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raptor230961

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17.01.2009, 09:50

“Elvis Presley”: “Are You Lonesome Tonight?”

Jahr: 1960
„Are You Lonesome Tonight?“ ist ein beliebtes Lied, daß 1926 von Lou Handman (Musik) und Roy Turk (Text) geschrieben wurde.

20er Jahre:
Diverse Interpreten nahmen 1927 „are You Lonesome Tonight?“ auf. Der Komponist Lou Handman spielte selber Klavier, während seine Schwester Edith den Gesang für die Aufnahme für Gennett Label übernahm. Vaughn DeLeath (bekannt als „The Original Radio Girl“ gleich zweimal auf: Zuerst am 13. Juni als Solo-Sängerin und später, am 21. September als Sängerin für „The Colonial Club Orchestra“. Im Laufe des Augustes 1927 wurde eine weitere Version vom berühmten Tenor Henry Burr veröffentlicht.

50er und 60er Jahre:
Die erste „Are You Lonesome?“-Version, die es in die Charts schaffte, wurde von „Blue Barron“ für MGM-Records mit der Katalog-Nummer 10628 aufgenommen. Die Aufnahme erreichte zum ersten Mal die „Billboard pop charts“ am 28. April 1950. Sie hielt sich acht Wochen und erreichte den Platz 19. Nur einige Wochen nach “Blue Barron” nahm “Al Jolson” am 28. April 1950 bei Decca Records unter der Katalog-Nummer 27043 eine weitere Version auf. Die wohl bekannteste Version nahm Elvis Presley am 04. April 1960 bei Bill Porter in Nashville auf. „Colonel Parker“ („Are You Lonesome Tonight“ war das Lieblings-Lied seiner Frau) überredete Elvis Presley, eine eigene Interpretation zu verwenden. Elvis Presleys Version basierte musikalisch auf eine Version von „Blue Barron“ und der gesprochene Text beruhte zum Teil auf Shakespears „Wie Es Euch Gefällt“ / Jaques Rede (2. Aufzug, Szene 7):
"All the world's a stage,
and all men and women merely players:
they have their exits and their entrances;
and one man in his time plays many parts."
(Übersetzt)
Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und geben wieder ab,
Sein Leben lang spielt einer manche Rollen

Es wurde eine der meistverkauften Singles des Jahres 1960.


Unter anderen wurde das Lied von „Mr. Saks & The Blue Strings aka Tommy & The Tom“ 1960 als eine Instrumental-Version für Bill Smith eingespielt und Doris Day nahm „Are You Lonesome Tonight?“ in ihr Repertoire am 06. Juni 1967 für ihr Love Album auf.


Weitere Interpreten:
Merle Haggard
Chas. Harrison
Al Martino
Frank Sinatra
Bryan Ferry
Norah Jones
California Dreamlike Orchestra
Barry Manilow
Carter Family
Mike Moran
Mavericks
U2 ("live")
Jerry Lee Lewis ("live")
Joe Wilbur


Quelle:
Wikipedia (stark gekürzt)
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17.01.2009, 09:52

„Elvis Presley“: „Are You Lonesome Tonight“ (Laughing Version)

Jahr: 1969
Zahlreiche Sänger haben den Song "Are You Lonesome Tonight" interpretiert. Doch die bekannteste Version, aufgenommen im Jahr 1960, stammt von Elvis Presley. Der gesprochene Teil des Songs lud den King dabei immer wieder zu humorvollen Abwandlungen des Textes ein. Auf diese Weise kam es auch zu der legendären Live-Version, bei der Elvis sich vor Lachen nicht mehr zusammenreißen konnte - aufgenommen am 26.08.1969 in Las Vegas. Was Elvis 1969 in Vegas so zum Lachen brachte, darüber ist man sich allerdings nicht einig.

Gängig ist unter anderem folgende Version: Wie so oft textete der Sänger eine Stelle "Are You Lonesome Tonight" spontan um. Anstatt "Do you gaze at your doorstep and picture me there" sagte er "Do you gaze at your bald head and wish you had hair". Doch dann sah er, wie ein Zuhörer im Publikum angerempelt wurde und deswegen sein Toupet verlor. Die Glatze des Mannes passte so gut zum vorher umgetexteten Song, dass Elvis immer wieder lachen musste.

Eine ähnliche Version: Das Lied begann wie gewöhnlich, aber bald erblickte Elvis im Publikum einen vollkommen glatzköpfigen Mann - für ihn wahrscheinlich kein sehr attraktiver Fan. Aus irgendeinem Grund kam er ab diesem Moment nicht mehr davon los, sich vorzustellen, er sänge dieses romantische Lied für seinen glatzköpfigen, wohl auch etwas älteren Fan. Spätestens ab der Zeile "Do you gaze at your bald head and wish you had hair?" war es nicht mehr möglich, das Lied wie üblich zu Ende zu bringen. Die Backgroundsängerinnen haben allerdings während seines Lachflashs tapfer durchgehalten und ziemlich schrill weitergesungen, was einen Teil der Komik des Songs ausmacht.

Eine andere weitverbreitete Geschichte berichtet daß Elvis in dieser Version so lachen mußte, weil ein Mädchen aus seinem Chor mit voller Inbrunst immer wieder den Ton nicht traf. Das reizte ihn jedemal wieder zum Lachen, denn jedesmal geriet der Ton wieder etwas daneben. (welches auch sein „Oh Laua, Laura…“ … „Oh God“ … erklären würde)


Are You Lonesome Tonight? (Laughing Version)
http://de.youtube.com/watch?v=anzKcrHC-6s

Are you lonesome tonight,do you miss me tonight?
Are you sorry we drifted apart?
Does your memory stray to a brighter sunny day
When I kissed you and called you sweetheart?
Do the chairs in your parlor seem empty and bare?
Do you gaze at your bald head and wish you had hair?
Is your heart (laughing) filled with pain, shall I come back (laughing)?
Tell me dear, are you lonesome (laughing) oh Lord, Lord
I wonder (laughing)
You know someone said that the world's a stage
And each must play a part
(laughing)
Act(laughing)
oh God, oh man I tell you
Laughing
And I had no cause to doubt you.
(laughing)
ooohhhhhh
sing it baby
(laughing)
Shall I come back again
Tell me dear, are you lonesome to... (laughing)
Is your heart filled with pain
shall I come back again
Tell me dear,(laughing) are you lonesome tonight
(that's it man, 14 years right down the drain....
boy I tell you,
14 year just shot right there man, I tell you)
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17.01.2009, 20:23

„Boney M.“: „El Lute“

Jahr: 1979
Deutsche Cover-Version: Michael Holm
Eleuterio Sánchez Rodríguez, genannt El Lute (* 1942) ist ein spanischer Dieb, Ausbrecher und Nationalheld.

Eleuterio Sánchez Rodríguez
Der aus sehr armen Verhältnissen stammende El Lute gehörte der spanischen Minderheit der Mercheros (traditionell als Quinqui bezeichnet) an. Im Jahr 1965 beging der 23-jährige El Lute mit Komplizen seinen ersten Diebstahl. Der Diebstahl schlug fehl, eine Person wurde getötet und die Diebe, auch El Lute, wurden von der Polizei festgenommen. Alle Diebe wurden wegen des beim Diebstahl begangenen Mordes zum Tode verurteilt. Das Todesurteil gegen El Lute, der auf seiner Unschuld beharrte, wurde von General Francisco Franco in eine lebenslange Haftstrafe geändert.

Auf dem Weg ins Gefängnis brach El Lute das erste Mal aus. Als er mit dem Zug ins Gefängnis gebracht werden sollte gelang es ihm, vom fahrenden Zug abzuspringen. Nachdem man ihn wieder eingefangen hatte, wurde er ins Gefängnis verbracht. Dort brachte er sich im Selbststudium das Lesen und Schreiben bei.

Es wurde ihm erlaubt, im Gefängnis zu arbeiten. Er arbeitete in der Teppichweberei des Gefängnisses. Dabei gelang es ihm, jeden Tag ein Stück Faden zu entwenden. Nach ein paar Jahren hatte er sich in der Zelle ein Seil gefertigt. Er floh 1971 wieder aus dem Gefängnis. Insgesamt beging El Lute über 110 Diebstähle in über 12 spanischen Provinzen.

El Lute war ein Gegner Francos und beteiligte sich an Protesten gegen den Diktator. Ein Nationalheld wurde er durch seine Ausbrüche, bei denen er fast immer die ganze spanische Polizei auf Trab hielt. Nach dem Tod Francos 1975 wurde El Lute im Juni 1981 endgültig begnadigt. Viele Soziologen, Journalisten und Verlage interessierten sich nun für El Lute und die Geschichte seines Lebens. In der Folge entstanden mehrere Biographien und Filme über ihn. El Lute selbst hat vier Bücher geschrieben, eines davon sind seine Memoiren; er arbeitet heute als Rechtsanwalt.

1999 erhielt El Lute das Angebot, einen Werbespot für 5 Millionen Peseten (ca. 30.000 Euro) zu drehen. Er lehnte das Angebot jedoch ab, da er im Werbespot mit dem Versuch scheitern sollte, einen Tresor zu knacken, und somit für die Qualität der Tresore werben sollte.


„Boney M.“: „El Lute“
(Hans Blum/Frank Farian/Fred Jay)
(Freie Übersetzung)

Dies ist die Geschichte von “El Lute”
ein Mann, der geboren wurde
um wie ein wildes Tier gejagt zu werden
weil er arm war
aber er weigerte sich, sein Schicksal zu akzeptieren
und heute ist seine Ehre wieder hergestellt.

Er war gerade einmal 19
und für etwas zum Tode verurteilt
das jemand anderes getan
und El Lute in die Schuhe geschoben hatte
dann änderten sie das Urteil auf Lebenslang
und so konnte er entkommen
von da an jagten und suchten sie ihn
Tag und Nacht, in ganz Spanien
aber der Vorteil lag bei El Lute

Er hatte nur die schlechten Seiten des Lebens kennengelernt
der Mann, den sie EL Lute nannten
und er wollte ein Zuhause, wie Du und ich
in einem Land, in dem alle frei sind
so lehrte er sich das lesen und schreiben selber
es half nicht El Lute
er war einer, der es wagte, ber Nacht zu fliehen
sie mußten El Lute finden

Bald sprang die Berühmtheit von El Lute
wie ein Steppenbrand durch das ganze Land
als eine Belohnung auf ihn ausgesetzt wurde
gaben ihm die Leute zu essen
und Unterstützung
denn sie wußten, daß er im Recht war
und für ihr Recht kämpfte

Niemand gab Dir eine Chance
im damaligen Spanien
überall an den Mauern hatten sie
das Bild von El Lute ausgehängt
und er raubte wo er nur konnte
wie einst Robin Hood
schließlich fingen sie ihn
es schien das Ende zu sein
aber seine gefangennahme war vergeblich
denn für Spanien und El Lute
gab es einen Wandel

Er hatte nur die schlechten Seiten des Lebens kennengelernt
der Mann, den sie EL Lute nannten
und er wollte ein Zuhause, wie Du und ich
in einem Land, in dem alle frei sind
und dann kam wirklich die Freiheit in sein Land
und für El Lute
nun wandelt er durch das Licht eines neuen sonnigen Tages
der Mann, den sie El Lute nannten.


Quellen:
Wikipedia
Boney M.: El Lute (selbst übersetzt)
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18.01.2009, 10:28

"Bruce & Bongo": "Geil"

Jahr: 1985
Hinter Bruce & Bongo stecken Bruce Hammond Earlam (* 13. Januar 1955) und Douglas Wilgrove (* 19. März 1955). Beide waren als Soldaten der British Army in Deutschland stationiert und wurden beim Erlernen der deutschen Sprache mit den vielfältigen Verwendungen des Wortes geil konfrontiert. Dadurch kamen sie auf die Idee, ein Dance-Lied mit der inflationären Verwendung des Wortes aufzunehmen. Als geil werden unter anderem Disc-Jockeys, Affen und Boris Becker besungen, welcher zu dieser Zeit seinen ersten Erfolg in Wimbledon feiern konnte. Am Ende bezeichnen sich die Interpreten selbst als geil.

Quelle: Wikipedia
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18.01.2009, 19:38

„Pink“: „Who Knew“

Jahr: 2006
Pink verarbeitet im Song den tödlichen Drogenmißbrauch einiger Freunde

( Freie Übersetzung: )
Du nahmst meine Hand
Du hast mir gezeigt wie
Du hast mir versprochen, dass du da sein wirst
Aah-Ha so wars.

Ich nahm dich beim Wort und glaubte
An alles was du mir gesagt hast
Aah-Ha so wars.

Wenn jemand gesagt hätte, dass du in drei Jahren
schon lange weg gewesen wärest
Wäre ich aufgestanden und hätte ihnen eine geknallt
Denn sie liegen alle falsch. Ich weiß es besser.
Denn du hast gesagt für immer
Und ewig ...
Wer hätte das geahnt?

Erinnerst du dich als wir solche Idioten waren
Und so überzeugt und einfach zu cool
Oh nein nein nein
Ich wünschte ich könnte dich noch einmal berühren
Ich wünschte ich könnte dich immer noch Freund nennen
Dafür würde ich alles geben
Wenn jemand sagt sei jetzt dankbar für das was du hast
Denn sie sind schon lange weg
Ich glaube ich wusste einfach nicht wie

Ich lag falsch
Aber sie wussten es besser
Dennoch hast du gesagt für immer
und ewig ...
Wer hätte das geahnt?

Ich werde dich in meinem Kopf eingeschlossen lassen
Bis wir uns wieder sehen
Bis wir, bis wir uns wiedersehen

Und ich werde dich nicht vergessen mein Freund. Was ist passiert?
Wenn jemand gesagt hätte, dass du in drei Jahren
Schon lange weg gewesen wärest
Wäre ich aufgestanden und hätte ihnen eine geknallt
Denn sie liegen alle falsch.

Diesen letzten Kuss, werde ich in Ehren halten
Bis wir uns wiedersehen
Und die Zeit macht es schwieriger
Ich wünschte ich könnte mich erinnern
Aber ich behalte deine Erinnerung
Du besuchst mich im Schlaf
Mein Schatz
wer hätte das geahnt? Mein Schatz, mein Schatz
Wer hätte das geahnt? Mein Schatz, ich vermisse dich, mein Schatz
wer hätte das geahnt??

Quelle:
RTL Chartshow vom 05.01.2008
Pink: Who Knew (selber übersetzt)
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18.01.2009, 19:56

„Joshua Kadison“: „Jessie“

Jahr: 1993
In den 90ern wird „Joshua Kadison“ als Barpianist in Hollywood entdeckt. Den Song schreibt Joshua Kadison für seine Ex-Freundin „Sarah Jessica Parker“, die später in der TV-Serie „Sex In The City“ berühmt wird.

( Freie Übersetzung: )
Von einer Telefonzelle in Vegas
rief Jessie um fünf Uhr morgens an
um mir zu erzählen, die Leute nicht mehr ertragen kann.
Sie sagte:" Baby, ich hab über einen Wohnwagen am Meer nachgedacht.
Wir könnten nach Mexiko fahren, Du, die Katze und ich.
Wir trinken Tequilla und suchen Muscheln.
Na, hört sich das nicht gut an?"
Oh, Jessie, das tust Du jedes Mal.
Immer wenn ich mich wieder aufgerappelt habe.

Jessie stell Dir vor, wie es sein könnte,
aber ich sollte es jetzt eigentlich besser wissen;
Deine Träume sind niemals frei.
Aber erzähl mir ruhig alles über den Wohnwagen am Meer.
Jessie Du kannst mir jeden Traum verkaufen.

Sie hat mich nach der Katze gefragt,
Ich sagte:"Moses, ihm gehts gut, aber er hat Dich die ganze Zeit sehr vermisst.
Wir haben Dein Bild jetzt endlich von der Wand genommen.
Jessie, wie kannst Du wissen, wann Du anrufen musst?"
Sie sagte:" Pack Deine Sachen, bring Moses mit und fahr ganz schnell!"
Ich hörte ihrem Versprechen zu:"Ich schwöre bei Gott, diesmal wird es halten!"

Ich werde Dich im Sonnenschein lieben,
ich werde Dich in den warmen Sand legen,
und wer weiß, vielleicht wird alles dieses Mal so wie Du es geplant hast ...

Quellen:
Joshua Kadison: Jessie (selbst übersetzt)
RTL Chartshow vom 05.01.2008
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19.01.2009, 06:28

„Uncle Kracker“: „Follow Me“

Jahr: 2001
In dem Song überredet Uncle Cracker eine Frau zum Seitensprung:

(Freie Übersetzung: )
Du weißt nicht wie
Du mir begegnet bist
Du weißt nicht warum
Du kannst Dich nicht mehr umdrehen und Aufwiedersehen sagen
Alles was Du weißt, ist wenn ich bei Dir bin
mache ich Dich frei
und schwimme durch Deine Adern wie
ein Fisch im Meer
Ich singe

Folge mir, es ist alles in Ordnung
Ich bin derjenige der Dich in der Nacht zudeckt
und wenn Du fortgehen möchtest,
kann ich Dir garantieren,
daß Du nie mehr jemanden wie mich finden wirst

Ich mache mir keine Gedanken darüber, dass Du einen Ring trägst
Denn solange es niemand weiß, kümmert es auch niemanden
Du fühlst Dich schuldig und das ist mir bewußt
Aber du siehst nicht beschämt aus und Baby
ich habe keine Angst

Folge mir, es ist alles in Ordnung
Ich bin derjenige der Dich in der Nacht zudeckt
und wenn Du fortgehen möchtest,
kann ich Dir garantieren,
daß Du nie mehr jemanden wie mich finden wirst

Ich werde Dir kein Geld geben
Ich kann Dir den Himmel nicht schenken
Du gehst besser, wenn Du nicht fragst warum
Ich bin nicht der Grund, dass Du auf Abwege gerätst und
Es ist in Ordnung, solange Du nicht fragst, ob ich bleibe

Folge mir, es ist alles in Ordnung
Ich bin derjenige der Dich in der Nacht zudeckt
und wenn Du fortgehen möchtest,
kann ich Dir garantieren,
daß Du nie mehr jemanden wie mich finden wirst

Du weißt nicht wie
D mir begegnet bist
Du weißt nicht warum
Du kannst dich nicht mehr umdrehen und Aufwidersehen sagen
Alles was du weißt, ist wenn ich bei Dir bin
mache ich Dich frei
und schwimme in Deinen Adern wie
ein Fisch im Meer
Ich singe

Folge mir, es ist alles in Ordnung
Ich bin derjenige der Dich in der Nacht zudeckt
und wenn du
fortgehen möchtest,
kann ich Dir garantieren,
daß Du nie mehr jemanden wie mich finden wirst …

Quelle:
RTL-Chart Show vom 05.01.2008
Uncle Kracker: Follow Me (selbst übersetzt)
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19.01.2009, 06:37

“Sunrise Avenue”: “Fairytale Gone Back”

Jahr: 2007
Als die noch unbekannte Gruppe finanzielle Start-Probleme hatte überlegte "Mikko", der größte Fan der Band, nicht lange - er nahm sein Haus und verkaufte es. Den Erlös stellte er "Sunrise Avenue" zur Verfügung. Mit diesem Geld nahm „Sunrise Avenue“ das Album „On The Way To Wonderland“ auf. Das Geld war gut angelegt, denn wie allgemein bekannt ist wurde das Album ein Welterfolg.
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19.01.2009, 20:08

“James Blunt”: “You’re Beautiful“

Jahr: 2005
Der Song entsteht, als er seine Ex-Freundin plötzlich mit neuem Freund in der U-Bahn sieht.

"James Blunt":
James Blunt (* 22. Februar 1974 in Tidworth, Wiltshire, England als James Hillier Blount) ist ein britischer Sänger und Songwriter, dessen Debütalbum Back to Bedlam und Singleveröffentlichungen – insbesondere die Nummer-Eins-Single You’re Beautiful – ihn im Jahr 2005 bekannt machten.

Sein Musikstil wird als Pop-Rock eingeordnet, großteils mit Folk, selten mit Jazz assoziiert, teils aber auch kritisch als übermäßig eingängiger oder gar kitschiger Pop etikettiert. Neben seinem Gesang spielt Blunt die Instrumente Gitarre, Klavier, Orgel, Marimba und Mellotron. Er ist bei Linda Perrys US-amerikanischem Plattenlabel Custard Records unter Vertrag und war 2006 mit You’re Beautiful nach fast zehn Jahren der erste britische Künstler, der einen Nummer-Eins-Hit in den US-amerikanischen Billboard Charts landen konnte. Der letzte, dem dies zuvor gelungen ist, war Elton John im Jahr 1997 mit Candle in the Wind.

James Blunt besuchte die Elstree School in Woolhampton, später die Harrow School. Dort bekam er ein von der British Army gesponsertes Stipendium für die Bristol University, bevor er seine Ausbildung letztlich an der Royal Military Academy Sandhurst abschließen konnte. Blunts Vater war bei den British Army Air Corps und seine Familie hat eine lange Militärgeschichte. Während seiner Jugend verbrachte James Blunt sechs Wochen in der westfälischen Stadt Soest.

Blunt war Offizier in der Leibgarde, einer Einheit der Household Cavalry der British Army. Er stieg zum Captain auf, diente mit seinem Regiment im Rahmen der KFOR im Kosovo und nahm auch (u. a. als Sargträger) an der Beerdigung von Queen Mum am 9. April 2002 teil. Während seines Dienstes im Kosovo schrieb er das Lied No Bravery.

Ein Jahr nach Verlassen der Army unterschrieb Blunt bei EMI Music Publishing als Sänger und Songwriter. Schnell wurde die ehemalige 4 Non Blondes-Sängerin Linda Perry, die Songs für P!nk, Courtney Love und Christina Aguilera geschrieben und produziert hatte, auf ihn aufmerksam. Perry nahm ihn bei ihrem neuen Label Custard Records unter Vertrag und Blunt nahm sein Album in Los Angeles mit Produzent Tom Rothrock in dessen Heimstudio, Embassy Studios auf.

Blunts Debütsingle in Großbritannien war High. Dieses Lied schaffte es nicht in die Top 100 der UK Single Charts. Trotzdem wurde der Song für einen Vodafone-Werbespot in Italien ausgewählt und wurde dort zum Top-10-Hit. Seine zweite Single Wisemen landete auf Platz 44 der UK-Charts und führte dazu, dass Back to Bedlam es in die Top 20 der Albumcharts schaffte. Im Folgenden trat Blunt auf Elton Johns Tour 2004 als Supportact auf. Blunts dritte Single You’re Beautiful verschaffte ihm den Durchbruch. Der Song stieg auf Platz 12 in die UK-Charts ein und kletterte letztendlich innerhalb von sechs Wochen auf Platz 1. Das Lied wurde häufig im Radio gespielt und brachte so das Album ebenfalls auf Platz 1. Nach dem großen Erfolg von You’re Beautiful im Vereinigten Königreich wurde das Lied auch in Gesamt-Europa veröffentlicht und wurde dort einer der größten Sommerhits 2005. In den Vereinigten Staaten wurde es erstmals im Sommer 2005 bei WPLJ, einer bekannten Radiostation in New York City, vorgestellt, obwohl der Song den Radiostationen noch nicht offiziell zugänglich war. Als das Lied im Herbst 2005 veröffentlicht wurde, schaffte es sofort den Einstieg in drei verschiedene Radio-Top-10: Adult Contemporary, Adult Top 40 und Adult Alternative. Zudem wurde es Nummer 1 der Billboard Hot 100.

Die Musikvideos aller Blunt-Singles sind stark durch Symbolik und finstere Metaphorik geprägt. Im ersten Video für High wird Blunt in einer Wüste begraben. Im ersten Wisemen-Video wird er gekidnappt und als Geisel genommen. Das Wiederveröffentlichungsvideo für Wisemen zeigt einen ausweiseverbrennenden Blunt, der schließlich als menschliche Fackel durch den Wald spaziert. In Goodbye My Lover singt Blunt während ein Mann und eine Frau (gespielt von Matt Dallas und Mischa Barton), die sich küssen und umarmen, alle paar Sekunden gezeigt werden.

Seit Ende 2005 gewann er mehrere Auszeichnungen, u. a. einen MTV Europe Music Award, zwei Brit Awards und zwei Echos (siehe auch Auszeichnungen weiter unten). Es wurden von ihm mehr als 5,5 Mio. Tonträger verkauft. In 19 Ländern war sein Album Back to Bedlam in der Top 10 vertreten, davon in elf Ländern auf Platz 1 und in fünf Ländern auf Platz 2. James Blunt ist der erste britische Sänger seit neun Jahren, der einen Nummer-Eins-Hit in den Vereinigten Staaten landen konnte. Sein Hit High wurde zum Werbesong für die Deutsche Telekom, somit war Blunt oft bei der Fussballweltmeisterschaft 2006 im Fernsehen zu hören.

Im August 2007 lief erstmals 1973 im Radio. Dieses Lied, in dem Blunt über das Eröffnungsjahr seines Lieblingsclubss, der Diskothek Pacha auf Ibiza singt, wurde am 24. August 2007 als neue Single veröffentlicht. Es ist die erste Auskopplung aus dem neuen Album All the Lost Souls, welches am 14. September in den internationalen Handel kam. Am 11. Januar 2008 veröffentlichte Blunt seine zweite Single aus dem Album. Same Mistake ist gleichzeitig der Soundtrack zum Kinofilm P.S. Ich liebe Dich. Seine Single Carry You Home erschien in Deutschland am 4. Juli 2008. Dies ist die dritte Auskopplung aus Blunts Album All the Lost Souls. Am 21. Juli 2008 erschien I Really Want You als reine digitale Single und verbuchte keine Chartplatzierungen. Am 14. November 2008 wurde All the Lost Souls als Deluxe Edition neu veröffentlicht. Neben zusätzlichen vier unveröffentlichten Tracks und einer DVD enthält diese auch Blunts neueste Single, Love Love Love, welche in Deutschland seit 7. November 2008 ausschließlich digital in vielen Downloadstores erhältlich ist.

( Freie Übersetzung: )
Mein Leben ist hervorragend.

Mein Leben ist hervorragend.
meine Liebe ist rein.
Ich sah einen Engel.
Da bin ich mir sicher.
Sie lächelte mich in der U-Bahn an.
sie ging mit einem anderen Mann.
Aber darüber werde ich nicht schlaflos werden
denn ich habe einen Plan.

Du bist schön,
Du bist schön,
Du bist schön,
es ist wahr.
ich sah Dein Gesicht auf einem überfüllten Platz,
und ich weiß nicht was ich machen soll,
weil ich nie mit Dir zusammen sein werde.

Yeah, sie fiel mir auf,
als wir aneinander vorbeigingen.
Sie konnte an meinem Gesicht ablesen,
wie mich das berührte..
Und ich denke nicht das ich sie wiedersehen werde.
Aber wir teilten uns einen Moment der bis zum Ende andauern wird.

Du bist schön,
Du bist schön,
Du bist schön,
das ist wahr.
Ich sah Dein Gesicht auf einem überfüllten Platz,
und ich weiß nicht was ich machen soll,
weil ich nie mit dir zusammen sein werde.

Du bist schön,
Du bist schön,
Du bist schön,
das ist wahr.
Da mußte ein Engel mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht sein,
als sie darüber nachdachte das ich eigentlich mit Dir zusammen sein sollte.
Aber es ist Zeit der Wahrheit ins Gesicht zu sehen,
ich werde niemals mit dir zusammen sein.

Quellen:
RTL-Chart Show vom 05.01.2008,
Wikipedia,
James Blunt: You’re Beautiful (selbst übersetzt)
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20.01.2009, 08:29

„Rex Gildo“: „Fiesta Mexicana“

Jahr 1972
Zitat:
HOSSA! HOSSA! HOSSA! HOSSA!
Fiesta, Fiesta Mexicana.
Heut‘ geb‘ ich zum Abschied für alle ein Fest.
Fiesta, Fiesta Mexicana.
Es gibt viel Tequila, der glücklich sein läßt …


Eigentlich ist das berühmte „Hossa“, der bekannteste Teil des Liedes “Fiesta Mexicana” überhaupt nicht spanisch bzw. mexikanisch. Das Wort „Hossa ist eine Wortschöpfung von Ralph Siegel und Michael Holm. Ursprünglich stammt dieses künstliche Wort aus dem Song „El Matador“ und wurde vom Publikum durch den Schlager „Fiesta Mexicana“ von Rex Gildo (Ludwig Alexander Hirtreiter) einprägsam als „typisch mexikanisch“ aufgenommen.

Quelle:
Rex Gildo: Fiesta Mexicana
RTL-Chart Show vom 12.01.2008
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20.01.2009, 17:50

„Frank Farian“: „Rocky“

Jahr 1976
Als dem noch relativ unbekannten Frank Farian im Studio das Lied „Amigo Charlie Brown“ angeboten wird ist zufällig seine Entdeckung „Benny“ (Benny Schnier) dabei, den Schlager „Rocky“ aufzunehmen. Doch Frank Farian nicht überzeugt:
Da gleich zu Beginn des Liedes „Rocky“ der Part „Ich weiß noch, wie ich 18 war …“ enthalten ist paßt es nach Frank Farian einfach nicht zu dem gerade 17jährigen Schlagersänger Benny. So tauscht er die beiden Lieder aus – mit dem Ergebnis, daß „Rocky“ sein bekanntestes Lied wird. Die Schlager „Rocky“ von „Frank Farian“ und „Amigo Charlie Brown“ von „Benny“ werden zum endgültigen Durchbruch für beide Sänger.
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20.01.2009, 22:49

„Enya“: „Boadicea“

Jahr: 1987
Der Instrumental-Song „Boadicea“ von Enya ist nach der antiken britischen Widerstandskämpferin Boudicca benannt.

Boudicca:
Boudicca (auch Boudica, Boadicea, Bodvica, Bonduca) war eine britannische Königin und Heerführerin, die in den frühen Jahren der römischen Besetzung Britanniens den letztlich erfolglosen Boudicca-Aufstand (60–61 n. Chr.) anführte.

Boudicca war die Frau des Prasutagus, des Königs der Icener, eines keltischen Stammes im Gebiet des heutigen East Anglia (Norfolk und Suffolk). Nach Prasutagus’ Tod verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Einheimischen und Römern, wohl aufgrund der repressiven Okkupationspolitik römischer Kolonisten und Beamten. Im Jahr 60 n. Chr. erhoben sich Icener und Trinovanten gegen die Römer und zogen zusammen nach Süden, um die römischen Siedlungen anzugreifen und zu plündern. Ihr erstes Opfer war die Veteranenkolonie Camulodunum, das heutige Colchester. Darauf folgten Londinium (London) und Verulamium (St Albans). Vermutlich über 50.000 Kämpfer hatte Boudicca um sich herum versammelt, und nach den anfänglichen Erfolgen kamen neue Anhänger hinzu.

Zwar waren die keltischen Ureinwohner Britanniens in mancher Hinsicht hoch entwickelt und versiert, jedoch nicht in der Kriegsführung. Ihre Ausrüstung war schlicht, und die Organisationsstufe der britischen Krieger war mit der des Feindes in keiner Weise vergleichbar. Obwohl stark in der Überzahl, hatten sie gegen die disziplinierten, besser bewaffneten und straff organisierten Truppen Roms keine Chance in der Endschlacht. Nordwestlich von Verulamium stellte der römische Feldherr und Statthalter Britanniens Gaius Suetonius Paulinus mit zwei Legionen die Briten und schlug sie vernichtend.

Über das weitere Schicksal Boudiccas gibt es zwei Versionen: Tacitus berichtet, dass Boudicca sich ihr Leben durch Gift nahm, Cassius Dio hingegen meint, dass Boudicca erkrankte und starb.

Quelle: Wikipedia (gekürzt)
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21.01.2009, 08:49

„Nirvana“: „Smells Like Teen Spirit“:

Jahr: 1990
Smells Like Teen Spirit ist ein Lied der US-Grungeband Nirvana. Es war die erste Auskoppelung aus ihrem Album Nevermind. Es gilt als eines der wichtigsten Lieder der 1990er-Jahre und hat einen gesellschaftskritischen Text, der von vielen missverstanden wurde.

Das Lied erreichte in vielen Ländern der Welt den ersten Platz der Hitparade, darunter in den USA (Billboard Modern Rock Tracks). Vom Village Board Magazine wurde der Titel zum besten des Jahres 1991 gewählt. Das Video wurde mit zwei MTV Video Music Awards ausgezeichnet („Best Alternative Group“ und „Best New Artist“). Das Musikmagazin Rolling Stone wählte das Lied 2004 zum neuntwichtigsten „aller Zeiten“, dazu wurde das Gitarrensolo auf Platz 26 der besten Soli gewählt. Das Video ist das meistgespielte auf MTV Europe. Auf VH1 wurde der Liedtext zum drittbesten Text und vom Q Magazine zum drittbesten Lied „aller Zeiten“ gewählt. 2006 wurde der Titel in Australien zum besten Nummer-1-Hit „aller Zeiten“ gewählt. Es gilt als der Titel, der Grunge im Allgemeinen und Nirvana im Speziellen gesellschaftsfähig machte. Des Weiteren wurde bei der Sendung „25 Years on MTV“ (2006) in Deutschland Smells Like Teen Spirit auf Platz 1, und somit zum wichtigsten Song Der MTV - Geschichte von den Zuschauern gewählt.

Die Bedeutung des Titels:
Der Songtitel erklärt sich daher, dass Cobain eines Tages nach einer Nacht bei seiner Freundin in seine Wohnung zurückkehrte und immer noch nach dem Deodorant „Teen Spirit“ roch, das seine damalige Freundin benutzte. Seine Mitbewohner sprayten an diesem Tag groß an die Wand: „Kurt smells like Teen Spirit“ (zu dt.: „Kurt riecht nach Teen Spirit“). Daraus entstand der Songtitel …

Quelle: Wikipedia
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21.01.2009, 22:42

„Eagles“: „Hotel California“:

Jahr: 1976
Hotel California ist ein Lied der kalifornischen Band Eagles. Es erschien im Jahr 1976 auf dem gleichnamigen, fünften Album der 1972 gegründeten Band und wurde Nummer Eins in den Charts in England, den USA und Deutschland. Für das Stück erhielten die Eagles 1977 den Grammy Award in der Kategorie „Record of the Year“.

Text:
Ein müder Reisender stoppt bei einem abgelegenen Hotel und beschließt, dort zu übernachten. Er bekommt sein Zimmer zugewiesen und erkennt nach kurzer Zeit, dass die Hotelbewohner eine eingeschworene Gemeinschaft bilden. Obwohl sie gastfreundlich erscheinen, sind sie Gefangene ihrer Süchte, denen sie bedingungslos nachgehen. Wer das Hotel California einmal betreten hat, kann zwar wieder gehen, es jedoch nie wirklich hinter sich lassen.

Bedeutung:
Hotel California romantisiert die Ideale des Californian Dream, der sich bei näherer Betrachtung jedoch als Albtraum herausstellt.

Nach Aussagen der Eagles soll Hotel California alles Schlechte versinnbildlichen, was ihnen infolge ihres Starruhmes begegnet ist. Insbesondere wird die Dekadenz und der Verfall des American Way of Life in den späten siebziger Jahren angesprochen.

Eine interessante Frage ist, ob es wirklich ein „Hotel California“ gegeben hat. Laut Aussage der Eagles in mehreren Interviews ist das zu verneinen, lediglich auf dem Albumcover wird ein real existierendes Hotel in Kalifornien abgebildet.

Der rätselhafte Text hat darüber hinaus Moderne Sagen bzw. Theorien entstehen lassen. So soll es sich beim Hotel California unter anderem um eine Hippie-Sekte, eine Gemeinschaft von Satanisten um Anton Szandor LaVey oder um eine geschlossene psychiatrische Einrichtung handeln, aus der kein Entkommen möglich ist.

Eine andere Interpretation sieht das „Hotel California“ als Metapher für die Drogensucht. Genau wie bei dieser erscheint das Hotel jeden Wunsch zu erfüllen, doch man kann es nicht mehr verlassen, genauso wie man von Drogen abhängig wird. Die Zeilen "And still those voices are calling from far away, Wake you up in the middle of the night" verdeutlichen die Sucht, die dem Protagonisten keine Ruhe mehr lässt …

Übersetzung:
Auf einem dunklen, verlassenen Highway, kühler Wind streifte mein Haar
Vertrauter Geruch von Gras lag in der Luft
sah ich am weiten Horizont ein dämmriges Licht
Mein Kopf wurde schwer und meine Kraft ließ nach
Ich musste diese Nacht ausruhen

Dort stand sie am Eingang
meine Zeit war gekommen
Und ich dachte mir:

´Das hier ist entweder das Paradies oder die Hölle´
Dann zündete sie eine Kerze an und leuchtete mir den Weg
Vom Ende des Ganges her drangen Stimmen
Mir kam es vor als sagten sie....

Willkommen im Hotel California
Welch schöner Ort (welch glückliche Seele)
So viele Zimmer im Hotel California
Das ganze Jahr über ist eines für Dich frei

Sie steht selbstverliebt über den Dingen, hat eine bezaubernde Figur
Sie hat viele hübsche Männer, die sie „ihre Freunde“ nennt
Wie sie im Hof für sie tanzen mit ihren verschwitzten Körpern
Einige Tanzen um sich zu erinnern, andere Tanzen um zu vergessen

Also rief ich dem Kellner
´Bitte bring mir den Wein´
Er sagte mir, dass er so was seit 1969 hier nicht mehr erlebt hat
Und immer wieder rufen diese Stimmen von weit her,
Sogar mitten in der Nacht wache ich auf und hör sie sagen....

Willkommen im Hotel California
Welch schöner Ort (welch glückliche Seele)
Sie werden Ihnen das Leben versüßen im Hotel California
Welche Freude, dass sie hier sind, bringen Sie einen guten Grund mit

Spiegel an der Decke
kaltgestellter Rosé-Champagner
Und sie sagte ´Wir sind hier nur Gefangene
auf unseren eigenen Wunsch hin´
Und in den Zimmern des Meisters
Ist die Zeremonie im Gange
Sie stechen mit ihren stählernen Messern ein
Aber sie können das Biest nicht töten

Das Letzte an das ich mich erinnere:
Ich suchte verzweifelt nach einem Ausgang
Ich musste einen Weg finden
zurück in die Freiheit
´Bleib cool´ sagte die finstere Gestalt
´Wir werden auf Dich warten
Du kannst jederzeit kurz raus
Aber Du wirst uns nie mehr verlassen´.

Quellen:
Wikipedia
http://www.magistrix.de/lyrics/Eagles/Ho…zung-15989.html
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22.01.2009, 09:36

“Falco”: “Jeanny”

Jahr: 1985
Jeanny ist der Titel einer mehrteiligen Lieder-Serie des österreichischen Sängers Falco, die einen der größten Skandale in der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik auslöste. Offiziell sind zwei Teile (Jeanny, Part I und Coming Home) der Serie erschienen, jedoch gibt es Hinweise auf weitere Lieder.

Jeanny, Part I
Der Song Jeanny, Part I ist der erste Teil der Serie. Das Lied wurde 1985 als dritte Single des Albums Falco 3 veröffentlicht und erreichte Anfang 1986 in Österreich, Deutschland sowie in der Schweiz Platz 1 der Charts. Auf der B-Seite der Single befindet sich der Song Männer des Westens.

Handlung:
Der Text ist vieldeutig und kann daher auf mehrere Arten interpretiert werden. Er besteht aus vier deutschsprachigen Strophen, wobei der Refrain auf Englisch gesungen ist. Allerdings gibt es auch eine Version, die ausschließlich auf Englisch gesungen ist. Diese ist auf der Best-of-Kompilation Greatest Hits II zu finden.

Als Jeanny Platz 1 in mehreren Ländern erreichte, kamen Vorwürfe auf, Jeanny verharmlose oder verherrliche eine Vergewaltigung, obwohl im Text nicht von Gewalt die Rede ist. Allerdings zeigt der Text stark die Sichtweise, die ein Vergewaltiger gegenüber seinem Opfer haben könnte. Die Weise, in der der Text vorgetragen wird, lässt auch den Schluss zu, dass es sich um einen Stalker handelt, der sein Opfer der verschmähten Liebe wegen entführt und sie in seinem Wahn umbringt.

Der Teil Newsflash des Liedes, gesprochen von dem damals sehr populären Tagesschau-Nachrichtenssprecher Wilhelm Wieben, berichtet von einem „dramatischen Anstieg der Zahl der vermissten Personen“ und „einem weiteren tragischen Fall“ eines seit 14 Tagen verschwundenen 19-Jährigen Mädchens, bei der die Polizei die Möglichkeit eines Verbrechens nicht ausschließen könne.

Der Text erweckt somit den Eindruck, an die Serienmorde von Jack Unterweger angelehnt zu sein. Außerdem wurde Falco vorgeworfen, mit dem Lied die Forderungen auf Freilassung des Mörders zu verstärken. Zur damaligen Zeit saß Unterweger seit 1974 wegen Mordes an einer 18-jährigen Deutschen in lebenslanger Haft. Allein das Alter (19), welches im Text von Jeanny erwähnt wird, ließ auf diese Anspielung schließen.

Video:
Der dazugehörige Video-Clip verstärkt den Eindruck, beim Sänger handle es sich um einen psychotischen Mörder; Falco wird am Ende in Zwangsjacke innerhalb einer Gummizelle gezeigt, wo er von einer jungen Frau, dargestellt von der damals 15-jährigen Theresa Guggenberger, geneckt wird. Obwohl keinerlei Verfremdungseffekte benutzt werden, kann der Eindruck entstehen, bei dem Mädchen handle es sich um die Halluzinationen des geisteskranken Mörders - der Blick eines Wärters in die Zelle zeigt Falco allein. Das Video spielt zudem auf den Filmklassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) an, wo ein Serienkindermörder von einem blinden Ballonverkäufer identifiziert und mit einem „M“ aus Kreide auf dem Mantelrücken markiert wird. Falco trägt ein aufgemaltes „F“ auf dem Rücken, und auch ein blinder Ballonverkäufer ist zu sehen. Zu den Videolocations gehören zum Beispiel die bekannte und denkmalgeschützte ovale Opernpassage aus den 1950er-Jahren in Wien und der Drehort aus dem Dritten-Mann-Film im Wiener Kanalsystem (heute unter Karlsplatz/Esperantopark). Des Weiteren finden sich Anspielungen auf die Filme American Graffiti, Psycho und Der dritte Mann.

Boykott:
Verschiedene Fraueninitiativen riefen zum Boykott des Liedes auf. Die Sender Norddeutscher Rundfunk, Sender Freies Berlin sowie Bayerischer Rundfunk schlossen sich „aus ethischen Gründen“ dem Boykott an und spielten das Lied gar nicht mehr, andere Sender sendeten das Lied nur noch in Hitparaden. Auch von DDR-Rundfunksendern wurde Jeanny nicht mehr gesendet und ebenso der Einsatz des Liedes in Diskotheken untersagt.

Die deutsche Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften lehnte am 17. April 1986 einen Antrag ab, das Lied als „jugendgefährdend“ zu indizieren.

ZDF-Nachrichtensprecher Dieter Kronzucker zeigte sich empört und äußerte dies auch im heute-journal. Daraufhin schlossen sich weitere Radiostationen dem Boykott an. In Hessen wurde der Song mit einem Warnkommentar gespielt. Bei Formel Eins wurde er allerdings, solang er auf Platz eins der Charts war, jede Woche zumindest ausschnittsweise gezeigt. Thomas Gottschalk nannte Falco in einem Zeitungskommentar ein „Wiener Würstchen“, das „Schwachsinn“ produziere: „Falcos Fieselton und die Latrinenansichten des Videos sind einfach zuviel verlangt.“

Interpretation:
„Dein Lippenstift ist verwischt… Du hast ihn gekauft und ich habe es gesehen… Zuviel Rot auf deinen Lippen… Und du hast gesagt : "mach mich nicht an"… Aber du warst durchschaut. Augen sagen mehr als Worte. Du brauchst mich doch, hmmmh?…Alle wissen, daß wir zusammen sind… Ab heute… Jetzt hör ich sie!… Sie kommen!… Sie kommen dich zu holen… Sie werden dich nicht finden.… Niemand wird dich finden!… Du bist bei mir!“
(Umstrittene Textpassagen aus Jeanny, Part I)

Letztendlich spielt das Lied, vor allem in Verbindung mit dem Video, mit verschiedenen Szenarien einer (Liebes-)beziehung und überlässt dem Zuschauer die Wertung. Während das Video das Mädchen Jeanny zunächst als bedrängt und verfolgt darstellt, nimmt die Geschichte später eine Wendung. Falco wird dann als Mörder identifiziert, als die vermeintlich tote Jeanny gerade aus einem Restaurant herauskommt. In der Abschlussszene, in der Falco in einer Zwangsjacke offensichtlich in einer Irrenanstalt inhaftiert ist, tanzt Jeanny um ihn herum und verspottet ihn.

„Jeanny lebt, das geht aus dem Text und dem Video eindeutig hervor. Teil II von 'Jeanny' wird im Herbst beweisen, dass der Mann das eigentliche Opfer ist. Nicht umsonst landet er zum Schluss, von Jeanny völlig fertig gemacht, in der Klapsmühle, aber mehr wird nicht verraten.“
(Falco gegenüber der Jugendzeitschrift Bravo (1986))

Wenn Musik auch polarisieren soll, so hat Falco mit diesem Lied sicher sein Ziel erreicht. Dadurch, dass der Personenkreis, in dem das Lied besonders beliebt war, gleichzeitig der Personenkreis war, der hier als Täter/Opfer/Täter dargestellt wurde, hat das Lied emotionale Sprengkraft entfaltet. Auch heute noch, Jahre nach dem Lied und Jahre nach Falcos Tod, entstehen immer wieder hitzige Diskussionen. Wie immer man zu dem Lied stehen mag, künstlerisch hat Falco mit Jeanny sein Denkmal gesetzt.

Musik:
Der Song Jeanny, Part I wird von Falco in einem Sprechgesang vorgetragen und dabei von einer Melodie begleitet. Das Tempo des Songs ist langsam, folglich auch der Rhythmus des Liedes. Dieser Rhythmus ist signifikant für den Klaviereinsatz in den einzelnen Strophen. Das Schlagzeug kommt stärker im Refrain zum Einsatz, wobei das in den einzelnen Strophen nicht der Fall ist. Im Hintergrund zur Melodie sind auch verbundene Keyboard-Akkorde hörbar. Für manche Live-Auftritte wurden auch Geigen verwendet. Gesanglich wird Falco von einem Chor unterstützt, der im Refrain auftritt. Das Lied ist stilistisch einer rockorientierten Pop-Ballade im Stile eines Lovesongs zuzuordnen.

Fortsetzung:

Coming Home:
1986 veröffentlichte Falco auf seinem Album Emotional die Single Coming Home (Jeanny Part II, One Year Later), in der die mögliche Sichtweise stark relativiert wird. Das Lied wurde ebenfalls ausgekoppelt und erreichte in mehreren Ländern (darunter beispielsweise Deutschland und Schweden) die Spitzenposition der dortigen Hitparaden. In Österreich erreichte Falco mit dem Song, wider Erwartungen, Platz 4. Musikalisch geht der Song stärker in Richtung Ballade und Popmusik. Auf der B-Seite der Single ist der Song Crime Time zu finden, der ebenfalls vom Album Emotional stammt.

Die Behauptung, dass Jeanny erst nach dem Erfolg von Coming Home opportunistisch als Trilogie geplant war, lässt sich nicht halten. Falco selber hat schon nach Jeanny Part I auf eine Trilogie hingewiesen. Auch der Rückseitentext der ersten Jeanny Part I Singles enthielt neben einem Vergleich mit dem „Bett im Kornfeld“ (und den auch dort aufgetretenen Kontroversen) eine klare Aussage, dass Jeanny eine Trilogie werden sollte.

Bar Minor (Jeanny Dry):
Auf dem 1990er Album Data de Groove befindet sich ein Titel namens Bar Minor 7/11 (Jeanny Dry). Falco wird darin von einer Frau in einer Bar bedient, die Jeanny sehr ähnlich sieht. Er vermutet, singt er, dass sie sich auf Wunsch seines Plattenfirmen-Chefs Jeanny nennt.

„Sag, wer hat Dir eigentlich gesagt, dass Du Jeanny heißt?“

„Sie: Das war Das ist ganz sicher der Chef meiner Plattenfirma gewesen.“

„Naja, ich versteh' ihn schon.“

– Text-Auszug aus Bar Minor (Jeanny Dry)

Where Are You Now:
Posthum wurde ein weiterer Jeanny-Titel, Where Are You Now? (Jeanny Part III), veröffentlicht, jedoch nicht kommerziell auf einem Tonträger, sondern ausschließlich kostenlos zum Download.

Um dieses Lied ranken sich viele Theorien: Einige gehen von einer Aufnahme aus dem Jahre 1986 oder 1987 beziehungsweise 1989 aus, die Falco jedoch selbst aufgrund mangelhafter Qualität ablehnte. Andere sind der Auffassung, der Song sei aus der englischen Jeanny-(Part-I)-Version zusammen mit einem neuen, nicht von Falco eingesungenen Teil, zusammengebastelt worden. Diese Theorie scheint glaubhaft, da die Texte, die Falco singt, eindeutig aus der englischsprachigen Version von Jeanny aus dem Jahr 1985/86 stammen.

Auch die Tatsache, dass der Refrain völlig losgelöst vom restlichen Lied ist und die Musik Schlager aus der Feder von Bolland & Bolland (Falcos Produzenten aus der Zeit) darstellt, unterstützt diese These. Bolland und Bolland präsentierten diese Version am 5. Februar 2007 in einer Gedenkshow zu Falcos neuntem Todestag auf dem Fernsehsender kabel eins.

Quelle: Wikipedia
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22.01.2009, 18:48

„Desmond Decker“: „The Israelites“

Jahr: 1968
The Israelites war der erste weltweite Reggae-Hit. 1968, in der Frühphase des Genres (Early Reggae), wird er vom Jamaikaner Desmond Dekker aufgenommen, der ihn gemeinsam mit dem Produzenten Leslie Kong auch geschrieben hat. Er erreicht 1969 Chart-Position 1 in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Jamaika, Südafrika, Kanada und Schweden. In den USA kommt er in die Top 10.

Vorgetragen wird der Song im Jamaika-Kreolisch, dem jamaikanischen Englisch-Dialekt. Der Titel verweist auf die Leidensgeschichte der Israeliten, insbesondere in der Babylonischen Gefangenschaft und vor dem Auszug aus Ägypten, meint jedoch eigentlich das Schicksal der schwarzen Sklaven in Amerika bzw. auf Jamaika. Dieses Thema ist auch im Rastafarianismus weit verbreitet, Desmond Dekker war jedoch kein Rasta. Der Ich-Erzähler im Liedtext ist von Frau und Kindern verlassen worden, weil er nicht für sie sorgen konnte. Da er sich nun als Rude boy durch Kleinkriminalität am Leben erhält, fürchtet er sich davor, so zu enden wie Bonnie und Clyde, das berühmte Gangsterpärchen der dreißiger Jahre, das von der Polizei erschossen wurde. Die Geschichte war durch den 1967 entstandenen Film "Bonnie und Clyde" weltweit bekannt geworden.

Das Tempo des Songs beträgt bei alla breve-Zählweise 148 bpm. Die Tonart ist B-Dur (amerikanisch Bb major). Harmonisch beruht das Lied auf einer einfachen Dur-Kadenz. Ungewöhnlich ist jedoch die Verwendung des nicht-leitereigenen Akkordes Des-Dur am Ende jeder Phrase (also im Turnaround). Diese Stelle wird zusätzlich besonders akzentuiert durch die von Lead-Gitarre und E-Bass als schneller unisono-Lauf gespielte Des-Dur-Tonleiter aufwärts.

Desmond Decker: The Israelites
(Freie Übersetzung)
Morgens aufstehen, um für Brot zu schuften, Herr,
so daß jeder Mund gefüttert werden kann,
ich armer, der Israelit.

Morgens aufstehen, um für Brot zu schuften, Herr,
so daß jeder Mund gefüttert werden kann,
ich armer, der Israelit.

Meine Frau, und meine Kinder, sie haben gepackt und mich verlassen.
Liebling, sagte sie, ich gehörte zu Dir, um gesehen zu werden, .
ich armer, der Israelit .

Am Hemd eine Träne für sie trocknen, die Hose ist weg,
ich will nicht wie Bonnie und Clyde enden,
ich armer, der Israelit.

Nach einem Sturm muß die Ruhe folgen,
sie fangen mich auf dem Bauernhof. Du schlägst Alarm.
Ich armer, der Israelit.

Ich armer, der Israelit.
Ich frage mich, für wen ich schufte.
Ich armer, der Israelit,
ich sehe nach unten und in die Ferne, Herr


Quellen: Wikipedia,
Desmond Decker: The Israelites (selbst übersetzt)
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23.01.2009, 08:40

“Gwen Stefani”: “Hollaback Girl”

Jahr: 2004
Hollaback Girl ist der Name der dritten Single aus Love. Angel. Music. Baby., einem Soloalbum von Gwen Stefani aus dem Jahre 2005. Die Single erreichte wenige Wochen nach Veröffentlichung Platz 1 in den USA und in mehreren internationalen Hitlisten und das Video zu Hollaback Girl gewann bei den MTV Video Music Awards 2005 den Preis für die beste Choreografie.

Das Stück wurde von Gwen Stefani und Pharrell Williams geschrieben, als das Album bereits weitgehend fertiggestellt war. Der Text selbst ist nicht sehr inhaltsschwer und mit Kraftausdrücken gespickt, darunter allein 38 mal das Wort „shit“ (dt.: Scheiße). In den öffentlichen Medien der USA wird nur eine Version gespielt, in der diese Stellen ausgeblendet sind.

Der Titel Hollaback Girl besitzt in der englischen Sprache keine tradierte Bedeutung. Der Begriff „Hollaback“ ist erst seit 2001 in verschiedenen Musikstücken dokumentiert. Gwen Stefani hat das Wort nie erklärt, im Kontext der Stefani-Single wird der Begriff verwendet, um ein Mädchen zu bezeichnen, das gehört hat, dass ein Junge schlecht über sie redet und sie dieses nicht mehr hinnehmen wird. Im englischen Sprachraum werden mehrere Varianten der Herleitung diskutiert, darunter „s. o. who hollers back“ als „jemand, der zurückbrüllt“, und in der Verneinung des Stücks „ain’t no hollaback girl“ jemand, der es nicht nur bei Worten belässt, beziehungsweise in einer anderen Variante, dass man nicht nur zurückbrüllt, sondern selbst das Gebrüll anstimmt.


Gwen Stefani: Hollaback Girl
(Freie Übersetzung)

Uh huh,ich rede jetzt mal Klartext:
Ihr Mädchen,
stampft jetzt alle mal so mit den Füßen.

Ich habe diese Situation
schon ein paarmal erlebt.
Also,das hier passiert nicht ohne Grund.
Denn ich bin keine Cheerleader-Tussi.
Ich bin keine Cheerleader-Tussi.
Oooh,ich rede jetzt mal Klartext.

Ich habe gehört,wie du Mist gelabert hast.
Und du hast geglaubt
daß ich es nicht hören würde.
Die Leute hören dich so reden,
wie du über jeden ablästerst.
Also bin ich bereit anzugreifen,
werde die Truppe anführen,
werde dich besiegen
und fertig machen.
Genau,leg deine Pompons weg.
Ich werde dir jetzt mal meine Meinung sagen

Oooh, ich rede jetzt mal Klartext.
Okay, Mädel.
Lass uns einander unten im Stadion treffen.
Ohne Rektoren,ohne Referendare.
Wir wollen beide Gewinner sein.
Aber es kann nur einen Sieger geben.
Also werde ich kämpfen,alles geben,
werde dich fertig machen
Werde dir´s zeigen.
Genau,ich werde die sein,die übrig bleibt.
Und wieder eine mehr wird Staub fressen.

Oooh,ich rede jetzt mal Klartext.
Lasst mich hören,wie du es sagst.
Dass das total bescheuert ist.
B-E-S-C-H-E-U-E-R-T
Das ist total bescheuert
B-E-S-C-H-E-U-E-R-T
Nochmal,das ist total bescheuert
B-E-S-C-H-E-U-E-R-T
Das ist total bescheuert
B-E-S-C-H-E-U-E-R-T

Oooh,ich rede jetzt mal Klartext


Quellen: Wikipedia,
Gwen Stefani: Hollaback Girl (selbst übersetzt)
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23.01.2009, 14:35

“Miley Cyrus & John Travolta “: “I Thought I Lost You”

Jahr 2009

Zitat

(aus den RTLII News: )
Wer hätte gedacht, daß ausgerechnet der `Hannah Montana`-Star Miley Cyrus und die Hollywood-Legende John Travolta mal gemeinsam einen Song aufnehmen? `I Thought I Lost You` heißt er und ist der Titelsong des „Walt Disney-Streifens `Bolt`, der heute für einen Oscar nominiert wurde. Das ungewöhnliche Duo lieh außerdem zwei Figuren ihre Stimme.
48 Jahre trennen Miley Cyrus und John Travolta. Doch bei den Synchronaufnahmen und dem Titelsong zu `Bolt – Ein Hund Für Alle Fälle` war vom Altersunterschied nichts zu spüren.

John Travolta: "Miley Cyrus spielt eine tolle Rolle; ganz Amerika liebt sie – ich im übrigen auch – und sie arbeitet super professionell."

Miley Cyrus: "Er ist so süß und es war echt cool. Je öfter wir uns gesehen haben – desto besser haben wir uns verstanden. Er ist einfach nur süß – und hat so eine schöne Stimme."

Allein vom Bekanntsheitsgrad muß die 16jährige sich nicht verstecken. Zur Amtseinführung von Präsident Obama (20.01.09) brachte sie die First Lady Michelle und ihre beiden Kinder zum rocken … geschätzte 30 Millionen Dollar hat der Teeny bereits mit singen, schauspielern und moderieren von Kindersendungen verdient. Ihre Gagen für Filme sollen angeblich schon so hoch sein, wie die von `Harry Potter`-Darsteller Daniel Redcliff – über 20 Millionen Dollar heißt es. Wieviel sie für ihre Sprechrolle in der Original-Fassung von `Bolt` bekommen hat ist ihr Geheimnis. Fest steht: Der Soundtrack zu `Bolt` - den gibt es ab morgen (23.01.09).

Quelle:
RTL II News vom 22.01.09
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  • Bolt.jpg (14,09 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 12.06.2009, 20:06)
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24.01.2009, 23:39

"Kraftwerk": "Das Model"

jahr:1978
Das Stück Das Model (auch The Model) wurde von der deutschen Gruppe Kraftwerk komponiert und 1978 auf dem Album Die Mensch-Maschine und als Single veröffentlicht. Der große Erfolg kam aber erst nach einen Umweg über Großbritannien. Die ebenfalls von Kraftwerk eingespielte englischsprachige Version des Songs wurde 1981 als B-Seite von Computer-Love, der Auskoppelung des nächsten Kraftwerk-Albums drei Jahre später veröffentlicht. Als englische DJs die B-Seite öfter spielten als die neuere A-Seite, brachte die Plattenfirma die Single als Re-Issue neu heraus und diese erreichte 1982 den ersten Platz in den britischen Single-Charts, in Deutschland landete er auf Platz 7 und ist damit bis heute Kraftwerks erfolgreichste Single. Das Model wurde von vielen deutschen und internationalen Gruppen und Gesangskünstlern gecovert.

Der Song wurde ebenfalls auf dem Album Minimum - Maximum (2005) von Kraftwerk veröffentlicht.

Die Stimme, die nach der Zeile "Sie trinkt im Nachtclub immer Sekt" das "korrekt!" ruft, gehört einem Kellner, der die Band zur Zeit der Aufnahme regelmäßig in einem Düsseldorfer Szene-Lokal bediente und seine Frage an neu eintreffende Gäste - "Sekt?" - grundsätzlich selbst beantwortete: "Korrekt!" Kraftwerk luden ihn daraufhin in ihr Studio ein und nahmen ihn für den Song auf.
Quelle: Wikipedia
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25.01.2009, 10:14

"The Beatles": "I Am The Walrus"

Jahr: 1967
I Am the Walrus ist ein Lied der Beatles aus dem Jahr 1967. Das Stück wurde größtenteils von John Lennon komponiert, erhielt aber wie üblich das Copyright „Lennon/McCartney“. Das Lied erschien erstmals auf der B-Seite des Nummer-1-Hits Hello Goodbye am 24. November 1967. Es wurde ebenfalls für die EP und das Album Magical Mystery Tour und im gleichnamigen Film verwendet. Das Lied fällt in das Genre Psychedelic Rock. Produziert wurde es von George Martin. Die Aufnahmen fanden in den Abbey Road Studios statt. Das Lied ist unter den Labels von Parlophone sowie Capitol Records erschienen.

2006 wurde I Am the Walrus für das Album Love neu abgemischt und mit einer Sequenz des Stücks Julia eingeleitet.

Entstehung:
Als Grundlage für den Text wählte Lennon drei verschiedene Lied-Ideen. Die Grundlage seiner Inspiration fand er jedoch im Gedicht vom Walross und dem Zimmermann aus „Alice hinter den Spiegeln“, auf das sich das Lied auch inhaltlich bezieht.

Bei der ersten Idee wurde er von einer Polizeisirene inspiriert, während er in seinem Haus in Weybridge den Text: „Mis-ter cit-y police-man“ schrieb und dazu den Rhythmus der Sirene komponierte. Die zweite Idee war ein kurzer Reim über sich selbst, sitzend in seinem Garten und die dritte Idee war vollkommener Unsinn darüber, auf einem Cornflake zu sitzen. Da er nicht in der Lage war, diese Stücke zu Ende zu schreiben, beschloss er, sie zu kombinieren.

Einige Zeit später erhielt Lennon einen Brief von einem Schüler der „Quarry Bank Grammar School“, die er als Kind ebenfalls besucht hatte. Der Schreiber erzählte, dass deren Englischlehrer die Klasse beauftragt hatte, Beatles-Texte zu analysieren. (John Lennon antwortete auf diesen Brief am 1. September 1967. 1992 wurde dieser Antwortbrief bei Christie’s versteigert.)

Amüsiert von der Tatsache, dass ein Lehrer so viel Energie in das Verstehen von Beatles-Texten steckte, beschloss er, einen so verwirrenden, unüblichen Text zu schreiben wie nur möglich. Er bekam den Besuch eines Freundes und früheren Mitglieds der Quarrymen, Peter Shotton, und fragte ihn nach einem unsinnigen Kinderreim aus ihrer Kinderzeit.

Shotton konnte sich an diese Zeilen erinnern:

Yellow matter custard, green slop pie,
All mixed together with a dead dog's eye,
Slap it on a butty, ten foot thick,
Then wash it all down with a cup of cold sick

Lennon nahm ein paar der Wörter dieses Reimes, fügte die drei alten unvollendeten Ideen hinzu und als Resultat erhielt er den Text zu: I Am the Walrus.

Doch sowohl die Struktur als auch der groteske Text des Liedes wurden noch über mehrere Wochen während der Aufnahmen in den Abbey Road Studios immer wieder verändert. George Martin schrieb ein aufwendiges Streicherarrangement für die Overdubs.

Das Lied wird mit einer BBC-Aufnahme des Theaterstückes König Lear ausgeblendet, welche gerade im Radio lief, als das Lied in Mono für die Single abgemischt wurde. Da eine Abmischung daher nicht wiederholt werden konnte, existierte sehr lange keine vollständige Stereo-Version des Liedes. Auf dem Album "Magical Mystery Tour" hörte man statt dessen bis zum Einsetzen der Radio-Einspielungen eine Stereo-Abmischung, an welche sich dann die ursprüngliche Mono-Abmischung anfügte. Letztendlich bestand die Version aus einer Stereo- und einer Mono-Version. Als 1999 das Album Yellow Submarine komplett neu in Stereo abgemischt wurde, nutzte man bei "I Am The Walrus" die originalen BBC-Bänder des Theaterstückes, um eine echte Stereo-Version zu rekonstruieren.

Auffällig im Bezug auf die Musik ist, dass das gesamte Lied nur aus Dur- und Dominantseptakkorden besteht, und alle Buchstaben entsprechen den Buchstaben des Alphabets (A, B,C, D, E, F, und G). Das Lied endet mit einer Akkordfolge, die auf einer steigenden und absteigenden Bass- und Streicherlinie aufgebaut ist, die wiederholt wird, bis es zum Ausblenden kommt.

Der Textteil See how they fly like Lucy in the sky bezieht sich auf Lennons früheres Stück Lucy in the Sky with Diamonds.

Quelle: Wikipedia
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25.01.2009, 21:25

„Die Ärzte“: „Schrei Nach Liebe“

Jahr: 1993
Schrei nach Liebe ist ein Lied der Berliner Punkband Die Ärzte , das 1993 als Single veröffentlicht wurde. Es gilt als eines der populärsten Lieder gegen Rechtsextremismus.

Inhalt:
In den Strophen des Liedes wird ein – nicht näher benannter – Rechtsextremist beschimpft (Textauszug: „Du bist wirklich saudumm […] Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt…“), während im Refrain eher scheinbares Mitleid mit ihm zum Ausdruck kommt (Textauszug: „Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe […] Deine Eltern hatten niemals für dich Zeit“). Die Mitleidsbekundungen werden am Ende des Refrains mit dem Ausruf „Arschloch!“ abgeschlossen.

Text und Musik des Liedes stammen aus einer Gemeinschaftsarbeit von Farin Urlaub und Bela B., wobei die Strophen überwiegend von Bela B. stammen, der Refrain jedoch von Farin Urlaub. Die Idee mit dem Ausruf „Arschloch!“ stammt ebenfalls von Bela B. Auf der Aufnahme des Liedes singen die Komponisten jeweils die Textteile des anderen.

Stil:
Prägend für das Lied ist ein orientalisch angehauchtes Gitarrenriff, das unverkennbare Anleihen von dem Titel „Layla“ von Derek and the Dominos enthält und auch live gelegentlich mit diesem Titel verknüpft wurde. Im Refrain werden dagegen zur textlichen Untermalung Streicher verwendet. Als eine Art einminütiges „Outro“ ist am Ende nur noch eine Akustik-Gitarre zu hören, zu der die Melodie des Refrains gepfiffen wird. Bei Konzerten wurde dieses „Outro“ von der Band bisher noch nie gespielt.

Bedeutung des Liedes für die Band:
„Schrei nach Liebe“ war das erste Lied, das Die Ärzte nach ihrer Auflösung (1988 ) veröffentlichten. Gleichzeitig war es auch das erste Lied der Gruppe, in dem sie sich öffentlich politisch positionierte. Zwar ist auch vorher weitgehend unstrittig gewesen, dass Die Ärzte eher linke Positionen vertreten; dies fand vor ihrer vorläufigen Auflösung 1989 jedoch nicht in ihren Liedern Niederschlag, da sie bewusst auf politische Aussagen verzichteten und den Spaßfaktor ihrer Musik in den Vordergrund stellten. In den Anfangsjahren der Band fanden sich vereinzelt Rechtsradikale unter ihren Fans, jedoch nur weil die Band auf Deutsch sang. Die Ärzte hatten in ihren Anfangsjahren ein (unveröffentlichtes) Lied namens „Eva Braun“ in ihrem Repertoire, dessen ironischen Umgang mit der Hitler-Geliebten die wenigen Rechtsradikalen unter den Fans ignorierten oder nicht begriffen. Gerade um jegliche Missverständnisse ihrer politischen Gesinnung zu vermeiden, schrieben Die Ärzte „Schrei nach Liebe“.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (10. September 1993) war die Thematik des Rechtsradikalismus aufgrund gewaltsamer Übergriffe auf Ausländer (so beispielsweise in Rostock, Solingen oder Mölln) aktuell. Um sich vom so genannten Politrock abzugrenzen, wie Herbert Grönemeyer oder Wolfgang Niedecken ihn vertreten, komponierten sie „Schrei nach Liebe“ zwar als ironisches aber auch ernst zu nehmendes Lied.

Nach dem Willen der Schallplattenfirma Metronome sollte „Schrei nach Liebe“ ursprünglich nicht die erste Single nach der Auflösung der Band werden, sondern „Mach die Augen zu“, da jenes Lied kommerziell besser zu vermarkten sei. Die Band drängte jedoch darauf, „Schrei nach Liebe“ als erste Single veröffentlichen zu wollen, da ihr die politische Aussage wichtiger erschien als der kommerzielle Erfolg und einigte sich mit der Plattenfirma darauf, „Mach die Augen zu“ als zweite Single zu veröffentlichen.

Kommerzieller Erfolg:
Gerade weil in dem Lied mehrfach „Arschloch!“ gerufen wird, wurde es von zahlreichen Radiosendern nicht gespielt, und die Plattenfirma drängte darauf, schnell die erfolgversprechende Single „Mach die Augen zu“ zu veröffentlichen, obwohl die Band darauf baute, „Schrei nach Liebe“ noch „etwas wirken zu lassen“.

Eine Radioredakteurin beim Hessischen Rundfunk (Lidia Antonini) hatte an dem Lied Gefallen gefunden und verfasste ein Schreiben an andere Redakteure mit der Aufforderung, das Lied im Radio zu spielen, obwohl es aufgrund der „Arschloch!“-Ausrufe unter dem Niveau der Sender lag. Entgegen den Erwartungen der Band und der Plattenfirma erhielt das Lied daraufhin sehr viel Airplay. Für Die Ärzte war das Lied bis zum damaligen Zeitpunkt die erfolgreichste Single. Von ihrem Hit „Westerland“ (1988 ) hatte die Band 40.000 Singles verkaufen können, „Schrei nach Liebe“ verkaufte sich dagegen innerhalb kurzer Zeit 450.000 Mal. Die Single erreichte Platz neun der deutschen Singlecharts.

Innerhalb der deutschen Punkszene waren Die Ärzte vor ihrer Wiedervereinigung eher umstritten. Ihnen wurde vor allem die Kommerzialisierung des Punk vorgeworfen. Durch die Veröffentlichung des Anti-Nazi-Songs „Schrei nach Liebe“ gelang es der Band auch hier wieder Boden gutzumachen und das Lied erhielt viel Anerkennung aus der Punkszene.

„Zwischen Störkraft und den Onkelz / den andern“:
In einer Zeile des Liedes heißt es: „Zwischen Störkraft und den Onkelz steht ne Kuschelrock-LP“. Diese war als Seitenhieb auf die Bands Störkraft und Böhse Onkelz zu verstehen; während erstere eindeutig dem Rechtsrock zuzuordnen war, waren letztere trotz ihres Ausstiegs aus der Skinheadszene Mitte der achtziger Jahre weiterhin scharfer Kritik ausgesetzt, da ihnen immer noch vorgeworfen wurde, bewusst ein „rechtes“ Publikum anzusprechen.

Farin Urlaub, von dem diese Zeile stammt und der sie auch singt, veränderte bei den Auftritten der Band die Zeile Ende der 1990er Jahre zu „Zwischen Störkraft und den andern steht ne Kuschelrock-LP“. Zu hören ist sie in dieser Version auch auf dem Unplugged-Ärzte-Album Rock’n’Roll Realschule. Diese kleine Veränderung des Textes führte dazu, dass von den Fans der Band Böhse Onkelz angenommen wurde, dass Urlaub die Band nun nicht mehr als Vertreter der rechtsradikalen Musik ansähe, da er sie nicht mehr in einem Atemzug mit der rechtsradikalen Band Störkraft nennt. Farin Urlaub verfolgte jedoch mit dieser Veränderung die Intention, rechtsradikale Bands nicht nur auf Störkraft und die Böhsen Onkelz zu beschränken, sondern eben auch auf „die andern“ auszuweiten: „Wir haben daraufhin tatsächlich begeisterte E-Mails von Onkelz-Fans gekriegt, mit dem Tenor‚ Endlich habt Ihr’s verstanden!‘. Was ich eigentlich meinte, war viel härter: ‚Störkraft und die anderen‘ – das ist für mich noch viel deutlicher, dass die Onkelz ’ne Naziband sind. Wir singen jetzt auch wieder ‚Onkelz‘ für die ganzen Stumpfen. Ich weiche da keinen Deut von ab. Ich mag die nicht, nach wie vor.“ . Da dies teilweise missverstanden wurde, entschloss sich Urlaub, fortan wieder die ursprüngliche Textversion zu singen. Im Zuge dieser Auseinandersetzung veröffentlichten die Onkelz 1996 auf dem Album „E.I.N.S.“ das Lied „Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben“, in dem sie bewusst Die Ärzte ansprechen: „Schöne Grüße nach Düsseldorf und Berlin [...] Opium fürs Volk, Scheiße für die Massen, ja Ihr habt es geschafft, ich beginne euch zu hassen, wenn ich so etwas sage, ist das nicht gelogen, Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben!“. „Opium fürs Volk“ heißt ein 1996 erschienenes Album von Die Toten Hosen, Düsseldorf und Berlin sind die Gründungsorte der beiden Bands.

Scala & Kolacny Brothers
Der belgische Mädchenchor Scala & Kolacny Brothers veröffentlichte 2003 eine Chorversion von „Schrei nach Liebe“, die bei den Fans von Die Ärzte auf wenig Gegenliebe stieß, da die sehr seichte Instrumentierung dem Charakter des Liedes nicht gerecht wurde. Auch Scala & Kolacny Brothers waren von der Kritik der Böhse-Onkelz-Textzeile betroffen. Jedoch beschwerten sich die Fans der Band Böhse Onkelz, da sie die Auffassung vertraten, dass die Band sich vom Rechtsextremismus losgesagt habe. Scala & Kolacny Brothers sangen daraufhin „Zwischen Störkraft und den andern…“, obwohl Die Ärzte gerade diese Textzeile wieder revidiert hatten.

Quelle: Wikipedia
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26.01.2009, 09:03

“The Beatles”: “Paperback Writer“

Jahr: 1966
Paperback Writer/Rain war die zwölfte Single der Beatles. Sie erschien am 10. Juni 1966.

Die Aufnahmen für das größtenteils von Paul McCartney geschriebene Paperback Writer fanden am 13. und 14. April 1966 in den Abbey Road Studios statt. McCartney spielte bei den Aufnahmen erstmals einen Rickenbacker-Bass. Bei der Abmischung wurde das Schlagzeug im Stereospektrum aufgeteilt (Snare & Cymbals links, Tom-Toms mittig, Bass-Drum rechts). Echo-Effekte wurden auf die Stimmen gelegt.

Charakteristisch für dieses Stück ist der Background-Chor, der vom Spieltrieb und der Zitierfreude der beiden Komponisten zeugt. Sie benutzten hierbei den ersten Vers des Kinderliedes „Frère Jacques“, der die Hauptmelodie harmonisch und rhythmisch untermalt.

Ende April 1966 wurde der zweite Titel der Single in den Abbey Road Studios aufgenommen. Das von John Lennon komponierte Rain gilt vielen als die beste Beatles-B-Seite überhaupt. Am Ende des Stücks hört man Lennon rückwärts singen; sein erster Ausflug ins Reich der rückwärtslaufenden Bänder, die auf Revolver fortgesetzt wurden. Angeblich stieß er auf diesen Effekt, als er versehentlich ein Tonband verkehrtherum einlegte.

Zum ersten Mal seit She Loves You erreichte eine Beatles-Single nicht direkt nach ihrer Veröffentlichung Platz 1 der Hitparade, sondern stieg „nur“ auf Platz 2 ein und erreichte erst eine Woche später die oberste Position. Damit war es die elfte Single der Gruppe, die in Folge den ersten Hitparadenplatz erreichte. In Großbritannien wurden von der Schallplatte mehr als 500.000 Exemplare verkauft, in den USA sogar mehr als 1.000.000 Stück.

Um die Single zu promoten, wurden eigens zwei Filme gedreht. Dies war im Prinzip die Geburtsstunde des Musikvideos.

Das Gedicht „Bodenseereiter“ von Robert Gernhardt ist eine Parodie der Ballade „Der Reiter und der Bodensee“ von Gustav Schwab, die passend zu Melodie und Reimschema des Liedes „Paperback Writer“ geschrieben wurde.

Quelle: Wikipedia
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26.01.2009, 22:00

“The Verve”: “Bitter Sweet Symphony”

Jahr: 1997
Bitter Sweet Symphony (engl.: Bittere, süße Sinfonie) ist ein Lied der nordenglischen Rockband The Verve und wurde als offizielle Single in Form zweier paralleler EPs erstmals am 16. Juni 1997 veröffentlicht. Es erschien auch auf dem 1997er Album Urban Hymns der Band und war in England der Sommerhit des Jahres 1997. Ferner erlangte der Titel Bekanntheit durch die Verwendung im Soundtrack des erfolgreichen Hollywood-Films "Eiskalte Engel".

Komposition:
Bitter Sweet Symphony ist eine getragene, aufwändig arrangierte Britpop-Hymne in E-Dur mit einem markanten, eingängigen Streichermotiv – „ein Lied für die Menschen, ein moderner Blues-Song“ (O-Ton: Richard Ashcroft). Das Stück zeichnet sich durch einen dumpfen, gleichförmigen Marschrhythmus aus, der laut Ashcroft dem Hiphop entlehnt ist. Hinzu kommt der monotone, aber warm depressive Gesang von Richard Ashcroft. Ein fröhliches, in diesem Kontext zynisch wirkendes Streicherorchester hellt die Grundstimmung des Songes jedoch auf. Der Refrain hebt sich nicht unbedingt von der Strophe ab - das Lied endet, wie es beginnt. Komposition, Text und auch das Musikvideo bilden dabei eine in sich geschlossene Einheit. Durch viele kleine, bewusst platzierte Klangelemente der vielseitigen Effekt- und Synthiegitarre erreicht der Song eine sehr komplexe Struktur und pendelt im Konsens einiger Kritiker immer auf der Grenze zwischen Kitsch und Bedeutsamkeit, Pathos und Dezenz.

Text und Bedeutung:
Im Lied geht es um die Gleichförmigkeit des Lebens, die Gleichgültigkeit in der Welt und die vorgezeichneten Wege, denen man als einzelner Mensch nicht entfliehen kann. Jeder könnte etwas ändern, aber eigentlich ist jeder in seinem Trott gefangen und am Ende wartet auf alle der gleiche Tod. Anlässlich eines Auftrittes bei der karitativen Veranstaltung Live 8 im Jahr 2005 sang Richard Ashcroft, der Ex-Frontmann von The Verve, Bitter Sweet Symphony mit der englischen Band Coldplay zusammen und fügte gegen Ende des Titels die Zeile “It’s a Bitter Sweet Symphony — my life, your life, their lives” hinzu. Damit wollte er den Bezug auf die Menschen in Afrika unterhalb der Armutsgrenze herstellen, die aufgrund politischer, wirtschaftlicher und sozialer Gegebenheiten ohne fremde Hilfe ihrem Schicksal nicht entfliehen können.

Eine bittere, süße Sinfonie, das ist das Leben
du versuchst über die Runden zukommen,
bist ein Sklave des Geldes
um schließlich zu sterben […]

Autoren des Liedes:
Die Zeilen sind ein frei übersetzter Auszug aus dem Text des Liedes, der originär aus der Feder von Richard Ashcroft stammt. Martin "Youth" Glover und Chris Potter arrangierten den Song mit The Verve, nahmen ihn auf und produzierten ihn. Die Komposition und Verwertungsrechte wurden per gerichtlichen Beschluss nach einem langwährenden Rechtsstreit Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones zugeschrieben. Dennoch ist es dieses Lied, welches The Verve in der ganzen Welt populär gemacht hat.

Kontext und Hintergründe:

Geschichte einer Sinfonie:
Die Geschichte, die das Lied erzählt, hat es schließlich selbst durchlebt. Das instrumentale Gerüst des Songs (Bass, Gitarre, Drums) stammt aus ersten Proberaumsessions, welche Simon Jones und Pete Salisbury mit Simon Tong als neuem Gitarristen nach der ersten Trennung von The Verve 1995 abhielten (siehe 'MSG' auf der Lucky Man E.P.). Text und Titel von Bitter Sweet Symphony stammen aus einem Song, den Richard Ashcroft zunächst mit James Lavelle und DJ Shadow für das erste UNKLE-Album, Psyence Fiction, komponierte. Zur Vollendung des Liedes entnahmen sie einer orchestralen Version des Rolling-Stones-Klassikers The Last Time eine Streichersequenz als Sample, invertierten und loopten sie. Andrew Loog Oldham hatte 1966 ein ganzes Album instrumentaler Streichervarianten der großen Hits von den Rolling Stones veröffentlicht.

Nach der endgültigen Wiedervereinigung von The Verve, beschloss Richard Ashcroft Anfang 1997 mit dem Einverständnis von UNKLE Bitter Sweet Symphony als Verve-Song auf den Urban Hymns zu verwenden. Auf Basis von MSG wurde der Song schließlich von The Verve in einen Rocksong umarrangiert. Als Ausgleich durfte James Lavelle eine adaptierte Version des Kollaborationsergebnisses mit Ashcroft als vorbahnende Clubsingle zu Bitter Sweet Symphony veröffentlichen. Für das folgende UNKLE-Debut steuerte Ashcroft schließlich das Lied Lonely Soul bei.

Lizenzstreit:
The Verve erhielten von der Plattenfirma Decca Records die Erlaubnis zur Verwendung des Samples. Nachdem The Verve den Song als Single veröffentlichten, wurde Bitter Sweet Symphony ihr größter Erfolg und der Sommerhit des Jahres 1997. Er erreichte in England auf Anhieb Platz 2 der Charts. Durch die Verwendung für den Film Eiskalte Engel und in einem (nicht mit The Verve abgesprochenen) Nike-Werbespot erreichte der Song auch in den USA große Erfolge. Jedoch beachteten The Verve und das Management von Hut Recordings nicht, dass die Verwertungsrechte aller Stones-Songs zusätzlich bei dem Musikverlag Abkco lagen. Allen Klein, der Manager von Abkco zog schließlich wegen angeblicher Lizenzverletzungen erfolgreich vor Gericht – mit der Folge, dass die Rechte und alle Einnahmen vom Lied Abkco und den Rolling Stones zugesprochen wurden.

Dies bedeutet schließlich, dass alle Veröffentlichungen von Bitter Sweet Symphony und Verwendungen in Filmen, Werbespots, auf Samplern und in sonstigen öffentlichen Medien zwar The Verve als Interpreten, aber als Urheber Mick Jagger und Keith Richards führen müssen. Jegliche Verwertung benötigt sowohl die Zustimmung durch The Verve, als auch durch die Rolling Stones. Während des Verfahrens waren die Verwendungsrechte ungeklärt, weshalb Nike den Song als Werbejingle ohne jegliche Zustimmung und Gebühren benutzen konnte. Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Singles und sämtlicher Verwendungen fallen an das Management der Rolling Stones. Auch mussten The Verve einen nicht unerheblichen Anteil des Verkaufserlöses der Urban Hymns und des Best-Ofs an eben jene abführen.

Original und Coverversionen:
Das Kuriose an der Geschichte ist, dass die Veröffentlichung des (gerichtlich beschlossenen) Originals The Last Time ebenfalls von rechtsstrittigen Umständen begleitet wurde. Den Rolling Stones wurde damals vorgeworfen, sich eines nordamerikanischen Volksliedes mit dem Namen This May Be The Last Time bedient zu haben, das unter anderem bereits von James Brown und The Staple Singers interpretiert worden ist. Allerdings initiierten sie damals selbst einen Rechtsstreit und erlangten schließlich die kompletten Rechte an dem Lied.

Der DJ Marc Van Dale hatte Bitter Sweet Symphony 1997 covern wollen und veröffentlichte ihn zunächst unter dem Singletitel Water Verve. Infolge des Rechtsstreits zwischen The Verve und Allen Klein musste er schließlich den Verve-Bezug streichen und die Single zunächst wieder vom Markt nehmen. Schließlich wiederveröffentlichte er das Stück unter dem Namen Water Wave. 1998 erschien unter dem Namen No Worries eine Coverversion des Verve-Hits vom niederländischen Hardcore-Techno-Act Bodylotion, auch bekannt als Neophyte.

Musikvideo:
Für Aufsehen sorgte bei seinem Erscheinen auch das Video zum Lied. Walter Stern, der Regie führte, ließ darin Richard Ashcroft schnurgerade durch die Hoxton Street im Londoner Boheme-Viertel Shoreditch laufen (vgl. Abbildung) und alle ihm entgegenkommenden Hindernisse (Menschen, Autos) scheinbar gleichgültig umrennen oder überspringen. Im Video spielte ebenfalls die Frau des Sängers, Kate Radley, ehemalige Keyboarderin der Band Spiritualized mit. Ashcroft springt dabei über ihr Auto, woraufhin sie ihm hinterher rennt und ihn beschimpft. Die Kamera fokussiert den optisch runtergekommenen, spindeldürren Protagonisten ausschließlich aus paralleler Richtung zur Straße und stützt damit die Botschaft des Liedes. Die textlich beschriebene Kühle wird auch mithilfe eines blauen Farbfilters visualisiert.

Bei genauerer Betrachtung wird ein Fehler sichtbar, welcher dem Lizenzstreit geschuldet ist. Das Video wurde ursprünglich für die Originalversion mit dem rückwärts gespielten Sample The Last Time gedreht. Nach dem Neueinspielen der Streicher ist der Song in einer Umproduktion schließlich etwas kürzer geworden. Im Video singt Ashcroft, nachdem er sich zwischen zwei männlichen Passanten durchstößt, obwohl der Song an dieser Stelle keinen Text enthält.

Im Video zu Music Is Power (vom Album Keys To The World, 2006) rempelt Richard Ashcroft auch eine Frau an, aber entschuldigt sich anschließend mit großer Geste. Denn Music Is Power enthält auch ein Sample, diesmal von Curtis Mayfield. Jedoch waren hierbei die Lizenzfragen von Anfang an eindeutig geklärt.

Quelle: Wikipedia
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27.01.2009, 09:20

“Trio”: “Anna – Lassmichrein Lassmichraus“

Jahr: 1982
„Anna – Lassmichrein Lassmichraus“ ist ein Lied der deutschen Band Trio, das im Oktober 1982 auf Single veröffentlicht wurde. Text und Musik stammen von Gert Krawinkel und Stephan Remmler.

Komposition:
Auf der Aufnahme sind lediglich zwei Instrumente zu hören: E-Gitarre und Schlagzeug. Auf dem Schlagzeug werden nur die Bassdrum und die Snare gespielt – Hi-Hat oder Becken sind nicht zu hören. Die Akkordfolgen der E-Gitarre beschränken sich auf nur drei Akkorde.

Nach einem kurzen Trommelwirbel am Anfang beginnt sofort die erste Strophe, deren Text sich auf die Nennung von fünf Vornamen (Anna, Berta, Carla, Dieter und Peter) beschränkt und nach folgendem Muster gesprochen wird: „Anna, Anna, oh Anna“. Nach der ersten Strophe folgt der Refrain, der aus der Zeile „Lass mich rein, lass mich raus“ besteht, die dreimal wiederholt wird. Anschließend beginnt sofort wieder eine Strophe, welche lediglich die Reihenfolge der Namensnennungen der ersten Strophe variiert.

Auf der Maxi-Version folgen auf den vierten Refrain ein langes Gitarrensolo sowie eine weitere Strophe.

Geschichte:
„Anna Lassmichrein Lassmichraus“ beruht auf einem unveröffentlichten Lied von Trio, das „Du ich wär so gern bei dir“ hieß. Dieses balladeske Lied befand sich schon 1981 im Live-Repertoire der Band und bestand aus drei Strophen in englischer Sprache, der eine Auflistung weiblicher Vornamen in alphabetischer Reihenfolge folgte, die immer wieder von der Zeile „Du ich wär so gern bei dir“ unterbrochen wurde. Inhaltlich thematisierte die ursprüngliche Version „das harte Leben des Rockmusikers“ (so Remmler) und beschrieb den Frust, der auf einer Tournee entstand sowie die Sehnsucht, wieder daheim zu sein. Gleichzeitig suggerierte das Lied, dass die Band in jeder Stadt ein anderes Mädchen hat.

Live wurde „Du ich wär so gern bei dir“ lediglich von einer Gitarre begleitet. Der Trio-Schlagzeuger Peter Behrens spielte kein Instrument. Stattdessen hing er sich auf der Bühne eine Mappe um den Hals, die mit DIN A4-Blättern mit je einem Buchstaben enthielt. Bei jeder Namensnennung in dem Lied blätterte er eine Seite weiter.

Als im Sommer 1981 das erste Album von Trio produziert wurde, entschloss sich die Band, „Du ich wär so gern bei dir“ nicht zu veröffentlichen, da es als Musikproduktion zu langweilig erschien.

Nachdem die Single „Da da da“ 1982 zum Welthit avancierte, musste die Band zeitnah eine weitere Single veröffentlichen. Da Trio über keine weiteren Lieder verfügte, die für eine Single geeignet waren, überarbeitete die Band das unveröffentlichte Lied „Du ich wär so gern bei dir“, woraus letztendlich „Anna – Lassmichrein lassmichraus“ entstand. Das Lied wurde um eine Schlagzeugbegleitung erweitert, die englischen Strophen wurden ersatzlos gestrichen und ein neuer Refrain geschrieben. Übrig blieb lediglich die ansatzweise Nennung von weiblichen Vornamen in alphabetischer Reihenfolge.

Interpretation:
Ohne Kenntnis des Umstandes, dass das Lied aus „Du ich wär so gern bei dir“ entstand, ist „Anna – Lassmichrein lassmichraus“ für den Hörer weitgehend unverständlich, zumal Trio auch nicht bereit war, den Inhalt des Liedes zu erklären. Remmler stritt ab, dass sich die Zeile „Lass mich rein, lass mich raus“ auf Geschlechtsverkehr bezieht.

Vielmehr handelt das Lied wohl davon, dass der Autor mehrere Freundinnen hat, bei denen er ein- und ausgeht. Dass im Lied auch zwei männliche Vornamen (Dieter und Peter) genannt werden, dürfte als verwirrender Witz zu verstehen sein.

Erfolg:
Das Lied wurde im Oktober 1982 als Single und Maxi-Single veröffentlicht und war auf keinem regulären Album von Trio enthalten. In den deutschen Single-Charts erreichte es den dritten Platz und hielt sich insgesamt 22 Wochen in den Charts. Neben der deutschen Fassung produzierte Trio auch eine englische Version, in der lediglich der Refrain durch die Zeile „Let me in, let me out“ ersetzt wurde. Die englische Version wurde weltweit veröffentlicht, jedoch kein nennenswerter Erfolg.

Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erreichte das Lied in der ZDF-Hitparade. Nachdem Trio mit ihrer späteren Hitsingle „Da da da“ in dieser Sendung auf Desinteresse stieß, gelang es der Band in der Sendung am 6. Dezember 1982 den ersten Platz (38,5% per Zuschauerabstimmung) zu erreichen. Als Trio in der darauffolgenden Sendung das Lied erneut präsentierte, spielte die Band das Lied vollständig live, obwohl in der ZDF-Hitparade die Künstler sonst stets zu einem Playback live singen. Schlagzeuger Peter Behrens konnte, da er die Hi-Hat nicht spielen musste, sein Schlagzeug einhändig bedienen. Dies nutzte er, um mit der freien Hand einen Apfel zu essen, was später zu seinem Markenzeichen wurde.

Video:
Für das Musikvideo zu „Anna – Lassmichrein Lassmichraus“ führte wie schon für das Video zu „Da da da“ Dieter Meier (Yello) Regie. Das Video zeigt Trio beim Spielen des Liedes auf dem heimischen Garagendach ihres Hauses in Großenkneten. In einer Zwischensequenz ist Gitarrist Krawinkel zu sehen, wie jener seine Gitarre als Machete zweckentfremdet und sich mit ihr einen Weg durch ein Maisfeld schlägt.

Aufgrund der textlich nur leicht abweichenden englischen Version des Liedes war es möglich, das Videomaterial mit der englischen Version zu unterlegen, ohne dass Probleme mit der Lippensynchronität Remmlers auftraten.

Quelle: Wikipedia
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27.01.2009, 20:25

„The Beatles“: „Ob-La-Di, Ob-La-Da“

Jahr: 1968
„Ob-La-Di, Ob-La-Da“ ist ein Lied der Beatles. Es wurde im Juli 1968 aufgenommen und am 22. November desselben Jahres auf dem sogenannten „Weißen Album“ veröffentlicht. Geschrieben hat den Titel Paul McCartney (obwohl er wie alle seine und John Lennons Beatles-Kompositionen Lennon/McCartney zugeschrieben wurde).

Textlich und musikalisch verarbeitet das Stück Einflüsse der zu diesem Zeitpunkt in England immer populärer werdenden jamaikanischen Musik. Der Song erzählt die Geschichte eines Paares, Desmond und Molly, die sich ineinander verlieben und heiraten. Der Name Desmond verweist auf Desmond Dekker, einen aufstrebenden jamaikanischen Sänger, der 1969 mit The Israelites den ersten weltweiten Reggae-Hit landete. Der synkopisierte Piano-Rhythmus mit seiner starken Betonung der Zählzeiten zwei und vier gibt dem Stück ein karibisches Flair, angesichts der rhythmisch einfachen Bass-Linie klingt der Song jedoch eher nach Ska als nach Reggae. Das Piano war eine Idee Lennons, in einer früheren Version hatte noch ein Akustikgitarren-Part (von McCartney auf seiner Martin-Gitarre gespielt) im Vordergrund gestanden.

Gegen Ende des Songs ist die Textzeile „Desmond stays at home and does his pretty face“ zu hören. Ursprünglich war dies ein Fehler McCartneys, eigentlich hätte hier (wie in der früheren ähnlichen Textzeile) von Molly die Rede sein sollen. Die anderen Beatles mochten jedoch die Stelle und so blieb es dabei. Dadurch kommt die Thematik des Transvestitismus in den Text des Liedes, eine Thematik, die auch in dem späteren Beatles-Lied Get Back (ebenfalls von Paul McCartney verfasst) wieder auftauchen sollte.

Der Ausdruck „Ob-La-Di Ob-La-Da“ ist ein nigerianischer Spruch und bedeutet so viel wie das englische “Life goes on”, auf Deutsch etwa „Es kommt, wie es kommt“. McCartney hatte ihn von dem Conga-Spieler Jimmy Scott gehört. Scott wollte später Tantiemen für das Lied und führte deswegen sogar einen Prozess, den er jedoch verlor. Dennoch half McCartney Scott aus einer finanziellen Klemme. Die beiden blieben Freunde bis zu Scotts Tod im Jahr 1985. Scott starb an einer Lungenentzündung die akut wurde, als er aus den USA kommend nackt in einer britischen Untersuchungszelle wegen Drogenverdachts übernachten musste.

1969 war das Stück Nummer-Eins-Hit in Deutschland und der Schweiz. In England wurde es nicht als Single veröffentlicht, dort erreichte die schottische Gruppe Marmalade mit einer sehr originalgetreuen Coverversion ebenfalls den ersten Platz. In den USA wurde das Stück erst 1976 als Single herausgebracht. Weitere Coverversionen stammen von der Reggae-Band Inner Circle und von Desmond Dekker selbst. Mit einer deutschsprachigen Version des Titels war Howard Carpendale erfolgreich.

Eine alternative Version des Stücks (mit dem oben erwähnten Akustikgitarren-Part) erschien 1996 auf dem dritten Teil der Anthology.

Quelle: Wikipedia
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