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02.04.2009, 23:36

„Keith Relf“:

Keith Relf (* 22. März 1943 in Richmond, Surrey, England; † 14. Mai 1976 in London) war ein englischer Musiker und Sänger. Er wurde vor allem als Sänger der Band The Yardbirds bekannt.

Am 7. Juli 1968 löste Relf die Yardbirds auf und wurde Mitbegründer der Band Renaissance, mit der er 1969 und 1971 zwei Alben aufnahm. Sängerin dieser Band war seine Schwester Jane Relf.

Relfs nächste Band war 1975 Armageddon. Vor den Aufnahmen des zweiten Albums starb Relf in seiner Wohnung, nach einen Stromschlag durch eine nicht geerdete Elektrogitarre. Dass dieser Unfall in der Badewanne passiert sei, ist eine verbreitete Legende.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:37

“Gitta Lind”:

Gitta Lind, eigentlich Rita Gracher (* 17. April 1925 in Trier; † 9. November 1974 in Tutzing) war eine deutsche Schlagersängerin, die vor allem in den 1950er Jahren bekannt war.

Biografie künstlerischer Werdegang:
Ihr Urgroßonkel Johann Nepomuk Ris war der Klavierlehrer von Ludwig van Beethoven. Rita Gracher studierte zunächst Ballett am Theater in Trier. Als 17-jährige beschloss sie, Sängerin zu werden und ließ ihre Stimme unter anderem bei Maria Ivogün im Koloratursopran ausbilden. Im Februar 1944 bekam sie ihr erstes Engagement als Sängerin beim Sender Luxemburg. Aus Rita Gracher wurde nun Gitta Lind. Ihren Künstlernamen setzte sie aus den Namen ihrer beiden Idole Gitta Alpár (eine ungarische Sängerin und Schauspielerin) und Jenny Lind (eine schwedische Sängerin) zusammen.

Nach Kriegsende wurde Lind Rundfunksängerin beim NWDR. Aber auch Erwin Lehn vom SDR machte mit ihr Funkproduktionen. Hier entstand ihr erster großer Hit Blumen für die Dame.

1948 bekam Gitta Lind ihren ersten Plattenvertrag bei Telefunken. Ihr erster Hit war "Blumen für die Dame", komponiert von dem damals noch unbekannten Heinz Gietz und getextet von Joachim Fuchsberger.

Nach der Scheidung von ihrem ersten Ehemann heiratete sie 1951 den Rundfunksprecher Joachim Fuchsberger, der beim Bayerischen Rundfunk tätig war und sie anlässlich ihres Engagements beim dortigen Rundfunkorchester kennenlernte. Die Ehe wurde kurze Zeit später wieder geschieden. Insgesamt war die Künstlerin viermal verheiratet, zuletzt mit Stanley Brown.

Gitta Lind wirkte auch in mehreren (Musik-)Filmen mit, u.a. in "Skandal im Mädchenpensionat", der 1952/53 unter der Regie von Erich Kobler entstand, "Südliche Nächte", "Hochstaplerin der Liebe", "Musik im Blut", "Schlagerparade" sowie "Schlagerraketen". Zudem wirkte sie bei einigen Operettenaufzeichnungen mit, wie beispielsweise beim WDR Köln unter Franz Marszalek in "Im weissen Rössl", "Viktoria und ihr Husar", "Der süsse Kavalier" und "Schwarzwaldmädel". Anderswo "Maske in Blau, "Meine Schwester und ich" und "Hochzeitsnacht im Paradies" (an der Seite von Johannes Heesters).

Neben ihren Schallplattenaufnahmen machte Gitta Lind Tourneen mit den damaligen Stars wie Vico Torriani, René Carol und Peter Frankenfeld. Ihren größten Erfolg konnte sie mit dem Titel "Weißer Holunder" verbuchen. Dieses Lied brachte ihr eine Goldene Schallplatte ein. Das Lied wurde auch von anderen Künstlern aufgenommen und gehört heute zu den Evergreens des deutschen Schlagers. Lind nahm Duette mit Vico Torriani sowie Hans Clarin auf. Besonders erfolgreich war das Duett mit der ebenfalls in Trier geborenen Christa Williams "My happiness" ("Immer will ich treu dir sein"). Der Versuch international als "Issy Pat", mit Titeln wie "Adi-Adios Amigo", "Oh, Jack" oder "Wer küßt mich?", bekannt zu werden, misslang kläglich.

Gitta Lind wurde Direktorin der von Fred Bertelmann in München gegründeten (diesbezüglich werden zwei Gründungsdaten genannt: 1965 und 1972) "Show Schule", der ersten Deutschlands. Hier wurden junge Talente auf ihre Karriere vorbereitet, in der z. B. Showgrößen wie Gitta Linds Ex-Ehemann Joachim Fuchsberger und Hans-Joachim Kulenkampff unterrichteten.

In der vom ZDF 1973 ausgestrahlten Musikshow "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" mit Peter Frankenfeld trat Gitta Lind zum letzten Mal im Fernsehen auf. Im November 1974 starb sie infolge eines Krebsleidens.

Gitta Lind wurde in Trier, ihrer Heimatstadt, auf dem Hauptfriedhof im Grab ihrer Eltern zur letzten Ruhe gebettet.

Lieder von Gitta Lind:
* Schwarzwaldmädel 1950 (Doppel-CD; Label: Acanta)
* Im Café de la Paix in Paris 1950
* Blumen für die Dame 1953
* Heut ist ein Feiertag für mich 1954 (mit Vico Torriani)
* Weißer Holunder 1956
* Schön waren die Tage der Rosen 1958
* Lied der Einsamkeit (nach der Melodie "Moskauer Nächte") 1960
* Jimmy Martinez 1962
* Ein Chanson in der Nacht 1963
* My happines (mit Christa Williams)
* Vaya con dios (mit Christa Williams)
* Ein kleines Haus am Ende der Welt (mit Christa Williams)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:37

„Ivory Joe Hunter“:

Ivory Joe Hunter (* 10. Oktober 1914 in Kirbyville, Texas; † 8. November 1974 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer R&B-Sänger, Pianist und Songschreiber, nicht zu verwechseln mit dem Motown-Produzenten und Songschreiber Ivy Joe Hunter.

Hunter war bekannt als "the Baron of the Boogie" (der Baron des Boogie), aber auch als "the Happiest Man Alive" (der glücklichste lebende Mensch). Sein bekanntester Hit war 1956 Since I Met You, Baby. Es wird geschätzt, dass er über 7.000 Songs geschrieben hat.

Ivory Joe, so sein Taufname, wurde in eine musikalische Familie hineingeboren. Sein Vater spielte Gitarre, seine Mutter war Gospel-Sängerin. Bereits jung zeigte sich Hunters Talent am Klavier. Alan Lomax nahm ihn 1933 für die Library of Congress auf.

Anfang der 1940er hatte Hunter eine eigene Radiosendung in Beaumont, Texas. 1942 zog er nach Los Angeles, wo er mit Johnny Moore's Three Blazers musizierte. Mit ihnen nahm er seinen ersten Hit auf, Blues at Sunrise, den er auf seinem eigenen Label Ivory Records herausbrachte.

Später in den 1940ern gründete Hunter das Label Pacific Records. 1949 hatte er seine ersten US-weiten R&B-Hits I Quit My Pretty Mama und Guess Who. 1950 eroberte I Almost Lost My Mind die Spitzenposition der R&B-Charts. Weitere Hits folgten, und 1951 trat er zum ersten Mal im Fernsehen auf. 1954 hatte er bereits mehr als einhundert Titel aufgenommen. 1956 erschien sein größter Hit, Since I Met You, Baby, der Platz 12 der Pop-Charts erreichte.

Ende der 1950er begann der Erfolg nachzulassen. In den 1970ern hatte Hunter ein Comeback als Country-Sänger. Er trat u. a. auf dem Monterey Jazz Festival auf.

Ivory Joe Hunter starb 1974 an Lungenkrebs.

Etliche Stücke Hunters wurden von anderen Künstlern neu eingespielt. Pat Boone hatte 1956 mit I Almost Lost My Mind einen Nummer-1-Hit. Sonny James kam 1970 mit Since I Met You, Baby auf Platz 1 der Country-Charts und leitete damit Hunters Comeback ein. Elvis Presley hatte zwei Top-20-Hits mit Hunter-Songs: My Wish Came True und Ain't That Loving You, Baby.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:38

“Ronald Wayne Van Zant”:

Ronald "Ronnie" Wayne Van Zant (* 15. Januar 1948 in Jacksonville, Florida, † 20. Oktober 1977 bei Gillsburg, Mississippi), war ein US-amerikanischer Musiker. Er war Mitbegründer, Sänger und Textschreiber der Band Lynyrd Skynyrd.

Geboren und aufgewachsen in Jacksonville (Florida), wollte er zunächst Boxer werden (Muhammad Ali war eines seiner Idole), denn dieser Beruf schien aufgrund seines Rufs als „harter Kerl“ gut zu ihm zu passen. Alternativ trug er den Gedanken mit sich, Stock Car-Fahrer zu werden. Tatsächlich sprach er davon, dass er die berühmteste Person aus Jacksonville seit Lee Roy Yarbrough werden würde. Nachdem er mit seinen zukünftigen Bandkollegen die Rolling Stones gesehen hatte, wusste er, was er wirklich machen wollte.

Er kam mit zwei weiteren Bandmitgliedern von Lynyrd Skynyrd bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:39

„Levi Stubbs“:

Levi Stubbs jr. (* 6. Juni 1936 in Detroit, Michigan; † 17. Oktober 2008 ebenda; eigentlich Levi Stubbles) war Leadsänger der Soul-Gruppe Four Tops.

Levi Stubbs, ein Cousin von Jackie Wilson, war 1954 Gründungsmitglied der Rhythm-and-Blues-Formation The Four Aims. 1956 erhielt die Gruppe einen Plattenvertrag bei Chess Records und nannte sich seitdem The Four Tops. Stubbs wurde, obwohl er Bariton war, Leadsänger der Four Tops und sang bei den meisten der Aufnahmen in einer höheren Tonlage.

Der große Erfolg der Gruppe stellte sich 1964 beim Motown-Label ein, wo die Four Tops mit Titeln wie Baby I Need Your Loving, I Can’t Help Myself (Sugar Pie, Honey Bunch) oder Reach Out I'll Be There den Motown-Sound der 1960er Jahre mitprägten. Die Four Tops hatte bis Ende der 1980er Jahre mehr als 45 Singleerfolge in den Charts und verkauften mehr als 50 Millionen Tonträger. Bis zum Tod von Lawrence Payton im Jahr 1997 blieben die Four Tops in ihrer Originalbesetzung aktiv. Stubbs musste sich aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 2000 aus dem aktiven Musikgeschäft zurückziehen. Schon 1995 wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, in den folgenden Jahren erlitt er einen Schlaganfall.

Neben der Mitwirkung bei den Four Tops wurde Levi Stubbs vor allem durch seine Darstellung der fleischfressenden Pflanze „Audrey II“ in der 1986er Filmversion des Musicals „Little Shop Of Horrors“ bekannt.

Am 17. Oktober 2008 verstarb Levi Stubbs 72-jährig in Detroit.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:39

„Egon Kaiser“:

Egon Kaiser (* 25. August 1901 in Berlin; † 11. Juli 1982 in Berlin) war ein deutscher Bandleader und Arrangeur.

Egon Kaiser war nach dem Musikstudium von 1925 bis 1926 an der Staatsoper Berlin tätig und 1925 bis 1926 Kapellmeister am Metropol-Theater. 1926 bis 1929 gehörte der Violinist zu den Berliner Philharmonikern.

Im Auftrag der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft gründete er 1929 ein Unterhaltungs- und Tanzorchester. Er spielte in Berliner Lokalen, vor allem aber instrumentierte er eine große Anzahl von Schallplatten- und Filmkompositionen. Egon Kaiser und sein Orchester wurden auf den Schallplatten und im Filmvorspann nur unregelmäßig erwähnt, manchmal ist das Orchester in den Filmen aber auch zu sehen. Auf Schallplatten ist das Orchester von Egon Kaiser auch unter den Pseudonymen Mario Elki und Harry Hiller zu hören. Bis zuletzt war Kaiser mit seinem Orchester aktiv.

Filmografie:
* 1932: Husarenliebe
* 1934: Die große Chance
* 1939: Morgen werde ich verhaftet
* 1940: Ein Mann auf Abwegen
* 1950: Schwarzwaldmädel
* 1951: Wenn die Abendglocken läuten
* 1952: Mein Herz darfst Du nicht fragen
* 1953: Mit siebzehn beginnt das Leben
* 1953: Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt
* 1953: Die Rose von Stambul
* 1953: Wenn der weiße Flieder wieder blüht
* 1953: Briefträger Müller
* 1954: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
* 1954: Rittmeister Wronski
* 1954: Ännchen von Tharau
* 1954: Der treue Husar
* 1954: Schützenliesel
* 1955: Charleys Tante
* 1956: Das Donkosakenlied
* 1956: Das Sonntagskind
* 1956: Schwarzwaldmelodie
* 1956: Was die Schwalbe sang

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:40

„Gerhard Becker“:

Gerhard Becker (* 7. August 1919 in Erfurt; † 4. März 1973 in Berlin) war ein deutscher Komponist, Filmkomponist, Arrangeur und Dirigent.

Biografische Angaben:
Becker war bereits während der Schulzeit Mitglied des Erfurter Motettenchors. Nach seinem Abitur 1937 war er bis Kriegsende Soldat und auch beim Reichsarbeitsdienst eingesetzt. Dennoch konnte der junge Musiker, der zeitweise freigestellt war, in dieser Zeit sein Studium mit einer Dissertation über Oscar Straus abschließen.

Ab 1946 war Becker Dirigent des Meininger Symphonieorchesters sowie Gastdirigent am Landestheater Darmstadt und an der Berliner Staatsoper. Auch am Münchner Operettentheater wirkte er als Dirigent.

Mitte der 1950er Jahre ließ Becker sich in Berlin nieder, wo er als freier Komponist tätig war. Ab 1968 war er Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin.

Neben zahlreichen Arrangements und Kompositionen, wie z. B. der Sinfonischen Dichtung „Die Rakete“, schrieb Becker zwischen 1957 und 1966 auch einige Filmmusiken. Seine bekanntesten Werken sind die Musiken zu den Filmen „Der Tiger von Eschnapur“ (1959), „Das indische Grabmal“ (1959), „Ein Engel auf Erden“ (1959) und „Die tausend Augen des Dr. Mabuse“ (1960). Auch der Schlager „Brautjammer (Hör' ich die Glocken)“ (1961) von Trude Herr stammt aus seiner Feder.

Filmografie:
* Der Graf von Luxemburg (1957)
* Ruf der Wildnis (1958 )
* Der Tiger von Eschnapur (1959)
* Das indische Grabmal (1959)
* Ein Engel auf Erden (1959)
* Aus dem Tagebuch eines Frauenarztes (1959)
* Die tausend Augen des Dr. Mabuse (1960)
* Sabine und die hundert Männer (1960)
* Lebensborn (1961)
* Immer Ärger mit dem Bett (1961)
* Hochzeit am Neusiedler See (1963)
* Das Spukschloß im Salzkammergut (1966)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:40

„Matt Monro“:

Matt Monro (* 1. Dezember 1930 als Terrence Parsons in Shoreditch, † 7. Februar 1985) war ein britischer Sänger.

Eigentlich war Monro Truck- und Busfahrer. Aber das Singen machte ihm mindestens ebenso viel Spaß. 1954 trat er zum ersten mal professionell auf, und ab 1956 hatte er richtig Erfolg damit. Er tingelte durch die Clubs und bekam Ende der 1950er Jahre einen Plattenvertrag. Bis 1974 war er immer wieder in den Charts vertreten. In der britischen Presse wurde er oft mit dem Spitznamen „The Singing Bus Driver“ bezeichnet.

Für den James-Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau sang Monro (meist angegeben als Munro) das Titelstück From Russia With Love aus der Feder von Lionel Bart. Das Lied ist kurz während des Filmverlaufs zu hören und in voller Länge zum Abspann. Er sang 1966 das Titellied "Born Free" zum gleichnamigen Film (dt. "Frei geboren"). Der Song von John Barry und Don Black wurde mit dem Oscar als bestes Lied ausgezeichnet.

Er vertrat Großbritannien beim Eurovision Song Contest 1964 mit dem Stück I Love The Little Things und erreichte hinter der Siegerin Gigliola Cinquetti den zweiten Platz. Im selben Jahr nahm er den österreichischen Wettbewerbstitel Warum Nur, Warum? von Udo Jürgens in englischer Sprache als Walk Away auf.

Matt Monro starb am 7. Februar 1985 im Alter von 54 Jahren an Leberkrebs. Sein langjähriger Manager war Don Black.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:41

„Allen Collins“:

Allen Larkin Collins (* 19. Juli 1952 in Jacksonville, Florida, † 23. Januar 1990) war ein us-amerikanischer Musiker. Er war Mitbegründer, Gitarrist und neben Ronald "Ronnie" Wayne Van Zant auch Songwriter der Southern Rock-Band Lynyrd Skynyrd. Seine einzigartige Art Gitarre zu spielen und Lieder zu schreiben waren wichtige Faktoren für den Erfolg der Band. Er wird allgemein zu den besten und einflussreichsten Gitarristen der Rockgeschichte gezählt.

Mit elf Jahren spielte Collins zum ersten Mal auf einer Gitarre eines Freundes. Seine alleinerziehende Mutter konnte ihm trotz finanzieller Schwierigkeiten eine eigene Gitarre kaufen, doch Unterrichtsstunden konnten sie sich nicht leisten, weshalb er sich das Gitarrespielen selbst beibrachte. Im Sommer 1964 gründeten er und seine Jugendfreunde Ronnie Van Zant, Gary Rossington, Larry Junstrom und Bob Burns die Band, die später den Namen Lynard Skynard und bald darauf den endgültigen Namen Lynyrd Skynyrd bekam. 1970 heiratete Collins Kathy Johns, mit der er die beiden Kinder Amie und Allison bekam. Ihren ersten Erfolg hatte die Band 1973 mit Free Bird, 1974 gefolgt von Sweet Home Alabama.

Bei einem Flugzeugabsturz am 20. Oktober 1977 kamen die Bandmitglieder Ronnie Van Zant, Steve und Cassie Gaines sowie der Tourmanager Dean Kilpatrick, der Pilot Walter McCreary und der Co-Pilot William Gray ums Leben. Die anderen Mitglieder überlebten verletzt. Collins' Arm war so schwer verletzt, dass der behandelnde Arzt eine Amputation empfahl. Collins' Vater verhinderte das jedoch, und Collins konnte später wieder Gitarre spielen.

Anfang der 1980er spielte Collins mit einigen der anderen überlebenden Bandmitglieder zusammen in der Rossington-Collins Band, die sich nach dem Verlassen Rossingtons nur noch Allen Collins Band nannte. Auf der Debüt-Tour der Rossington-Collins Band war bereits seine Frau Kathy verstorben. Seit einem von Collins unter Alkoholeinfluss verursachten Autounfall 1986, bei dem seine Freundin starb, war Collins dann von der Hüfte an abwärts gelähmt; die Verletzungen beeinflussten auch die Beweglichkeit seiner Arme. Als sich die verbliebenen Mitglieder von Lynyrd Skynyrd 1987 wieder zusammentaten konnte er daher nicht mehr Gitarre spielen und fungierte als ihr Tourmanager.

Collins erkrankte 1989 als Folge seiner seit dem Unfall begrenzten Lungenkapazität an Lungenentzündung und kam im September ins Krankenhaus, wo er am 23. Januar 1990 37jährig verstarb. Er wurde in Jacksonville, Florida begraben.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:42

„Allan Gray“:

Allan Gray (eigentlich Josef Zmigrod; * 23. Februar 1909 in Tarnau, Österreich-Ungarn (jetzt Tarnów, Polen); † 10. September 1973 in Amersham, Großbritannien) war ein deutscher Komponist.

Gray lebte und lernte in Berlin, unter anderem während der 1920er Jahre bei dem bekannten Arnold Schönberg. Er komponierte für Max Reinhardts Aufführungen und begann, für den Film zu arbeiten. Er verließ Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtergreifung und ließ sich im englischen Amersham nieder. Dort wählte er sich als Reverenz an Oscar Wildes Dorian Gray den englischen Künstlernamen Allan Gray. Er arbeitete für London Films und später für die Produzenten Michael Powell und Emeric Pressburger.

Seine wohl bekannteste Komposition ist das Lied Flieger, grüß mir die Sonne mit dem Text von Walter Reisch, das Hans Albers für den Film F.P.1 antwortet nicht am 7. Juli 1932 aufnahm. Das Lied wurde seitdem von vielen anderen Sängern und Musikgruppen gespielt, unter anderem in den 1980er Jahren von der Band Extrabreit.

Filme:
* 1931: Berlin Alexanderplatz
* 1931: Emil und die Detektive
* 1932: F.P.1 antwortet nicht
* 1943: Leben und Sterben des Colonel Blimp
* 1944: A Canterbury Tale
* 1945: Ich weiß, wohin ich gehe
* 1946: Irrtum im Jenseits
* 1951: African Queen

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:42

„Vaughn Monroe“:

Vaughn Monroe (* 7. Oktober 1911 in Akron, Ohio; † 21. Mai 1973 in Stuart, Florida) war ein US-amerikanischer Sänger, Bandleader und Trompeter.

Erste Aufmerksamkeit erlangte Monroe 1926, als er einen Amateur-Wettbewerb für Trompeter gewann. Nach mehreren Auftritten bei regionalen Bands wie Gibby Lockhard, Austin Wylie und Larry Funk, studierte er Gesang am New England Conservatory Of Music, um danach Jack Marshard's Orchestra als Sänger und Trompeter beizutreten.

1940 beschloss Monroe, seine eigene Band zu formieren. Fast schlagartig erhielt er einen Vertrag von RCA Victor. Titel wie Racing With the Moon, There! I've Said It Again und Riders In the Sky (später auch von Frankie Laine publiziert) begründeten seine steile Karriere. Viele seiner Titel landeten auf den American Top Ten.

Während dieser Zeit spielte er auch in zwei Filmen mit: Meet the People mit Lucille Ball und Dick Powell (1944), sowie Carnegie Hall (1947).

Nachdem er aus finanziellen Gründen seine Band aufgeben musste,ließ in den 50ern seine größte Popularität nach. Er startete eine Solo-Karriere als Sänger, trat in TV-Shows für RCA Victor auf und spielte in mehreren zweitklassigen Western den singenden Cowboy.

Die Hitliste seiner Titel (darunter 4 goldene Schallplatten) zeigt, dass Monroe mit seiner kräftigen, ausgebildeten Stimme den Zeitgeist traf und sich positiv von vielen anderen Pop- und Countrysängern abhob.

Monroe verstarb an einer Überdosis Morphium.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:44

„Arthur Freed“:

Arthur Freed, eigentlich Arthur Grossman (* 9. September 1894 in Charleston, South Carolina; † 12. April 1973 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Musicalproduzent und Liedertexter.

Leben:
Arthur Freed wuchs in Seattle auf. Nach seinem Schulabschluss arbeitete er als Pianist und „Song plugger“ (Vorspieler) für einen Chicagoer Musikverlag. In dieser Zeit machte er Bekanntschaft mit den Marx Brothers, deren Vaudeville-Betrieb er sich als Sänger und Komponist anschloss. 1921 verfasste er zusammen mit Nacio Herb Brown den Song „When Buddha Smiles“; sein erster großer Hit, „I Cried For You“, den er zusammen mit Gus Arnheim und Abe Lyman schrieb, entstand 1923.

Nach jahrelangem Touren durch Nachtclubs und einigen Engagements in Los Angeles, wurde er Ende der 1920er Jahre bei Metro-Goldwyn-Mayer angestellt. Dort komponierte er zusammen mit Nacio Herb Brown – er schrieb die Texte, Brown die Musik – die Songs für eine vielzahl erfolgreicher Film-Musicals; 1929 entstanden für The Broadway Melody die Schlager „You Were Meant For Me“ und „Broadway Melody“, für The Hollywood Revue of 1929 „Singin’ in the Rain“ und für The Pagan „Pagan Love Song“.

In der ersten Hälfte der 1930er schrieben Brown und Freed weitere Schlager: „Temptation“, „All I Do Is Dream of You“; „You Are My Lucky Star“ entstand für das Film-Musical Broadway Melody of 1936, „Good Morning“ für Babes in Arms.

Mit The Wizard of Oz aus dem Jahr 1939 begann Freed seine Karriere als Produzent; Freed produzierte u. a.:

* 1939: Babes in Arms
* 1941: Lady Be Good
* 1943: Cabin in the Sky
* 1944: Meet Me in St. Louis
* 1948: Der Pirat (The Pirate)
* 1948: Osterspaziergang (Easter Parade)
* 1948: Words and Music
* 1949: On the Town
* 1949: Die Tänzer vom Broadway (The Barkleys of Broadway)
* 1950: Annie Get Your Gun
* 1951: Königliche Hochzeit (Royal Wedding)
* 1951: Show Boat
* 1951: Ein Amerikaner in Paris (An American in Paris)
* 1952: Singin’ in the Rain
* 1953: The Band Wagon
* 1954: Brigadoon
* 1956: Einladung zum Tanz (Invitation to the Dance)
* 1957: Seidenstrümpfe (Silk Stockings)
* 1958: Gigi

Für Ein Amerikaner in Paris und Gigi erhielt er je einen Oscar. 1952 wurde Freed mit dem Irving G. Thalberg Memorial Award ausgezeichnet.

1961 verließ Freed die MGM-Studios. Von 1963 bis 1966 war er Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und erhielt 1968 für seine Verdienste den Ehrenoscar. Im Jahre 1972 wurde er in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 11:44

„Donald Peers“:

Donald Rhys Hubert Peers (* 10. Juli 1908 in Ammanford, Wales; † 9. August 1973 in Brighton, England) war ein besonders in den 1950er Jahren in Großbritannien beliebter walisischer Sänger.

Peers wuchs im dörflichen Betws in Wales auf und begann seine Karriere in den 1930er Jahren als Crooner verschiedener Tanzbands. Nach dem Krieg feierte er als Sänger in seiner eigenen Radioshow „Cavalier of Song“ bei der BBC mit 42 Jahren seinen Durchbruch. Sein größter Erfolg zu dieser Zeit - und seine lebenslange Erkennungsmelodie - war „In a Shady Nook by a Brabbling Brook“. In einer Zeit, da es noch keine offiziellen Charts gab, war er fünf Jahre lang einer der beliebtesten Sänger des Landes. Dann ging Peers nach Australien, wo er zwei Jahre verbrachte; als er zurückkam, hatten ihn die Briten fast vergessen.

Peers fing aber wieder von unten an und schaffte das Comeback; wieder bei der BBC, diesmal allerdings im Fernsehen, präsentierte er seine Sendung „Donald Peers Presents...“, in der 1962 zum ersten Mal sein Landsmann Tom Jones öffentlich auftrat. Ende der 1960er schaffte er es auch noch einmal in die Top 10 der britischen Charts, mit der Single „Please Don't Go“ (Platz 3, 1969), einer Adaption der Barcarole aus Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“. 1972 folgte noch ein kleiner Hit, „Give Me One More Chance“ (Platz 36).

Bei einem Konzert in Sydney, Australien, stürzte Peers auf der Bühne in ein Loch - so schwer, dass er sich die Wirbelsäule brach. Entgegen der ersten ärztlichen Diagnose, dass er nie wieder laufen würde, schaffte er es aber, die Lähmung zu überwinden und trat später auch wieder auf.

Donald Peers starb 1973 65-jährig in einem Brightoner Pflegeheim an einer Lungenentzündung.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 11:46

„Gram Parsons“:

Gram Parsons (* 5. November 1946 in Winterhaven, Florida als Cecil Ingram Connor III; † 19. September 1973 in Joshua Tree, Kalifornien) gilt heute als einer der wegweisenden Vertreter des Country Rock.

Anfänge:
Gram Connor stammt aus einer begüterten, aber emotional zerrütteten, traditionsreichen Südstaaten-Familie. Grams Mutter Avis entstammte der reichen Familie Snively, die ihr Vermögen mit Zitronen- und Orangenhandel in den 1950ern verdient hatte. Snively Groves galt als der größte Versender von frischen Früchten in ganz Florida. Grams Vater Cecil "Coon Dog" Connor, Jr., der Sohn eines reichen Handelsmannes aus Columbia, Tennessee, beging Selbstmord, als Gram zwölf Jahre alt war. Seine Mutter heiratete dann Robert Ellis Parsons, der Gram und seine kleine Schwester Avis adoptierte. Grams Mutter starb 1965 an einer Alkoholvergiftung.

Bereits mit neun Jahren erhielt Gram Klavierunterricht, mit 14 spielte er in einer lokalen Rock'n'Roll-Band. Während seiner High-School-Zeit war Gram Mitglied der Bands The Pacers, The Legend und The Shilos. Nach seinem Schulabschluss studierte er ein Semester lang Theologie an der Harvard University. Seine Hauptinteressen waren allerdings Musik und Drogen. In dieser Zeit gründete er zusammen mit John Nuese, Ian Dunlop und Mickey Gauvin die International Submarine Band, mit der er bald darauf nach New York und 1967 weiter nach Los Angeles zog.

Karriere:
In Los Angeles nahm die International Submarine Band ihr einziges Album Safe At Home auf, das von Lee Hazlewood produziert wurde. Mangels Erfolg löste sich die Band dann aber bald auf, und Gram Parsons wurde auf Vermittlung von Chris Hillman 1968 als Keyboarder bei den Byrds engagiert, spielte aber dann tatsächlich vor allem Gitarre und sang. In dieser Zeit entstand das legendäre Album Sweetheart of the Rodeo, das als erstes Country-Rock-Album überhaupt gilt und maßgeblich von Parsons geprägt wurde.

Nach wenigen Monaten verließ Gram Parsons die Byrds und gründete gemeinsam mit Chris Hillman sowie Sneaky Pete Kleinow, Jon Corneal und Chris Ethridge die Flying Burrito Brothers. 1969 erschien das Debüt-Album Gilded Palace of Sin, das kommerziell nicht erfolgreich war, aber großen Einfluss auf andere Musiker, unter ihnen die Rolling Stones , ausübte.

Gram freundete sich mit Keith Richards an, dessen Leidenschaft für Drogen er teilte, und verbrachte viel Zeit mit den Stones. Keith Richards lernte über Gram Parsons verschiedene Country-Stile kennen. Umgekehrt machte Richards Parsons mit seinen alten Blues-Helden wie B. B. King vertraut. Nur noch halbherzig wirkte Gram am zweiten Album der Flying Burrito Brothers, Burrito Deluxe, mit und wurde anschließend wegen seiner durch die Drogensucht bedingten Unzuverlässigkeit (vor allem auch auf der Bühne) gefeuert. Eine Zeit lang tourte und arbeitete er mit den Stones zusammen, wobei er sie mit seinem Interesse an Country stark beeinflusste (z.B. bei den Songs Country Honk oder Wild Horses, das die Burritos sogar eher herausbringen durften als die Stones).

1971 zog es ihn wieder nach Los Angeles zurück, wo er eine eigene Band zusammenstellte, die Fallen Angels Band, und als Duettpartnerin die damals noch unbekannte Emmylou Harris anheuerte. Ein Jahr später erschien sein Debüt-Album G.P. und im Spätsommer 1973 folgte Grievous Angel.

Tod:
Die grotesken Begleitumstände seines Todes nur wenige Wochen nach Vollendung von Grievous Angel machten Gram Parsons endgültig zur Legende. Im Alter von 26 Jahren starb er vermutlich an einer Überdosis Drogen und Alkohol - die genauen Todesumstände wurden nie geklärt - im Zimmer 8 des Joshua Tree Inn Motels. Die Leiche sollte zu seinem Stiefvater nach New Orleans überführt werden, wurde aber von seinem Manager Phil Kaufman auf dem Los Angeles International Airport gestohlen und in der kalifornischen Wüste bei Joshua Tree verbrannt. Angeblich erfüllte Kaufmann damit den letzten Willen Gram Parsons, der ein wenig erfreuliches Verhältnis zu seiner Familie hatte. Kaufmann hatte allerdings unterschätzt, welche Mengen an Benzin man benötig, um einen Leichnam zu verbrennen, so dass die Polizei bei der vermeintlichen Einäscherung am Joshua Tree eine nur halb verbrannte Leiche von Parsons vorfand und diese Überreste dann doch noch nach New Orleans überführt wurden, wo man heute auch das Grab von Gram Parsons findet.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:47

„Rudi Schuricke“:

Rudi Schuricke (Geburtsname Erhard Rudolf Hans Schuricke * 16. März 1913 in Brandenburg an der Havel, † 28. Dezember 1973 in München) war ein deutscher Sänger und Schauspieler. Auf alten Plakaten kann man auch die Namen seiner beiden Pseudonyme finden: Michael Hofer und Rudolf Erhard. Von Freunden und Kollegen wurde er später, als er bereits erfolgreich war, oft Rudicke gerufen.

Leben und Beruf:
Aus beruflichen Gründen (sein Vater wurde Militärkapellmeister) zog die Familie Schuricke nach Königsberg. Dort besuchte Rudi Schuricke auch die Schule. Danach lernte er Drogist und arbeitete nebenbei auch als Zeitungsverkäufer und Chauffeur. Nebenbei studierte er Gesang und nahm Schauspielunterricht. Durch Zufall kam er zu einem Gesangsengagement. Als bei einer Radiosendung, die üblicherweise noch live übertragen wurde, ein Sänger der Kardosch-Sänger (einer Gruppe seines Gesangslehrers Istvan Kardosch) ausfiel, sprang er ein und sein weicher Tenor passte so hervorragend, dass er bei der Gruppe blieb.

Schuricke Terzett:
1931 erhielt er das Angebot, bei den Comedian Harmonists mitzusingen. Doch da der 18-jährige gerade selbst eine eigene Gesangsgruppe gegründet hatte, lehnte er ab. 1936 bildete er, nachdem er zuvor einige Zeit bei den Spree Revellers gesungen hatte, zusammen mit seinen Partnern Karl Golgowsky und Horst Rosenberg das nach ihm benannte Schuricke–Terzett. Das Terzett brachte die aktuellen Schlager in modernem Stil dar und erreichte so höchste Popularität bei der Berliner Bevölkerung. Doch Rudi Schuricke sang auch allein als Refrainsänger bei zahlreichen Orchestern, und hin und wieder verlieh er seine Stimme an andere Schauspieler, die in Revuefilmen auftraten.

weitere Karriere:
1949 schließlich hatte er mit dem von Gerhard Winkler komponierten Tangolied Capri-Fischer einen seiner größten Erfolge. Mit diesem Titel erhielt er als einer der ersten Interpreten Deutschlands nach dem Krieg eine Goldene Schallplatte. Mit weiteren Titeln wie O mia bella Napoli, Frauen und Wein, Frühling in Sorrent, Florentinische Nächte und dem selbstkomponierten Tarantella errang er in einer Zeit, als viele sich nach Süden, Sonne und Meer sehnten, Spitzenplätze in den Hitparaden. Diese von vielen als Schnulzen bezeichneten Lieder gefielen den damals italiensehnsüchtigen Deutschen.

Mit der aufkommenden Rockmusik und dem Verschwinden der Schellackplatten verschwand auch Rudolf Schuricke allmählich von der Schlagerbühne. Er arbeitete nun als Hotelier und betrieb einen Waschsalon in München. Nur kurz, aber sehr erfolgreich war ein versuchtes Comeback im Jahre 1970. Mit einer Melodie von James Last So eine Liebe gibt es einmal nur erklomm er noch einmal die Hitparade. Doch lange konnte er seine erneute Popularität nicht genießen. Er starb 1973 in München im Alter von 60 Jahren und wurde auf dem Friedhof in Herrsching am Ammersee beigesetzt. Schuricke wohnte von 1955 bis 1970 an der Seeleite in Herrsching am Ammersee.

Schlager von Rudi Schuricke (Auswahl):
Solo:
* Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende
* Tulpen aus Amsterdam
* Mütterlein
* Stern von Rio
* Penny Serenade
* O mia bella Napoli
* Auf Wiederseh'n
* Capri-Fischer
* Tarantella
* Es werden wieder Rosen blüh'n
* Komm bald wieder
* So eine Liebe gibt es einmal nur
* Optimismus ist die beste Medizin
* Heimat, Deine Sterne
* Dreh Dich noch einmal um
* Warum weinst Du, kleine Tamara
* Einmal wirst du wieder bei mir sein
* Lilli und Luise
* Schenk mir dein Lächeln, Maria
* Es war ein Traum Cherie
* Glaube mir

Mit dem Schuricke-Terzett:
* Hoch drob'n auf dem Berg
* Komm' doch in meine Arme
* Das blonde Käthchen
* Einmal wirst Du wieder bei Mir sein
* Am Abend auf der Heide
* Der Schlangenbeschwörer
* Reite, kleiner Reiter

Filme (Auswahl) als Sänger oder Darsteller:
* 1950 Maharadscha wider Willen (Darsteller)
* 1944 Ich hab' von Dir geträumt (Gesang)
* 1942 Ein Windstoß (Gesang)
* 1939 Eine Frau wie Du (Darsteller)
* 1938 Menschen, Tiere, Sensationen (Darsteller)
* 1937 Land der Liebe (Gesang)
* 1938 Rätsel um Beate (Darsteller)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:48

„Elmer Snowden“:

Elmer Snowden (* 9. Oktober 1900 in Baltimore, Maryland; † 14. Mai 1973 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Banjospieler, Bandleader und Musikunternehmer.

Er spielte einen swingenden Stil auf seinem Banjo, das er wie eine Mandoline in Quinten gestimmt hatte. Er ist bekannt als der ursprüngliche Leiter der Washingtonians, die nach einem Streit mit Snowden sich Duke Ellington zum neuen Leiter wählten. In den 1920er Jahren managte er bis zu fünf Bands unter seinem Namen. Eine mit Bessie Smith aufgenommene Schallplatte aus dem Jahre 1925 war der Höhepunkt seiner Jazz-Karriere. In den frühen 60er Jahren nahm er mit Lonnie Johnson Langspielplatten auf und nahm 1967 an den Berliner Jazztagen teil.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:50

„Elton Britt“:

Elton Britt (* 27. Juni 1913 in Zack, Arkansas; † 22. Juni 1972 in McConnelsburg, Pennsylvania; eigentlicher Name James Elton Baker) war ein US-amerikanischer Country-Musiker. Britt gelang mit There’s a Star Spangled Banner Waving Somewhere der größte Hit der Kriegsära 1942 – 1945.

Kindheit und Jugend:
Elton Britt wurde als jüngstes Kind der Eheleute James M. und Martella Baker in Zack, Arkansas, geboren. Britt war von Geburt an ein schwer krankes Kind, daher gaben ihm seine Eltern zunächst keinen Namen. Erst mit etwa einem Jahr erhielt Britt den Namen James Elton. Er war nach seinem Vater sowie dem Arzt Dr. Elton Wilson benannt, der ihm das Leben gerettet hatte. Britt wuchs in einer musikalischen Familie auf; als Kind kaufte er sich selbst seine erste Gitarre und war später fasziniert von den Platten Jimmie Rodgers‘. Er lernte, wie man jodelte und wurde bald für seine Fähigkeit bekannt, äußerst lange zu jodeln.

Anfänge:
Seine musikalische Karriere begann Britt, als er für die Beverly Hill Billies ihren Musiker Hugh Ashley vertrat. Die Gruppe kam gerade aus Kalifornien, um wieder in ihren Heimatstaat Arkansas zu arbeiten. Schon bald wurde Britt festes Mitglied der Band, die eine tägliche Radioshow auf KMPC hatten. Hier erhielt er auch seinen Künstlernamen „Elton Britt“. Glen Rice, Mitarbeiter einer Firma, die ihre Radioshows sponserte, bemerkte, dass Elton Baker nicht genug nach „Hill Billy“ klang und daher übernahm er ab jetzt den Künstlernamen Elton Britt.

Karriere:
Seine erste Plattenaufnahme machte Britt 1933 bei Conqueror Records zusammen mit den Wenatchee Mountaineers. Im Juni 1934 spielte er zusammen mit seinen Bruder Vernon seinen ersten bekannteren Song Chime Bells ein, der 1948 in einer neuen Version auf Platz sechs der Charts kommen sollte. Auch mit den Beverly Hill Billies spielte Britt als Hintergundmusiker einige Platten ein. 1933 war Britt nach New York City gezogen.

1937 unterschrieb Britt einen Vertrag bei der RCA Victor Record Company, bei der er bis 1956 blieb. Zuerst wollte der Erfolg nicht kommen, auch wenn er bei unzähligen Radiostationen auftrat und 1933 in seinem ersten Film The Last Dogie mitspielte. Doch Ende der 1930er-Jahre ging es mit seiner Karriere aufwärts: Britt lernte den Songschreiber Bob Miller kennen, der alle seiner späteren großen Hits schreiben sollte. Britt erreichte mit Titeln wie Rocky Mountain Lullaby, Driftwood on a River oder einer anderen Version von Chime Bells erstmals respektable Verkaufszahlen. 1942, der zweite Weltkrieg hatte auch die USA erreicht, gelang Britt mit dem patriotischen Song There’s a Star Spangled Banner Waving Somewhere der große Durchbruch. Der Titel verkaufte sich insgesamt über vier Millionen mal und wurde zum größten Hit der Kriegszeit. Durch seinen Hit wurde Britt auch eine ganz besondere Ehre zuteil; er wurde von Präsident Franklin D. Roosevelt in das Weiße Haus eingeladen, wo er There’s a Star Spangled Banner Waving Somewhere vortrug.

Als das Billboard Magazin 1944 seine Charts der Hot Country Songs erstmals veröffentlichte, war auch Elton Britt darunter. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts war er elf Mal in den Country-Top-Ten, auch wenn er nie Platz eins erreichte. Weitere Hits von Britt waren unter anderem Someday (1944), Detour (1946), Candy Kisses (1949) und Quicksilver (1950). Britt wurde Mitglied gleich mehrerer berühmter Country-Shows: des WWVA Jamborees, des KWKH Louisiana Hayrides und des WCOP Hayloft Jamborees sowie des nicht ganz so bekannten Garden State Jamboree auf WATV. Britt war auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen.

In den 1950er-Jahren blieben die Hits aus, trotzdem spielte Britt bei RCA und ab 1957 bei ABC-Paramount weiterhin Platten ein. 1960 kandidierte Britt für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten, verlor jedoch. Er widmete sich wieder der Musik und hatte 1968 mit dem Jimmie Rodgers Blues, der Platz 26 der Charts erreichte, seinen letzten Hit. Zwei Jahre zuvor konnte sich sein Album Something For Everyone in den Top-30 Album-Charts platzieren. Am 21. Juni 1972 erlitt Britt während einer Autofahrt einen Herzinfarkt und starb einen Tag später in einem Krankenhaus in McConnelsburg, Pennsylvania. Britt wurde auf dem Odd Fellows Cemetry in Broad Top, Pennsylvania, beigesetzt. Er wurde postum mit der Aufnahme in die Western Music Association Hall of Fame (1990) und in die America‘s Old Time Country Music Hall of Fame im Jahre 2005 geehrt.

Diskographie:
Singles:
Diskographie nicht vollständig.
Jahr Titel Anmerkungen
RCA Victor / Bluebird Records
1942 There's a Star Spangled Banner Waving Somewhere / Blue Eyes Crying in the Rain
1945 I'm a Convict With Old Glory in My Heart / The Best Part of Travel
1946 Someday / I'm All That's Left of That Old Quartett
1946 Wave to Me, Lady / Blueberry Lane
1946 Detour / Make Room in Your Heart for a Friend
1946 Blue Texas Moonlight / Thank Heaven for You mit den Skytoppers
1946 Gotta Get Together With My Gal / I Get the Blues When It Rains
1948 Chime Bells / Someday mit den Skytoppers
1949 Beyond the Sunset / ? mir Rosalie Allen
1949 Candy Kisses / ? mit den Skytoppers
195 Quicksilver / ? mit den Skytoppers
1951 I'm Going to Walk and Talk With My God / God's Little Candles mit den Jordaineres
1954 Hurts Me to My Heart / Goodnight Mrs. Jones
1955 I Almost Lost My Mind / Absent Minded Heart
1955 St. James Avenue / Uranium Fever
1956 The Yodel Blues / ? mit Rosalie Allen
ABC Paramount
1960 The Convict and the Rose / Lost Highway
1960 Sioux City Sue / Taller Then Trees
Decca Records
1963 Christmas In November / Jingle Bells Polka
ABC Paramount
1965 Home Sweet Homesick Blues / Now Is the Hour
1965 There's a Star Spangled Banner Waving Somehwere / Red Wing
1966 I Still Believe / It Just Happened That Way
RCA Victor
1966 Someday / Chime Bells
1966 Detour / There's a Star Spangled Banner Waving Somewhere
1968 The Jimmie Rodgers Blues / ?
1968 The Bitter Taste / ?
Certron Records
1970 Step Into My Soul / Three Nights I'm Not

Alben:
* 1954: Elton Britt Yodel Songs
* 1956: Yodel Songs
* 1956: Elton Britt - America's Greatest Western Recording Star
* 1958: Elton Britt & Rosalie Allen
* 1959: The Wandering Cowboy
* 1960: Beyond the Sunset
* 1960: I Heard I Forest Praying
* 1963: The Best of Britt
* 1965: The Singing Hills
* 1966: Something for Everyone
* 1968: When Evening Shadows Fall
* 1968: The Jimmie Rodgers Blues
* 1970: Elton Britt Sings Modern Country
* 1972: The Best 2
* 1972: 16 Great Country Performances

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:50

„John Rostill“:

John Henry Rostill (* 16. Juni 1942 in Birmingham, Vereinigtes Königreich; † 26. November 1973 in Radlett) war ein britischer Musiker.

Rostill verließ die Gruppe „The Interns“, um 1963 die nach Brian Locking frei werdende Stelle als Shadows-Bassist zu besetzen. Nach der Auflösung der Shadows 1969 wurde John Rostill Mitglied bei der Tom-Jones-Band und ging mit ihnen nach Amerika. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete er mit den sich wieder vereinten Shadows und schrieb Songs zusammen mit Bruce Welch u.a. für Olivia Newton-John.

Am 26. November 1973 fand Bruce Welch John Rostill leblos in dessen Studio in Radlett auf; John hatte seine Bassgitarre noch fest umklammert, er wurde durch einen Stromschlag getötet.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:51

“Andy Razaf”:

Andy Razaf (eigentlich Andreamentania Paul Razafkeriefo; * 16. Dezember 1895 in Washington D.C., † 3. Februar 1973 in North Hollywood) war ein US-amerikanischer Autor von Songtexten. Er wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Fats Waller.

Leben und Wirken:
Andy Razaf ist der Großneffe einer Königin von Madagaskar, seine Mutter Tochter eines amerikanischen Konsuls. Diese war als sechzehnjährige schwanger in die USA geflüchtet, als Madagaskar von den Franzosen als Kolonie besetzt wurde. Später zog die Familie nach New York, wo Razaf als Fahrstuhlführer unterkam; nebenbei begann er Songtexte zu schreiben. Da sich zunächst niemand dafür interessierte, schrieb er Lyrik, die er in der Harlemer Zeitungen veröffentlichte. Schließlich lernte er in den 1920er Jahrn den Pianisten Fats Waller kennen; er schrieb Texte zu dessen bedeutendsten Songs wie "Love Will Find A Way" und Standards wie "Memories Of You" (Musik von Eubie Blake) uud gemeinsam mit Fats Waller - "Ain't Misbehavin'" und Honeysuckle Rose, die inzwischen Jazz-Standards sind. Weitere bekannte Songs waren "That's What I Like 'Bout the South" und der spätere Glenn Miller Hit "In the Mood", den Razaf für 200 $ verkaufte.

Im Jahr 1932 endete die Zusammenarbeit von Waller und Razaf; der Pianist konzentrierte sich nun mehr auf das Spielen als auf das Komponieren von Songs. Razaf setzte seine Songwriter-Tätigkeit bis zu seinem Tod 1973 fort.

Besonders bemerkenswert ist der von Fats Waller vertonte antirassistische Song "Black and Blue", den Louis Armstrong oft eindrucksvoll vortrug.

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:53

„Linda Jones“:

Linda Jones (* 14. Januar 1944 in Newark, New Jersey; † 14. März 1972 in New York City) war eine US-amerikanische Soul-Sängerin. Ihr größter Hit war "Hypnotized", der 1967 in den USA Platz 4 der Black Singles Charts und Platz 21 der Popcharts erreichte. Bis 1972 hatte sie acht Hits in den Black-Music-Charts, von denen vier auch in die Hot 100 kamen. Erfolgreich waren auch die Alben "Hypnotized" und "Your Precious Love".

Ihre Version des Jerry-Butler-Klassikers "For Your Precious Love" wurde für den Soundtrack des Films Ali in einer fast identischen Version von der Sängerin Truth Hurts aufgenommen. Linda Jones war für ihre besonders emotionale Art zu singen bekannt. Linda Jones war zeitweise wie Ike und Tina Turner bei der Plattenfirm Loma Records unter Vertrag.

Linda Jones starb 1972 mit nur 28 Jahren an Diabetes.

Diskografie:
Singles:
* Hypnotized (1967, US #21))
* What've I Done (To Make You Mad) (1967, US #61)
* Give My Love A Try (1968, US #93)
* I'll Be Sweeter Tomorrow (1970)
* That's When I'll Stop Loving You (1970)
* Stay With Me Forever (1971)
* Not On The Outside (1972)
* Your Precious Love (1972, US #74)

Alben:
* Hypnotized (1967)
* Your Precious Love (1972)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:54

„Maurice Chevalier“:

Maurice Chevalier (eigentlich Maurice-Edouard Saint-Léon Chevalier) (* 12. September 1888 in Paris; † 1. Januar 1972 in Marnes-la-Coquette bei Paris) war ein französischer Schauspieler und Chansonsänger.

Im Laufe seiner Filmkarriere drehte er über 50 Filme. Höhepunkt war die männliche Hauptrolle in dem Hollywood- Film Gigi, der 1959 neun Oscar- Auszeichnungen erhielt, darunter für den besten Film des Jahres. Ab den 1960er Jahren trat er auch in einigen Filmen Walt Disneys auf, mit dem ihn eine gute Freundschaft verband.

Auszeichnungen:
* 1959 - Ehrenoscar sowie 1930 Oscar-Nominierungen für The Big Pond (1930) und Liebesparade (The Love Parade, 1930)
* 2002 – postum Ernennung zur „Disney-Legende“ („Disney-Legend“)

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:55

„Arthur Tanner“:

Arthur Hugh Tanner (* 3. Juni 1903 in Walton County, Georgia; † 22. Februar 1972 in Winder, Georgia) war ein US-amerikanischer Country-Musiker und der jüngste Bruder des berühmten Fiddlers Gid Tanner. Arthur Tanner war Gitarrist und Banjo-Spieler.

Karriere:
Arthur Tanner startete seine Schallplattenkarriere 1925 bei Columbia Records, bei denen auch sein Bruder Gid unter Vertrag war. Seine erste Aufnahme-Session fand am 27. Januar 1925 in Atlanta statt, bei der die Stücke Floella's Cottage und Knoxville Girl eingespielt wurden. Die Besetzung bestand aus Arthur Tanner und seinem Bruder Gid. Beide Titel wurden von Columbia jedoch nicht veröffentlicht. Danach nahm er eine Reihe von Stücken für Paramount Records auf. In den folgenden vier Jahren produzierte er weitere Titel, seine erste Veröffentlichung war Devilish Mary. Die Platten wurden als Arthur Tanner and his Corn Shuckers verkauft. Die reguläre Besetzung dieser Gruppe war Arthur Tanner (Gesang, Gitarre), Gid Tanner (Fiddle, Banjo) und Fate Norris (Banjo), zuweilen auch Riley Puckett oder Clayton McMichen. Zusammen mit Gid und Fate Norris veröffentlichte Tanner auch Platten als Gid Tanner's Georgia Boys. Einige Aufnahmen wurden auch an die Paramount Records, Puritan Records und wahrscheinlich an die Silvertone Records verkauft. In den 1920er Jahren war Tanner mit Earl Johnson ebenfalls auf dem Radiosender WSB in Atlanta zu hören.

1934 war Tanner als Banjo-Spieler bei der letzten Session der Skillet Lickers anwesend. Diese Stücke waren die letzten, die er einspielte. Auf Veranstaltungen war Tanner jedoch noch öffentlich vertreten und trat unter anderem mit seinem Bruder auf. Gid Tanners Sohn Arthur erinnerte sich: „They played it from the stage and setting around the house...It would tear the audience up“.

Rückzug:
In den Jahren nach seiner Karriere als Musiker ging Tanner fortan seinem Beruf als Anstreicher nach, den er auch schon zuvor ausgeübt hatte. Er war verheiratet mit Leita Allgood und hatte zwei Söhne, James und Hugh Lee. Arthur Tanner verstarb am 22. Februar 1972 im Alter von 69 Jahren in seinem Haus in Winder, Georgia.

Diskographie:
Singles:
Tanners Paramount-Platten wurden von dem Label auch bei Sublabels wie Silvertone, Puritan und Herwin wieder veröffentlicht.
Jahr Titel Plattenfirma
1925 Devilish Mary / My Burglar Man Paramount Records
1925 The Lighting Express / Chicken, Don't Roost Too High For Me Paramount Records
1925 / 1926 Merry Widow Waltz / Little Old Log Cabin In The Lane Paramount Records
1925 / 1926 Knoxville Girl / Leather Breeches Paramount Records
1925 / 1926 Soldier's Joy / When I Was Single My Pockets Would Jingle Paramount Records
1926 Birmingham Rag / Atlanta Special Paramount Records
1926 Show Me The Way To Go Home / Whoa, Mule, Whoa Paramount Records
1927 Shack #9 / Two Little Children Columbia Records
1927 The Jealous Lover / Knoxville Girl Columbia Records
1928 The Disappointed Lover / Sleep On Blue Eyes Columbia Records
1929 Bring Back My Blue Eyed Boy / Gather The Flowers Columbia Records
1929 Lay Me Where Sweet Flowers Blossom / Dr. Ginger Blue Columbia Records

* Floetta's Cottage
* Knoxville Girl
* Out In The Pale Moonlight
* My Bonnie Blue Eyes
* Keep My Grave Clean
* The Sailor Boy
Columbia Records (nicht veröffentlicht)

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03.04.2009, 13:56

„Harry Warren“:

Harry Warren (* 24. Dezember 1893 in Brooklyn, New York; † 22. September 1981 ebenda; gebürtig Salvatore Antonio Guaragna) war ein US-amerikanischer Musiker, Komponist und Liedtexter.

Leben und Wirken:
Der Italoamerikaner Harry Warren zählt zu den erfolgreichsten Songwritern für Musicals und Filmmusiken; er schrieb - teilweise mit Al Dubin, Mort Dixon, Billy Rose, Mack Gordon, Leo Robin, Ira Gershwin und Johnny Mercer - unzählige Hitsongs. Zu den bekanntesten zählen seine Komposition "Chattanooga Choo-Choo" (1941), die sein erster großer Erfolg war und durch das Glenn Miller Orchester populär wurde, ebenso wie "I've Gat a Gal in Kalamazoo" (1942). Weitere Hits waren "There Will Never Be Another You", "I Only Have Eyes for You", "42nd Street", "The Gold Diggers' Song (We're In The Money)", "Young and Healthy," "Lullaby of Broadway", "Serenade in Blue", "At Last", "Jeepers Creepers" und "You're Getting to Be a Habit with Me".

Warren gewann den Oscar für den besten Song für "Lullaby of Broadway" (mit Al Dubin, 1935), "You'll Never Know" (mit Mack Gordon, 1943) und für "On the Atchison, Topeka and the Santa Fe" (mit Johnny Mercer, 1946). Außerdem komponierte Warren das Broadway-Musical Shangri-La (1956).

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:57

„Jim Croce“:

Jim Croce (* 10. Januar 1943 in Philadelphia, Pennsylvania; † 20. September 1973 in Natchitoches, Louisiana; eigentlich James Joseph Croce) war ein amerikanischer Sänger und Songwriter.

Musikalischer Werdegang:
Jim Croce interessierte sich schon früh für Musik. Im Alter von sechs Jahren spielte er Akkordeon. Mit zwölf spielte er Gitarre und schrieb seine ersten Songs. Während seines Studiums spielte er in lokalen Bands. 1966 komponierte Croce die Musik zur TV-Dokumentation „Miner's Stiry“, die mit einem Emmy ausgezeichnet wurde.

Ende der 1960er zog er mit seiner Frau Ingrid nach New York, wo auch das Album „Ingrid & Jim Croce“ produziert wurde, welches kommerziell ein Misserfolg war.

Im Mai 1972 brachte Jim Croce mit Hilfe der New Yorker Produzenten Terry Cashman und Tommy West sein Album You Don't Mess Around With Jim heraus. Das Album erreichte Platz 1 in den Charts, der Titelsong Platz 8 der Single-Charts.

Im Januar 1973 erschien sein nächstes Album Life and Times. Die zweite Single-Auskopplung, Bad, bad Leroy Brown wurde sein erster Nummer-1-Hit in den amerikanischen Charts. Am 20. September 1973, einen Tag vor der Veröffentlichung seines vierten Albums I got a name, kam der 30-jährige Jim Croce zusammen mit seinem Freund und Gitarristen Maury Muehleisen und vier weiteren Personen in ihrem Privatflugzeug der Marke "Beechcraft D-18" ums Leben. Sie waren auf dem Flug nach Louisiana, um dort am Abend ein Konzert zu geben, als die Maschine Baumwipfel streifte und abstürzte.

Einen Monat nach seinem Tod erschien die Single Time in a Bottle (wiederum aus dem You Don't Mess Around With Jim-Album) und erreichte ebenfalls den Spitzenplatz der Hitparade.

Sein Sohn A. J. Croce (Adrian James Croce) ist ebenfalls ein erfolgreicher Singer/Songwriter im Bereich Piano Blues / Folk.

Diskografie:
Alben:
* Facets (1966)
* Ingrid & Jim Croce (1969)
* You don't mess around with Jim (1972)
* Life and times (1973)
* I got a name (1973)
* The faces I've been (1975)
* Home recordings (aufgenommen 1966, erschienen 2003)

Singles:
* You don't mess around with Jim (Juni 1972) #8
* Operator / Rapid Roy (August 1972) #17
* One less set of footsteps / It doesn't have to be that way (Januar 1973) #37
* Bad, bad Leroy Brown / A good time man like me ain't got no business (März 1973) #1
* I got a name / Alabama rain (August 1973) #10
* Time in a Bottle / Hard time losin' man (Oktober 1973) #1
* It doesn't have to be that way / Roller derby queen (November 1973) #64
* I'll have to say I love you in a song (Anfang 1974) #9
* Workin' at the car wash blues / Thursday (Mai 1974) #32
* Chain gang medley / Stone walls (Dezember 1975) #63

Quelle: Wikipedia
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03.04.2009, 13:57

„Hans Carste“:

Hans Friedrich August Carste (* 5. September 1909 in Frankenthal; † 11. Mai 1971 in Bad Wiessee; eigentlich Hans Häring) war ein deutscher Komponist und Dirigent. Hans Carste verfasste unter anderem die Erkennungsmelodie der Tagesschau.

Leben:
Hans Carste war der Sohn eines Diplomingenieurs und wuchs im niederösterreichischen Marbach an der Donau und in Mährisch-Ostrau auf. Nach dem Abitur begann er 1927 in Wien das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften, ehe er an die Musikakademie wechselte und damit zu seiner eigentlichen Berufung fand. Erste praktische Erfahrungen sammelte er an der Wiener Volksoper ehe er 1929 als Korrepetitor an die Breslauer Oper ging. 1931 zog er nach Berlin, genoss dort den freizügigen Lebensstil und fand dort schnell seine künstlerische Heimat. Während der Vorkriegszeit in Berlin schrieb Carste 24 Filmmusiken und zahlreiche Kabarettkompositionen. Mit der Plattenfirma Elektrola hatte er einen Exklusivvertrag geschlossen, dazu betrieb er eine Tanzkapelle unter seinem Namen.

Im Jahr 1942 wurde er zum Kriegsdienst nach Posen einberufen. An der Ostfront wurde er schwer verwundet und geriet im November 1942 in russische Gefangenschaft, aus der er 1948 wieder frei kam. Während dieser Zeit entstand ein Großteil seiner Operette „Lump mit Herz“, welche 1952 am Opernhaus Nürnberg uraufgeführt wurde.

Als Nachfolger von Friedrich Schröder wurde Carste am 1. April 1949 Abteilungsleiter für Unterhaltungs- und Tanzmusik beim RIAS Berlin. Neben seiner Rundfunkarbeit komponierte er weiterhin Filmmusiken, Schlager, sowie Tanz- und Unterhaltungsmusik. Für die „Tagesschau“ schrieb er die Erkennungsmelodie. Als erster Deutscher wurde Carste 1957 zum Präsidenten des Bureau International des Sociétés gérant les Droits d'Enregistrement et de Reproduction Mécanique (BIEM) in Paris ernannt. Außerdem war er Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA und Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes. Wegen Krankheit legte Carste 1967 alle Ehrenämter nieder und zog sich 1970 schließlich nach Bad Wiessee zurück. Dort verstarb er am 11. Mai 1971 und ist auch am dortigen Friedhof begraben..

Werke:
* Lüg' nicht Baby, Musikalisches Lustspiel in drei Akten, uraufgeführt 1939 in Berlin
* Durch's Schlüsselloch Revue, uraufgeführt 1941 in Berlin
* Lump mit Herz Operette, 3 Akte, uraufgeführt 1952 in Nürnberg
* Rampenlicht Theaterstück mit Musik, 3 Akte, Rundfunkproduktion für BR und NDR 1969

Auszeichnungen:
* Paul Lincke Ring, 1961

Quelle: Wikipedia
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