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raptor230961

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28.01.2009, 10:28

„Blue Suede Shoes“:

Jahr: 1956
Blue Suede Shoes (dt.: blaue Wildlederschuhe) ist ein Rock ’n’ Roll-Song, den Carl Perkins im Jahre 1955 geschrieben hat, 1956 wurde er sein größter Hit.

Entstehungsgeschichte:
Das Lied basiert auf einer Geschichte von Johnny Cash . Während dessen Stationierung in Landsberg am Lech hatte Cash einen Vorgesetzten namens O.V. White. Dieser legte sehr viel Wert auf sein Äußeres und fragte immer wieder nach, ob er auch scharf aussähe. Wenn er weiterging, sagte er zum Abschied immer „Just don’t step on my blue suede shoes“. Jahre später erzählte Cash diese Geschichte Carl Perkins. Ein paar Tage später fällt Perkins ein junger Mann auf, der versucht seine Freundin beim Tanzen auf Distanz zu halten, damit diese nicht auf seine neuen Schuhe tritt. Carl Perkins schreibt das Lied über beide Begebenheiten.

Blue Suede Shoes wurde im Dezember 1955 aufgenommen und wurde am 1. Januar 1956 als Single über Sun Records veröffentlicht. Die B-Seite ist Honey, Don’t. Das Lied wurde ein großer Hit. Zunächst erreichte es #2 und danach Platz #1 der Country-Charts in Memphis (Tennessee). Von dort erobert es Spitzenplätze in den Billboard-Charts. Perkins wurde mit dem Lied der erste Künstler, der gleichzeitig die Rhythm & Blues und die Country-Charts erreichte, Elvis Presley folgte drei Wochen später mit Heartbreak Hotel. Als die Single sich eine Million mal verkaufte, schenkte Sam Phillips Perkins einen Cadillac.

Ein schwerer Autounfall verhinderte aber, dass Carl Perkins einen Nachfolgevertrag unterschreiben konnte und beendete beinahe dessen Karriere. Er konnte so wenig von dem großen Erfolg genießen, andere profitierten von seinem Lied. Während der Zeit im Krankenhaus erschien Elvis Presleys Version des Songs. Elvis spielte das Lied u.a. in der „The Dorsey Brother Stage Show“ und es erschien auf Elvis’ erstem Album. Das Lied erreichte in der Version von Presley nur Platz #20. Elvis gab später zu, Perkins Version nicht toppen zu können, trotzdem wird das Lied öfter mit ihm als mit dem Originalinterpreten in Verbindung gebracht.

Quelle: Wikipedia
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28.01.2009, 20:25

„The Beatles“: „Hey Jude“

Jahr 1968
Hey Jude ist ein Song der Beatles, der am 26. August 1968 als Single veröffentlicht wurde. Der Song wurde, wie zu Beatles-Zeiten üblich dem Komponistenduo Lennon-McCartney zugeschrieben, obwohl er wohl ausschließlich von Paul McCartney komponiert wurde. "Hey Jude" gilt mit etwa 7 500 000 verkauften Exemplaren als erfolgreichste Single der Band.

Text:
McCartney schrieb das Lied ursprünglich für John Lennons damals fünfjährigen Sohn Julian, der sehr unter der Trennung seiner Eltern litt (Lennon hatte sich kurz zuvor von seiner ersten Frau Cynthia scheiden lassen) und seinen Vater nur noch selten zu Gesicht bekam. Entsprechend lautete die Titelzeile anfangs, Julians Spitznamen entsprechend, "Hey Jules, don't make it bad. Take a sad Song and make it better.". Erst später änderte McCartney, um diese Offensichtlichkeit zu umgehen, den Text in "Hey Jude".

Aufnahme:
Der Song wurde am 31. Juli 1968 in den Trident Studios in London aufgenommen. Zur üblichen Bandbesetzung (McCartney an Klavier und Bass) kam ein 36-köpfiges Orchester. Die gleichen Musiker bildeten auch den Chor, der zum minutenlangen Schlussteil des Songs die Zeile "Na-na-na-nananana, Nananana Hey Jude" wiederholt.

Erwähnenswertes:
* "Hey Jude" galt zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung mit seinen über 7 Minuten als längste Single aller Zeiten. Bis heute wurde dieser Rekord nur von wenigen übertroffen.
* Obwohl John Lennon den Song für den besten aus McCartneys Feder hielt, bestand er felsenfest auf der Veröffentlichung seines Songs "Revolution" als Vorabsingle zum Ende des Jahres erscheinenden Weißen Album. Letztendlich setzte sich jedoch "Hey Jude" dank seiner höheren Kommerzialität durch und "Revolution" kam auf die B-Seite der Single.

Quelle: Wikipedia
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29.01.2009, 09:09

„The Beatles“: „Across The Universe”

Jahr: 1967
Across the Universe ist ein Lied der Beatles, das auf ihrem zwölften und letzten Studioalbum Let It Be erschien. Text und Komposition stammen von John Lennon, obwohl der Song wie zu Beatles-Zeiten üblich Lennon & McCartney zugeschrieben wurde.

Entstehung:
Inhalt des Songs ist der kreative, erleuchtende Prozess des Songwritings und des künstlerischen Schaffens generell. Geschrieben hatte Lennon den Song vermutlich Ende 1967, kurz nachdem die Band in Bangor (Wales) an einem Seminar Maharishi Mahesh Yogis teilgenommen hatten. Im Frühjahr 1968 sollten sie sich in dessen Meditationsakademie in Rishikesh (Indien) begeben, um dort mehrere Monate indische Philosophie und Maharishis Transzendentale Meditation zu studieren. Der Refrain des Songs – Jai Guru Deva, Jai Guru Deva, Jai Guru Deva (Sanskrit) – ist eine Hommage an Maharishis Lehrer Guru Dev.

Aufnahme:
Am 3., 4. und 8. Februar 1968 wurde das Stück – etwa zur gleichen Zeit wie McCartneys Lady Madonna und Harrisons The Inner Light – in einer vergleichsweise rudimentären Fassung erstmals in den „Abbey Road Studios“ aufgenommen. Aus einer Laune heraus wurden zwei weibliche Fans, die oft in großer Anzahl vor dem Studio warteten, eingeladen, den Hintergrundchor zu singen. Unter starken Einsatz von Phaser-Effekten auf der Gitarre wurde eine Version abgemischt. Das Lied wurde schließlich noch mit Vogelgeräuschen versetzt, die Lennon selber aufgenommen hatte.

Lennon war stolz auf dieses Stück, aber unsicher was damit anzufangen sei, da es als Single nicht in Frage kam. Es erschien zuerst, 1969, auf der Benefizplatte No One’s Gonna Change Our World zu Gunsten des WWF.

Später wurde die Originalversion von Phil Spector durch eine Orchesteruntermalung und neuen Chorgesang ergänzt und verlangsamt. Diese Version erschien 1970 auf der letzten LP der Beatles, Let It Be. 1996 erschien auf Anthology 2 eine sehr ursprüngliche Version des Stücks (Stereo Remix, Take 2), aufgenommen am 3. Februar 1968. Für Let It Be... Naked (2003) wurde das Stück wieder von den Orchesteruntermalungen „befreit“ und neu abgemischt.

Sonstiges:
* John Lennon befürwortete, den Song 1968 als Single zu veröffentlichen. Statt dessen setzte sich McCartneys gefälligere Komposition Lady Madonna durch.
* John Lennon bezeichnete Across the Universe als eine seiner besten Kompositionen für die Beatles.
* Eine Coverversion des Lieds befindet sich auf dem 1975 erschienen Album Young Americans von David Bowie. Sie entstand in einer gemeinsamen Session mit John Lennon in New York.
* Es gibt zahlreiche weitere bekannte Coverversionen, darunter eine von Laibach, die das komplette Album Let It Be der Beatles coverten, sowie Versionen von 10cc, Roger Waters, Fiona Apple, Rufus Wainwright und John Lennons Sohn Sean Lennon.
* Element of Crime spielen Across the Universe traditionell als letzte Zugabe bei ihren Konzerten.
* Anlässlich der Grammy-Verleihung im Februar 2005 entstand eine All-Star-Tribute-Version des Liedes, deren Erlös den Opfern des Seebebens im Indischen Ozean vom 26. Dezember 2004 zugute kam. Beteiligt waren u.a. Bono, Stevie Wonder, Norah Jones, Alicia Keys und als Instrumentalisten Velvet Revolver. Die Aufnahme wurde zum meistgedownloadeten Lied der Musikgeschichte. Am Ende dieser Version änderten die Akteuere die Refrainzeile „Nothing’s gonna change my world“ in „Something’s gonna change my world“ um.
* Der Titel des Musical-Films Across the Universe aus dem Jahr 2007 geht auf das Lied zurück. In dem Film illustrieren neben Across the Universe 32 weitere neu eingespielte Beatles-Songs die Handlung um den jungen Liverpooler Fabrikarbeiter Jude Ende der 1960er Jahre. Prominenteste Mitwirkende: Bono und Joe Cocker .
* Am 4. Februar 2008 – 40 Jahre nach seiner Aufnahme – wird der Song von der US-Wewltraumbehörde NASA in Richtung Polarstern ausgestrahlt. Anlass: das 50jährige Bestehen der US-Weltraumbehörde und das 45jährige Bestehen des „Deep Space“-Projekts der NASA. Der Song wird, codiert als mp3 und von der Madrider Deep-Space-Antenne auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, die 2,5 Billiarden Kilometer entfernte Polarstern-Region nach 431 Jahren erreicht haben: im Jahr 2439.

Quelle: Wikipedia
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29.01.2009, 21:15

„Give Peace a Chance“

Give Peace a Chance ist ein noch in der Zeit des Bestehens der Beatles entstandenes und deshalb aus rechtlichen Gründen dem Komponisten-Duo Lennon/McCartney zugeschriebenes Lied. Aufgenommen wurde er allerdings von John Lennon, Yoko Ono und einigen weiteren Beteiligten (darunter „LSD-Papst“ Timothy Leary) während des „Bed-Ins“ im „Queen Elizabeth Hotel“ in Montreal am 1. Juni 1969.

Entstehung:
Nach ihrer Hochzeit am 20. März 1969 in Gibraltar begannen John Lennon und Yoko Ono ihre mehrmonatigen, international großen Pressewirbel auslösenden Aktionen für den Frieden. Noch während ihrer Flitterwochen in Amsterdam luden sie ausgewählte Pressevertreter in ihr Hotelzimmer ein, denen sie im Bett liegend ihre Beweggründe für eine „Kampagne für den Frieden“ darlegten. Die Aktion wurde schnell als „Bed-In“ bezeichnet.

Während der nächsten Monate setzten Lennon und Ono ihre Bed-Ins fort, veranstalteten ein „Bag-In“ in Wien, bei dem sie sich dem Publikum in einem weißen Sack sitzend präsentierten und nahmen diverse experimentelle Kompositionen auf.

Während ihres Aufenthalts in Montreal Ende Mai antwortete Lennon einem Reporter auf die Frage, was er mit seinen Protesten bezwecke, „Alles was wir sagen ist: Gebt dem Frieden eine Chance“, woraus sich spontan das Lied entwickelte.

Aufnahme:
Am 1. Juni 1969, dem letzten Tag der Aktionen, ließen sich John Lennon und Yoko Ono ein Aufnahmegerät auf ihr Hotelzimmer bringen und spielten das Lied mit allen Anwesenden, darunter Freunde wie Allen Ginsberg, Timothy Leary und Phil Spector live ein. Während Lennon mit seiner Gitarre neben Ono auf dem Bett saß und sang, tanzten Mitglieder des kanadischen Radha-Krishna-Tempels durch das Zimmer.

Veröffentlichung:
Nachdem schon die im Mai erschienene Beatles-Single (allerdings waren an der Aufnahme nur John Lennon und Paul McCartney beteiligt) „The Ballad of John & Yoko“ ihre Hochzeit und die danach folgenden Friedensaktionen dokumentierte, erschien im Juli „Give Peace a Chance“ als erste Solo-Single eines Beatles überhaupt – veröffentlicht unter dem Namen „John Lennon & Yoko Ono with The Plastic Ono Band“ – letztere war bis zu diesem Zeitpunkt ein reines Fantasie-Konstrukt. Dies und das vermehrte Auftreten Lennons ohne die anderen drei Beatles nährte die seit einiger Zeit andauernden Trennungsgerüchte zusätzlich − tatsächlich sollte das Bestehen der Beatles nur noch wenige Monate andauern. Im Spätsommer des Jahres waren sich die vier einig, nicht mehr weiterzumachen.

Die Single, die auf der B-Seite die Ono-Komposition „Remember Love“ enthielt, erreichte in Großbritannien den zweiten Platz der Hitparade. In den USA reichte es nur bis zu Rang 14. Das Lied ist bis heute eine populäre Hymne bei Friedensprotesten.

1971 fand sich ein Zitat des Refrains im Lied I've Seen All Good People der Band Yes, enthalten auf dem Album The Yes Album.

Quelle: Wikipedia
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30.01.2009, 09:41

„Boney M.“: „Malaika“

Jahr: 1981
Malaika, bedeutet auf Swahili "Engel" oder "Guter Geist" (vgl. auch im arabisch Engel: "Malak" bzw. "Malaika").

Im Glauben der Ostafrikaner ist Malaika ein guter Geist, der von Gott vom Himmel gesandt wurde, um Menschen zu helfen, auf dem rechten Weg zu bleiben. Sie sitzen den Menschen auf der rechten Schulter und flüstern ihnen ins Ohr, was sie tun sollen oder nicht. Die Malaika brauchen keine dingliche Nahrung oder Opfergaben - das Gebet zu Gott ist ihre Nahrung. Sie wurden als Gottes erste Schöpfung aus dem Licht erschaffen, und sind deshalb völlig durchsichtig. Malaika können nicht einmal böse Gedanken hegen, geschweige denn diese in die Tat umsetzen. Sie gehorchen Gott immer, lieben die Menschen und wirken zu ihrem Vorteil.

Es ist auch der Titel eines Liedes, das zuerst vom kenianischen Musiker Fadhili William und seiner Band Jambo Boys 1960 aufgenommen wurde. Ob er auch die Urheberrechte an dem Lied hat, wie oft behauptet, oder es ein Traditional ist, ist nicht geklärt.

Durch die Interpretationen des Liedes durch verschiedene afrikanische und internationale Künstler, darunter Miriam Makeba, Harry Belafonte, Helmut Lotti, Rocco Granata, Pete Seeger, Boney M und Angélique Kidjo ist es zu einem Exportschlager afrikanischer Musik geworden.

"Malaika" (Text):
Malaika na ku pende malaika
malaika na ku pende malaika
na me nee sen yeh yeh
nekka na mum see oh
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika
malaika na ku pende malaika
malaika na ku pende malaika
na me nee sen yeh yeh
nekka na mum see oh
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika

Kede gae no kuwa sa kede ge
kede gae no kuwa sa kede ge
ingge ku owa mailiway
ingge ku owa da da
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika

Malaika na ku pende malaika
malaika na ku pende malaika
na me nee sen yeh yeh
nekka na mum see oh
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika

Posa sa sum boura rohoyangoo
peas sa sum boura rohoyangoo
ingge ku owa da da
ingge ku owa mama
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika
nassin dwala mali sinawy
ingge ku owa malaika

Malaika no ku pende malaika
malaika na ku pende malaika

Freie Übersetzung:
Engel, ich liebe dich, Engel
Engel, ich liebe dich, Engel
Und ich, Dein junger Liebender, was kann ich tun?
Wäre ich nicht aus Mangel an Glück besiegt,
ich würde Dich heiraten, Engel
Wäre ich nicht aus Mangel an Glück besiegt,
ich würde Dich heiraten, Engel

Geld bedrängt meine Seele,
Geld bedrängt meine Seele,
und ich, Dein junger Liebender, was kann ich tun?
Ich würde Dich heiraten, Engel.
Wäre ich nicht aus Mangel an Glück besiegt,
ich würde Dich heiraten, Engel.

Kleiner Vogel, ich träume von Dir, kleiner Vogel
Kleiner Vogel, ich träume von Dir, kleiner Vogel
und ich, Dein junger Liebender, was kann ich tun?
Wäre ich nicht aus Mangel an Glück besiegt,
ich würde Dich heiraten, Engel.
Wäre ich nicht aus Mangel an Glück besiegt,
ich würde Dich heiraten, Engel.

Quellen:
Wikipedia,
http://holidayandhelp.eu/index.asp?S=Lie...kanische-Lieder
Boney M.: Malaika (selbst übersetzt)
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30.01.2009, 20:41

„The Beatles“: „Here Comes the Sun“

Jahr: 1969
Here Comes the Sun ist ein Lied, das von George Harrison komponiert wurde. Es wurde am 26. September 1969 auf dem Beatles-Album Abbey Road veröffentlicht. Das Stück zählt neben Something zu Harrisons bekanntesten Werken.

Entstehung:
George Harrison schrieb das Stück in einer für ihn schwierigen Zeit. Im Januar 1969 hatte er während der Sessions für das Get-Back-Projekt die Beatles für mehrere Tage im Streit verlassen. Am 8. Februar 1969 mussten seine Mandeln entfernt werden, am 12. März 1969 war er wegen des Besitzes von Marihuana verhaftet worden. Als belastend empfand er auch die geschäftlichen Querelen im Umfeld des Beatles-Unternehmens Apple. So beschloss er eines Tages, dem ganzen für eine Weile zu entfliehen und besuchte seinen Freund Eric Clapton. In dessen Garten komponierte er dann das Lied.

In seiner Autobiografie I Me Mine äußerte sich Harrison zur Entstehung des Lieds.

„Here Comes The Sun was written at the time when Apple was getting like school, where we had to go and be businessmen, all this signing accounts, and ’sign this‘ and ’sign that‘. Anyway, it seems as if winter in England goes on forever; by the time spring comes you really deserve it. So one day I decided – I’m going to ’sag off‘ Apple, and I went over to Eric’s (Clapton) house: […] The relief of not having to go see all those dopey accountants was wonderful, and I was walking around the garden with one of Eric’s acoustic guitars and wrote Here Comes The Sun.“
– George Harrison, 1980

Aufnahme:
Die Aufnahmen für Here Comes the Sun begannen am 7. Juli 1969 in den „Abbey Road Studios“. Als Produzent war George Martin verantwortlich. Von den Beatles waren nur George Harrison, Paul McCartney und Ringo Starr anwesend. John Lennon fehlte wegen eines Verkehrsunfalls, den er am 1. Juli 1969 in Schottland gehabt hatte.

George Harrison sang und spielte akustische Gitarre, Paul McCartney spielte Bass und Ringo Starr spielte das Schlagzeug. Bis zum späten Abend nahm man insgesamt 13 Takes auf, bevor man zufrieden war. Die letzte Stunde der Session dieses Tages diente dazu, die Gitarrenspur zu perfektionieren. Am folgenden Tag wurde die Arbeit mit Overdubs an Take 13 von Here Comes the Sun fortgesetzt. Harrison nahm eine neue Gesangsspur auf. Paul McCartney und er fügten dann Backing Vocals hinzu. Am 16. Juli 1969 folgten weitere Overdubs. Man nahm Händeklatschen und eine Harmoniumspur auf. Am 6. und 11. August 1969 nahm Harrison weitere Gitarrenspuren auf.

Am 15. August 1969 erhielt das Stück ein von George Martin stammendes Orchesterarrangement. Zum Einsatz kamen vier Bratscheen, vier Celli, ein Kontrabass, zwei Klarinetten, zwei Querflöten, zwei Flöten und zwei Piccoloflöten.

Am 19. August 1969 erhielt das Lied seine letzte Ergänzung. Harrison fügte eine auf einem Moog-Synthesizer gespielte Passage hinzu. Am selben Tag wurde das Stück fertig abgemischt. Auf der Schallplatte Abbey Road wurde Here Comes the Sun als erstes Stück der B-Seite platziert.

Coverversionen:
George Harrison spielte das Stück am 1. August 1971 live in einer akustischen Version im Rahmen des von ihm organisierten Konzerts für Bangladesh. Es erschien auf dem zugehörigen Soundtrack.

Beim Concert for George wurde Here Comes the Sun von Joe Brown vorgetragen.

Das Lied wurde von zahlreichen Künstlern gecovert. Zu den erfolgreichsten Versionen zählen die des US-amerikanischen Folksängers Richie Havens, der mit seiner Interpretation 1971 bis auf Platz 16 der US-amerikanischen Hitparade kam und die Aufnahme von Steve Harley, der damit 1976 den zehnten Platz der britischen Hitparade erreichte.

Die österreichische Band S.T.S. nahm 1981 eine deutsche Version im steirischen Dialekt mit dem Namen Do kummt die Sunn auf. Der große kommerzielle Erfolg blieb zunächst aus, wurde jedoch zu einem Sommerhit.

Quelle: Wikipedia
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31.01.2009, 00:43

"Juliane Werding”: “Am Tag, Als Conny Kramer Starb”

Jahr: 1972
Am Tag, als Conny Kramer starb ist eine 1972 erschienene Schlager-Ballade der damals 16-jährigen Sängerin Juliane Werding, mit der ihr der Durchbruch gelang. Das Lied erreichte Platz 1 der deutschen Single-Charts und hielt sich 14 Wochen in den Top-Ten; die Single verkaufte sich über eine Million Mal.

Inhalt und Hintergrund:
Juliane Werding verwendete für das Lied die Musik von The Night They Drove Old Dixie Down, einem 1969 erschienen Song der Gruppe The Band. Während das Original sich mit einer Episode aus dem Sezessionskrieg befasst, beschäftigt sich der von Hans-Ulrich Weigel verfasste Text der Coverversion von Juliane Werding mit der Drogenkarriere ihres Freundes Conny Kramer.

In drei Strophen beschreibt sie den Abstieg Connys von Joints und gemeinsamen Träumen im Gras bis zu ihren vergeblichen Versuchen, Zugang zu dem entrückten Drogensüchtigen zu finden, der am Ende ein Opfer seiner Sucht wird. Im Refrain wird eine Szene am Grab von Conny Kramer beschrieben, für den die Glocken läuten und um den seine Freunde weinen. Das Lied rückte, ähnlich wie das wenige Jahre später erschienene Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, die in den 1970er-Jahren immer akuter werdende Problematik der Drogenszene in das Blickfeld der Öffentlichkeit.

Das Lied wurde von der Punkband Die Goldenen Zitronen 1986 satirisch umgetextet zu dem Titel Am Tag, als Thomas Anders starb.

Quelle: Wikipedia
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31.01.2009, 09:40

„La Bamba“:

La Bamba ist ein Volkslied aus dem mexikanischen Staat Veracruz, das vor rund 300 Jahren entstand. Es weist spanische, karibische und indigene Einflüsse auf und wurde ursprünglich mit den typischen Jarocho-Instrumenten Geige, Jarana, Gitarre und oft auch mit Harfe begeleitet. Musikalisch basiert das Lied auf einem sehr simplen harmonischen Ostinato (einer kurzen Akkordfolge, die fortwährend wiederholt wird): Tonika, Subdominante, Dominantseptakkord, z. B. |: D, G, A7 :|.

Besonders populär war das Lied auf Hochzeiten in der Region des Hafens von Veracruz. Darauf spielt auch der Refrain an: Das wiederholte yo no soy marinero, soy capitán („ich bin kein Matrose, ich bin Kapitän“) soll der Braut versichern, dass der Bräutigam nicht mit dem nächsten Schiff davonsegelt.

Der Titel „La Bamba“ sich vom spanischen Verb bambolear („schaukeln, auf -und abschwingen“) ab. Von bambolear leitet sich auch das Wort Bambolero/Bambolera ab. Umgangssprachlich ist ein Bambolero eine Person, die gerne prahlt. Beides erlaubt scherzhafte Rückschlüsse auf den Bräutigam.

Landesweit populär wurde „La Bamba“ Ende der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts durch die Umarbeitung und die Aufnahmen der Vargas de Tecalitlán, einer Mariachiformation aus Guadalajara. 1958 wurde das Lied durch die Coverversion des Rock’n’Roll-Sängers Ritchie Valens zum Welthit.

Der gleichnamige Film „La Bamba“ kam 1987 in die Kinos. Das Titellied wurde dort von der Band Los Lobos gesungen; dennoch war kurz darauf auch die Version von Ritchie Valens noch einmal in den Charts vertreten.

Das Lied wurde auch von vielen weiteren Interpreten gesungen. Bekannte Versionen stammen von Trini Lopez, den Gipsy Kings und von Harry Belafonte, der das Lied allerdings um eine eigenen Komposition erweiterte und nur Teile des Textes übernahm.

Quelle: Wikipedia
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31.01.2009, 19:51

“Sixteen Tons”:

Sixteen Tons ist ein klassisches und weit bekanntes und gesungenes Country / Folk-Liedgut von Merle Travis , später durch Tennessee Ernie Ford in der Melodie leicht abgeändert. Beschrieben ist die Realität in einigen amerikanischen Kohlegruben etwa zur Zeit des zweiten Weltkriegs:

* der Kohlepreis wurde im wesentlichen durch die Grubenbesitzer kontrolliert
* bezahlt wurde in speziellen Coupons ("Scrips", Coupons oder Wertmarken), die teils nur im Firmenladen eingelöst werden konnten
* die örtliche Lebensmittelversorgung ("Company Store") war monopolisiert, die Preise künstlich, wesentlich und beliebig erhöht
* die Einkünfte aus dem Ladengeschäft überstiegen die Einkünfte der Bergarbeiter, so eine Gewerkschaftsrechnung, zum Teil um das hundertfache. Sie stellten eine der wesentlichen Einnahmequellen der Grubenbesitzer dar.
* die Verfügbarkeit über Arbeitszeit (und damit die Kohlemenge) sowie über die Anzahl der Arbeiter unter Tage (bei gleichem Grubenertrag) lag ebenfalls beim Grubenbesitzer.
* durch die Ein- und Ausgabensituation entstanden unvermeidbare Schulden ("debts"), aus denen ein leibeigenes Abhängigkeitsverhältnis entstand ("I owe my Soul (...)").
* eventuelle Streiks und Aufstände wurden durch Streikbrecher, Söldner, Polizei oder Armee teils blutig beendet. Siehe auch Joe Hill.

Das Lied trug ursprünglich den Titel "Nine-To-Ten-Tons", nach dem üblichen Abrechnungs- und Arbeitsverfahren. Der harsche Rhythmus der Tennessee Ernie Ford-Version beinhaltet die Rhythmusvorgabe (Fingerschnippen) durch Ford selbst.

Sixteen Tons wurde mehrfach gecovert, u. a. von Freddy Quinn und Ralf Bendix auf deutsch unter dem Titel "Sie hieß Mary-Ann" sowie von Eric Burdon, The Platters, Johnny Cash , Tom Jones und der britischen Ska-Band The Redskins.

Quelle: Wikipedia
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01.02.2009, 10:27

“The Beatles”: “Michelle”

Jahr 1965
Michelle ist eine Ballade der Beatles, die 1965 auf ihrem sechsten Studioalbum Rubber Soul erschien.

Entstehung:
Text und Komposition stammen hauptsächlich aus der Feder von Paul McCartney, obwohl das Stück wie zu Beatles-Zeiten üblich Lennon/McCartney zugeschrieben wurde.

Zu dem Lied, dessen Text zu einem großen Teil französisch ist, inspirierte McCartney ein Student, der auf einer Party Gitarre spielte und dazu ein französisches Lied sang. Fasziniert von der Pariser Bohémienszene, die in den frühen Sechziger Jahren angesagt war, begann Paul McCartney etwa im September 1965 (zwischen der USA-Tournee im August 1965 und den Aufnahmesessions zum neuen Album hatten die Beatles einige Wochen Urlaub) an dem Stück zu arbeiten. Da er der französischen Sprache nur begrenzt mächtig war, bat er Jan Vaughan, Französischlehrerin und Frau seines alten Schulkameraden Ian Vaughan, durch den er John Lennon kennengelernt hatte, um Hilfe. Diese hatte auch die Idee, den Namen Michelle zu verwenden.

Aufgenommen wurde das Stück in der üblichen Besetzung mit John Lennon und George Harrison an der Akustikgitarre, McCartney am Bass und Ringo Starr am Schlagzeug. Lennon und Harrison sangen die Backing-Vocals ein. Das von George Harrison gespielte Gitarrensolo in der Mitte und am Ende des Lieds wurde nach eigenen Angaben von Produzent George Martin geschrieben.

Quelle: Wikipedia
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01.02.2009, 21:55

„Saint Louis Blues“:

St. Louis Blues ist ein Blues, der von William Christopher Handy komponiert wurde.

Es war einer der ersten Blues-Lieder, die als Pop-Song Erfolg hatten. Durch Interpretationen von Sophie Tucker und Bessie Smith über Louis Armstrong, Glenn Miller, das Boston Pops Orchestra bis hin zu Archie Shepp und Aki Takase hat sich die Komposition als Jazzstandard etabliert.

Das Stück wurde 1914 veröffentlicht und wurde so populär, dass die Entwicklung des Foxtrotts dadurch beeinflusst wurde. Die Äthiopier machten den „St. Louis Blues“ 1935 sogar zu ihrer Kriegshymne, als die Italiener den Abessinienkrieg begannen und das Land besetzten.

Das Lied:
Obwohl der Titel suggeriert, dass es sich um ein Stück über die Stadt St. Louis handelt, handelt es eigentlich um eine raffinierte Frau aus dieser Stadt, die der Sängerin den Liebsten ausgespannt hat.

Die erste Zeile, I hate to see that evenin’ sun go down hat hohen Wiedererkennungswert und wurde in vielen der folgenden Blues-Liedern übernommen.

Handy sagte, dass er inspiriert wurde von einer Frau auf den Strassen von St. Louis, die sich zutiefst unglücklich über die Abwesenheit ihres Mannes äußerte (Ma man’s got a heart like a rock cast in de sea), ein Schlüsselsatz des Liedes. Über die Geschichte werden verschiedene Versionen erzählt, in denen aber die Begegnung und die geäußerte Redewendung übereinstimmend erwähnt werden.

Die Komposition:
Die Art der Komposition in ungewöhnlich, da die Lyrik im normalen 12-taktigen Bluesschema gehalten ist, aber außerdem eine 16-taktige „Brücke“ im Habanera-Rhythmus, auch „Spanish Tingle“ genannt, enthält.

Während viele andere Blues-Songs einfach und wiederholend gehalten sind, enthält der „St. Louis Blues“ viele sich gegenseitig ergänzende und kontrastierende Elemente, ähnlich wie in klassischen Ragtime-Kompositionen.

Handy sagte, das er beim Schreiben des Liedes das Ziel hatte, die Ragtime-Synkopierungen mit einer wirklichen Melodie zu verbinden.

Aufnahmen:
Der Musikjournalist Guy Marco schrieb in seinem Buch Encyclopedia of Recorded Sound in the United States, dass die erste Aufnahme von Al Bernard aus dem Jahre 1918 stammt, veröffentlicht beim Label Aeolian-Vocalion. Allerdings wurde angeblich bei Columbia bereits 1915 eine instrumentale Version aufgenommen (Columbia A5772). Eine Aufnahme des Ciro’s Club Coon Orchestra von 1917 enthält bereits den Liedtext (UK Columbia 699).

Seit der Veröffentlichung 1914 erfreute sich der „St. Louis Blues“ großer Popularität, nicht nur als Lied, sondern auch in der rein instrumentalen Version. Viele Jazz-Größen haben das Stück im Laufe der Jahre aufgenommen. Hier sind vor allem folgende relevante Interpretationen zu erwähnen:

* 1920 Marion Harris
* 1921 Original Dixieland Jass Band
* 1922 W. C. Handy
* 1925 Bessie Smith mit Louis Armstrong am Kornett
* 1929 Louis Armstrong & His Orchestra mit Henry "Red" Allen
* 1930 Rudy Vallee, Cab Calloway, die Mills Brothers, die Boswell Sisters
* 1935 Bob Wills
* 1939 Benny Goodman
* 1940 Earl Hines' Adaption als „Boogie Woogie On The St. Louis Blues“
* 1943 Glenn Miller „St. Louis Blues-March“, wie er von der U.S. Army Air Force Band gespielt wurde, deren Commander Miller während des 2. Weltkriegs war
* 1954 Armstrongs Version auf dem Album Louis Armstrong plays W.C. Handy mit Sängerin Velma Middleton

Quelle: Wikipedia
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02.02.2009, 06:32

“The Beach Boys”: “Kokomo”

Jahr: 1988
Kokomo ist ein bekanntes Lied von The Beach Boys. Es erschien 1988 als Single auf der Plattenfirma Elektra Records und ist Teil des Soundtracks zum Kinofilm Cocktail. Produziert wurde der Titel von Terry Melcher.

1989 wurde es auf dem Beach-Boys-Album Still Cruisin' veröffentlicht das bei Capitol Records erschien. Die Leadstimme auf der Aufnahme sangen Mike Love und Carl Wilson.

Thema:
Im Lied an sich wird die Fröhlichkeit des Lebens besungen. Der Lebensstil der Karibik wird beinahe glorifiziert. Der Charme eines Karibik-Urlaubes wird greifbar. Manifestiert wird es durch die Aufzählung von karibischen Inseln welche die Sänger bereisen möchten um das unendliche Glück an einem fiktiven Platz genannt Kokomo zu finden. Als Ortsangabe dieses fiktiven Platzes wird lediglich erwähnt: "Off the Florida Keys".

Es gibt einen Ort mit Namen Kokomo der im US-Bundesstaat Indiana liegt. Allerdings ist nicht bekannt, ob die Songschreiber von dessen Existenz wussten. Es ist eher anzunehmen, dass der Name Kokomo für das Lied gewählt wurde, da er recht exotisch klingt. Ebenfalls könnte man den Titel auf die in Montego Bay liegende Ferienanlage mit Bar zurückführen, die Kokomo Island heißt.

Der Ort in Indiana wurde nach der Veröffentlichung des Liedes bekannt; so gab es Beiträge in lokalen Nachrichtensendungen über dieses Thema.

Die Entstehung des Liedes:
Den ersten Teil dieses Songs schrieb John Phillips bereits 1964, als er mit einer Kommune - welcher auch Scott McKenzie angehörte, in der Karibik - genauer gesagt auf St. Thomas - lebte. Terry Melcher entdeckte den Song Mitte der 1980er Jahre, übernahm die Strophen und komponierte selber einen Refrain hinzu. Es kam daraufhin dazu, dass für den Film "Cocktail" ein Song mit einem gewissen Karibik-Flair gesucht wurde. Dies erfuhr Melcher, der zu dieser Zeit mit den Beach Boys als Produzent arbeitete. Also brachte er die Band mit dem Song in Berührung. Einzig der Text des Stückes war bei der Band nicht so populär, denn dieser handelte von einer unglücklichen Liebe von John Phillips. Kurzerhand schrieb Mike Love einen neuen Text für das Stück, der in die Gegenwart zeigte und Fröhlichkeit ausstrahlte.

1988 erschien Kokomo als Single und erreichte in den USA und Australien die Nr. 1 in den Charts. Das Lied wurde zur meistverkauften Single der Gruppe und zwar genau an dem Zeitpunkt, als der Beach Boys Mastermind Brian Wilson seinen Rückzug aus der Band bekannt gab.

Erfolge und Auszeichnungen:
Kokomo war im November 1988 eine Woche lang an der Spitze der US-Charts und erreichte auch in Australien den ersten Rang in den Charts. Es war der erste Nr. 1-Hit der Beach Boys nach 22 Jahren und ihr einziger Nr.-1-Hit, der nicht von Brian Wilson geschrieben wurde. Außerdem wurde es 1989 für den Golden Globe als Bester Filmsong sowie für den Grammy Award nominiert und gewann den BMI Film & TV Award.

Daneben war Kokomo aber auch auf Negativlisten vertreten, so etwa auf der Liste "40 Most Awesomely Bad No. 1 Songs" von VH1.
Parodien/Coverversionen/Weitere Veröffentlichungen:
1999 parodierte der Radio-DJ Bob Rivers Kokomo mit einem Song namens "Kosovo", der die NATO-Luftangriffe während des Kosovo-Krieges kritisierte. Weitere Parodien waren "Cameltoe" in der Radiosendung "The Bob & Tom Show", ein weiterer Song namens "Kosovo", der von der US-amerikanischen Satiregruppe Capitol Steps stammte, und eine Parodie des Detroiter Radiosenders WCSX über das unsaubere Wasser in einem Metropark.

Es gibt mehrere Coverversionen von Kokomo. So coverten Adam Green und Ben Kweller den Song und veröffentlichten ihn als B-Seite auf Greens 2003 erschienener Single "Jessica". Die Muppets sangen den Song ebenfalls, mit Kermit dem Frosch als Leadsänger.

Die Beach Boys selber nahmen das Lied mit spanischen Text noch einmal auf - diesmal mit Brian Wilson - was jedoch nie veröffentlicht wurde. 1989 erschien das Lied noch auf zwei weiteren Beach Boys Single als B-Seite.

Zu Weihnachten 2006 veröffentlichte Mike Love einen "Nachfolger" mit dem Titel "Santa´s goin to Kokomo".

Quelle: Wikipedia
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02.02.2009, 22:34

„Die Toten Hosen“: „Hier Kommt Alex“

Jahr: 1988
Hier kommt Alex ist ein Lied der Band Die Toten Hosen aus dem Jahr 1988. Es ist der erste Titel des Albums Ein kleines bisschen Horrorschau. Die Musik stammt von Andreas Meurer, der Text von Campino.

Mit Alex ist Alexander Delarge gemeint, der Protagonist in Anthony Burgess' düsterem Zukunftsroman A Clockwork Orange aus dem Jahr 1962. Das Buch hatte Stanley Kubrick 1971 verfilmt. Alex ist Anführer einer gewalttätigen Jugendbande, die jeden Abend Jagd auf wehrlose Bürger macht. Er ist besessen von Ludwig van Beethovens Musik, besonders von der neunten Sinfonie.

Entstehung:
Die Toten Hosen sagten im Frühjahr 1988 Bernd Schadewald zu, die Bühnenmusik für seine Inszenierung von „A Clockwork Orange“ an den Kammerspielen Bad Godesberg zu schreiben und gleichzeitig als Musiker und Statisten an der Aufführung teilzunehmen. Dafür entstand eine ganze Reihe von Liedern, welche die Band zusammen mit anderen Stücken als das Konzeptalbum Ein kleines bisschen Horrorschau im Spätsommer 1988 auf den Markt brachten.

Die hier beschriebene Singleauskopplung Hier kommt Alex wurde häufig im Radio gespielt, erreichte somit eine breite Öffentlichkeit und betrat die deutschsprachigen Charts. Das Album belegte mehrere Wochen lang den 7. Platz in Deutschland und der Schweiz. Dass Hier kommt Alex auf die Setliste kam, war ausschließlich dem damaligen Manager der Band Trini Trimpop zu verdanken, der von dem Stück begeistert war. Die Band selbst fand es zu langsam, zu rockig und nicht konform mit Punkmusik, der sie sich verschrieben hatte. Dennoch bedeutete dieses Lied den finanziellen Durchbruch für die Toten Hosen. Sie saßen danach auf einem „UEFA-Cup-Platz“, wie die Band es selbst in der Fußballsprache ausdrückt.

Vom spontanen Erfolg der Band waren auch die Veranstaltungen in Bad Godesberg betroffen. Die letzte Vorstellung am Bonner Theaterhaus war am 23. Oktober 1988. Fans belagerten den Eingang des Hauses und versuchten, sich Einlass zur ausverkauften Vorstellung zu verschaffen. Einige drangen durch die Fenster im zweiten Stock des Theaters ein und behinderten dabei die Aufführungen erheblich.

Musik und Text:
Vorangestellt ist ein Teil aus Beethovens 9. Sinfonie, gespielt von einem Sinfonieorchester. Die klassische Sequenz geht nahtlos in einen ausgedehnten, immer lauter werdenden Schrei über, der gleich darauf vollständig verhallt. Den Schrei führte Andreas von Holst aus. Anschließend beginnt eine E-Gitarre in mäßigem Tempo eine einfache Melodie in d-Moll zu spielen, die sich später als Begleitung zum Gesang ständig wiederholt. Nach einigen Takten setzt Campino ein und singt die erste Strophe:

„In einer Welt, in der man nur noch lebt, damit man täglich roboten geht, ist die größte Aufregung, die es noch gibt, das allabendliche Fernsehbild.“

Dann wird es schlagartig laut und alle Instrumente setzen ein. Auch der Gesang wird aggressiver und erreicht seinen Höhepunkt im Refrain:

„Hey, hier kommt Alex! Vorhang auf – für seine Horrorschau. Hey, hier kommt Alex! Vorhang auf – für ein kleines bisschen Horrorschau.“

Im Text wird anschließend beschrieben, woraus Alex' Horrorshow besteht:

„Zwanzig gegen einen bis das Blut zum Vorschein kommt. Ob mit Stöcken oder Steinen, irgendwann platzt jeder Kopf.“

Auch von seiner Gnadenlosigkeit wird berichtet:

„Das nächste Opfer ist schon dran, wenn ihr den lieben Gott noch fragt: „Warum hast Du nichts getan, nichts getan?“

Bei der Phantasiesprache, in der sich Alex und seine Clique unterhalten, handelt es sich um das in Burgess' Roman entwickelte Nadsat, das dem Russischen angelehnt ist. „Roboten“ wird im Lied von „to rabbit“ (zu deutsch: arbeiten) abgeleitet, „Horrorschau“ entspricht „horror show“, einem Wortspiel mit dem Russischen „хорошо“ - „gut“.

Im Originalsong von 1988 werden die in der Rockmusik üblichen Instrumente eingesetzt. Michael Breitkopf und Andreas von Holst spielen den Rhythmus- und den Melodiepart an der E-Gitarre, Andreas Meurer begleitet am Bass, und Schlagzeuger ist Wolfgang Rohde. Die Rhythmusgitarre, Bass und Schlagzeug erzeugen zusammen einen harten Rocksound. Die begleitende Melodie, welche von Holst spielt, klingt zwar gelegentlich etwas abgewandelt, wird jedoch nicht zu einem improvisierten Solo ausgebaut. Um die besondere Akustik des Saales einzufangen, wurde der Titel, zusammen mit anderen Stücken des Albums live im Schauspielhaus Bonn eingespielt; jedoch nicht vor Publikum, sondern in der Zeit von 1 Uhr bis 6 Uhr morgens.

Akustische Version:
2005 wurde der Song für eine Aufführung aus der Reihe MTV Unplugged im Wiener Burgtheater von dem Düsseldorfer Produzenten Hans Steingen neu arrangiert, für akustische Instrumente ausgelegt und einen Halbton tiefer transponiert. Das Stück beginnt in dieser Version mit den ersten Takten von Beethovens Mondscheinsonate und geht danach in das eigentliche Intro über, beides gespielt von Esther Kim am Klavier. Ein weiterer Gastmusiker ist Raphael Zweifel am Cello. Beide sind ausgebildete Konzertmusiker. Campino übernimmt den Gesangspart, Vom Ritchie sitzt am Schlagzeug, und die akustischen Gitarren werden von Andreas Meurer, Michael Breitkopf und Andreas von Holst gespielt, wobei letzterer an manchen Stellen mitsingt.

Lied:
Hier kommt Alex erschien zunächst 1988 auf dem Album Ein kleines bisschen Horrorschau und wurde kurz darauf als Single ausgekoppelt. Die Single enthält weder die klassische Musik noch den Schrei am Anfang. Das Cover zur Single, gestaltet von Michael Roman, zeigt mehrere zu Grimassen verzerrte Gesichter in schwarz, weiß und rot.

1994 erschien eine englische Fassung des Songs auf dem Album Love, Peace & Money mit dem Titel The Return of Alex. Der Engländer Matt Dangerfield von The Boys hatte hierbei geholfen, den Text in die englische Sprache umzusetzen. Melodie und Intro sind mit der deutschen Single-Fassung identisch. Der englische Text legt jedoch den Schwerpunkt darauf, die Welt zu beschreiben, in der Alex zum brutalen Menschen mutierte. Es wird vor Alex' Rückkehr und seiner erneuten Horrorschau gewarnt, falls sich an seinem Umfeld nichts ändert. Die Promosingle The Return of Alex wurde in geringer Stückzahl und ausschließlich für Großbritannien produziert.

Die Toten Hosen spielen den Song Hier kommt Alex auf nahezu jedem ihrer Konzerte. Ein Beispiel hierfür ist auf dem Live-Album Im Auftrag des Herrn von 1996 zu finden. Als akustische Version erschien das Stück auf Nur zu Besuch: Unplugged im Wiener Burgtheater und auf der Single Hier kommt Alex (unplugged), die beide 2005 auf den Markt kamen.

Musikvideos:
Im Video zu Hier kommt Alex von 1988 spielt die Band auf einem Schrotthaufen, in einer leeren Fabrikhalle und auf dem Dach einer Lagerhalle. Zwischendurch werden kurze Ausschnitte vom Theaterstück in Bad Godesberg eingeblendet. Die Filmaufnahmen entstanden in einer halben Stunde auf dem Gelände eines ehemaligen Industriegebietes in Düsseldorf. Dort waren zuvor Abrissbirne und Planierraupe im Einsatz gewesen, weil ein neues Gewerbegebiet entstehen sollte. Für das Video war Walter Knofel beauftragt worden. Die Band kannte ihn seit einer Produktion für die österreichische Fernsehsendung X-Large.

Der holländische Regisseur René Eller hatte bereits für die Band Selig gedreht und den Toten Hosen gefiel seine „Handschrift“. Für The Return of Alex entstand 1994 in seinem Studio in Amsterdam, ein greller Schwarzweißfilm mit schnell ablaufenden Bildern. Es werden flimmernde Fernsehbildschirme eingeblendet und fremd wirkende Nahaufnahmen der Bandmitglieder gezeigt.

Coverversionen:
Samsas Traum mit ihrem Sänger Alexander Kaschte veröffentlichten 2001 ein Cover des Liedes. Eine weitere Interpretation erschien 2005 auf dem Album Grenzenlos von Scala & Kolacny Brothers. Der 60-köpfige Mädchenchor singt Hier kommt Alex in einer klassischen Variante.

Die Rechte an Hier kommt Alex hatten die Toten Hosen bereits 1990 an Ralph Siegel übertragen, um aus einem Vertrag mit dem Verleger vorzeitig herauszukommen. Sie hatten sich Ende der 80er Jahre dem Verlag von Siegel wegen eines finanziellen Engpasses auf fünf Jahre verpflichtet.

Reaktionen:
Vor der Veröffentlichung des Songs, waren die Toten Hosen lediglich in Insiderkreisen bekannt. Dies änderte sich danach schlagartig. Sie wurden von den Medien als anspruchsvolle Rockmusiker bezeichnet, die sich von der dilettantischen Punkmusik abgesetzt hätten. Dabei sollte die Musik der Toten Hosen in Schadewalds Inszenierung lediglich die Überleitung von einer Szene zur anderen bilden. Sie sollte den Erzähler aus dem Film von Stanley Kubrick ersetzen. Die Themen waren vorgegeben.

Campino äußerte sich dazu im Fachblatt Musikmagazin vom Mai 1989:
„Der Erfolg der Horrorschau soll bitte nicht als krampfhafte Niveausteigerung verstanden werden. Die Platte spiegelt nur wider, was wir in Bonn im Theater erlebt haben.“

Der Song wurde zum Aushängeschild der Toten Hosen und wurde ständig von den populären Radiostationen gespielt. So erreichte Hier kommt Alex in der Hitparade „Top 2000 D“ den neunten Platz. In dieser gemeinsamen Aktion von SDR 3 und DT64 wählten die Hörer ihre 2000 Lieblingslieder. Alle Titel wurden anschließend über eine Woche lang durchgehend Tag und Nacht, der Reihenfolge nach, über den Äther geschickt. Die Veranstaltung endete am 25. August 1990 mit einer Abschlussfeier auf dem Cannstatter Wasen, die live im Fernsehen übertragen wurde und auf der Die Toten Hosen als Überraschungsgäste auftraten.

Doch nicht jeder stand der Musik der Toten Hosen positiv gegenüber. Als 1988 ein Liveauftritt der Band vor dem Bonner Beethoven-Haus, in der „Olympia-Videoshow“ des WDR-Fernsehens, weltweit gesendet werden sollte, sabotierten brüskierte Beethovenfans die Übertragung indem sie zwei Übertragungskabel auseinander zogen. Danach wurde ein Transparent mit der Aufschrift
„Wir protestieren gegen diese Geschmacklosigkeit!“
entrollt.

(...)

Quelle: Wikipedia
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03.02.2009, 09:01

„Stefan Raab“: „Maschen-Draht-Zaun“

Jahr: 1999
Hintergrund:
Im September 1999 trat die Hausfrau Regina Zindler mit ihrem damaligen Nachbarn Gerd Trommer in der Gerichtsshow Richterin Barbara Salesch in Sat.1 auf. Grund für diese Verhandlung war ein Nachbarschaftsstreit in der sächsischen Stadt Auerbach. Regina Zindler verlangte von ihrem Nachbarn, einen Knallerbsenstrauch zu entfernen, der ihren Maschendrahtzaun beschädige. Die Klage wurde abgewiesen.

Zindler und ihr Nachbarschaftsstreit wurden deutschlandweit bekannt, als der Fernsehmoderator Stefan Raab ihn für seine Sendung TV total aufgriff. Dort verwendete er wegen der sächsischen Aussprache von Regina Zindler Videoschnipsel der Worte „Maschendrahtzaun“ und „Knallerbsenstrauch“ als Original-Ton.

Lied von Stefan Raab:
Später präsentierte Raab das im Countrystil gehaltene Lied Maschen-Draht-Zaun, in dem er die beiden Passagen ebenfalls verwendete. Die passende Single wurde mit Hilfe der Band Truck Stop produziert, und ein Musikvideo folgte. Die CD verkaufte sich mehr als 800.000 mal. Regina Zindler erhielt einen Anteil von zehn Pfennig pro verkaufter CD.

Das Lied erreichte sowohl in Deutschland als auch in Österreich Platz 1 der Charts.

Die Melodie des Titels stammt von dem Lied Alice's Restaurant von Arlo Guthrie.

Aufmerksamkeit der Medien:
Infolge der Ausschnitte bei TV total wurde das Thema auch für Boulevardmedien interessant; Fernsehteams aus dem gesamten Bundesgebiet belagerten die Grundstücke der verfeindeten Parteien Zindler und Trommer. Nachdem zahlreiche Schaulustige das Grundstück Regina Zindlers belagerten, hielt sie dem psychischen Druck, der durch die öffentliche Aufmerksamkeit verursacht worden war, nicht stand, verkaufte das Grundstück und begab sich in psychologische Behandlung.

Später nahm Regina Zindler noch den Song Frieden am Zaun auf. Dieser floppte aber.

Quelle: Wikipedia
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03.02.2009, 20:01

„Wildgänse Rauschen Durch Die Nacht“:

Wildgänse rauschen durch die Nacht (auch "Nachtposten im März" im Gedichtband Im Felde zwischen Nacht und Tag) ist ein Gedicht von Walter Flex aus dessen Buch Der Wanderer zwischen beiden Welten. Eine verbreitete volksliedhafte Marschmelodie dazu schrieb Robert Götz (1892–1978 ).

Rezeption:
Das Gedicht und später auch das Lied verbreitete sich zunächst in der Wandervogelbewegung und der Bündischen Jugend, da es von ihr als Symbol für den von Flex idealisiert dargestellten „Wandervogel-Soldaten“ Ernst Wurche betrachtet wurde, der durch die weite Verbreitung von Flex' Werk zu einem Idealbild des „Feldwandervogels“ wurde.

Später wurde es auch in Hitlerjugend, Wehrmacht und Waffen-SS gesungen. Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Lindner verwendet es als Beispiel dafür, wie sich die Vertonung eines Textes von der ursprünglichen Intention entfernen kann. Die „zackige“ Marschmelodie, der das Lied seine Beliebtheit verdankt, kontrastiert mit der Melancholie des Textverfassers Walter Flex. Maskulinisierung und Militarisierung der bündischen Jugendbewegung erfolgten früher und unabhängig von der Hitlerjugend, zu deren Ideologie Krieg als „Morden“ keineswegs passte. Die schneidige Melodie von Robert Götz entstand zwar schon 1916, jedoch wurde das Lied erst Ende der 20er Jahre populär.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Lied bis in die 1970er Jahre durch den Schulunterricht weit verbreitet. Es gehörte zum Kern des gemeinsamen Liedguts der durch die Jugendbewegung geprägten Gruppen und Verbände. Das Lied gehört auch u. a. zum Repertoire von Studentenverbindungen und der SJD – Die Falken (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken). Es fand sich auch auf einem Album des Sängers Heino wieder. In der Bundeswehr ist es noch heute [2007] ein beliebtes Marschlied.

Entstehungsgeschichte laut Walter Flex:
Walter Flex beschreibt auf den ersten Seiten seines Buchs „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ die angebliche Entstehungsgeschichte des Gedichts:

„Ich lag als Kriegsfreiwilliger wie hundert Nächte zuvor auf der granatenzerpflügten Waldblöße als Horchposten und sah mit windheißen Augen in das flackernde Helldunkel der Sturmnacht, durch die ruhlos Scheinwerfer über deutsche und französische Schützengräben wanderten. Der Braus des Nachtsturms schwoll anbrandend über mich hin. Fremde Stimmen füllten die zuckende Luft. Über Helmspitze und Gewehrlauf hin sang und pfiff es schneidend, schrill und klagend, und hoch über den feindlichen Heerhaufen, die sich lauernd im Dunkel gegenüberlagen, zogen mit messerscharfem Schrei wandernde Graugänse nach Norden ... Die Postenkette unseres schlesischen Regiments zog sich vom Bois des Chevaliers hinüber zum Bois de Vérines, und das wandernde Heer der wilden Gänse strich gespensterhaft über uns alle dahin. Ohne im Dunkel die ineinanderlaufenden Zeilen zu sehen, schrieb ich auf einen Fetzen Papier ein paar Verse: ... “

Text:
1.
Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden –
Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

2.
Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

3.
Rausch' zu, fahr' zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

4.
Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr'n in Kaisers Namen,
Und fahr'n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

Quelle: Wikipedia
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04.02.2009, 10:57

“Falco”: “Out Of The Dark”

Jahr: 1998
Out of the Dark ist ein Lied des österreichischen Musikers Falco. Ursprünglich war geplant, das Lied nur auf dem Album Egoisten zu veröffentlichen. Doch als Falco starb, wurde von seinen ehemaligen Produzenten beschlossen, dieses sehr emotionale Lied als Single am österreichischen Markt zu veröffentlichen.

Am Ende der zweiten Strophe heißt es: muss ich denn sterben, um zu leben?. Dadurch entstanden in den Medien Gerüchte, Falco hätte sich in Wirklichkeit mit seinem Autounfall das Leben nehmen wollen. Geklärt wurde dieses Mysterium nie, jedoch wird öfter auf diese Zeile hingewiesen.

Veröffentlichungsgeschichte:
Als Falco seinem Band-Leader Thomas Rabitsch den Song im Jahre 1996 vorspielte, vermutete dieser gleich, es würde sich um die 2. Single handeln. Falco war jedoch unsicher und beschloss stattdessen, Naked als zweite Single im selben Jahr auszukoppeln.

Im Jahre 1997, zu Falcos 40. Geburtstag, wurde Out Of The Dark in der Dominikanischen Republik das erste Mal live gespielt. Auch bei seinem allerletzten Auftritt performte er den Song.

Am 27. Februar 1998, drei Wochen nach Falcos Tod, wurde das Album Out of the Dark (Into the Light) veröffentlicht, welches in Österreich die Spitze der Longplayer-Hitliste erreichte.

Die Produzenten beschlossen für den 20. März die Veröffentlichung der Single und so kam spät aber doch, schließlich Out of the Dark in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz auf den Markt. Sie stieg sofort in die Top 3 der österreichischen, deutschen und schweizer Charts ein, wo sie auch über längere Zeit blieb und war sehr erfolgreich, auch wenn es zum Nummer-Eins-Hit nicht reichte.

In Großbritannien erschien die remixte Version des Liedes im Herbst als B-Seite zusammen mit der "Egoist"-Maxi-Single.

Musik-Video:
Da das Video nach Falcos Tod produziert wurde, nahm man Szenen aus alten Musikvideos Falcos. Unter anderem sind Szenen aus dem Video von Jeanny, Der Kommissar und seinem ersten Hit Ganz Wien zu sehen. Es sind auch Ausschnitte vom Konzert auf der Donauinsel bis zu seinen letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Lied Naked zu sehen. Während des Refrains ist immer die Fahrt eines Zuges, aus der Sicht eines Insassen, in/aus einen Tunnel zu sehen.

Interpretationen:
* Viele Medien interpretierten als Hintergrund des Liedes einen geplannten Selbstmord bzw. eine Todesvorahnung von Falco, was allerdings aufgrund der Tatsache, dass das Lied schon Jahre vor Falcos Tod entstand unwahrscheinlich erscheinen lässt.
* Thomas Rabitsch(Falcos Band-Leader) gegenüber meinte Falco es ginge in dem Lied um einen Mann der in einen Sumpf versinkt und keinen Ausweg findet.
* Bei einem Ö3-Interview aus dem Jahr 1997, ungefähr ein Jahr vor Falcos Tod, meinte er wiederum, dass das Thema dieses Liedes -wie schon des Öfteren bei Falco - Drogen sind. Die erzählte Geschichte handelt von einer Scheidung eines Mannes von seiner Frau, worauf er in eine Depression fällt und als einzigen Ausweg das Heroin sieht. Daher spielt der Refrain auf dieses Thema mit Out of the Dark (Scheidung)Into the Light (Heroin) an. Nach dem oben erwähnten Interview wurde das Lied erstmals auf einer Radiostation gespielt.
* In seinem letzten Interview sagte Falco:

„Out of the Dark ist autobiographisch - und auch wieder nicht. Es geht um Rauschgift, im Klartext: um Kokain. Ich schrieb den Text aus der Sicht eines Verzweifelten, von dem die Droge Besitz ergreift, ohne daß ich selbst süchtig bin.“
– Falco im Interview der Zeitschrift "Bunte" 27/98

Der wahre Hintergrund des Songs bleibt aufgrund dieser Widersprüche weiterhin ein Geheimnis.

Quelle: Wikipedia
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04.02.2009, 23:29

„Lee Marvin“: „Wand’rin’ Star“

Jahr: 1969
Wand’rin’ Star war ein Nummer-1-Hit des US-amerikanischen Schauspielers Lee Marvin im Vereinigten Königreich für drei Wochen im März 1970 und hielt sich neun Wochen in den Top Ten. Auf verschiedenen Covern finden sich auch die Schreibweisen Wand’rin Star und Wandrin’ Star.

Geschrieben wurde das Lied 1951 unter dem Titel (I Was Born Under a) Wand’rin’ Star von Alan J. Lerner (Text) und Frederick Loewe (Musik) für das Bühnen-Musical Paint Your Wagon. Als das Musical im Jahr 1969 verfilmt wurde (dt. Verleihtitel Westwärts zieht der Wind), übernahm Lee Marvin die Rolle des Goldsuchers Ben Rumson. Obwohl Marvin nicht unbedingt der geborene Sänger war, sang er alle seine Lieder im Film selbst, da ihm der Gedanke fremd war, zur Stimme eines anderen Menschen zu mimen.

Zwar war der Film selbst ein Kassenflopp, der Soundtrack wurde aber zum Erfolg. Arrangiert mit Orchesterbegleitung von Nelson Riddle hielt sich Lee Marvins Version von Wand’rin’ Star drei Wochen lang an der Spitze der Charts im Vereinigten Königreich und verwies die Beatles mit Let It Be auf die Nummer zwei. Bekannt ist das Lied vor allem wegen der tiefen Bass-Stimme von Marvin.

Marvin hat danach nie wieder eine Single herausgebracht, so dass er als One-Hit-Wonder bezeichnet wird. Eine deutsche Fassung des Liedes sang der Schauspieler und Synchronsprecher Friedrich Schütter unter dem Titel Mit dem Wind muss ich weiterzieh’n auf der Single Columbia 1C 006 28749. Instrumentale Fassungen wurden von verschiedenen Orchestern eingespielt, so vom Orchester Raymond Lefèvre auf der LP Raymond Lefevre spielt Filmmusik, Riviera RLP 16 092.

Quelle: Wikipedia
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05.02.2009, 10:59

„Näher, Mein Gott, Zu Dir“ (Nearer, My God, To Thee):

Näher, mein Gott, zu Dir ist ein Choral, der im Original „Nearer, My God, To Thee“ heißt und mit einer Melodie von Lowell Mason unterlegt wurde. Verfasserin ist Sarah Flower Adams (1805-1848 ).

Das Lied wurde zu Ehren der ermordeten US-Präsidenten James A. Garfield 1881 und William McKinley, dessen letzte Worte der Liedanfang gewesen sein sollen, 1901 sowie bei der Beerdigung ihres Kollegen Gerald Ford 2007 intoniert.

Besondere Bekanntheit und häufigste Assoziation dürfte der Choral allerdings in einem anderen Zusammenhang erhalten haben: Als Lieblingsstück ihres Dirigenten Wallace Hartley soll es auch von der Kapelle der Titanic bis zum Untergang des Schiffes gespielt worden sein. Mindestens drei der über das Unglück gedrehten Kinofilme – Untergang der Titanic, Die letzte Nacht der Titanic und Titanic – folgen dieser Darstellung.

Außerdem findet sich diese Zeile auf einem Denkmal des Flugzeugabsturzes von (Uruguayan-Air-Force-Flug 571), bei dem 16 Passagiere 72 Tage lang bei arktischen Andentemperaturen überlebten, bevor sie am 23. Dezember 1972 gerettet werden konnten.

Der Text bezieht sich auf Jakobs unruhige Nacht bei Bethel. Dort schläft er – einen Stein unter seinem Kopf – und träumt von einer Himmelstreppe, auf der Engel auf- und absteigen (Genesis 28,10–22).

Englischer Liedtext:
Nearer, my God, to Thee, nearer to Thee!
E’en though it be a cross that raiseth me,
Still all my song shall be, nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


Though like the wanderer, the sun gone down,
Darkness be over me, my rest a stone.
Yet in my dreams I’d be nearer, my God to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


There let the way appear, steps unto Heav’n;
All that Thou sendest me, in mercy given;
Angels to beckon me nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


Then, with my waking thoughts bright with Thy praise,
Out of my stony griefs Bethel I’ll raise;
So by my woes to be nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


Or, if on joyful wing cleaving the sky,
Sun, moon, and stars forgot, upward I’ll fly,
Still all my song shall be, nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


There in my Father’s home, safe and at rest,
There in my Savior’s love, perfectly blest;
Age after age to be, nearer my God to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!

(Diese sechste Strophe stammt von Edward Henry Bickersteth jr.)


Deutscher Liedtext:
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!
Drückt mich auch Kummer hier,
Drohet man mir,
Soll doch trotz Kreuz und Pein,
Dies meine Losung sein:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Bricht mir, wie Jakob dort,
Nacht auch herein,
Find ich zum Ruheort
Nur einen Stein,
Ist selbst im Traume hier
Mein Sehnen für und für:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Geht auch die schmale Bahn,
Aufwärts gar steil,
Führt sie doch himmelan
Zu meinem Heil.
Engel so licht und schön
Winken aus sel'gen Höhn:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Ist dann die Nacht vorbei,
Leuchtet die Sonn,
Weih ich mich Dir aufs neu
Vor Deinem Thron,
Baue mein Bethel Dir,
Und jauchz mit Freuden hier:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Ist mir auch ganz verhüllt
Mein Weg allhier:
Wird nun mein Wunsch erfüllt
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf,
Schwing ich mich selig auf

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

In einem Liederbuch aus dem Jahre 1922 fand sich zu dem Lied ein Alternativtext:

Näher mein Gott zu Dir
Näher zu Dir
Näher mit Dir vereint,
Schenke es mir.
In Deiner Nähe flieht,
Was mich zur Welt hinzieht.
Darum, Gott, immer noch
Näher zu Dir.


Französischer Liedtext:
(Übersetzt von C. Cha te la nat)

Plus près de toi, mon dieu, plus près de toi;
Même en courbant le front sous l'éclair du glaive
Que mon hymne s'élève, plus près de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.


Lorsque la nuit descend autour de moi,
Quand je me sens perdu au fond du désert,
Mon chant s'élance encore, plus près de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.


Où va le dur chemin? Il mène au ciel,
Toujours ta volonté m'apparaît parfaite.
Chatnons avec les anges: plus près de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.

Au jour, que tu viendras, mon divin Roi,
A ton premier signal je me lèverai,
Et je serai toujours après de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.


Lateinischer Liedtext:
Aetérnam réquiem, réquiem
Dona eis Dómine, qui a pius es.
Et lux perpétua luceateis

cum sanctis tuis,
quia pius es.

Quelle: Wikipedia
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05.02.2009, 21:18

„Hail To The Chief“:

Hail to the Chief (deutsch etwa „Heil dem Anführer“) ist die offizielle Hymne des US-Präsidenten, die ihn bei fast allen öffentlichen Auftritten begleitet. Vorher werden für den Präsidenten vier Trommelwirbel und Fanfaren (ruffles and flourishes) gespielt.

Entstehung:
Seinen Ursprung hat das Lied angeblich in der Seenlandschaft der schottischen Highlands. Der aus London stammende Komponist des Stückes, der Leiter des Surrey Theatre James Sanderson (1769–1841), soll sich aber nie dort aufgehalten haben. Der Text geht zurück auf Sir Walter Scotts „The Lady of the Lake“ (1810) mit der Zeile „Hail to the Chief who in triumph advances!“, das Sanderson vertonte.

Im November 1810 schrieb Scott einem Freund, dass „The Lady of the Lake“ von Martin und Reynolds in London und von einem Mister Siddons in Edinburgh als Theaterstück adaptiert würde. Ungefähr zur selben Zeit erhielt er von einem Freund einen Brief, der mit dem Boat-Song „Hail to the Chief“ endete.

Am 4. Juli 1828, dem amerikanischen Nationalfeiertag, spielte das Marineorchester das Lied bei der Eröffnungszeremonie des Chesapeake and Ohio Canal in Anwesenheit von Präsident John Quincy Adams. Als Ankündigungsmusik für den Präsidenten erklang Hail to the Chief erstmals bei der Amtseinführung von James K. Polk am 4. März 1845, auf Vorschlag von Julia Tyler, der Gattin von Polks Amtsvorgänger John Tyler. 1954 machte das US-amerikanische Verteidigungsministerium das Stück zur offiziellen Hymne des Präsidenten.

Wortlaut:
Der Text stammt von Albert Gamse. Er wird nur selten gesungen.

Hail to the Chief we have chosen for the nation,
Hail to the Chief! We salute him, one and all.
Hail to the Chief, as we pledge cooperation
In proud fulfillment of a great, noble call.

Yours is the aim to make this grand country grander,
This you will do, that’s our strong, firm belief.
Hail to the one we selected as commander,
Hail to the President! Hail to the Chief!

Kulturelle Bezüge:
* Die Wendung „Hail to the Chief“ wird in der US-amerikanischen Kultur gern genutzt, um sich über Autoritätspersonen lustig zu machen – so etwa als Titel mehrerer Film- und Fernsehproduktionen sowie in Musiktiteln.
* Der Spitzname des Baseball-Spielers Chad Cordero lautet „The Chief“. Bei Spielen seiner Mannschaft, der Washington Nationals, wird „Hail to the Chief!“ auf den Anzeigetafeln eingeblendet.
* Zur Zeit der Watergate-Affäre sangen Demonstranten das Lied oft mit dem Text „Jail to the Thief“ (Ins Gefängnis mit dem Dieb).
* Anlässlich der Amtseinführung im Jahr 2000 skandierten Demonstranten „Hail to the Thief“ in Anspielung auf die angeblich „gestohlene“ Wahl.

Quelle: Wikipedia
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06.02.2009, 09:14

„Simon And Garfunkel“: „Scarborough Fair”

Jahr: 1966
Scarborough Fair ist ein traditionelles englisches Volkslied, dessen Autor unbekannt ist. Die wohl bekannteste Version stammt von Simon and Garfunkel. Oft wird das Lied im Duett mit einer Frauen- und einer Männerstimme gesungen.

Herkunft:
Der Name lässt sich auf das Mittelalter zurückführen, als die englische Stadt Scarborough ein wichtiger Treffpunkt für Kaufleute aus ganz England war. Am 15. August jedes Jahres startete dort eine 45-tägige große Messe, genannt Scarborough Fair, die für damalige Verhältnisse recht lang war.

Als diese Messe im 19. Jahrhundert aufgegeben wurde, wurde der Name Scarborough Fair einem Musikfestival, das nun jedes Jahr im September in derselben Stadt stattfindet, gegeben.

Das Lied wurde vermutlich im 16. oder 17. Jahrhundert geschrieben. Es ist möglich, dass es aus dem Lied „The Elfin Knight“ entstanden ist. Es wurde, nachdem es von Stadt zu Stadt überliefert wurde, mehrfach verändert. So kommt es, dass heute dutzende Strophen existieren. Jedoch werden meistens nur wenige davon gesungen.

Text:
Das Lied handelt von einem jungen Mann, der von seiner Freundin verlassen wurde und nun den Hörer auffordert, sie dazu zu bringen, eine ganze Reihe von unmöglichen Dingen zu tun. Zum Beispiel soll sie ihm einen Pullover ohne Wolle stricken und ihn dann in einem trockenen Brunnen waschen. Danach wird er sie wieder als seine feste Freundin annehmen.

Es folgt der Text einer Version, die im Duett gesungen wird:

Beide:

Are you going to Scarborough Fair?
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Remember me to one who lives there,
For she once was a true love of mine.

Mann:

Tell her to make me a cambric shirt,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Without no seam nor fine needlework,
And then she'll be a true love of mine.

Tell her to wash it in yonder dry well,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Which never sprung water nor rain ever fell,
And then she'll be a true love of mine.

Tell her to dry it on yonder thorn,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Which never bore blossom since Adam was born,
And then she'll be a true love of mine.

Ask her to do me this courtesy,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
And ask for a like favour from me,
And then she'll be a true love of mine.

Beide:

Have you been to Scarborough Fair?
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Remember me from one who lives there,
For he once was a true love of mine.

Frau:

Ask him to find me an acre of land,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Between the salt water and the sea-sand,
For then he'll be a true love of mine.

Ask him to plough it with a sheep's horn,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
And sow it all over with one peppercorn,
For then he'll be a true love of mine.

Ask him to reap it with a sickle of leather,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
And gather it up with a rope made of heather,
For then he'll be a true love of mine.

When he has done and finished his work,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Ask him to come for his cambric shirt,
For then he'll be a true love of mine.

Beide:

If you say that you can't, then I shall reply,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Oh, Let me know that at least you will try,
Or you'll never be a true love of mine.

Erläuterungen:
Der Refrain „Parsley, sage, rosemary and thyme“ ist symbolisch zu interpretieren. Wort für Wort übersetzt heißt dieser Satz „Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian“ – also eine Liste von Pflanzen, die für den modernen Hörer zunächst keinen Sinn ergeben. Jedoch hat diese Zeile einen symbolischen Wert. Petersilie wurde früher als Verdauungsmittel gegessen und sollte gleichzeitig die Bitterkeit in der Nahrung entfernen. Mittelalterliche Ärzte benutzten diese Pflanze auch zu einem spirituellen Zweck. Salbei galt schon lange als ein Symbol für Kraft. Rosmarin stellt Treue, Liebe und Erinnerung dar. Heute gibt es in England bei vielen Frauen immer noch den Brauch, Rosmarinzweige in den Haaren zu tragen. Thymian symbolisiert in erster Linie Mut. Zur Zeit, als das Lied geschrieben wurde, trugen Ritter oft Schilde mit einer aufgemalten Thymianpflanze, wenn sie in den Kampf gingen.

Das lyrische Ich im Lied wünschte sich mit der Nennung dieser vier Pflanzen Milde, um die Bitterkeit in der Beziehung zu lindern, seelische Kraft, wenn sie voneinander getrennt sind, Treue, um mit ihr zusammen zu bleiben, wenn er alleine ist; und seltsamerweise auch Ermutigung, damit sie die „unmöglichen Dinge“ tun und wieder zurückkommen kann, sobald dies möglich ist.

Eine ganz andere Bedeutung des Liedertextes ergibt sich jedoch aus einer "medizinischen" Betrachtungsweise der Gewürze: Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian. Sie wurden früher als Abtreibungsmittel verwendet.

Version von Simon and Garfunkel:
Die Version von Simon and Garfunkel aus dem Jahr 1966 ist die bekannteste Aufnahme von Scarborough Fair. Sie erschien auf dem Album Parsley Sage Rosemary and Thyme. Paul Simon lernte das Lied 1965 von Martin Carthy in London und fügte den Kontrapunkt von „Canticle“, eine Neuaufnahme des Songs „The Side Of a Hill“, hinzu. 1968 wurde das Lied als Soundtrack zum Film Die Reifeprüfung als Single veröffentlicht. Das Copyright liegt ausschließlich bei Paul Simon, was Martin Carthy ein Dorn im Auge war, da er eigentlich die „traditionelle Quelle“ war. Eine Versöhnung zwischen den beiden gab es erst im Jahre 2000, als Paul Simon das Lied gemeinsam mit Carthy auf einem Konzert in London sang.

Quelle: Wikipedia
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06.02.2009, 21:07

„Happy Birthday“:

„Happy Birthday“ ist das bekannteste Geburtstags-Ständchen.

Das Lied stammt von Mildred J. Hill (1859–1916) und Patty Smith Hill (1868–1946) aus dem US-amerikanischen Louisville (Kentucky). Beide arbeiteten im Louisville Experimental Kindergarten, Patty Hill als Leiterin, ihre Schwester Mildred als Erzieherin. Die heute zu Happy Birthday gehörende Melodie schrieb Mildred als Begrüßungslied für den Kindergarten, ihre Schwester Patty verfasste dazu den originalen Text „Good Morning To All“. Dieses Lied wurde 1893 erstmals veröffentlicht. Heutzutage wird das Lied in vielen Ländern in vielen verschiedenen Sprachen gesungen.

Der Textautor Robert C. Coleman fügte 1924 eine zweite Strophe dazu, das heute bekannte „Happy Birthday“. Dies geschah ohne Einwilligung der ursprünglichen Autoren, was eine Klage der Familie Hill gegen Coleman zur Folge hatte, die die Hills 1935 gewannen. 1989 übernahm Warner die Rechte gegen eine Zahlung von 15 Millionen Pfund.

Da das Urheberrecht geistiges Eigentum noch 70 Jahre nach dem Tod des Autors schützt, und die Co-Autorin Patty Smith Hill erst 1946 starb, ist das Lied in Deutschland noch bis 2016 urheberrechtlich geschützt. Das Lied bringt noch heute der Rechtsinhaberin Warner Chappell jährlich ca. 2 Millionen US-Dollar an Lizenzgebühren ein.

Eine berühmte Interpretation des Ständchens ist diejenige von Marilyn Monroe, die sie im Mai 1962 anlässlich des Geburtstags von John F. Kennedy im Madison Square Garden gab, und die auf Grund Monroes durchsichtig scheinenden Kleides und ihrer lasziven Stimme ihre vermutete Affäre zu Kennedy mehr als deutlich werden ließ.

Quelle: Wikipedia
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08.02.2009, 09:41

“The Beatles”: “Being For The Benefit Oof Mr. Kite!”

Jahr: 1967
Being for the Benefit of Mr. Kite! ist ein Lied der Beatles, das 1967 als siebter Titel auf der LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band veröffentlicht wurde. Es schließt die erste Seite der LP ab.

Diese John Lennon-Komposition wurde am 17. Februar und vom 28. bis zum 30. März 1967 in den Abbey Road Studios aufgenommen.

Während der Dreharbeiten zum Werbefilm von Strawberry Fields Forever am 31. Januar 1967 in Sevenoaks (Kent) entdeckte John Lennon in einem Antiquitätenladen ein altes Plakat für Pablo Fanques Circus Royal und kaufte es. Aus dessen Text entwickelte er das Lied.

Lennon schwebte eine echte Kirmesstimmung vor. Im Archiv der Abbey Road Studios fanden sich Tonbänder mit Ausschnitten von Märschen, gespielt von Dampf- und Jahrmarktsorgeln. Kopien dieser Bänder wurden vom Toningenieur Geoff Emerick in kleine Fitzel zerschnitten und willkürlich wieder zusammengeklebt. Heraus kam dabei eine chaotische Klangcollage, die Lennon gefiel. Teile dieses Bandes wurden unter das Ende des Liedes gemischt und lassen es ausklingen.

Bei Being for the Benefit of Mr.Kite! wollte Lennon „..., dass man das Sägemehl förmlich riechen könne“. Solche Äußerungen waren typisch für ihn. An Produzent George Martin und Toningenieur Geoff Emerick lag es dann, diese Wünsche umzusetzen. Er war immer sehr bemüht, die Aufnahmen nach den Vorstellungen der Beatles zu realisieren.

Dennoch war Lennon mit dem Endprodukt nicht ganz zufrieden, weil er das Lied für kein Ergebnis echter Arbeit hielt, was er 1967 dem Beatles-Biografen Hunter Davies gegenüber äußerte. Im Laufe der Zeit revidierte er sein Urteil und in einem Interview für das Playboy-Magazin aus dem Jahr 1980 bezeichnete er das Lied als „cosmically beautiful … The song is pure, like a painting, a pure watercolour.“

Der Text des Plakats:

PABLO FANQUE'S CIRCUS ROYAL
Town-Meadows, Rochdale

Grandest Night of the Season!
and positively the
LAST NIGHT BUT THREE!
being for the
BENEFIT OF MR.KITE,
(late of Well's Circus) and
Mr. J. Henderson,
the celebrated somerset-thrower!
Wire dancer, vaulter, rider, etc.
On TUESDAY Evening, February 14, 1843

Mssrs. Kite and Henderson, in announcing the
following Entertainments ensure
the Public that this Night's Production will be
one of the most splendid ever produced in this Town,
having been some days in preparation.

Mr. Kite will, for this night only, introduce the celebrated
HORSE ZANTHUS!
Well known to be one of the best Broke horses
IN THE WORLD!!!

Mr. HENDERSON will undertake the arduous Task of
THROWING TWENTY-ONE SOMERSETS,
on the solid ground.
Mr. KITE will appear, for the first time this season,
On The Tight Rope,
When Two Gentlemen Amateurs of this Town will
perform with him.
Mr. HENDERSON will, for the first time in Rochdale,
introduce his extraordinary
TRAMPOLINE LEAPS and SOMERSETS!
Over Men & Horses, through Hoops, over Garters
and lastly through a Hogshead of
REAL FIRE! In this branch of the profession
Mr. H challenges THE WORLD!


Quelle: Wikipedia
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08.02.2009, 21:58

“Razorlight”: “Wire To Wire”

Jahr 2008

Zitat

Der Song “Wire To Wire” - da sind sich Musikexperten einig - wird sich ziemlich tief in die Gehörgänge fräsen. Für das kunstvoll-minimalistische Video im 70`s Style engagierte die Band den Kamera-Mann Stephen Frears, der für seine Arbeit am Film „Elizabeth II“ schon für den Oscar nominiert war.
Johnny Burrell (Frontmann `Razorlight`): „Die Idee für das Video stammt aus den 70ern. Es ist eine klitzekleine Szene in einem Streifen - und Stephen war damals Kamera-Mann. Und dann dachten wir, wenn wir die Idee schon klauen dann sollen auch die Leute von damals das Video machen.“
Im Clip - und Song geht es um Menschen, die im grauen Alltag verzweifelt einen Partner suchen …
… Einige Kritiker schimpfen nun: Razorlight hätten den seichten Mainstream entdeckt. Das bringt den charismatischen Sänger Johnny Burrell ganz schön auf die Palme:
Johnny Burrell: „Also `Wire To Wire`als Mainstream zu bezeichnen ist unglaublich! Das kommt nicht mal in die Nähre vom Durchschnittskram. Maintream - das ist für mich so’n Euro-Pop Gedöns.“
Die Fans können sich auch am 07. März ein eigenes Bild von dem Sound machen: Dann treten Razorlight nämlich bei „The Dome 49“ in Hannover auf, hier bei RTL II.


Übersetzung:
Was ist Liebe außer das befremdenste Gefühl,
ein Sünde, an der Du den Rest Deines Lebens zu schlucken hast,
Du hälst Ausschau nach jemandem dem Du vertrauen kannst,
um Dich zu lieben, bis Deine Augen trocken gelaufen sind.

Sie lebt im ernüchtern Schein,
wir gehen dorthin wo das wilde Blut fließt,
unsere Körper ist von der gleichen Narben gezeichnet,
liebe mich, wo immer Du bist.

Wie kannst Du mit dem vollständig einrosteten Glauben lieben?
Wie kannst Du das unbändige zähmen?
Du hälst Ausschau nach jemandem dem Du vertrauen kannst,
um Dich zu lieben, wieder und wieder.

Wie kannst Du in einem Haus ohne Gefühle leben?
Wie kannst Du das unbändige zähmen,
Ich halte Ausschau nach jemandem dem ich vertrauen kann,
um mich zu lieben, wieder und wieder.

Sie lebt im ernüchtern Schein,
wir gehen dorthin wo das wilde Blut fließt,
unsere Körper ist von der gleichen Narben gezeichnet.

Wie kannst Du in einer Nacht ohne Gefühle leben?
Sie sagt "Liebe", ich höre das Geräusch, ich sehe Panik,
Sie sagt "Liebe"ist kein feindseliger Zustand.

Liebe mich, wo immer Du bist.

Quellen:
RTL II - News (08.02.2009)
http://www.golyr.de/razorlight/songtext-…ire-686545.html
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10.02.2009, 12:17

“Anton Karas”: „Harry-Lime-Thema“ / Der Dritte Mann

Jahr: 1949
Das Harry-Lime-Thema (engl. The Third Man Theme) ist eine Instrumental-Komposition, die von Anton Karas für den Film Der dritte Mann geschrieben und interpretiert wurde.

Entstehung:
Anton Karas arbeitete gerade als Zither-Spieler, als der Regisseur Carol Reed, während er nach Drehorten für seinen Film suchte, Karas in einem Biergarten spielen hörte. Reed wollte zwar Walzer-Musik, sie sollte aber dennoch zur Stadt Wien passen, in welcher der Film spielte. So fragte er Karas, ob er die Filmmusik schreiben und aufnehmen würde. Karas war einverstanden und schrieb das Thema, welches auf einer Melodie in einem Übungsbuch basierte.

Erfolg:
Obwohl die Zither zuvor nicht sehr häufig in der englischen oder amerikanischen Musik verwendet wurde, erlangte das Thema durch das Filmpublikum schnell nach der Premiere (am 2. September 1949 in Großbritannien) Popularität.

Nach seiner Veröffentlichung als Single 1950, hielt sich das „Harry-Lime-Thema“ elf Wochen (vom 23. April bis 8. Juli) auf Platz eins der US-Bestseller (Best Sellers in Stores) des Billboard-Magazins.

Der Erfolg führte zu einer Tendenz, Filmthemenmusik in Singles zu veröffentlichen. Auch eine Gitarren-Version von Guy Lombardo (aufgenommen am 9. Dezember 1949, veröffentlicht unter dem Label Decca Records) verkaufte sich auch sehr gut und hielt sich ebenso 11 Wochen auf Platz eins. Nach Faber and Faber haben die unterschiedlichen Versionen des Themas zusammen geschätzte vierzig Million Kopien verkauft.

Quelle: Wikipedia
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10.02.2009, 19:54

“Pink Floyd”: “Another Brick In The Wall”

Jahr: 1979
Another Brick in the Wall ist der Titel eines der bekanntesten Lieder und der größte Erfolg der britischen Rockband Pink Floyd , das auf dem Album The Wall am 30. November 1979 erstveröffentlicht wurde. Es wurde in drei Teilen publiziert, die auf der ersten CD des Albums die Tracknummern 3, 5 und 12 hatten. Der zweite Teil der Trilogie wurde als Single veröffentlicht.

Entstehung:
Das Lied wurde von Roger Waters geschrieben, der dabei von seiner eigenen Schulzeit während der 1950er inspiriert wurde. Waters drückte darin seinen Unmut über die von ihm gefühlte Unterdrückung der Schüler aus.

Bob Ezrin wollte die Stimmen normaler Londoner Schüler im Lied haben. An einem normalen Schultag ging er deshalb zusammen mit Waters in die dem Aufnahmestudio nahegelegene Schule Islington Green School und betrat einen Musikklassenraum. Der unkonventionell denkende Lehrer Alun Renshaw unterrichtete dort gerade eine Klasse, als die beiden den Raum betraten. Als sie den Raum wieder verließen, hatten sie 23 Schüler dabei, die sie mit ins Aufnahmestudio nahmen. In einem ersten Aufnahmeversuch sangen die Schüler, als ob sie sich in einem Chor befänden, doch die Mitglieder von Pink Floyd wiesen die Schüler an, wie auf einem Spielplatz zu singen. Da die Schüler unter anderem davon singen, dass sie keine Bildung bräuchten, verbot die Schule, sie im Video zu zeigen.

Ende 2004 verklagten einige der Schüler die Band auf Zahlung von Tantiemen, da lediglich die Schule eine Platin-Schallplatte und 1000 Pfund Sterling erhalten hatte, sie persönlich nicht für ihre Dienste bezahlt wurden.

Interpretation der Lieder:
Das Album The Wall handelt von einem Protagonisten namens Pink, um den es auch in dem Lied Another Brick in the Wall geht. Die verschiedenen Musikstile auf der ersten CD des Albums repräsentieren Veränderungen in seiner Persönlichkeit.

Teil 1:
Spieldauer: 3:21 Minuten

Lancaster Pink, der laut dem Musikvideo etwa 5 bis 7 Jahre alt ist, hat eine Mauer (The Wall) um seine Gedanken gebaut, die das Gute und Schlechte von ihm fernhält. Er glaubt, dass er sie nicht verändern kann. Die Mauer hat er aufgrund der Last des Lebens errichtet, die er im Vorgängerlied The Thin Ice erfahren hat. Pink erzählt, dass sein Vater vor seiner Geburt über das Meer geflogen ist, was eine Metapher dafür darstellt, dass sein Vater im Zweiten Weltkrieg gestorben ist. Seinem Schicksal resignierend stellt er fest, dass es nur ein Ziegelblock in der Mauer (Another Brick in the Wall) war. Pink hält es für sein unausweichliches Schicksal, dass die Mauer, die schon immer in seinem Leben vorhanden war, immer weiter wachsen wird.

Pink ist verbittert über den Tod seines Vaters. Er fragt, was sein Vater ihm außer einem Bild im Familienalbum zurückgelassen habe. Die akustische Untermalung deutet auf eine Zeit hin, wenn all die Gefühle aus Pink herausbrechen werden und zeigt gleichzeitig die Emotionen, die er fühlt.

Als Pink älter wird, richtet er seinen Hass gegen England, Hitler, den Krieg und alle daran Beteiligten. Die Verärgerung wird zu seinem Lebensinhalt und er wird selbst zu dem, was er am meisten gehasst hat.

Teil 2:
Spieldauer: 4:00 Minuten

An Pinks Schule erheben sich die Schüler gegen die Lehrerschaft, welche zynisch und kalt zu den Schülern ist. Die Lehrer versuchen, die Schüler mit düsterem Sarkasmus und Gedankenkontrolle in ihre Welt der Ängste und Unfreiheit zu locken.

Waters kritisiert mit dem Text das Schulsystem in England, das den Individualismus nicht fördert, sondern alle nach Schema F erziehen will. Die Zeile „we don't need no education“ drückt unmissverständlich aus, dass die Lehrer als ungeeignet empfunden werden. Gleichzeitig demonstrierte Waters, dass Gemeinschaft immer vorhanden ist und dass selbst im Kampf der Schüler um den Individualismus Mitläufertum und Gemeinschaft vorhanden sind.

Die Musik des zweiten Teils enthält mehr Variationen als der erste Teil, um wieder die Persönlichkeit Pinks darzustellen. Die Melodie ist energetischer und spiegelt Pinks jugendliches Aufbegehren und seine entstehende künstlerische Phantasie wider. Zugleich ist jedoch Pinks Konformität zum Ablauf des Aufbaus der Mauer im Refrain vorhanden. Jeder Verletzung folgt nur ein weiterer Stein in der Mauer (Another Brick in the Wall). Ein Gitarrensolo scheint zwischenzeitlich eine Befreiung einzuläuten, doch dann sind Szenen aus der Klasse zu hören. Die Verbindung mit den Ereignissen der Lieder Young Lust und One of my Turns werden musikalisch angedeutet, indem am Schluss des Teils ein Telefon klingelnd. Darin wird später ein Hinweis auf das Scheitern sozialer Verbindungen wie Ehe und Schule gegeben.

Teil 3:
Spieldauer: 1:48 Minuten

Der dritte Teil zeigt den Ausbruch der jahrelang angestauten Verletzungen und Demütigungen. Pink weist die Dinge ab, die ihm jahrelang den Schmerz seiner Existenz genommen haben: Die Liebe seiner Mutter und später seiner Frau sowie Medikamente. Die Gitarrenklänge sind explosiv, um die Stimmung zu unterstreichen. Pink sieht voraus, dass seine Geschichte tragisch ausgehen wird, wenn er nichts ändert. Pink sieht seine einzige Rettung darin, die Mauer (Wall) fertigzubauen und sich in die Isolation zu flüchten. Er redet sich ein, dass alle anderen Menschen nur weitere Steine in der Mauer waren (All in all you all were just bricks in the wall). Pinks Unfähigkeit, soziale Kontakte zu knüpfen, die Gedanken an die Schmerzen seiner Vergangenheit und die Untreue seiner Frau führen ihn schließlich zu dem finalen Entschluss, alle verbliebenen Löcher in der Mauer zu füllen und sich zu opfern, indem er eine Isolation zu allen Menschen aufbaut. Von einem Schutzwall hat sich Pinks Mauer in ein Gefängnis ohne Entkommen verwandelt.

Waters stützte diese Interpretation 1979. Er erklärte in einem Interview, dass Pinks Mauer sein Verlangen füllt …

Quelle: (gekürzt) Wikipedia
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