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30.04.2009, 21:01

„The Andrew Sisters“:

The Andrews Sisters waren eine US-amerikanische Vokalgruppe des 20. Jahrhunderts im Jazz-, Swing- und Popbereich.

Das Terzett bestand aus drei Schwestern, die alle in Minneapolis, Minnesota geboren wurden:

* LaVerne Sofie (* 6. Juli 1911 in Minneapolis, Minnesota; † 8. Mai 1967 in Brentwood (Kalifornien)), Alt
* Maxine Angelyn (* 3. Januar 1916 in Minneapolis; † 21. Oktober 1995 in Hyannis, Massachusetts), 2. Sopran
* Patty Marie (* 16. Februar 1918 in Mound, Minnesota), 1. Sopran

Der Vater war gebürtiger Grieche, besaß ein kleines Restaurant und änderte in den USA seinen Familiennamen Andreos in Andrews um. Die Töchter kamen über ihre Mutter, die aus Norwegen stammte, früh mit der Vokalmusik in Kontakt. Sie stellte eigene künstlerische Ambitionen zurück, um ihre Töchter zu fördern. Vorbild ihrer Gesangsnummern waren die damals sehr bekannten Boswell Sisters, deren Dixieland-Stil sie bald perfekt kopierten. Ihr Repertoire ging dann aber Ende der 1930er mehr und mehr in Richtung Swing, Boogie Woogie und südamerikanische Rhythmen.

Ab 1932 tourten sie mit dem Orchester von Larry Rich durch kleinere Städte und hatten Auftritte in lokalen Radiosendern des mittleren Westens. Der kommerzielle Erfolg blieb jedoch aus. 1937 wurden Sie durch Dave Kapp, der ihnen einen Plattenvertrag bei Decca verschaffte, einem größeren Publikum bekannt. Der Durchbruch erfolgte schließlich im selben Jahr in New York mit der aus einem jiddischen Musical ausgekoppelten Nummer „Bei mir bist Du schoen“ (Cahn/Chaplin/Jacobs), für die im Studio vor der Aufnahme noch ein englischer Text geschrieben werden musste. Während des Zweiten Weltkrieges verließen die Schwestern erstmals die Vereinigten Staaten, um im Rahmen der Truppenbetreuung in Nordafrika und Sizilien aufzutreten.

Sie traten während ihrer Karriere mit bekannten Künstlern wie Bing Crosby, Les Paul, Burl Ives, Danny Kaye, Carmen Miranda, Guy Lombardo, Ernest Tubbs und dem Glenn Miller Orchestra auf. Die Schwestern traten als Gäste in unzähligen Radio-Shows auf und hatten insgesamt 17 Auftritte in Kinofilmen, in denen sie sich meist selbst spielten.

1954 verließ Patty die Gruppe, um eine Solokarriere zu starten. Ausbleibender Erfolg führte schließlich dazu, dass sich die drei Schwestern 1956 erneut zusammenfanden, ohne jedoch an die ganz großen Erfolge früherer Jahre anknüpfen zu können. Sie lösten sich 1966 wegen gesundheitlicher Probleme von LaVerne auf, die 1967 an Krebs starb.

1970 trat Patty als Solistin in dem Musical „Hollywood Canteen“ auf, das einen Achtungserfolg erzielte. Zusammen mit Maxene spielte und sang Patty in dem Musical „Over here“, das es zwischen März 1974 und Januar 1975 auf 341 Vorstellungen brachte.

Insgesamt spielten die Andrews Sisters über 700 (nach anderen Quellen 1700) Aufnahmen ein, die sich ca. 90 Millionen Mal verkauften. Sie waren die erste Frauengruppe in der Geschichte der Popmusik, die eine Platin-Schallplatte erhielt. Sie ersangen sich neun goldene Schallplatten und 46 ihrer Songs kamen in die Top Ten der Billboard Charts. Das Terzett wurde mit vielen Namen belegt, von denen „America’s Wartime Sweethearts“ und „The Swing Sisters“ die meistverwendeten waren.

Quelle: Wikipedia
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01.05.2009, 09:41

„Mutabor“:

Mutabor war eine Musikgruppe aus Berlin, die 1990 gegründet wurde und mit ihrem Abschlusskonzert im YAAM 2006 die gemeinsame Karriere beendete.

Stil:
Die zuletzt sechsköpfige Band spielte einen bunten Mix aus allen möglichen Musikrichtungen (u. a. Punk, Rock, Reggae, Ska, Folk und Pop). Diese Mischung wird auch als Blockflötenpunkrockfolk bezeichnet. Die Band selbst umschreibt ihren Stil, angelehnt an einen Bob Marley-Song, mit „PunkyReggaeParty“.

Der Name leitet sich aus dem Lateinischen ab („mutabor“, lat.: ich werde verwandelt werden). Das Märchen "Kalif Storch" von Wilhelm Hauff diente als Inspiration für die Namensgebung.

Bandgeschichte:
Die Band entwickelte sich aus einer Gruppe Studenten und ihre Mitglieder wechselten über die Jahre häufig. Seit 1997 veröffentlichte die Band sechs Alben. Sie hat ihre musikalische Zusammenarbeit am 7. Juli 2006 mit einem Abschlusskonzert in Berlin, bei dem fast alle ehemaligen und aktuellen Mitglieder mitwirkten, vorerst eingestellt. Ein Mitschnitt des Konzerts wurde am 26. Januar 2007 auf der DVD Amazegenalo veröffentlicht.

Der Sänger, Songschreiber und Kopf der Band, Axel Steinhagen, ist seit April 2007 unter dem Pseudonym „Axl Makana“ mit seiner neuen Band Ohrkesta aktiv, das Programm umfasst neben vielen neuen Titeln auch alte oder nie gespielte Mutabor-Songs.

Quelle: Wikipedia
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01.05.2009, 20:11

„Men Without Hats“:

Men Without Hats ist der Name einer kanadischen Pop-Band, deren Musik dem New Romantic-Stil zugeordnet wird. Sie hatte ihre größten Erfolge in den 1980er Jahren.

Bandgeschichte:
Gegründet 1976 in Montreal (Québec) als Wave 21 benannten sie sich 1977 in Men Without Hats um. Sie tauchten Anfang der 1980er Jahre zu ersten Mal mit der EP Folk of the 80s auf, deren Texte aus dem Folk stammten, während die Melodien Synthie Pop waren.

Ihr größter kommerzieller Erfolg war der Song The Safety Dance aus dem Jahr 1982. Danach ging es größtenteils abwärts, obwohl noch ein wenig Erfolg mit dem dritten Album Pop Goes the World erzielt wurde.

1991 hatte die Band größtenteils den Anschluss verloren. Ihr Album Sideways erschien, trotz neuem Ansatz mit E-Gitarre, nicht mehr in den USA, woraufhin sich die Band auflöste.

Ivan Doroschuk veröffentlichte 1997 mit The Spell ein Soloalbum, bevor sich die Band 2003 wiedervereinigte und ihr erstes Album nach über einem Jahrzehnt veröffentlichte.

Mitglieder:
Der Kern der Band bestand aus Ivan Doroschuk und seinem Bruder Stefan. Weitere Mitglieder waren u.a. Colin, der dritte Bruder, sowie Jeremy Arrobas, Tracy Howe, Roman Martyn und Allan McCarthy.

Stil:
Charakteristisch war der tiefe, ausdrucksstarke Gesang ihres Leadsängers Ivan Doroschuk und ihr sorgfältig ausgearbeiteter Einsatz von Synthesizern und elektronischer Verarbeitung.

Namensgebung:
Eine Version der Geschichte des Namens lautet, dass die Band ursprünglich Men Without Hate (Männer bzw. Menschen ohne Hass) hätte heißen sollen, der Name aber irgendwie falsch übermittelt wurde und so zu Men Without Hats (Männer bzw. Menschen ohne Hüte) wurde. Diese Theorie wird durch den Albumtitel The Adventures of Women & Men Without Hate in the 21st Century aus dem Jahre 1989 gestützt.

Eine andere Version behauptet, das Logo (ein durchgestrichener Hut im Stil eines Verkehrsverbotsschildes) sei zuerst dagewesen. Dieses Logo sei in Montreal am Eingang von Clubs oder auf Plakaten zu sehen gewesen, um darauf hinzuweisen, daß keine formelle Kleidung notwendig sei.


Quelle: Wikipedia
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02.05.2009, 22:38

„Procol Harum“:

Procol Harum ist eine britische Rock-Band.

Bandgeschichte:
Die Musiker, die sich später fast alle wieder bei Procol Harum zusammenfanden, hatten schon zuvor als The Paramounts einige Singles mit Beat und Rhythm and Blues aufgenommen.

Procol Harum waren im Frühjahr 1967 weniger eine Band als ein Lied. "A Whiter Shade Of Pale", mit einer Pick-Up-Band im Keller einer Methodistenkirche aufgenommen, wurde kurz nach Veröffentlichung 2,5 Mio mal verkauft. Dieser Erfolg traf die Autoren Brooker und Reid unvorbereitet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg dieses Songs hatte das an Bach orientierte Hammondorgelspiel von Matthew Fisher. A Whiter Shade Of Pale gehört heute zu den Klassikern der Rockgeschichte.

Gary Brooker und Keith Reid gründeten 1967 Procol Harum. Der Bandname ist wohl die Falschschreibung aufgrund der telefonischen Übermittlung eines Katzennamens "Procul Harum", dessen lateinische Bedeutung "fern von diesen" sein soll (richtig wäre dann wohl "procul a his"). Kurioserweise findet man deshalb die Schreibung mit "u" genauso oft wie den richtigen Bandnamen.

Es folgten weitere Hits wie Homburg und A Salty Dog. Letzterer zählt zu den Meisterwerken des an Klassik orientierten Rock. Die surrealen Texte von Keith Reid setzten Maßstäbe. Auch in den 1970er Jahren hatten Procol Harum Erfolg, unter anderem mit Grand Hotel.

Die Besetzung wechselte - bis auf Brooker, Wilson und Reid - häufig. Die Band veröffentlichte bis zu ihrer Auflösung 1977 zehn Alben, darunter Live With The Edmonton Symphony Orchestra, das als Meilenstein der Rockgeschichte angesehen wird. Sie zeichnete sich durch einfallsreiche, oft an klassischer Musik orientierten Kompositionen aus. Daneben finden sich im Werk von Procol Harum aber auch immer wieder Songs, die stark im Blues verwurzelt sind.

1991 fand sich Procol Harum erneut zusammen, allerdings ohne ihren 1990 verstorbenen Schlagzeuger B. J. Wilson, und sind nach wie vor eine überzeugende und erfolgreiche Live-Band. Gary Brooker ist neben seinen Fähigkeiten als Musiker und Sänger immer noch ein hervorragender, oft zu Späßen aufgelegter Entertainer. Auch im Studio wurde die Gruppe wieder aktiv.

Ende 2006 sprach ein britisches Gericht Matthew Fisher einen Teil der Urheberrechte an A Whiter Shade Of Pale zu. Bis dahin galten nur Brooker und Reid als Komponisten. Fisher gab an, er habe das markante Orgelthema komponiert, das entscheidenden Anteil am Erfolg des Songs hatte. Brooker bestritt dessen Anteil am Song; er selbst habe den Song als Adaption der Air von Johann Sebastian Bach geschrieben und Fisher habe dies 35 Jahre lang vorbehaltlos akzeptiert.

Quelle: Wikipedia
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03.05.2009, 20:11

„Bröselmaschine“:

Bröselmaschine ist eine Duisburger Band, die 1969 von Peter Bursch und Willi Kissmer gegründet wurde. Willi Kissmer hat sich in der Zwischenzeit als bildender Künstler international einen Namen gemacht.

Die Bröselmaschine ging aus der Folk-Band Les Autres (gegründet 1966) hervor.

Der Name der Band geht zurück auf eine Cannabis-Zerkleinerungsapparatur und das Geräusch eines Motorrads, das einem Freund des Bandmitgliedes Jenny Schücker gehörte. Die erste Anlage der Band befand sich zuvor im Besitz der Musikgruppe Procol Harum. Die Bandmitglieder lebten in einer Kommune in Duisburg und gehörten Ende der 1960er Jahre zu den deutschen Rock-Bands der ersten Stunde. Zur ersten Besetzung gehörten Peter Bursch, Lutz Ringer, Willi Kissmer, Helmut Loeven, Jenny Schücker, "Schimi", Michael Helbach, Angelika Theus, Heinz Gutt und Michael Schmidt. Die Band engagierte sich in verschiedenen subkulturellen Bereichen (Head-Shop "Knubbels Garten", Underground-Zeitschrift "Der Metzger"). Die Band gehörte zu den Initiatoren des selbstverwalteten Kultur- und Kommunikationszentrums Eschhaus.

Die Band löste sich 1973 zwar auf, aber es erfolgten mehrere Neuformationen: 1974 die zweite Formation, Ende 1975 die dritte Formation. Weitere Formationen folgten bis 1984. Seit Dezember 2005 steht die Band wieder auf der Bühne.

Neben den Gitarristen Peter Bursch und Willi Kissmer gehören zu den heutigen Bandmitgliedern Helge Schneider (Keyboard), Manni von Bohr (Drums), Detlef Wiederhöft (E-Bass), Klaus Dapper (Saxophon) und Anja Lerch (Gesang).

Quelle: Wikipedia
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04.05.2009, 20:42

„T.Raumschmiere“:

T.Raumschmiere ist ein Electropunk-Projekt von Marco Haas, dem Gründer des Shitkatapult-Labels. In dem Projekt werden Punk- und Noisesounds mit einem häufig auch tanzbaren Electro verbunden. Die Veröffentlichungen des Projekts sind in der Regel keine charttauglichen kommerziellen Erfolge, haben jedoch im Bereich der alternativen elektronischen Musik einen großen Einfluss. So wurde T.Raumschmiere auch weit über die Genregrenzen hinaus rezipiert, etwa vom Goethe-Institut und der New York Times.

Geschichte:
Vor der Gründung von T.Raumschmiere und Shitkatapult hatte Marco Haas bereits in der Hardcore-Band Zorn Schlagzeug gespielt, zu stärker elektronischen Veröffentlichungen kam es jedoch erst in den späten 1990er Jahren. 1997 nannte sich Haas nach der Kurzgeschichte Die Traumschmiere (The Dream Cops) von William Burroughs „T.Raumschmiere“: „Die hatte ich zufällig gerade gelesen, als ich auf der Suche nach einem Projektnamen war. Also hab ich den Punkt zwischen T und R gesetzt, damit das aussieht wie ein Name.“

Die ersten Veröffentlichungen erschienen 1997 auf den Cozmick Suckerz-Compilations und der Stormbow EP, die zugleich die ersten Veröffentlichungen des Shitkatapult Labels waren. Stormbow selbst war noch ein rockorientiertes Bandprojekt, während die Compilationsbeiträge elektronische Musik sind. 1999 folgte mit Stromschleifen die erste EP, die auf Shitkatapult veröffentlicht wurde. In den folgenden Jahren hat T.Raumschmiere jedes Jahr mindestens zwei EP's oder Alben veröffentlicht, die zum Teil auch auf Hefty Records, Sender, Kompakt und Angorasteel veröffentlicht wurden.

2002 erschien mit The Great Rock ’n’ Roll Swindle eine Zusammenfassung bereits veröffentlichter Singles. Das Album erhielt gute Kritiken, so erklärte etwa der Kritiker von laut.de: „So muss es sein. Anarchie aus Friedrichshain mit dem gewissen Wumms. Bitte in Deckung!“ Im folgenden Jahr erschien mit Radio Blackout ein weiteres Album, nachdem Mute Records auf T.Raumschmiere zugetreten war. Mute ist ein klassisches Indielabel, das Bands wie Deutsch-Amerikanische Freundschaft, Einstürzende Neubauten und Depeche Mode veröffentlichte und mit novamute stärker elektronische Tanzmusik verlegt.

Stil:
Die Musik T.Raumschmieres lässt sich nur schwer einem Stil zuordnen. Der Begriff des Electropunk lässt sich zwar recht problemlos anwenden, ist jedoch selbst eher eine unscharfe Sammelbezeichnung für Musiker, die Punkattitüde mit elektronischen Sounds kombinieren. Eine ARTE-Dokumentation aus dem Jahre 2003 stellte T.Raumschmiere als Hauptvertreter des „Dreckelektro“ dar, eine Stilbezeichnung, die sich allerdings nicht durchgesetzt hat. Auch der Modebegriff „Electroclash“ lässt sich nur schwer anwenden, obwohl T.Raumschmiere gelegentlich mit typischen Vertretern dieses Stils wie Miss Kittin zusammenarbeitet. Generell ist seine Musik jedoch aggressiver und unprätentiöser als die von Electroclash Künstlern wie etwa Fischerspooner. Haas erklärte auf die Frage nach seinem Musikstil in der Zeitschrift de:Bug: [Ich habe] „Novamute auch von Anfang an gesagt, dass ich kein Techno-Album machen werde, weil ich auch kein Techno-Artist sein will und ich auch nicht in diese Ecke gedrängt werden will. [...] Ich weiß nicht genau. Ich kann das immer so schlecht in Schubladen oder Kategorien einstufen.“

Einige Stücke bei T.Raumschmiere sind instrumental gehalten, während bei anderen der Gesang eine zentrale Rolle spielt. Dabei sind die Songtexte in der Regel auf Englisch, auch wenn die viele Songs deutsche Namen tragen. Bei der Namensgebung fällt zum einen der häufige Bezug zu Industriebegriffen auf, wie etwa „Stromschleifen“, „Nietenbolzen“ oder „Querstromzerspanner“, zum anderen eine ironische Komponente bei der Namenswahl (etwa „Neulich beim Bestattungsdiscount“, „Wir Kinder vom Bahnhof Strom“ oder „Patridiot“).

Quelle: Wikipedia
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05.05.2009, 19:51

„Oomph!“:

Oomph! ist eine deutsche Rockband aus Braunschweig, die 1989 in Wolfsburg gegründet wurde.

Geschichte:
Dero, Flux und Crap beschlossen 1989 auf einem Indie-Festival in Wolfsburg, ihre Band Oomph! zu gründen. Der Bandname wurde von Sascha Koch (Contra Produktion) in einem alten englischen Wörterbuch gefunden und bedeutet so viel wie "das gewisse Etwas", "Sex-Appeal", "energiegeladen" oder "der Schwung". Das Ausrufezeichen ist Namensbestandteil. Wegen häufiger Rückfragen auf Bedeutung und Aussprache des Namens etablierte sich die ironische Erklärung, dass lediglich „0.0 miles per hour“ gemeint seien.

1990 wurden sie von dem Produzenten Jor Mulder für das Berliner Independent-Label Machinery-Records entdeckt und unter Vertrag genommen. Nachdem man sich anfangs mit dem selbstbetitelten Debut „Oomph!“ hauptsächlich im Umfeld der Electronic Body Music einen Namen machen konnte, zeigte sich bereits auf dem zweiten Album „Sperm“ eine starke Tendenz zum Crossover-Genre.

1992/1993 gelangen sie mit der Maxi "Ich Bin Du" auch zu internationaler Anerkennung u.a. in den USA (Billboard) und gelangten über das dortige College-Radio auch in die Top 10 der Independent-Charts.

1993 folgten der erste USA-Auftritt im ausverkauften New Yorker Cult-Club "Limelight" und die Produktion des ersten Videoclips.

Das Album „Wunschkind“ brachte die ersten großen Erfolge in Deutschland. 1998 folgte der Labelwechsel zu dem Major Virgin Records in München. Der große Durchbruch gelang 1999 mit „Plastik“ und den Hitsingles "Das weiße Licht" und „Fieber feat. Nina Hagen“.

Im Februar 2004 landeten sie mit „Augen auf!“ einen Nummer-Eins-Hit in Deutschland, den Originaltext zu diesem Lied erhielten sie von der Elektro-Band "Freizeichen" aus Duisburg. „Brennende Liebe“ schaffte es in die Top 10. Im Dezember 2004 erhielten sie für „Augen auf!“ den Platin-Award und wurden zudem bei der Eins Live Krone zur besten Band 2004 gewählt.

Oomph! beeinflussten die heute wahrscheinlich bekannteste NDH-Band Rammstein wesentlich. Oomph!-Gitarrist Flux sagt in einem Interview:

„Wir haben natürlich früher angefangen, Rammstein waren vorher Fans von uns und haben uns ihre Demos gegeben. Das ist ja allseits bekannt. Und sie gehen damit auch ganz offen mit um und sagen auch in Interviews, wenn sie direkt drauf angesprochen werden, dass wir eine der Bands sind, die sie beeinflusst haben, und es stört uns auch nicht weiter. Man muss es schon sehen, dass wir Rammstein beeinflusst haben, aber anderseits haben sie uns im Mainstream auch Wege geebnet.“

Umstrittene Aktionen, wie z. B. ein Video mit über 80-Jährigen beim 'Sex' sorgten für den einen oder anderen Skandal.

Im März 2006 wurden Oomph! von der vom Fernsehsender RTL übertragenen Echo-Verleihung ausgeschlossen. Der Sender hatte Bedenken gegen den Song "Gott ist ein Popstar" aufgrund der Diskussion um die Mohammed-Karikaturen. Auch andere Radio- und Fernsehsender weigerten sich, diesen Titel zu spielen. Im Text heißt es unter anderem "Ich geb' euch Liebe, ich geb' euch Hoffnung, doch nur zum Schein, denn die Massen wollen betrogen sein".

Die Band selbst sagte dazu in einem Interview mit whiskey-soda: „Wir halten der Gesellschaft gerne den Spiegel vor, wenn wir damit Diskussionen und Nachdenken anregen. Und das hat uns wohl die Echoausladung eingebracht. Die Begründung, es könnten Gefühle der Zuschauer verletzt werden? Hah! Als ob RTL jemals in irgendeiner seiner Sendungen darauf geachtet hätte, nicht die Empfindungen der Zuschauer zu verletzen, das ist doch ein Witz. Auch RTL hat den Karikaturenstreit bis ins Letzte ausgereizt und wie viele andere versucht, den Menschen im Mittleren Osten Vorwürfe zu machen, sogenannte Zivilisation einzufordern und die Freiheit anzuerkennen. Im gleichen Moment werden wir als Band dann ausgeladen, weil wir die Freiheit haben, selbst zu denken und zu kritisieren. Das ist mehr als fragwürdig!“

Am 9. Februar 2007 gewannen Oomph! zusammen mit der Die-Happy-Frontsängerin Marta Jandová für das Bundesland Niedersachsen den 3. Bundesvision Song Contest mit ihrer ebenfalls am 9. Februar 2007 erschienenen Single "Träumst Du". Somit fand der Bundesvision Song Contest im Jahr 2008 in Niedersachsen statt, bei dem sie auch als Sieger des Vorjahres einen Auftritt hatten.

Bei der Wok-Weltmeisterschaft, die am 9. März 2007 in Innsbruck stattfand, nahmen Oomph! teil. Beim ersten Lauf zog sich Dero bei einem Unfall eine Gehirnerschütterung zu. Da er daraufhin ins Krankenhaus musste, nahm die Band nicht weiter am Wettbewerb teil …

Quelle: Wikipedia
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06.05.2009, 19:16

„Golden Apes“:

Die Golden Apes sind eine deutsche Rock-Band, die 1998 gegründet wurde. Der Bandname basiert auf einem Wortspiel, das sich inhaltlich auf Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ bezieht. Markenzeichen der Band sind melancholisch-atmosphärische Songs und vielschichtige, teils surreale Lyrics.

Bandgeschichte:
Die Golden Apes wurden 1998 von Peer Lebrecht (voc), Christian Lebrecht (bass) und Eric Bahrs (guit) gegründet. Nach ersten Konzerten zusammen mit Scream Silence und Whispers in the Shadow veröffentlichte die Band 2000 ihr Debüt-Album „Stigma 3.am“, das noch stark von den Anfängen des Dark Wave/Postpunk beeinflusst ist und von Presse und Publikum gleichermaßen lobende Beachtung erfuhr.

2001 wurde Schlagzeuger Nestor de Valley Mitglied der Golden Apes und das Resultat des nun stärkeren und intensiveren Sounds der Band war das sehr dunkle und nihilistische Album „Thalassemia“. Es folgten Konzerte mit Clan of Xymox, The Crüxshadows und Ikon. Nach neuen personellen Veränderungen (Live-Keyboarder Sven Wolff wurde festes Mitglied der Golden Apes) wurde 2003 „Helianthos and the War“ veröffentlicht, das dritte Studio-Album. Es wurde zu einem Balance-Akt zwischen den experimentellen Ursprüngen der Band und der dunklen Melancholie der späteren Entwicklung und überzeugte nun auch die letzten Kritiker.

Die Kombination aus eingängigen Melodien, einer Atmosphäre, die zwischen des Sängers dunkler, melancholischer Stimme, kraftvollen Gitarren und elegischen Soundlandschaften pendelte und den bildhaften, surrealen Texten, wurde bald zum Markenzeichen der Band, denn mit ihrem vierten Album „Structures [The Inner Scars]“ (2004) festigten die Golden Apes ihren Ruf eine der innovativsten und interessantesten Rockbands Deutschlands zu sein, was durch diverse Samplerbeiträge und Festivalauftritte untermauert wurde. Höhepunkt war der Auftritt beim Wave-Gotik-Treffen 2005 in Leipzig.

Im Frühjahr 2007 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag mit dem Russischen Label "Shadowplay" und veröffentlichte ihr fünftes Studioalbum „The Geometry of Tempest“.

Quelle: Wikipedia
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08.05.2009, 00:12

„702“:

Die Gruppe 702 (Seven-Oh-Two) ist ein US-amerikanisches R&B- und Hiphop-Trio, das sich nach der Vorwahl ihrer Heimatstadt Las Vegas benannt hat. Sie besteht aus den drei Afro-Amerikanerinnen Kameelah Williams, Irish Grinstead und LeMisha Grinstead. Mit über 5 Millionen verkauften Alben und Singles besitzen sie bereits eine Platin-Auszeichnung.

Geschichte:
Entdeckt wurde 702 von Michael Bivins, der für die Veröffentlichung ihres Debüts auf der Hit-Single This Lil' Game We Play sorgte. Am Album No Doubt von 1997 wirkte auch Missy Elliott mit, die davon vier Songs schrieb und coproduzierte. Der Erfolgshit Steelo wurde als Titelmelodie der Fernsehshow Cousin Skeeter verwendet. Die Single Where My Girls At, die auch auf dem Album 702 enthalten ist, erreichte 1999 in den US-Charts Platz 4. Den „Lady of Soul“-Award erhielten sie für No Doubt als bestem R&B-, Soul- oder Rap-Album des Jahres von einer Gruppenband.

Quelle: Wikipedia
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08.05.2009, 21:42

„Itchycoo“:

Itchycoo ist eine schwedische Pop-Rock-Band, die aus der Sängerin Mia Bergström und dem Gitarristen Tobias Gustafsson besteht. Bei Liveauftritten ist noch eine Band dabei. Die Typographie des Bandnames ist seit dem Wechsel zum Independent-Label Valicon iTCHYCOO.

Bandgeschichte:
Bergström und Gustafsson haben die Musical-Akademie (Academy of Music and Drama) in Göteborg besucht und sich dort kennengelernt, nach dem Abschluss aber aus den Augen verloren. Nach einiger Zeit trafen sie sich bei Auftritten mit ihren jeweiligen damaligen Bands in einer Göteborger Bar mit dem Namen Itchycoo wieder. Da beide mit ihren Bands unzufrieden waren, andererseits aber die Fortschritte des jeweils anderen seit dem Besuch der Akademie bemerkten und viele Gemeinsamkeiten feststellten, beschlossen sie, gemeinsam Musik zu machen.


Für ihr erstes Album arbeiteten sie an eigenen Songs, unterstützt durch das schwedische Songwriterteam Epicentre und von den Produzenten Guy Roche, Peter Kvint und Douglas Carr. Aufgenommen wurden die Lieder in Stockholm und in Los Angeles. Im September 2003 erschien ihr erstes Album mit dem Titel Itchycoo unter dem Label Virgin Music, EMI. Zuvor erschienen im Mai und August 2003 die Singles Lovetrain und Killer Bee.

Das zweite Album kommt im Jahr 2007 heraus, aufgenommen in Stockholm und Philadelphia bei Eric Bazilian, der Sänger, Songwriter und Musiker bei der Rockband The Hooters ist. Produziert wurde es von Valicon Music in Berlin.

Einem größeren Publikum wurden sie in Deutschland durch das SWR3-New-Pop-Festival 2003 bekannt, wo sie als Newcomer gefeiert wurden und den Publikumspreis für die beliebteste Band, A-ward, verliehen bekamen. Zuletzt waren Itchycoo in Deutschland im Mai 2006 bei zwei Liveauftritten zu erleben, als Special Guest bei Rivo Drei.

Quelle: Wikipedia
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09.05.2009, 20:14

„The Ventures“:

The Ventures (deutsch: spekulative Unternehmungen, Wagnisse oder Projekte) sind eine US-amerikanische Instrumental-Rock-Band und wurden 1959 von Don Wilson und Bob Bogle, zwei Maurern aus Seattle, Washington, gegründet. Die „Ventures" sind seit ihrer Gründung kontinuierlich aktiv, allerdings hatten sie ihre größten Erfolge in den 1960-er Jahren. Die Lieder Walk-Don't Run, Hawaii Five-O, Perfidia, Lullaby of the Leaves, Apache, Telstar und Slaughter On Tenth Avenue gehören zu ihren größten Hits. In den USA landeten fast 40 ihrer Alben in den Charts und 17 schafften es in die Top 40. Mit über 90 Millionen verkauften Alben zählen die „Ventures" zu den erfolgreichsten Bands überhaupt. Besonderen Erfolg hatten sie in Japan.

Bandgeschichte:
Die Wurzeln der „Ventures" liegen in der Band „The Impacts" aus Tacoma, Washington. 1959 tourten die beiden Gitarristen Bob Bogle und Don Wilson durch Washington und Idaho mit verschiedenen Begleitbands (u. a. bekannt als The Versa-Tones und The Marksmen). Nachdem ein Demo-Tape vom Plattenstudio „Liberty Records" abgelehnt wurde, gründeten die zwei ein eigenes Label mit dem Namen „Blue Horizon". Nach der Veröffentlichung der Single „Cookies and Coke“ engagierten sie den Basissten Nokie Edwards und den Schlagzeuger Skip Moore und beschlossen eine Instrumental-Rock-Band zu gründen.

Unter dem Einfluss des Chet-Atkins-Albums „Hi Fi in Focus“ veröffentlichten die „Ventures" 1960 die Single „Walk-Don't Run“ auf ihrem eigenen Label. Die Single wurde ein lokaler Erfolg, nachdem das Lied regelmäßig vor den Nachrichten einer Radiostation aus Seattle gespielt wurde.

„Dolton Records", ironischerweise der Besitzer der Studios „Liberty Records", nahm die Single unter Lizenz und bis zum Sommer 1960 stand Walk-Don't Run auf Platz 2 der US-amerikanischen Charts hinter It's Now or Never von Elvis Presley . Howie Johnson löste nun Moore am Schlagzeug ab und die „Ventures" begannen die Aufnahmen für ihr Debütalbum Walk-Don't Run.

Die Singles Perfidia und Ram-Bunk-Shush erreichten die Top 40 zwischen 1960 und 1961. In dieser Zeit begannen die „Ventures" ein Markenzeichen ihrer Musik zu entwickeln. Die Lieder ihrer Platten wurden nun zu einem Thema arrangiert, welches sich im jeweiligen Album-Titel wiederfand.

Die vierte Platte, The Colorful Ventures, beinhaltete die Lieder Yellow Jacket, Red Top, Orange Fire und noch wenigstens drei weitere Titel mit dem Wort „Blue". Alle Coversongs aus vielen Genres der 60-er Jahre Musik, z. B. Twist, Country, Pop, Spy Music, Psychedelic Rock, Swamp, Garagen-Rock oder Lateinamerikanische Musik, wurden im Stil der „Ventures" veröffentlicht. In den 70-ern coverte die Band Stücke aus Funk, Disco, Reggae oder Soft Rock.

1962 verließ Howie Johnson die Band und wurde durch Mel Taylor ersetzt. Nokie Edwards übernahm die Lead-Gitarre und Bob Bogle übernahm den E-Bass. Eine der wenigen nicht um ein spezielles Thema arrangierten Platten wurde auch die erfolgreichste, „The Lonely Bull“, mit dem Lied Telstar der britischen Instrumental-Rock-Band The Tornados. Die Platte erreichte die Top Ten und wurde die erste von drei „Goldenen Schallplatten". Eine neue Version ihres Debüts namens Walk-Don't Run '64 erreichte Platz 8 der Charts 1964.

Mitte der 60-er Jahre ließ der Erfolg der „Ventures" im Zuge der British Invasion nach. Nokie Edwards verließ die Band zwischen 1968 und 1972 und wurde durch Gerry McGee ersetzt. Hawaii Five-O, das Titellied der gleichnamigen Fernsehserie, erreichte 1969 Platz 4 der US-amerikanischen Charts.

Mit den beginnenden 70-er Jahren suchten die „Ventures" nun ein neues Publikum jenseits des Pazifiks in Japan. Nachdem sie ein eigenes Label für den japanischen Markt gegründet hatten, Tridex Records, verkauften sie über 40 Millionen Platten alleine dort und wurden damit eine der einflussreichsten US-amerikanischen Musikgruppen in Japan bis heute.

Zwischen 1972 und 1979 verließ Mel Taylor die Band und wurde durch Joe Barile ersetzt. Anfang der 80-er Jahre konnte das Quartett Wilson, Bogle, Edwards und Taylor auf über zwanzig Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Edwards verließ die Band endgültig 1984 und wurde durch Gerry McGee ersetzt. Mel Taylor starb 1996 auf einer Japan-Tournee und wurde durch seinen Sohn Leon ersetzt.

Gemeinsam mit Leonard Cohen, The Dave Clark Five, John Mellencamp und Madonna wurden „The Ventures“ am 10. März 2008 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia
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10.05.2009, 18:49

„Moti Special“:

Moti Special war eine deutsche Synthie-Pop Band, die 1981 in Hamburg entstand. Gründungsmitgleider waren Manfred "Thissy" Thiers (Sänger/Bassist), Michael Cretu (Keyboarder), Reinhard "Dicky" Tarrach (Schlagzeug) und Nils Tuxen (Gitarrist). Alle Mitglieder waren bereits erfahrene Profi-Musiker, die gleichzeitig auch in anderen Projekten mitgearbeitet haben.

Der Name "Moti Special" geht auf ein scharfes, indisches Gericht zurück, das Sänger Manfred "Thissy" Thiers in einem Londoner Restaurant gegessen hat.

Bandgeschichte:
Obwohl bereits 1981 gegründet, stellte sich der kommerzielle Erfolg der Gruppe erst Mitte der 80er Jahre ein. Ihre größten Erfolge waren die Songs "Cold Days, Hot Nights" und "Don't Be So Shy", die 1985 jeweils Top-10-Hits in Deutschland wurden. Passend dazu erschien das erste Album "Motivation". Es wurde in den Data Alpha Studios in München produziert und kam 1985 in die Charts. Produzenten waren Michael Cretu & Armand Volker. Dieses Gespann war in den 80er Jahren auch für andere, deutsche Popmusiker tätig, z. B. Sandra oder Hubert Kah.

Michael Cretu und Manfred "Thissy" Thiers haben kurze Zeit später das Projekt "Cretu & Thiers" gegründet und sind seitdem nicht mehr unter dem Namen "Moti Special" in Erscheinung getreten.

Dennoch erschien 1990 ein zweites Album der Band. Dicky Tarrach und Nils Tuxen hatten sich hierzu mit dem neuen Bassisten Anders Mossberg und dem neuen Sänger/Keyboarder Frank Ardahl zusammen getan. Jedoch blieb der kommerzielle Erfolg aus.

Quelle: Wikipedia
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11.05.2009, 20:31

„Saint Etienne“:

Saint Etienne ist eine britische Band, die 1990 von Bob Stanley und Pete Wiggs gegründet wurde und in London beheimatet ist. Benannt sind sie nach dem erfolgreichen französischen Fußballverein AS Saint-Étienne.

Musikalisch bewegen sich Saint Etienne zwischen Pop, Independent und elektronischer Musik, vor allem auf den frühen Veröffentlichungen existieren zahlreiche Anleihen bei House und Dance.

Quelle: Wikipedia
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12.05.2009, 18:01

„Café Drechsler“:

Café Drechsler war eine österreichische Jazzband aus Wien.

Band Und Musik:
Der Stil des Trios, bestehend aus Ulrich Drechsler, Oliver Steger und Alex Deutsch, baute auf Jazz-Improvisationen und Dance-Beats mit Anklängen aus Lounge-Musik, Soul und, im Gesang, Rap und Chanson auf. Ihre Konzerte waren zum größten Teil improvisiert.

Benannt hatte sich die Band nach Ulrich Drechsler und in Anlehnung an das gleichnamige Wiener Kaffeehaus, das Café Drechsler an der Linken Wienzeile.

Für ihr Debütalbum Café Drechsler (Universal Music, 2002) nahm die Band, teils mit Gastmusikern, in 2 1/2 Tagen etwa 40 improvisierte Stücke auf, um daraus die Besten auszuwählen. Das Album wurde in über 20 Ländern veröffentlicht. In Deutschland, Griechenland, Australien und Indonesien erreichte es Positionen in den Top-10 der Radio- und Clubcharts und wurde 2003 für den Amadeus Austrian Music Award nominiert, musste aber gegen Faces & Places von Joe Zawinul zurückstecken.

2004 erschien Radio Snacks auf dem Wiener Independent-Label mouth to mouth. Auf Radio Snacks sind unter anderem die Stimmen von John Megill (FM4), Paul Pluesch und Ex-Bauchklang-Mitglied Flo aka Voyeur, sowie Samples von DJ Zuzee (Waxolutionists) und der Frontman der Percussion-Gruppe Tam Tam d'Afrique, Cheikh M'Boup, zu hören. Das Album wurde 2005 mit dem Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Bestes Album (Jazz/Blues/World Music)“ ausgezeichnet. Noch im selben Jahr versteigerten Café Drechsler ihren Amadeus Award bei einer Internetauktion, um ein Zeichen gegen die schlechten Bedingungen für Musiker in Österreich zu setzen.

Im Herbst des Jahres 2006 löst sich das Trio auf.

Quelle: Wikipedia
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13.05.2009, 18:18

„Swing Out Sister“:

Swing Out Sister sind eine britische Musikgruppe, deren Stil dem Sophisti-pop, einer Unterkategorie des Smooth Jazz, zugeordnet wird. Ihre einzigen Top Ten Hits hatte die Gruppe 1986/87 mit den Singles „Breakout“ und „Surrender“. Seit 1997 ist die Band besonders in Japan erfolgreich.

Bandgeschichte:
Die Gruppe, die aktuell ein Duo ist, begann 1985 als Trio. Ihre Gründer sind Andy Connell (Keyboards) und Martin Jackson (Schlagzeug). Etwas später stieß die Sängerin Corinne Drewery, eigentlich gelernte Modedesignerin, zu ihnen. Der Bandname leitet sich vom Film Swing Out, Sister aus dem Jahr 1945 ab. Später erläuterte die Band, dass dieser Name gewählt wurde, weil alle den Film hassten.

Eine erste Single mit dem Titel „Blue Mood“ war im November 1985 zunächst nicht in den Charts platziert, doch mit ihrem Debutalbum It's Better To Travel eroberten sich Swing Out Sister eine bis heute feste Fangemeinde in Großbritannien. Besonders die beiden Singleauskopplungen „Breakout“ und „Surrender“ trugen dazu bei. Sie erreichten beide die britischen Top Ten, „Breakout“ zusätzlich auch Platz 6 in den US-Pop-Charts. Das von Paul Staveley O'Duffy produzierte Album erschien Mitte 1987 und kletterte bis auf Platz 1 in Großbritannien.

Swing Out Sister waren 1988 für den Grammy in den Sparten Best New Artist und Best Pop Vocal Performance by a Group or Duo für „Breakout“ nominiert.

Während der Studioaufnahmen zum Album Kaleidoscope World, 1989, verließ das Gründungsmitglied Martin Jackson die Gruppe um mit Frank Zappa zusammen zu arbeiten. Obwohl auf dem Album noch Danksagungen an den Co-Autoren Jackson vermerkt waren, wurde speziell darauf hingewiesen, dass Swing Out Sister das Duo Corinne Drewery & Andy Connell sind, was sich seit dieser Zeit nicht änderte. Das Album selbst zeigte einen neuen weiter reichenden Aspekt der musikalischen Bandbreite der Gruppe, was von der Öffentlichkeit teilweise kritisiert wurde. Während It's Better To Travel eher im Bereich Jazz/Elektropop einzuordnen war, war Kaleidoscope World eher eine Besinnung auf Retro-musikalische Quellen im Bereich des Easy Listening. Die Gruppe integrierte ein Orchester in ihren Sound, das ihn wesentlich reichhaltiger und voluminöser erklingen ließ. Die Singleauskopplungen „You On My Mind“, „Waiting Game“, „Where in the World“ und „Forever Blue“ erhielten aber nur mittlere Chart-Platzierungen.

Die Rückbesinnung auf althergebrachte Kompositionstraditionen setzte sich im dritten Album Get In Touch With Yourself im Jahr 1992 weiter fort. Einflüsse aus der 1960er/1970er Jahren waren besonders in den Tanzrhythmen spürbar, was in der Cover-Version des Dusty Springfield Hits „Am I The Same Girl?“ gipfelte. Neben den bekannten Jazz-Einflüssen traten hier auch erstmals Soul-Elemente auf. Die Single erreichte zwar nur Platz 48 in den US-Pop-Charts, war jedoch Nummer 1 in den Adult Contemporary Top Ten.

Im September 1994 erschien das vierte Album The Living Return, deren Kompositionen sich vielfach aus Studio-Jam-Sessions ergaben. Die Single-Auskopplung „La La (Means I Love You)“, einem Cover des gleichnamigen Delfonics Hits von 1969, war Bestandteil des Soundtracks von Vier Hochzeiten und ein Todesfall. Swing Out Sister bestand mittlerweile neben dem Duo-Kern Drewery/Connell aus weiteren acht Musikern mit dem neuen Produzenten Ray Hayden. Diese Aufstockung zeigte ihren durchschlagenden Erfolg bei einer Live-Tour durch Japan und brachte der Band dort ihren Durchbruch. Das daraus resultierende Album Live at the Jazz Cafe wurde aber nur in Japan veröffentlicht.

Obwohl die ersten veröffentlichten Alben in den westlichen Charts hohe Notierungen vorweisen konnten, verlagerte sich die Popularität der Gruppe nun nach Japan. Neben zahlreichen Live-Auftritten war dafür die aus dem fünften Album Shapes and Patterns (zunächst nur in Japan veröffentlicht) ausgekoppelte Single „Now You're Not Here“ verantwortlich. Sie wurde als Titelmusik für eine beliebte japanische Fernsehsendung ausgewählt und erhielt den japanischen Grand-Prix-Preis als beste ausländische Single des Jahres 1997. Das Album, bei dessen Aufnahme erstmals auch japanische Musiker beteiligt waren, wurde 1998 auch in Europa und den USA veröffentlicht.

Das einzige bisher nur in Japan herausgegebene Album war im März 1999 Filth and Dreams. Hier spielt die Band stringentere Jazzlinien als auf den vorherigen Alben und es ist in der Gesamtstimmung deutlich zurückgenommener.

Auf dem siebten Album Somewhere Deep in the Night setzte die Gruppe den eingeschlagenen Weg des Vorläuferalbums fort. Es wurde 2000/2001 in Frankreich aufgenommen und im Mai 2001 zuerst wiederum in Japan veröffentlicht. O'Duffy, der wieder als Produzent zeichnete, war diesmal auch als Backgroundsänger und Co-Autor beteiligt. Erweiterte Stringarrangements und Bläsereinsätze, vor allem in den Instrumentalstücken, lassen eine mehr melancholische Stimmung aufkommen. Kritiker sprachen auch von einer eher düsteren Gesamtstimmung des Werks.

Laut dem GQ-Magazin handelt es sich beim achten Album Where Our Love Grows um die bisher beste Veröffentlichung der Band bis heute. Wieder fand die Ersteinführung der CD am 28. April 2004 in Japan statt. Das Album zeigt eine Rückkehr zu den alten Retrosounds des Easy Listening; einer Fusion aus Jazz/Soul und R&B und neuem Latin-Einfluss.

Quelle: Wikipedia
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14.05.2009, 19:47

„Lemonbabies“:

Die Lemonbabies wurden im April 1989 von Diane Weigmann (Gitarre, Gesang), Julia Gehrmann (Schlagzeug, Keyboard, Gesang) gemeinsam mit ihren Freundinnen Gina V. D'Orio (Bass, Gesang) und Suzie (Schlagzeug) in Berlin gegründet. Die Band benannte sich nach einer Textilfirma aus den 1960er Jahren.

Geschichte:
Anfänglich ohne Instrumentenkenntnis gestartet, spielte die Band vor allem Songs der Beatles, Jimi Hendrix, der Rolling Stones aber auch Eigenkompositionen wie „Maybe Someday“ und „Stay With Me“. Die Gruppe trat in Clubs auf und fand 1991 ein Label (Twang), das ihre Debüt-EP „Fresh 'N Fizzy“ veröffentlichte. Im selben Jahr gewannen sie den Berliner Senatsrockwettbewerb.

Ende 1992 verließ Gina die Band und wurde durch Dodo ersetzt. Nach der Unterzeichnung ihres ersten Major-Plattenvertrags bei Dragnet (Sony Music) 1993, erschien Anfang des folgenden Jahres ihr Debütalbum „Poeck it“. Im Frühjahr 1994 waren sie die Headliner auf einer Deutschland-Tournee und drehten für ihren Song „Maybe Someday“ ein Musikvideo, das von VIVA ausgestrahlt wurde.

1995 wurde Dodo durch die neue Keyboarderin Katy Matthies ersetzt und mit ihr das Album „Pussy! Pop“ eingespielt. Die Single-Auskopplungen „Nothing I Can Do“ und „Keep You In My Arms“ erlangten dabei Popularität. Auf weiteren Deutschland-Tourneen traten die Lemonbabies unter anderem mit den Bates und den Ärzten auf. Außerdem wirkten sie auf dem Tribute-Album von letzteren („GötterDÄmmerung“) mit und es gab Auftritte in den Niederlanden und der Schweiz.

Wegen unterschiedlicher Auffassungen über den weiteren Weg trennten sich Band und Plattenfirma 1997. Zusammen mit dem neuen Manager Markus Linde, der sie seinerzeit bei Sony Music unter Vertrag genommen hatte, fand die Band in dem Label Four Music der Fantastischen Vier einen neuen Partner. Mit der neuen Bassistin Barbara Hanff spielten die Lemonbabies Ende 1997 das Album „Porno.“ ein, das die Band musikalisch gereifter präsentierte, aber auch durch sein kunstvolles Akt-Cover auffiel. Nach der Veröffentlichung im April 1998 folgten Tourneen nach Italien und Frankreich.

Das Album „Now And Forever“ erschien am 14. April 2000. Als Vorab-Single kam die Auskopplung „Carry On“ heraus. Die Singles „Carry On“ und „As Long As You Wait For Me“ erreichten nicht die erhofften Verkaufszahlen, obwohl durch Tourneen und Fernsehauftritte u.a. in der TV-Serie „Lindenstraße“ die Bekanntheit stieg. Die Band spielte Konzerte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Türkei und Italien.

Im Jahr 2002 legte sie eine unbefristete Pause ein, um sich individueller Lebensplanung zuzuwenden. Der Musik sind drei Mitglieder erhalten geblieben: Katy Matthies spielt in der Berliner Band „Petting“ und arbeitet als Grafik- und Mediengestalterin, Barbara Hanff führt ihre Band Team Blender und Diane Weigmann hat als deutschsprachige Solo-Künstlerin nach dem Charterfolg ihrer Debüt-Single „Das Beste“ auch mit ihrem Album die deutschen Charts erreicht. Die drei Künstlerinnen arbeiten in verschiedenen kreativen Belangen (Artwork, Website) nach wie vor zusammen.

Quele: Wikipedia
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15.05.2009, 19:53

„Mean Mr. Mustard“:

Mean Mr Mustard ist eine 1995 gegründete südafrikanische Band aus Johannesburg, die regelmäßig in den südafrikanischen Charts vertreten ist.

Ihre Musik ist englischsprachig und bewegt sich im Bereich Popmusik, wobei eine zunehmende Einbindung von Elementen der Rockmusik zu verzeichnen ist. Einzelne Titel greifen zudem stark auf Elemente des Rock 'n' Roll zurück. Der Name der Band leitet sich von dem Titel "Mean Mr. Mustard" aus dem Beatles-Album Abbey Road ab.

Quelle: Wikipedia
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16.05.2009, 20:42

“The Piltdown Men”:

The Piltdown Men waren eine Instumental-Rock’N’Roll-Gruppe aus Hollywood / Kalifornien, die sich nach einem gefälschten Vorzeitmenschen, dem „Piltdown-Menschen“ benannten.
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Piltdown_Men
http://de.wikipedia.org/wiki/Piltdown-Mensch
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17.05.2009, 19:51

„Dario G“:

Dario G ist ein Dance/Trance-Musikprojekt, das 1996 von den Engländern Paul Spencer und Scott Rosser sowie dem Danceszene-Insider Stephan Spencer (nicht mit Paul Spencer verwandt) in Crewe, England, gegründet wurde. Der Name geht auf Dario Gradi, den Manager des Fußballclubs Crewe Alexandra, zurück.

Bereits die erste Single "Sunchyme" erreichte europaweit hohe Chartpositionen, unter anderem Platz 2 in den UK Single Charts. "Sunchyme" enthält Samples aus dem Song "Life in a Northern Town" von The Dream Academy aus dem Jahr 1985. Die nachfolgende Single "Carnaval de Paris" konnte an die Erfolge anknüpfen, der Song wurde außerdem vom ZDF als Begleitsong zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich ausgewählt. Das erste Album Sunmachine sowie die gleichnamige dritte Single, eine Coverversion von David Bowies "Memory of a Free Festival", folgten noch 1998. Anfang 2000 wurde schließlich die vierte Single "Voices" veröffentlicht, nachdem der Song im Soundtrack des Films The Beach enthalten war.

Nach dem Ausstieg von Stephan Spencer 1999 suchten die verbliebenen Scott Rosser und Paul Spencer nach einer Sängerin und fanden schließlich die in Manchester lebende Norwegerin Ingfrid Straumstøyl. Gemeinsam mit ihr entstand das zweite Album In Full Color. Die erste Single "Dream To Me", ein Cover des Songs "Dreams" der Cranberries, erschien Anfang 2001 und erreichte Platz 9 in den britischen und deutschen Single-Charts. Es folgten die Veröffentlichung des Albums und der zweiten Single "Say What's On Your Mind" noch im selben Jahr.

Zur Fußball-WM 2002 erschien ein Remix des Songs "Carnaval de Paris" als "Carnaval 2002", außerdem in diesem Jahr der Song "Heaven Is Closer", ein Cover von "(Feels Like) Heaven" von Fiction Factory. Beide waren aber kommerziell wenig erfolgreich.

Nach einer längeren Pause versuchte Dario G 2006 (mittlerweile nur noch aus Paul Spencer bestehend) erneut, eine Fußball-WM zur Veröffentlichung einer Single zu nutzen. "Ring Of Fire", ein Cover des gleichnamigen Johnny-Cash-Klassikers, blieben Charterfolge jedoch verwehrt, wodurch die Zukunft des Musikprojekts ungewiss ist.

Quelle: Wikipedia
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18.05.2009, 20:13

„No Angels“:

Die No Angels sind eine Popband aus ursprünglich fünf Sängerinnen, die im Jahr 2000 aus der ersten Staffel des damals von RTL 2 ausgestrahlten Gesangswettbewerbs Popstars hervorging. In Deutschland waren sie die erste Band, die über ein Fernsehcasting zusammengestellt wurde. Mit etwa fünf Millionen verkauften Platten und vier Nummer-Eins-Singles in den deutschen Media Control Charts galt die Band bis zu ihrer Trennung im Dezember 2003 als die erfolgreichste Girlgroup Kontinentaleuropas. Im Januar 2007 starteten vier Gründungsmitglieder mit dem Album Destiny ein Comeback.

Bandgeschichte:

2000: Popstars:
Im September 2000 zählten Nadja Benaissa, Lucy Diakowska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls zu 32 (aus ursprünglich rund 4500) jungen Frauen, die im Rahmen des von RTL 2 ausgestrahlten Gesangswettbewerbs Popstars nach Mallorca, Spanien, flogen, um dort an einem nachfolgenden Workshop teilzunehmen. Während des einwöchigen Gesangs- und Tanztrainings unter der Leitung des Choreographen Detlef ‚D!‘ Soost verminderte sich die Anzahl der Teilnehmerinnen unter Urteil der Jurymitglieder Simone Angel, Rainer Moslener und Mario M. Mendrzycki auf 11. Die verbliebenen Finalistinnen kehrten anschließend nach Deutschland zurück.

Im November 2000 erfuhren Benaissa, Diakowska, Mölling, Petruo und Wahls innerhalb einer Sonderausgabe des Formates, dass sie als Siegerinnen des Wettbewerbs Teil der endgültigen Formation werden würden. Wenig später bezog die Girlband ein Domizil in München und begann mit den Vorbereitungen zu ihrem Debütalbum. Parallel dazu richtete RTL 2 eine Umfrage für den Namen der Gruppe aus, wobei man für einen aus drei Vorschlägen – Elle’ments, Champaign oder No Angels – per SMS, E-Mail und Televoting stimmen konnte. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Name No Angels bereits festgelegt worden und die Abstimmung somit ohne Belang war. Viele Zuschauer fühlten sich betrogen; wegen der ohne Gegenleistung vertelefonierten Voting-Gebühren wurden von vereinzelten Abstimmungsteilnehmern Betrugsklagen gegen Polydor angestrengt. Eine derartige Scheinabstimmung fand wahrscheinlich auch bei der Namensfindung bei Bro'Sis statt.

2001: Beginn des Erfolges:
Als erste Single wurde von Cheyenne Records und der neugegründeten Band der Song Daylight in Your Eyes, die Neuaufnahme eines unveröffentlichten Titels der kolumbianischen Backgroundsängerin Victoria Faiella, ausgewählt und im Februar 2001 veröffentlicht; der Titel stieg unmittelbar auf Platz 1 in die deutschen, brasilianischen, estländischen, schweizerischen und österreichischen Single- und Airplaycharts ein und machte die Band über Nacht europaweit bekannt. In Deutschland wurde das Lied mit weit über 1.000.000 abgesetzten Exemplaren zur verkaufsstärksten Single des Jahres 2001.

Ähnlichem Erfolg sah auch das Album Elle’ments entgegen, welches im März desselben Jahres erschien: Mit über 1,1 Millionen verkauften Kopien und sowohl vier Gold- als auch drei Platinauszeichnungen belegte es ebenfalls die Spitze der deutschen Jahrescharts. Ihren zweiten Nr.-1-Hit konnten die No Angels im Sommer 2001 mit dem Eurythmics-Cover There Must Be an Angel landen; die dritte Single der Band erreichte sowohl in Deutschland als auch in Brasilien und Österreich die Spitze der Singlecharts. Die Auskopplung Rivers of Joy als auch die Doppel A-Single When the Angels Sing/Atlantis erreichten hingegen die Top 10 der Charts. Im Zuge seines Verkaufserfolgs wurde das Album zwei weitere Male wiederveröffentlicht, zum einen in einer Karaoke Edition, zum anderen in einer Special Winter Edition inklusive dreier neuer Songs.

Nach einer kurzen Deutschlandtournee im Vorprogramm von DJ Bobo und Westlife traten die No Angels anschließend im Rahmen der Rivers of Joy Tour vom 19. Oktober bis 10. Dezember 2001 in über 30 Städten innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz als Haupt-Act auf. Nebenbei wurde die Gruppe zudem mit Preisen wie dem Bambi, einem Comet, der Eins Live Krone, dem Top of the Pops-Award, dem Goldenen Bravo Otto als auch mit zwei ECHOs ausgezeichnet.

2002: Now … Us!:
Im Mai 2002 erschien nach halbjähriger Studiopause die erste Auskopplung aus dem Nachfolgewerk Now … Us!. Der Titel Something about Us, geschrieben von Bandmitglied Vanessa Petruo, Alexander Geringas und Thorsten Brötzmann, befasste sich unter anderem mit einer Reihe von Gerüchten, die im Jahr zuvor publiziert worden waren und auch im ECHO-prämierten Video zur Single auf parodistische Art Umsetzung fanden. Nicht zuletzt dank einer Coverversion des als Langnese-Jingles bekannt gewordenen Like Ice in the Sunshine, das als B-Seite der Single erschien, erreichten die No Angels mit Something about Us innerhalb von 14 Monaten zum dritten Mal die Spitze der Hitlisten in Deutschland und Österreich.

Das im Folgemonat veröffentlichte Now … Us! ging ebenfalls an die Spitze der deutschen Albumcharts und verkaufte sich bis zum Ende des Jahres 2002 mehr als 800.000 Mal. Mit der Ballade Still in Love with You gelang ein weiterer Top-10-Hit in den Single- und Radiocharts, während der von Mousse T. produzierten Remix zu Let's Go to Bed lediglich die Top-10 Dancefloorcharts erreichte. In Zusammenhang mit dem am 2. Oktober 2002 aufgeführten Exklusivkonzerts im Berliner Tränenpalast erschien im Herbst 2002 das von Till Brönner produzierte Album When the Angels Swing, eine Sammlung neuer und neu arrangierter Albumaufnahmen in Swing-Arrangements. Die Alison-Moyet-Coverversion All Cried Out wurde sowohl in einer Swing- als auch in einer Popversion veröffentlicht, das Konzert später auf DVD herausgebracht.

Danach reisten die No Angels innerhalb der Four Seasons-Tournee erneut durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bandmitglied Jessica Wahls, die bereits im Sommer zuvor ihre Schwangerschaft verkündet hatte, verließ die Band in eine ursprünglich für sechs Monate geplante Babypause. Nach der Geburt ihrer Tochter Cheyenne im März 2003 kehrte sie zugunsten ihres Kindes und einer Karriere als Solointerpretin vorerst jedoch nicht mehr in die Band zurück.

2003: Auflösung der Band:
Die verbliebenen Mitglieder Nadja, Lucy, Sandy und Vanessa entschieden sich, zu viert weiterzumachen und nahmen in den Folgemonaten ihr drittes Studioalbum Pure auf. Ungeachtet kritischer Vorberichterstattung über die nun „unvollständige“ Band gelang es dem Quartett, im April 2003 mit der Vorabsingle No Angel (It’s All in Your Mind) ihre vierte Nr. 1 in den deutschen Singlecharts zu platzieren; die darauf folgende Single Someday wurde zu einem weiteren Top-10-Hit. Wie schon die beiden vorherigen Studioalben Elle’ments und Now … Us! erreichte auch Pure im August 2003 Platz 1 der deutschen Albumcharts; für über 150.000 verkaufte Exemplare erhielten die No Angels eine weitere Goldene Schallplatte.

Im Vorfeld der Veröffentlichung der dritten Auskopplung Feelgood Lies gab die Band im September 2003 nach drei Jahren ständiger gemeinsamer Promoauftritte, Konzerte und Studioaufnahmen und einer Reihe stressbedingter Erkrankungen die Auflösung der Gruppe bekannt. Mit Reason, einer Neuaufnahme eines bereits veröffentlichten Titels aus dem Jahr 2001, erschien im November die letzte gemeinsame Single der No Angels , zu denen im Rahmen der Veröffentlichung des Albums The Best of No Angels auch Jessica wieder hinzugestoßen war. Nach einigen letzten öffentlichen Auftritten und einem Unplugged-Konzert im Münchener Club P1 sowie in einer von einem Mobilfunkanbieter gesponserten Show im Dezember 2003 in der Düsseldorfer Nachtresidenz gingen die No Angels vorerst getrennte Wege.

2007: Comeback:
Im Januar 2007 wurde offiziell die Wiedervereinigung der No Angels bekanntgegeben. Während Jessica Wahls nach ihrem Ausstieg im Jahr 2002 als Mitglied zur Band zurückstieß, entschied Vanessa Petruo sich zu Gunsten ihrer Solo-Karriere gegen ein Comeback mit den No Angels . Die verbliebenen vier Mitglieder veröffentlichten daraufhin mit Goodbye to Yesterday ihre erste Single nach dreieinhalb Jahren und platzierten sich damit auf Platz 4 der deutschen Singlecharts. Das vierte Studioalbum der Band, Destiny, welches am 13. April 2007 erschien, konnte sich ebenfalls auf Platz 4 der deutschen Albumcharts platzieren und bis Juni 2007 mehr als 30.000 Kopien absetzen. Am 15. Juni wurde die zweite Single Maybe ausgekoppelt, welche es als erste Single der Gruppe nicht in die Top-20 der deutschen Hitparade schaffte und sich nur noch 15.000 mal verkaufte. Am 19. Oktober 2007 wurde schließlich die Doppel-A-Single Amaze Me/Teardrops veröffentlicht, welches eine Coverversion der Band Womack and Womack ( http://www.youtube.com/watch?v=_C1UqHWGibk) aus dem Jahre 1988 war, welches sich auf Platz 25 der deutschen Media Control-Single-Charts platzieren konnte. In Polen kam "Teardrops" bis auf Platz 34.

Ende 2007 sang die Band den Titelsong „Life Is a Miracle“ zum Zeichentrickfilm Kleiner Dodo ein, der am 1. Januar 2008 in die Kinos kam und dessen Soundtrack drei Tage später erschien.

2008: Eurovision:
Am 6. März 2008 trat die Band mit dem Song Disappear beim Deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2008 an und erreichte in der Endrunde mit einem halben Prozentpunkt (50,5%) Vorsprung vor Carolin Fortenbacher den ersten Platz, weswegen sie am 24. Mai 2008 beim Eurovision Song Contest in Belgrad für Deutschland antreten wird. Die Single erschien bereits am 29. Februar und platzierte sich in der ersten Woche auf Platz 12 der deutsche Singlecharts und stieg in der folgenden Woche auf Platz 4.

Quelle: Wikipedia
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19.05.2009, 18:13

„Talking Heads“:

Die Talking Heads waren eine US-amerikanische Popgruppe, die von 1975 bis 1990 bestand und zu den bedeutendsten und musikalisch anspruchsvollsten Bands der Post-Punk- und New-Wave-Bewegung der 1980er Jahre gehörte.

Bandgeschichte:

Anfänge:

Die Kunststudenten David Byrne, Chris Frantz und dessen Freundin Tina Weymouth trafen sich Mitte der 70er Jahre auf der Rhode Island School of Design. Sie entdeckten ein gemeinsames Interesse am Musikmachen und gründeten 1975 die Talking Heads. Der Name der Band bezieht sich auf die Fernsehbilder von Nachrichtensprechern oder Kommentatoren, deren Körper auf dem Bildschirm niemals vollständig zu erkennen sind und daher nur als sprechende Köpfe in Erscheinung treten. Sie beschlossen, sich auf das Musikmachen zu konzentrieren und zogen gemeinsam nach Manhattan, wo sie ihre Besetzung um den damaligen Architekturstudenten Jerry Harrison verstärkten. Im Umfeld des Musikclubs CBGB in der Lower East Side Manhattans traten sie bald mit anderen Bands der sich formierenden Punk- und New-Wave-Bewegung wie den Ramones und Blondie auf. Ihren ersten Auftritt hatten sie im Vorprogramm der Ramones. Schon während dieser Zeit unterschieden sie sich aber auffallend vom beinahe schon üblichen Erscheinungsbild anderer Punk- und New-Wave-Bands. So verzichteten sie auf jegliches modische Styling, sondern kleideten sich völlig unprätentiös im Stile durchschnittlicher College-Studenten. Ebensowenig trugen sie die Attitüde der aggressiven, jugendlichen Rebellen zur Schau.

Die frühe Musik der Talking Heads ist geprägt von einfachen und prägnanten Figuren und Rhythmen, die jedoch oft gebrochen werden und so oft sehr unruhig wirken. Sie verlassen sich aber nicht auf rockige Riffs und eingängige Melodien und Refrains und unterscheiden sich bereits in ihrer frühen Zeit von vielen anderen Bands ihrer Generation. Ihre Musik ist auf ein einfaches Gerüst reduziert und sparsam mit Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und gelegentlichen Keyboard-Einwürfen instrumentiert. Die jeweiligen Songs werden zwar raffiniert, aber schnörkellos und einprägsam auf den Punkt gebracht. Zusammen mit dem nervös, hektisch und überspannt wirkenden Gesang David Byrnes, dessen Stimme ein Kritiker einmal mit "der eines Vierjährigen, der im Supermarkt seine Mutter verloren hat", verglich, ergibt sich eine lebhafte aber auch irritierende Musik. Direkte musikalische Vorbilder sind nur schwer zu benennen. Gelegentlich werden Roxy Music als Einfluss genannt. Die Musik der Talking Heads ist der dieser Band aber völlig unähnlich. Eine Parallele lässt sich lediglich in dem überlegt distanzierten, fast konzeptionellen Umgang beider Bands mit dem Medium Rockmusik erkennen. Mit ihrer Vorliebe, in scheinbar naiver Weise Songs über vermeintlich banale Themen zu schreiben, lässt sich der Einfluss Jonathan Richmans erkennen. Bereits in frühen Aufnahmen der Talking Heads ist der Einfluss traditioneller amerikanischer Musikstile wie etwa Rhythm and Blues und Country-Musik zu hören, wenngleich diese oft in ironisch gebrochener Form auftreten.

Die stilbildenden Jahre 1977 – 1982:
Im Jahr 1977 veröffentlichten sie ihr schlicht 77 betiteltes Debutalbum. Bemerkenswert sind bereits hier die Themen der meist von Byrne geschriebenen Songs: Oft singt er von scheinbar banalen Allerweltsthemen wie Gebäuden, Erziehung oder Essen. Dies geschieht aber immer auf eine eigenartig distanzierte Art, bei der meist nicht zu erkennen ist, ob die Person David Byrne mit dem Ich-Erzähler der Songs identisch ist oder ob er lediglich in eine Rolle schlüpft. Die Bedeutung der Songs bleibt daher oft unscharf oder ergibt sich erst aus dem Blickwinkel des jeweiligen Hörers. Gute Beispiele hierfür sind die Songs Don't Worry About The Government von 77 oder The Big Country von der zweiten Platte der Talking Heads. Byrne zeichnet in ersterem das Bild eines sorgenfreien, idyllischen Lebens, wie es - scheinbar - der Vorstellung des Sängers entspricht. Die Melodie des Liedes erinnert an ein Kinderlied. Eine völlig gegensätzliche Haltung präsentiert Byrne jedoch in The Big Country . Dort nimmt er die Rolle eines Beobachters ein, der die „heile Welt“ der „einfachen Leute“ Amerikas beschreibt, jedoch - ohne dies in irgendeiner Weise zu begründen - für sich selbst das Fazit zieht: "I wouldn't live there if they paid me!" ("Ich würde dort nicht leben wollen, selbst wenn man mich dafür bezahlen würde!") Im Stück Psycho Killer (auf 77) schlüpft Byrne als Ich-Erzähler in die Rolle eines offensichtlich geistig verwirrten, möglicherweise schizophrenen Mannes, der mitten im Song unvermittelt vom Englischen ins Französische fällt.

Diese doppelbödige Haltung sollte über Jahre für die Songs der Talking Heads prägend bleiben. Sie gewinnen dadurch einen ausgesprochen vielschichtigen Charakter. Auch in späteren Songs ist die Grundstimmung einer gewissen Entfremdung von der Welt und sich selbst und der Frage nach der eigenen Identität ein immer wiederkehrendes Thema. Dies wird aber nicht in Form einer schwülstigen "Weltschmerzlyrik" verarbeitet, sondern aus einem distanziert ironischen Blickwinkel dargestellt, etwa mit Zeilen wie "I changed my hairstyle so many times now / I don't know what I look like" (Ich habe meine Frisur jetzt so oft verändert / ich weiß nicht wie ich aussehe") aus dem Stück Life During Wartime.

Die erste LP der Talking Heads wurde zwar von der Kritik gelobt, war beim breiten Publikum aber nur ein bescheidener Achtungserfolg. Der Song Psycho Killer avancierte bei einigen wenigen Fans zwar zu einer Art Kult-Hit. Da die Musik der Band aber radiotauglicher Melodien und Refrains entbehrte, blieben die Talking Heads vorerst ein Insider-Tipp.

Den Themen ihrer Songs entsprechend betitelten die Talking Heads ihr 1978 erschienenes zweites Album konsequenterweise More Songs About Buildings And Food. Mit diesem Album begann auch eine Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten Brian Eno. More Songs ... knüpft sowohl musikalisch als auch textlich an 77 an. Es ist aber deutlich aufwendiger instrumentiert und produziert. Auch deutet sich hier bereits ein Interesse der T.H. an afro-amerikanischer Musik, vor allem Funk an. Die auf dem Album enthaltene Cover-Version des Al-Green-Stücks Take Me to the River wurde ein kleiner Hit.

Auf dem nachfolgendem Album Fear Of Music aus dem Jahr 1979 treten die Einflüsse der Black Music offen zutage. Die Musik wird fast durchgehend von einem dominierenden Funk-Rhythmus getragen, die Intensität deutlich gesteigert. Insgesamt wird das musikalische Spektrum erweitert und reicht von den fast afrikanisch anmutenden Rhythmen des Stückes I Zimbra – der Vertonung des Lautgedichtes Gadji beri bimba des Dadaisten Hugo Ball – über hektische Funkstücke bis zu – vordergründig betrachtet – verträumten Balladen. Die Stücke tragen meist lakonische Titel wie Mind, Cities, Paper oder Heaven.

Mit dem 1980 veröffentlichtem Album Remain in Light verdichten die Talking Heads ihre Musik noch weiter. Die Besetzung ist um zahlreiche Musiker und mehrere Background-Sängerinnen erweitert. Auch Einflüsse afrikanischer Musik, vor allem des Afrobeat von Fela Kuti, treten mehr und mehr in Erscheinung. Die Musik wird mit einem Teppich von Perkussion unterlegt, über dem sich ein hoch komplexes Gewebe aus verschiedenen Instrumentalstimmen entfaltet. Das Ergebnis ist ein dichter und vibrierender Wall of Sound, in dem die eigentliche Struktur der Songs zugunsten eines intensiven Gesamtklanges in den Hintergrund rückt. Die Texte David Byrnes sind auf dieser Platte eher kryptisch und entziehen sich noch mehr als zuvor einer eindeutigen Interpretation. Aber auch hier erzeugt Byrne durch teilweise paradoxe Texte die Stimmung der Orientierungslosigkeit. Exemplarisch hierfür ist das Stück Once in a Lifetime mit Zeilen wie „You may find yourself living in a shotgun shack / And you may find yourself in another part of the world / (...) / And you may ask yourself – Well... how did I get here?“

Remain in Light gilt heute vielen als ein musikalischer Meilenstein der Achtziger Jahre, der viele Nachahmer gefunden hat. Zunehmend kommt es jedoch auch zu Spannungen innerhalb der Band: Der Einfluss Brian Enos, der auf Remain In Light als Co-Autor einiger Songs aufgeführt wird, und dessen enges Verhältnis zu David Byrne, wird von den anderen Bandmitgliedern zunehmend mit Argwohn betrachtet.

Nach Remain in Light veröffentlichten die Talking Heads eine Doppel-LP mit Live-Aufnahmen aus den Jahren 1977 bis 1980, die einen lebhaften Abriss der Bandgeschichte bis zu diesem Zeitpunkt bietet. Danach legte die Band eine Pause ein, während der die einzelnen Mitglieder sich eigenen Projekten außerhalb der Band widmeten. David Byrne nahm unter anderem mit Brian Eno das Album My Life in the Bush of Ghosts auf, Jerry Harrison veröffentlichte eine Solo-LP, und Tina Weymouth und Chris Frantz gründeten die Band Tom Tom Club.

Kommerzieller Durchbruch 1983 und 1984:
Erst 1983 erschien mit Speaking in Tongues das nächste Studioalbum, das nicht mehr von Brian Eno produziert wurde. Es ist anders als sein Vorgänger transparenter und klarer produziert. Der Wall of Sound ist klar erkennbaren Strukturen gewichen. Die Musik wird von harten, tanzbaren Funkrhythmen dominiert. Der Song Burning Down The House war in Szene-Diskotheken ein Hit …


Quelle: (stark gekürzt) Wikipedia
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20.05.2009, 20:33

„Placebo“:

Bandgeschichte:
1994 trafen sich Brian Molko (amerikanisch/schottisch) und Stefan Olsdal (schwedisch) zufällig an der U-Bahn-Station South Kensington in London. Beide gingen in Luxemburg auf dieselbe Schule, hatten dort aber kaum Kontakt miteinander. Brian lädt Stefan schließlich zu einem Gig ein, den Brian mit seinem jetzigen Drummer bestritt, woraufhin Stefan sehr angetan von den Beiden war und auf Brians Anfrage in die Band einsteigt. Da es dementsprechend professioneller und ernster zuging, musste Steve aussteigen, weil er noch mit seiner zweiten Band Breed im Vertrag stand. Deswegen hatten sie sich einen Freund von Stefan ins Boot geholt, Robert Schultzenberg.

Sie nennen sich anfangs Ashtray Heart nach einem Song der Band Captain Beefheart, ändern den Namen jedoch schnell in Placebo. Der Bandname (lat. „ich werde gefallen“) war dem Umstand zu verdanken, dass sich Mitte der 1990er Jahre mehrere Bands nach Drogen benannten. Um sich davon abzuheben und wegen des Klangbildes dieses Namens, wählten sie den Oberbegriff für lediglich psychisch wirkende Scheindrogen/-medikamente. Was auch noch für den Bandnamen sprach, war, dass sie einen Namen gesucht haben, den die Fans leicht auf Konzerten rufen können. Da ihnen Ashtray Heart zu lang erschien, nannten sie sich eben "Placebo".

Im Januar 1995 hatten die drei ihren ersten offiziellen Auftritt unter dem Bandnamen "Placebo" im Rock Garden in London. Im Oktober selbigen Jahres kommt ein Plattenvertrag mit „Fierce Panda“ zustande, und der Titel „Bruise Pristine“ wird auf einer Split-EP 7" zusammen mit Titeln einer Band Namens "Soup" veröffentlicht.

1996 unterschreibt die Band einen Vertrag bei „Deceptive Records“ und bringt ihre erste Single „Come Home“ heraus. David Bowie wird auf die Band aufmerksam und ist so begeistert von ihren Demos, dass er sie noch vor Erscheinen ihres ersten Albums mit auf seine Tour einlädt.

Erstes Album „Placebo“ – 1996:
Im Juni 1996 erscheint dann ihr Debütalbum „Placebo“. Das Album erhält in Großbritannien Gold. Die Single „Nancy Boy“ kommt auf Anhieb auf Platz vier der britischen Charts, da sich Placebo musikalisch in eine völlig andere Richtung bewegen, als die in England zu dieser Zeit dominierenden Bands.

Im Juli 1997 zeigt sich die Kehrseite des Erfolges. Molko und Olsdal trennen sich von Schlagzeuger Robert Schultzberg wegen interner Schwierigkeiten und bitten Steve Hewitt, wieder in die Band einzusteigen. Da es um seine eigene Band Breed nicht gut bestellt ist, nimmt er das Angebot an. Ab diesem Zeitpunkt arbeiten die drei unaufhaltsam an Demos und Songmaterial und treten als Support für U2 auf deren Tour auf. Unter anderem entsteht eine Coverversion vom T. Rex Hit „20th Century Boy“ für den Soundtrack des Glam-Rock-Hommage Films „Velvet Goldmine“. Todd Haynes, der Regisseur des Films, bezieht das Trio mit in die Filmaufnahmen ein und gibt ihnen eine Nebenrolle, sie spielen eine Band.

Zweites Album „Without You I'm Nothing“ – 1998:
Das im Oktober 1998 veröffentlichte Album „Without You I'm Nothing“ unterscheidet sich stilistisch stark von ihrem rockig-punkigen Erstlingswerk und wird von düster-melancholischen Balladen beherrscht. Als erste professionell produzierte Scheibe der Band wird die ausgekoppelte Single „Every You Every Me“ zu ihrem bekanntesten und erfolgreichsten Lied in Deutschland. Der Titel liegt auch auf dem Soundtrack zum Film „Eiskalte Engel“. Durch den Vorspann des Films (in dem das Lied stark verändert und verkürzt gespielt wird) erschließt sich für die Band mit einem Schlag ein größerer Hörerkreis, auch außerhalb Englands.

Drittes Album „Black Market Music“ – 2000:
Placebo sind bis zum Herbst 1999 durchgehend auf Tour und nehmen im März 2000 lediglich eine Pause von fünf Monaten, um Stücke für ihr drittes Album „Black Market Music“ zu erarbeiten und aufzunehmen. Die Platte erscheint im Oktober 2000 und wird wiederum von melancholischen Stücken dominiert. Sie ist jedoch etwas rockiger als ihr Vorgänger. Auf dem Titel „Spite & Malice“ steuert Justin Warfield, damals noch MC bei One Inch Punch, heute Frontmann der Band She Wants Revenge, Sprechgesangspassagen und politische Statements bei.

Viertes Album „Sleeping With Ghosts“ – 2003:
Das am 1. April 2003 veröffentlichte Album „Sleeping with Ghosts“ wird durch Jim Abiss (Bjork, U.N.K.L.E, Paul Oakenfold, Arctic Monkeys) produziert und klingt elektronischer, behält aber die künstlerische Linie der Vorgängeralben konsequent bei, die von den besonderen Gitarren-Tunings und der fragil-dekadenten Stimme von Brian Molko lebt.

Obwohl Placebo in einem Atemzug mit Oasis und Blur genannt werden, wehrt sich die Band vehement dagegen, als Britpop-Gruppe bezeichnet zu werden. Mit Berechtigung, da durch die Stilwechsel der Band eine gewisse Schwierigkeit besteht, Placebo einer bestimmten Musikrichtung zuzuordnen – sie liegen wohl irgendwo zwischen reinem Rock, Punk, Indie-Rock und elektronischem Rock.

Das Album wird in 2 Versionen aufgelegt und so erscheint eine Special Edition mit einer Bonus-CD aller Cover-Versionen der Band bis zu diesem Zeitpunkt. Enthalten sind vornehmlich Stücke der 1980er Jahre, die die Band seit Bestehen begleiten und sporadisch bei Liveauftritten gespielt wurden. So unter anderem die Titel: „Bigmouth Strikes Again“ (The Smiths), „Johnny and Mary“ (Robert Palmer), „20th Century Boy“ (T. Rex), „Holocaust“ (Alex Chilton) und „I Feel You“ (Depeche Mode). Zu den neueren Covern gehören Titel wie „Daddy Cool“ (Boney M), „Jackie“ (Sinead O'Connor) und „The Ballad of Melody Nelson“ (Serge Gainsbourg). Hervorzuheben sind dabei die besonders erfolgreichen Coverversionen von The Pixies – „Where Is My Mind?“ und Kate Bushs „Running up that Hill“, welche beide in das Tourprogramm zum Album aufgenommen wurden.

Singles-Compilation „Once More With Feeling – The Singles 1996–2004“ – 2004:
Im Jahr 2004 veröffentlichten Placebo ihre erste Singles-Compilation „Once More With Feeling – The Singles 1996–2004“. Sie erschien sowohl auf CD als auch auf DVD. Auf der DVD sind zusätzlich alle Videos der Band (außer „Come Home“) enthalten sowie zwei neue Tracks: Twenty Years und I Do. Twenty Years erscheint zugleich auch als Single.

2005 kann als eher ruhigeres Jahr in der Bandgeschichte angesehen werden, denn die Band absolvierte nur wenige ausgewählte Liveauftritte und arbeitete in Südfrankreich an neuen Songs. Am 2. Juli 2005 traten Placebo im Zuge der weltweiten Live8-Konzerte in Paris auf, wo sie aber lediglich zwei Songs (Bitter End und Twenty Years) zum Besten gaben. Das letzte Konzert im Jahr 2005 fand am 5. November 2005 statt und war ein Heimspiel in der ausverkauften Londoner Wembley Arena. Die Band verabschiedete sich für den Rest des Jahres und zog sich in den anschließenden drei Monaten in die Rak Studios zurück, um gemeinsam mit dem französischen Produzenten Dimitri Tikovoi (Peter Kingsbery, Trash Palace, Goldfrapp) an den Aufnahmen für das fünfte Studioalbum „Meds“ zu arbeiten.

Fünftes Album „Meds“ – 2006:
Die erste Single „Because I Want You“ erschien am 6. März 2006 in England. Weltweit erschien, ebenfalls am 6. März 2006, die Single „Song To Say Goodbye“. Das dazugehörige fünfte Album „Meds“ wurde am 10. März 2006 in Deutschland veröffentlicht.

Stilistisch geht „Meds“ wieder stark in Richtung des ersten Albums; Band und Fans bezeichnen es als „Back To The Roots“. Man distanzierte sich wieder von elektronischen Einflüssen und stützte sich vermehrt auf die Instrumente Gitarre, Bass, Schlagzeug und Piano – was laut Aussagen der Band nicht nur für die Single, sondern für das gesamte Album gilt. Auch arbeiteten Placebo wieder mit Gastmusikern zusammen, so wird der Opener des Albums „Meds“ mit Alison Mosshart alias VV von "The Kills" aufgenommen. Ein weiterer Titel, „Broken Promise“, zusammen mit dem R.E.M.-Sänger Michael Stipe.

Nachdem Tour-Keyboarder Xavier Roide die Band im Jahr 2005 auf eigenen Wunsch verlassen hat, um sich einer Theaterausbildung zu widmen, begann die längere Suche nach einem entsprechenden Ersatzmann für Liveauftritte. Schließlich wurde der Multiinstrumentalist Alex Lee der britischen Band Suede engagiert.

Placebo begannen ihre Welt-Tournee, die sie für voraussichtlich eineinhalb Jahre um den Globus führen wird, am 19. Februar 2006 in Bangkok, Thailand.

Am 26. Mai 2006 erschien die zweite Single des aktuellen Albums, „Infra-Red“. Am 9. Oktober 2006 erschien ihre dritte Single „Meds“ aus dem gleichnamigen Album.

Mitte Mai 2007 bestätigten Placebo ihre Teilnahme am „Projekt Revolution“, einer Konzerttournee die seit 2001 jährlich durch Linkin Park und das Plattenlabel Machine Shop Recordings zum Zweck der Verbindung von Rockmusik und Hip-Hop organisiert wird.

Am 1. Oktober 2007 wurde auf der offiziellen Internetseite der Band bekanntgegeben, dass Steve Hewitt, der seit dem 1998 erschienenen Album "Without You I'm Nothing" Schlagzeuger war, die Band wegen persönlicher und musikalischer Differenzen verlassen hat.

Quelle: Wiipedia
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21.05.2009, 20:48

"Vanity Fare":

Vanity Fare sind eine britische Pop-Band, die Ende der 1960er Jahre in Europa und den USA sehr populär waren und insbesondere mit dem Millionenseller „Hitchin’ A Ride“ Kultstatus erlangten.

Gegründet wurde die Gruppe im Sommer 1968 in Rochester, Grafschaft Kent. Mit ihrem harmonischem Gesang, den melodischen Liedern und dem Wortspiel, mit dem sie William Makepeace Thackerays Romantitel „Vanity Fair“ (deutsch: „Jahrmarkt der Eitelkeiten“) zu ihrem gleichklingenden Bandnamen abwandelten (Fare kann Fahrgeld, Fahrgast oder etwas, das Freude bereitet, bedeuten), wurden sie schnell in der britischen und europäischen Popszene bekannt.

Ihren ersten Hit hatten sie im August 1968 mit „I Live For The Sun“ (UK Platz 20). Im Sommer 1969 brachte „Early in the Morning“ es bis auf Platz 8 in den britischen Charts, und im Dezember desselben Jahres gelang der Band mit „Hitchin’ A Ride“ ein noch größerer Erfolg: die Single kam in Großbritannien zwar "nur" auf Platz 16, erreichte im März 1970 aber zusätzlich Platz 5 der US-amerikanischen Hitparade und bekam Goldene Schallplatten überall in Europa. In den USA stand das Lied dreiundzwanzig Wochen in den Charts und löste insbesondere bei den Hippies der Westküste mit dem „Hitch-Hike-Tanz“ wahre Begeisterungsstürme aus.

Es folgten eine große Anzahl von weiteren Erfolgstiteln, die speziell in England sehr bekannt wurden. In den USA kam es zu ausgedehnten Tourneen, u.a. mit den Beach Boys und vielen andern Popgrößen wie The Mamas and the Papas.

Danach wurde es um Vanity Fare sehr still. Seit einigen Jahren spielen sie jedoch insbesondere bei Oldienights und Partys ihre immer noch beliebten Hits. Von den Originalmitgliedern ist jedoch niemand mehr dabei.

Quelle: Wikipedia
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22.05.2009, 19:46

„Camouflage“:

Camouflage ist der Name einer deutschen Synthie-Pop-Band.

Bandgeschichte:
Die Band wurde 1983 in Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg) gegründet, weiteres Gründungsmitglied war Martin Kähling. Ursprünglicher Name war Lizenced Technology. 1984 stieg Martin Kähling wieder aus, und die verbleibenden Bandmitglieder gaben sich den neuen Namen Camouflage (französisch für Tarnung, Verhüllung), inspiriert von einem Lied der Gruppe Yellow Magic Orchestra.

Das erste Studio befand sich im Keller des Elternhauses von Heiko Maile, dort wurden 1985 zwei Demokassetten aufgenommen. Eine dieser Kassetten reichte ein Freund bei einem Radiosender für einen Wettbewerb ein, bei dem sie den ersten Platz belegte, wodurch das kleinere Frankfurter Label Westside auf die Band aufmerksam wurde. Mit diesem wurde 1987 der Titel The Great Commandment aufgenommen, was schließlich zu einem Vertrag mit der Plattenfirma Metronome führte. Während die Debüt-Single The Great Commandment in Deutschland Platz 16 erreichte, schaffte sie es in den USA auf Platz 1 der Billboard-Dance-Charts. Ein weiterer großer internationaler Hit der Gruppe war 1989 Love Is A Shield.

Kreyssig verließ Camouflage im Jahr 1990. Ein Jahr darauf brachte die Band mit Meanwhile ein Album mit hauptsächlich akustischer Instrumentierung heraus. Allerdings wurde die Vorabsingle Heaven (I Want You) kein kommerzieller Erfolg. Sie erreichte lediglich Platz 53 der deutschen Single-Hitparade.

Bereits ein Jahr später brachten sie unter dem Namen Areu Areu ein gleichnamiges Album mit Coverversionen und frühen Stücken von Camouflage heraus. Zwei Jahre später kehrten sie mit Bodega Bohemia zu ihren elektronischen Wurzeln zurück. Auch dieses Album wurde kommerziell nicht erfolgreich. Zwei Jahre später brachten sie auf BMG Spice Crackers heraus. Auch dieses Album verkaufte sich kaum. 1997 erschien mit We Stroke The Flames eine Best-Of-Compilation, zu der auch in limitierter Auflage eine 12"Single mit alten Mixes, u.a. von Love Is A Shield, erschien.

Erst 1999 ließen Camouflage wieder etwas von sich hören, da allerdings wieder zu dritt mit Oliver Kreyssig: Die Elektropopsingle Thief erschien noch in jenem Jahr. Auch sie hielt sich nicht lange in der Hitparade, weshalb die Pläne für ein weiteres Album wieder auf Eis gelegt wurden. 2000 erschien eine Neufassung von The Great Commandment, mit Platz 85 in der deutschen Hitparade hielt sie jedoch auch nicht die Erwartungen, die die Plattenfirma an sie stellte. Nicht allzu lange später wurde We Stroke The Flames vom Markt genommen, da Rewind – The Best Of 1995–1987, eine Best-of-Compilation die von Camouflage persönlich zusammengestellt wurde, herauskam. Auf dieser befanden sich auch, im Gegensatz zur We Stroke The Flames, die Singles vom 95er Album Spice Crackersund in der Special Edition auch eine DVD mit Videos.

2003 kam Sensor auf Polydor heraus. Es gelangte auf Platz 26 der deutschen Hitparade, die beiden Singles kamen in die Top 80. Am 28. Juli 2006 erschien die neue Single "motif sky". Diese schaffte es nicht in die Top 100 der deutschen Single-Hitparade. Am 25. August 2006 wurde das dazugehörige Album "Relocated" veröffentlicht. Obwohl vom neuen Plattenlabel SPV kaum eine Promotion für die Platte angestrengt wurde, schaffte es "Relocated" auf Platz 57 in der Album-Hitparade.

Quelle: Wikipedia
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23.05.2009, 20:05

„Harpo“:

Jan Svensson, Künstlername Harpo, (* 5. April 1950 in Bandhagen, heute im Stockholmer Stadtbezirk Vantör) ist ein schwedischer Popsänger. Sein Künstlername ist eine Ehrerbietung an sein Vorbild, den US-amerikanischen Komiker Harpo Marx.

Harpo wurde mit einem Lied 1976 weltberühmt. Sein Song Moviestar wurde zum Sommerhit des Jahres. Der Sänger stand zu diesem Zeitpunkt zwar nicht bei der gleichen Produktionsfirma unter Vertrag, die ABBA produzierte, wie es gelegentlich zu lesen ist, die ABBA-Sängerinen Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad sangen allerdings die Backing Vocals sowohl auf der schwedischen als auch auf der englischen Fassung von Moviestar.

Moviestar war allein in Deutschland 30 Wochen in den Charts, davon 17 Wochen unter den fünf best verkauften Singles. Nachfolgehits hatte Harpo bis 1978 mit Motorcycle Mama und Horoscope. Er schrieb alle Songs selbst und lebt von dessen Tantiemen. Seit 30 Jahren ist er verheiratet und lebt auf einem Bauernhof in Schweden, wo er Rennpferde züchtet. 1980 hatte er bei einem Trabrenntraining einen schweren Unfall mit einem ausbrechenden Pferd, das ihm schwere Gesichtsverletzungen zufügte. Dabei verlor er ein Auge. Er unterzog sich daraufhin mehrfachen kosmetischen Operationen. Seit Ende der 1990er Jahre trat Harpo auch im deutschen Fernsehen und bei Oldiefestivals wieder mit seinen alten Hits auf. Besonderheit: Harpo trat grundsätzlich barfuß auf.

Quelle: Wikipedia
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