice (Das Mädchen mit dem Lachen in der Stimme) bezeichnet.

Alma Cogan hatte neben Auftritten in Skandinavien und Japan auch in Deutschland einige große Schlagererfolge. Mit dem Tennessee Waltz erreichte sie 1964 einen Spitzenplatz und mit So fängt es immer an und Ruf mich an, wenn du Zeit hast, ruf an kam sie ebenfalls auf vordere Plätze.

1966 stellten die Ärzte bei ihr eine Krebserkrankung fest. Sie konnte nicht mehr auftreten, schrieb aber noch einige Titel unter dem Pseudonym Al Western.

Alma Cogan, eine Freundin von Brian Epstein und Paul McCartney, die auch einige Lieder der Beatles herausbrachte (Eight Days a Week und Help!), starb an ihrer Krankheit im Alter von 34 Jahren im „Middlesex Hospital“ in London.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 15:29

„Wolfgang Zeller“:

Wolfgang Zeller (* 12. September 1893 in Biesenrode Landkreis Mansfeld-Südharz; † 11. Januar 1967 in Berlin) war ein deutscher Komponist u. a. von Filmmusik.

Kindheit und Jugend:
Zeller wird 1893 in Biesenrode im Harz als Sohn eines Pfarrers geboren. Mit acht Jahren bekommt er Violinunterricht, bereits während der Schulzeit beginnt er zu komponieren. Nach dem Abitur in Potsdam nimmt Zeller Unterricht bei dem Münchener Geigenvirtuosen Felix Berger, sowie in Berlin bei dem Komponisten Jean Paul Ertel. Zwischen Oktober 1914 und November 1918 ist Zeller als Soldat im Ersten Weltkrieg.

Nach dem Krieg entstehen größere Kompositionen für Orchester sowie Kammermusik und Lieder. Er findet eine Anstellung als Geiger im Orchester der Berliner Volksbühne und ist von 1921 bis 1929 Komponist und Dirigent der Schauspielmusik.

Filmmusik:
Durch die Scherenschnitt-Künstlerin Lotte Reiniger kommt Zeller mit der Filmmusik in Kontakt und schreibt die Musik für ihren stummen Animationsfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed, der 1926 in Berlin uraufgeführt wird. Weitere Film-Kompositionen (z. B. für Hans Kyser, Walter Ruttmann) folgen. Bald ist Zeller einer der gefragtesten und meistgespielten Filmkomponisten seiner Zeit.

Im Dritten Reich schreibt Zeller Musik für Propagandafilme wie Jud Süß (1940) von Veit Harlan.

Nach dem Krieg arbeitet Zeller weiterhin als Filmkomponist und schreibt Musik für antifaschistische Filme wie Ehe im Schatten (1947). Zellers letzte Arbeit ist die Musik zu dem Dokumentarfilm Serengeti darf nicht sterben (1959) von Bernhard Grzimek.

Er wurde auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beerdigt.

Filmmusik (Auswahl):
* Die Abenteuer des Prinzen Achmed, 1926, Regie: Lotte Reiniger
* Luther, 1927, Regie: Hans Kyser
* Melodie der Welt, 1928, Regie: Walter Ruttmann
* Vampyr – Der Traum des Allan Grey, 1932, Regie: Carl Theodor Dreyer
* Die Herrin von Atlantis, 1932, Regie: G.W. Pabst
* Der Herrscher, 1937, Regie: Veit Harlan
* Der zerbrochne Krug, 1937, Regie: Gustav Ucicky
* Fahrendes Volk, 1938, Regie: Jacques Feyder
* Jud Süß, 1940, Regie: Veit Harlan
* Immensee, 1943, Regie: Veit Harlan
* Ehe im Schatten, 1947, Regie: Kurt Maetzig
* Morituri, 1948, Regie: Eugen York
* Serengeti darf nicht sterben, 1959, Regie: Bernhard Grzimek

Quelle: Wikipedia
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