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raptor230961

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02.04.2009, 22:21

“James Honeyman-Scott”:

James Honeyman-Scott (* 4. November 1956 in Hereford; † 16. Juni 1982 in London) war ein britischer Rockmusiker, der als Gitarrist der Pretenders bekannt wurde.

Leben:
Schon mit sieben Jahren bekam Honeyman-Scott Klavier-Stunden und mit zehn Jahren begann er beim Hören von Eric Clapton- und Hank Marvin-Aufnahmen die Gitarren-Parts mitzuspielen. Da er nie lernte Noten zu lesen, spielte er rein nach Gehör. Als Teenager spielte er in einer Reihe von Bands, darunter die Cheeks, bei denen er neben Verden Allen, einem späteren Gründungsmitglied von Mott the Hoople, auch den Bassisten Pete Farndon und den Schlagzeuger Martin Chambers kennen lernte. Sein Geld verdiente sich Honeyman-Scott in dieser Zeit als Gemüsegärtner, Gitarrenverkäufer und Studiogitarrist für Musiker wie Tommy Morrison und Robert John Godrey.

Ende der Siebziger begann er sich für Punkrock und New Wave zu interessieren, er war vor allem Fan von Elvis Costello und Nick Lowe. Als er etwas später eine Anfrage von Farndon erhielt, ob er für eine neue Band vorspielen wolle, die sich The Pretenders nennt und die er zusammen mit Chrissie Hynde gegründet hatte, konnte er mit seinem Vorspiel zwar Hynde überzeugen, zögerte jedoch selbst zunächst noch. Erst als Hynde Honeyman-Scotts Idol Nick Lowe als Produzenten für die Debütsingle der Pretenders, Stop Your Sobbing gewinnen konnte, sagte er zu und stieg 1979 als festes Mitglied bei den Pretenders ein.

Auf dem Debütalbum The Pretenders verband er Stilmittel aus Reggae, Country und Punkrock miteinander. Das Album wurde ein Welterfolg, doch sowohl er selbst als auch Farndon waren inzwischen stark drogenabhängig geworden. Das hinderte ihn nicht daran im März 1981 das Model Peggy Sue Fender zu heiraten. Nach der Veröffentlichung des namenlosen zweiten Albums und zwei Tage nach dem darauffolgenden Ausschluss Farndons von der Band aufgrund anhaltender Drogenprobleme wurde Honeyman-Scott am 16. Juni 1982 tot aufgefunden. Er starb an einer Überdosis von Kokain und Heroin.

Kurz nach seinem Tod schrieb Hynde als Tribut für ihn den Song Back on the Chain Gang, der einer der größten Hits für die Band werden sollte. Auch der Song 2000 Miles ist ihm gewidmet. Honeyman-Scotts Nachfolger bei den Pretenders wurde Robbie McIntosh, den Honeyman-Scott schon vor seinem Tod den Pretenders näher bringen wollte.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:22

„Benny Goodman“:

Benjamin David "Benny" Goodman (* 30. Mai 1909 in Chicago; † 13. Juni 1986 in New York) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Klarinettist) und Bandleader. Vor allem in den 1930er Jahren feierte er mit seiner Big Band große Erfolge und gilt als einer der populärsten Protagonisten des Swing.

Leben:
Goodman wurde in Chicago (Illinois) als Sohn armer jüdischer Immigranten geboren. Als Zehnjähriger bekam er eine Klarinette und Unterricht bei Franz Schoepp. Mit 12 Jahren spielte er bereits im Theaterorchester und in verschiedenen Tanzkapellen der Stadt. Seine Jazzlehrmeister waren die großen Solisten und Bands der Zwanziger Jahre, u. a. King Olivers Creole Jazz Band mit Louis Armstrong und die Vertreter des Chicago Jazz. Goodman stieg in eine der damals führenden Bands in Chicago ein, das Ben-Pollack-Orchester, mit dem er 1926 seine ersten Aufnahmen machte, darunter am 9. Dezember die erste Aufnahme eines von ihm gespielten Klarinetten-Solos (He's the Last Word). Zwei Jahre später fing er an, Schallplatten unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen. In den frühen 30ern spielte er mit den national bekannten Bands von Red Nichols, Isham Jones und Ted Lewis. 1934 gründete Goodman eine eigene Big Band, die zum ersten Mal weiße und schwarze Musiker vereinte. Mit ihrer Perfektion errang sie innerhalb weniger Jahre die Anerkennung nicht nur der Jazzfans, sondern auch zahlreicher Musikliebhaber außerhalb des Jazzbereichs. Der große Durchbruch beim Publikum blieb ihm jedoch vorerst verwehrt. Am 16. Januar 1938 gab Goodman dann sein berühmtes Jazz-Konzert (siehe The Famous Carnegie Hall Concert 1938 ) in der New Yorker Carnegie Hall. Das Konzert und dessen Radioübertragung war ein durchschlagender Erfolg, wodurch der Jazz quasi über Nacht salonfähig und auch in den "feineren Kreisen" zunehmend akzeptiert wurde. Die Aufnahme des Konzertes gilt heute als Meilenstein und bedeutender Genre-Klassiker und fand bereits vor Jahren Aufnahme in den erlesenen Kreis der Hall-of-Fame des Jazz.

Neben seiner Big Band, in der unter anderem die Star-Trompeter Harry James und Ziggy Elman spielten, gründete er auch das Benny-Goodman-Quartett, das die Jazzgrößen Teddy Wilson, Gene Krupa und Lionel Hampton vereinte. In diesem Quartett spielten mit Teddy Wilson und Lionel Hampton zwei schwarze Musiker zusammen mit zwei weißen Musikern, was zur damaligen Zeit ein Tabu war.

Die Musik des Bandleaders Benny Goodman war in erster Linie darauf ausgerichtet, ihn in seiner Rolle als Solisten auf der Klarinette herauszustellen, wenngleich er auch stets andere hervorragende Solisten in seiner Band hatte. Goodman war zwar kein Innovator etwa im Range eines Duke Ellington oder Count Basie, es stammen auch nur verhältnismäßig wenige seiner Stücke aus eigener Feder. Die akribischen Arrangements seiner Titel waren jedoch meist sehr eingängig und so konnte er mit seinem virtuosen Spiel im Kreise der perfekt eingespielten Bandkollegen und sicher auch aufgrund der Hautfarbe damals ein größeres Publikum erreichen als diese. Stilistisch markierte seine Musik den Mainstream des Swing und zusammen mit dem ebenfalls Klarinette spielenden Artie Shaw war er der populärste weiße Bandleader der Swing-Ära, der auch in der Nachkriegszeit noch große Erfolge feierte.

Viele Musikkritiker sind heute der Meinung, dass Goodman für den Jazz und Swing die gleiche Bedeutung hat wie z. B. Elvis Presley für den Rock ’n’ Roll. Benny Goodman hatte das Ziel, "schwarze" Musik einem jungen weißen Publikum näher zu bringen, und er hat sich dabei auch um die Überwindung der Rassentrennung in den USA sehr verdient gemacht, denn in den frühen dreißiger Jahren konnten schwarze und weiße Jazzmusiker in den meisten Musikkapellen oder in Konzerten aufgrund der öffentlichen Meinung nicht zusammen spielen. Dies hatte er in seiner eigenen Big Band möglich gemacht. Auch deshalb gilt er heute als der "King of Swing".

Sogar Vertreter der sogenannten "Ernsten Musik" wie Paul Hindemith, Aaron Copland, Malcolm Arnold und Béla Bartók haben ihm Kompositionen gewidmet. Benny Goodmann selbst spielte auch klassische Musik, so zum Beispiel das Klarinettenkonzert KV 622 und das Klarinettenquintett KV 581 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Filme:
Über Benny Goodman wurde 1955 der Film The Benny Goodman Story gedreht. Er selber äußerte sich einmal dazu, dass die Musik ganz gut sei, die Biografie jedoch nicht stimme.

Werke: ( Auszug ) Benny Goodman wurde vor allem wegen seiner Interpretation bekannt. Es sind recht wenige eigene Stücke die er selbst komponiert hat. Ein Auszug:

* Flying Home ( in Zusammenarbeit mit Lionel Hampton )
* Stompin' at the Savoy (von Chick Webb)
* Air-Mail Special

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:23

„Peter Kreuder“:

Peter Kreuder (* 18. August 1905 in Aachen; † 28. Juni 1981 in Salzburg) war ein deutsch-österreichischer Komponist, Pianist und Dirigent.

Er schrieb die Musik zu über 180 Filmen, Orchesterwerken, Opern, Operetten, Musicals und vieles mehr.

Musikalisches Wirken:
Peter Kreuder begann seine Karriere schon mit sechs Jahren mit einem Mozart-Klavierkonzert im Gürzenich in Köln. Seine Studienjahre verbrachte er in München, Berlin und Hamburg.

Seine erste Filmmusik war 1930 "Hinter den Roten Mauern von Lichterfelde" und dann hatte er die Chance, für Friedrich Hollaender die Arrangements und die Zwischenmusik zu Der blaue Engel zu schreiben und komponieren.

Peter Kreuder war nicht nur in der schwierigen Zeit des Nationalsozialismus aktiv. In die im Krieg für die moralische Aufrüstung der Truppe notwendige Unterhaltungsmusik flossen zahlreiche Elemente des Jazz und des Big-Band-Klanges ein, wobei in den Filmen das eigentlich als „unarisch“ indizierte Saxophon in vielfacher Ausfertigung zu sehen war.

Den Machthabern waren allerdings die Hände gebunden, teils aus mangelndem musikalischen Interesse, teils weil schon genug künstlerische Produktionen aus formalen Gründen wie der Abstammung der Künstler gefährdet waren, so dass bei weiterer Radikalisierung das kulturelle Leben gänzlich zum Erliegen zu kommen drohte.

1939 ging Kreuder nach Schweden in die Emigration (Emigrationsdokumente vorhanden), von wo er jedoch 1941 gezwungenermaßen wieder nach Deutschland zurückkehrte, weil die Androhung bestand, seine gesamte Familie käme in ein Konzentrationslager. Im Herbst 1943 fiel er bei der NS-Diktatur in Ungnade, weil er sich geweigert hatte, Konzerte im Rheinland abzuhalten, das damals stärker als jeder andere Teil Deutschlands von Bombenangriffen bedroht war. Da er jedoch weiter als Filmkomponist benötigt wurde, wurde er aber weder aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen noch zur „Bewährung“ an die Front geschickt.

Aber auch nach dem Krieg hatte Kreuder noch große Erfolge, unter anderem als Pianist mit originellen Platteneinspielungen. Er schrieb Musicals für Zarah Leander (Lady aus Paris und Madame Scandaleuse) und Johannes Heesters (Bel Ami). Bei einer Welttournee mit Josephine Baker besuchte er vier Erdteile. Sein letztes Musical, Lola Montez, wurde 2003 uraufgeführt.

1945 hatte Kreuder die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen, behielt aber auch die deutsche. Bei seinem Tode hinterließ er über 4.000 Musikwerke, Opern, Operetten und Musicals. Er ist auf dem Münchner Ostfriedhof beigesetzt (Grab Nr. 55-19-2).
Der Schlager:
Unübertroffen in der Resonanz blieb sein Schlager „Musik, Musik, Musik“ (besser bekannt unter der ersten Zeile seines Refrains „Ich brauche keine Millionen“), in welchem sich das Lebensgefühl einer vernachlässigten Generation widerspiegelt.

Der Schlager an sich entstammte meist einem Film und wurde durch ihn auch verbreitet. Eine herausragende Bedeutung hatte dabei der Revuefilm, hinter dessen ständigem Hauptthema „Die Geburt des Schlagers aus der Genialität“ alle anderen Handlungsstränge zurücktraten. Diese Streifen waren nicht ungeschickt gemacht, allerdings extrem realitätsfern, unpolitisch und unideologisch.

Zur Identifikation eines Schlagers dienten neben dem Text (Refrain) einzig und allein die Melodie und die Harmonie, die durch Buchstaben, so wie es auch heute noch beim Akkordeon üblich ist, festgelegt wurde. Die Bezeichnung der Harmonie, glaubt man musikalischen Zeitzeugen, ist bei Peter Kreuder besonders komplex. Wahlfrei waren die Basslinie, die Nebenlinien und vor allem der Klang, der nur auf Tonträgern fixiert war. Im Musikalienhandel kursierten Versionen für alle gängige Besetzungen. Dem Film vorbehalten war auch die Choreografie. Dabei dominierten Tänzerinnen wie La Jana und Marika Rökk.

Bei dem damaligen Entwicklungsstand der Kommunikation kam den Tanzkapellen eine besondere Bedeutung bei der Verbreitung des Schlagers zu. In den Tanzcafes versorgten sie ihr Publikum mit dem aus dem Kino Gewohnten, wobei sich die Größe der Besetzung nach den Möglichkeiten des Lokals richtete. Abgesehen von der jeweiligen Kapelle eigenen Klangfarbe blieb der Schlager immer derselbe.

Das ruhmlose Kriegsende bildet eigentlich keine Zäsur in der Schlagerproduktion. Das Publikum war bezüglich der amerikanischen Big Band durch Komponisten wie Peter Kreuder vorsensibilisiert und nahm als „Fachpublikum“ das Neue, das aus Amerika kam, gerne auf. Auch den Besatzern blieb der hohe Stand der deutschen Unterhaltungsmusik nicht verborgen, und so wurden auch deutsche Versionen nachgefragt.

Der Schlager ist nicht vergleichbar mit der volkstümlichen Musik, da hier die Einbettung in ein kulturelles System fehlt. Erst mit der allgemeinen Verfügbarkeit der Tonträger (Schallplatte, Single, Album, später auch Musikkassette) und mit der Verbreitung des Rundfunks verlor der Film seine Bedeutung als schlagerbildendes Medium.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:24

„Paul J. Smith“:

Paul Joseph Smith (meist Paul J. Smith oder Paul Smith; * 30. Oktober 1906 in Calumet, Michigan; † 25. Januar 1985 in Glendale, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Komponist und Dirigent. Er ist vor allem durch seine Filmmusiken bekannt, die er für Zeichentrick-, Dokumentar- und Spielfilme der Walt-Disney-Studios geschaffen hat.

Leben und Werk:
Paul Joseph Smith wurde am 30. Oktober 1906 in Calumet im US-Bundesstaat Michigan geboren, wuchs jedoch im Bundesstaat Idaho auf, wo er auch das College of Idaho besuchte. Er studierte am Bush Conservatory of Music in Chicago, der University of California in Los Angeles und an der Juilliard School of Music in New York City. 1934 begann er für Walt Disney zu arbeiten, zunächst als Arrangeur, alsbald jedoch auch als Komponist. Die ersten Cartoons, zu denen er musikalische Untermalung beisteuerte, waren Micky im Traumland (Thru the Mirror, 1936) und Donald, der Caballero (Don Donald, 1937). Zusammen mit Frank Churchill und Larry Morey schuf er dann den Soundtrack zu Disneys erstem abendfüllenden Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge (Snow White and the Seven Dwarfs, 1937), für den das Trio eine Oscar-Nominierung erhielt. Es war zudem der erste Streifen der Filmgeschichte, dessen Soundtrack auf Schallplatte veröffentlicht wurde. Sein größter Erfolg wurde jedoch die Filmmusik zu Disneys nächstem Zeichentrick-Klassiker Pinocchio (Pinocchio, 1940), für den er zusammen mit Leigh Harline und Ned Washington den Oscar erhielt. 1940 war er zudem in Fantasia (Fantasia) als Violinist zu sehen. Daneben betätigte sich Smith nicht nur als Dirigent der Disney-Studios, sondern gab gelegentlich auch Konzerte im Burbank Starlight Bowl und im Hollywood Bowl.

In den 1940er und 50er Jahren arbeitete Smith vor allem an den Zeichentrick-Kurzfilmen des Studios. Rund 70 hat er während seiner knapp drei Jahrzehnte währenden Tätigkeit bei Disney betreut. Daneben schrieb er zusammen mit anderen Komponisten des Studios aber auch die Musik zu solchen Langfilmen wie Drei Caballeros im Sambafieber (Saludos Amigos, 1942), Drei Caballeros (The Three Caballeros, 1944), Onkel Remus’ Wunderland (Song of the South, 1947) und Cinderella (Cinderella, 1950). Kennzeichnend für alle diese Produktionen war, dass sie in Gemeinschaftsarbeit entstanden. Das änderte sich Anfang der 1950er Jahre für Paul Smith, als Disney ihn auch mit eigenständigeren Musiken für Spielfilme und vor allem Dokumentarfilme betraute. Smith schrieb nicht nur die Partitur für die aufwändige Jules Verne-Verfilmung 20.000 Meilen unter dem Meer (20000 Leagues Under the Sea, 1954), sondern entwickelte sich zum Spezialisten für die musikalische Untermalung der „True Life Adventures“, die er fast alle als Komponist, Arrangeur und auch Dirigent betreute. Die dramatisch-drolligen Soundtracks trugen entscheidend zum Erfolg solcher Dokumentarfilme wie Die Wüste lebt (The Living Desert, 1953) oder Wunder der Prärie (The Vanishing Prairie, 1954) bei. Das dabei verwendete cartoonhafte „Mickey-Mousing“ wurde zwar manchmal auch als vulgär kritisiert, erwies sich jedoch durchaus als stilbildend für die Dokumentarfilmmusik. Vor allem der Kunstgriff dieser Filme, einzelne Sequenzen zum Takt klassischer oder populärer Musikstücke zu schneiden, wurde oft kopiert. Die Original-Soundtracks von Smith wurden zudem – ungewöhnlich für Dokumentarfilme – auch auf Langspielplatten veröffentlicht und manche Themen wurden zu populären Songs, so etwa „Jing-A-Ling“ aus Im Tal der Bieber (Beaver Valley) oder „Prairie Home and Pioneer's Prayer“ aus Wunder der Prärie. Zu den späteren Soundtracks von Smith gehörten Alle lieben Pollyanna (Pollyanna, 1960) und Die drei Leben von Thomasina (The Three Lives of Thomasina, 1964).

Der Komponist hatte jedoch bereits 1962 die Disney-Studios verlassen und zog sich alsbald in den Ruhestand zurück. Insgesamt war Paul Smith an rund 90 Walt-Disney-Produktionen in verschiedenen musikalischen Funktionen beteiligt. Er starb am 25. Januar 1985 im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer Alzheimer-Krankheit im Memorial Hospital in Glendale, Kalifornien. Im Jahr 1994 ernannten ihn die Disney-Studios postum zur „Disney-Legende“ („Disney Legend“).

Auszeichnungen:
* 1941: Academy Award für Pinocchio

Daneben erhielt Smith noch sieben weitere Nominierungen für die Musik zu den Filmen Schneewittchen und die sieben Zwerge (Snow White and the Seven Dwarfs, 1937), Saludos Amigos (Saludos Amigos, 1942), Victory Through Air Power (1943), Drei Caballeros (The Three Caballeros, 1944), Onkel Remus’ Wunderland (Song of the South, 1946), Cinderella (Cinderella, 1950) und Perris Abenteuer (Perri, 1957).

* 1994: Ernennung zur „Disney-Legende“ („Disney Legend“)

Filmografie (Auswahl):
Die meisten der angeführten Filmmusiken entstanden in Zusammenarbeit mit anderen Komponisten:
* 1937: Schneewittchen und die sieben Zwerge (Snow White and the Seven Dwarfs)
* 1940: Pinocchio
* 1942: Drei Caballeros im Sambafieber (Saludos Amigos)
* 1943: Victory Through Air Power
* 1944: Drei Caballeros (The Three Caballeros)
* 1946: Onkel Remus’ Wunderland (Song of the South)
* 1947: Fröhlich, Frei, Spaß dabei (Fun and Fancy Free)
* 1949: Ein Champion zum Verlieben (So Dear to My Heart)
* 1950: Cinderella
* 1952: Water Birds
* 1953: Die Wüste lebt (The Living Desert)
* 1954: Wunder der Prärie (The Vanishing Prairie)
* 1954: 20.000 Meilen unter dem Meer (20000 Leagues Under the Sea)
* 1955: Geheimnisse der Steppe (The African Lion)
* 1956: In geheimer Mission (The Great Locomotive Chase)
* 1956: Geheimnisse des Lebens (Secrets of Life)
* 1956: Die Karawane der Furchtlosen (Westward Ho the Wagons!)
* 1957: Perris Abenteuer (Perri)
* 1958: Das Herz eines Indianers (The Light in the Forest)
* 1959: Der unheimliche Zotti (The Shaggy Dog)
* 1960: Alle lieben Pollyanna (Pollyanna)
* 1961: Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt (The Parent Trap)
* 1963: Die Flucht der weißen Hengste (Miracle of the White Stallions)
* 1964: Die drei Leben von Thomasina (The Three Lives of Thomasina)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:55

„Werner Eisbrenner“:

Werner Friedrich Emil Eisbrenner (* 2. Dezember 1908 in Berlin; † 7. November 1981 in Berlin) war ein deutscher Komponist, der vor allem durch seine Filmmusiken bekannt geworden ist.

Eisbrenner studierte von 1927 bis 1929 an der Staatlichen Musikademie in Berlin Kirchenmusik und Musikerziehung. Anschließend arbeitete er als Pianist, Arrangeur, Kapellmeister und Dirigent. Er komponierte Violinkonzerte und Orchestermusik sowie das musikalische Lustspiel Von Hand zu Hand.

Von Bedeutung wurde Eisbrenner vor allem als Filmkomponist. Am bekanntesten dürften seine Melodien zum Hans Albers-Film Große Freiheit Nr. 7 sein. Eisbrenner arbeitete auch für den Hörfunk und für das Fernsehen. Ein privates Lehrinstitut für Kirchen- und Schulmusik stand unter seiner Leitung. 1974 erhielt er das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film. Ihm zu Ehren wurde am 23. April 1998 an seiner ehemaligen Wohnung Bismarckallee 32a in Berlin eine Gedenktafel enthüllt.

Er ruht auf dem Waldfriedhof Dahlem.

Filmmusiken:
* 1934: Ritter wider Willen
* 1935: Der höhere Befehl
* 1936: Donogoo Tonka
* 1937: Gewitterflug zu Claudia
* 1937: 2 x 2 im Himmelbett
* 1938: Frauen für Golden Hill
* 1938: Die Lokomotivenbraut
* 1938: Großalarm
* 1938: Männer soll man nicht alleine lassen
* 1938: Mariquilla Terremoto
* 1938: Träume sind Schäume
* 1938: Pitty
* 1938: War es der im 3. Stock?
* 1939: Fräulein
* 1940: Zwischen Hamburg und Haiti
* 1940: Kriminalkommissar Eyck
* 1941: Oh, diese Männer
* 1941: Ich bin gleich wieder da
* 1943: Titanic
* 1943: Die beiden Schwestern
* 1943: Die goldene Spinne
* 1943: Romanze in Moll
* 1944: Ich habe von dir geträumt
* 1944: Träumerei
* 1944: Große Freiheit Nr.7
* 1945: Shiva und die Galgenblume
* 1945: Dr. phil. Doederlein
* 1946: Freies Land
* 1946: Sag' die Wahrheit
* 1947: Zugvögel
* 1947: Razzia
* 1947: Zwischen gestern und morgen
* 1948: Menschen in Gottes Hand
* 1948: Wege im Zwielicht
* 1948: Die Söhne des Herrn Gaspary
* 1948: Danke, es geht mir gut
* 1948: Berliner Ballade
* 1949: Diese Nacht vergeß ich nie
* 1949: Martina
* 1949: Das Fräulein und der Vagabund
* 1949: Der Bagnosträfling
* 1950: Dieser Mann gehört mir
* 1950: Mathilde Möhring
* 1950: Vier Treppen rechts
* 1950: Der Fall Rabanser
* 1950: Herrliche Zeiten
* 1950: Der fallende Stern
* 1950: Melodie des Schicksals
* 1951: Blaubart
* 1952: Nachts auf den Straßen
* 1952: Herz der Welt
* 1952: Ich heiße Niki
* 1952: Im weißen Rößl
* 1953: Ein Herz spielt falsch
* 1953: Solange Du da bist
* 1953: Jonny rettet Nebrador
* 1954: Gefangene der Liebe
* 1954: Der letzte Sommer
* 1954: Eine Liebesgeschichte
* 1954: Geständnis unter vier Augen
* 1955: Die Ratten
* 1955: Der Cornet - Die Weise von Liebe und Tod
* 1955: Griff nach den Sternen
* 1955: Kinder, Mütter und ein General
* 1955: Der letzte Mann
* 1955: Die Frau des Botschafters
* 1956: Studentin Helene Willfüer
* 1956: Vor Sonnenuntergang
* 1956: Spion für Deutschland
* 1956: Mein Vater, der Schauspieler
* 1956: Banktresor 713
* 1957: Der gläserne Turm
* 1957: Herrscher ohne Krone
* 1958: ...und nichts als die Wahrheit
* 1959: Ich werde dich auf Händen tragen
* 1959: Kriegsgericht
* 1959: Buddenbrooks
* 1959: Abschied von den Wolken
* 1960: Die Botschafterin
* 1960: Der letzte Zeuge
* 1960: Sturm im Wasserglas
* 1961: Barbara - Wild wie das Meer
* 1965: Förster Horn
* 1966: Weiß gibt auf
* 1968: Die Klasse

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:58

„Count Basie“:

William „Count“ Basie (* 21. August 1904 in Red Bank, New Jersey; † 26. April 1984 in Hollywood) war ein afroamerikanischer Jazz-Pianist, Organist und berühmter Bandleader des Swing.

Leben:
William Basie wurde am 21. August 1904 geboren. Sein Vater, Harvey Lee Basie, arbeitete als Kutscher und Hausmeister für einen Juristen, seine Mutter hieß Lilly Ann Childs Basie. Sein Bruder, acht Jahre älter als er selbst, verstarb, als Basie noch im Kindesalter war. Sein Vater spielte Mellophon, eine Art Horn; seinen ersten Klavier-Unterricht bekam er von der Mutter am häuslichen Piano. Später nahm Basie Klavierstunden bei einer „Miss Vandevere“. Sein Klavierspiel wurde vom drei Monate älteren Thomas "Fats" Waller beeinflusst, den er regelmäßig Mitte der 1920er im Lincoln Theatre in Harlem besuchte, wo Waller Stummfilme an der Wurlitzer-Orgel begleitete. Waller ließ Basie erst das Pedal spielen und leitete ihn dann weiter zur Filmbegleitung an, bis er sich von ihm zeitweise ablösen ließ, während er Pinochle spielte. Waller erklärte ihm langsam die Verteilung von farbgebender Begleitung und freier Themenarbeit auf den zwei Manualen sowie die "Stops".

Als Jugendlicher half er im „Palace Theater“ in Red Bank aus, um sich etwas dazu zu verdienen. Als eines Abends der Pianist des Theaters nicht auftauchte, wurde Basie kurzerhand ans Klavier gesetzt und untermalte fortan Stummfilme musikalisch.

Mehrere Jahre lang tourte der junge Bill Basie, wie er damals genannt wurde, durch die Varietés als Solokünstler, an der Seite von Bluessängern, z. B. Gonzelle White und Theatergruppen (T.O.B.A). 1928 kam er zu Walter Pages „Blue Devils“, und im folgenden Jahr wurde er Arrangeur und zweiter Pianist der Bennie-Moten-Band in Kansas City (Missouri). 1933 stimmten die Musiker von Motens Band über den Bandleader ab und wählten Basie. Er gründete mit den „Motenverrätern“ 1933 seine eigene Band Count Basie and His Cherry Blossom Orchestra (nach dem gleichnamigen Club im ehemaligen Eblon). Moten hatte weiter eine eigene Band. Allerdings wurde Basies Band immer kleiner, bis nur noch Jo Jones und er selber übrigblieben. 1935 spielte Basie wieder bei Moten. Nach dem Tod Motens 1935 verließ Basie die Band, stellte seine eigene zusammen und startete seine Karriere als „Count Basie“. Seine eigene Big Band, die zum größten Teil aus Motens Musikern bestand, wurde in den nächsten Jahren (ab 1938 ) schnell überregional populär. Das Material dieser ersten Basieband bestand vorwiegend aus Headarrangements von Bluesthemen. Die ersten Arrangements steuerte Eddie Durham (Topsy, John’s Idea ) bei, der damit anfing einen Basie-Stil zu entwickeln. Zur Band gehörten u. a. Lester Young und Herschel Evans (ts), Earle Warren (as), Buck Clayton und Harry Sweets Edison (tp), Dicky Wells (tb), Freddie Green (git), Walter Page (b) und Jo Jones (dr).

Doppelkonzerte und Big Band-Battles waren Ende der 30er- bzw. Anfang der 40er-Jahre gefragt. Ein bekanntes Big Band-Battle fand am 16. Januar 1938 im Savoy Ballroom zwischen dem Basie Orchestra und dem Orchester von Chick Webb statt, aus dem Basie mit seiner Band als Sieger hervorging.

Charakteristisch war der Big-Band-Stil der Basie-Formationen, der sich durch eine sehr traditionsbewusste und eng an den Wurzeln des Jazz (Blues, Boogie-Woogie) orientierte Spielweise der Swingmusik auszeichnete. Die jeweiligen Rhythmusgruppen waren berühmt für ihre exzeptionelle Qualität und Prägnanz (die Bezeichnung All American Rhythm Section von Paul Whiteman für die Rhythmusgruppe der Old Testament Band aus Basie, Freddie Green, Jo Jones und Walter Page blieb haften). Basies Klavierstil selbst blieb seiner Tradition als Music-Hall-Pianist weitgehend treu, indem er einen improvisatorischen, sparsamen Ansatz pflegte, der stets im Dienste des Ensembles stand. Nur selten gab er ein virtuoses Solo.

Aus wirtschaftlichen Gründen musste Basie seine Big Band Ende 1949 auflösen. Sie wurde anfangs 1950 durch ein Septet ersetzt. Darin spielten neben Count Basie der Trompeter Clark Terry, der Saxofonist Charlie Rouse, der Klarinettist Buddy de Franco, der Gitarrist Freddie Green, der Bassist Jimmy Lewis und der Schlagzeuger Gus Johnson. Die Big-Band-Ära ging allmählich zu Ende, doch formte Basie 1952 eine neue Band, die „New Testament Band“ mit Marshall Royal (as) als Konzertmeister, Eddie Lockjaw Davis (ts), Joe Newman (tr) und Paul Quinichette (ts). Dank neuer Arrangeure und Jazzberühmtheiten wie Thad Jones (tp), Frank Wess und Frank Foster (ts) ('The two Franks') und Henry Coker (tb) gelang ihm mit der neuen Formation ein grandioses Comeback. Der bewegliche Sound mit den blockartigen Ensemblepassagen war für die spätere Band typisch. Der frühe und ehemals erfolgreiche Sound des Kansas City Jazz kam 1949 beim Publikum nicht mehr an. Ein Beispiel für diesen frühen Sound gibt die Jamsession auf Bennie Goodmans Carnegie Hall Konzert 1938. Sie ist qualitativ nicht besonders herausragend. Gunther Schuller beschreibt einen weiteren Unterschied: „Die frühe Basie-Band schwebte auf der Rhythmusgruppe, die neue wurzelte in ihr.“ Basie behielt allerdings seinen Anspruch an die Musiker: „Ich will, daß diese vier Trompeten und drei Posaunen richtig zupacken. Aber mit soviel Geschmack und Gefühl, wie es die drei Blechbläser taten, die ich in Kansas City hatte …“. Als Komponisten und Arrangeure prägten den späteren Sound und das Repertoire Ernie Wilkins mit z. B. Sixteen Man, Frank Foster mit Blues Backstage, Thad Jones und Quincy Jones. Von außen brachte unter anderen Neal Hefti schöne Stücke ins Programm, die etwas anders waren und nicht dem Stil der Basie Band entsprachen, aber sehr musikalisch waren. Von Hefti ist zum Beispiel Li’l Darling ein Standard geworden. Neal Hefti konnte auf Arrangements der ersten Band von 1938 zurückgreifen wie Jumpin at the Woodside oder Every Tub.

Der Spitzname „Count“, zu deutsch „Graf“ wurde ihm aus werbestrategischen Gründen von einem Radiomoderator gegeben: In den frühen Jahren des Jazz waren solche „aristokratischen“ Übernamen sehr beliebt (Joe „King“ Oliver, Edward „Duke“ Ellington oder Bessie Smith, die „Kaiserin des Blues“). Basie lehnte den „Adelstitel“ ab und zog es vor, von Freunden und den Musikern seiner Band als „Bill“ oder „Base“ angeredet zu werden.

Basie gewann mehrere Grammy Awards und tourte, für Big Bands damals durchaus ungewöhnlich, international.

In den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts zwang ihn seine Herzkrankheit öfter in den Rollstuhl. 1980 startete der Bandleader seine letzte Europa-Tournee.

Basie entdeckte nicht nur einige der besten Bluessänger wie Billie Holiday, Jimmy Rushing, Joe Turner und Joe Williams, sondern begleitete auch zahlreiche Sänger wie z. B. Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Ray Charles, Tony Bennett und Sängerinnen wie Helen Humes, Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan. Als Arrangeure arbeiteten für ihn Benny Carter, Ernie Wilkins, Quincy Jones, Thad Jones, Neal Hefti, Bill Holman, Sammy Nestico und Frank Foster.

Nach seinem Tod am 26. April 1984 übernahmen Thad Jones, Frank Foster und später Grover Mitchell die Leitung der Big Band; das Count Basie Orchestra existiert bis heute und wird von Bill Hughes geleitet.

Sonstiges:
Basie war Freimaurer der Wisdom Lodge No. 102 in Chicago, Illinois, USA.

Weitere Mitglieder der Basie Band waren (außer den oben genannten) u. a.: Eddie Jones (b), John Clayton (b), Preston Love (as), Reunald Jones (tr), Al Grey (tb), Cleveland Eaton (b), Dennis Rowland, Charles Turner, Chris Murrell

1985 verlieh US-Präsident Ronald Reagan Basie posthum die Freiheitsmedaille („The Presidential Medal of Freedom“), die höchste zivile Auszeichnung in den USA.

Diskografie:
* The Original American Decca Recordings 1937–1939, 3 CD, Universal
* Count Basie: Complete Octet Studio Recordings. Ocium (LeiCom) 1950.
* Count Basie & The New Testament Band: Basie Talks. Ocium (LeiCom) 1952.
* The Atomic Mr.Basie 1957, neu bei Roulette
* Count Basie Orchestra: Basie on the Beatles. Ocium (LeiCom) 1969.
* Count Basie, Oscar Peterson: The Timekeepers. 1978, Pablo 2310.896
* Count Basie & his Orchestra: 88 Basie Street. 1984, Pablo 3112–42

Berühmte Singles:
* April In Paris
* Basie Boogie
* Bugle Blues
* Cute
* Dance Of The Gremlins
* Flight Of The Foo-Birds
* I’ll Always Be In Love With You
* Jive At Five
* Jumpin' at the Woodside
* Lil’ Darlin
* Little Pony
* Midgets
* Moten Swing
* One O’ Clock Jump
* Plymouth Rock
* Rock-A-By Basie
* Shiny Stockings
* Shoe Shine Boy
* Shout And Feel It
* Splanky
* Sleepwalker’s Serenade
* Swing Brother Swing
* Swinging The Blues
* The Count Steps In
* The Kid From Red Bank
* The Me And You That Used To Be
* They Can’t Take That Away From Me
* When My Dreamboat Comes Home
* Whirly Bird

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:59

„Arkansas Woodchopper“:

Arkansas „Arkie“ Woodchopper (* 2. März 1906 als Luther Ossenbrink; † 23. Juni 1981) war ein US-amerikanischer Country-Musiker. Neben seinen zahlreichen Auftritten im Radio nahm er Platten für die Columbia Records und die Conqueror Records auf.

Kindheit und Jugend:
Arkansas Woodchopper wuchs in den Ozark Mountains, nahe der Stadt Knobnoster, Missouri auf. Schon als kleines Kind half er seinem Vater auf der Farm, nebenher arbeitete er einem Lebensmittlerladen. Bevor er sich als Trapper seinen Lebensunterhalt verdiente, arbeitete er kurzzeitig an einer Tankstelle. Seine erste Fiddle bekam er im Austausch gegen eine Uhr. Von nun an spielte er in Dance Halls und auf anderen öffentlichen Veranstaltungen. Laut Woodchopper verdiente er 4 Dollar an seinem ersten Auftritt (er spielte insgesamt sechs Stunden).

Karriere:
Seinen ersten Auftritt im Radio bestritt er Kansas, gefolgt von ersten Auftritten im WLS National Barn Dance im Jahre 1930. In diesen Jahren tauschte er die Fiddle gegen die Gitarre ein. Während der nächsten Jahre trat er in vielen verschiedenen Radioshows in ganz Amerika auf. Nebenbei veröffentlichte er Platten bei Columbia und Conqueror, darunter Erfolge wie The Dying Cowboy, Walking Up Town, Old Pal oder Sweet Sunny South, das in der Originalversion von Charlie Poole stammt. Anfang der 1940er Jahre verlor Woodchopper langsam an Popularität und zog sich mit seiner Frau Vera, die er im Dezember 1937 geheiratet hatte, auf sein Anwesen zurück.

Arkansas Woodchopper verstarb am 23. Juni 1981 im Alter von 75 Jahren.

Diskographie:
Jahr Titel Anmerkungen
Conqueror Records
193? Mrs. Murphy’s Chowder / Frankie and Albert Frankie and Albert im Original von Charley Patton
193? Sweet Sunny South / If Could Only Blot Out The Past Sweet Sunny South im Original von Charlie Poole
193? Just Plain Folks / What Is Home Without Love?
193? The Last Great Roundup / Cowboy Jack The Last Great Roundup im Original von Cliff Carlisle
193? Texas Cowboy / Bronc That Wouldn’t Bust
193? When It’s Harvest Time / The Little Green Valley
193? Old Pal / Daddy and Home
193? Little Ah-Sid / Dollar Down And A Dollar A Week With Chicken Pie

Columbia Records
192? The Dying Cowboy / The Cowboys Dream
1948 Arkansas Traveller / Mississippi Sawyer
1948 Sallie Goodwin / Soldier’s Joy
1948 Walking Up Town / Waggoner
1948 My Love Is A Lassie / Lightfoot Bill

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:00

„Nico Dostal“:

Nico Dostal (eigentlich Nikolaus Josef Michael Dostal) (* 27. November 1895 in Korneuburg, Niederösterreich; † 27. Oktober 1981 in Salzburg) war ein österreichischer Operetten- und Filmmusikkomponist.

Leben:
Dostal widmete sich zunächst dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wandte sich dann jedoch dem Musikstudium an der Akademie für Kirchenmusik in Klosterneuburg zu und machte sich mit seiner 1913 in Linz uraufgeführten „Großen Messe“ in D-Dur einen Namen.

Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg wirkte Dostal von 1919 bis 1924 als Theaterkapellmeister in Innsbruck, St. Pölten, Wien, Czernowitz und Salzburg und ging 1924 nach Berlin, wo er sich der Unterhaltungsmusik zuwandte, im Musikverlagswesen tätig war und als freier Arrangeur unter anderem für Oskar Straus, Franz Lehár und Robert Stolz arbeitete. Daneben war Dostal als Kapellmeister und Komponist tätig, schrieb die Musik zu dem Film Kaiserwalzer und hatte 1933 großen Erfolg mit seiner ersten Operette Clivia, der neben einigen anderen Die Vielgeliebte (1934), Die ungarische Hochzeit (1939) sowie zahlreiche Filmmusiken folgten. 1946 übersiedelte Dostal nach Wien und lebte seit 1954 in Salzburg, wo er sich weiterhin seiner kompositorischen Tätigkeit widmete und etwa das Kammermusical So macht man Karriere (1961) schrieb. Neben Operetten und Filmmusik komponierte Dostal auch Kirchenmusik.

Er war Neffe des Komponisten Hermann Dostal. Seit 1942 war er mit der Opernsängerin Lillie Claus verheiratet. Der gemeinsame Sohn Roman Dostal wurde Dirigent.

Nico Dostal wurde auf dem Salzburger Kommunalfriedhof in einem Ehrengrab beigesetzt.

Werke:
Operetten:
* Die exzentrische Frau, 1922
* Lagunenzauber, 1923
* Clivia, 1933
* Die Vielgeliebte, 1934
* Prinzessin Nofretete, 1936
* Extrablätter, 1937
* Monika, 1937
* Die ungarische Hochzeit, 1939
* Die Flucht ins Glück, 1940
* Die große Tänzerin, 1942
* Eva im Abendkleid, 1942
* Manina, 1942
* Verzauberte Herzen, 1946
* Ein Fremder in Venedig, 1946
* Süße kleine Freundin, 1949
* Zirkusblut, 1950
* Der Kurier der Königin, 1950
* Doktor Eisenbart, 1952
* Der dritte Wunsch, 1954
* Liebesbriefe Operette, 1955
* So macht man Karriere, 1961
* Rhapsodie der Liebe, 1963
* Der goldene Spiegel
* Don Juan und Figaro oder Das Lamm des Armen, 1990

Filmmusik:
* Jedem seine Chance, 1930
* Drei Tage Mittelarrest, 1930, mit Max Adalbert
* Kopfüber ins Glück, 1931
* Kaiserwalzer, 1933, mit Paul Hörbiger
* Fiakerlied, 1936, mit Paul Hörbiger
* Der Optimist, 1938, mit Theo Lingen
* Mordsache Holm, 1938
* 13 Stühle, 1938, mit Hans Moser, Heinz Rühmann
* Heimatland, 1939, mit Wolf Albach-Retty
* Das Lied der Wüste, 1939, mit Zarah Leander, Gustav Knuth
* Die Geierwally, 1940, mit Heidemarie Hatheyer
* Schwarz auf weiß, 1943, mit Hans Moser, Paul Hörbiger, Hans Holt, Annie Rosar
* Glück bei Frauen, 1944, mit Johannes Heesters
* Kind der Donau, 1950, mit Marika Rökk, Fred Liewehr, Fritz Muliar, Annie Rosar
* Frühling auf dem Eis, 1951, mit Eva Pawlik, Hans Holt, Oskar Sima, Erich Auer, Heinz Conrads
* Das Herz einer Frau, 1951
* Seesterne, 1953
* Eine Nacht in Venedig, 1953
* Die Ungarische Hochzeit, 1969, mit Maria Schell

Suite:
* In meinen Bergen, 1945

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:01

„Ronnie Self“:

Ronnie Self (* 5. Juli 1938 in Tin Town, Missouri; † 28. August 1981 in Springfield, Missouri) war ein US-amerikanischer Rockabilly-Musiker.

Kindheit und Jugend:
Ronnie Self war das älteste Kind des Eisenbahnarbeiters Raymond Self und dessen Frau Hazel Sprague. Schon als kleiner Junge interessierte er sich für Musik und als Jugendlicher schrieb er seine ersten Songs.

Karriere:
Nachdem er schon mehrere Demo-Bänder an verschiedene Plattenfirmen geschickt hatte, traf er 1956 den Produzenten und Manager Dub Albritton, der auch Red Foley unter Vertrag hatte. Durch Albritton wurde Self an die ABC Records vermittelt. Doch seine 1956 erschienene Platte Pretty Bad Blues (A-Seite)/Three Hearts Later (B-Seite) wurde von der Öffentlichkeit kaum beachtet. Kurz danach nahm er an Albrittons Phillip Morris Caravan teil. Durch die Tour stieg Selfs Popularität spürbar. Das führte im gleichen Jahr noch zu einem Vertrag mit den Columbia Records. Dort hatte er 1958 mit Bop A Lena seinen einzigen Hit. Self, der bereits verheiratet war und einen Sohn hatte, wurde danach jedoch von den Columbia Records gekündigt.

Danach kam er bei den Decca Records zu einem Vertrag. Seine dortigen Erscheinungen waren jedoch wenig erfolgreich. Bis in die 1960er Jahre hinein hatte er als Komponist noch einige kleine Erfolge und im Zuge des Rockabilly-Revivals erlangte er auch in Europa Berühmtheit.

Ronnie Self verstarb am 28. August 1981 in Springfield, Missouri im Alter von nur 43 Jahren. Er wurde postum in die Rockabilly Hall of Fame aufgenommen.

Diskographie:
Jahr Titel Plattenfirma
1956 Pretty Bad Blues / Three Hearts Later ABC-Paramount Records
1956 Sweet Love / Alone ABC-Paramount Records
1957 Big Fool / Flame Of Love Columbia Records
1957 Ain’t I’m A Dog / Rocky Road Blues Columbia Records
1958 Be Bop-A-Lena / I Ain’t Goin' Nowhere Columbia Records
1958 Big Blon’ Baby / Date Bait Columbia Records
1958 You’re So Right For Me / Petrified Columbia Records
1959 This Must Be The Place / Big Town Decca Records
1960 So High / I’ve Been There Decca Records
1962 Something You Can’t Change / Instant Man Decca Records
1962 Oh Me, Oh My / Past, Present and Futute Decca Records
1963 Houdini / Bless My Broken Heart Kapp Records
1967 Ain’t A Dandy / Long Distance Kiss Scratch Records
1968 High On Life / The Road Keeps Winding Amy Records


* About Cured?
* Ain’t That Good Wood
* Beat, Broke and Blue
* Biggest Dog In Town
* Black Night Blues
nicht veröffentlicht

* Boppin’ The Blues
* The Boss’ Daughter
* Do It Now
* Get Out Of My Live
nicht veröffentlicht

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:01

“Frank Luther”:

Frank Luther (* 5. August 1900 als Francis Luther Crow; † 16. November 1980) war ein US-amerikanischer Countrysänger, der seine größten Erfolge in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren verzeichnen konnte. Er nahm Platten für die Brunswick Records, das Challenge Label, Decca und für Vocalion auf.

Leben:
Frank Luther wuchs in Kansas auf. Dort spielte er als Pianist in verschiedenen kleinen Bands, bevor er 1928 nach New York City zog. Hier lernte Luther den Musiker Carson Robison kennen, der schon als Hintergrundmusiker Vernon Dalharts und Wendell Halls gespielt hatte. Zusammen mit Robison schrieb und spielte verschiedenen Titel ein und trat regelmäßig in Ethel Park Richardsons Radioshow auf. Das Duo arbeitete auch erfolgreich mit anderen Sängern wie Phil Crow zusammen, ihr Titel In The Cumberland Mountains von 1931 wurde ein Hit. Kurze Zeit später traf er die Fiddlerin Zora Layman, die schon mit Carson Robison gespielt hatte, und heiratete sie wenig später. Durch seine Ehe mit Layman bewegte er sich langsam von der Countrymusik weg, Luther schrieb und sang stattdessen Kinderlieder. Nur noch für seine Frau Zora schrieb er den Countrytitel When The Curtains Of The Night Are Pinned Back By The Stars, den sie 1937 zusammen mit der Band The Hometowners aufnahm. In den folgenden Jahren setzte er sich jedoch immer mehr zur Ruhe.

Frank Luther starb am 16. November 1980 im Alter von 80 Jahren.

Titel (Auswahl):
* In The Cumberland Mountains, mit Carson Robison und Phil Crowe
* Ohio River Blues
* The Big Rock Candy Mountains
* Little Girl Dressed In Black
* Oklahoma Blues
* In The Valley Of The Moon

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:02

„Pat Hare“:

Pat Hare (* 20. Dezember 1930 in Cherry Valley, Arkansas; † 26. September 1980 in St. Paul, Minnesota), eigentlich Auburn Hare, war ein US-amerikanischer Blues- und Rockabilly-Gitarrist und Sänger.

Ende der 1940er Jahre spielte Hare in Memphis in der Band von Howlin' Wolf. 1953 spielte er die Gitarre bei der ersten Hit-Singles von James Cotton, My Baby/Straighten Out Baby und Cotton Crop Blues/Hold Me in Your Arms. Mitte der 1950er Jahre arbeitete Hare mit Junior Parker zusammen. 1957 machte er Aufnahmen mit Bobby "Blue" Bland, darunter der Hit Farther On Up The Road. In den späten 1950ern spielte er in Chicago in der Band von Muddy Waters, mit der er 1960 Live at Newport einspielte. 1962 ging Hare nach Minneapolis, wo er mit George "Mojo" Buford auftrat.

Eigentlich ein eher ruhiger Mensch, verlor Hare leicht die Beherrschung, wenn er trank. 1964 wurde er wegen Mordes an seiner Freundin und einem Polizisten verurteilt (die Tat war 1962 geschehen) und verbrachte den Rest seines Lebens hinter Gittern, wo er 1980 an Krebs starb. Ironischerweise hatte er 1954 ein Stück namens I'm Gonna Murder My Baby aufgenommen, in dem er sang: Yes, I'm gonna murder my baby (yeah, I'm tellin' the truth now) 'Cause she don't do nothin' but cheat and lie.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:02

“Bob Nolan”:

Bob Nolan, eigentlich Clarence Robert Nobles, (* 13. April 1908 in Winnipeg, Manitoba, Kanada; † 16. Juni 1980 in Newport Beach, Kalifornien, USA) war ein kanadischer Country-Sänger.

Biografie:
Nolan war Gründungsmitglied der Sons of the Pioneers. Gemeinsam mit Leonard Slye (der sich später in Roy Rogers umtaufte) und Tim Spencer begann man 1933 in Los Angeles als Pioneer Trio. Es stießen weitere Musiker zu der Gruppe, und aus dem Versprecher eines Radioansagers entstand 1935 der Name Sons of the Pioneers.

Der naturverbundene Nolan hatte die besondere Begabung, seine Empfindungen musikalisch umzusetzen. Er komponierte zahlreiche Songs, darunter die Klassiker Cool Water und Tumbling Tumbleweeds und gilt auch heute noch als einer der besten Songwriter, den die Country-Musik hervorgebracht hat.

1979, ein Jahr vor seinem Tod, brachte Bob Nolan das Album The Sound of a Pioneer heraus, in dem er mit hörbar nachlassender Stimme seine alten Lieder singt. In Can You Here Those Pioneers erzählt er von vergangenen Zeiten, die unwiederbringlich vorbei sind, und in That Old Outlaw Time setzt er sich mit dem nahenden Tod auseinander. Hier der Refrain:

„I'll make a stand, go against any man and I'll beat his hand or he'll beat mine

Nolan starb am 16. Juni 1980. Seinem Wunsch folgend, wurde seine Asche in der Wüste von Nevada verstreut.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:03

“Ernest Tubb”:

Ernest Dale Tubb (* 9. Februar 1914 in Crisp, Texas, † 6. September 1984 in Nashville) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Wegbereiter der Honky Tonk Music. Zusammen mit seinen Texas Troubadors, bei denen auch Jerry Byrd Mitglied war, nahm er über 300 Platten auf.

Kindheit und Jugend:
Als jüngster Sohn einer kinderreichen Familie wuchs Ernest im ländlichen Texas aus. Beeinflusst von der Musik Jimmie Rodgers begann er bereits in jungen Jahren Gitarre zu spielen. Bei dem in San Antonio beheimateten Sender KONO gelang ihm 1934 der Einstieg in eine nahezu täglich ausgestrahlte Radioshow. Er heiratete, und ein Jahr später wurde sein Sohn Justin geboren.

Erste Schritte:
Ernest Tubb war weiterhin vom 1933 an Tuberkulose gestorbenen Jimmie Rodgers fasziniert. Eines Tages fand er der Legende nach im Telefonbuch die Nummer der Witwe seines Idols. Kurz entschlossen rief er sie an. Es entwickelte sich eine Freundschaft, die Jahrzehnte lang anhalten sollte. Carrie Rodgers förderte den jungen Musiker nach Kräften. Für eine Fotosession stellte sie ihm die Gitarre ihres Mannes zur Verfügung. Außerdem verschaffte sie ihm einen Schallplattenvertrag bei RCA. Die ersten beiden Singles, bei denen Tubb Jimmie Rodgers zu imitieren versuchte, waren ein Misserfolg, und Tubb verlor seinen Vertrag. Mit kleineren Auftritten und Radio-Sessions hielt er sich über Wasser. Als "Gold Chain Troubadour" absolvierte Tubb Werbeauftritte für ein Handelsunternehmen.

Karriere:
1940 wurde er von Decca Records unter Vertrag genommen. Im gleichen Jahr schaffte er mit Blue Eyed Elaine einen ersten, kleineren Hit. Der Durchbruch gelang ihm 1941 mit der Eigenkomposition Walking The Floor Over You. Von dieser Single wurden mehr als eine Million Exemplare verkauft - ein beachtlicher Erfolg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Walking The Floor Over You gilt gleichzeitig als erster bedeutender Honky Tonk Song. Eine neue Stilrichtung der Country-Musik nahm damit ihren Anfang.

1943 zog Tubb nach Nashville. Er wurde Mitglied der Grand Ole Opry und machte auch hier Geschichte: Er setzte als erster Country-Musiker eine elektrische Gitarre ein. 1944 gelang ihm sein erster Nummer-1-Hit Soldier's Last Letter. Es folgte eine nahezu ununterbrochene Serie von Hitparadenerfolgen, die bis in die 1960er Jahre andauerte. Als einer der wenigen Altstars überlebte er Rockabilly, Rock'n'Roll und Nashville Sound. Mit seiner warmen, tiefen und gleichzeitig lässigen Stimme blieb er dem Honky Tonk treu.

1947 eröffnete er in Nashville auf dem Broadway den ersten und heute noch bestehenden Ernest Tubb Record Shop, der bald berühmt und zu einer Kette ausgebaut wurde. Wenig später initiierte er das Midnight Jamboree, eine wöchentlich im Anschluss an die Grand Ole Opry ausgestrahlte Radiosendung. Sein Sohn Justin Tubb begann 1953 ebenfalls bei Decca als Musiker und konnte sich ebenfalls als erfolgreicher Country-Musiker behaupten. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall, der erste Auftritt eines bedeutenden Country-Musikers im "Big Apple". Hinzu kamen zahlreiche Fernsehauftritte und kleinere Rollen in Spielfilmen. Musikalisch arbeitete er auch mit den Andrews Sisters und Loretta Lynn zusammen. Anfang der sechziger Jahre gelang ihm mit Thanks A Lot und Waltz Across Texas erneut große Hits. 1965 wurde er als sechste Person in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Krankheit und Tod:
1966 wurde bei Tubb eine schwere Lungenkrankheit diagnostiziert, trotzdem unternahm er weiterhin strapaziöse Tourneen. In den siebziger Jahren ließen die Verkaufszahlen nach. 1975 beendete Decca nach 35 Jahren den Vertrag. Tubb unterschrieb daraufhin bei einem kleineren Label. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends; 1982 musste er seine musikalische Laufbahn beenden. Zwei Jahre später, am 6. September 1984 starb er in Nashville an einem Lungenemphysem. Er wurde auf dem Nashville Hermitage Memorial Gardens beigesetzt.

Singles:
* 1936 - The Passing Of Jimmie Rodgers / Jimmie Rodgers' Last Thoughts
* 1936 - The T.B. Is Whipping Me / Since That Black Cat Crossed My Path
* 1940 - Blue Eyed Elaine / I'll Get Along Somehow
* 1940 - I'll Never Cry Over You / You Broke My Heart
* 1942 - E.T. Blues / Walking The Floor Over You
* 1943 - Try Me One More Time
* 1944 - Soldier's Last Letter / Yesterday's Tears
* 1945 - Keep My Mem'ry In Your Heart / Tomorrow Never Comes
* 1945 - Careless Darlin'
* 1945 - It's Been So Long Darling
* 1946 - Rainbow At Midnight
* 1946 - Filipino Baby / Drivin' Nails In My Coffin
* 1947 - Don't Look Now (But Your Broken Heart Is Showing) / So Round, So Firm, So Fully Packed
* 1947 - I'll Step Aside
* 1948 - Seaman's Blues
* 1948 - You Nearly Lose Your Mind
* 1948 - Forever Is Ending Today / That Wild And Wicked Look In Your Eye
* 1948 - Have You Ever Been Lonely? (Have You Ever Been Blue) / Let's Say Goodbye Like We Said Hello
* 1949 - Till The End Of The World / Daddy, When Is Mommy Coming Home?
* 1949 - That's All She Wrote / Why Should I Cry Over You
* 1949 - I'm Bitin' My Fingernails And Thinking Of You / Don't Rob Another Man's Castle
* 1949 - Mean Mama Blues
* 1949 - Slipping Around / My Tennessee Baby
* 1949 - My Filipino Rose / Warm Red Wine
* 1949 - Blue Christmas / White Christmas
* 1949 - Tennessee Border No. 2 / Don't Be Ashamed Of Your Age
* 1950 - Letters Have No Arms / I'll Take A Back Seat For You
* 1950 - I Love You Because / Unfaithful One
* 1950 - Throw Your Love My Way / Give Me A Little Old Fashioned Love
* 1950 - Goodnight Irene / Hillbilly Fever No. 2
* 1950 - You Don't Have To Be A Baby To Cry
* 1950 - (Remember Me) I'm The One Who Loves You
* 1950 - Blue Christmas
* 1951 - Don't Stay Too Long
* 1951 - The Strange Little Girl
* 1951 - Hey La La
* 1951 - Driftwood On The River
* 1952 - Too Old To Cut The Mustard
* 1952 - Missing In Action
* 1952 - Somebody's Stolen My Honey
* 1952 - Fortunes In Memories
* 1953 - No Help Wanted
* 1953 - Divorce Granted
* 1954 - Two Glasses, Joe
* 1955 - The Yellow Rose Of Texas
* 1955 - Thirty Days (To Come Back Home)
* 1957 - Mr. Love / Leave Me
* 1957 - My Treasure / Go Home
* 1957 - Geisha Girl / I Found My Girl In The U.S.A
* 1958 - House Of Glass / Heaven help Me
* 1958 - Hey Mr. Bluebird / How Do We Know
* 1958 - Hey, Mr. Bluebird
* 1958 - Keep Purple Blues / Half A Mind
* 1958 - What Am I Living For / Goodbye Sunshine Hello Blues
* 1959 - I Cried A Tear / I'd Rather Be
* 1959 - Next Time / What I Know About Her
* 1960 - Everybody's Somebody's Fool / Let The Little Girl Dance
* 1960 - Live It Up / Accidentally On Purpose
* 1960 - A Guy Named Joe / White Silver Sands
* 1961 - Girl From Abilene / Little Old Band Of Gold
* 1961 - Don't Just Stand There / Thoughts Of A Fool
* 1961 - Through That Door
* 1961 - Christmas Is Just Another Day For Me / Rudolph The Red Nosed Reindeer
* 1962 - I'm Looking High And Low For My Baby / Show Her Lots Of Gold
* 1963 - Mr. Juke Box / Walking The Floor Over You
* 1963 - Thanks A Lot / The Way You're Living
* 1964 - Be Better To Your Baby / Think Of Me, Thinking Of You
* 1964 - Love Was Right Here All The Time / Mr. & Mrs. Used To Be
* 1964 - Pass The Blues / That's All You'll Ever Be
* 1965 - Do What You Do Do Well / Turn Around, Walk Away
* 1965 - Our Hearts Are Holding Hands / We're Not Kids Anymore
* 1965 - Waltz Across Texas
* 1965 - After The Boy Gets The Ball / It's For God And Country And You Mom
* 1966 - Just One More / Till My Getup Has Gotup And Gone
* 1966 - Another Story, Another Time, Another Place / There's No Room In My Heart (For The Blues)
* 1967 - Beautiful, Unhappy Home / Sweet Thang
* 1968 - Nothing Is Better Than You / Too Much Of Not Enough
* 1968 - I'm Gonna Make More Like A Snake / Mama, Who Was That Man
* 1969 - Tommy's Doll / Saturday Satan Sunday Saint
* 1969 - Somewhere Between / Who's Gonna Take The Garbage Out
* 1970 - Dear Judge / Good Year For The Wine
* 1973 - Texas Troubador / I've Got All The Heartaches I Can Handle
* 1974 - Anything But This / Don't Water Down The Bad News
* 1975 - I'd Like To Live It Again / If You Don't Quit Checkin' On Me (I'm Checkin' Out On You)
* 1977 - Sometimes I Do / Half My Heart's In Texas
* 1979 - Waltz Across Texas
* 1979 - Walkin' The Floor Over You
* 1983 - Leave Them Boys Alone

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:04

“Charly Niessen”:

Charly Niessen (* 22. August 1923 in Wien; † 21. Februar 1990 in Prien am Chiemsee; eigentlich Carl Niessen) war ein österreichischer Komponist und Liedtexter.

Leben:
Er studierte Musik und Theaterwissenschaft in Wien, Weimar und Jena. Nach Kriegsende begann Niessen als Texter und Komponist für Wiener Kabarette. Ab 1952 arbeitete er in Berlin für das Kabarett Die Stachelschweine.

Hier wurde er von Heino Gaze für den deutschen Schlager entdeckt. Niessen gehörte in der Blütezeit der Schlagermusik Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre zu den erfolgreichsten Textern und Komponisten. Insgesamt schrieb er über 1000 Titel. Beim Eurovision Song Contest 1963 trat Heidi Brühl mit seinem Song Marcel an und belegte den 9. Platz.

Von ihm stammt auch die deutschsprachige Fassung der Liedertexte des Musicals Promises, Promises. 1965 verfasste er selbst das Musical Wonderful Chicago. Er schrieb die Filmmusik zu mehreren Schlagerfilmen und Filmen anderer Art, außerdem werden einige seiner Erfolgstitel in anderen Filmen vorgetragen. Niessen war vorübergehend mit der Schauspielerin Claudia Wedekind verheiratet. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof von Prien am Chiemsee.

Schlagertitel:
* 1955: Ein Gruß, ein Kuß, ein Blumenstrauß
* 1958: Blue Jean Boy
* 1959: Banjo Boy
* 1961: Der Mann im Mond
* 1962: Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut
* 1963: Eins und eins, das macht zwei
* 1965: Bin i Radi, bin i König
* 1973: Hallo, Herr Nachbar
* 1976: Komm doch mal rüber

Filmografie:
* 1958: Der lachende Vagabund
* 1959: Gitarren klingen leise durch die Nacht
* 1959: Wenn das mein großer Bruder wüßte
* 1959: Das blaue Meer und Du
* 1959: Das Nachtlokal zum Silbermond
* 1959: Hula-Hopp, Conny
* 1960: Der Held meiner Träume
* 1960: Meine Nichte tut das nicht
* 1960: Immer will ich dir gehören
* 1960: Conny und Peter machen Musik
* 1961: Bankraub in der Rue Latour
* 1962: Wenn die Musik spielt am Wörthersee
* 1963: Das große Liebesspiel
* 1964: Der letzte Ritt nach Santa Cruz
* 1965: Schüsse im Dreivierteltakt
* 1968: Sommersprossen
* 1969: Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh
* 1970: August der Starke - Ein ganzes Volk nennt ihn Papa
* 1970: Beiß mich, Liebling
* 1974: Der schönste Mann von der Reeperbahn
* 1980: Aller guten Dinge sind drei. Serenade für Spieldose, Cello und Orgel
* 1982: Mein Sohn, der Minister

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:05

“Heinz Gietz”:

Heinz Gietz (* 31. März 1924 in Frankfurt am Main; † 24. Dezember 1989 in Köln) war ein deutscher Komponist, Arrangeur und Liedtexter.

Biografische Angaben:
Nach einem Studium am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt am Main war Gietz als Jazzpianist in verschiedenen Bands wie dem Hotclub Sextett tätig. Ab 1952 arrangierte, komponierte und textete er für verschiedenen Plattenfirmen Schlager für nahezu alle namhaften Stars der 1950er bis 1970er Jahre. 1966 gründete Gietz sein eigenes Plattenlabel "Cornet".

Gemeinsam mit Kurt Feltz bildete Gietz eines der erfolgreichsten Autorenteams des deutschen Nachkriegsschlagers.

Erfolge (Auswahl):
* Babysitter-Boogie (für Ralf Bendix), 1962
* Blumen für die Dame (für Gitta Lind), 1952
* Bonjour Katrin (für Caterina Valente), 1955
* Hämmerchen Polka (für Chris Howland), 1961
* Lady Sunshine und Mister Moon (für Conny Froboess), 1962
* Das Lied von Manuel (für Manuel & Pony), 1979
* Maddalena (für Rex Gildo), 1962
* Musik ist Trumpf (für Hazy Osterwald Sextett), 1961
* Musik liegt in der Luft (für Caterina Valente), 1957
* Nimm mich mit nach Cheriko (für Peter Alexander), 1960
* Nur eine schlechte Kopie (für Greetje Kauffeld), 1961
* Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett (für Bill Ramsey), 1962
* Pigalle (Die große Mausefalle) (für Bill Ramsey), 1961
* Spaniens Gitarren (für Cindy & Bert), 1973
* Spiel' noch einmal für mich, Habañero (für Caterina Valente), 1957
* Steig in das Traumboot der Liebe (für Caterina Valente & Silvio Francesco), 1956
* Verliebt, verlobt, verheiratet (für Peter Alexander & Conny Froboess), 1963
* Vom Stadtpark die Laternen (für Gitte & Rex Gildo), 1963
* Wenn die Rosen erblühen in Malaga (für Cindy & Bert), 1975
* Wenn Du musikalisch bist (für Gitte), 1964
* Zuckerpuppe (aus der Bauchtanztruppe) (für Bill Ramsey), 1961
* Ich will nicht wissen, wie du heisst (für Andy Borg), 1984

Filmmusiken (Auswahl):
* 1954: Das ideale Brautpaar
* 1955: Liebe, Tanz und 1000 Schlager
* 1957: Das haut hin
* 1958: Wehe, wenn sie losgelassen
* 1958: So ein Millionär hat's schwer
* 1959: Ich bin kein Casanova
* 1959: Salem Aleikum
* 1959: Peter schießt den Vogel ab
* 1960: Im weißen Rößl
* 1960: Ich zähle täglich meine Sorgen
* 1961: Die Abenteuer des Grafen Bobby
* 1962: Mariandls Heimkehr
* 1964: Die Goldsucher von Arkansas
* 1965: Sie nannten ihn Gringo
* 1969: Liebe durch die Hintertür

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:06

„David Byron“:

David Garrick, besser bekannt unter seinem Künstlernamen David
Byron (* 29. Januar 1947 in Epping, England; † 28. Februar 1985 in Reading),
war ein englischer Musiker.

David Byron wurde bekannt als Sänger und Frontman der
Rockband Uriah Heep, die er 1970 zusammen mit Ken Hensley, Mick Box, Paul
Newton und Alex Napier gründete. 1975 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album
Take No Prisoners. Das Album war jedoch kommerziell wenig erfolgreich. David
Byron warf Ken Hensley vor, dass er ihn nicht bei der Produktion mit seinem
satten Orgelsound, der auf dem Album vermisst wurde, unterstützt hatte. In der
Folgezeit kam es immer wieder zu Querelen zwischen den beiden, die sich auf die
Stimmung in der Band übertrug. Byron übersteigerte sein Image als Frontmann der
Band mit seiner Primadonnen-Haftigkeit, bis er 1976 von den übrigen
Bandmitgliedern entlassen wurde. Er gründete daraufhin mit dem ehemaligen
Humble Pie Gitarristen Clem Clempson und ex-Wings Schlagzeuger Geoff Britton
die Band Rough Diamond. Die Band veröffentlichte 1977 das einzige gleichnamige
Album und trennte sich im Anschluss von ihrem Sänger, um unter dem Namen
"Champion" eine weitere Platte einzuspielen, woraufhin Byron seine
Solokarriere fortsetzte. Das Album Baby Faced Killer war kommerziell kaum
erfolgreich und er gründete die Byron Band. Es blieb bei dem 1981 erschienen
Album On the Rocks. 1985 starb Byron an den Folgen der immer stärker werdenden
Alkoholsucht und wurde erst Tage danach gefunden.

Diskografie:
Mit Uriah Heep:
* Very 'eavy ... Very 'umble (1970)
* Salisbury (1971)
* Look At Yourself (1971)
* Demons And Wizards (1972)
* The Magician's Birthday (1972)
* Live January 1973 (1973)
* Sweet Freedom (1973)
* Wonderworld (1974)
* Return To Fantasy (1975)
* High And Mighty (1976)
* King Biscuit Flower Hour Live (1979)
* Live At Shepperton '74 (1986)

Solo:
* Take No Prisoners (1975)
* Baby Faced Killer (1978 )
* Man of Yesterday - The Anthology (2005)
* That Was Only Yesterday - The Last EP (2008 )

Mit Rough Diamond:
* Rough Diamond (1977)
* Champion (ohne Byron) (1978 )

Mit The Byron Band:
* On The Rocks (1981)
* Lost & Found (2-CD 2003)
* One Minute More (2008 )

Quelle:
Wikipedia
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02.04.2009, 23:07

„Jerry Fielding“:

Jerry Fielding, eigentlich Joshua Feldman (* 17. Juni 1922 in Pittsburgh; † 17. Februar 1980 in Toronto) war ein US-amerikanischer Radiosprecher und Film- und Fernsehkomponist. Er starb an einem Herzinfarkt.

Arbeit beim Radio und Fernsehen:
Jerry Fielding war musikalischer Leiter beim Radio und Fernsehen, darunter einige frühe Folgen der TV- und Radioversionen von You Bet Your Life, moderiert von Groucho Marx. Fielding ist auch bekannt für die Vertonungen von zwei der ersten Star-Trek-Folgen („Kennen Sie Tribbles?“ und „Wildwest im Weltraum“). Er schrieb auch die Titelmelodien für die Fernsehserien Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau und Ein Käfig voller Helden.

Auszeichnungen:
Jerry Fielding wurde für drei Oscars nominiert:

* 1969: The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz („Musik (Original Score for a Motion Picture)“)
* 1971: Wer Gewalt sät („Musik (Original Dramatic Score)“)
* 1976: Der Texaner („Musik (Original Score)“)

Darüber hinaus erhielt er 1980 einen Emmy für High Midnight („Outstanding Achievement in Music Composition for a Limited Series or a Special (Dramatic Underscore)“) – allerdings erst nach seinem Tod.

Filmografie (Auswahl):
* 1962: Sturm über Washington (Advise and Consent)
* 1969: The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (The Wild Bunch)
* 1971: Johnny zieht in den Krieg (Johnny got his gun)
* 1971: Wer Gewalt sät (Straw Dogs)
* 1971: Junior Bonner
* 1972: Chatos Land
* 1973: Scorpio, der Killer (Scorpio)
* 1974: Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia (Bring Me the Head of Alfredo Garcia)
* 1975: Die Killer-Elite (The Killer Elite)
* 1976: Die Bären sind los (The Bad News Bears)
* 1976: Dirty Harry III – Der Unerbittliche (Dirty Harry III – The Enforcer)
* 1977: Der Mann, der niemals aufgibt (The Gauntlet)
* 1977: Des Teufels Saat (Demon Seed)
* 1978: U-Boot in Not (Gray Lady Down)
* 1979: Jagd auf die Poseidon (Beyond the Poseidon Adventure)
* 1979: Flucht von Alcatraz (Escape from Alcatraz)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:07

„Bernhard Eichhorn“:

Bernhard Eichhorn (* 17. April 1904 in Schortewitz; † 6. Februar 1980 in Miesbach; gebürtig Bernhard Günther Eichhorn) war ein deutscher Kapellmeister und Filmkomponist.

Eichhorn studierte in München Musik- und Theaterwissenschaften und besuchte dort die Staatliche Akademie der Tonkunst. 1929 wurde er Kapellmeister an der Bayerischen Landesbühne, danach am Bayerischen Staatstheater und schließlich an den Münchner Kammerspielen. In der Spielzeit 1931/32 wirkte er am Theater am Schiffbauerdamm.

1933/34 dirigierte er noch einmal an Münchner Bühnen, bevor er 1934 Musikdirektor der Städtischen Bühnen in Dresden wurde. Hier blieb er bis zur allgemeinen Theatersperre 1944. Ab 1940 betätigte er sich verstärkt als Filmkomponist. Besonders häufig arbeitete er dabei für Inszenierungen Helmut Käutners, aber auch die Ludwig Ganghofer-Adaptionen von Filmproduzent Peter Ostermayr und andere Heimatfilme wurden von seiner Musik untermalt.

Unmittelbar nach dem Krieg war Eichhorn wieder an die Münchner Kammerspiele zurückgekehrt, seit 1946 arbeitete er freiberuflich. Außer für Spielfilme komponierte er noch die Musik für mehrere Dokumentarfilme.

Filmografie:
* 1931: Im Banne der Berge
* 1940: Kleider machen Leute
* 1941: Anuschka
* 1942: Dr. Crippen an Bord
* 1942: Fritze Bollmann wollte angeln
* 1943: Reise in die Vergangenheit
* 1944: Unter den Brücken
* 1947: In jenen Tagen
* 1947: Film ohne Titel
* 1948: Frau Holle
* 1948: Der Apfel ist ab
* 1948: Die Zeit mit Dir
* 1949: Hans im Glück
* 1949: Königskinder
* 1950: Epilog
* 1950: Der Geigenmacher von Mittenwald
* 1951: Weiße Schatten
* 1951: Alm an der Grenze
* 1951: Im Bann der Madonna
* 1951: Die Martinsklause
* 1952: Haus des Lebens
* 1952: Die schöne Tölzerin
* 1952: Das Dorf unterm Himmel
* 1953: Der Klosterjäger
* 1954: Rosen-Resli
* 1954: Schloß Hubertus
* 1954: Der schweigende Engel
* 1955: Der dunkle Stern
* 1955: Himmel ohne Sterne
* 1955: Suchkind 312
* 1955: Ein Mädchen aus Flandern
* 1956: Der Hauptmann von Köpenick
* 1956: Die Geierwally
* 1957: Monpti
* 1958: Der Schinderhannes
* 1958: Juchten und Lavendel (TV)
* 1958: Der eiserne Gustav
* 1959: Paradies und Feuerofen
* 1959: Der Rest ist Schweigen
* 1959: Jons und Erdme
* 1959: Die schöne Lügnerin
* 1959: Die Gans von Sedan
* 1960: Das Glas Wasser
* 1960: Der Groß-Cophta (TV)
* 1960: Der brave Soldat Schwejk
* 1961: Der Traum von Lieschen Müller
* 1961: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit
* 1970: Einladung ins Schloß / Die Kunst das Spiel zu spielen (TV)
* 1970: Die Feuerzangenbowle (auch Kurzauftritt)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:08

„Kurt Feltz“:

Kurt Feltz (* 14. April 1910 in Krefeld; † 2. August 1982 in Pollença/Mallorca) war ein deutscher Schlagertexter. Viele seiner Liedertexte wurden zu Schlagerhits und Gassenhauern.

Leben:
Schon als Knabe zeigte Kurt Feltz einen großen Drang und Hang in den Bereich „Unterhaltung“. In der Schule in Krefeld, produzierte er zusammen mit seinem Schulfreund Ralph Maria Siegel (Vater von Erfolgsproduzent Ralph Siegel) das Libretto: „Der Mann im Frack“. Die Kritiker schrieben damals darüber: „...empfehle den jungen Autoren, sich vorerst noch ein paar Jahre in der Landwirtschaft zu betätigen...“.

Feltz studierte an der Universität Köln Philologie und erzielte schon 1932 den ersten Erfolg als Autor für die chilenische Sängerin und Schauspielerin Rosita Serrano. Er arbeitete für seinen Freund Ralph Maria Siegel als Texter, wie auch für Willy Richartz, Nico Dostal und Fred Raymond, mit dem er z. B. das Werk „Saison in Salzburg“ verfasste. „Gib acht auf dein Herz, Margarethe“, hieß 1934 der erste Schlager des 24jährigen Philosophie-Studenten Kurt Feltz. Er schrieb jährlich bis zu fünfzig neuer Titel. Kurt Feltz textete sehr oft auch internationale Erfolge für den deutschen Markt in die eigene Muttersprache um, wie z. B.: („Das alte Haus von Rocky-Docky“, „Die süßesten Früchte“, „Ganz Paris träumt von der Liebe“). Mit 21 Jahren war er schon freier Mitarbeiter am Rundfunk. Mit einem Hörbild über den Liedkomponisten Hugo Wolf führte er sich vorteilhaft vor dem Mikrophon ein. Zusammen mit Jupp Schmitz, mit dem er unter anderem „Wer soll das bezahlen“ schrieb und seinem ersten Musikverlagskompagnon, belieferte er den Rundfunk mit vielen Kompositionen in dieser Zeit.

1945 kam Kurt Feltz aus dem Krieg zurück und produzierte beim Münchener Rundfunk Unterhaltungssendungen und führte große Tourneen („Mit Musik geht alles besser“) durch. 1948 schickte ihm sein alter Bekannter Hanns Hartmann (Intendant des NWDR in Köln) ein Telegramm: „Biete dir den Bereich Unterhaltung an!“ So wurde Kurt Feltz 1948 Leiter der Abteilung „Musikalische Unterhaltung“ im Funkhaus Köln. Er kreierte neue Sendungen wie: „Der blaue Montag“ mit Peter Frankenfeld und „Herr Sanders öffnet seinen Schallplattenschrank“ (moderiert vom Dirigenten Franz Marszalek, mit dem er auch eine grosse Reihe von Operettenaufnahmen auf die Beine stellte). Man nennt den Kölner Sender in dieser Zeit auch gerne „Feltz-Sender“. In dieser Zeit lernte Feltz auch den jungen Hans Hubberten am Kölner Sender kennen. 1950 schied Kurt Feltz beim NWDR wieder aus und gründete einen Musikverlag. Zusammen mit dem Musikverleger Dr. Hans Gerig hatte Feltz in dieser Zeit sein Büro in der Kölner Altstadt und produzierte für alle fünf deutschen Schallplattenfirmen seine Musik.

Beim NWDR in Köln war Kurt Feltz anschließend als freier Mitarbeiter tätig und lernte dort den bekannten Unterhalter Werner Höfer kennen, mit dem er in dieser Zeit eng zusammenarbeitete.

Danach wurde Kurt Feltz selbstständiger Musikproduzent. Er schrieb Hits für viele Interpreten und mit seinen Hits wurden viele von ihnen zu Stars. Caterina Valente, Peter Alexander, Margot Eskens, Cindy und Bert, Gus Backus, Heino, Vico Torriani, Bibi Johns, Gitte, Bruce Low sangen erfolgreich die von ihm getexteten Lieder.

Kurt Feltz betätigte sich auch als Autor von damaligen Musikfilmen. er schrieb unter anderem das Drehbuch (218 Seiten) zum Film „Bonjour Kathrin“, mit Caterina Valente, Peter Alexander, in nur drei Tagen. Mit dem Film wollte der Schlagertexter, Schallplatten-Producer und Musikverleger, eine ganz neue Gangart im Musikgeschäft einlegen. Kurt Feltz ist in diesen Zeiten das meistverdienende GEMA-Mitglied.

Darüber hinaus schrieb er auch andere Drehbücher und produzierte Filme, war im Beirat der STAGMA und im Aufsichtsrat von deren Nachfolgegesellschaft GEMA, in Ausschüssen und später als Kurator in der Versorgungsstiftung der deutschen Textdichter.

Er schrieb gemeinsam mit anderen großen Kollegen, wie z. B. Jupp Schmitz, Gerhard Jussenhoven und Heinz Gietz. Als Anekdote von Kurt Feltz und Heinz Gietz wurde erzählt, dass sie sich, wenn sie sich trafen: „Wie gietz ihnen Herr Feltz und wie gefeltz ihnen Herr Gietz?“, zugerufen hätten.

Feltz war noch in hohem Alter aktiv. Am 2. August 1982 ging er zum Schwimmen ins Meer und kam nicht mehr zurück. Seinen letzten großen Nummer-1-Hit „Adios Amor“ (Andy Borg) hat Kurt Feltz nicht mehr erlebt.

Er war mit Corry Feltz verheiratet.

Das ZDF strahlte im Jahre 1986 die Show „Und die Musik spielt dazu“- musikalische Erinnerungen an Kurt Feltz (Buch: Hans Hubberten) mit großem Erfolg aus.

Schlagertexte (Auswahl):
* Abends in der Mondschein Allee (1964, für Connie Francis)
* Barcarole in der Nacht (1963, für Connie Francis
* Damals war alles so schön (1957, für Corry Brokken)
* Delilah (1968, für Peter Alexander)
* Der Student von Paris (1955, für Angèle Durand)
* Der Theodor im Fußballtor (1948, zum gleichnamigen Film (1950) für Theo Lingen)
* Die Welt war nie so schön für mich (1957, für Gerhard Wendland Mieke Telkamp)
* Es geht besser, besser, besser (1957, für Caterina Valente, Silvio Francesco und Peter Alexander)
* Ganz Paris träumt von der Liebe (1956, für Caterina Valente
* Heiß ist der Kaffee in San José (1968, für Corry Brokken)
* Heißer Sand (1962, für Mina (Sängerin))
* Konjunktur Cha-cha-cha (1958, für das Hazy Osterwald Sextett)
* Kriminaltango (1959, für das Hazy Osterwald Sextett)
* Mach keinen Heck-Meck (1959, für Bill Ramsey)
* Man müsste noch einmal 20 sein (1953, für Willy Schneider)
* Maria aus Bahia (1950, für René Carol)
* Mein Schiff fährt zu dir (1963, für Connie Francis)
* Melodie Poesie (1961, für Dalida bzw. Greetje Kauffeld)
* Musik liegt in der Luft (1957, für Caterina Valente)
* Sechs Tage lang (1965, für Peggy March)
* Sing, wenn du verliebt bist (1961, für Ines Taddio)
* Vom Stadtpark die Laternen (1963, für Gitte Hænning und Rex Gildo)
* Adios Amor (1982, für Andy Borg)

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02.04.2009, 23:09

“Georges Delerue”:

Georges Delerue (* 12. März 1925 in Roubaix; † 20. März 1992 in Los Angeles) war ein französischer Filmkomponist. Von ihm stammen die Soundtracks zu mehr als 300 Spielfilmen.

Werdegang:
Delerue studierte am Konservatorium von Paris unter der Anleitung von Darius Milhaud. 1949 wurde er mit dem Prix de Composition sowie dem Prix de Rome ausgezeichnet. 1952 wurde er zum Komponisten und Chef des französischen Rundfunkorchesters ernannt.

Ab Ende der 1950er Jahre widmete sich Delerue zunehmend der Komposition von Filmmusik. Während seines Schaffens deckte er ein breites Spektrum von Filmgenres ab. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er eng mit François Truffaut (Die süße Haut, Die amerikanische Nacht) zusammen. Aber auch andere Regisseure der französischen Nouvelle Vague suchten die Zusammenarbeit mit ihm, so Jean-Luc Godard für seinen Film Die Verachtung, Alain Resnais, Louis Malle und Bernardo Bertolucci.

Der Erfolg der Regisseure verhalf Delerue zu seinem eigenen internationalen Durchbruch, und 1969 erhielt der Komponist seine erste Oscar-Nominierung für die Filmmusik zu Charles Jarrotts Historiendrama Königin für tausend Tage. 1972 begann er an verschiedenen Hollywood-Produktionen mitzuarbeiten. 1983 entstand unter der Regie von Mike Nichols der Spielfilm Silkwood. 1986 lieferte Delerue die Musik für Oliver Stones Platoon und 1991 zum Film Black Robe – Am Fluß der Irokesen.

1980 gewann Delerue für seine Musik zu George Roy Hills Spielfilm A Little Romance den Oscar für die Beste Musik. Weitere vier Mal war er für einen Oscar nominiert. Von 1979 bis 1981 gewann er dreimal in Folge den französischen Filmpreis César. Zweimal war Delerue im Lauf seiner Karriere für einen Golden Globe nominiert.

Georges Delerue starb am 20. März 1992 in Los Angeles acht Tage nach seinem 67. Geburtstag.

Preise und Auszeichnungen:
Oscar:
* 1969 - nominiert für Beste Originalmusik für Königin für tausend Tage
* 1973 - nominiert für Beste Originalmusik für Der Tag der Delphine
* 1977 - nominiert für Beste Originalmusik für Julia
* 1979 - ausgezeichnet als Beste Originalmusik für A Little Romance
* 1985 - nominiert für Beste Originalmusik für Agnes - Engel im Feuer

César:
* 1979 - ausgezeichnet als Beste Musik für Frau zu verschenken
* 1980 - ausgezeichnet als Beste Musik für Liebe auf der Flucht
* 1981 - ausgezeichnet als Beste Musik für Die letzte Metro

Golden Globe:
* 1973 - nominiert für Beste Originalmusik für Die Tage der Delphine
* 1979 - nominiert für Beste Originalmusik für A Little Romance

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:09

„Mark Dinning“:

Mark Dinning (* 17. August 1933 nahe Drury, Oklahoma; † 22. März 1986 in Jefferson City, Missouri) war ein US-amerikanischer Popsänger.

Die Anfänge:
Dinning wuchs auf einer Farm bei Nashville, Tennessee auf und entstammte einer musikbegeisterten Familie mit zehn Kindern: drei seiner älteren Schwestern bildeten die Gesangsgruppe The Dinning Sisters und landeten Ende der 1940er Jahre mit ihrer LP Songs by the Dinning Sisters sogar einen Top-Hit in den USA. Mark selbst verlegte sich auf Country-Musik; 1957 erhielt er von Musikverleger Wesley Rose einen Schallplattenvertrag, doch seinen ersten Aufnahmen (darunter Ramblin' Man, The Streets of Laredo und I'm just a Country Boy) war kein großer Erfolg beschieden.

Teen Angel:
Dies änderte sich 1960, als er mit Teen Angel eine zuckersüße Ballade produzierte, in der er den – fiktiven – tragischen Unfalltod seiner sechzehnjährigen Freundin in der Form eines „Dialogs ohne Antworten“ besang: darin bleibt ihr Auto an einem Eisenbahnübergang genau auf den Schienen stehen; er zieht sie aus dem Wagen heraus und bringt sie vor einem nahenden Zug in Sicherheit – doch sie reißt sich plötzlich los, steigt in das Auto und fängt an, nach etwas zu suchen:

(Englisch)
What was it you were looking for
That took your life that night?
They said it was my high school ring
Clutched in your fingers tight.

Der Refrain des Liedes, das er nach ihrer Beisetzung singt, lautet:

Teen angel, can you hear me?
Teen angel, can you see me?
Are you somewhere up above
And am I still your own true love?

Deutsch)
Wonach hast du gesucht,
was dich dein Leben kostete?
Man sagt, es war mein Freundschaftsring,
den deine Finger fest umschlossen.

Der Refrain des Liedes, das er nach ihrer Beisetzung singt, lautet:

Junger Engel, kannst du mich hören?
Junger Engel, kannst du mich sehen?
Bist du irgendwo da oben
Und bin ich immer noch deine wahre Liebe?

Dieser Song, der aus der Feder seiner Schwester Jean und ihres Gatten Red Surrey stammt, gehört zu einer ganzen Serie von Titeln, die sich um die Wende von den 50ern zu den 60ern mit dem Thema Tod auseinandersetzten und die in Großbritannien von der BBC, aber auch in vielen US-Bundesstaaten wegen ihres morbiden Charakters und der beispielsweise von manchen PTA's (Eltern- und Lehrervereinigungen) befürchteten, negativen Vorbildwirkung auf Heranwachsende von den Radiosendern boykottiert wurden. Neben Teen Angel gehörten dazu u.a. Tell Laura I Love Her (von Ray Peterson bzw. Ricky Valance gesungen), Leader of the Pack (The Shangri-Las), Dead (Carolyn Sullivan), Endless Sleep (Jody Reynolds, in Deutschland von den James Brothers, einem Duo mit Peter Kraus, in der textlich allerdings vollkommen entschärften Übersetzung Die jungen Jahre aufgenommen), Ebony Eyes (Everly Brothers), Last Kiss (J. Frank Wilson & The Cavaliers) und zuletzt noch Dead Man's Curve (Jan and Dean).

Eine britische Zeitung prägte aufgrund von Teen Angel gar die Schlagzeile „Blood Runs in the Grooves“ („Blut fließt in den Rillen“). Trotz dieser Umstände schoss Mark Dinnings Lied binnen kurzer Zeit auf Platz 1 der Billboard Charts und blieb dort für zwei Wochen. Auch in Großbritannien kam er in die Top 40. Der Titel gehört zu den Klassikern der „weißen“ US-Popmusik, ist auf zahlreichen Samplers enthalten und wurde von Revival-Gruppen wie Sha Na Na seit den 1970ern in ihr Repertoire aufgenommen. 1960 veröffentlichte MGM Dinnings einzige Langspielplatte, betitelt Wanderin'.

Weitere Karriere:
Den Erfolg von Teen Angel konnte Mark Dinning anschließend nie mehr wiederholen; allerdings schaffte er es mit drei späteren Platten noch in die US-Top 100, wenn auch nur auf hintere Plätze.

Über seine folgenden 20 Lebensjahre ist wenig bekannt; 1986 verstarb der Sänger, 52-jährig, an den Folgen eines Herzinfarkts.

Erwähnenswertes:
Eine Zeit lang war Clara Ann Fowler Mark Dinnings Babysitterin - sie wurde später als Patti Page eine bekannte Sängerin.

Quelle: Wikipedia
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„Hoagy Carmichael“:

Hoagy Carmichael (* 22. November 1899 in Bloomington, Indiana; † 27. Dezember 1981 in Rancho Mirage, Kalifornien; eigentlich Hoagland Howard Carmichael) war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist, Schauspieler und Sänger.

Leben:
Carmichael wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arbeiter und zog mit der Familie immer wieder auf Arbeitssuche durch den Mittleren Westen. Zentrum der Familie blieb aber Bloomington, wo das Klavier seiner Mutter Lida stand, die durch Spiel in Kinos und auf Universitäts-Tanzbällen Geld hinzuverdiente. Nach seinen eigenen Worten war Ragtime sein Schlaflied. Carmichael studierte ab 1920 Jura an der Indiana University, spielte aber schon nebenbei in einer eigenen Band (Carmichaels Collegians) - das Jazz Fieber hatte ihn gepackt seit er 1919 in Indianapolis, wohin die Familie 1916 gezogen war, die Louie Jordan Band hörte. Ein Wendepunkt kam, als er 1922 Bix Beiderbecke hörte, der ihn dazu anregte selbst zu komponieren und ein enger Freund wurde. 1926 machte er seinen juristischen Abschluss und arbeitete kurz als Anwalt in West Palm Beach in Florida. Nach mäßigen Erfolgen mit Washboard blues (1927 vom Whiteman Orchester gespielt) und Riverboat shuffle (von Carmichael zunächst Freewheeling genannt), den er für Bix schrieb, versuchte er sein Glück 1929 in New York, musste sich aber zunächst als kleiner Anleihen-Verkäufer für Wallstreet Broker über Wasser halten. Der Durchbruch kam 1930, als Jazz-Größen wie Duke Ellington, Louis Armstrong und die Dorsey Brüder die von ihm komponierten Standards Georgia on My Mind, Lazy River und Rockin Chair aufgriffen (und natürlich sein zuerst im Oktober 1927 mit seiner Band aufgenommenes Stardust). In den 1930er Jahren wurde Carmichael selbst mit dem neuen Medium Radio und zahlreichen Aufnahmen für das damals führende Label Victor zum Star. Er tat sich mit dem Texter Johnny Mercer zusammen und beide hatten 1933 einen großen Hit mit Lazy Bones. 1936 ging er nach Hollywood, wo er auch in Filmen wie To have and have not 1942 (mit Lauren Bacall und Humphrey Bogart, Carmichael als Klavierspieler, mit Songs wie How little we know, Hongkong blues) und The best years of our lives (1946) auftrat. 1946 hatte er drei Hits in den Top Four und bekam eine eigene Radio-Show. 1951 gewann er mit Mercer einen Oscar (für In the cool cool cool of the evening). Mit The Saturday night review hatte er eine eigene TV Show. 1959/60 spielte er den Jonesy in der Western-TV Serie Laramie. Er schrieb weiter Songs, veröffentlichte 1971 ein Song-Buch für Kinder (Hoagy Carmichael Music Shop), spielte Golf und sammelte Münzen. 1981 starb er nach einem Herzanfall im Eisenhower Medical Center in Rancho Mirage.

1936 bis 1955 war er mit Ruth Meinardi verheiratet, mit der er zwei Söhne hatte.

Sonstiges:
Mit Mercer versuchte er sich 1939 auch einmal im Musical-Geschäft, Walk with Music wurde aber kein großer Erfolg.

1950 spielte er auch in der Film-Biografie seines 1931 gestorbenen Freundes Bix Beiderbecke Young Man With a Horn mit.

Kompositionen:
* Rockin' Chair
* Stardust, 1927 (Lyrics von Mitchell Parish)
* Georgia on My Mind, 1930
* Hong Kong Blues, Platz 6 im August 1945 (USA)
* Ole Buttermilk Sky, Platz 2 im Oktober 1946 (USA)
* Huggin' And Chalkin, Platz 1 im November 1946 (USA)
* Skylark (1942)
* Lazy Bones (1933)
* Up the lazy river (1931)
* Ole buttermilk sky
* Heart and Soul

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:11

„Dorsey Burnette“:

Dorsey Burnette (* 28. Dezember 1932 in Memphis, Tennessee; † 19. August 1979 in Canoga Park, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker, Gitarrist und Songwriter. Dorsey Burnette ist der ältere Bruder von Johnny Burnette, mit dem er während der 1950er-Jahre in einer Band spielte.

Kindheit und Jugend:
Dorsey Burnette wurde in Memphis als der ältere von zwei Söhnen seiner Eltern Dorsey Sr. und Willy Mae geboren. Mit sechs Jahre bekam er, als Geschenk von seinem Vater, seine erste Gitarre. Zusammen mit seinem Bruder Johnny, der ebenfalls eine erhalten hatte, übte er unentwegt. Doch sein aufbrausendes Gemüt kam ihm während seiner Jugend nicht zugute; oftmals wurde er wegen Schlägereien oder ähnlichen Vergehen verhaftet. Bei der Poplar Street Mission, bei der er oft war, traf er den späteren Rockabilly-Musiker Lee Denson, der auch mit Elvis Presley befreundet war. Burnette entdeckte das Boxen für sich, und strebte eine Karriere als Boxer an.

Karriere:
1949 traf Burnette während einer Boxmeisterschaft den Gitarristen Paul Burlison, der ebenfalls Boxer war. Beide hatten das gleiche Interesse an der Musik, und begannen, zusammen zu spielen. Als Burlison 1951 in die Armee berufen wurde, tat Burnette sich mit seinem Bruder Johnny zusammen. Mit ihm trat er in der Umgebung von Memphis auf und spielte in kleinen Kneipen und Bars. Mitte 1952, als Paul Burlison vom Militärdienst zurückkehrte, gründeten sie zusammen die Rhythm Rangers.

Für die kleine Plattenfirma Von Records machte die Band 1954 ihre ersten Aufnahmen, tyische Country-Songs. Die Platte wurde von Bill Bond und seinem Sohn Eddie Bond, einem späteren Rockabilly-Musiker, vertrieben. Nach ihrer Aufnahme spielten sie Sam Phillips, Besitzer der Sun Records in Memphis, vor, wurden aber abgelehnt. Die Band, die nunmehr nur noch aus den beiden Burnette-Brüdern und Burlison bestand, nahm sich ein Beispiel an ihrem Jugendfreund Elvis Presley, der seinen Job bei Crown Electric zugunsten einer Karriere aufgegeben hatte, und reiste nach New York City. Die Band erhielt von Coral Records einen Vertrag und nahm für die nächsten zwei Jahre als The Rock'n'Roll Trio auf, der große Durchbruch wollte jedoch nicht kommen. Daher stieg Burnette aus der Gruppe aus und kehrte in seine Heimatstadt Memphis zurück.

Burnette erhielt dort eine Anfrage der Town Hall Party, der erfolgreichsten Country-Show der Westküste, die er annahm. Er schlug dafür ein weiteres Angebot der Louisiana Hayride aus und zog 1958 mit seiner Familie nach Kalifornien. Bruder Johnny kam kurze Zeit später nach, denn das Rock'n'Roll Trio hatte sich getrennt. Burnette ging wochentags einer geregelten Arbeit nach und schrieb in seiner Freizeit Songs. Nachdem Ricky Nelson mit Waitin' in School, einem von Burnette geschriebenen Titel, einen Hit hatte, wurden die Burnette-Brüder bei Imperial Records unter Vertrag genommen. Dorsey hatte mit Tall Oak Tree seinen einzigen Hit und Bruder Johnny hatte mit einigen Popsongs Erfolg.

Burnette konnte seinen Erfolg nicht wiederholen; in den nächsten Jahren spielte er bei verschiedenen Labels unbedeutende Platten ein. Während sich Burnette in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren auf Rockabilly und Rock'n'Roll konzentriert hatte, richtete sich sein Stil fortan auf Country. Als Songschreiber war er jedoch weitaus erfolgreicher. Seine Kompositionen wurden von Künstlern wie Jerry Lee Lewis, Waylon Jennings, Glen Campbell oder Stevie Wonder aufgenommen.

1964 starb Burnettes Bruder bei einem Bootsunfall. Über diesen Verlust kam er nie hinweg und begann, übermäßig viel Alkohol zu konsumieren und wurde tablettenabhängig. Die nächsten 15 Jahre trat er in kleinen Lokalen auf und veröffentlichte Singles, die alle jedoch nicht beachtet wurden.

1979 veröffentlichte Dorsey Burnette zusammen mit Jimmy Bowen eine Platte und starb kurz nach Erscheinen der Single an einem Herzinfarkt. Er wurde postum in die Rockabilly Hall of Fame aufgenommen. Burnettes Sohn Billy Burnette wurde ebenfalls Musiker.

Diskographie:
Singles:
Für Rock'n'Roll-Trio-Singles siehe Johnny Burnette.
Jahr Titel Plattenfirma Chartposition
1956 Let's Fall In Love / The Devil's Queen Abbott Records
1957 Jungle Magic / At A Distance Abbott Records
1957 Bertha Lou / Til The law Says Stop Surf Records
1959 You Came As A Miracle / Try Imperial Records
1959 Lonely Train / Misery Imperial Records
1960 Tall Oak Tree / Juarez Town Era Records #23
1960 Blues Stay Away From Me / Midnight Train (mit Johnny Burnette) Coral Records
1960 Hey Little One / Big Rock Candy Mountain Era Records #48
1960 Way In The Middle of the Night / Your Love Imperial Records
1960 Hey Little One / Big Rock Candy Mountain London Records (UK)
1960 The Ghost of Billy Maloo / Red Roses Era Records
1960 Lucy Darlin' / Black Roses Merri Records
1960 This Hotel / The River and the Mountain Era Records
1961 Hard Rock Mine / Sin Era Records
1961 Great Shakin' Fever / That's Me Without You Era Records
1961 Rainin' / A Full House Dot Records
1961 It's No Sin / Hard Rock Mine London Records (UK)
1961 Rainin' / A Full House London Records (UK)
1961 Feminine Touch / Sad Boy Dot Records
1962 Dying Amber / A Country Boy in The Army Dot Records
1962 The Castle In The Sky / The Boys Kept Hangin' Around Reprise Records
1962 I'm Watin' For Ya Baby / Darling Jane Reprise Records
1963 Foolish Pride / Four For Texas Reprise Records
1963 Hey Sue / It Don't Take Much Reprise Records
1963 Invisible Chains / Pebbles Reprise Records
1963 Circle Rock / House With a Tin Roof Imperial Records
1963 Where's The Girl? / One of the Lucky Reprise Records
1963 Foolish Pride / Four For Texas Reprise Records
1964 Little Acorn / Cold, As Usual Mel-O-Dy Records
1964 Jimmy Brown / Everbody's Angel Mel-O-Dy Records
1964 Long Long Time Ago / Ever Since The World Began Mel-O-Dy Records
1965 Bertha Lou / Keep a-Knockin' Cee-Jam Records
1965 In The Morning / To Remember Mercury Records
1965 Wayward Wind / Suddenly, There's A Valley Era Records
1965 Jimmy Brown / Everybody's Angel Tamila-Motown Records (UK)
1966 Bertha Lou / Til The Law says Stop Cee-Jam Records
1966 In The Morning / To Remember Smash Records
1966 If You Want To Love Somebody / Teach Me Little Children Smash Records
1966 Tall Oak Tree / I Just Can't Be Tamed Smash Records
1966 Ain't That Just Fine / House That Jack Built Hickory Records
1967 Rolling Restless Stone / Back To Nature Lama Records
1968 I'll Wake Away / Soon You've Got To Make It Alone Music Factory
1969 The Greatest Love / Thin Little Single Girl Liberty Records
1970 To Be A Man / Fly Away and Hurry Home Happy Tiger Records
1970 Call Me Lonesome / One Lamp Sun Happy Tiger Records
1970 Magnificent Sanctuary Band / Can't You See It Happening Condor Records
1971 New Orleans Woman / After The Long Ride Home Capitol Records
1971 Children Of The Universe / Shelby County Penalty Farm Capitol Records
1972 In Spring / Same Old You Same Old Me Capitol Records
1972 I Just Couldn't Let Her Walk Away / Church Bells Capitol Records
1972 Lonely To Be Alone / Cry Mama Capitol Records
1973 I Let Another Good One Get Away / Take Your Weapons Lay Them Down Capitol Records
1973 Keep Out Of My Dreams / Mama Mama Capitol Records
1973 Darling / Sweet Lovin' Woman Capitol Records
1973 Mr. Juke Box Sing A Lullaby / It Happens Everytime Capitol Records
1974 Bootleggers / Bob, A., The Playboys And Me Capitol Records
1974 Daddy Loves You Honey / True Love Means Forgiving Capitol Records
1974 Tangerine / What Ladies Can Do Capitol Records
1975 Molly / She's Feelin' Low Melodyland Records
1975 Lyin' In Her Arms Again / Doggone The Dogs Melodyland Records
1975 Ain't No Heartbreak / I Dreamed I Saw Melodyland Records
1977 Things I Treasured / One Morning Calliope Records
1977 Soon As I Touched Her / Dear Hearted Children Calliope Records
1980 Here I Go Again / What Would It Profit Me Elektra Records
1980 B.J.Kick-A-Beaux / What Would It Profit Me Elektra Records

Alben:
"Greatest-Hits"-Alben sind nicht enthalten.
* 1960: Tall Oak Tree
* 1963: Dorsey Burnette Sings
* 1969: Greatest Hits
* 1970: Dorsey Burnette
* 1972: Here and Now (#37 Country)
* 1973: Dorsey Burnette (#41 Country)
* 1977: Thing I Treasure
* 1977: This Is Dorsey Burnette
* 1979: Tall Oak Tree - Live 1973 / 1974
* 1980: Country Sound - City Sound
* 1980: Together Again (mit Johnny Burnette)
* 1992: Great Shakin' Fever (Bear Family)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:12

„Lester Flatt“:

Lester Raimond Flatt (* 19. Juni 1914 im Overton County, Tennessee; † 11. Mai 1979 in Nashville) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Gitarrist.

Kindheit:
Seine Eltern Nannie Mae Haney und Isaac Columbus Flatt spielten beide Banjo und Lester lernte Gitarre und Banjo. Schon mit sieben Jahren war er im Kirchenchor, für seinen Gesang war er im Ort und der Umgebung bekannt.

Anfänge:
Lester wurde als Teenager Textilarbeiter in einer Seidenfabrik in Sparta, North Carolina, hörte aber noch viel Hillbilly-Musik, war ein Fan der Monroe-Brothers und spielte noch selbst Instrumente. Seine ebenfalls in der Fabrik beschäftigte Frau Gladys konnte auch singen und Gitarre spielen. 1934, nach Schließung der Fabrik, zogen er und seine Frau nach McMinnville, Tennessee und arbeiteten in einer Seidenfabrik in Johnson City. Im nächsten Jahr wurden sie von ihrer Firma in die Nähe von Roanoke, Virginia versetzt. Dort traten sie nach Feierabend als Duo auf. 1939 trat er mit Freunden aus Tennessee im Radio als „the Harmonizers“ auf. Aus gesundheitlichen Gründen gab Lester seine Arbeit in der Fabrik auf und konzentrierte sich ganz auf die Musik. Im Herbst 1940 zogen die Flatts nach Burlington, North Carolina. Dort trat er mit den Happy-Go-Lucky Boys mit Clyde Moody auf, der schon mit Bill Monroe gearbeitet hat. 1943 wurden er und seine Frau von Charlie Monroe engagiert. In diesen Formationen sang Flatt Tenor und spielte Mandoline.

Karriere:
Lester stieg aus, wurde Trucker und arbeitete in North-Carolina beim Radio. Dort erhielt er ein Telegramm von Bill Monroe, er wollte mit Flatt in der Grand Ole Opry auftreten. Flatt stieg in Monroes Band „Blue Grass Boys“ ein, verließ sie aber 1948, zwei Wochen nach dem Ausstieg von Earl Scruggs, da Monroe sehr viel auf Tournee ging.

Flatt und Scruggs beschlossen, zusammen Radioarbeit zu machen. Mac Wiseman und die Ex Blue-Grass-Boys Jim Shumate an der Fiddle und Howard Watts (Künstlername Cedric Rainwater) am Bass wurden 1948 in Hickory, North Carolina, ihre Begleitband, die Foggy Mountain Boys.

Bis 1969 war dies eine der erfolgreichsten Bluegrassgruppen. Als Wiseman ausstieg, ersetzte ihn der Mandolinist Curly Seckler. 1955 bekamen sie ihre eigene Fernsehshow und wurden Mitglieder der Grand Ole Opry. Sie waren mehr auf Tournee als zu Monroes Zeiten.

Lester Flatt und Earl Scruggs trennten sich 1969, und Flatt gründete die Band Nashville Grass. Er selbst spielte Gitarre, Roland White Mandoline, Vic Jordan Banjo, Paul Warran Fiddle, Josh Graves Dobro und Jake Tulloch Bass. Jordan verließ hierfür Bill Monroes Band. 1972 stieg er bei Nashville Grass aus, um bei der Earl Scruggs Revue mitzumachen. Flatts Banjospieler wurde Haskell McCormick und der zwölfjährige Marty Stuart im selben Jahr Gitarrist der Band.

1979 musste Flatt ins Krankenhaus. Für seine anschließende Erholungsphase bat er Curly Seckler, Nashville Grass zu leiten. Lester Flatt starb bei einem weiteren Krankenhausaufenthalt einen Monat nach seinem letzten Opry-Auftritt am 11. Mai 1979.

Diskografie:
Die Diskografie von Flatt & Scruggs siehe Flatt & Scruggs.
Singles:
Jahr Titel Anmerkungen
Mercury Records
1969 Great Big Woman / I Live The Life Of Riley
1970 Regina / Reuben James
Nugget Nrd Records
1971 Drink That Mash And Talk That Trash / Sunny Side Of The Mountain
RCA Victor Records
1971 I Can't Tell The Boys From The Girls / Everybody Has One (But You)
1971 Will You Be Loving Another Man / Jimmie Brown The Newsboy mit Mac Wiseman
1971 Don't Take It So Hard Mr Webster / Father's Table Grace
1971 Blue Birds Are Singing For Me / We'll Meet Again Sweetheart mit Mac Wiseman
1971 Kentucky Ridgerunner / Roll In My Sweet Baby's Arms
1972 Salty Dog Blues / Mama's And Daddy's Little Girl mit Mac Wiseman
1972 You're Still Mine Tonight / Backin' Back To Birmingham
1972 Me And Your Memory / On The Southbound mit Mac Wiseman
1972 February Snow / Foggy Mountain Breakdown
1973 Blue Ridge Cabin Home / Waiting For The Boys To Come Home mit Mac Wiseman
1973 This Man Jesus / I've Been Away So Long
1974 Before You Go / Love's Come Over Me
CMH Records
1976 I Live The Life Of Riley / Black Eyed Suzy

Alben:
* 1970 Flatt Out
* 1970 The One and Only
* 1971 Flatt on Victor
* 1971 Lester 'n Mac (Mit Mac Wiseman)
* 1972 Kentucky Ridgerunner
* 1972 On the Southbound
* 1972 Foggy Mountain Breakdown
* 1973 Country Boy
* 1973 Over the Hills to the Poorhouse
* 1974 Before you go
* 1974 The best
* 1974 Bluegrass Festival (live mit Bill Monroe)
* 1975 Flatt Gospel
* 1975 Lester Raymond Flatt
* 1976 Rollin'
* 1976 Heaven's Bluegrass Band
* 1977 Living Legend
* 1977 Live at the Bluegrass Festival
* 1978 Pickin' Time
* 1979 Fantastic Pickin'
* 1979 America's greatest Breakdown Fiddle

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 23:14

„Gracie Fields“:

Dame Gracie Fields (eigentlich Grace Stansfield; * 9. Januar 1898 in Rochdale, Lancashire, England; † 27. September 1979 auf Capri, Italien) war eine britische Sängerin, Schauspielerin und Comedienne und zu ihrer Zeit einer der größten Stars im Film und in der Music-Hall-Szene ihres Heimatlandes.

Obwohl sie denselben Nachnamen tragen und beide in Rochdale geboren wurden, ist Gracie nicht mit Sängerin Lisa Stansfield verwandt.

1905-1925 Erste Bühnenschritte:
Gracie Fields stand 1905 als Siebenjährige das erste Mal auf einer Bühne. Ihre zwei Schwestern und ihr Bruder haben alle ihr Glück auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ gesucht - aber Gracie war die erfolgreichste der vier. Ihr Profidebüt im Varieté gab sie 1910 im Hippodrome Theater in Rochdale, und bald darauf gab sie ihren Job in der örtlichen Baumwollmühle auf.

Sie traf den Comedian Archie Pitt, und die beiden begannen ihre Zusammenarbeit. Pitt wurde ihr Manager; ihre erste gemeinsame Revue 1915 hieß „Yes I Think So“. Bis 1922 tourten sie durch Großbritannien. In dem Jahr haben sie das Programm „Mr Tower of London“ auf die Beine gestellt. Mit diesem Programm änderte sich alles, als es ins Londoner West End kam. Die Hauptstädter waren begeistert, Gracie wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Ihre Karriere beschleunigte sich, sie trat nun auch in „normalen“ Theaterstücken auf und begann eine Schallplattenkarriere. Nebenbei heiratete sie 1923 noch ihren Archie.

1925-1940 Gipfel des Erfolgs:
Eines ihrer erfolgreichsten Programme gaben sie zunächst 1925 im Alhambra Theatre. Die Show war ein riesiger Publikumserfolg, und Gracie ging mit dem Programm mehr als zehn Jahre lang auf Tournee. Sie trat zehnmal in den Royal Variety Shows in London auf (erstmals 1928 ) und gewann ein ergebenes Publikum mit ihrer Mixtur aus Witzen, mit denen sie sich selbst niedermachte, aus komischen Liedern und Monologen wie auch aus lustigen Songs über die Ära der Weltwirtschaftskrise - alle in einem schnörkellosen Stil präsentiert, der sich an der Arbeiterklasse Nordenglands orientierte.

Ihr berühmtestes Lied, der ihr Erkennungssong wurde, war „Sally“. Dieser wurde extra in den Titel ihres ersten Films Sally in Our Alley (1931) eingebaut, der dann auch die Kinokassen klingeln ließ. Sie machte später weitere Filme, zunächst in England, dann in den USA (wo sie ein Rekordhonorar von 200.000 US-Dollar für vier Filme erhielt) - obwohl sie die Filmaufnahmen nie leiden konnte, da sie ihr Live-Publikum vermisste.

Fields wurde einer der bestbezahlten Entertainer in Großbritannien, und spielte überall im Lande vor ausverkauften Häusern. Fast alle nannten sie nur noch „Our Gracie“ („Unsere Gracie“). „Ihre Popularität in den 1930er Jahren war so groß, dass das Parlament eine Sitzung früher beendete, damit die Abgeordneten nach Hause gehen konnten, um eine Radiosendung von ihr zu hören.“

Ende der 1930er Jahre erklomm sie den Gipfel ihrer Popularität. Sie erhielt viele Auszeichnungen; unter anderem den CBE-Titel für ihre Verdienste im Entertainment. Ihr exklusives Haus in London, aus dem sie sich nie viel gemacht hatte und das sie mit ihrem Ehemann Archie Pitt teilte, schenkte sie einer Geburtsklinik, als ihre Ehe sich dem Ende zuneigte. 1939 wurde sie krank; sie hatte Gebärmutterhalskrebs. Ihre Fans schrieben ihr mehr als 250.000 Genesungskarten, und sie zog sich in ihre Villa auf Capri zurück um sich zu erholen.

1940-1950 Auswanderung und Neuanfang:
Kurz darauf begann der Zweite Weltkrieg, und Gracie, noch nicht ganz genesen, reiste nach Frankreich, um die Truppen zu unterhalten. 1940 heiratete sie nach der Scheidung von Pitt den Filmregisseur Monty Banks. Da Banks jedoch weiter Bürger des Kriegsgegners Italien blieb, somit im Vereinigten Königreich persona non grata war und Gefahr gelaufen wäre, in ein Internierungslager gesteckt zu werden, sahen sich Gracie und Monty gezwungen, Großbritannien zu verlassen und nach Nordamerika zu gehen. Obwohl sie weiterhin viel Zeit darauf verwandte, die Truppen zu unterhalten und die britischen Kriegsinteressen außerhalb ihres Heimatlandes auch anderweitig zu unterstützen, so führte dies doch dazu, dass ihre Popularität in Großbritannien schnell geringer wurde – nicht zuletzt, weil die Londoner Presse sie als Verräterin und Deserteurin darstellte.

Nach dem Krieg setzte Fields ihre Karriere auf einem niedrigeren Level fort. In den USA erreichte der Song “Now Is the Hour“ 1948 Platz 3 der Charts. Im selben Jahr begann sie auch, wieder in Großbritannien aufzutreten, und war Star der „Festival of Britain“- Feiern. Ihre Popularität nahm wieder zu, ohne jedoch den Status zu erreichen, den sie in den 1930ern gehabt hatte. Sie nahm weiter Schallplatten auf, aber drehte keine Filme mehr. Musikalisch ging sie in eine leicht klassische Richtung, da der Musikgeschmack sich wandelte.

1950-1979 Ruhe finden auf Capri:
Gracie Fields zeigte viel soziales Engagement und machte Capri zu ihrer Heimatadresse. Monty Banks starb 1950. Fields heiratete zwei Jahre später noch einmal, Boris Alperovici hieß ihr Auserwählter. In Großbritannien konnte sie 1957 (mit „Around the World”, Platz 8 ) und 1959 („Little Donkey“, Platz 20) noch zwei Singles in die Charts bringen. Seit ihrer dritten Hochzeit arbeitete sie noch weniger, aber wenn sie auftrat, dann waren die Hallen auch ausverkauft, sogar als sie schon in ihren Siebzigern war. Ein Album mit ihren größten Hits („The Golden Years“) kam 1975 in die LP-Charts. 1978 eröffnete sie persönlich das Gracie Fields Theatre in Rochdale, und hatte mit 80 Jahren noch einen Auftritt in der Royal Variety Show – ihren letzten Auftritt. Im Jahr danach wurde sie von der Königin zur Dame gemacht. Sie starb im September 1979 in ihrem Haus auf Capri.

Bekannte Songs:
* Sally
* Sing as We Go
* Wish Me Luck as You Wave Me Goodbye
* The Biggest Aspidistra in the World
* Only a Glass of Champagne
* Christopher Robin Is Saying His Prayers
* Angels Guard Thee
* Nuns Chorus
* Now Is the Hour
* The Isle of Capri
* Around the World
* Little Donkey

Filmografie:
* 1931 Sally in Our Alley
* 1932 Looking on the Bright Side
* 1933 This Week of Grace
* 1933 Love, Life and Laughter
* 1934 Sing as We Go
* 1935 Look Up and Laugh
* 1936 Queen of Hearts
* 1937 The Show Goes On
* 1938 We're Going to Be Rich
* 1938 Keep Smiling
* 1939 Shipyard Sally
* 1943 Stage Door Canteen (USA)
* 1943 Holy Matrimony (USA)
* 1945 Molly and Me (USA)
* 1945 Paris Underground (USA)

Quelle: Wikipedia
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