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02.04.2009, 23:15

„Sara Carter”:

Sara Carter (* 21. Juli 1898 als Sara Dogherty, † 8. Januar 1979) war eine US-amerikanische Country-Sängerin.

Sara war Mitglied der Original Carter Family, die zwischen 1927 und 1943 eine führende Rolle in der Country-Musik spielte. Sie heiratete 1915 A.P. Carter. Etwa zehn Jahre später schloss sich ihnen Maybelle Carter an, die mit einem Bruder A.P.s verheiratet war. Die erste Formation der Carter Family war damit komplett.

Nach ihrer Scheidung von A.P. heiratete Sara erneut und zog sich für einige Jahre aus dem Musikgeschäft zurück. 1952 tat sie sich erneut mit ihrem Exmann zusammen. Gemeinsam mit ihrer Tochter Jeanette ließen sie die Carter Family für kurze Zeit wieder auferstehen.

In den sechziger Jahren trat Sara gemeinsam mit Maybelle auf Folk-Festivals auf, wo sie als Legenden begeistert gefeiert wurden.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:16

„Heinrich Strecker“:

Heinrich Strecker (* 13. Februar 1893 in Wien, † 28. Juni 1981 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Komponist.

Leben:
Bereits in frühester Kindheit kam Strecker nach Theux (Belgien) und verbrachte im dortigen Internat des Lazaristenordens seine gesamte Schulzeit. Dort wurde auch seine Begabung für Musik erkannt und sein Interesse dafür geweckt. Am Ende seiner Schulzeit beherrschte Strecker zwölf Instrumente.

Nach eigenem Bekunden, war die Violine sein Lieblingsinstrument, für das er auch die Meisterklasse absolvierte. 1907 konnte Strecker mit seiner ersten Komposition, ein Violinkonzert in A-Dur debütieren. Dieses Stück durfte er noch im selben Jahr dem belgischen König Leopold II. vortragen und wurde dafür auch ausgezeichnet.

1910 kehrte Strecker mit 17 Jahren nach Wien zurück um an der dortigen Universität Jura zu studieren. Der Ausbruch des ersten Weltkriegs unterbrach Streckers Studium. Danach widmete sich Strecker ausschließlich der Musik; er studierte zwei Jahre bei Prof. Camillo Horn und komponierte zunächst klassische Werke.

Über Auftragsarbeiten, wie Tanz- und Filmmusik kam er aber schon bald zu den Wienerliedern. Für diese Art von Volksliedern wurde er bekannt; ebenso für seine Singspiele. Dabei arbeitete er häufig mit F. Gerold, Joe Grebitz und Bruno Hardt-Walden zusammen, welche ihm die Liedtexte und die Libretti lieferten.

Am 21. Dezember 1931 erfolgte die Uraufführung seiner Operette "Mädel aus Wien" am Wiener Bürgertheater und gleich nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich erlebte die Operette "Der ewige Walzer" am 18. Mai 1938 seine erste Aufführung an der Wiener Volksoper. Sein Singspiel "Ännchen von Tharau", das Strecker zusammen mit Bruno Hardt-Walden geschaffen hatte, hatte am 8. Februar 1940 am Raimundtheater seine Premiere.

Strecker war seit 1933 Mitglied der NSDAP und ab dem Jahr 1935 Gauobmann der Kulturgemeinde Wien. In Ergänzung zu dem von ihm im Jahr 1926 gegründeten Wiener Excelsior-Verlages und des Wiener Bühnenverlages bemühte er sich im Rahmen der Arisierung erfolgreich um die Übernahme der Musikverlage Edition Bristol, Sirius und Europaton.

Strecker war verheiratet mit Erika Strecker. Im Alter von 88 Jahren starb Heinrich Strecker am 28. Juni 1981 in Baden, Niederösterreich.

Werke (Auswahl):
Das gesamte musikalische Werk von Heinrich Strecker umfasst mehr als 350 einzelne Stücke.

Wienerlieder:
* Drunt in der Lobau
* Ja, ja der Wein ist gut
* Auf der Lahmgrub'n da steht ein altes Haus
* Grüß mir die Stadt der Lieder
* An der blauen Donau
* Wann a Weana Musi spielt
* Das war in Petersdorf

Bühnenwerke:
* Mädel aus Wien. Operette. 1931
* Ännchen von Tharau. Singspiel in 3 Akten. 1933
* Der ewige Walzer. Operette. 1937
* Honeymoon. Operette

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:17

„Lucky Wray“:

Vernon Aubrey „Lucky“ Wray (* 7. Januar 1924 in Dunn, North Carolina; † 1979 in Arizona) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Sänger. Er ist der Bruder des Gitarristen Link Wray.

Leben:
Kindheit und Jugend:
Geboren und aufgewachsen in North Carolina, zog Familie Wray 1943 nach Portsmouth, Virginia. Dort arbeitete Wray als Taxifaher. Am Abend verdiente er sich zusammen mit seinen Brüdern Link und Doug etwas dazu, indem er öffentlich auftrat und in Bars und Kneipen spielte.

Karriere:
1955 zogen Lucky, Link und Doug nach Washington D.C.. Zusammen mit Shorty Long und Dixie Neal gründeten sie die Palomino Ranch Hands. In Ben Adelmans Aufnahmestudio hatten sie dann 1956 die Möglichkeit, einige ihrer eigenen Titel aufzunehmen. Insgesamt entstanden aus dieser Session sechs Titel, unter anderem It’s Music She Says, What’cha Say, Honey? und Teenage Cutie, eine Mischung aus Country und Rockabilly, die bei Starday Records veröffentlicht wurden. Als Ray Vernon nahm Lucky Wray als Solo-Künstler in den nächsten Jahren bei verschieden Labels weiterhin Platten auf. Zusätzlich moderierte er die Milt Grant Show und eröffnete ein Aufnahmestudio. Danach zog Wray nach Accokeek, Maryland, wo er ein weiteres Studio gründete, das er Wray’s Shack Three Tracks nannte. Bei seinen Studien nahm er selbst auch Stücke auf. Nachdem Wray noch einmal umgezogen war, nach Arizona, verbrachte er damit, seine mittlerweile drei Studien sowie seine Karriere zu managen.

Lucky Wray verstarb 1979 im Alter von 55 Jahren.

Diskographie:
Jahr Titel Plattenfirma
1956 It’s Music She Says / Sick and Tired Starday Records
1956 What’cha Say, Honey? / Got Another Baby Starday Records
1956 Teenage Cutie / You’re My Song Starday Records
1957 Evil Angel / Remember You’re Mine Cameo Records
1957 Evil Angel / I’ll Take Tomorrow Cameo Records
1957 I’m Countin’ On You / Terry (You’re Askin’ Too Much) Cameo Records
1958 Window Shopping / I’ll Be So Good To You Cameo Records
1958 Two Teenage Hearts / It’s So Easy Mark Records
1958 That’s You / I Love You, Darling Mark Records
1959 Pretty Blue Eyes / My Sugar Bluem Liberty Records
1960 And There Was Love / Here Was A Man Ray Vernon Records
1960 Here Was A Man / And There Was Love Ray Vernon Records
1960 Roughshod / Vendetta Scottie Records
1961 Danger One Way Love / Evil Angel Rumble Records
1962 Big City After Dark / Hold It Mala Records
1964 Gotta Go Get My Baby / I Couldn’t Keep From Crying Lawn Records

* Tattoo
(nicht veröffentlicht)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:18

“Wayne Walker”:

Wayne Paul Walker (* 13. Dezember 1925 in Quapaw, Oklahoma; † 2. Januar 1979 in Nashville, Tennessee) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Sänger und Songwriter.

Karriere:
Walker, der seit 1949 als Songschreiber und Musiker aktiv war, begann Anfang der 1950er Jahre in der Louisiana Hayride aufzutreten. 1956 nahm er mit dem Rockabilly-Musiker Jimmy Lee Fautheree, der auch schon erfolgreich mit "Country" Johnny Mathis als Jimmy and Johnny aufgetreten war, die Stücke Lips That Kiss So Sweetly und Love Me auf. Letzteres war der erste Rockabilly bzw. Rock'n'Roll-Song, der bei Chess Records aufgenommen wurde. Schon zu dieser Zeit schrieb Walker zahlreiche Songs, unter anderem Sweet Love On My Mind, I Ain’t Worried About Tomorrow und Bo Bo Ska Diddle Daddle, das er zusammen mit Webb Pierce schrieb. Auch als Solokünstler nahm er für die Columbia Records verschiedene Platten auf. Seinen ersten Erfolg als Komponist hatte er 1957, als Ray Price den von Walker geschriebenen Titel I’ve Got A New Heartache aufnahm. 1967 wurde sein Titel All The Time zum Song of the Year gewählt.

Weitere bekannte Titel, die aus seiner Federn stammen sind unter anderem Why, Why, Memory No.1 und Burning Memories, das er zusammen mit Mel Tillis schrieb. Bis 1970 veröffentlichte er auch eigene Platten.

Wayne Walker verstarb am 2. Januar 1979 im Alter von 54 Jahren. Er wurde 1975 in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Diskographie:
Jahr Titel Plattenfirma
1955 Now Is The Time For Love / You Got The Best Of Me Chess Records
1955 Lips That Kiss So Sweetly / Love Me (mit Jimmy Lee) Chess Records
1956 All I Can Do Is Cry / It’s My Way ABC-Paramount Records
1957 A Teenage Love Affair / Whatever You Desire Columbia Records
1957 Just Walkin’ Around / Sands Of Gold Columbia Records
1957 Bo Bo Ska Diddle Daddle / Come Away From His Arms Columbia Records
1958 I’m Finally Free / It’s Written In The Stars Columbia Records
1958 After The Boy Gets The Girl / Just Before Dawn Coral Records
1959 You’ve Got Me / If What Kind Of "God" Do You Think You Are Brunswick Records
1959 You’ve Got Me / Little Ole You Brunswick Records
1960 Love Love Love / Soft Chains Of Love Everest Records
1963 Battle Of The Bulge / Reaching For The Impossible Coral Records
196? Wine And The River / Nobody Knows But Me Rik Records
196? When Passion Calls / The Message Rik Records
196? Ever So Often / I Was Sorta Wondering Rik Records
1970 When Passion Calls / Nobody Knows But Me Starday Records

* Sixteen Chicks
nicht veröffentlicht

* Who's Kiddin' Who?
(unbekannt)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:18

"Thomas Hösli":

Thomas Hösli (* 17. Dezember 1965 in Luzern; † 23. August 2007 ebenda) war ein Schweizer Musiker (Punk, Rock, Chanson)

Thomas Hösli wohnte in Luzern.

Hösli begann in den 1980ern mit Steven's Nude Club, nach Soloprojekten und weiteren Kollaborationen unter dem Namen M.D. Moon und Gilbert Dessert spielt er ab 1996 zusammen mit Ricardo Regidor im Duo Hösli und Ricardo.

Das Duo spielte bitter-ironische Chansons, veröffentlichte drei Alben, eine Live-Platte und einen Film.

Hösli starb an Lungenkrebs.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:19

“Gus Cannon”:

Gus Cannon (* 12. September 1883 in Red Banks, Mississippi; † 15. Oktober 1979 in Memphis, Tennessee) war ein amerikanischer Blues-Musiker, der vor allem mit seiner Band Cannon’s Jug Stompers Ende der 1920er bekannt wurde.

Kindheit und Jugend:
Cannon wurde 1883 als der jüngste von zehn Söhnen der Sklaven John und Ellen Cannon geboren. Mit zwölf Jahren arbeitete er in Clarksdale, Mississippi auf den Baumwollfeldern. Hier kam er mit dem Blues in Berührung. Er brachte sich das Musizieren selbst bei, wobei er zunächst auf einem Banjo spielte, das er sich aus einer Pfanne und einem Gitarrenhals gebaut hatte.

Karriere:
Um 1900 spielte Cannon in verschiedenen Bands in der Gegend von Clarksdale. Er gründete seine erste Jugband, als er für die Eisenbahn in Greenville arbeitete. Er lernte den Mundharmonikaspieler Noah Lewis und den jungen Gitarristen Ashley Thompson kennen, mit denen er häufig zusammen spielte. 1910 heiratete Cannon. Ab 1914 trat er regelmäßig bei Medecine Shows auf. In den 1920er Jahren hielt er sich in der Gegend von Memphis (Tennessee) auf und trat auch in der berüchtigten Beale Street auf. In dieser Zeit kam die Memphis Jug Band zu einigem Ruhm. 1927 begann seine professionelle Karriere als Musiker. Seine ersten Platten spielte er 1927 bei den Paramount Records ein. 1928 machte Gus Cannon mit Lewis und Thompson unter dem Namen Cannon’s Jug Stompers erste Aufnahmen. Später spielten unter anderem auch Hosea Wood, Elijah Avery und Blind Blake in der Gruppe. Weitere Aufnahmen, auch solo, folgten bis 1930. Danach ließ der Erfolg rasch nach.

Erst in den späten 1950er Jahren wurde Gus Cannon wieder „entdeckt“. Mit Will Shade und Milton Ruby nahm er 1963 ein Album auf. Nach seinem Tod 1979 gaben die The Lovin’ Spoonful ein Benefizkonzert, um Geld für Gus Cannons Grabstein zu sammeln.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:20

„Maybelle Carter“:

„Mother“ Maybelle Carter (* 10. Mai 1909 in Nickelsville, Virginia als Maybelle Addington; † 23. Oktober 1978 ) war eine US-amerikanische Country-Musikerin und -Sängerin und Mitglied der Carter Family.

Biografie:
Familie und Kindheit:
Maybelle Carter wurde 1909 als Maybelle Addington in Virginia als Tochter von Hugh Jackson Addington und Margaret S. Kilgore geboren. Der Zweig der Addington-Familie in Virginia stammt vom ehemaligen britischen Premierminister Henry Addington ab. Im März 1926 heiratete Maybelle Addington Ezra J. Carter. Die beiden bekamen drei Töchter, Helen, June und Anita.

The Carter Family:
Maybelle Carter gründete 1927 zusammen mit ihrem Schwager A.P. Carter und dessen Frau Sara Carter die Carter Family, die führende Country-Vokalgruppe der 1930er und frühen 1940er Jahre. Maybelle Carter spielte in der Gruppe Banjo und Autoharp und kreierte mit ihrer innovativen Gitarrentechnik, bei der sie den Daumen zum Melodiespiel und die restlichen Finger zur Rhythmusbegleitung benutzte, den unverwechselbaren Sound der Carter Family. Die Carter Family löste sich 1943 auf.

Mother Maybelle & the Carter Sisters:
Maybelle Carter machte mit ihren Töchtern June, Anita und Helen Carter als „Mother Maybelle & the Carter Sisters“ weiter; nach dem Tod von A.P. Carter 1960 traten sie wieder unter dem alten Namen „The Carter Family“ auf und arbeiteten unter anderem als Begleitsängerinnen für Johnny Cash , den June Carter im März 1968 heiratete.

Maybelle Carter war ständiges Mitglied der Grand Ole Opry und rückte in den 1960er Jahren im Zuge des Folk-Revivals erneut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. 1967 wurde ihr gemeinsamer Auftritt mit Sara Carter auf dem Newport Folk Festival mit Beifallsstürmen bedacht. 1972 wirkte sie auf dem Album Will the Circle Be Unbroken der The Nitty Gritty Dirt Band mit.

Tod:
Maybelle Carter starb 1978 und wurde auf dem Hendersonville Memory Gardens in Hendersonville (Tennessee) beerdigt, wo später auch ihre Tochter June und ihr Schwiegersohn Johnny Cash beigesetzt wurden.

Postumer Ruhm:
1993 wurde Maybelle Carters Bild auf eine Briefmarke in den USA zu Ehren der Carter Family gedruckt. 2001 wurde Maybelle Carter in die International Bluegrass Music Hall of Honor aufgenommen. 2002 wurde sie von Country Music Television – CMT auf Platz 8 der 40 Greatest Women of Country Music gewählt.

2005 wurde sie in der Filmbiografie Walk the Line von der Schauspielerin Sandra Ellis Lafferty dargestellt.

Diskografie:
* 2000 - In the Shadow of Clinch Mountain - 12-CD-Box
* 1997 - Wildwood Pickin'
* 1967 - A Historic Reunion: Sara And Maybelle - The Original Carters
* 1964 - Queen Of The Autoharp

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:21

“Johnny Bond”:

Johnny Bond (* 1. Juni 1915 als Cyrus Whitfield Bond in Enville, Oklahoma; † 12. Juni 1978 ) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter der auch als „Singing Cowboy“ in zahlreichen Western-Filmen der vierziger und fünfziger Jahre zu sehen war.

Anfänge:
Nach Ende seiner Schulzeit ging Johnny Bond nach Oklahoma City, wo er auf Jimmy Wakely und Scotty Harrell traf und mit ihnen die Band Bell Boys gründete. Bei einer lokalen Radiostation verdienten sie erstes Geld. 1939 traten die drei Musiker in einem Roy Rogers Film auf. Anschließend zog man nach Kalifornien, in der Hoffnung auf eine Karriere im Filmgeschäft.

In Los Angeles wurden sie von Gene Autry für seine Melody Ranch Radio Show engagiert. Sie arbeiteten als Begleitmusiker des großen Stars, bis die Show 1956 abgesetzt wurde.

Karriere:
Parallel zu seinen Auftritten in der Melody Ranch Show versuchten sich Jonny Bond und Jimmy Wakely als Solisten. Bond begann 1941 für das Columbia-Label Schallplatten einzuspielen. Immer wieder übernahm er kleinere Filmrollen, meist an Seite von Autry oder dem zum Hauptdarsteller aufgestiegenen Wakeley. Die Verkaufszahlen seiner Platten waren nicht sonderlich überzeugend, da seine Stimme nicht genügend ausdrucksstark war. Aber es gelangen ihm einige Top-10-Hits, wie zum Beispiel Oklahoma Waltz, Love Song in 32 Bars oder Divorce Me C.O.D.. Als Songwriter war er erfolgreicher. Bekannte Titel wie Tomorrow Never Comes oder Cimarron stammen aus seiner Feder.

1951 lief sein Schallplattenvertrag mit Columbia aus. Er wechselte einige Male das Label, konnte sich aber zunächst nicht mehr in den Charts platzieren. Erst 1964, nach mehr als zehnjähriger Unterbrechung, gelang ihm mit Ten Little Bottles ein unverhofftes Comeback. Der Song, den er zuvor bereits erfolglos für das Columbia-Label eingespielt hatte, rückte bis auf Platz Zwei der Country-Charts vor. Seine nächsten Singles befassten sich ebenfalls mit dem Thema Trinken und Alkohol und prägten nachhaltig sein Image.

Auch in den siebziger Jahren produzierte er Schallplatten. Außerdem begann er Bücher zu schreiben. Er verfasste Biographien über Gene Autry (nie veröffentlicht) und Tex Ritter und arbeitete an einem Werk über Western Musik. Von 1969 bis 1970 war er als Nachfolger von Tex Ritter Präsident der Academy of Country Music.

Das Multitalent Johnny Bond starb am 12. Juni 1978. Im Jahre 1999 wurde er postum in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Diskografie:
* 1961: That Wild, Wicked But Wonderful West
* 1964: Hot Rod Lincoln-Three Sheets In The Wind
* 1965: Ten Little Bottles
* 1965: Famous Hot Rodders I Have Known
* 1966: The Man Who Comes Around
* 1966: Bottles Up
* 1967: Ten Nights In A Barroom
* 1967: Little Ole Wine Drinker Me
* 1968: Drink Up And Go Home
* 1969: Great Songs Of The Delmore Brothers
* 1970: Something Old, New, Patriotic And Blue
* 1971: Here Come The Elephants
* 1971: Three Sheets In The Wind
* 1974: How I Love Them Old Songs
* 1975: Rides Again

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:22

“Carl T. Sprague”:

Carl T. Sprague (* 10. März 1895 in Houston; † 19. Februar 1979 in Bryan, Texas) war ein US-amerikanischer Cowboy und einer der ersten Country-Musiker, die auch auf Schallplatte verewigt wurden.

Leben:
Seine Jugend verbrachte Sprague auf einer Farm. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg beendete er seine Ausbildung an der Texas A&M University erst 1922. Durch Vernon Dalharts Song The Prisoner’s Song inspiriert, fuhr er im August 1925 nach Camden, New Jersey und nahm den heutigen Western-Klassiker When The Works All Done This Fall auf. Dieses Lied erzählt von einem Cowboy, der sich so viel vorgenommen hat, wenn die harte Arbeit im Herbst zu Ende ist. Leider erlebt er den Herbst nicht mehr, da er in einer Stampede ums Leben kommt.

Die Platte verkaufte sich über 800.000 Mal. Auch seine insgesamt über 30 weiteren Songs waren erfolgreich. Während der Depression kam seine Karriere zum Stillstand, er trat jedoch noch bis ins hohe Alter auf Folk-Festen auf. Er zog nach Bryan, Texas wo er 1979 verstarb.

Titel (Auswahl):
* When The Works All Done This Fall
* Bad Companions
* Following The Cowtrail
* If Your Saddle Is Good And Tight
* O Bury Me Not On The Lone Prairie (The Dying Cowboy)
* Last Great Round Up
* The Two Soldiers
* The Cowboy’s Meditation
* The Mormon Cowboy

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:22

„Bob Luman“:

Robert „Bob“ Glynn Luman (* 15. April 1937 in Nacogdoches, Texas; † 27. Dezember 1978 ) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Sänger.

Anfänge:
Der gleichermaßen sport- und musikbegeisterte Luman stand kurz vor einer Karriere als professioneller Baseball-Spieler, als er ein Konzert des damals noch unbekannten Elvis Presley besuchte. Tief beeindruckt von dessen Bühnenshow und der ekstatischen Reaktion des jungen Publikums, beschloss er, selbst Musiker zu werden. Der Gewinn eines Talentwettbewerbs ermöglichte ihm einen Auftritt beim Louisiana Hayride. Er nutze seine Chance und wurde bald regelmäßiger Gast der Radioshow.

Bei verschiedenen kleineren Labels wurden erfolglose Rockabilly-Singles eingespielt. Einige Male trat er im Fernsehen auf und erhielt sogar eine kleinere Filmrolle.

Karriere:
Obwohl er sich in der Musikszene etabliert hatte, blieb Luman der große Durchbruch zunächst versagt. 1959 erhielt er ein Vertragsangebot eines Baseball-Profi-Clubs. Aus einer Laune heraus verkündete er während eines Konzerts, dass er sich für einer Karriere als Baseball-Profi entschieden habe und sich aus dem Musikgeschäft zurückziehen würde. Zufälligerweise waren die Everly Brothers anwesend und überredeten ihn, weiterzumachen. Sie schlugen ihm vor, den Song Let's Think About Living aufzunehmen. Die Single wurde zu einem unvorhergesehen Erfolg. Sie verkaufte sich über eine Million Mal und platzierte sich hoch in den Country- und Pop-Charts.

Auch die Nachfolgesingle The Great Snowman wurde zum Hit. Bob Luman hatte es geschafft, wurde aber kurz darauf für zwei Jahre zum Militär eingezogen. Es gelang ihm allerdings, die Karriere nach seiner Entlassung fortzusetzen. Weitere Singles schafften es in die Top-20. Sein größter Erfolg war 1972 Lonely Women Make Good Lovers, das 1984 ebenso erfolgreich von Steve Wariner gecovert wurde. Musikalisch orientierte er sich zunehmend in Richtung traditioneller Country-Musik. Außerdem trat er regelmäßig in der Grand Ole Opry und im Fernsehen auf.

1975 erlitt er einen Herzinfarkt und musste mehrere Monate in einem Krankenhaus verbringen. Sein Gesundheitszustand blieb labil. Am 27. Dezember 1978 verstarb Bob Luman im Alter von 41 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.

Diskografie (Alben):
* 1960 - Let's Think About Livin'
* 1965 - Bob Luman's Livin' Lovin' Sounds
* 1968 - Ain't Got Time To Be Unhappy
* 1969 - Come On Home And Sing The Blues To Daddy
* 1970 - Gettin' Back To Norma
* 1971 - Is It Any Wonder That I Love You
* 1971 - A Chain Don't Take To Me
* 1972 - When You Say Love
* 1972 - Lonely Women Make Good Lovers
* 1973 - Neither One of Us
* 1974 - Red Cadillac & Black Mustache
* 1974 - Still Loving You
* 1976 - A Satisfied Mind
* 2008 - Bob Rocks (Bear Family)

Quelle: Wiipedia
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02.04.2009, 23:23

“Bert Sommer”:

Bert Sommer (* 7. Februar 1949; † 23. Juli 1990 in Albany, New York) war ein US-amerikanischer Musiker, Songwriter und Schauspieler.

Als Schauspieler spielte Sommer für das Broadway-Musical Hair. Zudem hatte er eine Rolle im Film Ironweed.

Bekannt wurde er durch einen Auftritt beim Woodstock-Festival am 15. August 1969, bei dem er von seinem Studiogitarristen Ira Stone begleitet wurde. Sie spielten 10 Lieder, darunter das Simon & Garfunkel-Cover America und Jennifer. Letzteres hatte Sommer über Jennifer Warnes geschrieben, die er von Hair aus Los Angeles kannte.

Sommer nahm in der Folge zwei weitere Alben auf, deren Erfolg war aber, abgesehen von der in Woodstock geschriebenen Single We're All Playing in the Same Band, gering. Außerdem war er Mitglied der Rockband The Left Bank.

Er wurde drogenabhängig und starb 1990 an Leberversagen.

Diskographie:
* 1968 - The Road To Travel
* 1970 - Inside Bert Sommer
* 1977 - Bert Sommer

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:24

“Karl Ganzer”:

Karl Ganzer (* 15. April 1920 in Brixlegg; † 1. Januar 1988 in Kufstein) war der Komponist und Textdichter des Kufsteinliedes („Kennst du die Perle …“).

Leben:
Karl Ganzer trat 1934 in Brixlegg als Lehrling bei der Post ein. 1940 heiratete er die erst 16-jährige Traudl, Tochter einer Südtiroler Emigrantenfamilie, mit der er vier Kinder (Karl, Helmut, Manfred und Margit) hatte. Von 1940 bis 1945 war er Soldat, zuletzt am Balkan, und schlug sich nach Kriegsende selbständig nach Tirol durch. Er wohnte mit seiner Familie in der Südtiroler Siedlung in Kufstein und musste sich zunächst mit Aushilfsarbeiten durchschlagen, bis er als Buschauffeur wieder bei der Post Beschäftigung fand. Er starb an den Folgen von Komplikationen bei einer Gallenoperation.

Das Kufsteinlied:
Karl Ganzer war musikalischer Autodidakt, der nie eine Musikausbildung erfahren hatte und bis an sein Lebensende nie Notenschrift schrieb. Die Musik lag ihm im Blut. Schon in jungen Jahren gesellte er sich mit seiner Steirischen Harmonika zu Musikern in Gaststätten und spielte mit diesen auf. Durch Zuhören und Mitspielen erwarb er ein umfangreiches Repertoire.

Dieses Können nützte er in der schweren Zeit nach dem Krieg. Er spielte, teils im Duo, teils in der Gruppe „Pendlstoana“ in Gaststätten auf, vor allem im „Auracher Löchl“, einem Kufsteiner Traditionsgasthaus in der Römerhofgasse. 1946 entstand dabei – die Melodie hatte sich beim Üben auf der neuen chromatischen Harmonika sozusagen aufgedrängt und ging ihm nicht mehr aus dem Kopf – das heute weltbekannte Kufsteiner Lied, zuerst im 4/8-Takt, erstmals öffentlich gespielt im früheren Gasthof Waltl am Unteren Stadtplatz 1947. Anfang der 50er Jahre wurde das Lied in einer Aufzeichnung von Franz Friedl auch als Notenblatt gedruckt und vom Kufsteiner Jodlerduo Gasser – Stadlmayr auf Schallplatte aufgenommen. Den Durchbruch schaffte das Lied aber erst Anfang der 60er Jahre, nunmehr im ¾-(„Schunkel“-)Takt durch Aufnahmen des „Jodlerkönigs“ Franzl Lang und anderer bekannter Künstler der volkstümlichen Musikszene, wie etwa Maria und Margot Hellwig.

Das Lied ist eines der meistverbreiteten und meistgespielten Musikstücke der volkstümlichen Musik mit weit mehr als 100 Millionen verkaufter Tonträger. In der Statistik der GEMA war es zeitweise die Nr. 1 des gesamten Angebots. Das Lied hat den Namen der Stadt Kufstein um die ganze Welt getragen und damit die „Perle Tirols“ als Stadt „am grünen Inn“ zu einem Begriff in vielen Ländern gemacht.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:24

“Junior Thompson”:

Jesse „Junior“ Thompson (* 25. Januar 1937 in Lawrence County, Alabama; † 28. August 1978 ) war ein US-amerikanischer Rockabilly-Musiker. Thompson war einer der vielen Rockabilly-Künstler bei Meteor Records.

Kindheit und Jugend:
Geboren als jüngstes von fünf Kindern, wuchs Jesse Thompson in St. Joseph, Tennessee auf, wo die Familie nach seiner Geburt hingezogen war. Seinen Beinamen „Junior“ erhielt er, da er das jüngste Mitglied er Familie war. In seiner Jugend spielte Thompson leidenschaftlich Basketball, Musik war jedoch sein bevorzugtes Hobby. Autodidaktisch, also ohne Notenkenntnisse, brachte er sich das Gitarre spielen bei. Seinen Vater verlor Thompson mit zehn Jahren bei einem Autounfall; sein Bruder starb sechs Jahre später ebenfalls bei einem Autounfall.

Karriere:
1954 verließ er die Schule ohne Abschluss, um mit seiner Band, The Mountain Rhythm Boys, durchs Land zu ziehen. Im September 1955 gewannen sie bei dem Radiosender WJIOL in Florence einen Talentwettbewerb, was zu Auftritten in Ernest Tubb‘s Midnight Jamboree auf WSM führte. In Rick Halls Aufnahmestudio in Muscle Shoals machten Thompson und seine Band erste Demo-Aufnahmen. Da Gitarrist Jimmy Lovelace entfernt mit Sam Phillips, dem Eigentümer der Sun Records in Memphis verwandt war, bekamen sie die Gelegenheit, dort vorzuspielen. Phillips war von Thompson und den Mountain Rhythm Boys angetan, hatte mit Carl Perkins aber genug zu tun und keine Zeit sich noch um andere Künstler zu kümmern, da Perkins mit Blue Suede Shoes einen Nummer-Eins hatte. Trotzdem empfahl Phillips die Band an Les Bihari, dem Leiter der Meteor Records, weiter. Nach einem kurzen Vorspiel im Januar 1956 wurden die beiden Titel Raw Deal / Mama’s Little Baby eingespielt.

Die Band zog danach nach Birmingham, wo sie mit Happy Al Burns als Go Go Five zusammen arbeiteten. Im selben Jahr erschien eine weitere Platte. Zudem waren sie Mitglieder der Dixie Hayride. 1957 trennte sich die Band jedoch; die ehemaligen Mitglieder traten ohne Thompson weiterhin als The 5 Jets auf. Thompson arbeitete die nächsten Jahre als Sessionmusiker verschiedenster Label.

In den 1960er Jahren stellte er die Musik als Hobby zurück und leitete einen Männerbekleidungsladen. Zudem holte er seinen Schulabschluss nach, den er 1954 nicht gemacht hatte. Thompson arbeitete nebenbei als Songwriter weiter und gab Auftritte. Im August 1978 spielte er zusammen mit dem Country-Star George Jones in Florence auf einem Konzert.

Junior Thompson verstarb am 28. August 1978, einen Tag nach seinem Konzert mit Jones, an einem Herzinfarkt im Alter von 43 Jahren.

Diskographie:
Jahr Titel Plattenfirma
1956 Raw Deal / Mama’s Little Baby Meteor Records
1956 Who’s Knocking? / How Come You Do Me? Tune Records
1967 Jungle Girl / Sit By My Site JJ’S Records
1968 Sally Ann From Paris, France / I’ll Never Let You Go Little Darling JJ’S Records
1968 Ooby Dooby / House Of Lost Lovers JJ’S Records
1968 Jimmy Boy / Cry On My Shoulder JJ’s Records
1969 Big Black Spider / Pretty Blue Eyes Badd Records

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:25

“Warren Smith”:

Warren Smith (* 7. Februar 1932 im Humphreys County, Mississippi; † 31. Januar 1980) war ein US-amerikanischer Rockabilly- und Country-Sänger. Er ist vor allem für den Song Rock’n’Roll Ruby bekannt.

Kindheit und Jugend:
Warren Smith wuchs nach der Scheidung seiner Eltern bei seinen Großeltern in Louise, Mississippi auf. 1950 wurde er zur U.S. Air Force einberufen. Die größte Zeit seines Militärdienstes verbrachte er in San Antonio, Texas. Währenddessen nutze er jede freie Minute, um Gitarre zu spielen oder zu singen. Nach der Entlassung aus der Luftwaffe zog Smith nach Memphis, Tennessee.

Karriere:
Dort wurde er bald Mitglied der Snearly Ranch Boys. Stan Kesler, Mitarbeiter der Sun Records, vermittelte Smith und die Band an Sam Phillips, dem Besitzer von Sun. Phillips nahm die Gruppe nach einem kurzen Vorspiel Anfang 1956 unter Vertrag. Smiths erste Session fand am 5. Februar 1956 mit den Snearly Ranch Boys statt. Bei dieser Session spielte er einmal das von Johnny Cash komponierte Rock’n’Roll Ruby zusammen mit I’d Rather Be Safe Than Sorry ein. Die Platte verkaufte sich gut und stieg an die Spitze der Memphis Charts. Dies förderte Smiths Ego ungemein. Er kaufte sich einen neuen Cadillac mit der Aufschrift Warren Smith – The Rock’n’Roll Ruby Man und gründete eine neue Band, bestehend aus Al Hopson (Gitarre), Marcus van Story (Kontrabass) und Jimmy Lott (Schlagzeug). Zusammen mit anderen Sun-Stars wie Elvis Presley, Carl Perkins, Johnny Cash , Jerry Lee Lewis und Roy Orbison startete er eine Tournee und wurde Mitglied des KRLD Big D Jamboree in Dallas.

Seine nachfolgende Single Ubangi Stomp konnte den anfänglichen Erfolg nicht wiederholen. Bedingt durch den Aufstieg Jerry Lee Lewis‘ waren auch seine nächsten Veröffentlichunge Misserfolge, da Lewis‘ Hits wie Great Balls of Fire kurz nach seinen Platten herauskamen. Smiths Vertrag bei Sun lief aus und Smith zog nach Kalifornien. Dort wurde er Mitglied der KFI Town Hall Party, einer der bekanntesten Radio- und Fernsehshows der damaligen Zeit. Unter dem Pseudonym Warren Baker brachte er bei Warner Bros. Records drei unerfolgreiche Singles heraus. Bei den Liberty Records veröffentlichte er einige Country-Titel, schon seine erste Single kam bis auf Platz fünf der Hot Country Songs. Doch Smiths Vertrag wurde, ebenfalls wie bei Sun, nicht verlängert. I Frühjahr 1964 hielt er dort seine letzte Session ab. Durch den anhaltenden Misserfolg konsumierte Smith übermäßig viel Alkohol und wurde tablettenabhängig. Das Resultat war ein Autounfall, von dem er sich aber vollständig erholte. Nach einem 18-monatigen Aufenthalt im Gefängnis ging Smiths Ehe ebenfalls in die Brüche. Der Musik hatte er den Rücken gekehrt.

Doch Smith fand eine Anstellung als Sicherheitsdirektor bei einem Unternehmen in Longview, Texas. Er heiratete erneut und spielte bei der neu gegründeten Plattenfirma eines Freundes eine Single ein. In den 1970er Jahren veröffentlichte er ein Album. 1977 trat Smith dann erstmals bei der Sun Sound Show in London auf. 1978 und 1979 unternahm er Tourneen durch Europa. 20 Jahre nach seiner vergeblichen Karriere als Rockabilly-Sänger hatte er hatte er sich nun in Europa in der Rockabilly-Gemeinde eine große Fan-Basis aufgebaut.

Warren Smith verstarb am 31. Januar 1980 an einem Herzinfarkt im Alter von nur 46 Jahren. Für das kommende Jahr 1981 war eine weitere Tournee in Europa geplant. Smith wurde aufgrund seiner Leistungen um die Rockabilly-Musik in die Rockabilly Hall of Fame aufgenommen.

Diskographie:
Singles:
Jahr Titel Plattenfirma Chartposition
1956 Rock’n’Roll Ruby / I’d Rather Be Safe Than Sorry Sun Records #52
1956 Ubangi Stomp / Black Jack David Sun Records
1957 Miss Froggie / So Long I’m Gone Sun Records #72
1958 I’ve Got Love If You Want It / I Fell In Love Sun Records
1959 Sweet, Sweet Girl / Goodbye Mr. Love Sun Records
1959 Hawaiian Eye / The Man and the Challenge Warner Bros. Records
1960 Midnight In Betlehem / Little Bitty Baby Warner Bros. Records
1960 Dear Santa / The Meaning of Christmas Warner Bros. Records
1960 Cave On / I Don’t Believe I’ll Fall In Love Today Liberty Records #5
1961 Odds and Ends / A Whole Lot of Nothin’ Liberty Records #7
1961 Call of The Wild / Old Lonesome Feeling Loberty Records #26
1961 Why, Baby Why? / Why I’m Walkin’ (mit Shirley Collie) Liberty Records #23
ca. 1962 Five Minutes Of The Latest Blues / Bad News Get Around Liberty Records
ca. 1962 Book of Broken Heart / A Hundred and Sixty Lbs. of Hurt Liberty Records
1963 That’s Why I Sing In A Honky Tonk / Big City Ways Liberty Records #25 / #41
1964 Blue Smoke / Judge and Jury Liberty Records #41
1965 Future X / She Likes Attention Slick Records
ca. 1966 When The Heartaches get To Me / Lie To Me Mercury Records
1971 Make It On Your Own / Between The Devil And The Deep Blue Sea Jubal Records
1972 I Don’t Believe / Did You Tell Him Jubal Records
1973 A Woman’s Never As Gone / One More Time Jubal Records
2001 I Like Your Kind Of Love / Fool Proof (mit Mack Vickery) Norton / Sun Records


* The Darkest Cloud
* Dear John
* Do I Love You
* Hank Snow Medley
* Red Cadillac And A Black Moustache
* Stop The World I’ll Jump Off
* Who Took My Baby
* Old Lonesome Feeling
* Tell Me Who
* Tonight Will Be The Last Night To
* Uranium Rock
* I Like Your Kinda Love
Sun Records (nicht veröffentlicht)

Alben:
* 1961: First Country Collection
* 1977: Warren Smith
* 1977: Legendary Sun Perfomer
* 1980: Memorial Album
* 1981: The Last Detail
* 1988: So Long, I’m Gone
* 1991: Bop! Bop!
* 1995: Rockabilly Legend

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:26

„Warren Casey“:

Warren Casey (* 1935; † 8. November 1988 ) war US-Amerikanischer Autor, Komponist und Schauspieler. Er war einer der Mitbegründer des Musicals Grease.

Der aus Yonkers (New York) stammende Casey studierte Kunst an der Syracuse University. Nach seinem Abschluss unterrichtete er einige Zeit an der Universität bevor er 1962 seinen Wohnsitz nach Chicago verlegte. Dort begann er Theater zu spielen und zu schreiben. 1963 lernte er Jim Jacobs kennen, mit dem er 1971 das Musical Grease inszenierte. Der gemeinsame Erfolg veranlasste Casey und Jacobs zu weiterer Zusammenarbeit, aus der die musikalische Satire Islands of Lost Co-eds entstand.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:26

„Robert Gilbert“:

Robert Gilbert (* 29. September 1899 in Berlin; † 20. März 1978 in Minusio/Schweiz; eigentlich Robert David Winterfeld; Pseudonym: David Weber) war ein deutscher Komponist, Textdichter, Sänger und Schauspieler. Sein Vater ist Max Winterfeld, der sich mit Künstlernamen Jean Gilbert nannte, seine Mutter ist Modistin, eine Hutmacherin. Sein Bruder ist der Kinder- und Jugendbuchautor Henry Winterfeld.

Leben:
Robert Gilbert wird im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs 1918 Soldat und kommt in Kontakt zu den Spartakisten (Spartakusbund), die das politische Bewusstsein des 19-jährigen wecken. Nach Kriegsende studiert Robert Gilbert Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin und Freiburg im Breisgau und ist aktiv an politischen Demonstrationen und an Wahlkämpfen dieser Zeit beteiligt.

Doch sein Berufsweg wird von seinem Talent bestimmt. Da er endlich auf eigenen Füßen stehen möchte, verfasst er, zuerst noch zusammen mit seinem Vater, Operetten, Schwänke, Revuen und Schlager. Im Laufe seines Lebens schafft er für rund 60 Operetten die Libretti, für rund 100 Tonfilme die Gesangstexte und komponiert als musikalischer Autodidakt zahlreiche Schlager mit eigenen Texten.

Als er 24-jährig heiratet, will er sein eigenes Geld verdienen und schreibt für Fritz Löwe, den später als Frederick Loewe bekannt gewordenen Komponisten, seinen ersten Schlagertext Kathrin, du hast die schönsten Beine von Berlin. Bald wird Gilbert auch einer der begehrtesten Texter für die Musikfilme und Komponisten seiner Zeit. Ob nun für die Regisseure und Komponisten Frederick Loewe, Nico Dostal, Hermann Leopoldi, Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann, Ralph Benatzky und Erik Charell oder für die Schauspieler Lilian Harvey, Willy Fritsch, Heinz Rühmann, Paul Hörbiger, Zarah Leander und Willi Forst, stets waren seine Lieder überaus erfolgreich.

Außerdem verfasst er politische Couplets, wie Die Ballade vom Nigger Jim. Zusammen mit Hanns Eisler arbeitet er unter dem Pseudonym „David Weber“ an Arbeiterkampfliedern (Auf den Straßen zu singen, Stempellied, Ballade von der Krüppelgarde, Das Lied eines Arbeitslosen), die auch Ernst Busch in sein Repertoire aufnimmt, sowie an einer Oper über die Arbeitslosigkeit 150 Mark; 1929 sind Gilbert und Eisler beim Musikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) in Baden-Baden mit der Rundfunkkantate Tempo der Zeit vertreten.

1931 wird in Berlin seine Tochter Marianne geboren. Da Gilbert keine Kinder will, kommt es im selben Jahr zu einer dramatischen Trennung des Ehepaares; erst vier Jahre später kehrt er zu seiner Frau Elisabeth, genannt Elke, zurück.

In der Zeit seiner größten Erfolge wird er nach der „Machtergreifung“ als Jude im Sinne der nationalsozialistischen Gesetze verfemt und muss wegen der rassistischen Politik Deutschlands emigrieren. Erste Station seines Exils ist Wien, nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 muss er weiter und geht nach Paris. Am 25. März 1939 verlässt er mit seiner Familie in Cherbourg Frankreich, um endgültig in die USA zu fliehen. Das Leben der Familie im Exil in New York wird in einem Buch von Marianne (Gilbert Finnegan) beschrieben. 1944 nimmt er auch die amerikanische Staatsbürgerschaft an.

1949 kommt Gilbert nach Deutschland zurück, lebt in München und komponiert und dichtet für das Münchner Kabarett „Die Kleine Freiheit“. Bald verlässt er auch endgültig seine Frau Elke. 1954 wird er wieder deutscher Staatsbürger und übersiedelt in den Schweizer Kanton Tessin. Jetzt macht sich Gilbert seine englischen Sprachkenntnisse zunutze und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Übersetzer von insgesamt 20 amerikanischen Musicals, darunter My Fair Lady, Oklahoma!, Hello, Dolly! und Annie Get Your Gun. 1961 kommt Gilberts Schlager Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn - 30 Jahre nach seiner Entstehung - als Musik in einem Schlagerfilm in die Hitparaden.

Gilbert war mit Heinrich Blücher und dessen Ehefrau, der Philosophin Hannah Arendt, befreundet. Er stirbt im Alter von fast 79 Jahren in seinem Haus in Minusio in der Nähe von Locarno.

Werke (Auswahl):
Schlagertexte, Libretti und Kompositionen:
* Kathrin, du hast die schönsten Beine von Berlin, sein erster Schlager
* Das ist die Liebe der Matrosen, aus dem Film Die drei von der Tankstelle
* Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder
* Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen
* Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn
* Irgendwo auf der Welt, Musik Werner Richard Heymann
* Annemarie, Operette, mit Vater Jean Gilbert, 1925
* Lene, Lotte, Liese - Josefines Töchter, Volksstück, mit Vater Jean Gilbert, 1926
* Die leichte Isabell, Operette, 1926
* Pit-Pit, burleske Operette, 1927
* Äffchen, Operette 1928
* Prosit Gipsy, musikalisches Lustspiel, 1929
* Im weißen Rößl, Singspiel, Musik von Ralph Benatzky; musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten, Robert Stolz und Hans Frankowski, Libretto vom Komponisten zusammen mit Hans Müller-Einigen und Erik Charell, nach Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg; 1930 ); daraus:
o Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist
o Im Salzkammergut, da kamma gut lustig sein
o Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden
* Feuerwerk (Musikalische Komödie) - Gesangstexte zur Musik von Paul Burkhard, 1950 (siehe auch „O mein Papa“ gesungen von Lys Assia)
* Strammer Junge angekommen, Schwank mit Musik, 1953
* Katharina Knie - Musical-Version des gleichnamigen Seiltänzerstücks von Carl Zuckmayer (einschließlich Gesangstexten, 1957)

Buchveröffentlichungen:
* Die Stimme des Mörders, Kriminalroman, 1947
* Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder, 1950
* Im weissen Rößl, 1951
* Vorsicht! Gedichte, 1951
* Frischer Wind aus der Mottenkiste, 1960
* Odyssee von der Spree, 1967
* Durch Berlin fließt immer noch die Spree, 1971

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:27

“Lloyd McCollough”:

Lloyd Arnold McCollough (* 25. Juni 1935 in Memphis, Tennessee; † 10. Januar 1976) war ein US-amerikanischer Rockabilly-Musiker. Er ist ebenfalls unter dem Namen „Lloyd Arnold“ bekannt, den er ab 1960 für seine Veröffentlichungen benutzte.

Leben:
Kindheit und Jugend:
Lloyd McCollough war das jüngste Kind seiner Eltern John und Clemmie. In frühen Jahren litt er an Meningitis, was damals in dem meisten Fällen zum Tode führte. McCollough hatte aber Glück und erholte sich von der schweren Krankheit. Während seiner Schulzeit erträumte er sich eine Karriere als Baseball-Profi, als er aber zu Weihnachten 1951 eine Mandoline geschenkt bekam, galt sein Interesse der Musik. Er lernte die Mandoline zu spielen und Hank Williams wurde sein Idol. Nach dessen Tod beschloß McCollough, Musiker zu werden.

Karriere:
Mit seinem Bruder Jimmy (Bass), seiner Nichte Geneva (Gesang), Curley Raney (Fiddle) und einem Freund namens Grady (Steel Guitar) gründete er seine erste Band, die sich The Drifting Hillbillies nannte. McCollough und seine Gruppe bekamen die Möglichkeit, im Saturday Night Jamboree, einer Barn Dance Show auf WBHQ in Memphis, aufzutreten und wurden bald Mitglieder. Hinter der Bühne der Show lernte er den jungen Elvis Presley kennen, der ebenfalls seine ersten Versuche im Musikgeschäft wagte. McCollough trat zudem in Ted Mack's Amateur Hour auf und spielte auf Veranstaltungen in der Umgebung von Memphis. Da sein Bruder Jimmy geheiratet hatte, stieg dieser jedoch kurz darauf aus und wurde zuerst von Buddy Holly (der in keinerlei Beziehung zu Buddy Holly stand) und dann von Bobby Howard ersetzt.

1954 absolvierte McCollough die Technical High School und heiratete im Sommer desselben Jahres. Die Ehe hielt jedoch nicht lange. In Booneville, Mississippi, kaufte er sich einen Plattenladen und wurde Geschäftspartner von Charles Bolton, der das Von Theater in Booneville leitete. Auf dem neu gegründeten Von-Label veröffentlichten McCollough und seine Drifting Hillbillies ihre Debüt-Single Watch That Girl / Oh Darling. Von Records schrieb auf der Platte jedoch seinen Namen McCullough, was aus einer falschen Schreibweise resultierte. Auf dem selben Label hatten auch Hayden Thompson und Johnny Burnette ihre ersten Titel eingespielt. Nach einigen unveröffentlichten Aufnahmen bei Meteor Records veröffentlichte er bei Ekko im Januar 1956 seine zweite Single. In den folgenden Jahren spielte McCollough bei vielen verschiedenen Labels Platten ein, unter anderem bei Republic, Starday, Memphis oder K-Ark. Sein bekanntester Titel ist Hang Out aus dem Jahre 1960. Ab 1960 kamen seine Platten bis auf eine Ausnahme 1963 bei K-Ark unter dem Namen Lloyd Arnold heraus. Seine letzte Session hielt McCollough um 1971 ab.

McCoulloughs Vater war 1968 gestorben; zwei Jahre später folgte ihm seine Mutter. Über diese Verluste kam er den Rest seines Lebens nicht hinweg und sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends; die Meningitis brach erneut aus. McCollough nahm sich am 10. Januar 1976 selbst das Leben.

Diskographie:
Jahr Titel Plattenfirma
1955 Watch That Girl / Oh Darling Von Records
1956 Until I Love Again / What Goes On In Your Heart Ekko Records
1956 'Cause I Love You / Gonna Love My Baby Republic Records
1958 Half My Fault / What Can I Tell Them Starday Records
1960 Dixie Doodle / The Great Speckled Bird Sharp Records
1960 Hang Out / Do You Love Me Katche Records
1961 Hangout / Red Coat, Green Pants and Red Suede Shoes Myers Records
1962 Million Miles To Nowhere / Time Enough To Doe Blake Records
1962 Tear Down The Fence / Wake Up Hearts Jo-Man Records
1962 Hang Out / ? Record-o-Rama Records
1962 Tennessee Twist / I Couldn't Make My Heart Believe My Eyes Memphis Records
1963 School Days / My Bucket's Got A Hole In It Memphis Records
1963 School Days / My Bucket's Got A Hole In It K-Ark Records
1963 Cold Duck Blues / When I Smile K-Ark Records
1963 School Days / Take These Chains From Heart Ave Records
1964 Sugaree / I Hope You Mean What You Say Memphis Records
1964 Next To Me / Lonesome Finds Me Memphis Records
1964 Little Boy Blue / I Can't Wait Memphis Records
1965 When I Close My Eyes / What Can I Say Demand Records
1966 That's How I Wake Up / Wake My Heart Millionaire Records

* Hang Out
* Johnnie B. Goode
* Little Queenie
* Lotta Lovin'
* Nobody But You
Radio-Mitschnitt (Auftritt)

* Don't Care Blues
* I Got The Blues
nicht veröffentlicht

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:28

“Buell Kazee”:

Buell Kazee (* 29. August 1900 in Burton Fork, Kentucky; † 31. August 1976) war ein US-amerikanischer Country- und Folk-Sänger. Er gilt als der erfolgreichste Folk-Musiker der 1920er Jahre und konnte in den 1960er Jahren während des Folk-Revivals ein erfolgreiches Comeback starten.

Leben:
Kindheit und Jugend:
Buell Kazee wurde am Fuß des Burton Fork, einem Berg in Kentucky geboren, der im Magoffin County liegt. Die meisten Lieder, der er später aufnehmen sollte, lernte er in seiner Familie. Mit fünf Jahren lernte er Banjo spielen und trat schon öffentlich auf. Zudem engagierte er sich in der örtlichen Kirche. Nachdem er die High School absolviert hatte, begann er am Georgetown College Englisch, Griechisch und Latein zu studieren. Zu dieser Zeit begann er die Wichtigkeit der traditionellen Balladen, die er von seinen Eltern gelernt hatte, zu erkennen. Nachdem er zu den Fächern Musik und Gesang gewechselt hatte, schrieb er die Stücke auf und passte sie lediglich etwas dem zeitgenössischen Geschmack an. Als er 1925 das College mit Abschluss verließ, gab er ein kleines Konzert, auf dem er Banjo und Klavier spielte sowie sang. Aufgrund des Erfolges dieses Auftrittes wiederholte er es einige Male.

Karriere:
1927 erhielt er von den Brunswick Records eine Anfrage, ob er an Aufnahmen in ihrem Studio interessiert sei. Nachdem er nach New York gereist war und dort vorgespielt hatte, unterschrieb er bei dem Label. Seine erste Veröffentlichung war Roll On John auf der A-Seite und John Hardy auf der B-Seite. In den nächsten zwei Jahren nahm er, unterstütz von verschiedenen New Yorker Musikern, 51 Platten auf, darunter Hits wie Lady Gray, The Sporting Bachelors oder The Little Orphan Child. Sein größter Erfolg war jedoch On Top Of Old Smoky, der sich über 15.000 Mal verkaufte. Seine Titel waren oft von religiösen Themen geprägt, aber auch Alltagsprobleme wurden darin behandelt. Nachdem der bereits verheiratete Kazee Anfang der 1930er Jahre zum Vocalion Label gewechselt war, ließ sein Erfolg schnell nach, was die Weltwirtschaftskrise noch verstärkte. Er zog sich mehr und mehr aus dem Musikgeschäft zurück und arbeitete die nächsten 22 Jahre als Pfarrer in Morehead, Kentucky.

Rückzug und Comeback:
Kazee trat nur noch selten auf und widmete sich ganz seinem Beruf, den er eigentlich schon als Jugendlicher ausüben wollte. Als in den 1960er Jahren Folk äußerst populär wurde und Stars wie Bob Dylan hervorbrachte, nutzte Kazee die Gelegenheit und startete ein Comeback. Neben Tourneen und gemeinsamen Auftritten mit weiteren ehemaligen Folkstars wie Dock Boggs und Clarence Ashley sowie Doc Watson auf dem Newport Folk Festival nahm er wieder Platten auf. Sein größter Erfolg aus dieser Zeit wurde The White Pilgrim. Auch als Schriftsteller betätigte er sich erfolgreich, insgesamt veröffentlichte er drei Bücher.

Buell Kazee verstarb am 31. August 1976 Jahren im Alter von 76 Jahren.

Diskographie:
Singles:
Jahr Titel Anmerkungen
Brunswick Records
1927 Roll On John / John Hardy
1927 Rock Island / Old Whisker Bill
1927 Darling Cora / East Virginia
1927 The Ship That’s Sailing High On The Water / If You Love Your Mother
1927 The Roving Cowboy / The Little Mohee
1927 The Old Maid / The Sporting Bachelors
1928 Faded Coat Of Blue / Don’t Forget Me, Little Darlin’ Pseudonym als Ray Lyncy
1928 Snow Deer / Red Wing mit Carson Robison (unter dem Pseudonym Sookie Hobbs)
1928 The Orphan Girl / Poor Little Orphan Boy
1928 The Cowboy’s Farewell / Lady Gray
1928 The Wagoner’s Lads / The Butcher’s Boy (The Railroad Boy)
1928 The Dying Soldier ?/i / Short Life Of Trouble
1928 Little Bessie / My Mother Little Bessie später von den Alabama Barnstomers gecovert
1928 In The Shadow Of The Pines / You Taught Me How To Love
1928 Poor Boy Long Way From Home / You Are False But I’ll Forgive You
1928 Married Girl’s Troubles / Gamblin’ Blues
1929 Steel-A-Goin’ Down / The Hobo’s Last Ride
1929 A Mountain Boy Makes His First Record / A Mountain Boy Makes His First Record, Pt. 2
1929 Toll The Bells / The Blind Man
1929 Roving Cowboy / The Little Mohee Wiederveröffentlichung
1929 The Waggoner’s Lad / The Butcher’s Boy (The Railroad Boy) Wiederveröffentlichung von Brunswick 213
1929 Cowboy Trail / I’m Rolling Along
Vocalion Records
? In The Shadow Of The Pines / You Taught Me How To Love Now You Teach Me To Forg Wiederveröffentlichung von Brunswick 216 (Vocalion 5221)
? My Mother / Little Bessie Wiederveröffentlichung von Brunswick 215 (Vocalion 5231)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:31

“Donny Hathaway”:

Donny Hathaway (* 1. Oktober 1945 in Chicago; † 13. Januar 1979 in New York) war ein US-amerikanischer Soul-Musiker.

Leben:
Donny Hathaway wuchs in St. Louis, Missouri auf. Bereits mit 3 Jahren sang er im Kirchenchor, im Kindesalter lernte er Klavier spielen. Dank seines herausragenden Klavierspiels erhielt er 1965 ein Stipendium für Howard University in Washington, D.C.. Nach 3 Jahren verließ er die Universität, um als Songschreiber, Musiker und Produzent zu arbeiten. Ende der 1960er Jahre war Hathaway Produzent bei Curtis Mayfields Label Curtom Records. Dort nahm er 1969 seine erste Single I Thank You Baby auf.

1970 erschien sein erstes Album Everything Is Everything, auf dem er die Kritiker vor allem durch seine einzigartige Stimme begeisterte. Sein zweites selbstbetiteltes Album wurde ein weiterer kommerzieller wie von Seiten der Kritik beachteter Erfolg. Nach seinem folgenden Album mit Partnerin Roberta Flack, nahm er zunächst einige Soundtracks auf, darunter das Theme zur Serie Maude. 1978 folgte dann ein weiteres Duett mit Roberta Flack. Während seiner eigenen Karriere produzierte Hathaway weiterhin Alben anderer Künstler.

Im Laufe seiner Karriere litt Donny Hathaway zunehmend an Depressionen und musste sich mehrmals in Behandlung begeben. Auch seine Freundschaft zur Duettpartnerin Roberta Flack litt unter Hathaways Gesundheitszustand, so dass die beiden erst nach sechs Jahren wieder ein gemeinsames Album aufnehmen konnten.

Am 13. Januar 1979 wurde Donny Hathaway tot auf dem Bürgersteig vor seinem Wohnhaus in New York aufgefunden. Fehlende Spuren von Gewaltanwendung an Hathaways Körper und fehlende Glasscherben des Fensters in seiner Wohnung legen Selbstmord als Todesursache nahe.

Diskografie:
Alben:
* 1970: Everything Is Everything
* 1971: Donny Hathaway
* 1972: Live
* 1972: Roberta Flack & Donny Hathaway
* 1973: Extensions Of A Man
* 1980: Featuring Donny Hathaway
* 1980: In Performance

Singles:
* 1969: I Thank You Baby
* 1970: The Ghetto, Pt. 1
* 1970: This Christmas & Be There
* 1970: A Song For You
* 1971: Magnificent Sanctuary Band & Take A Love Song
* 1971: You’ve Got A Friend
* 1971: You’ve Lost That Lovin' Feeling
* 1972: Giving Up
* 1972: Where Is The Love?
* 1978: The Closer I Get To You
* 1979: Back Together Again (Atlantic)
* 1980: You Are My Heaven

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:32

„Lefty Frizzell“:

William Orvill „Lefty“ Frizzell (* 31. März 1928 in Corsicana, Texas; † 19. Juli 1975) war ein US-amerikanischer Country-Sänger.

Anfänge:
„Lefty“ Frizzell wurde 1928 als Sohn von Naamon und A.D. Frizzell in Corsicana, Texas geboren; die Familie zog aber bald nach seiner Geburt nach El Dorado in Arkansas. Von seinen acht Geschwistern arbeiteten auch seine Brüder David und Allan im Musikgeschäft. Bereits im Alter von zehn Jahren versuchte er, die Songs eines seiner Vorbilder Jimmie Rodgers nachzusingen und trat ein Jahr später damit bei einer Schulveranstaltung das erste Mal öffentlich auf.

Im Jahr 1940, im Alter von zwölf Jahren, gewann er beim Radiosender KELD in El Dorado einen Talentwettbewerb, zwischenzeitlich hatte er auch Gitarrespielen gelernt. Nachdem sein Vater von der Armee eingezogen worden war, begann Lefty Frizzell, das Einkommen der Familie mit Gelegenheitsjobs aufzubessern. Dazu gehörten auch Auftritte in Dancehalls in Greenville in Texas. Nach einem erneuten Umzug nach Paris in Texas bekam er beim Radiosender KPET eine 15-Minuten-Show. Bereits zu dieser Zeit begann er eigene Songs zu schreiben, mit denen er 1944 auf einem Talentwettbewerb erneut Erfolg hat.

Am 12. März 1945, im Alter von 16 Jahren heiratete er Alice Harper und zog mit ihr nach Authers in Oklahoma, wo er elf Monate später Vater einer Tochter wurde. Nach der Rückkehr seines Vaters aus dem Krieg zogen beide Familien nach Roswell in New Mexico, wo er beim Sender KFGL eine halbstündige Sendung bekam. Die Sendung lief recht erfolgreich, so dass er bald darauf eine ganze Stunde senden durfte. Im April 1948 stellte er sich beim Sender KWKH vor, um bei der erfolgreichen Sendung Louisiana Hayride anzufangen, wurde aber zugunsten von Hank Williams abgelehnt. Dies brachte ihn zur Einsicht, dass er eine Band benötigte.

Karriere:
Zu Beginn der 1950er Jahre war er mit seiner Band Westerneers eine lokale Größe. Seine Fans überredeten ihn, eine Platte zu machen, und so fuhr er mit einer Probeaufnahme nach Dallas. Dort traf er auf Jim Beck. Die Aufnahmen fanden zwischen dem 25. Juli 1950 und dem 11. Januar 1951 statt. Anschließend ging es auf Tournee. Im Januar 1952 waren sieben seiner Aufnahmen in den Billboard-Charts vertreten. In den nächsten Jahren bis zu seinem Tod folgten zahlreiche Plattenaufnahmen und Liveauftritte.

Ehrungen und Tod:
1972 wurde Frizzell in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen, und für den Song If You've Got the Money, I've Got the Time erhielt er einen Grammy Hall of Fame Award. Durch den Erfolg verschlimmerte sich seine Alkoholabhängigkeit, am 19. Juli 1975 erlitt er einen Schlaganfall und starb im Alter von 47 Jahren. Er wurde in den Forest Lawn Memorial Gardens in oodlettsville in Tennessee beigesetzt.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:32

“Ned Washington”:

Ned Washington (* 15. August 1901 in Scranton, Pennsylvania; † 20. Dezember 1976 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein amerikanischer Liedtexter. Er schrieb u. a. die Texte für die Titelmelodie von High Noon und die Jazz-Standards Stella by Starlight und On a Green Dolphin Street.

Leben und Wirken:
Ned Washington begann seine Karriere - wie viele seiner Kollegen - im Vaudeville, als musikalischer Direktor, Agent und schließlich als Liedtexter. In den späten 1920er Jahren kam er nach New York und brachte einen Song ("My Arms Are Open") in der Revue Earl Carroll's Varieties of 1928 unter, den er mit seinem zeitweiligen Mitarbeiter Michael Cleary geschrieben hatte. Ab 1929 produzierte er eine große Anzahl von Songs für die damals expandierende Branche der Musicalfilm-Industrie; in den frühen 1930er Jahren, als der Boom abebbte, konzentrierte er sich mehr auf populäre Songs und Broadway-Skripte. Im Jahr 1932 hatte er seinen ersten großen Erfolg mit "I Don't Stand a Ghost of a Chance", das insbesondere durch Billie Holiday zu einem Jazz-Standard werden sollte und an dem Victor Young und Bing Crosby mitwirkten. Der nächste Hit war 1932 "Got the South in my Soul", bei dem er neben Young mit Lee Wiley zusammenarbeitete. 1933 folgte von dem Team der Song "Any Time, Any Place, Anywhere". Danach entstand mit dem Komponisten George Bassman der Klassiker "I'm Getting Sentimental Over You".

Im Jahr 1935 ging Washington nach Hollywood und verbrachte seine restliche Karriere in der Filmbranche. Im diesem Jahr schrieb er - zusammen mit Bronislau Kaper und Walter Jurmann- für den Marx Brothers-Film A Night at the Opera den Song "Cosi Cosa". Den satirischen Song hielten damals viele Zuschauer für ein echtes neapolitanisches Volkslied. 1937 entstand mit Hoagy Carmichael der Song "The Nearness of You". 1940 schrieb er "When You Wish Upon a Star" für den Film Pinocchio (1940). Für die Disney-Studios entstand auch die Musik für den Trickfilm "Dumbo" (1941). Zu einem oft interpretierten späteren Jazz-Standard wurde Washingtons und Victor Youngs Meisterwerk aus dem Jahr 1944, "Stella by Starlight, den sie für den heute vergessenen Film "The Uninvited" geschrieben hatten. Ein weiterer Jazz-Klassiker wurde der viel gespielte Song "On Green Dolphin Street", den er 1947 mit Kaper schrieb und den später Miles Davis interpretierte. Mit Dimitri Tiomkin war er für den Titelsong des Western-Klassikers 12 Uhr mittags (High Noon) (1952) und des Kriegsfilmes Sprung auf, marsch, marsch! (Take the High Ground) (1953) verantwortlich. Washingtons letzter Hit war 1965 der Titelsong für den Film Ship of Fools (mit Ernest Gold).

Washington war für insgesamt elf Academy Awards zwischen 1940 und 1962 nominiert. Er gewann den Oscar für die beste Filmmusik für "When You Wish Upon a Star" (in dem Zeichentrickfilm Pinocchio" (1940) und für "High Noon" (Do Not Forsake Me, Oh My Darlin')" im gleichnamigen Film von 1952.

Ned Washington wurde in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Weitere bekannte Songs:
* "Rawhide" (Musik von Dimitri Tiomkin, (1958 )
* "Wild Is the Wind " (Music von Dimitri Tiomkin, (1956)
* "Gunfight at the O.K. Corral" (Musik von Dimitri Tiomkin, (1956)
* "The 3:10 to Yuma" (Musik von George Duning)
* "The High and the Mighty" (Musik von Dimitri Tiomkin, (1954)
* "My Foolish Heart" (music by Victor Young, (1950)
* "Smoke Rings" (Musik von H. Eugene Gifford, (1933)
* "Singin' in the Bathtub" (mit Herb Magidson; Musik on Michael H. Cleary, (1929)

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02.04.2009, 23:33

“George Morgan”:

George Morgan (* 28. Juni 1924 in Waverly, Tennessee; † 7. Juli 1975) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, der Ende der 1940er Jahre durch den Hit Candy Kisses bekannt wurde. Er ist der Vater der Country-Sängerin Lorrie Morgan.

Leben:
Der in Ohio aufgewachsene George Morgan begann seine Karriere beim Radiosender WWVA, wo er in dessem bekanntem World's Original Jamboree auftrat. 1948 unterschrieb er beim Columbia-Label einen Schallplattenvertrag. Bereits mit seiner ersten Single Candy Kisses gelang ihm 1949 der kommerzielle Durchbruch. Der selbstkomponierte Song schaffte es bis auf Platz Eins der Country-Charts, wo er erst nach vier Wochen durch Hank Williams' Lovesick Blues verdrängt wurde. Noch im gleichen Jahr hatte Morgen eine Reihe von weiteren Top-10-Erfolgen, darunter Room Full Of Roses, das Platz Fünf erreichte.

In der Grand Ole Opry nahm "Candy Kid" den Platz von Eddy Arnold ein, der, wie er selbst, für seine romantischen Balladen bekannt war. Seinen nächsten Hit hatte Morgan erst 1952, als Almost bis auf Platz Drei vorrückte. Es waren vor allem seine regelmäßigen Auftritte in der Grand Ole Opry, die ihn im Blickpunkt der Öffentlichkeit hielten. Ab 1956 unterbrach er sein Engagement für drei Jahre, um bei einem lokalen Sender eine Fernsehshow zu übernehmen. Den letzten großen Hit hatte er 1959 mit I’m in Love Again.

Danach wechselte Morgan mehrfach das Label, konnte aber nicht mehr an seine alten Erfolge anknüpfen. Mitte der sechziger Jahre tauchte er noch einige Male in der Top-100 auf. Er blieb aber weiterhin der Opry verbunden. Hier gab 1974 seine dreizehnjährge Tochter Lorrie ihr Debüt. George Morgan erlebte die Karriere seiner Tochter nicht mehr, denn er starb am 7. Juli 1975 an einem Herzinfarkt.

1979 hatt Lorrie Morgan mit I’m Completely Satisfied With You einen Hit, bei dem die Stimme ihres verstorbenen Vaters zum Duett zugemischt wurde. 1998 wurde George Morgan postum in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Diskografie:
* 1957 - Morgan, By George
* 1961 - Golden Memories
* 1964 - Tender Lovin' Care
* 1968 - Steal Away
* 1969 - George Morgan Sings Like A Bird
* 1974 - A Candy Mountain Melody

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02.04.2009, 23:34

„Charlie Monroe“:

Charles „Charlie“ Monroe (* 4. Juni 1903 in Rosine, Kentucky; † 27. September 1975) war ein US-amerikanischer Countrysänger. Er war der Bruder des berühmten Bill Monroe, dem „Father of Bluegrass“.

Kindheit und Jugend:
Charlie Monroe wurde in Rosine geboren, er war der ältere Bruder von Bill Monroe und der jüngere Bruder von Byrch Monroe. Als Kind lernte Charlie von seinen Eltern, die beide sehr musikalisch waren, Fiddle spielen. Oft halfen die Kinder den Eltern auf ihrer Farm. Um die Familie und ihre anderen Geschwister ernähren zu können, zogen Bill, Charlie und Birch nach Indiana, wo sie ihn einer Ölraffinerie arbeiteten. 1927 traten sie erstmals in Gary, Indiana in einem Radiosender auf. Ihr Vater, Buchanan Monroe, der zu diesem Zeitpunkt gesundheitlich stark angeschlagen war, ritt auf einem Pferd trotzdem von Kentucky nach Indiana, um das Debut seiner Söhne zu erleben. Kurz danach verstarb nicht nur er, sondern auch seine Frau Melissa.

Karriere:
Nach dem Tod der Eltern verließ Byrch Monroe das Trio, Bill und Charlie traten jedoch weiter öffentlich auf. 1936 bekamen die beiden einen Plattenvertrag bei den RCA Records. Dort begann Charlies professionelle Musikkarriere. Als die Monroe Brothers konnten sie bis 1939 große Erfolge verzeichnen. Danach trennten sich die beiden eigenwilligen Brüder. Charlies Plattenvertrag wurde bei RCA verlängert, so dass er weiterhin Platten veröffentlichen konnte. Mit seiner Begleitband, den Kentucky Partners, hatte er bis in die frühen 1950er hinein einige Hits. Einer seiner bekanntesten Stücke ist Mother's Not Dead, Only A-Sleepin', das auch von seinem Bruder Bill aufgenommen wurde. In den 1960er-Jahren nahm Monroe mit seinem Bruder ein gemeinsames Album auf. In seiner Band spielten unter anderem Ramblin' Tommy Scott sowie Lester Flatt. Bis ins hohe Alter trat er im KWKH Louisiana Hayride und im Brown County Jamboree auf. 1943 hatte er sich mit seiner Frau Elizabeth Monroe (gebürtige Miller), die er 1939 geheiratet hatte, eine Farm in Beaver Dam, Kentucky gekauft, auf der er bis zu seinem Tod wohnte. Das Haus, in dem sie wohnten, hatte er selber gebaut.

Charlie Monroe verstarb am 27. September 1975 im Alter von 72 Jahren. Er wurde 2002 in die America’s Old Time Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Titel (Auswahl):
* Mother’s Not Dead, Only Sleepin’
* That Wild Black Engine
* Good Morning to You
* Neath a Cold Gray Tomb of Stone
* Who’s Callin’ You Sweetheart Tonight?
* Grave at the Foot of the Mountain

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02.04.2009, 23:34

“Sam McGee”:

Sam McGee (* 1. Mai 1894 in Franklin, Tennessee; † 21. August 1975, ebenda) war ein US-amerikanischer Gitarrist und Banjo-Spieler. Er war einer der Pioniere des Fingerpickin’-Gitarrenstils des Hillbilly oder auch Old-Time-Country.

McGee hatte ursprünglich, wie es für das ländliche Gebiet der Appalachen typisch war, das Banjo gespielt, dann aber – beeinflusst von afroamerikanischer Musik wie Blues, Ragtime und frühem Jazz – seine Gitarrentechnik entwickelt. Mit seinem Bruder Kirk (Fiddle) bildete er eins der ersten Brüderduos der Countrymusik. 1924 schlossen sie sich der Band von Uncle Dave Macon an, der ihr Förderer wurde. Es folgten Radioauftritte und erste Schallplattenaufnahmen. Neben Gitarristen wie Merle Travis , Chet Atkins und Scotty Moore trug Sam McGee dazu bei, „daß es Fingerpicking-Stücke gibt, die von hoher Komplexität und nach allen Maßstäben auch zu den höchsten Schwierigkeitsgraden gehören, die es in der Gitarrenmusik gibt.“ Ab 1931 spielten die Brüder McGee mit Fiddlin' Arthur Smith in der Band The Dixieliners, einer in den 1930ern in den USA sehr populären Gruppe. Sam und Kirk waren regelmäßige Gäste der Grand Ole Opry in Nashville. Auch in den 1960er Jahren nahmen die Brüder regelmäßig Schallplatten auf – einzeln, gemeinsam und erneut mit Arthur Smith. Mit ihm traten sie 1965 beim Newport Folk Festival auf. Anfang der 1970er gründeten die Brüder ihr eigenes Plattenlabel, MBA Records.

Sam McGee lebte nie ausschließlich von der Musik, sondern arbeitete Zeit seines Lebens auch als Schmied und auf seiner Farm. Er starb mit 81 Jahren bei einem Traktorunfall.

Diskografie (Auswahl):
* 1962: Opry Old Timers (Live; Sam McGee with Kirk McGee & the Crook Brothers)
* 1963: Grand Dad of the Country Guitar Pickers
* 1999: Complete Recorded Works 1926-1934

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02.04.2009, 23:35

„Bob Wills“:

James Robert "Bob" Wills (* 6. März 1905 bei Kosse, Limestone County (Texas); † 13. Mai 1975 in Fort Worth) war ein US-amerikanischer Country-Musiker, Bandleader und Begründer des Western Swing.

Kindheit und Jugend:
Jim Rob, wie die spätere Musiklegende in jungen Jahren genannt wurde, wuchs als ältestes von zehn Kindern im ländlichen Texas auf. Seine Eltern und Großeltern brachten ihm das Fiddle-Spielen bei. Mit zehn Jahren stand er erstmalig auf der Bühne. Der gelernte Frisör versuchte sich in verschiedenen Jobs, bevor er sich 1929 einer Medicine Show anschloss, die von Jahrmarkt zu Jahrmarkt zog.

Erste Schritte:
Mit Herman Arnspiger, dem Gitarristen der Medicine Show, gründete er wenig später das Duo Wills Fiddle Band. Ihnen schloss sich bald darauf der Sänger Milton Brown, dessen Bruder Durwood und Clifton Johnson an. 1931 fanden sie im Hersteller des Light Crust Mehls einen Sponsor und nannten sich in Light Crust Doughboys um. Betreut wurden sie von W.Lee O'Daniel, dem Manager ihres Sponsors.

Die Band gewann schnell an Popularität, zerstritt sich aber mit O'Daniel. Milton Brown schied daraufhin aus und wurde durch Tommy Duncan ersetzt. Die Streitereien mit ihrem Manager, der weniger an der Musik als am Verkauf seines Mehls interessiert war, eskalierten. O'Daniels warf Bob Wills 1932 schließlich wegen Trunkenheit aus der Band. Tommy Duncan verließ daraufhin ebenfalls die Light Crust Doughboys.

Karriere:
Bob Wills zog nach Waco, Texas und gründete mit Tommy Duncan und seinem Bruder Johnny Lee Wills die Playboys. Der mächtige O'Daniels, der später Gouverneur von Texas werden sollte, bereitete ihnen weiterhin Schwierigkeiten, und so waren die Playboys 1934 gezwungen, nach Tulsa, Oklahoma auszuweichen. Hier nannte man sich in Texas Playboys um.

Es wurden weitere Bandmitglieder eingestellt, unter ihnen der Steelgitarrist Bob Dunn, und die Band begann ihr musikalisches Repertoire zu erweitern. Schließlich wurden sogar Blechbläser hinzugefügt, ein sehr ungewöhnlicher Schritt für eine Country-Formation. Bob Wills und die Texas Playboys begannen nach neuen musikalischen Ausdrucksformen zu suchen. In diesen Jahren entstand in den Südstaaten der USA eine neue Variante des Jazz, der Swing. Die Eigentümer der großen Tanzhallen forderten auch von den Country-Bands eine tanzbare, hallenfüllende Musik. Bob Wills erweiterte seine Gruppe zur Big Band mit zeitweilig bis zu 18 Musikern und brachte Jazz-Elemente ein. Eine neue Musikrichtung war entstanden: der Western Swing, der Country und Jazz verknüpfte. Als Wegbereiter des Western Swing gelten Bob Wills und sein früherer Mitstreiter Milton Brown, der mit seiner Band den Musical Brownies ebenfalls wichtige Beiträge leistete. Tragischerweise kam Brown 1935 bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Mitte der dreißiger Jahre erschienen beim ARC-Label die ersten Singles. Die Popularität der Texas Playboys wuchs ständig. Ihre Konzerte waren durchweg ausverkauft. Die Besetzung wechselte häufig. Nicht jeder Musiker konnte die hohen Anforderungen ihres Bandleaders erfüllen. Ein Markenzeichen waren die Soloeinlagen, bei denen einzelne Instrumentalisten von Bob Wills mit lautstarken Kommandos nach vorne ans Mikrophon beordert wurden. 1940 wurde mit New San Antonio Rose ihr erster wirklicher Hit eingespielt. Die Erfolgssträhne hielt bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs an. Bob Wills und weitere Bandmitglieder meldeten sich als Kriegsfreiwillige. Wills und Duncan wurden aber nach einigen Monaten aufgrund mangelnder körperlicher Fitness entlassen. Sie zogen nach Kalifornien und wiederbelebten die Texas Playboys.

Wills wechselte zum OKEH-Label. Hier wurden mehrere Nummer-1-Hits produziert. Nach nur einem Jahr unterschrieb er bei Columbia. 1946 erschien der größte Hit der Texas Playboys, New Spanish Two Step. Ein Jahr später wechselte Wills erneut das Label. Bald darauf zerstritt er sich mit Tommy Duncan, der die Gruppe schließlich verließ. Jene Jahre waren von einer zunehmenden Unstetigkeit geprägt. Alkoholprobleme, Streitigkeiten und zahlreiche Ortswechsel waren neben diversen Ehen kennzeichnend für diesen Lebensabschnitt. 1950 erschien sein letzter großer Hit: Faded Love. Mit dieser Eigenkomposition, die schnell zum Klassiker der Country-Musik avancierte, bewies Bob Wills auch seine Fähigkeiten als Songschreiber.

Niedergang:
In den fünfziger Jahre wurde der Western Swing zunehmend vom Rockabilly und Rock'n'Roll verdrängt. Bob Wills verlor einen großen Teil seiner Anhänger und musste seine Band verkleinern. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme. 1959 tat er sich erneut mit Tommy Duncan zusammen und fast sofort stellten sich Erfolge ein. Mit Heart To Heart Talk gelang ihm erneut ein Top-10-Hit. Die Texas Playboys waren wieder im Geschäft.

1962 und 1963 erlitt er Herzinfarkte, die ihn zwangen, seine aufreibende Tätigkeit als Bandleader aufzugeben. Aber er machte als Solist weiter. 1968 erhielt er die größte Auszeichnung der Country-Musik: Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Im gleichen Jahr erlitt er einen Schlaganfall, der zu einer halbseitigen Lähmung führte. Bob Wills war am Ende.

Es war vor allem Merle Haggard, der sein Idol vor dem Absturz in die Vergessenheit bewahrte. Sein Bob Wills gewidmetes Album A Tribute To The Best Damn Fiddle Player leitete Anfang der siebziger Jahre ein Western-Swing Revival ein. Haggard organisierte eine Texas Playboys Reunion-Session, bei der Bob Wills noch einmal vom Rollstuhl aus seine alte Band dirigierte. In der folgenden Nacht erlitt er einen weiteren Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte.

Bob Wills verstarb am 13. Mai 1975. Er wurde wegen seiner Leistungen um die Country-Musik ebenfalls in die Nashville Songwriters Hall of Fame (1970), in die Western Music Association Hall of Fame (1995) und in die Western Swing Society Hall of Fame (2002) aufgenommen.

Quelle: Wikipedia
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