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raptor230961

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02.04.2009, 20:16

„Brook Benton“:

Brook Benton (eigentlich Benjamin Franklin Peay; * 19. September 1931 in Camden, South Carolina, USA; † 9. April 1988 in New York City) war ein US-amerikanischer Soul-Sänger und Songwriter.

Schon als Jugendlicher sang Benton in Gospel-Chören und im Alter von 17 Jahren reiste er nach New York, wo er als Songschreiber arbeitete. Obwohl er schon 1953 erste Platten aufnahm, schaffte er erst 1959 bei der Plattenfirma Mercury Records mit dem Song It's Just A Matter Of Time den großen Durchbruch, nachdem er sich mit Clyde Otis und Belford Hendricks zusammen getan hatte. Im Duett mit Dinah Washington gelang ihm 1960 zwei weitere Hits mit den Titeln Baby (You've Got What It Takes) und A Rockin' Good Way. Nachdem Benton sich 1964 von Mercury trennte, nahmen seine Erfolge langsam ab, jedoch konnte er 1970 mit seiner Interpretation von Rainy Night In Georgia nochmals einen internationalen Hit landen. Er starb im Alter von 56 Jahren an einer Hirnhautentzündung geschwächt nach einer Lungenentzündung.

Diskographie:
* 1959: Brook Benton At His Best
* 1959: It's Just A Matter Of Time
* 1959: Brook Benton
* 1959: Endlessly
* 1960: So Many Ways I Love You
* 1960: The Two Of Us (mit Dinah Washington)
* 1960: Songs I Love To Sing
* 1961: The Boll Weevil Song (& Eleven Other Great Hits)
* 1961: Sepia
* 1961: If You Believe
* 1962: Singing The Blues – Lie To Me
* 1962: There Goes That Song Again
* 1963: Best Ballads Of Broadway
* 1964: Born To Sing The Blues
* 1967: Laura (What's He Got That I Ain't Got)
* 1969: Do Your Own Thing
* 1970: Brook Benton Today
* 1970: Home Style
* 1971: The Gospel Truth
* 1973: Something For Everyone
* 1975: Sings A Love Story
* 1976: Mr Bartender
* 1976: This Is Brook Benton
* 1977: Makin' Love Is Good For You
* 1978: Ebony
* 1984: Brook Benton Sings The Standards

Filme:
* 1956: Mr. Rock'n Roll mit Alan Freed

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:17

“Tennessee Ernie Ford”:

Tennessee Ernie Ford (* 13. Februar 1919 in Bristol, Tennessee als Ernest Jennings Ford; † 17. Oktober 1991 in Reston (Virginia)) war ein US-amerikanischer Country- und Gospel-Sänger.

Anfänge:
Ford studierte klassische Musik und Gesang am Cincinnati Conservatory of Music. Nach seinem Dienst im Zweiten Weltkrieg bei der US-Airforce zog er mit seiner Familie nach Kalifornien. Hier arbeitete er bei verschiedenen Radiosendern, bevor er 1949 auf Vermittlung seines Managers Cliffie Stone einen Plattenvertrag beim Capitol Label bekam.

Karriere:
In den 1950er Jahren veröffentliche er fast 50 Country-Singles, von denen es etliche in die Hitparade schafften. Sein erster Nummer-1-Hit war 1950 Mule Train. Nur wenig später schaffte er es mit The Shot Gun Boogie erneut an die Spitze der Country-Charts. Alle seine Songs gehörten stilistisch zum Hillbilly Boogie. Ford war einer der erfolgreichsten Künstler dieser Richtungen. 1954 moderierte er die Fernseh-Quizzshow College of Musical Knowledge.

1955 hatte Ford mit Sixteen Tons von Merle Travis einen unerwarteten Hit. In dem sozialkritischen Stück geht es um das Klagen eines Bergmanns, der sich nicht aus dem Würgegriff der Minengesellschaft befreien kann:

You load sixteen tons and what do you get
Another day older and deeper in debt
St. Peter don't you call me 'cause I can't go
I owe my soul to the company store.

Sixteen Tons war 10 Wochen die Nummer 1 in den Country-Charts und 8 Wochen Nummer 1 der Pop-Hitparade. Aufgrund seiner neuen Popularität bekam Ford eine eigene Fernsehshow, The Tennessee Ernie Ford Show, die von 1956 bis 1961 lief. In den folgenden Jahren konzentrierte er sich überwiegend auf religiöse Musik. 1956 veröffentlichte er mit Hymns sein erstes Gospel-Album, das sich 277(!) Wochen in den Billboard-"Top Album"-Charts hielt und mit Gold ausgezeichnet wurde. Sein Album Great Gospel Songs gewann 1964 einen Grammy.

Ford erhielt für seine Verdienste in Radio, Fernsehen und Musik drei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame. 1984 bekam er die Presidential Medal of Freedom. 1990 wurde er in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

1991 erkrankte Ford nach einem Dinner im Weißen Haus mit Präsident George H. W. Bush. Er starb am 17. Oktober 1991, genau 36 Jahre nach der Veröffentlichung von Sixteen Tons, an Leberversagen.

Diskografie (Alben):
Tennessee Ernie Ford veröffentlichte in seiner Laufbahn über einhundert Alben. Eine vollständige Diskografie existiert nicht.

* 1953 - Backwoods, Boogie & Blues
* 1955 - Tennessee Ernie Ford & Kay Starr
* 1956 - This Lusty Land
* 1956 - Tales Of Davy Crockett
* 1956 - Hymns
* 1957 - Spirtuals
* 1957 - Ol' Rockin' Ern
* 1957 - Nearer The Cross
* 1958 - The Star Carol
* 1959 - Gather 'Round
* 1959 - A Friend We Have
* 1960 - Sing A Hymn With Me
* 1960 - Sing A Spiritual With Me
* 1960 - Come To The Fair
* 1961 - Tennessee Ernie Ford Sings Civil War
* 1961 - Ernie Looks At Love
* 1961 - Hymns At Home
* 1962 - I Love To Tell The Story
* 1963 - Long, Long Ago
* 1963 - We Gather Together
* 1964 - Great Gospel Songs
* 1964 - Tennessee Ernie Ford Sings The World's Best Loved Hymns
* 1965 - Let Me Walk With Thee
* 1966 - Wonderful Peace
* 1966 - God Lives
* 1967 - Faith Of Our Fathers
* 1968 - O Come All Ye Faithful
* 1969 - Holy, Holy, Holy
* 1970 - America The Beautiful
* 1972 - Mr. Words And Music

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:17

„Onie Wheeler“:

Onie Wheeler (* 10. November 1921 in Senath, Missouri; † 26. Mai 1984) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Sänger, dessen Karriere in den 1940er Jahren begann und in den 1970er Jahren mehrere Hits hatte.

Anfänge:
Als Kind lernte Onie Wheeler Gitarre und Mundharmonika. Während des zweiten Weltkrieges diente er in der Armee. Nach seiner Entlassung 1945 begann er sich professionell seiner Musik-Karriere zu widmen. Mit Ernest Thompson, A.J. Nelson und dessen Bruder Doyle gründete er die Ozark Cowboys. Mit seiner Band trat Wheeler in den Honky Tonks und Kneipen Texas’ auf. 1952 traf er den Country-Sänger Little Jimmy Dickens, der ihn zu einem Besuch nach Nashville, Tennessee überredete.

Karriere:
Dort erhielten Wheeler und seine Band einen Plattenvertrag bei den Columbia Records. Auch wenn seine Singles nicht erfolgreichen waren, konnte Lefty Frizzell mit Wheelers Song Run ’Em Off einen Hit landen. Mitte der 1950er Jahre wandte er sich dem populären Rockabilly zu und unterzeichnete 1957 bei den Sun Records in Memphis. Dort erhielt er die Möglichkeit mit Stars wie Jerry Lee Lewis und Carl Perkins aufzutreten. Nach einem kurzen Aufenthalt in Kalifornien kehrte Wheeler nach Nashville zurück und veröffentlichte während der 1960er Jahre unter anderem bei den Epic Records, den Starday Records und United Artists mehrere Singles. Zudem ging er mit George Jones und Roy Acuff auf Tour.

1973 belegte er mit John’s Been Shucking My Corn erstmals einen vorderen Platz der Billboard Country Charts. Auch seine Tochter Karen konnte sich als Musikerin behaupten. In den frühen 1980er Jahren trat er zusammen mit Roy Acuff regelmäßig in der Grand Ole Opry auf.

Onie Wheeler verstarb am 26. Mai 1984 im Alter von 63 Jahren während eines Auftrittes mit Jimmie Snow in der Opry.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:18

„Lee Marvin“:

Lee Marvin (* 19. Februar 1924 in New York; † 29. August 1987 in Tucson, Arizona) war ein US-amerikanischer Schauspieler. In den 1960er- und 1970er-Jahren konnte er als Darsteller raubeiniger Einzelgänger mehrere Filmerfolge verbuchen. Er wurde unter anderem durch den Film „Das dreckige Dutzend“ bekannt.

Leben:
Lee Marvin wurde als Sohn eines Werbeleiters und einer Moderedakteurin geboren. Einer seiner Vorfahren war Thomas Jefferson, ein anderer, Ross G. Martin, nahm an der Nordpol-Expedition von Robert Edwin Peary teil. Marvin war für seine Disziplinlosigkeit bekannt und besuchte elf verschiedene Schulen. Im Zweiten Weltkrieg meldete er sich zu den US-Marines und wurde der 4. US-Marineinfanteriedivision zugeteilt. Während der Schlacht um Saipan wurde er so schwer verwundet, dass er ein Jahr lang nicht gehen konnte. Er wurde dafür mit dem Purple Heart ausgezeichnet. Später erklärte Marvin, er habe die Schauspielerei bei den Marines gelernt, als er versuchen musste, während der Schlachten furchtlos zu erscheinen.

Nach seiner Genesung arbeitete Marvin als Klemptnerlehrling. An einer Provinzbühne sprang er für einen erkrankten Darsteller ein und nahm später Schauspielunterricht in der New Yorker American Theatre Wing. Lee Marvin war zweimal verheiratet, zwischen 1951 und 1967 mit Betty Ebeling, mit der er vier Kinder hatte, und zwischen 1970 und seinem Tod mit Pamela Feeley. Nachdem er Ende der 1970er-Jahre eine mehrjährige uneheliche Beziehung beendete, wurde er von seiner Ex-Geliebten verklagt, die die Hälfte seines Vermögens von ihm forderte. Obwohl der Richter diese Forderung abwies, musste Marvin mehrere 100.000 Dollar zahlen.

Lee Marvin war für seinen starken Alkoholkonsum bekannt. Sein Liebingsdrink war der so genannte „Boilermaker“, eine Mixtur aus Gin und Guinnessbier. Er starb 1987 an einem Herzinfarkt und wurde aufgrund seiner hohen militärischen Auszeichnung auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt.

Werk:

Bühne und Fernsehen:
Ab 1947 war Lee Marvin als Theaterschauspieler in der Provinz beschäftigt, 1950 spielte er seine erste Fernsehrolle. Nach seinem Broadway-Debüt im Biltmore Theatre als Captain der Marine-Soldaten im Stück „Billy Budd“ (nach einem Roman von Herman Melville, der später von Peter Ustinov verfilmt wurde) im Jahr 1951 erhielt er auch Nebenrollen in Hollywood, wo er in der Regel als Schurke zu sehen war. Als Chef einer Motorradgang rivalisierte er in dem Rockerfilm „Der Wilde“ (1953) mit Marlon Brando, in dem Spencer Tracy-Klassiker „Stadt in Angst“ spielte er 1955 einen Kleinstadtrassisten.

Im Fernsehen stand er ab 1957 drei Jahre lang auf der richtigen Seite des Gesetzes und übernahm in der Krimiserie „Dezernat M“ (Originaltitel: M Squad) die Rolle des Lieutenants Frank Ballinger. Marvin wurde zum Fernsehstar und drehte mehr als 100 Folgen dieser populären Serie, die ab 1966 auch im Vorabendprogramm des ZDF zu sehen war. „M Squad“ wurde später in den „Nackte Kanone“-Filmen parodiert.

Bis Mitte der 1960er-Jahre war Marvin fast ausschließlich im Fernsehen zu sehen, trat jedoch 1962 auch im Westernklassiker „Der Mann, der Liberty Valance erschoß“ auf. Dort spielte er als sadistischer Krimineller Liberty Valance seine wohl berühmteste Schurkenrolle.

Erfolge in Hollywood:
Im Jahr 1965 gelang dem 41-jährigen Marvin mit einer maßgeschneiderten Doppelrolle der Durchbruch in Hollywood. In der Westernkomödie „Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming“ spielte er einen trunksüchtigen Revolvermann, der gegen seinen diabolischen Zwillingsbruder zum Duell antritt. Marvin gewann einen Oscar und zählte nun jahrelang zu den populärsten Stars. Der verwitterte, früh ergraute Schauspieler entsprach nicht dem gängigen Typus des Hollywoodstars und trug in der Regel einen mürrischen und abweisenden Gesichtsausdruck zur Schau. Marvin spielte meist einzelgängerische Männer, die sich keine Sentimentalitäten leisteten, und war in seiner unglamourösen Art unverwechselbar.
Chartplatzierungen

In dem erfolgreichen Kriegsfilm „Das dreckige Dutzend“ (1967) war der Schauspieler als harter Schleifer zu sehen. Im selben Jahr startete er in dem stilistisch innovativen Gangsterthriller „Point Blank“ einen brutalen Rachefeldzug gegen die Unterwelt. 1969 sah man ihn in dem Westernmusical „Westwärts zieht der Wind“ als singenden Goldgräber neben dem ebenfalls singenden Clint Eastwood. Mit Reibeisenstimme sinnierte Marvin in der legendären Ballade „Wand’rin’ Star“ über das einsame Cowboyleben und konnte einen Hitparadenerfolg verbuchen. 1973 kämpfte er in „Ein Zug für zwei Halunken“ als Hobo gegen den sadistischen Zugschaffner Ernest Borgnine.

Singles:
Wand'rin Star - Lee Marvin
UK: 1 – 06/1970
DE: 12 – 16/1970

In den 1970er-Jahren ließ Marvins Popularität langsam nach. Der Schauspieler lehnte mehrmals Hauptrollen in Filmen ab, die zu großen Erfolgen wurden. 1970 bot man ihm vergebens den Part des Generals George S. Patton in Franklin J. Schaffners „Patton – Rebell in Uniform“ an, die George C. Scott den Oscar einbringen sollte. Steven Spielberg wollte ihn als rauhbeinigen Kapitän in „Der weiße Hai“ (1975) besetzen, doch Marvin lehnte ab.

Er spielte in dem von der Kritik verrissenen Katastrophenfilm „Lawinenexpress“ (1979) und trat 1980 in dem Kriegsabenteuer „The Big Red One“ auf, das im Zweiten Weltkrieg angesiedelt war. 1983 spielte er in dem Thriller „Gorky Park“ einen zwielichtigen amerikanischen Geschäftsmann in Moskau. 1985 nahm er für den Fernsehfilm „Das dreckige Dutzend Teil 2“ (The Dirty Dozen: The Next Mission) wieder die Rolle des Major Reisman auf. 1986 spielte er in dem Actionfilm „The Delta Force“ seine letzte Rolle.

Auszeichnungen:
* 1962 - Emmy-Nominierung für „Alcoa Premiere“ für eine herausragende Einzeldarstellung in einer Hauptrolle.
* 1963 - Western Heritage Awards, „Bronze Wrangler“ für seine Rolle in „Der Mann, der Liberty Valance erschoß“ (The Man Who Shot Liberty Valance).
* 1965 - Silberner Bär auf der Berlinale 1965 für seine Darstellung in „Cat Ballou“.
* 1966 - Oscar als bester Darsteller in einer Hauptrolle für „Cat Ballou“.
* 1966 - BAFTA Film Award als bester ausländischer Darsteller für „Cat Ballou“ und
* 1966 - BAFTA Film Award als bester ausländischer Darsteller für „The Killers“ (1964) (beide Auszeichnungen im Jahr 1966 erhalten).
* 1966 - Golden Globe als bester Filmschauspieler in „Cat Ballou“.
* 1966 - Laurel Awards, Goldener Lorbeer in der Kategorie „ Male Comedy Performance“ für „Cat Ballou“.
* 1966 - NBR Award als bester Darsteller für „Cat Ballou“.
* 1967 - Laurel Awards, Goldener Lorbeer in der Kategorie „Action Performance“ für „Die gefürchteten Vier“ (The Professionals).
* 1968 - Laurel Awards, Goldener Lorbeer in der Kategorie „Action Performance“ für „Das dreckige Dutzend“ (The Dirty Dozen).
* 1970 - Golden Globe-Nominierung für „Westwärts zieht der Wind“ (Paint Your Wagon) als bester Filmschauspieler.
* 1971 - Fotogramas de Plata, Auszeichnung als bester ausländischer Darsteller.

Filme:
* 1952: Goldraub in Texas (Hangman's Knot)
* 1952: Kurier nach Triest (Diplomatic Courier)
* 1952: Schüsse in New Mexico (The Duel At Silver Creek)
* 1952: Wir sind gar nicht verheiratet (We're Not Married)
* 1953: Heißes Eisen (The Big Heat)
* 1953: Der Wilde (The Wild One)
* 1953: Seminola (Seminola)
* 1953: Mit der Waffe in der Hand (Gun Fury)
* 1953: Der schweigsame Fremde (The Stranger Wore A Gun)
* 1954: Die Caine war ihr Schicksal (The Caine Mutiny)
* 1954: Stadt in Angst (Bad Day At Black Rock)
* 1954: Unter zwei Flaggen (The Raid)
* 1954: Würger von Coney Island (Gorilla At Large)
* 1955: Es geschah in der Nacht (Pete Kelly's Blues)
* 1955: Gegen alle Gewalten (I Died A Thousand Times)
* 1955: Und nicht als ein Fremder (Not As A Stranger)
* 1956: Dem Tode entronnen (Pillars Of The Sly)
* 1956: Der Siebente ist dran (Seven Men From Now)
* 1959: Ardennen 1944 (Attack!)
* 1957: Das Land des Regenbaums (Raintree County)
* 1959: Auf eigene Faust (Ride Lonesome)
* 1961: Die Comancheros (The Comancheros)
* 1961: Der Mann, der Liberty Valance erschoß (The Man Who Shot Liberty Valance)
* 1962: Gesetz des Westens (The Meanest Man In The West)
* 1963: Die Hafenkneipe von Tahiti (Donovan's Reef)
* 1963: Hängt den Verräter (Sergeant Ryker)
* 1964: Der Tod eines Killers (The Killers)
* 1964: Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming (Cat Ballou)
* 1965: Das Narrenschiff (Ship Of Fools)
* 1966: Die gefürchteten Vier (The Professionals)
* 1967: Das dreckige Dutzend (The Dirty Dozen)
* 1967: Point Blank (Point Blank)
* 1968: Die Hölle sind wir (Hell In The Pacific)
* 1969: Westwärts zieht der Wind (Paint Your Wagon)
* 1969: Monte Walsh (Monte Walsh)
* 1971: Professionals (The Prime Cut)
* 1971: Zwei Haudegen auf Achse (Pocket Money)
* 1972: Ein Zug für zwei Halunken (Emperor Of The North Pole)
* 1973: Vier Vögel am Galgen (The Spikes Gang)
* 1974: Verflucht sind sie alle (The Klansman)
* 1975: Brüll den Teufel an (Shout At The Devil)
* 1976: Der Supermann des Wilden Westens (The Great Scout And Cathouse Thursday)
* 1977: Super Stunt - Die Draufgänger vom Dienst (Super Stunt)
* 1978: Lawinenexpreß (Avalanche Express)
* 1979: The Big Red One
* 1981: Yukon (Death Hunt)
* 1983: Gorky Park (Gorky Park)
* 1984: Dog Day – Ein Mann rennt um sein Leben (Canicule)
* 1985: Das dreckige Dutzend, Teil 2 (The Dirty Dozen II)
* 1986: The Delta Force (The Delta Force)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:19

“Bert Sommer”:

Bert Sommer (* 7. Februar 1949; † 23. Juli 1990 in Albany, New York) war ein US-amerikanischer Musiker, Songwriter und Schauspieler.

Als Schauspieler spielte Sommer für das Broadway-Musical Hair. Zudem hatte er eine Rolle im Film Ironweed.

Bekannt wurde er durch einen Auftritt beim Woodstock-Festival am 15. August 1969, bei dem er von seinem Studiogitarristen Ira Stone begleitet wurde. Sie spielten 10 Lieder, darunter das Simon & Garfunkel-Cover America und Jennifer. Letzteres hatte Sommer über Jennifer Warnes geschrieben, die er von Hair aus Los Angeles kannte.

Sommer nahm in der Folge zwei weitere Alben auf, deren Erfolg war aber, abgesehen von der in Woodstock geschriebenen Single We're All Playing in the Same Band, gering. Außerdem war er Mitglied der Rockband The Left Bank.

Er wurde drogenabhängig und starb 1990 an Leberversagen.

Diskographie:
* 1968 - The Road To Travel
* 1970 - Inside Bert Sommer
* 1977 - Bert Sommer

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:20

„Merle Travis“:

Merle Travis (* 29. November 1917 in Rosewood, Kentucky; † 20. Oktober 1983) war ein US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter.

Anfänge:
Merle wuchs in ärmlichen Verhältnissen im vom Bergbau geprägten Muhlenberg County auf. Von lokalen Musikern (unter ihnen Ike Everly, der Vater der Everly Brothers) übernahm er eine zur damaligen Zeit wenig bekannte Gitarrenspielweise, das Finger-Picking. Er entwickelte den ursprünglich von Afroamerikanern in die Musik eingebrachten Stil so gekonnt weiter, dass man in der Szene vom Travis-Picking sprach. Die Gitarre wurde dadurch von einem Rhythmus- zu einem Melodie-Instrument aufgewertet und konnte - als Lead-Gitarre - eine führende Rolle übernehmen. Er wurde so zum großen Vorbild von Chet Atkins, der seinerseits das Finger-Picking weiterentwickelte.

Sein hohes technisches Können sprach sich schnell herum, und Travis wurde zu einem gefragten Gitarristen. Nach Gastspielen in verschiedenen lokalen Bands, wurde er 1938 Mitglied der in Cincinnati beheimateten Drifting Pioneers. Gelegentlich spielte er mit Grandpa Jones und den Delmore Brothers in einem Gospel Quartett mit dem Namen Browns Ferry Four. In dieser Zeit wurden auch gemeinsam mit Grandpa Jones die ersten Singles eingespielt. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs unterbrach zunächst die Karriere. Merle Travis wurde zur Marine eingezogen.

Karriere:
Nach Ende seines Militärdienstes zog Travis 1946 nach Los Angeles, wo er schnell zu einem gefragten Sessionmusiker wurde. Für das Capitol Label nahm er ab 1946 mehrere erfolgreiche Singles auf. Gleichzeitig übernahm er kleinere Filmrollen. Auch als Songwriter war er ausgesprochen talentiert. 1947 schrieb er die Klassiker Sixteen Tons und Dark As A Dungeon, die das harte Leben der Bergleute Kentuckys beschrieben. Im gleichen Jahr schrieb er gemeinsam mit seinem Freund Tex Williams Smoke! Smoke! Smoke!, das dieser zum Top-Hit machte.

Merle Travis war einer der ersten Country-Stars, der eine Elektrogitarre einsetzte. Die im Jahr 1948 erschienene Bigsby Gitarre, die Merle Travis zusammen mit dem Techniker Paul Bigsby entwickelte, war eine der weltersten E-Gitarren mit Massivholzkorpus.[1] Musiker aus dem nahegelegenen Bakersfield folgten bald seinen Beispiel und entwickelten so den Bakersfield Sound. Auch als Schauspieler war er weiterhin aktiv. 1953 übernahm er eine Nebenrolle in Verdammt in alle Ewigkeit.

Obwohl er nicht mehr in den Hitparaden vertreten war, befand sich Travis auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er galt als bester und einflussreichster Gitarrist der Country-Musik und wirkte bei zahlreichen Aufnahmesessions mit. Viele große Musiker betrachteten ihn als Vorbild. Sein Privatleben verlief turbulent. In betrunkenem Zustand hatte er einige Male Zusammenstöße mit der Polizei. Mehrere Ehen scheiterten. Erst seine Heirat mit der Ex-Frau seines Freundes Hank Thompson vermochte das Leben des mittlerweile fast Sechzigjährigen in geordnete Bahnen zu lenken.

Ein letzter Erfolg gelang 1974 mit dem gemeinsam mit Chet Atkins produzierten Album Atkins-Travis Travelin Show, das mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. 1977 wurde er in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Merle Travis verstarb an einem Herzanfall am 20. Oktober 1983 in Tahlequah, Oklahoma in Cherokee Country.

Diskografie (Alben):
* 1947 - Folk Songs Of The Hills (Capitol)
* 1956 - The Merle Travis Guitar (Capitol)
* 1957 - Back Home (Capitol)
* 1960 - Walking The Strings (Capitol)
* 1963 - Songs Of The Coal Mines (Capitol)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:21

“Cliff Carlisle”

Clifford Raymond „Cliff“ Carlisle (* 6. Mai 1904 in Taylorsville, Kentucky; † 2. April 1983 in Lexington, Kentucky) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, der als Pionier des Blue Yodeling, einer abgewandelten Form des alpenländischen Jodelns, gilt. Zudem war er einer der ersten Künstler, der in der Country-Musik die Steel Guitar einsetzte. Carlisle hat mehr als 300 Schallplatten aufgenommen.

Kindheit und Jugend:
Cliff Carlisle wurde 1904 nahe Mount Eden in Taylorsville im Spencer County in Kentucky in einer kleinen Hütte geboren. Er war das dritte von acht Kindern. Seine Eltern besaßen eine kleine Tabak-Farm, wo er schon in frühester Jugend bei der Feldarbeit mithalf. Als Kind kaufte er sich eine Gitarre von Sears and Roebuck für 4,95 Dollar, die er bald beherrschte. Sein Vater Van Luther Carlisle, der Musiklehrer in der Sonntagsschule war, brachte ihm Singen und Gitarrespielen bei.

Beeinflusst wurde er neben der Country-Musik und dem Blues von den frühen Aufnahmen Frank Fereras, einem Star der hawaiischen Musik. Um dem Klang von Fereras Steel Guitar so nahe wie möglich zu kommen, legte er unter die Saiten seiner Gitarre eine kleine Metallscheibe, die den sehnsuchtsvollen Ton imitieren sollte. Als Jugendlicher nahm Carlisle an Talentwettbewerben teil und spielte in Bars; im Alter von 16 Jahren trat er regelmäßig gemeinsam mit seiner Cousine Lilian Truax auf. Das Duo brach jedoch bereits bald nach Truax' Heirat auseinander.

Anfänge:
1924 lernte Carlisle den Bauarbeiter Wilber Ball kennen, der ebenfalls Gitarre spielte und sang. Die beiden Musiker stiegen in den B.F. Keith Vaudeville Circuit ein und reisten fortan mit Vaudevilles und Zelt-Shows durchs Land und traten als das erste Blue Yodeling Duo auf. Ein Foto zeigt Carlisle und Ball im Hawaii-Anzug und Blumenkranz um den Hals. Carlisle selbst sagte später dazu, dass er und Ball entweder im Western-Outfit oder im Hawaii-Anzug auftraten, je nachdem, wie das Publikum es wünschte. Jedoch spielten sie vorwiegend in den Südstaaten, wo Hawaiian-Musik nicht sonderlich beliebt war. 1930 traten Carlisle und Ball erstmals bei WHAS in Louisville auf, was ihre Popularität positiv beeinflusste, da dieser Radiosender eine größere Reichweite als lokale Rundfunkstationen hatte.

Noch im selben Jahr spielte Carlisle seine ersten Schallplatten für Champion Records und Gennet Records ein, die im Stil des damaligen Stars Jimmie Rodgers gehalten waren. Ein Jahr später spielten sie dann mit dem Singing Brakeman, wie Rodgers genannt wurde, zusammen. Rodgers hatte ihn und Ball im Radio gehört und Carlisle das Angebot gemacht, mit ihm einige Titel einzuspielen. Carlisle begleitete Rodgers auf der Steel Guitar, er ist unter anderem bei den Titeln Waiting For A Train und California Blues (Blue Yodel No.4) zu hören. Seinen ersten Hit hatte Carlisle 1931 mit dem Shanghai Rooster Yodel, der bekannte Blues-Sänger wie Charley Patton oder Howlin’ Wolf beeinflusste.

Karriere:
Als Carlisle Ende 1931 zu ARC Records wechselte, gelang ihm der Durchbruch. Da ARC eine Dachgesellschaft verschiedener Labels waren, wurden seine Platten von Conqueror Records, Gennett Records und Oriole Records veröffentlicht. Neben regelmäßigen Radioauftritten in Charlotte, North Carolina auf WBT und Cincinnati, Ohio auf WLW folgten einige Auftritte in der Grand Ole Opry, der populärsten Radioshow der USA. Zur selben Zeit war er schon Mitglied des WLS National Barn Dance geworden. 1934 ersetzte sein Bruder Bill Carlisle den zuvor ausgestiegenen Wilber Ball an der Rhythmusgitarre. Mit ihm hatte er auf dem Sender WLAP in Louiville eine eigene Barn Dance Show, den Carlisle Family Barn Dance. Nachdem Carlisle 1936 nach längerer Krankheit seine Karriere wiederaufnahm, gelangen ihm in der folgenden Zeit mit Titeln wie Get Her by the Tail on a Down Hill Grade (1936), The Nasty Swing (1936), A Wild Cat Woman and a Tom Cat Man (1937) und You’ll Miss Me When I’m Gone (1938 ) weitere Hits. You’ll Miss Me When I’m Gone wurde später auch von Elvis Presley unter dem Titel Just Because aufgenommen. Carlisles Titel wurden außerdem von Regal Records und Panachord Records in Großbritannien, Kanada und Australien veröffentlicht, unter anderem der Mouse's Ear Blues und Sal's Got a Meatskin, allerdings häufig unter dem Pseudonym Fred Kirby & Bob Phillips.

Carlisles Texte behandelten oft countrytypische Themen wie das Leben der Wanderarbeiter und Eisenbahner sowie die Liebe, aber es finden sich auch politische und gesellschaftskritische Texte in seinem Repertoire, wie zum Beispiel Pay Day Fight und Shanghai Rooster Yodel. Seine stark am Blues orientierten Stücke veröffentlichte er oft unter anderen Namen wie Amos Greene und Bob Clifford, da Blues immer noch als die musikalische Ausdrucksform der Afroamerikaner galt und man als etablierter weißer Amerikaner im rassistischen Klima des Südens ernsthafte Probleme bekommen konnte, wenn man sich zu offensichtlich der Stilmerkmale dieses Genres bediente. Mitte der 1930er Jahre hatte Carlisle begonnen, mit seinem Sohn Tommy Carlisle, genannt Sonny Boy Tommy, aufzutreten und Schallplatten aufzunehmen, was zu Konflikten mit den Kinderarbeitsgesetzen der USA führte. Jedoch spielte er mit ihm bis zum Zweiten Weltkrieg Platten ein, danach wurde Tommy zur Armee eingezogen.

Seinen letzten Solo-Hit hatte Carlisle 1939 mit Footprints in the Snow, der später ein beliebter Bluegrass-Titel wurde. Anfang der 1940er Jahre verlor Carlisle immer mehr an Popularität; im Radio war Carlisle jedoch weiterhin aktiv. Auf dem Sender WMPS in Memphis, Tennessee war er regelmäßig zu hören. Auch auf WWNC in Asheville, North Carolina, war er zusammen mit seinen Ramblin Cowboys vertreten. Anders sah es mit seinen Platten aus, denn seine Soloaufnahmen hatte er bereits 1939 eingestellt. Lediglich Duette mit seinem Bruder Bill kamen noch in die Charts. Einige ihrer Titel sind leicht am Hillbilly Boogie orientiert, einer frühen Form des Rockabilly. Das Publikum hatte das Interesse am Blue Yodeling und an traditioneller Country-Musik verloren, Honky-Tonk und Western Swing dominierten die Country-Szene. Jedoch war er noch regelmäßig beim Radiosender WMPS in Memphis zu hören, war in der Opry noch ein gern gesehener Gast und war Mitglied des WNOX Tennessee Barn Dance. Mit Rainbow at Midnight, das Platz fünf der Billboard Charts, erreichte, hatte er zusammen mit seinem Bruder seinen letzten Hit. Trotzdem schrieb er für seinen Bruder Bill und dessen Gruppe The Carlisles weiterhin Titel, unter anderem zwei ihrer bekanntesten No Help Wanted und Too Old to Cut the Mustard. 1951 war Carlisle für kurze Zeit selbst Mitglied dieser Gruppe.

Anfang der 1950er Jahre wurde Carlisle dann völlig vom aufkommenden Rock ’n’ Roll verdrängt, und gesundheitliche Beschwerden veranlassten ihn schließlich, der Musikszene den Rücken zu kehren. Er zog nach Lexington, wo er den Rest seines Lebens verbringen sollte. 1955 begann er, wie sein Vater, als Musiklehrer zu unterrichten. In seiner Freizeit malte er Ölgemälde oder verbrachte seine Zeit mit seiner Familie, zu der auch bereits Enkelkinder gehörten. Erst ein Jahrzehnt später wurde Carlisle durch die junge Folk-Bewegung wiederentdeckt, nachdem die Rooftop Singers seinen Hit Tom Cat Blues gecovert hatten. Neben öffentlichen Auftritten nahm er mit Wilber Ball für das Rem Label wieder einige Platten auf. Danach setzte er sich endgültig zur Ruhe.

Cliff Carlisle starb am 2. April 1983 im Alter von 78 Jahren an einem Herzinfarkt in Lexington, Kentucky.

Musikalisches Werk:
Mit mehr als 300 veröffentlichten Platten in Nordamerika, Australien und Europa sowie mit mehr als 600 geschriebenen Songs gilt Cliff Carlisle als einer der erfolgreichsten Country-Musiker der 1930er Jahre. Sein Repertoire umfasste Blues, Gospel, Cowboy-Musik, Hawaiian-Musik und Hillbilly. Auch wenn er im Stil Jimmie Rodgers' spielte, so entwickelte er doch eine eigenständige musikalische Aussage.

Sein Jodeln unterschied sich teilweise stark von Rodgers', und auch die Instrumentierung weist Unterschiede auf. Während Rodgers sich meist nur selbst auf der Gitarre begleitete oder bei einigen Stücken von Steel Guitar, Klarinette oder Oboe unterstützt wurde, verwendete Carlisle oft auch Fiddle, Mundharmonika, Mandoline oder Kontrabass. Dadurch, dass er die Steel Guitar bzw. Dobro in die Country-Musik einführte, hatte er großen Einfluss auf den späteren Honky Tonk. Mit Titeln wie My Lovin' Kathleen, Goodbye Old Pal oder Footprints in the Snow nahm er auch erste Bluegrass-Titel auf.

Seine Texte, die oft auch sexuell orientiert waren, schrieb Carlisle meist selbst. Trotzdem nahm er traditionelle Balladen und alte Stücke des „Singing Brakemans“ Jimmie Rodgers auf und schrieb sie um, so entstand aus dem Brakeman's Blues das Stück The Brakeman's Reply und aus Rodgers' Waiting For a Train wurde Waiting For a Ride. Mit dem Lied My Rockin' Mama lieferte er als einer der ersten wenigen Country-Musiker eine lyrische Vorlage für den Rockabilly. Lediglich Riley Puckett oder Jimmie Rodgers nutzen Ausdrücke wie „rock my blues away“, welche in der damaligen Hillbilly-Musik äußerst selten waren und erst später gängiger wurden. In der Aufnahme Goin' Down The Road Feelin' Bad von 1933 verwendete Carlisle als einer der ersten Country- bzw. Hillbilly-Musiker einen Kontrabass mit Slap-Technik, später ebenfalls typisch für den Rockabilly. Durch diese Neuerung wies er den Weg für viele spätere Rockabilly-Musiker und den Hillbilly Boogie, dem er in seiner späten Karriere mit Bruder Bill ebenfalls angehörte. Einige von Carlisles Stücken wurden später auch von Rockabilly-Sängern aufgenommen, so wie Goin' Down the Road Feelin' Bad von Roy Hall und Black Jack David von Warren Smith.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:22

“DeFord Bailey”:

DeFord Bailey (* 14. Dezember 1899 in Carthage im Smith County in Tennessee; † 2. Juli 1982 in Nashville in Tennessee) war ein farbiger, US-amerikanischer Countrymusiker.

Leben:
DeFord Bailey wurde 1899 in Carthage im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Durch eine Lähmungserkrankung im Kindesalter litt er an Kleinwüchsigkeit. Von seinem Vater und seinem Onkel erlernte er die Instrumente Banjo, Gitarre und Mundharmonika. 1925 wurde er vom Mundharmonikaspieler Dr. Humphrey Bate entdeckt und an die Grand Ole Opry in Nashville gebracht. Dort wurde er, obwohl Afroamerikaner, durch sein Mundharmonikaspiel bald zum Star. Er wurde als "harmonica wizard", als "Hexenmeister der Harmonika" bezeichnet. Besonders berühmt war sein "Pan America Blues", bei dem er mit der Mundharmonika eine Lokomotive nachahmte. 1927 und 1928 nahm er einige Platten auf.

Im Jahr 1941 kam die Kündigung von der Grand Ole Opry. Der offizielle Opry-Standpunkt lautet, dass der Musiker aufgrund seiner Faulheit entlassen wurde. Angeblich weigerte er sich, neue Stücke in sein Repertoire aufzunehmen. Laut DeFord Bailey und seinen Anhängern waren aber rassistische Gründe - er wurde in seinen späteren Jahren nur noch als Maskottchen angekündigt und seine Auftrittszeit wurde immer mehr verkürzt - sowie DeFords finanzielle Forderungen - er verdiente pro Auftritt nur fünf Dollar - für die Kündigungen verantwortlich. Nach seiner Entlassung aus der Grand Ole Opry schlug sich DeFord Bailey als Schuhputzer in Nashville durch. Nur noch bei wenigen Gelegenheiten, etwa wenn es ein Special von Countrystars aus den frühen Tagen dieser Musik in der Grand Ole Opry gab, trat er öffentlich auf. DeFord Bailey starb am 2. Juli 1982 in Nashville. Zu seinem Begräbnis erschienen viele alte Countrystars, etwa Roy Acuff oder Bill Monroe. DeFord Bailey gilt als Wegbereiter schwarzer Countrymusiker wie Charley Pride, Stoney Edwards und O.B. McClinton. Bill Monroe, der Vater der Bluegrass-Musik zählte DeFord Bailey stets zu seinen großen Vorbildern.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:23

“Frederick Loewe”:

Frederick Loewe (eigtl. Friedrich Löwe) (* 10. Juni 1901 in Wien; † 14. Februar 1988 in Palm Springs, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Komponist österreichisch-deutscher Herkunft.

Leben:
Loewe verbrachte Kindheit und Jugend bei seiner Mutter in Berlin, während sein Vater Edmund Löwe als Sänger und Schauspieler (Operettenbuffo) durch die Welt reiste. Ihm folgte er 1924 nach New York. Dort hielt er sich mit kleineren Jobs (auch als Boxer) und als Pianist in Nachtclubs, Bierhallen und Bars über Wasser (in den USA galt in dieser Zeit die Alkoholprohibition). Mitte der 1930er-Jahre lernte er den Schriftsteller Earle Crooker kennen, mit dem zusammen er seine ersten Musicals schrieb.
1942 begann seine Zusammenarbeit mit dem Liedtexter Alan Jay Lerner für die Neufassung (Life of the Party) von Salute to Spring. Brigadoon wurde ihr erster gemeinsamer Erfolg und ihre Verbindung eine der erfolgreichsten Arbeitsgemeinschaften der amerikanischen Theatergeschichte. My Fair Lady, basierend auf dem Theaterstück Pygmalion von George Bernard Shaw, wurde eines der erfolgreichsten Musicals und gehört zum Repertoire vieler Theater dieser Welt. Auch die Verfilmungen der Musicals sorgten für deren große Popularität. Für den Titelsong der Filmversion von Gigi erhielten Lerner und Loewe einen Oscar.
Nach dem Musical Camelot setzte sich Loewe, auch hinsichtlich eines 1958 überstandenen Herzinfarkts, zur Ruhe, bis es Anfang der 1970er Jahre zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Lerner kam.

Werke:

Musicals:
* 1937: Salute to Spring (mit Crooker)
* 1938: Great Lady (mit Crooker)
* 1942: Life of the Party (Neufassung von Salute to Spring)
* 1943: What’s Up?
* 1945: The Day Beist fore Spring
* 1947: Brigadoon
* 1951: Paint Your Wagon
* 1956: My Fair Lady
* 1960: Camelot
* 1973: Gigi

Filmarbeiten:
* 1958: Gigi - Regie: Vincente Minnelli (mit Leslie Caron, Maurice Chevalier und Louis Jourdan)
* 1974: The Little Prince - Regie: Stanley Donen (u.a. mit Bob Fosse, Gene Wilder)

Verfilmungen:
* 1954 - Brigadoon - Regie: Vincente Minnelli (mit Gene Kelly und Cyd Charisse)
* 1964 - My Fair Lady - Regie: George Cukor (mit Audrey Hepburn und Rex Harrison)
* 1966 - Brigadoon - Regie: Fielder Cook (TV-Version mit Peter Falk)
* 1967 - Camelot – Am Hofe König Arthurs - Regie: Joshua Logan (mit Richard Harris, Vanessa Redgrave und David Hemmings)
* 1969 - Westwärts zieht der Wind / (Originaltitel Paint Your Wagon) - Regie: Joshua Logan (mit Lee Marvin, Clint Eastwood und Jean Seberg)

Auszeichnungen:
Musicals:
* 1957: Tony Award für My Fair Lady als bestes Musical
* 1957: Tony Award für die beste Musik (Score/Partitur) zu My Fair Lady
* 1974: Tony Award für die beste Musik (Score/Partitur) zu Gigi

Filme:
* 1959: Oscar für den besten Song zu Gigi (mit Alan Jay Lerner)
* 1968: Golden Globe für die beste Filmmusik (Score/Partitur) zu Camelot
* 1975: Golden Globe für die beste Filmmusik (Score/Partitur) zu The Little Prince
* 1975: Oscarnominierung für die beste Filmmusik zu The little Prince
* 1975: Oscarnominierung für den besten Song zu The little Prince

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 20:24

„Harold Arlen“:

Harold Arlen (* 15. Februar 1905 als Hyman Arluck in Buffalo, New York, USA; † 23. April 1986) war ein US-amerikanischer Unterhaltungsmusik-Komponist.

Leben:
Das Kind eines jüdischen Kantors lernte Klavier spielen und gründete in seiner Jugend eine Band. Er brachte es als Pianist und Sänger zu lokalem Erfolg und zog Anfang der 1920er nach New York, wo er sich den Künstlernamen Harold Arlen gab. Hier nahm er Platten mit den Buffalodians und den Orchestern von Red Nichols, Henny Hendrickson und Arnold Johnson auf.

1929 schrieb er seinen ersten Hit „Get Happy“ (Text: Ted Koehler). Anfang bis Mitte der 1930er komponierten Arlen und Koehler die Musik für Shows des bekannten Harlemer Cotton Club, Broadway-Musicals und Hollywood Musical-Filme. Arlen spielte auch weiter erfolgreich, meist auf Platten, mit Leo Reismans Society Dance Orchestra.

Arlens Kompositionen sind bei Jazzmusikern beliebt, da sie ein leichtes Bluesfeeling mit traditioneller amerikanischer Volksmusik vereinen.

Arlen heiratete in den 1930er Jahren und verbrachte zunehmend seine Zeit in Kalifornien, wo er Musik für Film-Musicals komponierte und mit dem Texter E. Y. Harburg arbeitete. 1938 schlossen sie einen Vertrag mit Metro-Goldwyn-Mayer zur Komposition der Musik für den Film Das zauberhafte Land (The Wizard of Oz). Für dessen bekanntesten Song „Over the Rainbow“ wurden sie 1940 mit dem Academy Award for Best Music, Original Song (Oscar) ausgezeichnet.

In den 1940ern arbeitete Arlen mit dem Texter Johnny Mercer zusammen und schuf Hits wie „Blues in the Night (My Mama Done Tol’ Me)“, und „Ac-cent-tchu-ate the Positive“.

Werke (Auswahl):
Songs:
Arlen und Koehler schrieben u. a.:
* Get Happy
* Between the Devil and the Deep Blue Sea
* I Love A Parade
* I’ve Got the World On A String
* I Gotta Right to Sing the Blues
* I’ll Wind
* Stormy Weather
Songs mit Liedtexten von Johnny Mercer:
* One For My Baby
* That Old Black Magic
* Come Rain or Come Shine

weitere bekannte Songs:
* Over the Rainbow - Liedtext: E.Y. Harburg
* It’s Only A Paper Moon - Liedtext: E.Y. Harburg/Billy Rose
* Let’s Fall in Love - Liedtext: Louis Silvers

Musicals und Musical Revues:
* 1931: You Said It - Score mit Jack Yellen
* 1934: Life Begins at 8:40 - Score mit Ira Gershwin/E.Y. Harburg
* 1937: Hooray For What! - Score mit E.Y. Harburg
* 1944: Bloomer Girl - Score mit E.Y. Harburg
* 1946: St. Louis Woman - Score mit Johnny Mercer
* 1954: House of Flowers - Score mit Truman Capote
* 1957: Jamaica - Score mit E.Y. Harburg
* 1959: Saratoga - Score mit Johnny Mercer

Film Musicals:
* 1936: Strike Me Pink - Score mit Lew Brown
* 1936: The Singing Kid - Score mit E.Y. Harburg
* 1939: Der Zauberer von Oz - Score mit E.Y. Harburg
* 1944: Blues in the Night - Score mit Johnny Mercer
* 1944: Here Comes the Waves - Score mit Johnny Mercer
* 1950: My Blue Heaven - Score mit Ralph Blane
* 1953: Down Among the Sheltering Palms - Score mit Ralph Blane
* 1953: The Farmer Takes a Wife - Score mit Dorothy Fields
* 1954: A Star Is Born (dt. Ein neuer Stern am Himmel) - Score mit Ira Gershwin
* 1962: Gay Purr-ee Zeichentrickfilm - Score mit E.Y. Harburg

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:03

„Bronislau Kaper“:

BronisBau Kaper (auch Bronislaus Kaper, eigentlich BronisBaw Kaper, Pseudonyme Benjamin Kapper und Hans Mühlen; * 5. Februar 1902 in Warschau; † 26. April 1983 in Hollywood) war ein polnischer und später eingebürgert US-amerikanischer Komponist für Filmmusiken und Schlager polnischer Herkunft.

Leben:
BronisBaw Kaper wurde vermutlich 1902 in Warschau geboren. Über sein Geburtsjahr kann heute nur gemutmaßt werden, da weder Unterlagen existieren, noch Kaper selbst zu seinen Lebzeiten sein exaktes Geburtsdatum wusste. Tatsache ist, dass Kaper 1908, im Alter von sechs Jahren, Klavier spielen konnte, und in Polen als Wunderkind galt. In seinen Jugendjahren schrieb Kaper bereits eigene Kompositionen und studierte daraufhin am Warschauer Musikkonservatorium. Um seinen Vater zufriedenzustellen, der seinen Sohn in einem einträglichen Beruf wissen wollte, studierte Kaper parallel Rechtswissenschaften.

In den 1920er- und 1930er Jahren schrieb Kaper Lieder, die er in England, Frankreich und Deutschland zum Besten gab. In Berlin komplettierte er seine musikalische Ausbildung. Unter dem Pseudonym Benjamin Kapper komponierte er auch für deutsche Spielfilme und dirigierte seine Werke. Zumeist gemeinsam mit Walter Jurmann schuf Kaper zahlreiche Stücke für die Tanzorchester der damaligen Zeit: Jurmann komponierte, Kaper besorgte die Arrangements.

1933, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, floh der Jude Kaper nach Frankreich und arbeitete für französische Regisseure. 1935 wurde Metro-Goldwyn-Mayer-Chef Louis B. Mayer in Paris auf Kapers ebenfalls mit Jurmann für den Film "Ein Lied für dich" geschriebenen Song "Ninon" aufmerksam. Mayer holte Kaper noch im selben Jahr nach Amerika. Bei der Einbürgerung in die USA geschah der Fehler, der zu Kapers untypischem Vornamen führte. Der verantwortliche Beamte las an Stelle des w ein u und so wurde aus BronisBaw Kaper ein BronisBau Kaper. Es muss angemerkt werden, dass es keinen slawischen Namen BronisBau gibt.

Im Gegensatz zu seinen späteren Arbeiten begann Kaper in den USA als Songwriter, der für einige Filme die Soundtracks lieferte. Doch seine über 150 Musikkompositionen sind die bekanntesten. Zu einem späteren Jazz-Standard wurde der "On Green Dolphin Street", den er 1947 mit Ned Washington schrieb und den später Miles Davis interpretierte.

BronisBau Kaper wurde im Lauf seiner über vier Jahrzehnte tätigen Arbeit dreimal für den Oscar in der Kategorie „Beste Filmmusik“ wie auch einmal in der Sparte „Bester Song“ nominiert. Einmal, 1954, für "Hi-Lili, Hi-Lo" aus der Filmromanze Lili konnte er die Goldstatue entgegennehmen. Ein weiterer bekannter Spielfilm Kapers war Meuterei auf der Bounty aus dem Jahr 1962. Für ihn wurde er in beiden Kategorien (Filmmusik/Song) nominiert. Für die Fernsehserie FBI mit Efrem Zimbalist Jr. schrieb Kaper eine bekannte Titelmelodie.

BronisBau Kaper erlebte hautnah mit, wie der Glanz des alten Hollywoodfilms verblasste und er somit immer weniger Angebote erhielt. Nachdem seine letzte Arbeit für den Film The Salzburg Connection (1972) in den Filmcredits nicht erwähnt wurde, zog er sich vollständig ins Privatleben zurück.

BronisBau Kaper, der weder verheiratet war noch Kinder hatte, erlag im Alter von 81 Jahren einem Krebsleiden.

Filmografie (Auswahl):
* 1944: Das Haus der Lady Alquist (Gaslight)
* 1946: Die Spur des Fremden (The Stranger)
* 1949: Der geheime Garten (The Secret Garden)
* 1949: Malaya
* 1951: Die rote Tapferkeitsmedaille (The Red Badge of Courage)
* 1953: Nackte Gewalt (The Naked Spur)
* 1953: Lili (Lili)
* 1953: Theaterfieber (The Actress)
* 1954: Formicula (Formicula, alternativ auch Them!)
* 1956: Der Schwan (The Swan)
* 1955: Liebe, Tod und Teufel (The Adventures of Quentin Durward)
* 1958: Die Brüder Karamasow (The Brothers Karamazov)
* 1960: Telefon Butterfield 8 (BUtterfield 8 )
* 1962: Meuterei auf der Bounty (Mutiny on the Bounty)
* 1967: Der Weg nach Westen (The Way West, hier als „Bronislaw Kaper“)

Auszeichnungen:
* 1942: Oscar-Nominierung für The Chocolate Soldier in der Kategorie Best Music, Scoring of a Musical Picture.
* 1951: Golden Globe-Nominierung für „Mein Leben gehört mir“ (A Life of Her Own) in der Kategorie Best Motion Picture Score.
* 1954: Oscar für Lili in der Kategorie Best Music, Scoring of a Dramatic or Comedy Picture.
* 1958: „Golden Laurel“-Nominierung der Laurel Awards für „Die Brüder Karamasow“ (The Brothers Karamazov) in der Kategorie Top Music Composer.
* 1960: „Golden Laurel“-Nominierung der Laurel Awards für „Das Erbe des Blutes“ (Home from the Hill) in der Kategorie Top Score.
* 1963: zwei Oscar-Nominierungen für „Meuterie auf der Bounty“ (Mutiny on the Bounty), in den Kategorien Best Music, Original Song und Best Music, Score - Substantially Original.
* 1963: „Golden Laurel“ der Laurel Awards für „Meuterie auf der Bounty“ (Mutiny on the Bounty) in der Kategorie Top Song.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:04

„Patrick Cowley“:

Patrick Joseph Cowley (* 19. Oktober 1950 in Buffalo im US-Bundesstaat New York; † 12. November 1982 in San Francisco, Kalifornien, USA) war ein Disco- und Hi-NRG-Dancemusik-Komponist und -Musiker. In einem Atemzug mit Giorgio Moroder wird Cowley als einer der Pioniere der elektronischen Dancemusik gefeiert.

Cowley ging 1971 nach San Francisco und studierte dort intensiv den Synthesizer. Er arbeitete als Lichttechniker in der City Disco. Dort traf er Sylvester, der in der Disco auftrat. Sie begannen eine Zusammenarbeit, und Cowleys aggressiver Synthesizer-Stil wurde schnell mit Sylvesters Songs verbunden. Ihre Fangemeinde in der Club-Dance-Szene reagierte enthusiastisch auf Hits wie „You Make Me Feel (Mighty Real)“, „Dance (Disco Heat)“, und ihre in den USA erfolgreichste Single „Do You Wanna Funk“.

Unter seinem eigenen Namen hatte Cowley die Hits „Menergy“ (1981), eine freimütige Hommage an die homosexuelle Clubszene, und „Megatron Man“. Er schrieb und produzierte auch die Dancesingle „Right on Target“ für den Sänger Paul Parker, die Platz 1 in den Hot Dance Music/Club Play-Charts erreichte. Cowley produzierte auch einen mehr als 15 Minuten langen Remix von Donna Summer's „I Feel Love“, der heute ein Sammlerstück ist.

Frank Loverde, den er ebenfalls im City kennenlernte, widmete er den Song Die Hard Lover, dieser wurde von Linda Imperial mit der Gruppe Loverde gecovert. Die in Diskotheken bekannte Version (schneller Cha-Cha-Cha-Rhythmus, gelbes Cover) wurde dann auch unter Patrick Cowley and Loverde (1982) veröffentlicht.

Sein letztes Album „Mind Warp“ komponierte Cowley zu einer Zeit, in der sich seine HIV-Infektion bereits zu einem vollen Krankheitsbild ausgeweitet hatte; die Songs des Albums reflektieren seine zunehmende Entfernung von der konventionellen Realität, während die Krankheit fortschritt. Cowleys Werk besteht aus nur drei Alben, aber Bands wie die Pet Shop Boys und New Order nennen Cowleys Stil als großen Einfluss auf ihre Musik.

Patrick Cowley starb im November 1982 an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung.

Diskografie:
Patrick Cowleys Soloalben:
* 1981: Menergy
* 1982: Megatron Man
* 1982: Mind Warp

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:05

„Alan Jay Lerner“:

Alan Jay Lerner (* 31. August 1918 in New York City; † 14. Juni 1986 ebenda) war ein US-amerikanischer Autor und Liedtexter des Great American Songbook. Er arbeitete mit Frederick Loewe zusammen.

Leben und Wirken:
Ein Boxunfall, bei dem er sein linkes Auge verlor, bewahrte ihn davor, zum Kriegsdienst im ersten Weltkrieg eingezogen zu werden. Nach dem Besuch der Juilliard School of Music und einem erfolgreichen Harvard-Studium arbeitete Lerner zunächst als Rundfunkredakteur. Gleichzeitig schrieb er auch Songs für diverse Radioshows. Im Jahr 1942 begann seine kongeniale Zusammenarbeit mit dem Musicalkomponisten Frederick Loewe, dessen bisheriger Partner zur Navy eingezogen worden war. Ihre erste Zusammenarbeit war eine Show in Detroit, Life of the Party. Obwohl ihre persönliche Beziehung immer schwierig war, schrieben sie über mehrere Jahre gemeinsam eine Reihe von Songs für den Broadway. Lerner arbeitete 1948 außerdem kurz mit Kurt Weill für das Projekt Love Life zusammen, aus dem der Song "Green-Up Time" stammte. 1951 entstand unter seiner Mitwirkung der Film Ein Amerikaner in Paris mit der Musik von George Gershwin. Lerner erhielt den Oscar für das beste Drehbuch. Danach schrieb er mit Loewe das Musical Paint Your Wagon (1951); ihr größer Erfolg war schließlich 1956 My Fair Lady.

Nach den Schwierigkeiten mit dem gemeinsamen Camelot-Projekt im Jahr 1960 zog sich Loewe aus dem Showgeschäft zurück, verweigerte Lerner sogar die Zusammenarbeit, als dieser 1973 aus dem Film Gigi eine Bühnenshow machen wollte.

Lerner versuchte, nach 1960 an diese Erfolge anzuknüpfen, aber den Stücken wie Coco (1969, Musik von André Previn) und 1600 Pennsylvania Avenue (Musik von Leonard Bernstein) war kein Erfolg beschieden. Lediglich das Stück von 1965 On a Clear Day You Can See Forever mit Burton Lane kam beim Publikum an.

Alan Jay Lerner war von 1950 bis 1957 mit der Schauspielerin Nancy Olson verheiratet.

Werke:
* Life of a Party (1942)
* What's Up (1943)
* The Day Before Spring (1945)
* Brigadoon (1947 - Film: 1954)
* Paint Your Wagon (1951 - Film: 1969)
* My Fair Lady (1956 - Film: 1964)
* Gigi (Film - 1958, Regie: Vincente Minnelli, Lerner erhielt den Oscar für das beste Drehbuch)
* Camelot (1960 - Film: 1967)
* The Little Prince (1974), Regie: Stanley Donen

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:06

“Dennis Wilson”:

Dennis Carl Wilson (* 4. Dezember 1944 in Inglewood, Kalifornien; † 28. Dezember 1983 in Marina del Rey, Kalifornien) war Mitglied der Band The Beach Boys .

Leben:
Gemeinsam mit seinem Bruder Brian Wilson gründete er die Band 1961. Dennis Wilson inspirierte seinen Bruder dazu, Songs über das Surfen zu schreiben. Dennis kam selbst nur auf Drängen der Wilson-Mutter in die Band, da er kein Instrument spielen konnte und ein schlechter Sänger war. Er lernte später das Schlagzeugspiel, Klavier und Gitarre. Er agierte zwar auf der Bühne als Drummer, bei Schallplattenaufnahmen übernahm aber gewöhnlich ein Studio-Schlagzeuger seinen Part.

1967, nachdem sich sein Bruder Brian aus der Band mehr und mehr zurückgezogen hatte, schrieb er mit dem Lyriker Stephen Kalinich mehrere Songs für die Beach-Boys-Alben Friends, 20/20, Sunflower, Carl & The Passions und Holland und produzierte diese.

Für Aufregung sorgte Dennis, als seine Freundschaft zu Charles Manson bekannt wurde, der einige Zeit in seinem Haus wohnte. Er kaufte ihm den Song „Cease to Exist“ ab und veröffentlichte ihn wenig später mit einigen Änderungen auf dem Beach-Boys-Album 20/20 unter dem Titel „Never Learn Not To Love“. Zudem schrieb er mit Manson andere Lieder und produzierte mit ihm ein Demoband. Die Freundschaft endete aber nach kurzer Zeit

1970 veröffentlichte Dennis mit Darryl Dragon unter den Namen "Rumbo" die Single "Sound of free" das er zusammen mit Mike Love geschrieben hatte. Er arbeitete mit 1971 an einem gemeinsamen Soloalbum unter den Arbeitstitel Poops/Hubba Hubba . Make it good und Old Movie (als Cuddle up) erschienen auf dem Beach Boys Album Carl & The Passions.

1971 spielte Wilson im Kult-Film Asphaltrennen (Two-Lane Blacktop) von Monte Hellman neben James Taylor die männliche Hauptrolle.

1977 veröffentlichte Wilson sein erstes Solo-Album Pacific Ocean Blue, welches das Beach-Boys-Album Love you, das zur selben Zeit herauskam, in den Verkaufszahlen übertraf. Er arbeitete auch mit anderen Künstlern zusammen (wie „the Captain & Tenille“) und schrieb den Text zu „You are so Beautiful“, später ein Welthit für Joe Cocker . Dennis gab dieses Lied selbst während Beach Boys Konzerten zum Besten.

Während der Arbeit an seinem zweiten Soloalbum,"Bambu" bat ihn sein Bruder Carl Wilson, wieder in die Band zurückzukehren. Dennis willigte ein und „schenkte“ einige Songs, die für "Bambu" geplant waren, den Beach Boys , die sie auf dem L.A. Light Album 1979 veröffentlichten. Seine Solo-Karriere war damit zu Ende.

1981 begann er mit seinem Bruder Brian an neuen Liedern zu arbeiten. Diese Aufnahmen werden inoffiziell als "Hamburger Sessions" betitelt, da Dennis seinen älteren Bruder mit Hamburgern und Pommes Frites ins Studio lockte.

Anfang der 80er Jahre zog sich Wilson mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Übermäßiger Drogenkonsum, Alkohol, Tabak und sein unstetiger Lebenswandel hatten Spuren bei Dennis hinterlassen. Zudem musste er zahlreiche Operationen an seinen Stimmbändern vornehmen lassen, was seinen Stimmumfang einschränkte. Er stürzte sich in zahlreiche Affären. 1983 heiratete er die Tochter seines Bandkollegen Mike Love, Shawn Love, welche die Mutter seines letzten Sohnes werden sollte.

Im September 1983 trat er ein letztes Mal mit den Beach Boys auf. Am 28. Dezember 1983 ertrank er im Yachthafen von Marina Del Rey, Los Angeles. Er hatte dort am Liegeplatz seiner ehemaligen Segelyacht, der Harmony, nach Gegenständen getaucht, die er einst dort über Bord geworfen hatte. Bei einer Untersuchung der Leiche fand man neben Alkohol auch Valium und Kokain in seinem Blut. Dennis Wilsons sterbliche Überreste wurden auf See beigesetzt.

Dennis war fünf Mal verheiratet und hatte 6 Kinder.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:07

„Marty Robbins“:

Marty Robbins (* 26. September 1925 als Martin David Robertson in Glendale, Arizona; † 8. Dezember 1982 in Nashville, Tennessee) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter.

Anfänge:
Wichtigste Persönlichkeit im Leben des jungen Martys war sein Großvater Bob Heckle, der als reisender Wunderdoktor über einen unerschöpflichen Vorrat von Geschichten aus dem wilden Westen verfügte. Die populären Westernfilme der dreißiger Jahre mit dem großen Star Gene Autry taten ein Übriges, um den Wunsch nach einem Leben als Cowboy übermächtig werden zu lassen.

Marty brach die Schule ab, arbeitete zeitweise auf der Ranch seines Bruders und kam als Hobo einigen Male mit dem Gesetz in Konflikt. 1943 trat er in die US-Navy ein. Hier lernte er Gitarre spielen und schrieb erste Songs. Den Durchbruch seiner Lieder verdankte er seinem Vater der ihn oft unterstützte und begleitete. Nach seiner Entlassung schlug er sich in seiner Heimatstadt Glendale mit Auftritten in der Clubszene und in lokalen Radiostationen durch. Seine Musik kam beim Publikum an, und so erhielt er bei einem in Phoenix beheimateten Fernsehsender eine eigene Show, den Western Caravan.

Karriere:
1951 trat Little Jimmy Dickens in Martys Fernsehshow auf und war von dem jungen Sänger beeindruckt. Er empfahl ihn an das Columbia Label weiter, und nur wenige Monate später wurde ein Schallplattenvertrag abgeschlossen. Seine ersten beiden Singles waren nicht erfolgreich, aber I'll Go On Alone schaffte im Januar 1953 Platz Eins der Country-Charts. Robbins zog mit Frau und Kindern nach Nashville und wurde Mitglied der Grand Ole Opry. Außerdem erhielt er eine Anstellung beim renommierten Acuff-Rose-Verlag.

Es war die Zeit des musikalischen Umbruchs. Der Rock'n'Roll beherrschte die Szene und drängte die Country-Musik in den Hintergrund. Marty Robbins gehörte zu den wenigen, die flexibel genug waren, sich den neuen Verhältnissen anzupassen. Er coverte zunächst mit mäßigem Erfolg einige Rock'n'Roll Titel und orientierte sich dann um in Richtung Pop-Musik. 1956 gelang ihm mit Singing The Blues ein weiterer Top-Hit, der sich bemerkenswerte dreizehn Wochen an der Spitze der Country-Charts halten konnte. Mit dem gleichen Titel dominierte Guy Mitchell den Pop-Markt. Mit seiner übernächsten, von Mitch Miller produzierten Single, A White Sport Coat (And A Pink Carnation), gelang ihm 1957 der große Durchbruch. Der von ihm selbst verfasste Song, bei dem die Ray Conniff Singers mitwirkten, schaffte es an die Spitze der Country-Charts und bis auf Platz Zwei der Pop-Hitparade.

Robbins nahm noch einige weitere pop-orientierte Songs auf, bis ihm 1959 mit dem sentimentalen Westernsong El Paso sein größter Hit überhaupt gelang. El Paso hielt sich sechs Wochen an der Spitze der Country-Charts und brachte ihm einen Grammy ein. Es folgte ein gleichermaßen erfolgreiches Album, Gunfighter Ballads And Trail Songs, welches von den Geschichten seines Großvaters inspiriert wurde und heute als Meilenstein der Country-Musik gilt. Robbins hatte damit seine Pop-Phase beendet und veröffentlichte in den folgenden Jahren überwiegend Western-Songs, oft mit mexikanischem Touch. Mit Hits wie Devil Woman, Don't Worry oder Ruby Ann gelangen ihm weitere Nummer-1-Hits. Gelegentlich unternahm er Ausflüge in die Hawaii-Musik oder in den Jazz.

In diesen Jahren übernahm er erstmals kleinere Rollen in Western-Filmen. 1962 begann er, Autorennen zu fahren, was bald zu seiner großen Leidenschaft wurde. Die Verkaufszahlen seiner Platten nahmen leicht ab, obwohl er weiterhin regelmäßig in der Top-10 vertreten war und einige Nummer-1-Hits vorweisen konnte. Nach wie vor trat er jede Woche in der Opry auf. Hinzu kamen zahlreiche Stock-Car-Rennen. 1969 erlitt er einen schweren Herzinfarkt, den er aber ohne gesundheitliche Folgen überstand. 1971 gewann er mit My Woman, My Woman, My Wife seinen zweiten Grammy.

1972 verließ er nach zwanzig Jahren das Columbia Label und wechselte zu Decca. Die Erfolge blieben hier aber aus, so dass er nach nur drei Jahren zu seinem alten Label zurückkehrte. Fast sofort hatte er mit El Paso City und Among My Souvenirs seine nächsten Nummer-1-Hits. 1974 wurde er in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Im gleichen Jahr hatte er einen schweren Rennunfall, der ihm mehrere Knochenbrüche einbrachte.

Naturgemäß ließ seine Popularität langsam nach. Eine neue Generation von Musikern hatte sich in Vordergrund gespielt. Marty Robbins konzentrierte sich mehr und mehr aufs Filmgeschäft und übernahm außerdem die Hauptrolle in einer Fernsehserie. 1982 wurde er in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Zwei Monate später erlitt er einen weiteren Herzinfarkt, den er nicht überlebte. Marty Robbbins verstarb am 8. Dezember 1982. In einer dreißig Jahre andauernden Karriere, die neben Nordamerika auch Europa umfasste, erzielte Robbins 94 Hitparadenerfolge, darunter 18 Nummer-1-Hits.

Diskografie:
Alben:
* 1956 - Rock'n Roll'n Robbins
* 1957 - Songs Of The Islands
* 1959 - Gunfighter Ballads & Trail Songs
* 1960 - More Gunfighter Ballads & Trail Songs
* 1960 - The Alamo
* 1961 - Just A Little Sentimental
* 1962 - Marty After Midnight
* 1962 - Devil Woman
* 1963 - Hawaii's Calling Me
* 1963 - Return Of The Gunfighter
* 1963 - The Headliners
* 1964 - Island Woman
* 1964 - R.F.D. (Rural Free Delivery)
* 1965 - Turn The Lights Down Low
* 1965 - What God Has Done
* 1966 - The Drifter
* 1966 - Saddle Tramp
* 1967 - My Kind Of Country
* 1967 - Tonight Carmen
* 1968 - By The Time I Get To Phoenix
* 1968 - I Walk Alone
* 1968 - Bend In The River
* 1969 - It's A Sin
* 1970 - My Woman, My Woman, My Wife

Kompilationen:
* 1999 - The Best Of Marty Robbins (CD, Columbia-Sony)

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:08

„Birch Monroe“:

Birch Monroe (* 16. Mai 1901 in Rosine, Kentucky; † 15. Mai 1982) war ein US-amerikanischer Country-Musiker. Monroe war der älteste Bruder von Bill und Charlie Monroe.

Leben:
Wie seine jüngeren Bruder wuchs auch Birch Monroe auf der Farm seiner Eltern in Rosine, Kentucky, auf. Als junger Mann verließ er zusammen mit Charlie und Bill Kentucky und zog nach Chicago, wo sie in einer Ölraffinerie arbeiteten. Parallel dazu traten die drei Brüder bereits als The Monroe Brothers auf. Kurze Zeit später bekamen sie ein Engagement bei dem WLS National Barn Dance, der bekanntesten Radioshow damals. Als Bill und Charlie sich jedoch professionell dem Musikgeschäft widmeten, stieg Birch aus.

Nachdem die Monroe Brothers sich 1939 getrennt hatten, spielte Birch zeitweise in Charlies Band, den Kentucky Partners. Auch in der Band seines anderen Bruders, den Blue Grass Boys, spielte Monroe mit. Während zwei Sessions am 17. September 1946 und am 8. April 1950 wirkte er in dieser Gruppe als Musiker mit. Auch bei Auftritten spielte er gelegentlich Fiddle, Bass oder sang. In den 1950er-Jahren begann Monroe dann, das Brown County Jamboree zu leiten. Seine Brüder Bill und Charlie waren ebenfalls Mitglieder der Show. Bill sollte ab 1969 jedes Jahr dort sein Bean Blossom Bluegrass Festival ausrichten, an dem Birch ebenfalls beteiligt war.

Birch Monroe starb am 15. Mai 1982. Er wurde in seiner Heimatstadt auf dem Rosine Cemetery beigesetzt und 2002 in America’s Old Time Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:09

„Tommy Tomlinson“:

Gerald D. „Tommy“ Tomlinson (* 28. Oktober 1930; † 8. April 1982) war ein US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker. Er ist nicht mit dem Rocksänger Tom Tomlinson verwandt.

Kindheit und Jugend:
Tommy Tomlinson wuchs in Hampton, Arkansas auf. Die Farm seiner Eltern war nur ein paar Meilen entfernt von der Farm, auf der Johnny Cash geboren wurde. 1941 zog die Familie bedingt durch das Mississippi-Hochwasser nach Minden, Louisiana. Tomlinsons Bruder Bill hatte ihm kurz vor seiner Einziehung in die Navy seine Gitarre geschenkt. Ein Freund brachte ihm dann das Gitarrenspielen bei. Schon bald spielte er perfekt und in seiner High-School-Zeit gründete er seine erste Band. Ihm wurde sogar die außerordentliche Ehre zuteil, mit Hank Williams zusammen zuspielen. Doch 1951 wurde er zur Marine eingezogen, wo er auch seinen Spitznamen „Tommy“ bekam.

Karriere:
1954 wurde er dann aus der Armee entlassen. Seine ersten Auftritte hatte er als Hintergrundmusiker in Shreveport, Louisiana bei der KWKH Louisiana Hayride. Kurze Zeit später nahm er mit dem Sänger Werly Fairburn erste Platten in der Hayride auf, gefolgt von Aufnahmen mit Johnny Horton. So ist Tomlinson auf Hortons The Battle Of New Orleans und North To Alaska zu hören. Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Horton waren die gemeinsamen Tourneen durch die USA. 1960 verunglückte das Auto, in dem Horton und er saßen. Tomlinson überlebte im Gegensatz zu Horton den Unfall, auch wenn ihm 18 Monate später das rechte Bein amputiert werden musste. Daraufhin organisierte Johnny Cash ein Benefizkonzert für ihn. Die beiden kannten sich von gemeinsamen Auftritten in der Louisiana Hayride. Auch von Luther Perkins, dem Gitarristen Cashs und ein Freund Tomlinsons, bekam er Hilfe.

Tomlinson ließ sich durch seinen Rückschlag nicht entmutigen; mit Jerry Kennedy nahm er insgesamt vier Alben auf und arbeitete mit Stars wie Jim Reeves, Marty Robbins, David Houston und Claude King zusammen. Auch als Komponist betätigte er sich erfolgreich, unter anderem für Dolly Parton und Norma Jean. Mit seiner Band The Country Connection trat er bis zuletzt öffentlich auf.

Tommy Tomlinson verstarb am 8. April 1982, einem Tag nach seinem letzten Auftritt. Mit seiner Frau hatte er fünf Kinder, Del Marie, Jackie, Donna, Doug und Thomas Tillman.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:10

„Jimmy Wakely“:

Jimmy Wakely (* 16. Februar 1914 als James Clarence Wakely in Mineola, Arizona, † 23. September 1982) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Cowboy-Darsteller.

Anfänge:
Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Jimmy Wakely wuchs im ländlichen Oklahoma auf und war seit frühester Jugend Fan von Jimmy Rogers. Mit Johnny Bond und Scotty Harrell gründete er das Three Bell Trio. Ende der dreißiger Jahre gelang es den drei Musikern, ein festes Engagement bei einer Radiostation in Oklahoma City zu bekommen. Als Harrel ausschied und durch Dick Reinhart ersetzt wurde, nannte man sich in Jimmy Wakely Trio um. 1940 lernten sie Gene Autry kennen. Der Superstar des Hollywood-Westerns ermöglichte ihnen Auftritte in seiner Melody Ranch Radioshow in Los Angeles.

Karriere:
1942 schloss Wakelin mit dem Decca-Label einen Schallplattenvertrag ab. Sein erster Hit war There’s a Star Spangled Banner Waving Somewhere. 1949 schaffte es sein pop-orientierter Song I’m Sending You Red Roses bis auf Platz Drei der Country-Charts. Neben seinen musikalischen Aktivitäten trat er als Kleindarsteller in Western auf, oft an der Seite von Johnny Bond und Dick Reinhart.

1944 erhielt er von der kleinen Filmgesellschaft Monogram Pictures die Hauptrolle des B-Westerns Song Of The Range. Wakely nutzte die Chance und wurde zu einem der bekanntesten Singing-Cowboys Hollywoods der Nachkriegszeit. Allerdings hatte das Western-Genre seinen Höhepunkt längst überschritten, so dass seine Filmkarriere nur von kurzer Dauer war. Um so erfolgreicher war er als Sänger. Mit seiner angenehmen, warmen Stimme schaffte er mühelos hohe Platzierungen sowohl in den Country- als auch in den Pop-Charts.

1947 wechselte er zum Capitol-Label. Mit One Has My Name (The Other Has My Heart) erzielte er ein Jahr später einen der größten Hits der vierziger Jahre. Übertroffen wurde dieser Erfolg durch das im Duett mit Margaret Whiting gesungene Slipping Around, das unglaubliche 17 Wochen an der Spitze der Country-Charts stand und außerdem Platz Eins der Pop-Hitparade erreichte. Wakely und Whiting spielten anschließend noch weitere erfolgreiche Singles ein. Danach ließen seine Verkaufszahlen nach, und er wechselte mehrfach das Label. 1952 erhielt er eine eigene Radio-Show, die Jimmy Wakely Show, 1961 betreute er gemeinsam mit Tex Ritter eine Fernsehshow.

Diskografie:
* 1956 - Santa Fe Trail
* 1957 - Enter & Rest & Pray
* 1966 - Slippin' Around
* 1967 - Enter & Rest & Pray
* 1968 - Show Me The Morning
* 1969 - Heartaches
* 1969 - Please Don't Hurt Me Anymore

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:11

„Roy Webb“:

Roy Webb (* 3. Oktober 1888 in New York, New York; † 10. Dezember 1982 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmkomponist.

Leben:
Roy Webb, der jüngere Bruder des Regisseurs und Songwriters Kenneth Webb, schrieb die Musik zu mehr als 300 Filmen.

An der Columbia University studierte Webb erst Kunst, später Musik. Der aus einer begüterten Familie stammende Webb komponierte bereist während seiner Studienzeit Musik für Aufführungen auf dem Campus, die zusammen mit seinem Bruder inszenierte. Webb diente im Ersten Weltkrieg und begann nach seiner Rückkehr am Broadway als Texter zu arbeiten. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Broadwayproduzenten Lew Fields lernte Webb den Komponisten Max Steiner kennen, mit dem er bei vielen Projekten zusammenarbeitete und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband.

Mit dem Aufkommen des Tonfilms ging Webb nach Hollywood und begann bei den RKO Pictures, als Musical Director zu arbeiten. Bei RKO arbeitete Webb mit Steiner zusammen, der ebenfalls nach Hollywood gegangen war. Als man bei RKO beschloss, fortan keine Musicals mehr zu produzieren, verloren die beiden Komponisten ihre Anstellung. Steiner arbeitete ein Konzept aus, um Filmhandlungen musikalisch zu untermalen und wurde bei RKO als Chef der Musikabteilung wiedereingestellt. Das Erste, was Steiner daraufhin tat, war die Wiedereinstellung von Roy Webb. Während Steiner 1936 zu Selznick International wechselte, blieb Webb als Steiners Nachfolger bis zum Jahr 1955, als das Studio geschlossen wurde, musikalischer Leiter bei RKO.

1961 wurden sämtliche Partituren Webbs durch einen Brand in seinem Haus vernichtet und der konsternierte Komponist schreib danach keine einzige Note mehr. Dem Musikwissenschaftler Christopher Palmer gelang es einen Großteil Webbs' Arbeit zu rekonstruieren, da unter anderem einige Kopien von Webbs Kompositionen in RKO-Archiven aufgefunden wurden.

Roy Webb erlag mit 94 Jahren einem Herzinfarkt.

Werk:
Roy Webb, der im Jahr 1925 das offizielle Football Lied der Columbia University Roar, Lion, Roar schrieb, wurde insgesamt sechsmal für den Oscar für die beste Filmmusik nominiert:

Im Jahr 1940 für Meine Lieblingsfrau (My favorite Wife), einer Screwballkomödie mit Irene Dunne und Cary Grant, 1942 für Meine Frau, die Hexe (I married a Witch), einer Fantasykomödie mit Veronica Lake und Fredric March und Das Mädchen aus Paris (Joan of Paris), einem Kriegsdrama mit Michèle Morgan in der Titelrolle, 1943 für Fallen Sparrow, einem Spionagethriller mit Maureen O'Hara und John Garfield, 1944 für Alarm im Pazifik (The Fighting Seabees), einem Kriegsfilm mit Susan Hayward und John Wayne, sowie 1945 für Mit den Augen der Liebe (The Enchanted Cottage), einem Melodram mit Dorothy McGuire und Robert Young.

Webb komponierte unter anderem die Musik für Jacques Tourneurs Katzenmenschen , Alfred Hitchcock Berüchtigt und Mr. und Mrs. Smith, sowie Howard Hawks Leoparden küßt man nicht und bis auf drei, für alle Filme die von Val Lewton für RKO produziert wurden.

Filmografie (Auswahl):
* 1935: Der Untergang von Pompeji (The last Days of Pompeji)
* 1936: Sylvia Scarlett (Sylvia Scarlett)
* 1938: Leoparden küßt man nicht (Bringing Up Baby)
* 1938: Room Service (Room Service)
* 1941: Mr. und Mrs. Smith (Mr. & Mrs. Smith)
* 1942: Der Glanz des Hauses Amberson (The Magnificent Ambersons)
* 1942: Katzenmenschen (Cat People)
* 1942: Meine Frau, die Hexe (I Married a Witch)
* 1943: Ich folgte einem Zombie (I Walked with a Zombie)
* 1943: The Ghost Ship
* 1944: Experiment in Terror (Experiment Perilou)
* 1944: Das siebte Kreuz (The seventh Cross)
* 1945: Die Wendeltreppe (The spiral Staircase)
* 1945: Der Leichendieb (The Body Snatcher)
* 1946: Berüchtigt (Notorious)
* 1947: Goldenes Gift (Out of the Past)
* 1947: Fremde Stadt (Magic Town)
* 1947: Sindbad der Seefahrer (Sinbad the Sailor)
* 1949: Das unheimliche Fenster (The Window)
* 1949: Panik um King Kong (Mighty Joe Young)
* 1953: Houdini, der König des Varieté (Houdini)
* 1955: Marty

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:12

"Norman Whitfield":

Norman Jesse Whitfield (* 1943 in New York City; † 16. September 2008 ) war ein Soul/Rhythm and Blues-Produzent und Songwriter, der vor allem durch seine Arbeit für Berry Gordys Motown-Label in den 1960er und '70er Jahren bekannt wurde.

Als Teenager war Whitfields größtes Hobby das Poolbillard-Spielen. Das änderte sich, als er sich Ende der 1950er Jahre in Detroit niederließ und damit begann, in einigen lokal bekannten R&B-Bands aufzutreten. Schon im Alter von 18 Jahren bekam Whitfield einen Job als Produzent und Songwriter bei Thelma Records. Er arbeitete nun mit Interpreten wie den Distants, Richard Street und Popcorn & the Mohawks zusammen.

Ab dem nächsten Jahr hielt sich Whitfield oft in den Motown-Studios auf, um mehr über das Aufnehmen und Produzieren von Songs zu erfahren. Schließlich wurde er von Berry Gordy bei dem Label angestellt, wo er sich nun Demos unbekannter Künstler anhörte und mitentschied, welche Bands und Musiker bei Motown angestellt werden würden. Ende 1962 begann Whitfield dann vor allem Songs zu schreiben, einer seiner frühen Erfolge war I Couldn't Cry If I Wanted To, geschrieben zusammen mit Eddie Holland, aufgenommen von den Temptations. Es folgten Klassiker wie Too Many Fish in the Sea von den Marvelettes und Needle in a Haystack von den Velvelettes.

1963 begann Whitfield eine Reihe von Songs für The Temptations zu produzieren und ab 1966 wurde er Hauptproduzent der Band, nachdem sein Ain't Too Proud to Beg ein größerer Hit geworden war als Get Ready, produziert von Smokey Robinson, der die meisten ehemaligen Hits der Temptations zu verzeichnen hatte. Im Jahre 1967 kam I Heard It Through the Grapevine von Gladys Knight & the Pips auf den Markt, das Whitfield zusammen mit Barrett Strong komponiert hatte. Der Song wurde ein großer Erfolg, der im nächsten Jahr durch die Version Marvin Gayes noch überboten wurde.

Whitfield und Strong beschlossen daraufhin, weiter als Songwriter-Team zusammenzuarbeiten. Ende der 60-er und Anfang der 70-er Jahre, als sich die Temptations stark in Richtung Psychedelic Soul bewegten, schrieben Whitfield und Strong unter anderem die Hits Cloud Nine, I Can't Get Next to You, Ball of Confusion (That's What the World Is Today) und Papa Was a Rollin' Stone für die Band. 1970 hatte Whitfield außerdem zusammen mit Eddie Holland den Hit War von Edwin Starr verfasst, der der größte Erfolg Whitfields überhaupt werden sollte.

1975 verließ er dann Motown, um sein eigenes Label Whitfield Records zu gründen. Er produzierte Künstler wie The Undisputed Truth, Taka Boom und Rose Royce. Royces Single Car Wash schaffte immerhin eine #3 in den Pop-Charts. Der Song war eine Auskopplung aus dem Soundtrack des gleichnamigen Filmes. Whitfield wurde für seine Musik zu diesem Film auf dem Filmfestival Cannes 1977 ausgezeichnet. Anfang der 1980-er Jahre begann Whitfield dann wieder für Motown zu arbeiten.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:14

“Carl Butler”:

Carl Butler (* 2. Juni 1927 in Knoxville, Tennessee; † 4. September 1992) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, der gemeinsam mit seiner Frau Pearl als Duo Carl and Pearl Butler in den 1960er Jahren erfolgreich war.

Carl Butler nahm seine ersten Singles Anfang der 1950er Jahre für das Capitol Label auf. Außerdem arbeitete er als Komponist. 1952 heiratete er die Songwriterin Pearl Dee Jones (20. September, 1927), die Koautorin eines seiner Stücke war und bereits einen Top-10-Hit für Carl Smith geschrieben hatte. Im gleichen Jahr wechselte er zum Columbia Label.

Obwohl er zahlreiche Singles von anerkannter Qualität einspielte, blieben die Chart-Erfolge aus. Erst 1961 gelang ihm mit Honky Tonkitis eine mittlere Hitparadenplatzierung. Im gleichen Jahr nahm ihn die Grand Ole Opry unter Vertrag. Wenig später schaffte er mit Don't Let Me Cross Over den Durchbruch. Der Song stand lange Wochen auf Platz Eins und war sein mit Abstand größter Hit. Da seine Frau bei der Aufnahme als Sängerin mitgewirkt hatte, beschlossen sie, von jetzt an als Duo aufzutreten.

Mit dem großen Erfolg im Rücken und als Mitglied der Grand Ole Opry ständig in der Country-Szene präsent, waren weitere Hits fast garantiert. Wenn auch der Platz Eins nicht mehr erreicht werden konnte, schafften Carl und Pearl Butler eine ganze Reihe respektabler Chart-Positionen, darunter 1963 Loving Arms, 1964 Too Late To Try Again und 1965 Just Thought I'd Let You know. Erst Anfang der 1980er zogen sie sich aus dem Musikgeschäft zurück. Pearl starb 1988, Carl versuchte noch ein Comeback und starb vier Jahre später.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:14

„Gerd Böttcher“:

Gerd Böttcher (* 18. Juli 1936 in Berlin; † 26. Februar 1985 in Dortmund) war ein deutscher Schlagersänger.

Nach Abschluss einer Gärtnerlehre nahm er Gesangsunterricht und sang bei einem Berliner Tanzorchester. Der Orchesterchef und Produzent Werner Müller vermittelte ihm 1960 einen Plattenvertrag bei Decca. Bis 1965 produzierte Müller mit ihm zweiundzwanzig Platten, darunter fünf Singles zusammen mit Detlef Engel und sechs Titel, die unter die ersten zehn Plätze in den deutschen Hitparaden kamen. Die ersten Aufnahmen waren meist eingedeutschte Versionen englischsprachiger Erfolgstitel, wie Jambalaya oder die Elvis Presley-Songs It’s Now Or Never und Surrender, die zu Ich komme wieder und Ich such dich auf allen Wegen wurden. Erstmals unter die ersten zehn Hitparadenplätze kam 1961 das Lied Adieu – Lebewohl – Goodbye, eine Adaption der Barcarole.

Böttchers erfolgreichstes Jahr war 1962, als er mit Geld wie Heu, der Coverversion von Pat Boones Johnny Will, bis auf Platz Zwei der Hitliste vorstieß und auf dieser insgesamt 25 Wochen notiert wurde. Ähnlich erfolgreich wurde der Titel Für Gabi tu ich alles (Platz 4 und 23 Wochen notiert), eine rein deutsche Produktion: komponiert von Werner Müller und getextet von Hans Bradtke.

Weitere Titel: "Ich komme wieder" (1960); "Weil du meine große Liebe bist" - mit Detlef Engel (1961); "Oh Billy, Billy Black" - mit Detlef Engel (1961); "Ein Dutzend and're Männer" (1962); "Du schaust mich an" (1962); "Meine Braut, die kann das besser" (1963).

Im Herbst 1967 konnte sich letztmals einer seiner Titel in den Hitlisten platzieren. Aufnahmen bei anderen Plattenfirmen waren erfolglos, hinzu kamen Alkohol- und Steuerprobleme. Die Gesamtzahl seiner Plattenverkäufe beläuft sich auf 8 Millionen.

Die größten Plattenerfolge:
(Titel, Erscheinungsjahr, Plattenfirma, Hitparadenplatzierung)

* Adieu - Lebewohl - Goodbye, 1961, Decca, 8.
* Weil du meine große Liebe bist, 1961, Decca, 8. (*)
* Geld wie Heu, 1962, Decca, 2.
* Ein Dutzend andre Männer, 1962, Decca, 5.
* Für Gabi tu ich alles, 1962, Decca, 4.
* Meine Braut, die kann das besser, 1963, Decca, 8.

(*) mit Detlef Engel

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:16

“Del Shannon”:

Del Shannon (* 30. Dezember 1934 in Coopersville, Michigan, † 8. Februar 1990), bürgerlich Charles Weedon Westover, war ein US-amerikanischer Rock 'n' Roll-Sänger und Songschreiber.

Während seiner Militärzeit (1956-1958 ), in der er auch in Stuttgart stationiert war, konnte er sein Gitarrenspiel verbessern. Nach seiner Entlassung trat er mit einer lokalen Band in Battle Creek (Michigan) auf. Dort legte er sich auch den Künstlernamen Del Shannon zu.

Shannons Markenzeichen war eine besonders hohe Falsettstimme, die er bei seinen Stücken immer wieder einsetzte. Seinen größten Hit hatte er 1961 mit Runaway, der in vielen Ländern in den Hitparaden platziert war. Im selben Jahr gelang ihm mit Hats off to Larry noch ein weiterer Nummer-Eins-Erfolg. In den USA hatte er danach nur noch mit Keep Searchin (1964) einen größeren Hit, speziell in England jedoch gelangen ihm in den sechziger Jahren immer wieder Hitparadenerfolge, unter anderem mit Little Town Flirt und The Swiss Maid; letzterer Titel zeichnete sich durch die ungewöhnliche, wenn auch im Hillbilly gelegentlich verwendete Kombination von Rock 'n' Roll und Jodeln aus.

Shannon schrieb zahlreiche seiner Songs selbst und darüber hinaus auch für andere Interpreten, darunter I Go To Pieces für Peter & Gordon, die damit auf Platz 10 der britischen Hitparade kamen. 1963, noch vor der „British Invasion“, brachte er eine Coverversion von From Me To You der Beatles heraus, der allerdings kein großer Erfolg beschieden war.

In den 70er Jahren erkrankte Del Shannon an Depressionen, die er mit Alkohol zu bekämpfen suchte. Er kam zwar 1978 von der Alkoholsucht los, die psychischen Probleme blieben aber.

Kurz vor seinem Tod nahm er ein neues Album unter dem Titel Rock on! auf, welches größtenteils von seinen Freunden Jeff Lynne und Tom Petty, die damals zusammen mit Bob Dylan, George Harrison und Roy Orbison die „All-Star-Band“ Traveling Wilburys bildeten, produziert und geschrieben wurde. Es gibt Gerüchte, dass er nach Orbisons Tod 1988 als fünfter Wilbury im Gespräch war.

Am 8. Februar 1990 erschoss sich Del Shannon mit einem Gewehr. Seine Frau führte seinen Selbstmord auf das Antidepressivum Prozac zurück, das er nur zwei Wochen zuvor verschrieben bekommen hatte, und strengte eine Klage gegen den Hersteller an.

1999 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:18

“Stevie Ray Vaughan”:

Stevie Ray Vaughan (* 3. Oktober 1954 in Dallas, Texas; † 27. August 1990 in Chicago, Illinois) war ein amerikanischer Blues-Musiker, oft in einer Reihe genannt mit Jimi Hendrix, Johnny Winter und Eric Clapton.

Stil, musikalischer Werdegang, Tod:
Sein Stil war geprägt durch Einflüsse schwarzer Bluesmusiker, z. B. der drei „Kings“ (Albert King, B. B. King und Freddie King) aber auch von weißen Gitarristen, wie beispielsweise Lonnie Mack oder auch seinem älteren Bruder Jimmie Vaughan, doch am meisten wurde er von Jimi Hendrix beeinflusst, den Stevie Ray Vaughan einmal selbst als seinen größten Einfluss bezeichnete.

Ende der 1970er gründete er die Band Double Trouble (Tommy Shannon bs, Chris Layton dr) als Nachfolger von Triple Treat (u.a. mit Lou Ann Barton). Vaughan wurde von John Hammond auf dem Jazz-Festival in Montreux 1982 entdeckt, nachdem er vom Publikum heftig ausgebuht wurde, das an diesem Abend eher traditionellen Blues (Jazz) mit Mundharmonika, akustischer Gitarre und Kontrabass erwartete. Auch David Bowie wurde dort auf ihn aufmerksam, und er engagierte ihn für sein 1982er Album "Let's Dance" und die Serious Moonlight-Tournee, die er jedoch aufgrund interner Streitigkeiten nicht zu Ende spielte.

Ihr erstes Album Texas Flood - von John Hammond produziert - verkaufte sich gut. Das zweite Album Couldn't Stand the Weather (1984) war sogar noch erfolgreicher. Vaughans Drogen- und Alkoholkonsum, der Ende der 70er ein „Teil“ der Austin Scene war, wurde immer exzessiver. 1986 musste eine Tournee nach einem Zusammenbruch Vaughans in Deutschland vorzeitig abgebrochen werden. Dem Entzug folgte das vierte Album In Step, das Vaughans Aussagen zufolge, das erste Album war, das ohne den Einfluss von Drogen zustande kam.Für In Step erhielt Vaughan einen Grammy. Mit "In Step" sind die Stufen (engl. Steps) gemeint, die nötig sind, um die Sucht zu überwinden. Die Veröffentlichung des Album Family Style mit seinem Bruder Jimmie Vaughan erlebte er nicht mehr. Das Album The Sky Is Crying wurde von Jimmie Vaughan aus verschiedenen Aufnahmen zusammengestellt.

Stevie Ray Vaughans Stil war, als er 1983 mit seinem Debutalbum Texas Flood in die Öffentlichkeit trat, spektakulär. In einer Zeit, als sich Sologitarristen fast ausschließlich auf das rasante und filigrane Singlenote-Spiel beschränkten (Eddie Van Halen war damals einer der richtungsweisenden Gitarristen), spielte Vaughan mit seiner eher wenig verzerrten Gitarre einen brachial hart angeschlagenen Mix aus Solo und Rhythmus, warf durchgeschlagene Akkorde in einen Korb mit komplexen, technisch höchst anspruchsvollen Läufen, wechselte manchmal taktweise zwischen beiden hin und her. Es gelang ihm, mit Hilfe von feinen rhythmischen Verschiebungen und überraschend platzierten Akzenten, altbekannte Standard-Blues-Licks im 12-taktigen Drei-Akkord-Schema in einer Weise zu interpretieren, dass sie wieder frisch und aufregend klangen. Diese musikalische Sensibilität, das technisch sehr hohe Niveau und die scheinbar unerschöpfliche „Improvisationswut“ Vaughans machten seinen Stil, dem sich heute zahlreiche Epigonen verschrieben haben, letztlich schwer kopierbar. Außerdem spielte Vaughan meist nur 013er Saiten, die seiner Meinung nach besser klangen. Durch das ständige Saitenziehen wurden bei diesen harten Saiten die Fingerkuppen so wund gespielt, dass er sich (einer unbestätigten Geschichte zufolge) selbige mit Hornhaut von der Ferse "zuklebte".

Am frühen Morgen des 27. August 1990 starb Vaughan bei einem Hubschrauberabsturz aufgrund dichten Nebels während einer Tour mit Robert Cray und Eric Clapton. Erwähnenswert mag sein, dass Gerüchten zufolge Stevie den Hubschrauber bestieg, der eigentlich für Eric Clapton bereit stand. Diese Gerüchte wurden später entkräftet, als sich herausstellte, dass Tour-Mitarbeiter von Clapton den Chopper hätten besteigen sollen.

SRV wurde 2000 in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Equipment:
Wie sein Stil widersprach auch Vaughans Equipment dem in den frühen 1980er Jahren üblichen Trend: Seine Standardgitarre, genannt Number One (es gibt eine limitierte Stückzahl an Nachbauten, die von der Firma Fender angefertigt wurden), hatte sehr dicke Saiten, einen fetten Hals, sogenannte Jumbo-Frets und eine hohe Saitenlage, ein Gräuel für jeden filigranen Single-Note-Spieler. Laut Fender Custom Shop ist der Hals von 1962 und der Body von 1963. Die Pickups sind demnach von 1959. Deshalb gab Stevie in einem Interview mit Bill Ramsey in Berlin auch an, es handele sich um eine 1959 Fender Stratocaster. Die einzige Modifikation bestand in der Installation eines Linkshändervibratos, obwohl Vaughan rechtshändig spielte. Diese Gitarre steht heute bei seinem Bruder Jimmie. Sie ging nicht, wie ebenfalls oft falsch behauptet, bei dem Absturz zu Bruch. Stevie sah die Gitarre 1974 im "Heart Of Texas Music Shop" in Austin, Texas und kaufte sie sofort, ohne sie Probe zu spielen.

Stevie spielte meist über zwei Fender Vibroverbs mit jeweils einem 15-Zoll-Lautsprecher und über zwei Fender Super Reverbs mit jeweils vier 10-Zoll-Lautsprechern. Für das Album Texas Flood nutze er nahezu komplett den Dumble-Amp von Jackson Browne, in dessen Studio diese Platte auch aufgenommen wurde. Später gehörte neben den Vibroverbs auch ein solcher Amp und diverse Marshall Topteile zu seinem Live Equipment. Kurz vor seinem Tod stand er laut der Zeitschrift Guitar Player mit Michael Soldano in Verbindung um auf einen Soldano SLO-100 Amp umzusteigen.

Vor den Verstärkern schleifte er ein Jim Dunlop Cry Baby Wahwahpedal, zwei Ibanez Tubescreamer TS-808 und ein Univox Uni-Vibe mit angeschlossenem Expression Pedal ein. Dazu ein interessanter Auszug aus dem Ibanez-Buch: During the researches for this book, (Ibanez artist relations man) Rob Nishida remembered a magazine article about SRV's effects rig. "Everyone 'knows' that SRV made the TS808 famous," said Nishida, "but right there in the picture of his rig was a TS10. So I called SRV's tech, Rene Martinez, who told me that he was only familiar with the TS10 in Vaughan's rig - he said he didn't remember Stevie Ray ever using a TS808."
(Während der Recherchen für das Buch erinnerte sich Rob Nishida (Ibanez-Verantwortlicher für Kontakte zu den Musikern) an einen Artikel über SRVs (Stevie Ray Vaughans) Effekte-Rig. "Jeder weiß, dass SRV den TS808 berühmt gemacht hat", sagte Nishida, "aber auf dem Bild war ein TS10 zu sehen. Also rief ich SRVs Techniker an, Rene Martinez, der mir sagte, dass er nur den TS10 in SRVs Effekte-Rig kennen würde - er sagte, er könne sich nicht erinnern, dass Stevie Ray je einen TS808 benutzt hätte.")

Diskographie:
* Texas Flood (1983)
* Couldn't Stand the Weather (1984)
* Soul to Soul (1985)
* Live Alive (1986)
* In Step (1989)
* Family Style (mit Jimmie Vaughan) (1990)
* The Sky is Crying (1991)
* Pride And Joy (8 Videoclips)
* In The Beginning, Broadcast Live from Austin, TX, April 1, 1980 (1992)
* Greatest Hits (1995)
* Live At Carnegie Hall (1997)
* Sugar Coated Love (1998, Wiederveröffentlichung - mit Lou Ann Barton u.a.)
* Live At The El Mocambo (1999)
* The Real Deal: Greatest Hits Volume 2 (1999)
* Blues at Sunrise (2000)
* Tin Pan Alley - Guitar Heroes Vol. 3 (2000) (Best Of 1983-91, Label: Zounds, alle Titel digital remastered)
* Live At Montreux 1982 & 1985 (2004)

Mit anderen:
* Let´s Dance - David Bowie
* Strike like lightening - Lonnie Mack
* In Session - Albert King
* Living in America - James Brown

Quelle: Wikipedia
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02.04.2009, 22:19

“Bob Hite”:

Bob "The Bear" Hite (* 26. Februar 1945 in Torrance, Los Angeles, Kalifornien; † 5. April 1981 in Venice, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Sänger und Gründungsmitglied von Canned Heat.

Biografie:
Bob Hite wurde die Liebe zu der Musik in die Wiege gelegt. Seine Mutter war Sängerin und sein Vater spielte in einer Band in Pennsylvania. Im Alter von neun fing er an, jede Schallplatten aus Jukeboxen zu sammeln, das er bekommen konnte. Aufgrund dieser Sammelleidenschaft eröffnete er später einen eigenen Plattenladen und brachte das Sammler-Journal Rhythm&Blues Collector heraus. Seine Sammlung erreichte 1973 einen Bestand von über 70.000 Schallplatten.

Im Zuge des Folk-Revival Anfang der 60er entdeckte er den Bluessänger Driftin' Slim wieder und verhalf ihm Mitte der 60er zu einem Comeback.

1966 gründete er mit Alan Wilson, den er über John Fahey kennen lernte, die Band Canned Heat. Hite kam auf den Namen, da eine seiner Schallplatten aus dem Jahr 1928 von Tommy Johnson einen gleichnamigen Bluessong erhielt. Bei Canned Heat übernahm er den ersten Gesang und die Mundharmonika.

Mit Canned Heat feierte Hite seine größten Erfolge und nahm 1967 beim Monterey Pop Festival teil und 1969 beim Woodstock-Festival.

Neben seiner Rolle als Musiker (co-)produzierte Hite auch Alben von Canned Heat und anderen Sängern. Über seine Sammlerleidenschaft traf er 1969 Albert Collins und verhalf ihm, seine Karriere aufzuwerten. Collins widmete ihm daraufhin die Single Love Can Be Found Anywhere, dessen Namen aus dem von Hite geschriebenen Song Fried Hockey Boogie stammt.

1970 war er Co-Produzent von dem Album Slim's Got His Thing Going On von Sunnyland Slim, an dem er neben Alan Wilson auch musikalisch mitwirkte. Als Gage erhielt er ein Piano, welches bei dem Song Turpentine Moan auf dem Album Boogie With Canned Heat zu hören ist.

Im selben Jahr produzierte er zusammen mit Skip Taylor das Album Hook 'n' Heat von John Lee Hooker, bei dem Canned Heat musikalisch mitwirkte.

Daneben wirkte und produzierte er mit Musikern wie Little Richard, Clarence Gatemouth Brown, Memphis Slim und Ronnie Barron.

Am 5. April 1981 starb der übergewichtige Hite nach einem Konzert im Palomino Club, Los Angeles, an einem Herzanfall, der durch Alkohol- und Drogenmissbrauch verursacht wurde.

Trivia:
* Über die Herkunft seines Spitznamens gibt es zwei Aussagen:
o P. J. Proby gab ihm während eines Auftritts den Spitznamen "The Bear" aufgrund seines großen, massigen Körpers und seinen langen Haaren und des Vollbartes.
o Bei dem Dreh zur Fernsehserie Playboy After Dark von Hugh Hefner wird die auf dem Schoss von Hite sitzende Lindsay Wagner von Hefner gefragt, welchem Tier Hite ähnelt würde. Auch sie verglich ihn mit einem Bären.

* Das Magazine Variety beschrieb Hite in der Dezemberausgabe 1967 als "one of the rare species floating around (and that he does) who shows promise of being singled out in this new crop of bands as a top performer."
* Hite beendete jedes Konzert mit dem Satz: Don´t forget to boogie!"

Diskografie:
mit Canned Heat:
* 1966 Canned Heat (Vintage)
* 1967 Canned Heat
* 1968 Boogie With Canned Heat
* 1969 Living the Blues
* 1969 Live at Topanga Corral
* 1969 Hallelujah
* 1970 Canned Heat Cookbook (best of 1967 -1969)
* 1970 '70 Concert: Recorded Live in Europe
* 1970 Future Blues
* 1970 Hooker 'n Heat (with John Lee Hooker)
* 1971 Historical Figures and Ancient Heads
* 1973 Memphis Heat
* 1973 Gate's on the Heat
* 1973 The New Age
* 1973 One More River to Cross
* 1977 The Ties That Bind (1970/1974/1977)
* 1977 Human Condition
* 1978 Hooker and Heat Live at Fox Venice
* 1979 Canned Heat in Concert King Biscuit...10 years Woodstock
* 1980 In Memory of Bob The Bear Hite
* 1981 Kings of the Boogie
* 1982 Boogie Assault [Live In Australia]
* 1987 Boogie up the Country
* 1987 2.Blues Festival in Bonn
* 1988 Reheated
* 1989 The Healer
* 1990 Burnin' Live
* 1992 Internal Combustion
* 1994 Uncanned, The Best of..
* 1996 Canned Heat Blues Band
* 1998 Let's Work Together - Best (1967-70, Zounds, alle Titel digital remastert)
* 1999 Boogie 2000
* 1999 Live In Oz featuring Walter Trout [Live in Australia 1981]
* 2000 Live At The Kaleidoscope 1969
* 2003 Boodie House Tapes 1967-1976
* 2004 Boogie House Tapes 1969-1999
* 2004 Friends in the Can
* 2006 Instrumentals
* 2007 Under the Dutch Skies
* 2007 Christmas Album

Singles:
* 1969 Chipmonk Song/Christmas Blues
* 1969 Low Down/Time was
* 1970 Wooly Bully/My time ain't long
* 1970 Poor Moon/Sic'em Pigs
* 1973 The Harder they come/Atlantic

DVDs:
* 2005 Canned Heat - On the Road Again
* 2006 Canned Heat - Live In Montreux 1973
* 2006 Canned Heat - Canned Heat EP (4 Songs)
* 2007 Canned Heat - Boogie With Canned Heat: The Canned Heat Story

Bootlegs:
* 1969 CH Live at texas Intern. Pop festival
* 1969 Jammin' with Kaleidoscope
* 1970 real Future Blues
* 1970 Let's work together in Montreux
* 1971 The Owl under the Moon (Monterey Pop Festival)
* 1971 Live at Turku Rock Festival
* 1974 Hot Boogie Cannery (Montreux)
* One Step behind the Blues
* The Great Canned Heat
* Rolling and Tumbling
* The Magic Collection
* Dust My Broom
* On the Road Again
* Big Road Blues
* Rollin' Guitar
dazu unzählige, nicht autorisierte CDs, Compilations, Best of Alben u.v.m.

mit anderen Musikern:
* 1969: Slim's Got His Thing Goin' On mit Sunnyland Slim
* 1970: Hook 'n' Heat mit John Lee Hooker
* 1973: Gate’s On The Heat mit Clarence Gatemouth Brown
* 1973: Memphis Heat mit Memphis Slim

Quelle: Wikipedia
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