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raptor230961

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10.01.2009, 20:11

„Danny Boy“

Danny Boy ist ein vor allem im angelsächsischen Raum sehr bekanntes, volkstümliches Liebeslied. Es wurde 1910 von dem englischen Rechtsanwalt Frederick Weatherley komponiert und ist nach der Neuvertonung 1913 mit der Melodie von "A Londonderry Air" -der Nationalhymne von Nordirland - sehr populär geworden.

Es ist von einer sehr großen Anzahl bekannter Interpreten eingespielt worden, darunter den King's Singers, Thomas Quasthoff, Bing Crosby, Mahalia Jackson, Keith Jarrett, Johnny Cash, Elvis Presley, Harry Belafonte, Count Basie, Ruben Blades, Rosemary Clooney, Judy Collins, Morton Downey, Glenn Miller, Ted Greene und Nigel Kennedy. Auch in der Muppet Show gibt es eine Version des Liedes.

Man hat auf verschiedene Weise versucht, die genaueren Umstände des im Text beschriebenen Abschiedsszenarios zu bestimmen; unter anderem wurde auf den Auszug in einen Krieg oder auf das Verlassen Irlands während der großen Hungersnot verwiesen.

Text (Original)
Oh Danny boy, the pipes, the pipes are calling
from glen to glen, and down the mountain side
the summer's gone, and all the flowers are dying
'tis you, 'tis you must go and I must bide.

but come ye back when summer's in the meadow
or when the valley's hushed and white with snow
'tis I'll be here in sunshine or in shadow
oh Danny boy, oh Danny boy, I love you so.

and if you come, when all the flowers are dying
and I am dead, as dead I well may be
you'll come and find the place where I am lying
and kneel and say an "Ave" there for me.

and I shall hear, tho' soft you tread above me
and all my dreams will warm and sweeter be
if you'll not fail to tell me that you love me
I'll simply sleep in peace until you come to me.


Freie Übersetzung:
Oh Danny Boy, die Pfeifen, die Pfeifen, rufen
von Tal zu Tal und den Berg hinunter
der Sommer ist vorüber und alle Blumen welken
du bist der, der gehen muß und ich habe auszuharren

aber komm´ zurück, wenn der Sommer wieder einkehrt
oder wenn die Täler still und weiß von Schnee sind
und ich werde da sein, im Gleißen der Sonne oder im Schatten
Oh Danny boy, oh Danny boy ich liebe Dich so

Und wenn Du kommst, und alle Blumen welken
wenn ich tot bin, so tot wie man nur sein kann
wirst Du meinen Ruheplatz finden,
niederknien und ein Ave für mich beten

Und ich werde Dich hören, wie Du trauerst
So daß all meine Träume wärmer und süßer werden
Du wirst es nicht unterlassen, mir zu sagen, daß Du mich liebst
dann werde ich in Frieden schlafen, bis Du zu mir kommst.

Quelle: u.a. Wikipedia
„Danny Boy“ (selber übersetzt)
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10.01.2009, 20:13

„Fools Garden“: „Lemon Tree“

Jahr: 1995
Im deutschen Schwarzwald in Möttlingen (bei Pforzheim) gründen 1991 Peter Freudenthaler (*19.02.1963) und Volker Hinkel (*21.06.1965) die Gruppe „Fool’s Garden“.
Peter Freudenthaler wartet an einem verregneten Sonntag-Nachmittag auf seine Freundin, die sich verspätet. Vor Langeweile hat er einen „Geistesblitz“ und schreibt in 20-25 Minuten darüber einen Song, der ein Welthit wird – uns bekannt als „Lemon Tree“.

(Freie Übersetzung: )
Ich sitze hier, in diesem langweiligen Raum
wieder mal so einer von diesen verregneten Sonntagnachmittagen
ich verschwende meine Zeit, habe nichts zu tun
ich hänge rum, warte auf dich
aber nichts passiert
und ich wunder mich

ich fahre herum, in meinem Auto
ich fahre zu schnell, ich fahre zu weit...
ich würde so gerne meine Ansicht über dich ändern
fühl mich so einsam, ich warte auf dich
aber nichts passiert und ich wunder mich

ich frage mich wie, ich frage mich, warum:
gestern erzähltest du noch, vom blauen, blauen Himmel
und alles was ich sehen kann ist bloß ein gelber Zitronenbaum
ich dreh mein Kopf, hoch und runter...
ich dreh dreh dreh dreh mich herum
aber alles, was ich sehen kann, ist noch ein weiterer Zitronenbaum

Singe
Da da da da da dee dam da da da da da da dee da da

sitze herum, habe zu nichts Lust
ich würde gern ausgehen, eine Dusche nehmen
aber in meinem Kopf ist eine einzige dunkle Wolke
ich fühl mich so müde, leg mich ins Bett
aber nichts passiert, und ich wundere mich

alleinsein ist nicht gut für mich,
alleinsein, ich will nicht auf einem Zitronenbaum sitzen
ich laufe herum durch die öde Wüste der Freude
Baby irgendwie werde ich ein anderes Spielzeug finden und irgendwie
wird alles passieren - und du wirst dich wundern


ich frage mich wie, ich frage mich, warum:
gestern erzähltest du vom blauen, blauen Himmel
und alles was ich sehen kann ist bloß ein gelber Zitronenbaum
ich dreh mein Kopf, hoch und runter...
ich dreh dreh dreh dreh mich herum
aber alles, was ich sehen kann, ist ein weiterer Zitronenbaum

und ich wunder mich, ich wunder mich, ohh

ich frage mich wie, ich frage mich warum
gestern erzählst du vom blauen, blauen Himmel

und alles was ich sehen kann
und alles was ich sehen kann
und alles was ich sehen kann
ist ein gelber Zitronenbaum

Quelle:
„Fools Garden“: „Lemon Tree“ (selber übersetzt)
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10.01.2009, 20:41

"Pink": "Dear President"

Jahr: 2007
Die Single “Dear Mr. President” aus dem Album “I’m Not Dead” ist ein gesungener Brief. Das Lied stellt eine scharfe Kritik an den 43. US-Präsidenten George W. Bush dar. Angeklagt werden seine Politik (Armut) und besonders der Irakkrieg. Das Lied wird in den USA von den meisten Radio-Stationen und TV-Sendern boykottiert. Als Single wird das Lied lediglich in Australien und Europa veröffentlicht. Laut Pink hat George W. Bush auf den Song bisher keinerlei Reaktion gezeigt.

(Freie Übersetzung)
Herr Präsident,
begleiten Sie mich auf einem Rundgang.
Lassen Sie uns annehmen, wir wären nur zwei Leute und
Sie wären nicht „besser“ als ich.
Ich würde Ihnen gerne einige Fragen stellen,
wenn wir ehrlich sein dürfen.

Was fühlen Sie, wenn Sie all die Obdachlosen auf der Straße sehen?
Wofür beten Sie abends, wenn Sie in’s Bett gehen?
Was fühlen Sie, wenn Sie in den Spiegel schauen?
Sind sie Stolz?

Wie schlafen Sie, während der Rest von uns weint?
Was träumen Sie, wenn eine Mutter keine Chance hat, sich zu verabschieden?
Wie können Sie erhobenen Hauptes gehen?
Können Sie mir noch in die Augen sehen
und mir sagen warum?

Mister Präsident,
waren Sie ein einsamer Junge?
Sind Sie ein einsamer Junge?
Sind Sie ein einsamer Junge?
Wie können Sie sagen,
kein Kind wird benachteiligt?
Wir sind weder dumm noch blind.
Sie sitzen alle in Ihren Zellen,
während Sie das Ticket in die Hölle lösen.

Was wäre das für ein Vater,
der der eigenen Tochter alle Rechte nimmt.
Und was wäre das für ein Vater,
der sie haßt, nur weil sie lesbisch ist?
Ich kann nur annehmen, was Ihre Frau dazu sagen würde.
Lange Zeit hießen deine Schwächen Whiskey und Kokain.

Wie schlafen Sie, während der Rest von uns weint?
Was träumen Sie, wenn eine Mutter keine Chance hat, sich zu verabschieden?
Wie können Sie erhobenen Hauptes gehen?
Können Sie mir noch in die Augen sehen

Lassen Sie mich Ihnen von harter Arbeit erzählen,
vom Mindestlohn während der Schwangerschaft,
was es heißt, ein zerbombtes Haus wieder aufzubauen,
Lassen Sie mich Ihnen von harter Arbeit erzählen,
was es bedeutet, sein Bett aus einem Pappkarton bauen zu müssen.
Lassen Sie mich Ihnen von harter Arbeit erzählen.
Harte Arbeit.
Ehrliche Arbeit.
Sie haben doch keine Ahnung von harter Arbeit.
Harte Arbeit.
Ehrliche Arbeit.
Oh.

Wie schlafen sie in der Nacht?
Wie können Sie erhobenen Hauptes gehen?
Herr Präsident,
Sie sind niemals mit mir einen Weg gegangen.
Würden Sie?

Quellen:
RTL-“Die ultimative Chart-Show” (01.12.2007)
“Pink”: “Dear Mr. President” (selber übersetzt)
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10.01.2009, 20:48

„Band Aid“: „Do They Know It’s Christmas“

Jahr: 1984
Band Aid (deutsch: Band-Hilfe) war ein Bandprojekt internationaler Popstars, das im Jahr 1984 von Bob Geldof und Midge Ure mit dem Ziel gegründet wurde, Geld für die Opfer der Hungersnot in Äthiopien zu sammeln. Der Name bezieht sich auf die Marke Band-Aid von Johnson & Johnson, einem Heftpflaster, ähnlich Hansaplast in Deutschland.

Am 10. Dezember 1984 wurde die Single Do They Know It's Christmas? in Großbritannien veröffentlicht. Der Song war zuvor am 25. November 1984 an einem Tag aufgenommen worden. Das Stück wurde von Bob Geldof und Midge Ure geschrieben und von Midge Ure und Trevor Horn produziert. In Großbritannien schoss die Single auf Platz 1 der Hitparade und wurde zu einer der schnellstverkauften Singles der Geschichte. Allein in der ersten Woche wurden in Großbritannien 800.000 Exemplare verkauft.

DE: 1 – 31.12.1984 – 8 Wochen
AT: 1 – 15.01.1985 – 8 Wochen
CH: 1 – 23.12.1984 – 9 Wochen
UK: 1 – 23.12.1984 – 10 Wochen
UK: 3 - 08.12.1985 - 5 Wochen
US: 13 – 05.01.1985 – 4 Wochen

In zwölf weiteren Ländern, darunter auch in Deutschland, erreichte das Lied ebenfalls Platz 1.

In Großbritannien wurde Do They Know It's Christmas? ein weiteres Mal Weihnachten 1985 veröffentlicht (mit neuer B-Seite) und erreichte noch einmal Platz 3 der Charts. Insgesamt spielte die Single einen Erlös von 12 Millionen € ein.

Nach dem Erfolg von Band Aid organisierte Bob Geldof am 13. Juli 1985 das weltumspannende Benefiz-Konzert Live Aid.

Am ersten Band-Aid-Projekt wirkten mit (entsprechend der Reihenfolge auf dem Plattencover):
Adam Clayton (U2), Phil Collins, Bob Geldof (The Boomtown Rats), Steve Norman (Spandau Ballet),John Taylor (Duran Duran), Paul Young, Tony Hadley (Spandau Ballet), Glenn Gregory (Heaven 17), Simon Le Bon (Duran Duran), Simon Crowe, Marilyn, Keren Woodward (Bananarama), Martin Kemp (Spandau Ballet), Jody Watley, Bono (U2), Paul Weller, James Taylor, George Michael, Midge Ure (Ultravox), Martin Ware (Heaven 17), John Keeble (Spandau Ballet), Gary Kemp (Spandau Ballet), Roger Taylor (Duran Duran), Sarah Dallin (Bananarama), Siobhan Fahey (Bananarama), Peter Briquette (The Boomtown Rats), Francis Rossi (Status Quo), Robert 'Kool' Bell, Dennis Thomas, Andy Taylor (Duran Duran), Jon Moss (Culture Club), Sting, Rick Parfitt (Status Quo), Nick Rhodes (Duran Duran), Johnny 'Fingers' Moylett (The Boomtown Rats), David Bowie, Boy George, Holly Johnson (Frankie Goes to Hollywood) und Paul McCartney.

Der Designer des Plattencovers Peter Blake wurde ebenfalls erwähnt.

Dem Beispiel von Band Aid folgten auch Popstars in anderen Ländern.

In den USA wurde Anfang 1985 USA for Africa gegründet. Der weltweite Erfolg ihrer Single We are the World half auch, die Not in Afrika zu lindern.

In Deutschland erreichte das von Herbert Grönemeyer initiierte Projekt Band für Afrika mit der Single Nackt im Wind immerhin Platz 3 der Charts.


Band Aid II
Fünf Jahre später, im Jahr 1989, wurde nach einer erneuten Dürre in Äthiopien ein zweites Band-Aid-Projekt formiert. Unter dem Namen Band Aid II wurde Do They Know It's Christmas? ein zweites Mal aufgenommen; dieses Mal im typischen Sound der Produzenten Stock Aitken Waterman. Auch diese Aufnahme erreichte Platz 1 der britischen Charts, allerdings floppte sie in allen anderen Ländern.

Band Aid II bestand aus:
Bananarama, Big Fun, Bros, Cathy Dennis, D Mob, Jason Donovan, Kevin Godley, Glen Goldsmith, Kylie Minogue, The Pasadenas, Chris Rea, Cliff Richard, Jimmy Somerville, Sonia, Lisa Stansfield, Technotronic, Wet Wet Wet


Band Aid 20
20 Jahre nach Band Aid wurde Do They Know It's Christmas? im Jahre 2004 auf Anregung des Musik-Journalisten Dominic Mohan (von The Sun) neu aufgenommen. Wieder war der Anlass eine Hungersnot in Afrika, diesmal in Darfur im Sudan. Produziert wurde die Single von Nigel Godrich.

Am ersten Verkaufstag (29. November 2004) wurde das Lied in Großbritannien 72.000 mal verkauft (erste Woche: 290.000).

Die neue Formation 'Band Aid 20 besteht aus folgenden britischen Stars:
Bono, Keane, Paul McCartney, Sugababes, Skye Edwards (Morcheeba), Robbie Williams, Dido, Jamelia, Justin Hawkins (The Darkness), Chris Martin (Coldplay), Fran Healy (Travis), Beverley Knight, Busted, Ms. Dynamite, Danny Goffey (Supergrass), Katie Melua, Will Young, Natasha Bedingfield, Snow Patrol, Shaznay Lewis, Joss Stone, Rachel Stevens, The Thrills, Roisin Murphy (Moloko), Lemar, Estelle, Neil Hannon (Divine Comedy), Feeder, Thom Yorke und Jonny Greenwood (beide Radiohead) und Dizzee Rascal


Mitglieder der Band-Aid-Projekte bei Live Aid und Live 8
Zahlreiche der an den Band-Aid-Projekten teilnehmenden Künstler traten auch bei Live Aid sowie bei Live 8 auf. Während bei Live Aid die gesamte Band Aid auftrat, waren folgende Künstler (auch) an Live 8 beteiligt:
Band Aid: Bono/U2, Bob Geldof, The Boomtown Rats, Duran Duran, George Michael, Midge Ure, Sting und Paul McCartney
Band Aid II: Wet Wet Wet
Band Aid 20: Bono/U2, Keane, die Sugababes, Paul McCartney, Robbie Williams, Dido, Chris Martin/Coldplay, Fran Healy/Travis, Beverley Knight, Ms. Dynamite, Will Young, Natasha Bedingfield, Snow Patrol, Joss Stone, The Thrills und Feeder.
Außerdem sollten auch Kylie Minogue (Band Aid II) und Jamelia (Band Aid 20) bei Live 8 auftreten, zu diesen Auftritten kam es jedoch nicht.


Ähnliche Projekte
Bob Geldofs Idee, die größten Stars Großbritanniens für eine Benefiz-Single in einem Studio zu versammeln, zog weite Kreise und regte, meist auch im Zuge von Live Aid, Musiker in zahlreichen anderen Ländern zu ähnlichen Projekten an.

USA: USA for Africa - We are the World
Deutschland: Band für Afrika - Nackt im Wind
Kanada: Northern Lights - Tears Are Not Enough
Großbritannien: One World Project
Im Jahre 2003 coverten zahlreiche durch Castingshows bekannt gewordene deutsche Musiker unter dem Namen TV Allstars den Song Do They Know It’s Christmas?, die Erlöse kamen der Aktion SOS Kinderdörfer weltweit zugute.

Quelle: Wikipedia
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10.01.2009, 20:52

„Wham!“: „Last Christmas“

Jahr: 1984
Last Christmas ist ein Lied der Gruppe Wham! aus dem Jahre 1984. Das von George Michael komponierte Stück wird seitdem in fast jedem Jahr zur Weihnachtszeit wiederveröffentlicht und hat sich zu einem Klassiker der Weihnachtsmusik entwickelt. Die Single wurde erstmals am 15. Dezember 1984 beim Epic-Label veröffentlicht. Auf der B-Seite findet sich das ebenfalls von Michael komponierte Stück Everything She Wants. Nachdem die Single im Januar 1985 in den Charts wieder sank, entschied sich die Plattenfirma, A- und B-Seite zu tauschen. Anschließend wurde Everything She Wants ein Top-10-Hit (Platz 8 ) in Deutschland.
Der zum Lied gehörige Video-Clip wurde in einem Chalet im Schweizer Wintersportort Saas Fee in den Walliser Alpen gedreht.
Last Christmas verkaufte sich in Großbritannien insgesamt mehr als 1,4 Millionen Male. Im Dezember 1984 erreichte die Single auch die bisher höchste Chartplatzierung auf Platz 2 der britischen BBC-Charts. Das Lied war jedoch kein Nummer-1-Hit, da der Song Do They Know It's Christmas? vom Projekt Band Aid diese Position für mehrere Wochen hielt. Last Christmas ist damit das in Großbritannien meistverkaufte Musikstück, welches nie die Charts anführte. In Deutschland ist Last Christmas seit 1992 regelmäßig im Dezember in den Charts vertreten. Das Stück wurde darüber hinaus mehrfach gecovert und findet sich auch auf vielen weihnachtlichen Samplern.

„Wham!“: „Last Christmas“
(Freie Übersetzung: )
Letzte Weihnacht
habe ich dir mein Herz gegeben.
Aber gleich am nächsten Tag hast du es weggegeben
Um mich dieses Jahr vor Tränen zu schützen
werde ich es jemandem besonderem geben
(x2)

Verbissen und schüchtern
halte ich Abstand.
Aber du gehst mir nicht aus dem Sinn
Sage mir, Baby,
erinnerst du Dich an mich?
Nun,
es ist jetzt schon ein Jahr her
Das überrascht mich nicht.
Frohe Weihnachten.

Ich habe es verpackt und es verschickt
mit einer Notiz die 'Ich liebe dich' lautete
und ich meinte es so
Jetzt weiss ich was für ein Trottel ich war
Aber wenn du mich jetzt küssen würdest,
weiß ich, du würdest mich wieder täuschen

Letzte Weihnacht
habe ich dir mein Herz gegeben
Aber gleich am nächsten Tag hast du es weggegeben
Um mich dieses Jahr vor Tränen zu schützen
werde ich es jemandem besonderem geben
(x2)

Ein Raum voller
Freundem, das nicht mehr mit ansehen können;
ich verstecke mich vor dir
und deiner eiskalten Art
mein Gott, ich habe geglaubt, du wärst jemand
auf den man sich verlassen könnte
ich, glaube ich, war nur eine Schulter zum ausheulen
ein gutaussehender feuriger Liebhaber.
Einen beschützenden Mann, aber du hast mich kaputt gemacht.
Jetzt habe ich eine wahre Liebe gefunden
Du wirst mich nie wieder zum Trottel machen

Letzte Weihnacht
habe ich dir mein Herz gegeben
Aber gleich am nächsten Tag hast du es weggegeben
Um mich dieses Jahr vor Tränen zu schützen
werde ich es jemandem besonderem geben
(x2)

(Such Dir) einen gutaussehenden feuriger Liebhaber.
Einen beschützenden Mann, den Du kaputt machen kannst.
Ich werde mich vielleicht nächstes Jahr neu verlieben
in jemand ganz besonderen.


"Erdmöbel": "Weihnachten"
Ein großartiges Cover von Wham's "Last Christmas" ist „Weihnachten“ von der Gruppe „Erdmöbel“ (Erdmöbel war im DDR-Behördenjargon die offizielle Bezeichnung für Särge).

(Auschnitt aus „Weihnachten“ / Ermöbel)
Weihnachten ist mir doch egal.

Ich bin 3 Karat Kaugummi Automat.
Schenk mir, ohne Papier, mein billiges, billiges Herz.
Weihnachten ist mir so egal.
Ich bin 3 Karat Kaugummi Automat.
Schenk mir, ohne Papier, mein billiges, billiges Herz.


Quellen: Wikipedia,
die beiden Lieder („Wham!“: „LastChristmas“ (selber übersetzt) & „Ermöbel“: „Weihnachten“
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10.01.2009, 20:54

O Tannenbaum

Geschichte
O Tannenbaum geht auf den Text des von Melchior Franck verfassten schlesischen Volksliedes Ach Tannenbaum aus dem 16. Jahrhundert zurück. Georg Büchmann gibt in seinen Geflügelten Worten mit dem Lied Es hing ein Stallknecht seinen Zaum eine noch ältere Quelle an. In diesem Lied war bereits zwischen 1550 und 1580 die folgende Strophe enthalten:

O Tanne, du bist ein edler Zweig,
Du grünest Winter und die liebe Sommerzeit
Wenn alle Bäume dürre sein
So grünest du, edles Tannenbäumelein


Joachim August Zarnack (1777–1827) schrieb in Anlehnung an dieses Lied 1819 O Tannenbaum als tragisches Liebeslied, in dem der beständige Tannenbaum als sinnbildlicher Gegensatz zu einer untreuen Geliebten benutzt wird.

Zum Weihnachtslied wurde es erst, nachdem der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz (1780–1861), unter Beibehaltung von Zarnacks erster Strophe, 1824 die heute bekannten Verse zwei und drei hinzufügte. In denen ist nur noch vom Baum die Rede. Das Aufstellen von Tannen als Weihnachtsbäume war inzwischen ein Brauch zum Fest geworden.

Die Melodie ist eine seit dem 16. Jahrhundert bekannte Volksweise, die unter anderem als Es lebe hoch der Zimmermannsgeselle schon vor 1799 gesungen wurde und ebenfalls als Studentenlied Lauriger Horatius populär war.

Wegen der Bekanntheit des Liedes und der relativen Einfachheit der Melodie wurden oft auch andere Texte zu der Melodie gedichtet. Bekannt wurde zum Beispiel nach der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. 1918 eine Version mit Zeilen wie „O Tannenbaum … der Kaiser hat in’ Sack gehaun“ oder die Schülervariante „Oh Tannenbaum … der Lehrer hat mich blau gehaun …“. Von O Tannenbaum existieren auch Liedtexte in vielen anderen Sprachen. Auch ein Lied der Internationalen Arbeiterbewegung Die Rote Fahne , die seit 1939 offizielle Hymne des amerikanischen Bundesstaates Maryland, Maryland, My Maryland und das Sinnbildslied von Nankai-Gymnasium (南开中学 ) und -Universität (南开大学 ) (Tianjin, VR China) verwenden diese Melodie. Außerdem geht der Fangesang "We'll keep the blue flag flying high" des englischen Fußballvereins FC Chelsea ebenfalls auf diese Melodie.

Von O Tannenbaum existieren auch Texte als Weihnachtslied in vielen anderen Sprachen.

Quelle:
Wikipedia
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10.01.2009, 21:05

„Bing Crosby & The Andrew Sisters“: „Mele Kalikimaka“

Jahr: 1950
In Hawaii kommt der Weihnachtsmann (Santa Claus) in einem roten Ausleger-Kanu. Da es auf Hawaii mit Ausnahme der höchsten Berggipfel keinen Schnee gibt, würde ein Schlitten ja auch ziemlich unnütz sein! Wenn man Glück hat, kann man ihn am 25. Dezember sehen, wie er mit dem Kanu bis an den Strand heran fährt und sich dabei den Schweiß von der Stirn wischt, denn auch Ende Dezember ist es in Hawaii warm und sonnig.
Da Weihnachten eine christliche Tradition ist, wurde das Fest hier natürlich erst gefeiert, nachdem die Europäer die Inseln entdeckt hatten. Vorher war es in Hawaii gegen Ende des Jahres Brauch, der Erde dafür zu danken, dass sie die Bewohner so reichlich mit Nahrung versorgte. Diese Periode des Feierns wurde Makahiki (mah-kah-HI-KI) genannt. Sie dauerte ganze vier Monate während derer keine Kriege und Konflikte stattfanden.

„Mele Kalikimaka“
Die Worte „Mele Kalikimaka“ sind phonetisch vom englischen "Merry Christmas" abgeleitet: Als die christlichen Missionare das Weihnachtsfest nach Hawaii brachten, hatten die Einwohner Probleme, die englischen Worte auszusprechen. Die hawaiianische Sprache hat nicht so viele Buchstaben wie die Europäische (besonders der Buchstabe „R“ fehlt). Wenn die Hawaiianer „Frohe Weihnachten“ (Merry Christmas) hörten versuchten sie es in ihrer einheimischen Sprache zu sagen und machten daraus Wörter, die sie viel einfacher aussprechen konnten: „Mele Kalikimaka".

„Makahiki“
Da Makahiki auch "Jahr" bedeutet, sagt man in Hawaii zu Silvester auch "Hau'oli Makahiki Hou" (Gesundes Neues Jahr). Mit dem Christentum kam auch das Weihnachtsfest nach Hawaii. das allerdings von den Einwohnern mit den alten Bräuchen des Makahiki verbunden wurde. Über die Jahre haben viele andere Kulturen ebenso ihren Einfluss auf das Weihnachtsfest in Hawaii gehabt. So unterscheidet sich auch die Hawaiianische Küche zu Weihnachten stark von der durchschnittlichen amerikanischen: Neben dem typisch amerikanischen Truthahn gibt es in Hawaii genauso:
Sushi
Lumpia
Tamales
Manapua
Poke
Kokusnuss-Pudding
Wer Glück hat, feiert Weihnachten mit einem typischen Lu'au, traditionell mit einem im Imu: geröstetem Schwein, chicken long rice - der Hawaiianischen Version der Hühnernudelsuppe, Lomolomi Salmon und Poi. Familien und Freunde treffen sich zum Weihnachtsfest einfach bei demjenigen, der das größte Grundstück hat. Den Rauch der Imu's kann man dann überall aufsteigen sehen.
Wer nicht ganz so traditionell mit viel Aufwand feiert, der trifft sich zu einem Kanikapila - was so viel heißt wie "Musik machen". In Hawaii gehört zu einer Party ganz natürlich Gesang, Gitarren, Ukuleles und vielleicht sogar ein spontaner Hula. Gesungen werden die traditionellen Weihnachtslieder - die oftmals ins Hawaiianische übersetzt wurden - und original hawaiianische Weihnachtslieder wie das bekannteste: "Mele Kalikimaka".
Nach dem Essen? Wer sich noch bewegen kann geht vielleicht zum Strand um das neue Surfbrett auszuprobieren oder Santa zu winken, der sich wieder auf den Weg in die Kälte macht - Weihnachten auf Hawaii ist eben ein wenig anders.


„Mele Kalikimaka“
(Bing Crosby: )
Mele Kalikimaka is the thing to say
on a bright Hawian Christmas Day
That's the island greeting that we send to you
from the land where palm trees sway
Here we know that Christmas will be green and bright
The sun to shine by day and all the stars at night
Mele Kalikimaka is Hawaii's way to say Merry Christmas to you

(The Andrew Sisters: )
Mele Kalikimaka is the thing to say on a bright Hawian Christmas day
That's the island greeting that we send to you from the land where palm trees sway
Here we know that Christmas will be green and bright
The sun to shine by day and all the stars at night
Mele Kalikimaka is Hawaii's way to say Merry Christmas to you

(The Andrew Sister's & Bing Crosby: )
Here we know that Christmas will be green and bright
The sun to shine by day and all the stars at night
Mele Kalikimaka is Hawaii's way to say Merry Christmas to you

Mele Kalikimaka is the thing to say on a bright Hawian Christmas Day
Thats the island greeting that we send to you from the land where palm trees sway
Here we know that Christmas will be green and bright
The sun to shine by day and all the stars at night
Mele Kalikimaka is Hawaii's way to say Merry christmas
A very merry christmas , a very, very, merry,merry Chistmas to you.


Quellen:
http://www.hawaii-wiki.de/WeihnachtenInHawaii.html
Wikipedia
„Bing Crosby & The Andrew Sisters“: „Mele Kalikimaka
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10.01.2009, 21:15

Jingle Bells

Das Winterlied Jingle Bells, zu Deutsch etwa Klingt (ihr) Glöckchen (gemeint sind die Schellen am Pferde-Geschirr), wurde zwischen 1850 und 1857 vom amerikanischen Komponisten James Lord Pierpont (1822-1893) (oft fälschlicherweise James S. Pierpont) unter dem Titel "One-Horse Open Sleigh" (dt.: Offener einspänniger Pferdeschlitten) komponiert und 1857 bei Oliver Ditson & Co. (Boston) publiziert. Zwei Jahre später, 1859 wurde das Lied erneut veröffentlicht, diesmal unter dem bis heute bekannten Namen "Jingle Bells, or The One Horse Open Sleigh". Das Lied war ursprünglich kein Weihnachtslied, weshalb das Weihnachtsfest selbst in dem Lied nicht erwähnt wird, sondern ein Lied über Pferdeschlittenrennen von Jugendlichen. Jingle Bells ist das einzige amerikanische Weihnachtslied, das vor dem Sezessionskrieg komponiert wurde. James Lord Pierpont war der Onkel des Milliardärs John Pierpont Morgan. In Deutschland hat es 1968 eine Version des Liedes von Roy Black mit dem Titel Ein kleiner weißer Schneemann zu größerer Berühmtheit gebracht. In Frankreich dichtete Francis Blanche (1919-1974) 1948 die landesweit bekannten Verse Vive le vent zur Melodie.

Geschichte
Zur Entstehungsgeschichte gibt es verschiedene Varianten, da es bisher nicht als gesichert gilt, wo Pierpont das Lied komponierte. Die zwei Orte Savannah (Georgia) und Medfort (Massachusetts, nahe Boston) beanspruchen den Ort der Entstehung jeweils für sich.

Medfort
An einem Tag im Jahr 1851 besuchte James Pierpont Mrs Otis Watermann in Medfort, die ihn in ihrem Haus auf dem einzigen Klavier der Stadt spielen ließ, das ihrem Nachbarn William Webber gehörte. Otis Watermann war die Besitzerin der Seccomb Boardinghouse (Pension), der späteren Simpson Taverne. Infolge dieses Treffens entwickelte sich die Geschichte, dass Pierpont das Lied in einer Taverne geschrieben hat. Nachdem er ihr das Lied vorgespielt hatte, befand Otis Watermann das Stück als "very merry little jingle", was Pierpont zum späteren Titel inspiriert haben soll. Pierpont schrieb sogleich den Text über den "one-horse open sleigh" den offenen einspännigen Pferdeschlitten, in dem junge Männer auf der eine Meile langen schneebedeckten Strecke (Salem Street) zwischen Medfort und Malden Squares um die Wette fuhren. Über diesen Besuch berichtete Stella Howe, die Großnichte von Mary Gleason Watermann, die das Seccomb Boardinghouse weiterführte, 1946 dem The Boston Globe. Ace Collins, der Autor des 2001 erschienen Buches "Stories Behind the Best-Loved Songs of Christmas" fand einen Bericht in einer Zeitung aus Neu England aus den frühen 1840ern über die Uraufführung von "One Horse Open Sleigh" während eines Thanksgiving Gottesdienstes in Medford. Das Lied wurde von der Gemeinde so gut aufgenommen, dass die vortragenden Kinder zur Weihnachtsmesse erneut gebeten wurden, das Lied zu singen - seit dieser Zeit gilt das Stück als Weihnachtslied.

Savannah
Erst 1969 bezweifelte Milton Rahn, ein Unitarier aus Savannah, die Medforter Version. Als 1857 auf das Lied das Copyright vergeben wurde, arbeitete James Pierpont als Organist und Chorleiter an der unitarischen Kirche in Savannah (Georgia), an der sein älterer Bruder John Pierpont als Pastor tätig war. James Pierpont heiratete kurz vor der Vergabe des Copyrights seine zweite Frau, die Tochter des Bürgermeisters von Savannah, Eliza Jane Purse. Das Haus, von dem angenommen wird, dass das Lied dort komponiert wurde, befindet sich in der Nähe der Oglethorpe Street und Whitaker Street. Es wird angenommen, dass Pierpont das Lied ursprünglich für den Gottesdienst zum Thanksgiving-Tag (vierter Donnerstag im November) komponierte und an der Sonntagsschule an der er unterrichtete (Boston oder Savannah) mit den Kinder einstudierte. Die etwa 40 Kinder lernten die muntere Melodie und den eingängigen Text fast augenblicklich auswendig. Das Lied wurde von der Gemeinde so gut aufgenommen, dass die vortragenden Kinder zur Weihnachtsmesse erneut gebeten wurden das Lied zu singen - seit dieser Zeit gilt das Stück als Weihnachtslied. 1985 errichtete die Stadt Savannah eine Gedenktafel gegenüber der Kirche, und der damalige Bürgermeister John Rousakis erklärte das Lied zu einem "Savannah Song". Zwischen Rousakis und dem Medforter Bürgermeister Michael McGlynn entspann sich 1989 ein wenig freundlicher Briefwechsel.

Verse und Melodie
Im Original weicht die Melodie des Refrains von der heutigen Fassung ab. Es ist nicht bekannt, wer die Änderung vornahm, eventuell wurde die Melodie im Laufe der Zeit durch die singenden Schulkinder vereinfacht (verdorben). Auch der Text unterscheidet sich leicht von der heutigen Fassung (Die Originalworte befinden sich unten in eckigen Klammern). Die erste Strophe und der Refrain sind die am häufigsten gesungenen Teile des Liedes.

Original
Dashing through the snow in a one-horse open sleigh,
Over the fields [hills] we go, laughing all the way.
Bells on bobtail ring, making spirits bright,
What fun it is [Oh what sport] to ride and sing a sleighing song tonight.
|:Jingle bells, jingle bells, jingle all the way.
O, what fun [joy] it is to ride in a one-horse open sleigh.:|
A day or two ago I thought I'd take a ride,
And soon Miss Fannie Bright was seated by my side.
The horse was lean and lank, misfortune seemed his lot,
He got into a drifted bank and we [we, we] got upsot.
|:Refrain:|
A day or two ago, The story I must tell
I went out on the snow, And on my back I fell;
A gent was riding by In a one-horse open sleigh,
He laughed as there I sprawling lie, But quickly drove away.
|:Refrain:|
Now the ground is white, go it while you're young,
Take the girls tonight and sing this sleighing song.
Just get a bobtailed bay, two-forty for his speed,
Then hitch him to an open sleigh, and crack! You'll take the lead.
|:Refrain

Wörtliche Übersetzung:
Wir rasen durch den Schnee, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
über die Felder hinweg, lachen den ganzen Weg.
Glöckchen klingen am kupierten Pferdeschweif, schaffen eine fröhliche Stimmung
Was für eine Freude ist es zu fahren und ein Schlittenfahrlied am Abend zu singen.
|:Klingt Glöckchen, klingt Glöckchen, klingt den ganzen Weg.
Oh welch Freude ist es in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten zu fahren.:|
Vor ein zwei Tagen beschloss ich einen Ausritt,
Und schon bald setzte sich Miss Fannie Bright zu mir.
Das Pferd war mager und dünn, Unglück schien sein Los,
Es geriet in eine Schneeverwehung, und wir, wir stürzten.
|:Refrain:|
Vor ein zwei Tagen, die Geschichte muss ich erzählen
Bin ich wieder in den Schnee gegangen, und fiel auf meinen Hosenboden;
Ein Herr ritt vorbei, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
Er lachte als ich der Länge nach da lag, und fuhr schnell weiter.
|:Refrain:|
Jetzt ist die Erde weiß, nutze es, solange du jung bist,
Nimm die Mädchen heute abend und sing dies Schlittenfahrlied.
Hol dir einen kupierten Braunen, der eine Meile in 2 Minuten 40 schafft,
spann ihn in einen offenen Pferdeschlitten, und lass es knallen! Du wirst in Führung gehen.
|:Refrain:|

Eine deutsche Version: (Autor unbekannt)
Wenn die Winterwinde weh'n, wenn die Tage schnell vergeh'n,
wenn im Schranke ganz geheimnisvoll, die bunten Päckchen steh'n,
dann beginnt die schöne Zeit, auf jeder sich schon freut.
Und die Menschen seh'n so freundlich aus und singen weit und breit
Jingle bells, Jingle bells, klingt's durch Eis und Schnee.
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt dort von der Höh'.
Jingle bells, Jingle bells, es ist wie ein Traum.
Bald schon brennt das Lichtlein hell bei uns am Weihnachtsbaum.

„Jingle Bells“ im Weltraum
Jingle Bells war das erste Lied, das aus dem Weltraum übertragen wurde. Am 16. Dezember 1965 erlaubten sich die Gemini 6-Astronauten Tom Stafford und Wally Schirra einen Scherz mit der Boden-Kontrollstation. Sie berichteten:
„We have an object, looks like a satellite going from north to south, probably in polar orbit... I see a command module and eight smaller modules in front. The pilot of the command module is wearing a red suit.“
(dt.: Wir haben ein Objekt, das aussieht wie ein Satellit, der von Norden nach Süden wandert, wahrscheinlich im polaren Orbit... Ich sehe ein Kommandomodul und acht kleinere Module davor. Der Pilot des Kommandomoduls trägt einen roten Anzug)
Die Astronauten holten daraufhin eine heimlich mitgenommene Mundharmonika und ein Schellenband hervor und übertrugen ihre Darbietung des Liedes Jingle Bells. Die Mundharmonika und das Schellenband waren die ersten Musikinstrumente, die je im Weltraum gespielt wurden und befinden sich heute im National Air and Space Museum der Smithsonian Institution.

Quelle: Wikipedia
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10.01.2009, 21:19

“Melanie Thornton”: “Wonderful Dream (Holidays Are Coming)”

Jahr: 2001
Wonderful Dream (Holidays Are Coming) ist ein englischsprachiges (Weihnachts-)Lied von der 2001 bei einem Flugzeugabsturz gestorbenen Sängerin Melanie Thornton. Es stammt aus dem Album Ready To Fly und wird jährlich zu Weihnachten veröffentlicht.

Geschichte
Nachdem 2001 Melanie Thornton bei dem Crossair-Flug 3597 verunglückt ist, kletterte der Song bis auf Platz 3 in die deutschen Charts. Das Lied wurde vor allem durch seine Medienpräsenz durch die Coca-Cola-Weihnachtswerbekampagnen im Fernsehen bekannt; es wurde von 2001 bis 2005 für die Werbung verwendet – 2006 wurde Melanie Thornton von Sarah Connor abgelöst („The best side of Life“). Im Vergleich zur Erstveröffentlichung 2001, befinden sich bei der Neuveröffentlichung 2006 zusätzlich ein Remix und ein Musikvideo auf der CD. Ein weiterer Remix des Liedes ist auf dem Album Memories – Her most beautiful Ballads aus dem Jahre 2003 zu finden.

Entstehungsgeschichte & Hintergrundinformationen
Am Anfang war der bekannte Coca-Cola-Slogan „Always the real thing“ - die Songwriter Rich Airif, Scott Temper, Mitchell Lennox, Julien Nairolf, Ben Naftali, Terri Coffey, Jon Nettlefbey und Melanie Thornton selbst schrieben das Lied „um den Werbeslogan“ herum. Die Hintergrundstimmen im Lied stammen von Colin Rich, Laila Manke, Michael Keller, Oscar Sheercan und Melanie Thornton. Produziert wurde die Single von Julien Nairolf und Mitchell Lennox. Eine Karaoke-Version von Wonderful Dream (Holidays Are Coming) ist auf der CD Playback's – 30× Bestseller Vol. 13 zu finden.

Musikvideo
Durch Melanie Thorntons plötzlichen Tod konnte kein Videoclip mehr zur Single produziert werden. Das Musikvideo zu Wonderful Dream (Holidays Are Coming), das von Oliver Sommer gedreht wurde, ist ein Zusammenschnitt von Melanies früheren Videos. So sind unter anderem Szenen aus den Videos zu Love how you love me und Heartbeat zu sehen – inklusive bisher unveröffentlicher Outtakes. Des Weiteren wird hin und wieder ein Ausschnitt aus dem letzten Konzert der Sängerin vom 24. November 2001 in Leipzig gezeigt. Als Lückenfüller werden schließlich verschiedene Szenen vom Chor, vom Orchester und von Kindern eingespielt. Es gibt zwei verschiedene Versionen des Musikvideos: In der ersten Version fehlt am Ende der Schriftzug „In loving memory of Melanie Thornton“; an dessen Stelle wird die vorige Stelle vollständig gezeigt (ein Schwenk zur Decke). In der 2. Version fällt dieser Schwenk zugunsten des Schriftzugs weg. Ob ursprünglich ein eigenes Musikvideo geplant oder schon abgedreht war, ist nicht bekannt.

„Wonderful Dream (Holidays Are Coming)”
(Freie Übersetzung)
Hey!
Liebe für alle.

Wenn die Welt sich ständig verändert
zünd eine Kerze im Dunkeln an.
Es liegt eine Quelle der Erleuchtung in der Luft,
lass diesen Zauber deine Tränen trocknen
und dein Herz heilen.

Ein wundervoller Traum
von Liebe und von Frieden für jeden.
Davon, dass wir unser Leben
in vollkommener Harmonie leben
Ein wunderbarer Traum
von Freude und Spaß für jeden.
Davon, ein Leben zu genießen,
in dem alle frei sind.

Nun leuchten die Augen der Kinder
wie noch niemals zuvor.
Lasst ihre Träume und
Sehnsüchte unser Ziel sein:
In Ewigkeit ein Leben in Harmonie zu führen.

Ein wundervoller Traum
von Liebe und von Frieden für jeden.
Davon, dass wir unser Leben
in vollkommener Harmonie leben
Ein wunderbarer Traum
von Freude und Spaß für jeden.
Davon, ein Leben zu genießen,
in dem alle frei sind

Genießt ein Leben,
in dem sich die Träume erfüllen.
Die Liebe ist der Grund -
sie ist immer das einzig Wahre.
Achtet darauf, schaut Euch um.
Genießt ein Leben,
in dem die Träume wahr werden.
Die Liebe ist der Grund
sie ist Immer das einzig Wahre…


(Chor: )
Die Feiertage nahen,
die Feiertage nahen....

Genießt ein Leben
In dem die Träume wahr werden

Die Liebe ist der Grund –
Sie ist immer das einzig Wahre
Achtet darauf, schaut Euch um


Quelle
Wikipedia
Melanie Thornton: Wonderful Dream (Holidays Are Coming) / (selber übersetzt)
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10.01.2009, 21:21

„O Du Fröhliche“

"O du fröhliche" ist eines der bekanntesten deutschsprachigen Weihnachtslieder. Die Melodie von "O du Fröhliche" beruht auf ein wesentlich älteres sizilianisches Schifferlied Der Dichter Joh. G. Herder machte es zuerst in Deutschland bekannt. Der Dichter der uns allen bekannten ersten Strophe ist der Weimarer "Waisenvater" Johannes Daniel Falk (1768–1826). Die beiden anderen Strophen stammen von Heinrich Holzschuher (1798 - 1847).

Zur Entstehungsgeschichte
Nachdem Johannes Daniel Falk vier seiner sieben Kinder durch eine Typhusseuche verloren hatte, gründete er in Weimar - gewissermaßen als Trauerarbeit - ein Rettungshaus für verwahrloste Kinder. Den dort aufgenommenen Kindern widmete er 1816 das heute als Weihnachtslied bekannte „O du fröhliche“. In seiner Urfassung war dieses Lied ein von Falk so bezeichnetes Allerdreifeiertagslied, in dem die den drei Hauptfesten der Christenheit zugrunde liegenden Heilstatsachen besungen wurden: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Osterzeit!
Welt lag in Banden, Christ ist erstanden,
freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Pfingstenzeit!
Christ unser Meister, heiligt die Geister,
freue, freue dich, o Christenheit!

Zunächst ging man in Fachkreisen davon aus, dass dieses Lied erstmalig in den 1819 erschienenen Gesammelten Werken Falks veröffentlicht worden ist. Der Hymnologe Günter Balders entdeckte jedoch in der Bibliothek der Freikirchlichen Fachhochschule Elstal durch Zufall eine Broschüre, die belegt, dass das Falk´sche Allerdreifesttagslied bereits nach dem Weihnachtsfest 1816 an die Öffentlichkeit gelangte. Der Erstdruck befindet sich demnach in dem am 30. Januar 1817 abgeschlossenen Zweiten Bericht von Falks sozialdiakonischem Förderverein Gesellschaft der Freunde in der Noth. Hier findet sich eine Liste von Liedern, die jeder Zögling der Sonntagsschule auswendig wissen und singen muss.

Der heutige Text
Bekannt geworden ist das Lied O du fröhliche allerdings nicht als Allerdreifesttagslied, sondern als ausgesprochener Weihnachtshymnus, bei dem nur noch die erste Strophe von Johannes Daniel Falk stammt. Die beiden weiteren weihnachtlichen Strophen stammen von Heinrich Holzschuher, einem Gehilfen Falks. Er dichtete sie 1829.

In seiner heutigen Form lautet das Lied:
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Dieses von Falk und Holzschuher gedichtete Weihnachtslied wurde in viele Sprachen übersetzt, unter anderem ins Englische, Französische und Lateinische.

"O du fröhliche" in kirchlichen Gesangbüchern
Das Lied fand Eingang in das Evangelische Gesangbuch (EG 44),in das Katholische Gotteslob (GL 850) und in das freikirchliche Feiern & Loben (F&L 220). In der Evang.-Luth. Kirche in Deutschland wird am Heiligen Abend während des Liedes mit dem vollen Geläut, also mit allen Glocken der Kirche, geläutet.

Quelle: Wikipedia
http://www.c-schulz.de/alter/weihnachtsf...schichte_15.htm
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10.01.2009, 21:34

„Freddy Quinn“: „Sankt Niklas War Ein Seemann“

Sankt Nikolaus von Myra
Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort ca. 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war es ein Bischofssitz.
Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige historisch belegte Tatsachen. Nach verschiedenen Überlieferungen wird Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara geboren, einer Stadt in Lykien in Kleinasien. Seine Eltern (Epiphanius & Johanna) – eine wohlhabende, fromme Famile sterben recht früh. Daraufhin verteilt er sein ererbtes Vermögen unter den Armen.
Besonders bekannt wird die Geschichte eines Vaters. Dieser hat drei Töchter. Da er die Mitgift nicht auszahlen kann ist er gezwungen, diese als Prostituierte leben zu lassen. Als Nikolaus von dieser Absicht erfährt wirft er jeweils in drei Nächten einen Beutel mit Münzen durch die Fensteröffnung. In der dritten Nacht erkennt der Vater Nikolaus – die Legende des selbstlosen Schenkens ist geboren.
Mit 19 Jahren wird er von seinem Onkel, ebenfalls mit Namen Nikolaus zum Priester geweiht und wird dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Während der Christenverfolgung 310 gerät er in Gefangenschaft und wird gefoltert.
Nach einem Leben voller Wunder und Abenteuer (Stratelatenwunder, Kornvermehrung, Heimführung eines verschleppten Kindes, Bekämpfung Der Diana …) wird er in Myra in einem Sakrophg bestattet.

Schutzpatron der Seefahrer
Nach seinem Tod wird er zum Schutzpatron der Seefahrer, als einige Seeleute in Seenot geraten. Sie rufen während eines Sturmes den heiligen Nikolaus an. Ihnen erscheint ein mit Wunderkräften ausgestatteter Mann und übernimmt die Navigation, setzt die Segel richtig und bringt sogar den Sturm zum Abflauen. Daraufhin verschwindet der Mann wieder. Als die Seeleute in der Kirche von Myra zum Dank für ihre Rettung beten, erkennen sie den Heiligen und danken ihm.

Durch den Raub angeheuerter italischischer Seeleute wird der schenkende Heilige 1087 von Myra nach Bari verbracht und in einer eigens dafür gebauten Kirche beigesetzt – San Nicola. Damit rückt der unbekannte Heilige aus den entlegenen östlichen Gebieten in das Herz von Europa. Der Weg wird frei, daß der Helige in ganz Europa bekannt werden kann.
Französische Nonnen übernehmen die Geste des Schenkens im Mittelalter und legen an seinem Todestag, den 6. Dezember den Armen kleine Geschenke (Nüsse, Obst …) in Strümpfen vor die Tür. Das ist auch der Ursprung, warum in den USA die Strümpfe an den Kaminen hängen und in Deutschland die Schuhe vor die Tür gestellt werden.
Während der Reformation und des 30 jährigen Krieges ist in den evangelischen Gebieten dieser Brauch (es durfte ja keine Heiligen mehr geben) untersagt. Die Leute wissen sich zu helfen: Der Nikolaus kommt als Weihnachtsmann am Heiligen Abend bzw. ersten Weihnachtstag.
In den 20er Jahren wird erstmals der Weihnachtsmann einheitlich im Rot-weißen Mantel in New York verwendet, der vor Kaufhäusern die Kinder beschenkt. 1931 übernimmt diese Figur der dem aus Schweden stammene Zeichner Haddon Sundblom zu Reklamezwecken für die Firma Coca Cola. Durch diese Werbung wird der Weihnachtsmann (oder auch Nikolaus) weltweit in der uns heute bekannten Form als freundlicher alter Mann mit langem weißem Bart, roter mit weißem Pelz besetzter Kutte, Geschenkesack und Rute bekannt gemacht.
„Freddy Quinn“: „Sankt Niklas War Ein Seemann“
Text:Georg Buschor: (*14.03.1923-† 11. Februar 2005)
Melodie: Freddy Quinn

Ich hab' ein Schiff gesehen,
in einer Winternacht.
Aus Silber war das Segel,
aus Gold der Mast gemacht.
Viel hundert Kerzen brannten,
Ich sah den Steuermann.
Da wußt' ich, daß ich Weihnacht
zu Hause feiern kann.

Sankt Niklas war ein Seemann.
Er liebte Wind und Meer.
Und alle Jahr zur Winterzeit
Fährt er millionen Meilen weit
Vom Land der Sterne her.
Sankt Niklas war ein Seemann,
wie kaum ein andrer war.
Sankt Niklas, schütze unser Boot
Vor Klippen, Sturm und Feuersnot
Und jeglicher Gefahr.

Es wehte vierzehn Tage
wir fürchteten uns sehr.
Ich stand allein auf Wache,
da legte sich das Meer.
Ich hab' ein Schiff gesehen
und sah den Steuermann,
da wußt' ich, daß ich Weihnacht
zu Hause feiern kann.

Sankt Niklas war ein Seemann.
Er liebte Wind und Meer.
Und alle Jahr zur Winterzeit
fährt er millionen Meilen weit
vom Land der Sterne her.
Sankt Niklas war ein Seemann
wie kaum ein andrer war.
Sankt Niklas, schütze unser Boot
vor Klippen, Sturm und Feuersnot
und jeglicher Gefahr.

Ora pro nobis


Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra
(stark gekürzt) - und andere Wikipedia-Seiten,
„Freddy Quinn“: „Sankt Niklas War Ein Seemann“
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10.01.2009, 21:37

„Winter Wonderland“

Die erste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1934 von Richard Himber und seinem „Hotel Carelton Orchestra“ von „RCA Blurebird“. Es wurde inzwischen unzählige Male gecovert. Wie viele Lieder, die wir als Weihnachtssongs bezeichnen, kommt das Wort "Weihnacht" auch hier nicht einmal vor.

„Winter Wonderland“ wurde von Felix Bernard (Musik) und Dick Smith (Text) komponiert. Dick Smith wohnte in Honesdale (Pennsylvania), 922 Churchstreet, genau gegenüber dem schönen Bürgerpark (Centralpark) von Honesdale. Er war in diesem Haus aufgewachsen. Der bezaubende Schnee, der seine geliebten Pocono-Berge und den Park bedeckte habe ihn seit seiner Jugendzeit inspiriert, „Winter Wonderland“ zu schreiben.


(Freie Übersetzung)
Über dem Boden liegt ein weißer Mantel.
Ein Himmel voller Diamanten strahlt durch die Nacht herunter.
Zwei Herzen sind aufgeregt trotz der Kälte.
Hier im Freien spazieren und hüpfen wir gemeinsam.

Hörst du die Schlittenglocken?
Die Straße glitzert vor Schnee
ein schöner Anblick!
Wir sind glücklich heute Abend.
Gehen durch ein Wintermärchenland.

Die Drossel ist verschwunden,
bei uns hat sich ein anderer Vogel eingenistet,
der singt ein Liebeslied
auf unserem Weg durchs Wintermärchenland.

Wir könnten auf der Wiese einen Schneemann bauen
und dann so tun, als ob er Pfarrer Brown wäre.

Er würde sagen: Seid ihr verheiratet?
Und wir: Nein, keineswegs.
aber Sie können das gern vollziehen,
wenn Sie wieder mal in der Stadt sind.

Später planen wir unsere gemeinsame Zukunft,
wenn wir am Kaminfeuer sitzen,
die wir ohne Angst betrachten.
Die Pläne, die wir vorher geschmiedet haben -
beim Spaziergang durch das Wintermärchenland.

Wir könnten auf der Wiese einen Schneemann bauen
und annehmen, er wäre ein Zirkusclown.
Wir haben dann viel Spaß mit dem Herrn Schneemann,
bis ihn schließlich die anderen Kinder plattmachen.

Es macht uns gar nichts aus, wenn es schneit,
auch wenn’s dir kalt ums Näschen wird.
Wir sind gut drauf und machen einen auf Eskimo,
beim Spaziergang durchs Wintermärchenland

beim Spaziergang durchs Wintermärchenland
beim Spaziergang durchs Wintermärchenland.

Quellen:
Wikipedia (diverse Seiten),
http://www.the-main-event.de/songindex/winterwonderland.html
Winter Wonderland (selber übersetzt)
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10.01.2009, 21:41

„Little Drummer Boy“

Die Geschichte wurde 1941 als "Carol Of The Drum" von Katherine K. Davis & Henry Onorati (1941) geschrieben, das populäre Lied "The Little Drummer Boy" ist eine leichte abgewandelte Version der Geschichte und wurde 1958 von Harry Simeone geschrieben.

Die wohl bekannteste Darbietung ist aus der TV-Produktion "Bing Crosby’s Merrie Olde Christmas", in der 1977 Bing Crosby & David Bowie mit einem Medley aus Peace On Earth / The Little Drummer Boy auftraten. Weitere Coverversionen des Titels gibt es u. a. von ABBA, Arthur Brown,Apocalyptica, Joan Baez, Boney M., Glen Campbell, Johnny Cash, Chicago, Perry Como, The Dandy Warhols, Neil Diamond, Marlene Dietrich, Linda Eder, José Feliciano, den Flaming Lips, der Goombay Dance Band, Joan Jett,The Kelly Family, Lonestar, Low, Johnny Mathis, den New Kids on the Block, Wolfgang Petry ("Weihnacht fängt an"), RuPaul, Bob Seger, Frank Sinatra, Ringo Starr, den Supremes, Temptations, Tennessee Ernie Ford, den Toten Hosen (Die Roten Rosen) und Roger Whittaker.
Johnny Cash veröffentlichte dieses Weihnachtslied sowohl in einer Solo-Version als auch in einem Duett mit Neil Young.


Die Geschichte:
"The Little Drummer Boy" ist die Geschichte des Sklavenjungen Michael, der mit seinem Herrn Titus zu König Herodes nach Judea unterwegs ist. Während der Reise trifft Michael die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar, die, auf der Suche nach dem neugeborenen König, dem Morgenstern folgen.

Als Herodes erfährt, dass ein neuer König geboren werden soll, beschließt er, alle Neugeborenen töten zu lassen. Michael belauscht den König und flieht mit Herodes Gefangener Sarah. Es gelingt ihm, die drei Weisen zu warnen und so wird er Zeuge des großen Ereignisses - der Geburt Jesu Christi.


Der Kleine Trommlerjunge
(Freie Übersetzung)

„Komm“, sagte man mir,
„den neugeborenen König zu sehen.
Wir bringen unsere schönsten Geschenke,
um sie dem König darzubringen,
und ihn so zu ehren,
wenn wir angelangt sind.

Kleines Baby,
ich bin auch ein armer Junge,
ich habe kein Geschenk, daß ich mitzubringen könnte,
das einem König würdig wäre.
Soll ich für dich auf meiner Trommel spielen?!

Maria nickte.
Der Ochse und das Lamm ließen sich Zeit;
ich spielte meine Trommel für Ihn;
ich gab mein Bestes für ihn.

Dann lächelte er mich an,
mich und meine Trommel.


Quellen:
Wikipedia
http://www.the-main-event.de/songindex/t...drummerboy.html
Little Drummer Boy (selber übersetzt)
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10.01.2009, 21:46

“John Lennon & Yoko Ono”: “Happy X-Mas (War Is Over)”

Jahr 1971
“Happy X-Mas (War Is Over)” ist ein Lied von John Lennon und seiner Frau Yoko Ono. Es wurde in den „Record Plant Studios“ mit der Unterstützung von dem Produzenten Phill Spector Ende Oktober 1971 in New York aufgezeichnet.

Obwohl das Lied von John Lennon eigentlich als Protestsong gegen den Vietnam-Krieg gedacht war ist es dennoch ein beliebtes Weihnachtslied geworden, das immer noch auf zahllosen Weihnachtsalben verwendet wird.

Der Songtext basiert auf einer Kampagne aus dem Ende des Jahres 1969. John Lennon und seine Frau Yoko Ono mieteten Reklametafeln und Plakate weltweit in elf Städte. Hier war zu lesen:
"WAR IS OVER! (If You Want It) Happy Christmas from John and Yoko" (Der Krieg ist zu Ende! (Wenn Du es willst) Frohe Weihnachten von John und Yoko”)
Die Städte waren unter anderen: New York, Tokio, Rom, Athen, Amsterdam, London. 1969 und auch im Jahre 1971 waren die USA immer noch in dem verhaßten Vietnam-Krieg verwickelt. Die Zeile "War is over, if you want it, war is over, now!", der von dem Hintergrundchor („Harlem Community Choir“) gesungen wird ist direkt von den Werbetafeln entnommen worden..

Die Musiker der Originalaufnahme waren:
-Gesang: John Lennon, Yoko Ono, „The Harlem Community Choir“
-Gitarre und Bass-Gitarre: Hugh McCracken, Chris Osborn, Teddy Irwin, Stuart Scharf
-Keyboards, Glockenspiel: Nicky Hopkins
-Trommeln und Pferdeschlittenglöckchen: Jim Keltner
(Klaus Voorman war eigentlich für die Bass-Gitarre vorgesehen, es war ihm aber durch die Verspätung seines Flugzeuges nicht möglich, an der Aufnahme teilzunehmen. Einer der vier Gitarristen (oben) übernahm diesen Part. Aber es ist leider nicht überliefert, welcher Musiker Klaus Voorman ersetzte.

Die Aufzeichnung beginnt mit den kaum hörbaren Geflüster von Weihnachtsgrüßen an ihre Kinder: Yoko Ono flüstert: „Happy Christmas, Kyoko“, warauf John Lennon flüstert: „Happy Chritmas, Julian“.

„John Lennon & Yoko Ono“: „Happy X-Mas (War Is Over)
(Freie Übersetzung)
Frohe Weihnachten, Kyoko.
Frohe Weihnachten, Julian

Das ist jetzt also Weihnachten.
Und was hast Du getan?
Wieder ein Jahr vorbei,
ein Neues hat gerade begonnen.
Und das ist also Weihnachten
ich hoffe Du hast Spaß.
Alle Freunde und Verwandten,
die Alten und die Jungen.

Frohe, fröhliche Weihnachten,
und ein gutes neues Jahr.
Laßt uns hoffen, daß es ein Gutes wird,
ohne irgendwelche Angst.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten,
für die Schwachen und die Starken,
die Reichen und die Armen,
die Weg ist noch weit.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten,
für Schwarz und für Weiß,
für die Gelben und Roten.
Laßt uns die Kämpfe beenden.

Frohe, fröhliche Weihnachten,
und ein gutes neues Jahr.
Laßt uns hoffen, daß es ein Gutes wird,
ohne irgendwelche Angst.

Und das ist also Weihnachten,
und was haben wir getan?
Wieder ein Jahr vorbei,
ein Neues hat gerade begonnen.
Und das ist also Weihnachten.
Wir hoffen, Du hast Spaß.
Alle Freunde und Verwandten,
die Alten und die Jungen.

Frohe, fröhliche Weihnachten,
und ein gutes neues Jahr.
Laßt uns hoffen, daß es ein Gutes wird,
ohne irgendwelche Angst.
Der Krieg ist zu Ende - wenn Du es willst,
ist der Krieg jetzt zu Ende.

Frohe Weihnachten


Quellen:
Wikipadia (gekürzt)
“John Lennon & Yoko Ono”: “Happy X-Mas (War Is Over)” (selbst übersetzt)
»raptor230961« hat folgende Datei angehängt:
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10.01.2009, 21:53

„Gene Autry“: „Rudolph The Red-Nosed Reindeer“

Jahr:1949
„Rudolph The Red-Nosed Reindeer“ („Rudolph das Rentier mit der roten Nase“) ist eine beliebte Weihnachtsgeschichte über das neunte Leitrentier des Weihnachtsmannes:

In der Geschichte besitzt Rudolph eine ungewöhnliche rote Nase, und wird von den anderen Rentieren immer verspottet. In einer dunklen, verschneiten Weihnachtsnacht kann der Weihnachtsmann wegen des Schneegestöbers die Geschenke nicht mit seinem Schlitten ausliefern. So kann nur Rudolph mit seiner roten scheinenden Nase als Leittier Weihnachten retten..

Rudolph the red-nosed Reindeer wurde 1939 in Chicago von dem Werbetexter Robert L. May als Gedicht für eine Kaufhauskette geschrieben. Das Gedicht wurde als Heftchen für die Kinder verschenkt. Johnny Marks, der Schwager von Robert L. May entschied, 1949 die Geschichte in einem Lied zu verarbeiten. Dieses Lied wurde im Laufe der Jahre von etlichen Interpreten aufgenommen. (Besonders bekannte Version:„Gene Autry“ 1949):

„Gene Autry“: „Rudolph The Red-Nosed Reindeer“
(Freie Übersetzung)
Du kennst Dasher und Dancer, und Prancer und Vixen,
Comet und Cupid und Donner und Blitzen,
aber erinnerst Du Dich
an das berühmteste Rentier von allen?

Rudolph, das Rentier mit der roten Nase
hat eine sehr leuchtende Nase
und wenn Du es jemals gesehen hast
wirst Du ebenfalls sagen, daß sie scheint.

All die anderen Rentiere
lachten über ihn und gaben ihm Spitznamen
Sie ließen niemals den armen Rudolph
Bei irgendeinem Rentierspiel mitmachen.

Dann, während eine nebeligen Heiligabends
Kam der Weihnachtsmann und sagte:
„Rudolph mit Deiner hellen Nase,
willst Du nicht das Leittier für den Schlitten diese Nacht sein?“

Von da an liebten ihn die anderen Rentiere
Sie riefen wie sie es vorher mit Schadenfreude taten:
„Rudolph, das Rentier mit der Roten Nase“ -
Du wirst in die Geschichte eingehen

Quellen:
Wikipedia
RTL-Die Ultimative Chart-Show (15.12.2007)
„Gene Autry“: „Rudolph The Red-Nosed Reindeer“ (selst übersetzt)
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10.01.2009, 21:54

“Vaughn Monroe”: “Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!"

Jahr: 1945
“Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!" oder auch nur “Let It Snow!” wurde 1945 von Sammy Cahn (Text) und Jule Styne (Melodie) verfasst. Durch den Inhalt und seiner Grundstimmung wird zumeist angenommen, das Lied „Let It Snow!“ sei als Weihnachtslied komponiert worden. Aber ursprünglich war der Song als ein Liebeslied gedacht. Der erste Interpret des Liedes war „Vaughn Monroe“. Die Version wurde sofort ein beliebter Hit und erreichte im folgenden Jahr auch in den Charts den ersten Platz.

Als eines der bestverkauften Liedern aller Zeiten wurde “Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!“ unzählige Male neu aufgenommen. So wurde unter anderem das Lied auch von solchen Interpreten aufgenommen wie zum Beispiel:

Herb Alpert & the Tijuana Brass / Ed Ames / Michael Bublé / The Carpenters / Chicago/ Patsy Cline / Judy Collins / Ray Conniff Singers / Bing Crosby / Doris Day / Gloria Estefan / Kenny G / Vince Gill / Hampton String Quartet / Chris Isaak / Keahiwai / Toby Keith / The Manhattan Transfer / Dean Martin / Johnny Mathis / Martina McBride / Jo Dee Messina / Aaron Neville / Leon Redbone / Marie Osmond / Cliff Richard / Carly Simon / Jessica Simpson / Frank Sinatra / The Swingle Singers / The Three Tenors / Twisted Sister / Jaci Velasquez / Andy Williams / Lucas Grabeel

Nachdem es für das Lied in Neuaufnahmen und im Verkauf ruhiger geworden war wurde das Lied 1988 durch den Film “Die Hard” wiederbelebt. Hier wird das Lied für folgende Szene verwendet: Als der Polizist Sgt. Al Powell (Reginald VelJohnson) das Nakatome-Building kontrolliert hat ohne etwas von der Geiselnahme zu bemerken singt er das Lied vor sich hin. Als er den Refrain „Let It Snow!“ erreicht fällt ihm die Leiche eines der Verbrecher direkt auf den Wagen.
Auch im zweiten Teil von „Die Hard“ wurde das Lied noch einmal im Nachspann verwendet.

“Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!"
(Freie Übersetzung)
Oh, das Wetter da draußen ist schrecklich
aber das Feuer ist so gemütlich
und weil wir niggendwo hingehen können
Laß es schneien! Laß es schneien! Laß es schneien!

Es gibt keine Anzeichen, daß es aufhören könnte
und ich habe etwas (Popcorn-)Mais gekauft, um es aufplatzen zu lassen
die Lichter dort unten schwinden
Laß es schneien! Laß es schneien! Laß es schneien!

Wenn wir uns schließlich spät zum Abschied küssen
wie ich es hasse, nach draußen in das Unwetter zu gehen!
aber wenn Du mich wirklich fest in die Arme nimmst
wird das mich den ganzen Weg nach Hause warm halten.

Das Feuer erlischt langsam
und wir, mein Schatz, verabschieden uns immer noch
aber so lange, wie Du mich so liebst
Laß es schneien! Laß es schneien! Laß es schneien!

Quelle:
Wikipedia,
“Vaughn Monroe”: “Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!" (selbst übersetzt)
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10.01.2009, 21:56

„Cliff Richard“: „The Millenium Prayer“

Jahr: 1999
Cliff Richard , welcher mit seinem „Millennium Prayer“ (Jahrtausend-Gebet) Anfang 2000 Platz eins der britischen Charts erreichte, hat die Briten zum sonntäglichen Kirchgang aufgerufen. Eine gestartete Werbekampagne für den Besuch des Gottesdienstes sei eine „tolle Gelegenheit, Gott dazu einzuladen, eine Rolle in Ihrem Leben zu spielen“, sagte der Pop-Veteran. Trotz des Boykotts britischer Radiosender landete Cliff Richards Single "The Millennium Prayer" auf Platz eins der britischen Hitliste. "Ich bin überglücklich" sagte der 59-jährige bekennende Christ, dessen Karriere 1957 begann.

Das Lied ist eine Vertonung der Worte des Vaterunser zur Melodie des alten schottischen Abschiedslieds Auld Lang Syne (Nehmt Abschied Brüder). Viele britische Radiosender hatten entschieden, Richards Single mit religiösem Text nicht zu spielen, weil der Song angeblich nicht für ihre Zielgruppen geeignet sei. Doch selbst in Gottesdiensten wird das Pop-Vaterunser inzwischen gespielt. Rückenwind bekam der Sänger zudem vom britischen Premierminister Tony Blair, der ihn höchstpersönlich zu seinem Vorhaben ermutigte. Und auch die Fans stiegen auf die Barrikaden und starteten Unterschriften- und Telefonaktionen. Alle Einnahmen hat Cliff Richard dem Kinderhilfswerk „Children’s Promise“ versprochen.



1. The Millenium Prayer
Das Jahrtausend-Gebet Text in deutscher Fassung :

Vater unser, der Du bist im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute;
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir jedem vergeben,
unseren Schuldigern,
und führe uns nicht in die Zeit der Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen;
denn Dein ist das Reich,
die Kraft und die Herrlichkeit.

Laß all die Völker Amen sagen,
in jedem Stamm und jeder Sprache.
Laß jede Bitte des Herzens damit verbunden sein,
Dein Reich kommen zu sehen
Laß jede Hoffnung und jeden Traum,
wieder in Liebe geboren sein.
Laß die ganze Welt mit einer Stimme singen,
laß die Völker Amen sagen.

Laß die Völker Amen sagen.
in jedem Stamm und jeder Sprache.
Laß jede Bitte des Herzens damit verbunden sein,
Dein Reich kommen zu sehen

Laß jede Hoffnung und jeden Traum,
wieder in Liebe geboren sein.
Laß die ganze Welt mit einer Stimme singen,
laß die Völker Amen sagen.

Amen, Amen ...

Quelle:
http://home.claranet.de/kirchenchor/Photos.htm
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10.01.2009, 21:58

„Sarah Connor“: „Leise Rieselt Der Schnee“

Das berühmte Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“ wurde von dem deutschen Geistlichen Eduard Ebel (1839 - 1905) ca im Jahre 1900 geschrieben.

Wie man mit einem Weihnachtslied zum Superstar wird:
Sarah Connor wurde am 13. Juni 1980 in Delmenhorst geboren und stammt aus einer deutsch-amerikanischen Familie mit irischen Vorfahren. Bereits in jungen Jahren sang sie in einem Gospelchor und bekam eine klassische Musikausbildung. Mit 15 trat sie im Musical "Linie 1" auf und beschloss vier Jahre später gemeinsam mit einer Freundin, ein Demoband aufzunehmen, das sie an verschiedene Plattenfirmen verschickte. Als Zugabe fand sich auf der CD das Weihnachtslied "Leise rieselt der Schnee". Die Produzenten fanden die Songs wenig aufregend, aber „Leise rieselt der Schnee“ zeigte, welches Stimmpotenzial in der jungen Frau steckte. Connor bekam einen Plattenvertrag und brach die Schulausbildung ab. Sarah Connor beabsichtig inwischen, das Abitur nachzuholen und ein Studium zu beginnen.


Text:
Leise rieselt der Schnee,
still und starr liegt der See,
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Quellen:
Wikipedia,
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,2075172,00.html
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=547403
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10.01.2009, 22:04

“The Royal Guardsmen”: “Snoopy’s Christmas”

“The Royal Guardsmen”: “Snoopy’s Christmas” (Teil 1)
Jahr: 1967
Das Lied “Snoopy’s Christmas” wurde 1967 von den “Royal Guardsmen“ veröffentlicht. „Snoopy’s Christmas“ entwickelte sich zu den meistgespielten Weihnachtsliedern, die von den Oldie-Radiostationen gespielt werden.Bei dem Song handelt es sich um die Fortsetzung des „The Royal Guardsmen“-Songs „Snoopy vs. The Red Baron“, einer Geschichte, in der Snoopy im Ersten Weltkrieg auf den „Roten Baron“ (Manfred von Richthofen) trifft.

Was viele Hörer nicht wissen: Die fiktive Geschichte von „Snoopy’s Christmas“ beruht auf einer Begebenheit, die sich wirklich zugetragen hat:
Der Weihnachtswaffenstillstand von 1914
Der Weihnachtsfrieden war ein von der Befehlsebene nicht autorisierter Waffenstillstand während des Ersten Weltkrieges am 24. Dezember 1914 und an den folgenden Tagen. Er fand an weiten Teilen der Westfront statt, vor allem zwischen Deutschen und Briten, aber auch an Teilen der Ostfront. Der Weihnachtsfrieden des Jahres 1914 bezeichnet heute vor allem die Ereignisse an der Front zwischen Messines und Neuve Chapelle, an der sich Deutsche und Briten gegenüberstanden.

Auslösende Elemente des Waffenstillstandes
Viele Soldaten aller Kriegsparteien waren 1914 enthusiastisch und voller Siegesgewissheit als Freiwillige in den Krieg gezogen und hatten gehofft, bis Weihnachten wieder zu Hause zu sein. Der Krieg, der als kurzer Feldzug versprochen und propagiert worden war, hatte alle bisher geführten und bekannten Muster „ritterlicher“ Schlachten des 19. Jahrhunderts durchbrochen und war schon während der ersten Monate zu einem industrialisierten Töten geworden, bei dem man durch massiven Einsatz von Schnellfeuergewehren, Minen, Artillerie und Maschinengewehren auf die komplette physische Vernichtung allen gegnerischen Lebens zielte.

Die Gräben der Westfront Ende 1914
Der Krieg, der von reichsdeutscher Seite als schnelles Umfassungsmanöver der französischen Armeen und der englischen Interventionskräfte geplant gewesen war (Schlieffenplan), hatte nach der Schlacht an der Marne ein anderes Gesicht bekommen: Die Streitkräfte gingen mehr und mehr zu einer defensiveren Grundhaltung über. Nachdem die Versuche beider Seiten, den Gegner in einer offenen Flanke anzugreifen, im Norden bzw. am Ufer der Nordsee (Wettlauf zum Meer) gescheitert waren, war der Bewegungskrieg Ende 1914 in einem zunächst unzusammenhängenden, aber sich immer mehr vervollständigenden Grabensystem zum Erliegen gekommen.

Schnelle Siege durch überraschende Truppenbewegungen bzw. Überflügelungen waren nicht mehr zu erringen. Die Soldaten lagen sich nun zwischen der Schweiz und der Nordsee in Schützengräben gegenüber. Diese waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu dem fast perfekten Bollwerk der späteren Jahre geworden, das aus mehreren hintereinander liegenden Linien, MG-Nestern, Drahtverhauen, Unterständen, Stacheldrahthindernissen und Minenfallen bestand. Die Gräben glichen Ende 1914 eher improvisierten Schutzstellungen, in denen die Soldaten leicht zum Ziel eines gegnerischen Scharfschützen oder einer feindlichen Handgranate werden konnten. Diese Art der Kriegsführung war den Soldaten der Kriegsparteien aus ihrer Ausbildung nicht bekannt, obwohl sie bereits während des Burenkrieges von den Buren gegen die Engländer mit Erfolg angewendet worden war. Die Soldaten mussten sich in einer neuen, ihnen nicht vertrauten Situation der kämpfenden Bewegungslosigkeit zurechtfinden, die zudem durch das extrem schlechte Wetter im Herbst 1914 verschärft wurde: Viele Schutzgräben der nördlichen Westfront waren zu eisigen Schlammlöchern geworden, in denen die Soldaten ihren Gegner – da der Krieg bis Weihnachten beendet gewesen sein sollte – ohne entsprechende Ausrüstung bekämpfen mussten. Nach nur fünf Monaten war die Westfront mehr oder weniger stabilisiert eingefroren. 47 Monate sollten noch vergehen, bis der Krieg zu Ende war.

Überreste der menschlichen Zivilisation
Ende 1914 hatte der Soldat in seinem Schützengraben immer noch die Möglichkeit, die Überreste menschlicher Zivilisation und Kultur an der Front zu erkennen. Anders als in den späteren Kriegsjahren waren Kirchen und Dörfer noch nicht völlig zerschossen, Felder konnten noch als solche erkannt werden, das später so häufig eingesetzte Trommelfeuer der Artillerie hatte die Erde noch nicht in die für den Ersten Weltkrieg typische Mondlandschaft verwandelt. In einer humanistischen Interpretation der Anfangszeit des Ersten Weltkriegs ist es gängige Lesart, dass die Soldaten sich als gegnerische Kameraden betrachteten und nicht als auszulöschendes Objekt. Der menschliche Wille zur Zivilisation scheint also immer noch greifbar gewesen zu sein und mit ihm ein erkennbarer Wille zu Moral und Ethik.

Die entscheidende Rolle bei der Verstärkung bzw. Verwirklichung dieses Verlangens spielte Weihnachten, das als paneuropäisches Fest der Nächstenliebe gesehen werden kann und bei dem nicht nur des gleichen Ideals gedacht wurde, sondern das vielmehr mit großen liturgischen Übereinstimmungen gefeiert wurde. Dort, wo die Waffen an Weihnachten 1914 ruhten, waren die bei den christlichen Gottesdiensten in allen europäischen Ländern gesungenen Weihnachtslieder Auslöser und verbindendes Element, da sie sich der gleichen Melodien in den unterschiedlichen Sprachen bedienten („Stille Nacht, heilige Nacht“: „Silent Night“ / „Douce nuit, sainte nuit“). Ebenfalls christlich motiviert und bei den Soldaten wohlbekannt war auch die Botschaft des neuen Papstes Benedikt XV., der in seiner Antrittsrede im August 1914 um einen Waffenstillstand an Weihnachten gebeten hatte. Dieser Wunsch wurde von den Krieg führenden Parteien abgelehnt, ebenso wie ein ähnliches Ersuchen des Bischofs von Paris.

Vor diesem offenkundigen gemeinsamen Hintergrund scheinen sich viele der einander gegenüberliegenden Soldaten die Frage nach dem Sinn ihres blutigen und brutalen Einsatzes gestellt zu haben, vor allem da viele Freunde und Bekannte in den Gefechten auf zum Teil grauenvolle Weise verloren worden waren. Diese Sinnkrise ging an vielen Frontabschnitten mit der klaren und realistischen Einsicht Hand in Hand, dass es dem zu bekämpfenden Feind auf der anderen Seite des Niemandslandes ebenso erging, dass er ebenfalls unter den Kugeln, Granaten und der Kälte zu leiden hatte und dass er ebenso getötete Freunde und Kameraden zu beklagen hatte.

Wer ist unser Feind?
Nachdem diese erste Einsicht in die unsinnige Zerstörung des menschlichen Lebens und das Bewusstsein des gemeinsamen menschlichen Leids auf fruchtbaren Boden gefallen waren, stellten sich viele Soldaten die Frage, ob der von der eigenen Propaganda als so bestialisch dargestellte Gegner denn wirklich dieser vernichtenswürdige Dämon sei, den erbarmungslos zu töten man per Befehl verpflichtet war. Keine der Seiten war in der herabwürdigenden Darstellung des Feindes zimperlich, sei es das Bild vom Kinder fressenden Kraut oder die Darstellung der blutrünstigen Marianne. Aber diese brutalisierenden Fremdbilder verloren im Angesicht des Schlamms, des eigenen Blutes, des sterbenden Feindes, der ständigen unsichtbaren Gefahr aus der Luft mehr und mehr an Wirkung. Der Erkenntnis des gemeinsamen Leides folgte die zivilisatorische Erkenntnis, dass der Gegner ein Mensch ist und kein Dämon, dass er aus dem gleichen Kulturkreis stammt und auch keine Kriegs-, sondern in gleicher Weise Weihnachtslieder singt.

Tradition zwischen den Gräben
All diese Elemente müssen als Auslöser in Betracht gezogen werden, um den Waffenstillstand am 24. Dezember 1914 zu erklären. Es kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, wie und durch wen er begonnen wurde, aber festzustehen scheint, dass er im Raum Ypern begann. Hier lagen die Truppen der British Expeditionary Force an ihrem 27 Kilometer langen Frontabschnitt, den sie nach der ersten Flandernschlacht halten mussten, oft nur 50 bis 100 Meter von den deutschen Linien entfernt. Durch diese Nähe war es hier leicht möglich, den Feind anzurufen, zu beleidigen oder aber auch ins sinnvolle Gespräch zu kommen. Belegt ist, dass es in diesen ersten Kriegsmonaten – auch vor dem Weihnachtsfrieden – eine gewisse Tradition gab, dass an ruhigeren Abschnitten deutsche und britische Truppenteile temporär den Krieg einstellten, sei es um Gefallene zu beerdigen, Verwundete zu verpflegen oder einfach aus Kriegs- und Zerstörungsmüdigkeit. Dieses Verhalten ist selbst für solche Soldaten dokumentiert, die gerade aus verlustreichen Gefechten zurückgekommen waren.

Dies war Ausdruck einer langen Tradition zwischen den Soldaten gegnerischer Parteien: Im Französisch-Britischen Krieg saßen die Gegner am gemeinsamen Lagerfeuer und spielten Karten, im Krimkrieg teilten sie Essen, Verpflegung und Tabak, im Amerikanischen Bürgerkrieg angelten sie am gleichen Fluss und sammelten zusammen Beeren. Aus der Zeit des Burenkrieges ist sogar ein Fußballspiel zwischen Buren und Engländern überliefert. Selbst aus dem Zweiten Weltkrieg ist bekannt, dass Einheiten des Afrika-Korps und der Briten zusammen „Lili Marleen“ hörten.

Unter diesen Aspekten steht der Waffenstillstand 1914 nicht allein und ist insofern Ausdruck eines Gefühls des leben und leben lassen, selbst wenn es ein herausragendes Beispiel der Menschlichkeit im Krieg ist.
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10.01.2009, 22:08

“The Royal Guardsmen”: “Snoopy’s Christmas” (Teil 2)
Der Waffenstillstand
Geschenke und Pakete auf beiden Seiten
Am 23. Dezember 1914 wurde dies verstärkt durch den Wunsch, die aus der Heimat angekommenen Weihnachtsgeschenke in Ruhe und ohne Todesangst öffnen zu können. Jeder britische Soldat erhielt ein Päckchen des Königs, in dem er unter anderem eine Princess Mary Box fand, eine Metalldose mit dem gravierten Profilbildnis von Princess Mary, der einzigen Tochter George V. Die Schachtel enthielt Schokolade, Scones, Zigaretten, Tabak und eine Grußkarte der Prinzessin. Ein Faksimile des Königs stellte Georg V. als Truppenvater dar, der seinen Truppen wünscht: „May God protect you and bring you home safe“ (Möge Gott Euch schützen und sicher nach Hause bringen). 355.000 dieser Princess Mary Boxes wurden 1914 verschickt.

Die deutsche Armee erhielt ebenfalls ein staatliches Geschenkpaket, das eine kaiserliche Meerschaumpfeife enthielt, Offiziere erhielten ein Päckchen mit Zigarren. Daneben bekamen alle Soldaten der Westfront die Zuwendungen der Städte oder Landkreise, aus denen sie stammten, und natürlich die Pakete ihrer Familien mit warmer Bekleidung, Essen, manchmal Alkohol, Zigaretten, Briefen usw. Zudem hatte die Oberste Heeresleitung zehntausende Miniaturweihnachtsbäume an die deutschen Fronten versendet, die alle an Weihnachten angezündet werden sollten.

Die Zuteilung dieser staatlichen Unterstützungspakete war in Frankreich und Belgien nicht so gut organisiert wie für die deutschen und britischen Truppen. Zusammen mit dem Umstand, dass ihre Länder besetzt waren, ist dies eventuell eine Erklärung, warum sich diese Soldaten in sehr viel geringerem Maße an dem Waffenstillstand beteiligt hatten.

Nachdem sich die Soldaten zum ersten Mal seit langem wieder satt essen konnten und mit dem Gefühl, dass die Welt für einen Moment wieder so war, wie sie es im Frieden gekannt hatten, wollten sie nun auch wieder an der weihnachtlichen Tradition des Schenkens und Teilens teilhaben. Ein Korrespondent einer englischen Zeitung schrieb, es sei einigen Deutschen gelungen, einen Schokoladenkuchen über das Niemandsland zu befördern, der nur zu gerne von den Briten angenommen worden sei. Es scheint ebenfalls ein deutscher Soldat gewesen zu sein, der seinen britischen Kameraden auf Englisch zurief, dass die Deutschen um eine bestimmte Uhrzeit (einige Quellen geben 07:30 Uhr an) einige Weihnachtslieder singen wollten und dass der „Tommy“ doch deshalb nicht schießen möge. Als Zeichen wolle er Kerzen auf den Grabenrand stellen. Die Briten akzeptierten den Wunsch. Als das Konzert der Deutschen beendet war, applaudierten die Gegner und wurden von den Deutschen aufgefordert mitzusingen. Einer der Briten rief, er würde eher sterben als Deutsch zu singen, worauf die Deutschen lachend zurückriefen, dass es sie umbringen würde, falls er das tun würde. Die Briten begannen auf Englisch zu singen und viele Deutsche stellten nach und nach ihre Tannenbäume auf die Grabenränder.



24. Dezember – Feinde im Niemandsland
Der Morgen des 24. Dezember brachte einen klaren Tag. Der ständige Regen hatte aufgehört, an einigen Stellen des Sektors wurde zwar noch geschossen, an den meisten jedoch war eine unwirkliche Stille eingekehrt, die nur durch Zurufe der einander gegenüberliegenden Soldaten unterbrochen wurde. Erste mutige Männer riefen den Gegner an, um ihre Gefallenen zu bergen. Es wurde nicht geschossen, als sie unbewaffnet ins Niemandsland vorgingen. Nachdem die Toten beerdigt waren, begannen die Soldaten miteinander zu sprechen, vor allem auf Englisch, da viele Deutsche durch die vom Kaiser propagierte Nähe zu England die Sprache gelernt oder sogar in Großbritannien gearbeitet hatten.

Entgegen der verbreiteten Auffassung, nur „einfache“ Soldaten hätten aus Protest, weil sie sich als „Kanonenfutter“ fühlten, ihre Waffen niedergelegt, nahmen auch viele Offiziere an den Ereignissen teil und führten stellenweise sogar aktiv Verhandlungen. Einer dieser Offiziere war Leutnant Kurt Zehmisch vom 134. Infanterieregiment, ein Französisch und Englisch sprechender Lehrer aus Weischlitz in Sachsen, der in seinem Tagebuch notierte, er habe seinen Leuten befohlen, während der Weihnachtsfeiertage nicht auf den Gegner zu schießen und sie hätten Kerzen und Tannenbäume auf die Gräben zu stellen. Weiter schrieb er, dass die Briten durch Pfeifen und Klatschen ihre Zustimmung mitteilten und dass er – wie die meisten seiner Kameraden – die ganze Nacht wach geblieben sei. Am folgenden Tag hielt Zehmisch fest, dass einige Briten mit einem Fußball aus ihrem Graben gekommen seien. Sie hätten hin und her gekickt und der kommandierende englische Offizier und er selbst seien der übereinstimmenden Meinung gewesen, dass all dies unvorstellbar und unglaublich wunderbar sei.

Viele kommandierende Generale auf beiden Seiten hingegen, allen voran der Chef der British Expeditionary Force, Sir John French, erließen scharfe Disziplinierungsbefehle gegen die eigenen Truppen. Andere hingegen betrachteten die Ereignisse eher gelassen und in der standhaften Überzeugung, dass nach Weihnachten der Krieg weiter ginge. Die Hierarchien beider Kriegsparteien reagierten auf die Ereignisse ähnlich ambivalent.

Einzelne Ereignisse und Erinnerungen
In der Nähe des Dorfes Fromelles trafen sich Soldaten der von den Deutschen sehr gefürchteten Gordon Highlanders im etwa 80 Meter breiten Niemandsland und begannen ihre Toten zu beerdigen.

Ein gemeinsamer Gottesdienst wurde gefeiert, Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte …“) wurde gesprochen, zuerst in Englisch vom Regimentspfarrer und dann auf Deutsch von einem englischen Studenten der deutschen Sprache. Die Deutschen standen auf einer Seite, die Engländer auf der anderen, alle hatten ihre Kopfbedeckungen abgelegt, erinnert sich der second lieutenant Arthur Pelham Burn in seinem Tagebuch: „The Germans formed up on one side, the English on the other, the officers standing in front, every head bared. Yes, I think it was a sight one will never see again." (Die Deutschen standen auf der einen Seite zusammen, die Engländer auf der anderen. Die Offiziere standen in der vordersten Reihe, jeder hatte seine Kopfbedeckung abgenommen. Ja, ich glaube dies war ein Anblick, den man nie wieder sehen wird.) (Quelle: Tagebucheintrag 1914, zitiert aus Malcolm Brown, Shirley Seaton: Christmas Truce: The Western Front December 1914)

An derselben Stelle notierte der englische Hauptmann, Captain R. J. Armes, in einem Brief, dass er vereinzelte Schüsse und ein Geschütz in der Ferne gehört habe, dass aber sonst Stille gewesen sei. Er erlaubte einigen Soldaten die Deutschen zu treffen, welche dann im Niemandsland Tabak austauschten und sich unterhielten.

An einer anderen Stelle übergaben sächsische Soldaten ihren britischen Kameraden von den Royal Welsh Fusiliers zwei Fässer Bier. Captain C. I. Stockwell notierte in das Bataillonstagebuch, dass plötzlich ein halbes Dutzend Sachsen auf den Schützengräben ohne Waffen gestanden hätten. Er lief zu seinen Soldaten, die mit Gewehren im Anschlag die Befehle ihres Hauptmanns erwarteten, während die Sachsen riefen: „Don't shoot. We don't want to fight today. We will send you some beer.“ (Nicht schießen. Wir wollen heute nicht kämpfen. Wir schicken Euch Bier rüber.). Dann sei ein Fass auf den Schützengraben gewuchtet worden, das anschließend von drei Deutschen in die Mitte des Niemandslandes gerollt wurde. Ein deutscher Offizier war erschienen und ging auf das Fass zu. Stockwell tat es ihm gleich, wobei sie sich förmlich grüßten. Der deutsche Offizier sprach kein Wort Englisch und sagte auf Deutsch, sie (die Briten) sollten das Bier ruhig nehmen, es wäre noch viel davon da. Im Austausch ließ Captain Stockwell mehrere Plumpuddings zu den Deutschen schicken. Ein deutscher Soldat hatte den Offizieren Gläser und zwei Flaschen Bier gebracht. Sie stießen an und gingen danach zu ihren Linien zurück. Auf beiden Seiten wurde den ganzen Abend gesungen.
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10.01.2009, 22:10

“The Royal Guardsmen”: “Snoopy’s Christmas” (Teil 3)
In einem in der Times veröffentlichten Brief erklärte der deutsche Leutnant Niemann, dass in seinem Sektor bei Frelinghein-Houplines ein Fußballspiel ausgetragen wurde, das 3:2 für die Deutschen ausgegangen sei. Dies war eindeutig eines der Symbole des Weihnachtsfriedens und trug zur Legendenbildung bei. Der Wahrheitsgehalt kann jedoch heute nicht mehr geprüft werden. Sicher ist jedoch, dass es zu einem unorganisierten Gekicke zwischen den Gegnern kam, dass dabei allerdings nicht auf ein Tor geschweige denn mit einem Schiedsrichter gespielt wurde.

Entsprechend mehreren Berichten gab es im Niemandsland weiterhin mindestens ein gemeinsames Schweinegrillen, mindestens einen Frisörsalon für Deutsche und Briten, mehrere Fußballspiele und unzähliges Austauschen von kleinen Geschenken, wie Tabak, Zigaretten und Schokolade.

An einer französischen Front brachte ein Deutscher einen betrunkenen Franzosen zu seiner Stellung zurück und legte ihn vor dem Stacheldrahtverhau nieder.

Die meisten Berichte stammen von britischer Seite, der bekannteste von Captain Sir Edward Hulse (gefallen 1915) von den Scots Guards, der, als er aus dem Hauptquartier zurückgekommen war, feststellen musste, dass es zu Verbrüderungen kam.

“Scots and Huns were fraternizing in the most genuine possible manner. Every sort of souvenir was exchanged, addresses given and received, photos of families shown, etc. One of our fellows offered a German a cigarette; the German said, ‘Virginian?’ Our fellow said, ‘Aye, straight-cut’, the German said ‘No thanks, I only smoke Turkish!’ … It gave us all a good laugh.”

„Zwischen Schotten und Hunnen [englisches Schimpfwort für Deutsche] fand weitestgehende Verbrüderung statt. Alle möglichen Andenken wurden ausgetauscht, Adressen gingen her- und hinüber, man zeigte sich Familienfotos usw. Einer von uns bat einem Deutschen eine Zigarette an. Der Deutsche fragte: ‚Virginia’? Unserer sagte: ‚Klar, einwandfrei’. Darauf der Deutsche: ‚Nein, danke, ich rauche nur türkischen.’ … Darüber haben wir alle sehr gelacht.“

– Batallionstagebuch der Scots Guards Dezember 1914

Das Ende des Waffenstillstandes
Man geht heute davon aus, dass mindestens 100.000 Soldaten der an der Westfront kämpfenden Parteien an dem Waffenstillstand teilgenommen haben, hauptsächlich Briten und Deutsche. Der Waffenstillstand und die Verbrüderungen wurden vor allem am 23. und 24. Dezember 1914 beobachtet, vereinzelt waren längere Feuerpausen zu beobachten, einige sogar bis in den Januar 1915 hinein. Wie es die soldatische Tradition des 19. Jahrhunderts vorschrieb, gab es an weniger bedeutsamen Sektoren der Front auch inoffizielle und kurze Abmachungen zur Pflege der Verwundeten und Bergung der Toten, die aber nie in den Berichten der Armeeführungen auftauchten.

Der allgemeine Waffenstillstand endete an einigen englischen Abschnitten erst am 26. Dezember („Boxing Day“), an bestimmten schottischen am Neujahrstag, da dies von den schottischen Soldaten als ein besonderes Fest gefeiert wurde. Der Bataillonsbericht von Captain J. C. Dunn und Captain C. I. Stockwell von den Royal Welsh Fusiliers, welche die Fässer mit Bier bekommen hatten, kann als authentisch und beispielhaft gelten: Um 08:30 Uhr wurden drei Schuss in die Luft gefeuert und die Briten hissten eine Flagge mit der Aufschrift „Merry Christmas“. Auf der anderen Seite der Front erschien ein deutscher Hauptmann, der ein Tuch in die Höhe hielt, auf dem „Thank you“ geschrieben stand. Beide salutierten und gingen in ihre Gräben zurück. Ein deutscher Soldat schoss zweimal in die Luft, danach war wieder Krieg.

Konsequenzen
Auf beiden Seiten der Front hatte der Waffenstillstand kein disziplinarisches Nachspiel. In der deutschen Presse wurde es niemals erwähnt, obwohl die Ereignisse durch entsprechende Aufzeichnungen der OHL belegt sind. Die britische und französische Berichterstattung war freizügiger, jedoch wurde das Ausmaß auf eine kleine Verbrüderung an einem unwesentlichen Frontabschnitt reduziert.

Weihnachten 1915 gab es wiederum Versuche der Truppen, das Geschehen des Vorjahres zu wiederholen. Es wurde allerdings diesmal von den Befehlshabern unter Androhung von Kriegsgerichtsverfahren nicht mehr geduldet. Ab 1916 gab es schließlich auch die inoffiziellen, kleinen Waffenstillstände zwischen den Gegnern nicht mehr. Das Niemandsland war zu einer ständigen Kampfzone geworden.

Im Musikvideo Pipes of Peace von Paul McCartney wird dieser Weihnachtswaffenstillstand dargestellt.



(Freie Übersetzung)
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
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Die Nachrichten erschienen im “Ersten Weltkrieg”:
Der verdammte „Rote Baron“ flog wieder einmal,
die alliierte Kommandoführung kümmerte die Männer wenig.
Man rief Snoopy, um weiterzumachen.

Es war die Nacht vor Weihnachten, in 40 Fuß Höhe,
als Snoopy aufstieg, um den Feind zu suchen.
Er erspähte den Roten Baron, sie kämpften heftig.
Als seine Flügel vereisten wußte Snoopy, daß es ihn erwischen würde.

Weihnachtsglocken - diese Weihnachtsglocken.
Sie läuten durch das Land
sie fragen nach dem Frieden für die Welt
und gutem Willen für die Menschheit

Weihnachtsglocken - diese Weihnachtsglocken.
Sie läuten durch das Land
sie fragen nach dem Frieden für die Welt
und gutem Willen für die Menschheit

Der Rote Baron sah Snoppy in Gedanken schon tot.
Er nahm den Abzug, um ihn auszulösen.
Aus welchem Grund er nicht schoß werden wir niemals erfahren.
Vielleicht waren es die Glocken unter ihnen im Dorf?

Weihnachtsglocken - diese Weihnachtsglocken.
Sie läuten durch das Land
sie fragen nach dem Frieden für die Welt
und gutem Willen für die Menschheit

Der Baron zwang Snoopy über den Rhein zu fliegen
Und hinter den feindlichen Gräben zu landen.
Snoopy war sicher, daß das für ihn das Ende bedeuten würde.
Da rief der Rote Baron: „Frohe Weihnachten, mein Freund.

Der Baron lud ihn zu einem Festgelage ein
und Snoopy, unser Held, salutierte seinem Gastgeber.
Daraufhin machten sie sich gröhlend auf den Weg,
wohlwissend, daß man sich an einem anderen Tag unter anderen Umständen wiedertreffen würde.

Weihnachtsglocken - diese Weihnachtsglocken.
Sie läuten durch das Land
sie fragen nach dem Frieden für die Welt
und gutem Willen für die Menschheit

Weihnachtsglocken - diese Weihnachtsglocken.
Sie läuten durch das Land
sie fragen nach dem Frieden für die Welt
und gutem Willen für die Menschheit


Quellen:
Wikipedia (diverse Seiten - gekürzt)
The Royal Guardsmen: Snoopy’s Christmas (selbst übersetzt)
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raptor230961

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10.01.2009, 22:13

„Johnny Mathis“:“When A Child is Born (Soleado)”

Jahr 1976
“When A Child is Born” ist eine beliebte Single von dem Interpreten Johnny Mathis. Der Text ist von Fred Jay, die Melodie von Ciro Dammico, alias Zacar. Der Song wurde von vielen Interpreten übernommen (Boney M., Kenny Rogers, Bing Crosby, The Moody Blues, Cissy Houston, Charles Aznavour, Plácido Domingo, Sissel Kyrkjebø, Willie Nelson, Tarja Turunen …)
Die erfolgreichste Version ist warscheinlich die von Jack Gold produzierte Johnny Mathis-Version. Es war für Johnny Mathis die einzige Single, die in GB in den Charts die Nummer 1 erreichte. „When A Child Is Born“ blieb im Dezember 1976 drei Wochen auf Platz eins – 850.000 Kopien wurden verkauft.

Das Original aus dem Jahre 1974 stammt von dem deutschen Schlagerstar Michael Holm. Die Single „Tränen Lügen Nicht“ (Tears Don’t Lie) war die erste Version des Songs, hatte aber einen ganz anderen Text und war kein Weihnachtslied. Michael Holms Version wurde 1995 noch einmal von Mark’Oh aufgefriffen und für seine Version von „Tears Don’t Lie“ verarbeitet.



(Freie Übersetzung)
Ein Strahl der Hoffnung flackert am Himmel
ein kleiner Stern leuchtet dort ganz oben
über das ganze Land dämmert ein neuer Morgen
das wird geschehen, wenn ein Kind geboren wird

Ein stiller Wunsch segelt über die sieben Meere
die verändernden Winde flüstern in den Bäumen
die Mauern des Zweifels zerreißen, zerfallen und stürzen
das wird geschehen, wenn ein Kind geboren wird

Überall macht es ein rosiger Farbton
du bekommst das Gefühl, festen Boden unter den Füßen zu haben
für ein oder zwei verzauberten Momente ist niemand verzweifelt
das wird geschehen, wenn ein Kind geboren wird

Und all dies geschieht, weil die Welt wartet -
wartet auf ein Kind
Schwarz, Weiß, Gelb, niemand weiß es
aber ein Kind, daß aufwachsen wird und Tränen in Lachen wandelt,
Haß in Liebe, Krieg in Frieden und Fremde zum Nachbarn macht
Elend und Leiden zu Wörtern macht, die man für immer vergessen kann

Das ist alles ein Traum, noch eine Illusion
es muß wahr werden, irgendwann - bald – irgendwie
über das ganze Land dämmert ein neuer Morgen
das wird geschehen, wenn ein Kind geboren wird


Quelle: Wikipedia (gekürzt)
Johnny Mathis:When A Child is Born (Soleado) / (selbst übersetzt)
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raptor230961

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10.01.2009, 22:18

“Fairytale of New York”: “The Pogues feat. Kirsty MacColl”

Jahr: 1987
Das sehr bekannte Weihnachtslied beruht auf eine irische Volksballade, das von Jem Finer und Shane MacGowan geschrieben wurde. Es befindet sich auf dem Pogues Album „If I Should Fall From Grace With God“ und erreichte 1987 als Single veröffentlicht #1 in den irischen Charts (in GB Platz 2). Im Laufe der Jahre wurde das Lied in Irland und im Vereinigten Königreich ein Klassiker. Das Lied wurde in den Jahren 2004/2005/2006 vom englischen Musik-Kanal VH1 als bestes Weihnachtslied gewählt.

Ursprünglich war Kirsty MacColl nicht für das Lied vorgesehen. Für den Part der Frau war eigentlich für die Bassistin Cait O’Riordan bestimmt. Wie auch immer – sie verließ 1986 die Band bevor das Lied fertiggestellt war. Zu jener Zeit wurden die Pogues von Steve Lillywhite, Kirty MacColls derzeitigen Ehemann, produziert. Dieser bat Kirsty MacColl den weiblichen Part für eine Demo-Version zu übernehmen. Die Pogues mochten jedoch MacColls Beitrag so sehr, daß sie Kirsty MacColl darum baten, den Part auf Dauer zu übernehmen.

Das Lied wurde in England im frühen Dezember 1987 veröffentlicht und wurde schnell ein Hit. Am 17. Dezember 1987 führten die Pogues und Kirsty MacColl den Song in der populären BBC-Fernsehshow „Top Of The Pops“ auf und wurde auf Platz 2 der UK-Charts katapultiert. Für den „Top Of The Pops“-Auftritt bestand die BBC darauf, daß Kirsty MacColl anstatt „Arsch“ den weniger anstößigen Titel „Esel“ verwenden sollte. Daraufhin stellte sie während des Auftritts pantomimisch den Begriff dar, indem sie den relevanten Teil ihres Körpers klatschte. Damit war jedem trotz der zensierten Version klar, was eigentlich gemeint war. Der Verkauf der Single beruhte auf nur wenigen Tagen – erreichte aber schon zum Jahreswechsel den Platz 48. Durch den Titel „Always On My Mind“ von den „Pet Shop Boys“ erreichte „“Fairytale of New York” niemals den ersten Platz. Shane MacGowan kommentierte das auf seine bekannte Art und Weise: „We were beaten by two queens and a drum machine.“ (Wir wurden von zwei Königinnen und einer Trommelmaschine geschlagen".


“Fairytale of New York”
(Freie Übersetzung)
Er:
Es war Heiligabend, Mädchen
und ich saß wieder mal in dieser Ausnüchterungszelle.
Ein alter Mann saß neben mir und meinte, daß das wohl sein letztes Weihnachten wäre.
Und dann stimmte er auch noch ein Lied an: „The Rare Old Mountain Dew“.
Ich hab mich einfach weggedreht und von dir geträumt.

Hab' auf's richtige Pferd gesetzt,
hat mir 18 für 1 eingebracht.
Du, ich hab so ein Gefühl, das kommende Jahr wird unser Jahr.
Deshalb: Frohe Weihnachten.
Ich liebe dich, mein Schatz.
Glaub' mir, es kommen bessere Zeiten,
unsere Träume werden doch noch Wirklichkeit.

Sie:
Die anderen haben Autos,
so groß wie ne Kneipe
und Berge von Gold.
Aber durch unsere Jacken,
da pfeift der Wind,
und überhaupt ist das ja wohl kaum der richtige Platz
für jemanden in unserem Alter.
Als du zum ersten mal meine Hand genommen hast,
an irgend so einem kalten Heiligabend,
da hast du mir versprochen,
der Broadway würde auf mich warten.

Sie:
Du warst ein hübscher Kerl, damals.
Er:
Na, und du eine richtige Schönheit ...
Sie:
Die Königin von New York.
Wenn die Band aufhörte zu spielen,
haben die Leute damals immer "Zugabe" geschrien.
Sinatra sang seine Swingnummern
und die Betrunkenen haben alle mitgegrölt.
Wir haben in irgeneiner Ecke geknutscht
und die ganze Nacht durchgetanzt.

Beide:
Die Jungs vom Chor des New York Police Department
haben "Galway Bay" gesungen.
Und die Glocken haben geläutet
zum Weihnachtsfest.

Sie:
Du bist'n Penner,
n´ Punk!
Er:
Du bist ´ne alte Schlampe,
voll auf Drogen!
Liegst die meiste Zeit nur zugedröhnt
wie tot auf deinem Bett rum!
Sie:
Du Mistkerl!
Du fette Made!
Du billige, eklige Schwuchtel!
Frohe Weihnachten, du Arsch,
ich bete zu Gott,
dass es unsere letzten sein werden.

Beide:
Die Jungs vom Chor des New York Police Department
haben "Galway Bay" gesungen.
Und die Glocken haben geläutet
zum Weihnachtsfest.

Er:
Aus mir hätte was werden können!
Sie:
Das sagen sie alle!
Du hast mich all meiner Träume beraubt,
vom ersten Augenblick an,
als ich dich damals irgendwo aufgelesen hatte.
Er:
Die hab' ich alle noch,
hab' sie zu meinen dazu geschmissen.
Weißt du: Alleine pack' ich's einfach nicht.
All' meine Träume kreisen doch nur um dich!

Beide:
Die Jungs vom Chor des New York Police Department
haben "Galway Bay" gesungen.
Und die Glocken haben geläutet
zum Weihnachtsfest.

Quellen:
Wikipedia (sehr stark gekürzt)
The Pogues feat. Kirsty MacColl: Fairytale of New York (selbst übersetzt)
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10.01.2009, 22:27

“Madonna”: “Dear Jessie”

Das äußerst beliebte Lied “Dear Jessie” wurde im Dezember 1989 veröffentlicht. Durch die Zeit der Veröffentlichung und dem fantasievollen Inhalt wird es gerne als Weihnachtslied gespielt. Gedacht ist es aber eigentlich als Einschlaflied für Jessie Leonard. Jessie ist die Tochter von Patrick Leonard, der als Songschreiber und Produzenten für viele Lieder von Madonna verantwortlich ist.

(Freie Übersetzung)
Mein Kind, werde nicht zu schnell erwachsen
wünsch dir was ganz besonderes das Dir erhalten bleibt
reibe an dieser Zauberlampe
sie wird deine Träume für dich wahr werden lassen

gleite auf dem Regenbogen von dem einen Ende zum Anderen
fang einen fallenden Stern auf und reite auf ihm
zum singenden Fluss und dem Kleeblatt
die Dir Glück bringen, es ist alles wahr

rosa Elefanten und Limonade,
liebe Jessie, hör das Lachen während du durch die Lieblingsparade läufst
Zuckerküsse an einem sonnigen Tag,
liebe Jessie sieh die Rosen auf die Lieblingsparade rieseln

wenn das Zauberland
in deinem Herzen ist, wird es Dich nie verlassen
dort gibt es ein goldenes Tor wo die ganzen Elfen
und tanzende Monde, auf dich warten

schließ deine Augen und du wirst dort sein
wo die Meerjungsfrauen singen während sie sich die Haare kämmen
oder ein Springbrunnen von Gold ist, daß Du nicht alt werden kannst
wo Träume und Deine Lieblings gemacht werden

Deine Träume werden in Deiner Lieblingsparade gemacht
es ist ein Festtag in der Liebesparade

im Karussell der Pärchen und weißen Turteltauben
Heinzelmännchen schweben vorbei, das ist dein Schlaflied
Häppchen aus Zuckerpflaumen küssen Deine süßen Lippen
schließ deine Augen, müdes Köpfchen, es ist Zeit zu schlafen
vergiss nie was ich gesagt habe, gib nicht auf Du bist schon dort

Quelle:
Madonna: Dear Jessie (selbst übersetzt)
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10.01.2009, 22:32

„ATC“: „Around The World“

Jaht 2000
Der bekannte Produzent Thomas M. Stein hörte 1998 in Rußland in einer Discothek von der Gruppe „Ruki Verkh“ ("Hände Hoch") den dort äußerst beliebten Song "Pesenka" („[kleines] Liedchen“).
In Deutschland zurückgekehrt gründeter er daraufhin die Gruppe „ATC“, die den Song in Englisch als „Around The World“ veröffentlichte.

ATC besteht aus den Musical-Darstellern Sarah Egglestone (*04.04.1975 in Australien), Joseph "Joey" Murray (*05.07.1974 in Neuseeland), Tracey Elizabeth Packham (*30.07.1977 in England) und Livio Salvi (*25.01.1977 in Italien). Die Bandmitglieder lernten sich 1998 beim Engagement für das Musical „Cats“ kennen.

Im Jahr 2000 schaffte es die Gruppe mit der von Alex Christensen produzierten Single Around The World auf Platz 1 der deutschen Charts und erhielten 2001 den Echo als bester Dance Act. 2002 wurden sie vom DJ ATB aufgrund des Namens der Band verklagt, so dass sich die Band folglicherweise in "A Touch Of Class" umbenannte. Aufgrund des geringen Erfolgs des Albums "Touch The Sky" löste sich die Band 2003 auf.

(Freie Übersetzung)
Die Küsse der Sonne
sie waren so süß
– ich brauchte nicht einaml zu zwinkern
ich ließ sie in meine Augen
wie einen exotischen Traum
das Radio spielte Songs
die ich noch nie gehört habe
ich weiß nicht, was ich sagen soll
Oh, kein weiteres Wort

(Refrain: )
Einfach la la la la la -
es geht rund um die Welt
einfach la la la la la -
es ist in der ganzen Welt
einfach la la la la la -
und jeder singt
la la la la la -
und jetzt läuten die Glocken
la la la la la la la la...

la la la la la - la la la la la la la - la la la la la - la la la la la la la
la la la la la - la la la la la la la - la la la la la - la la la la la la la

In einem leeren Zimmer
Überflutet mich meine Inspiration
warte jetzt und lausche dem Song
er geht mir nicht mehr aus dem Kopf
die Zaubermelodie
Du willst sie mit mir singen
einfach la la la la la -
die Musik ist der Schlüssel
und jetzt ist die Nacht vorbei
und immer noch geht sie weiter
so tief in meinem Innern
ich möchte sie gerne laufenlassen
ich weiß nicht, was ich tun soll
ich kann es dir einfach nicht erklären
ich weiß nicht, was ich sagen soll
oh, kein weiteres Wort

(Refrain: )
Einfach la la la la la -
es geht rund um die Welt
einfach la la la la la -
es ist in der ganzen Welt
einfach la la la la la -
und jeder singt
la la la la la -
und jetzt läuten die Glocken
la la la la la la la la...

la la la la la - la la la la la la la - la la la la la - la la la la la la la
la la la la la - la la la la la la la - la la la la la - la la la la la la la

die Küsse der Sonne

(Refrain: )
Einfach la la la la la -
es geht rund um die Welt
einfach la la la la la -
es ist in der ganzen Welt
einfach la la la la la -
und jeder singt
la la la la la -
und jetzt läuten die Glocken
la la la la la la la la...

la la la la la - la la la la la la la - la la la la la - la la la la la la la
la la la la la - la la la la la la la - la la la la la - la la la la la la la

Rund um - rund um - rund um die Welt


Quellen:
RTL – Die Ultimative Chart Show
Wikipedia
Yahoo! Answers
ATC: Around The World (selbst übersetzt)
343

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